10 Tipps zum Kauf eines Daunenmantels

Ines Meyrose #ootd 20150117 mit Daunenmantel von Fuchs Schmitt

Ja ich weiß, alle Welt trägt Parka. Aber ich bin nicht alle Welt 🙂 . Wenn ich Parka trage, dann den Original M-51, der aber kein Futter hat. Meine rote Funktionswinterjacke (Betty Barclay) von 2013 hat leider den ersten richtigen Regentest kürzlich nicht bestanden und ging als Reklamation retour.* Da Wollmäntel an der See und im Hamburger Wetter nicht immer windtauglich sind, wollte ich dann gerne von dem Geld einen neuen Daunenmantel kaufen. Die rote Jacke hatte bereits eine lange Daunenjacke als Vorgänger, die ich sehr gerne mochte.

Ines Meyrose #ootd 20150117 mit Daunenmantel von Fuchs Schmitt

Gerade bei Daunenmänteln, die gerne an ein Michelin-Männchen erinnern, ist sind Passform und Schnitt sehr wichtig. Unverständlich ist mir, warum im stationären Einzelhandel keine Kurz- und Langgrößen angeboten werden, denn gerade bei Mänteln sind Sitz der Taillenhöhe und Ärmellänge elementar. Für Peter Hahn stellt Fuchs & Schmitt einige Modelle exklusiv zumindest in Kurzgrößen her. Die Frage liegt nahe, warum nicht auch in Langgrößen. Könnte an der älteren Kundschaft liegen, die eher kleiner als sehr lang ist?

Was nervt ist, dass ich jetzt wieder auf sämtlichen Webseiten am Rand Werbung von Peter Hahn angezeigt bekomme … sollte ich mal blocken … ich schweife ab … Kommen wir zurück zu den Gründen, warum ich mir genau diesen Mantel ausgesucht habe. Wer anders als ich gebaut ist – also einen langen Oberkörper hat oder zierlich ist, kann die Tipps für sich einfach ins Gegenteil verkehren und nach einem Gegenmodell suchen.

10 Tipps zum Kauf eines Daunen-Kurzmantels am Beispiel Größe 23

  1. Ines Meyrose #ootd 20150117 mit Daunenmantel von Fuchs SchmittInes Meyrose #ootd 20150117 mit Daunenmantel von Fuchs SchmittDie Längsbetonung der Nähte streckt.
  2. Die unterschiedliche Steppung im Oberkörperbereich ist vertikal geteilt und lässt so den üppigen Brustbereich schmaler wirken. Die verdeckte Knopfleiste unterstützt diese Wirkung.
  3. Die A-Form macht optisch eine schmale Mitte und ermöglich große Schritte. Dass die Schulterbreite zu meinen natürlichen Schultern passt, ist zusätzlich figurfreundlich.
  4. Der Reißverschluss hat zwar nur einen Weg, geht aber nicht ganz bis zum Jackenende und ermöglicht auch geschlossen riesige Schritte und bequemes Sitzen. Verdeckte Druckknöpfe lassen sich schnell schließen und dichten zusätzlich gegen Wind.
  5. Ines Meyrose #ootd 20150117 mit Daunenmantel von Fuchs SchmittDie Gesamtlänge des Mantels hört an einer schmalen Stelle meiner Beine auf. Lang genug, um zu wärmen – kurz genug, um nicht darin zu versinken.
  6. Die Taschen sind vertikal einsetzt ohne Klappen oder andere Verzierungen, sie verschwinden in den Nähten. Kuscheliges Tascheninnenfutter hält die Hände warm. Eine Innentasche gibt es sogar auch noch.
  7. Reißverschlüsse und Knöpfe sind dezent-dunkel und passen sich damit sämtlichen Metallfarben in Accessoires an.
  8. Ines Meyrose #ootd 20150117 mit Daunenmantel von Fuchs SchmittIm Kragen versteckt sich eine dünne Kapuze, die gegen Regen oder Starkwind ausgeklappt werden kann. Der Kragen bleibt immer noch kuschelig, auch wenn die Kapuze ausgeklappt ist. Da ich im Winter eh eine Mütze oder Kappe trage, brauche ich keine wärmende Kapuze, da reicht die leichte. Der Doppelkragen geht schön weit hoch und hat eine optimale Weite für mit-und-ohne Schal.
  9. Die Ärmellänge ist perfekt für einen warmen Mantel. Der Oberstoff ist außerdem soweit auch im Innenteil des Ärmels eingenäht, dass der Ärmel problemlos einmal nach Außen gekrempelt werden kann, wenn man ihn kürzer tragen möchte, und es immer noch komplett wirkt.
  10. Die Jacke ist so leicht, dass sie beim Tragen kaum zu spüren ist.

Zur Farbe

Modejahr 2015 - Banner von www.meyrose.deEs soll khaki sein … für mich ist es ein warmer, dunkler Braunton – die perfekte Herbsttypfarbe. Ich gehöre nicht zu denen, die im Winter nur dunkle Sachen tragen.

In diesem Fall hat sich das ergeben, weil die Mischung aus Passform/Größe/Farbe im Januar in Größe 23 wenig Auswahl bietet und ich bei dem Betrag keine empfindliche helle Farbe nehmen wollte. Mit einem hellen oder roten Schal dazu wirkt es dann auch nicht so trist.

Dieser Neuzugang darf natürlich in die Januar-Collage zum Modejahr 2015. Ihr sucht noch einen Wintermantel im Sale? Dann zieht dieses Tipps in Betracht! Ihr denkt schon an das kommende Frühjahr? Dann guck noch mal die 10 Tipps zum Kauf eines Trenchcoats an!

Tipps in Serie

 

 

Was ist Euch außer Wärme an einem Wintermantel wichtig?

  1. * Sehr gefreut hat mich, dass ich den vollen Kaufbetrag vom Modehaus Stackmann zurückbekommen habe, obwohl die Jacke schon 16 Monate in meinem Besitz war. Bon und Zettel der Jacke aufheben lohnt sich! Letzten Winter hatte ich die Jacke wenig an, weil es nicht kalt war und so hat sich dieser Missstand erst jetzt gezeigt. Immerhin hat der Weg zurück die schönen Fotos in Buxtehude eingebracht. []

22 Gedanken zu „10 Tipps zum Kauf eines Daunenmantels

  1. So im Detail hab ich noch nie einen Mantel betrachtet . Ich vermute mal das meiste macht Frau auch unbewusst . Mir ist bei Winterkleidung am wichtigsten das ich nicht frieren muss 😉

    LG und ein schönes WE wünscht Dir Heidi

    • Jemand, der mit seiner Kleidung zufrieden ist, macht das meist wirklich unbewusst entsprechend. Wer mit seiner Kleidung unzufrieden ist, hat meist eine nicht so gute Intuition.
      Ein ebenso schönes Wochenende wünscht Dir
      Ines

    • Ich finde das aber wirklich spannend , wie Du es Wörtlich auf den Punkt bringst , was Frau sich unbewusst für Gedanken macht .

  2. Der Schnitt deines Daunenmantels und wie er abgesteppt ist gefällt mir sehr gut. Mir ist aber vor allem die Länge wichtig. Hosen sind das eine, aber ich trage gerne Röcke und Kleider, die bis über das Knie gehen. Deshalb muss für mich ein Mantel deutlich länger sein, damit nichts heraus schaut. Denn das mag ich überhaupt nicht, auch nicht bei anderen. Im Moment sind lange Mäntel fast nicht zu bekommen. Deshalb freue ich mich immer noch über mein Schnäppchen vom letzten Wochenende, dass dies Kriterium erfüllt und sich auch bei diesen Temperaturen bewährt hat (einschließlich warmer Knie).
    Beste Grüße und schönes Wochenende
    Gabriele

    • Für Röcke oder Kleider wäre mir der auch zu kur. Dafür habe ich einen Wollmantel, der bis gerade eben über das Knie geht und den Rocksaum bedeckt. Den trage ich dafür fast nie zu Hosen. Schön, dass Du einen langen Mantel gefunden hast, denn das ist wirklich schwer. Dann noch als Schnäppchen? Umso besser!
      Komischerweise habe ich einige Jahre im Winter fast nur Kleider getragen mit hohen Stiefeln. Da die Stiefel alle auf waren und es gerade für mich nur schöne Stiefeletten gibt, ist mir das zu kalt an den Beinen und ich trage diesen Winter fast nur Hosen. Bin selbst immer wieder erstaunt, wie sich Gewohnheiten immer wieder verändern.
      Ein ebenso schönes Wochenende wünscht Dir
      Ines

  3. Liebe Ines, ich finde zudem noch, dass es auf die Daune ankommt bzw. darauf, dass die Nähte gut halten und man nicht irgend wann aussieht wie ein gerupftes Huhn. Das ist mir leider bei meinem ersten Mantel passiert 🙁 Tolles Tipps von dir, gut zu merken! Ich mag auch Kapuzen sehr gern, für den extragroßen Kuschelfaktor! LG Sabina @Oceanblue Style

    • Oh ja, die Daune ist wichtig. Eine flusende Jacke geht gar nicht … ist mir bisher zum Glück noch nie passiert und ich hatte schon einige Daunenjacken. Kenne ich aber von anderen Trägerinnen, sogar bei seeehr teuren Jacken. Das ist beim Kauf auch schwer vorherzusehen und ist als Reklamationsgrund oft ausgeschlossen wie Pilling bei Pullovern.
      Liebe Grüße
      Ines

  4. Liebe Ines, dein Steppmantel gefällt mir sehr gut, hat eien tollen Schnitt und eine wunderhübsche Farbe (die auch für mich nicht khaki ist, sondern mich so ein bisserl an das Metallicbraun bei einem Mercedes erinnert, den ich mal gesehen und sehr schön gefunden habe…
    Liebe lachfaltige Rostrosengrüße
    von der Traude

    • Oh ja, der erinnert mich jetzt auch an die Autofarbe. Da ich die mag, ist es OK, daran zu denken.
      Liebe Grüße
      Ines

  5. Der Daunenmantel steht dir sehr gut liebe Ines. Ganz deine Farbe. Schade, dass deine rote Funktionswinterjacke den Test nicht bestanden hat. Du hast recht: zurück damit! Die Sachen sind teuer genug. Wenn sie den Versprechungen nicht halten, dann haben sie in unserem Kleiderschrank nichts zu suchen.

    LG Sabine

    Bling Bling Over 50

    • Genauso sehe das auch und wünsche mir, dass mehr reklamiert würde, damit Hersteller die Qualität verbessern würden.
      LG Ines

  6. Ein M-51 hängt auch bei mir im Schrank – weil mir Mäntel auf dem Herrenrad zu lang sind, habe ich den etwas weiter gekauft und kann Kuscheljacken unterziehen. Danke für Deine hilfreichen Einkauf-Tips, die kann man sicher mal wieder gebrauchen und leicht beherzigen.

    Liebe Grüße
    Bärbel

    • Genauso trage den M-51 auch gerne. Ist irre, was da alles drunter passt. Und ich noch rein 😉 .
      Schneeweiße Grüße
      Ines

  7. Liebe Ines,
    an Deine Tipps werde ich mich sicher beim nächsten Mantelkauf erinnern. Dieses Mal habe ich mich bei meinem rein von der Optik leiten lassen und ausschlaggebend war auch, dass ich ein ähnliches Model noch nicht habe. Einen Steppmantel habe ich nicht in Erwägung gezogen, weil ich mich zu klein dafür fand. Das muß ich, nachdem ich Deinen sehe, revidieren. Der perfekte Schnitt macht es wirklich aus. Er sieht sehr gut aus und er steht Dir ausgezeichnet.
    Lieben Gruß
    Sabine

    • Deinen neuen Wollmantel finde ich sehr gelungen. Gute Wahl! Ich würde nur die Ärmel kürzen lassen, kannst Du ja mal überlegen. Den Schnitt und Farbe finde ich super.
      Liebe Grüße
      Ines

  8. Servus Ines,
    was mir wichtig ist? An einem Mantel.
    Unter Mantel verstehe ich einen aus überwiegend Wolle, wie ein Blazer geschnitten. Für eher elegante Kombinationen, über Röcke und Kleider.
    Der sollte leidlich warm sein.
    Sonst trage ich Daunenjacken und Mäntel in verschiedenen längen. Also irgendwo zwischen Überhüftlänge bis zum Knie. Mit einer X-förmigen Steppung, tailliert. In der Taille schmäler gesteppt als an Brust und Hüft.
    Schneeregen sollte er abkönnen, nicht gleich durchweichen und warm sein. Kapuze ist mir auch wichtig.
    Wenn es wirklich nicht nass durchgehen soll. Skianzug mit enstsprechender Wassersäulenzusicherung.
    LG Sunny

  9. deine tips sind sehr hilfreich – für alle sorten mäntel! und ja – die farbe steht dir fantastisch!!!!!!
    natürlich ist für mich die funktion – wärme, wetterschutz – bei einem mantel am wichtigsten. aber das stück muss auch zu mir passen – nicht nur figurmässig. so bin ich bei lammfell/pelz gelandet. leider nicht so leicht wie daune. aber ein daunenmantel für mich ist noch nicht designed worden 🙂
    grüsse!!!!!

    • Freut mich, dass die Tipps für Dich hilfreich sind. Einen Lammfellmantel in A-Form bis kurz vor dem Knie hatte ich viele Jahre gerne. Den habe ich wirklich aufgetragen.
      Liebe Grüße
      Ines

  10. Ich hab‘ so einen Blocker drin, das ist ganz angenehm, das stellt man aber in der Registry ein. Auch Google Werbung bekomme ich nicht zu Gesicht. 🙂

    Daunsachen tragen sehr auf, da ist ein gefälliger Schnitt schon wichtig. Ich trage sie auch nur zur Not. Aber ich habe eine Jacke von „Wind“, die ich selbst bei -20 Grad tragen kann, ganz ohne Daunen. Sie ist aber auch ein wenig voluminös. Aber klar, woher soll das Warmhaltevermögen auch kommen …

    Bei Peter Hahn & Co. liegt das sicherlich mit an der älteren Kundschaft, die sind alle klein und die haben auch noch Probleme, wie meine Mutti mit 1,52! 🙂
    Da wäre die Laservermessung ideal, wenn man – einmal ganzkörpervermessen – immer die richtigen Kleidungsstücke bekommt.

    Dunkel trage ich gern, weil es mir sehr gut steht und unempfindlich ist. Wenn man mit so alten Leuten im Handgepäck viel unterwegs ist, ist das ähnlich wie mit kleinen Kindern (oder Tieren) – es gibt immer mal Flecke und die sieht man auf Dunkel nicht oder kaum. Mitten in der Stadt ohne die Gelegenheit, die Sachen zu wechseln, das stelle ich mir dann schon katastrophal vor!

    Ach so, zu Deiner Frage noch – Mäntel mag ich eigentlich gar nicht. Käme nur bei extrem großer Kälte in frage, da hab‘ ich auch noch einen im Schrank, der reicht mir, den trug ich schon während meiner Schwangerschaften *lach* – der geht immer, ist im Trenchcoat-Style, nur eben wirklich warm und lang genug, so daß auch die Waden noch mit gewärmt werden (wichtig, denn ich mag lange Stiefel einfach nicht leiden, trage nur Stiefeletten, auch bei -20 Grad! Und bei Tiefschnee sind es die Trekking-Boots. Wärme bei Winteraußenbekleidung ist mir natürlich sehr wichtig, wäre ja auch lustig, wenn andersherum, denn wer friert schon gerne – draußen??

    Liebe Grüße
    Sara

  11. Was ich noch vergessen habe … auch ich tausche um, auch nach Monaten noch! Das ist unser gutes Recht, denn sein Geld wirft wohl keiner gern zum Fenster hinaus. Bei meiner Daunenjacke habe ich eine Ausnahme gemacht. Einmal haben wir sie weiter weg im Urlaub gekauft, aber sie sitzt sonst gut und ist federleicht, daher habe ich sie behalten. Denn die Nähte an den Ärmelkanten fingen schon nach kurzer Zeit an aufzugehen. Ich hatte sie dort bei G. K*ufhof gekauft. Beim Schneider habe ich mir dann das Ganze mit Satinbändern andersfarbig einfassen lassen. Nur schaut es so aus, als sollte das so sein … aber ärgerlich ist es schon! Und normalerweise wäre die Jacke ohne mit der Wimper zu zucken retoure gegangen.

    • Wie schön, dass Dein Schneider dann so eine gute Lösung gefunden hat. Manchmal möchte man die Sachen ja auch einfach behalten, weil sie ansonsten schön sind.
      Viele Grüße
      Ines

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