10 Tipps für einen Wollmantel

Ines Meyrose #ootd mit Wollmantel von Gil Bret im Dezember 2015

Im Rahmen der Wunschliste hat Leserin Caro um Tipps zur Auswahl eines Wollmantels gebeten. Dazu zeige ich Euch einen oft getragenen Wollmantel, der genau genommen aus 70 % Schurwolle und 30 % Angora besteht und ein Futter aus 55% Viskose und 45 % Polyester hat. Er ist von der deutschen Firma Gil Bret und ich habe ihn im Herbst 2010 gekauft. Er war damals nicht modern und ist es heute nicht.

Ines Meyrose #ootd mit Wollmantel von Gil Bret im Dezember 2015

Den Saum habe ich schon dreimal wieder einnähen lassen, weil der Stoff so weich ist. Deshalb sieht man die Stiche, weil es jetzt wirklich halten sollte. Die Knautschfalten in der Kapuze habe ich erst auf den Fotos gesehen, die hat der Wind leider nicht zusammen mit den Haaren verweht. Nehmt das bitte als Patina hin und als Beweis, dass eine Fashionbloggerin nicht immer Neues kauft, sondern auch Stücke in Ehren hält und ihnen Tragespuren zufügt. Genug der Kritisiererei, auf zu den guten Gründen FÜR diesen Mantel und Tipps für Euch, wenn Ihr einen kaufen möchtet!

10 Kriterien für die Auswahl eines Wollmantels

  1. Ines Meyrose #ootd mit Schal und Stulpen von Wiebke Möller "Polka" in den Farben Zimt und TomateWollmäntel wärmen gut und sind auch bei Nieselregen noch angenehm zu tragen. Eine Jacke aus beschichteter Baumwolle oder Synthetik bevorzuge ich an der Nordsee wegen des Salzgehaltes in der Luft, Wolle wird dann leicht schmierig-klamm, und in Hamburg, wenn es in Strömen schüttet, denn dann braucht der Mantel lange zum Trocknen. Wobei ihm das nichts ausmacht – mir aber. Das Kaufkriterium heißt hier also: Auf die Qualität der Wolle achten und auf die Zusammensetzung des Materials. Je weicher die Wolle, umso empfindlicher ist der Mantel. Je höher der Wollanteil, umso besser wärmt er. Der blaue Mantel ist aus 62 % Schurwolle, 28 % Alpaka und 10 % Polyamid mit Acetatfutter und hat eine Bouclé-Oberfläche. Mit der Zusammensetzung und der volumigen Oberfläche ist er sehr warm, denn er schmiegt sich durch die weiche Bouclèwolle zusätzlich sehr gut an. Durch das Innenfutter weist er Wind trotzdem ab.
  2. Meyrose_Outfit_Mantel_20140104Primär trage ich so einen Mantel über Winterkleidern und Röcken, d.h. ich achte auf eine zu Kleidern passende Länge. Da alle meine Kleider nicht länger als kniebedeckend bis zur schmalen Stelle oberhalb der Wade sind (italienische Länge), geht der Mantel bevorzugt nur ein bisschen weiter runter und zeigt so noch maximal viel Bein. Mit Stiefeln dazu ist es trotzdem warm genug. Zur Hose sehen bei meiner Größe von 1,65 m Kurzmäntel besser aus, weil sie den Körper in nach etwa 2/3 optisch teilen und nicht nach 3/4. Da aber der Einsatz mit bestrumpften Beinen der Hauptsächliche für diesen Mantel ist, ist mir wichtiger, dass der Rocksaum nicht unter dem Mantelsaum hervorguckt. Da bin ich klassisch unterwegs und finde, dass es deutlich angezogener und schöner ist, wenn der Mantelsaum den Abschluss bildet. Alternativ würde ich sonst lieber eine Jacke tragen, die dann deutlich kürzer ist. Wenn ich also nur einen Mantel habe, ist er bei mir möglichst kniebedeckend. Wenn ich mehrere Wollmäntel habe, dürfen die weiteren Exemplare kürzer sein, um zur Hose schön zu sein oder zu kurzen Röcken zu funktionieren.
  3. Ines Meyrose #ootd mit Wollmantel von Gil Bret im Dezember 2015Eine Kapuze oder übergroßer Kragen ist gerne gesehen, weil ich unterwegs selten dem Arm für einen Schirm frei habe und die Kapuze dann schnell gegen Regen oder Wind aufsetzen oder den Kragen hochschlagen kann. Das Kriterium erfüllen auch der beige Mantel => siehe hier, den ich nicht mehr habe, und der blaue, den ich noch gerne trage. Beides hat den Vorteil, dass der Blick nach oben zum Gesicht gelenkt wird und Schultern betont, um breitere Hüften auszugleichen und davon abzulenken. Ein bunter oder gemusterter Schal dazu lenkt zusätzlich den Blick nach oben.
  4. Weil ein Wollmantel in guter Qualität viel Geld kostet, empfehle ich eine Farbe, die zu vielen Sachen im Schrank passt und die Ihr vermutlich lange mögt. Wenn man nur einen Mantel hat, bieten sich Basisfarben zum Farbtyp passen an, z.B.
    – Beige, Karamellbraun oder Hellblau (Frühlingstyp)
    – Vollmilchschokoladenbraun oder Petrol (Herbsttyp)
    – Hellgrau oder Dunkelblau (Sommertyp)
    – Anthrazit, Dunkelblau, Zartbitterschokoladenbraun oder Schwarz (Wintertyp).
    Wenn man mehrere Mäntel hat oder eine auffällige Lieblingsfarbe, kann so ein Mantel auch gerne beispielsweise knallrot, orange, pink, moosgrün, sonnenblumengelb oder kobaltblau sein. Bei der Farbe ist auch noch zu bedenken, dass helle Farben schmutzempfindlicher sind als dunkle und so ein Mantel in der Regel in der Reinigung gesäubert werden möchte. Ein heller Mantel verursacht also umso mehr Reinigungskosten und Wege. Muster sind oft ebenso auffällig wie bunte Farben und kommen daher auch eher für Zweitexemplare in Frage.
  5. Ihr seht, dass alle meine Mäntel nur eine sichtbare Knopfleiste haben. Einreiher strecken die Gesamtlänge optisch und teilen die Breite in zwei schmalere Stücke vertikal. Ist also gut bei allen, die länger oder schmaler wirken möchten. Ein Doppelreiher macht optisch kleiner und in der Taille breiter, ist also gut für lange Frauen mit schmaler Hüfte. Beim Doppelreiher ist allerdings dann noch darauf zu achten, dass nach oben auseinanderlaufende Knöpfe die Schultern betonen, so dass es bei schmaler Hüfte und breiten Schultern (Y-Figurtyp) schnell zu viel wird.
  6. Bei der Weite des Mantels überlegt Euch vorher, wie figurnah er sein möge. Möchtet Ihr auch mal einen dicken Wollpullover im Winter darunter tragen? Dann wird ein figurbetontes Modell schnell zu eng an den Armen. Oder braucht nur ein zartes Kleidchen darunter passen? Dann sieht eine schmale Linie super aus. Seitenschlitze ermöglichen einfaches Sitzen, es kann allerdings hinein wehen. Wenn ich meinen Mantel auf den Bilder so ansehe, finde ich ihn insgesamt überall zu weit. In der Praxis ist er in Größe 42 allerdings in den letzten Jahren bis zu Größe 48 quasi mitgewachsen (der Brustknopf ging kaum noch zu und die Arme blieben besser am Körper) und er funktioniert jetzt immer noch mit vielen verschiedenen Sachen darunter. Er ist in der Hinsicht also mehr aus praktischen Gründen als aus möglichst schmal wirkenden ausgewählt und darf noch ein bisschen bei mir bleiben.
  7. Eingesetzte Ärmel wie bei meinem dunkelbraunen Mantel haben den Vorteil, dass die Schulter an der natürlichen Stelle betont wird. Sie geben Haltung und Stand in den Mantel. Raglanärmel haben bei Jacken und Mänteln den Vorteil, dass sich darunter auch gut Blazer mit Schulterpolstern tragen lassen, weil sich die optische Schulterbreite mit der Kleidung darunter variieren lässt. Deshalb kann ich auch den blauen Mantel noch gut tragen, auch wenn er an sich drei Nummern zu groß ist, weil die Schultern Dank der Raglanärmel noch passend wirken.
  8. Bei der Silhouette denkt daran, dass das Auge Linien des Mantels optisch verlängert. Ist der Mantel nach unten hin ausgestellt, wirken je nach Form Taille oder Schultern schmaler, weil das A oder X des Mantels verlängert wird.
  9. Ines Meyrose #ootd mit Wollmantel von Gil Bret im Dezember 2015Die Position, Linienführung und Art der Taschen hat Einfluss auf die Wirkung der Fläche. Ich bevorzuge Taschen, die in Längsrichtung ohne Patten – eine Art Umschlag – eingesetzt sind und so unauffällig wie möglich sind. Wenn die Taschen schräg sind und nach unten außen laufen, machen sie breitere Hüften oder eine schmalere Taille – also genau betrachten! Wenn die Taschen horizontal mit Patten sind, betonen sie die Hüfte in der Breite – je mehr, umso weiter außen sie sitzen – und unterbrechen die Länge des Mantels, machen also optisch kleiner. Der beige und der blaue Mantel haben unauffällige Taschen in Längsrichtung, der braune immerhin vertikal – wenn auch mit einem Aufsatz.
  10. Knöpfe haben großen Einfluss darauf, ob ein Kleidungsstück billig oder wertig wirkt. Bei sichtbaren Mantelknöpfen mag ich es unauffällig, mir reicht die Wirkung der Knopfleiste an sich. Wenn ein Mantel Euch gefällt, aber seine angenähten Knöpfe nicht, könnt Ihr die austauschen (lassen). Ihr werdet Euch ggf. dabei wundern, was neue, hochwertige Knöpfe aus Naturmaterial oder gutem Kunststoff kosten. Deshalb lohnt es sich unter Umständen auch, von einem defekten alten Mantel schöne Knöpfe vorm Entsorgen abzutrennen und aufzubewahren.

Habt Ihr schon die anderen Artikel dieser Serie gesehen?

Worauf achtet Ihr beim Kauf eines Wollmantels?

25 Gedanken zu „10 Tipps für einen Wollmantel

  1. super tips!
    ich mag alle deine mäntel – so schön klassisch. und ich finde auch das ein mantel lieber weiter als zu eng sein sollte, einfach für die funktion.
    allerdings sind meine mäntel meist deutlich kürzer als die röcke – was aber bei 1,70 nicht schlimm ist. und dadurch dass die röcke zu sehen sind ist es jedesmal ein anderer look trotz des gleichen, klassischen mantels. der bei gelegenheit auch gern mal gegürtet wird – mit einem gürtel der zum ensemble passt – das macht noch wärmer!
    du hast dunkles grün vergessen bei den neutralen farben – das sieht man leider viel zu selten und steht vielen gut!
    ich glaub ich hab diese hohen braunen stiefel auch! (ohne RV, schaft nicht gefüttert?)
    xxxxxx

    • Danke für dirgendwas Ergänzung mit dunklem Grün, das stimmt!

      Die Stiefel sind zwar ungefüttert, haben aber einen Reißverschluss. Dann hast Du wohl andere. Sind in Italien für Krupka in Hamburg hergestellt.

  2. Ich habe immer einen Wollmantel seit ich glaube ich 16 bin im Schrank. Allein das Gefühl beim Anziehen mag ich sehr gerne und fühle mich gleich wohl.
    Wenn ich Zukunft mal wieder eine Anschaffung ansteht, dann werde ich auf deine Tipps achten. Vorallem das mit dem Einreiher war mir mal wieder gar nicht klar. Danke für die ausführliche Tipps und mir gefällt dein „alter“ richtig gut. Die Kapuze ist einfach klasse und die Farbe des Mantels toll.
    Liebe Grüße Ela

  3. Deine Mantelsammlung gefällt mir. Wenn ich nicht mit dem Rad zur Arbeit fahren würde, hätte ich vermutlich auch einige Exemplare. So bleibt es meistens beim Parka. Klasse Tipps.

    LG Sabine

  4. Zu den Tipps kann ich nicht viel sagen, weil ich fast immer unvernünftig einkaufe. Das ergibt manchmal ein „leider“, aber manches mal birgt es so auch eine Überraschung. Nämlich wenn sich so ein unvernünftiges Teil dann zum Lieblingsmantel mausert 🙂
    Habe deine Tipps aber durchgelesen und könnte mir vorstellen das sie für viele hilfreich sind, grade bei der Anschaffung eines eher teuren Kleidungsstückes wie einen Wollmantel.

    Liebe Grüße zu dir ins schöne Hamburg!

  5. Jetzt weiß ich, warum ich keine Zweireiher an mir mag 🙂 Ich finde Zweireiher eigentlich total klasse. Nur wenn ich sie anprobiere, sieht das schnell verboten aus, weil sie meine breiten Schultern noch breiter machen. Danke für den Hinweis 🙂
    Wollmäntel mag ich sehr gern im Winter. Selbst dem Göga habe ich schon einen verpasst. Leider trägt er ihn kaum – verträgt sich so schlecht mir Radfahren, wie bei Sabine. DAS Problem habe ich gottseidank nicht ;-). Im Auto darf jeder Mantel mit.
    Liebe Grüße
    Fran

    • Er ist wirklich sehr weich. Warum trägst du mehr Mäntel seit dem Bloggen? Bist Du mehr draußen unterwegs?

  6. Sehr schick! Mir gefallen alle deine Mäntel!
    Mein Favorit in Sachen Winterkleidung ist auf jeden Fall der Wollmantel!
    Ich trage am liebsten meinen Camel und Schwarz Mäntel, aber aktuell habe ich auch in anderen Farben z.B. in Grau, Rot, Gelb, Alpaka-Weiß aus Peru und Schwarz-Weiß.
    Warum hast du gesagt: „Er war damals nicht modern und ist es heute nicht.“? Ich denke Mantel gibt es mittlerweile in allen möglichen Formen und Farben und sogar die XXL-Mäntel sind total in.
    Ich brauch zwar keinen neuen Mantel, aber bin dankbar für all deine Ratschläge und Tipps!
    Liebe Grüße
    Claudia
    http://www.claudias-welt.com

    • Die „modischen“ Mäntel nehme ich als kürzer und vor allem schmaler und mit schmaleren Ärmeln wahr oder eher O-Form mit überschnitten Ärmeln z.B. Diese weiter A-Form sieht man selten.

  7. Liebe Ines, ich danke Dir sehr für Deine Tipps. Im Jahr 2012 habe ich mir einen Wintermantel in orange gekauft, den ich sehr gern und häufig trage. Es war beim Anprobieren genauso wie es sein musste: Anprobieren und sich wohlfühlen. Wenn ich Deine Tipps durchlese, weiß ich, dass ich bei diesem Mantel fast alles richtig gemacht habe. Nur habe ich mir vorhin mal das Etikett genauer angesehen und es ist überhaupt keine Wolle drin 🙁 Darauf werde ich beim nächsten Kauf ganz genau achten. LG

  8. Das erinnert mich jetzt an einen schönen schwarzen Wollmantel, den ich besaß, als meine Kinder noch klein waren, ein sog. Swinger, wie man das damals nannte, dreiviertellang, da paßten die Babybäuche prima drunter, aber auch sonst sah er nicht zu üppig aus! Genialer Schnitt war das und zu der Zeit sehr beliebt. Doch wie die Dinge so gehen – irgendwann fusselte er dann doch und sah nicht mehr so schön aus und ich wollte etwas noch Schlankeres und vor allem Kürzeres fürs Autofahren, denn dabei behindern Mäntel und das war es dann 😉 Immer Aus- und Anziehen vorm Autofahren ist nicht so meins.
    Sowas Ähnliches wie hier – nur ohne diesen Schal und die auftragenden Taschen – die waren bei mir schräge Eingrifftaschen, die optisch kaum auffielen.

    http://www.ebay.de/itm/YELL-Swinger-Mantel-Lagenlook-Gr-38-Schal-35-x-200-cm-Lammwolle-Angora-Alpaka-/161863017697

    Jetzt lagert bei mir von damals nur noch so eine Art Trenchcoat, der ist unverwüstlich und wenn es mal ganz kalt kommt wie die -20 Grad vor Jahren, dann trage ich den auch nochmal, denn der ist schön lang, länger als Deine abgebildeten Mäntel. Geht optisch aber gut wegen des Schnittes, trägt auch nicht auf. Und der Stoff scheint nicht zu verwittern – so lange wie ich den schon habe, ist er immer noch wie neu. ;-)- Aber sonst habe ich keine kalten Beine und mir reichen die kurzen Jacken. Oder ich trage eine Skihose mit Unterhose drunter, das ist dann auch mit kurzer Jacke warm genug.
    Kleider trage ich im Winter prinzipiell nicht, darin würde ich so oder so frieren. Und Röcke nie, weil ich die nicht mag. Nur wenn es mal auf einen Ball o.ä. geht ein Kleid im Winter – aber okay, da reicht auch ein Pelzjäckchen, für die kurze Strecke, die ich dann zu Fuß zurücklege.

    Das mit den Knöpfen handhabe ich schon lange so – wobei ich kaum einmal andere Knöpfe annähen mußte. Aber ich habe mit den Jahren eine beachtliche Sammlung zusammenbekommen. 😉

    War wieder sehr interessant zu lesen, da nehme ich mir dann auch die Zeit, alles zu lesen.

    Liebe Grüße
    Sara

    • Freut mich, dass der Artikel spannend für dich ist. Den von Dir verlinkten Swinger finde ich auch gut. Ein echter „Wohnmantel“, in den man sich einkuscheln kann. 1989 bis Mitte der 1990er hatte ich einen traumhaften tiefblauen Wollmantel mit Stehkragen, den ich meiner Mutter abgeschnackt hatte. Er hatte zwar geformte Schultern, und Ärmel mit normal schmalem Abschluss, war aber so fledermausig weit, dass er wie zwei riesige Rechtecke aussah, wenn man die Arme vom Körper waagerecht abgespeist hat und er war fast bodenlang. Der ganze Stoff war irgendwie in den Schulternähten zusammengefasst. In dem Mantel konnte ich die Jahre auf zugigen S-Bahn-Steigen und langem Warten auf Busse gut eingewickelt überleben. Irgendwann hatte es der Stoff leider echt hinter sich. Den würde ich wohl sonst heute noch tragen. Als erstes lösen sich bei mir immer die Stoßkanten der Ärmellänge auf und dann die anderen Saumkanten. Aber ich entsorgen lieber ein aufgetragenes, geliebtes Teil als einen wenig getragenen Fehlkauf (ein grüner Mantel aus den letzten Jahren, den ich im Artikel unterschlagen habe, der minderer Qualität war und nicht wärmte).

  9. Ein feiner Wollmantel muss einfach im Schrank sein. Ich bevorzuge dann einen im Blazerstil, einreihig. Der streckt etwas…;-)
    Deinen Tipps kann ich nur zustimmen. Jedoch, da ich täglich mit dem Rad unterwegs bin, trage ich meist einen leichten Mantel mit wenig Absteppung. Deinen blauen Wohnmantel – in Anlehnung zum Wohnschal 😉 – könnte ich mir auch gut vorstellen – klingt gut zum Überleben.
    Danke für die Tipps – bin schon auf Morgen gespannt mit den Tipps fürs Strickkleid.
    Herzliche Grüße von Sieglinde

  10. Mit meinen zwei Wollmänteln, liege ich, was Deine Tipps betrifft gar nicht so falsch. Ist aber reiner Zufall, ich hab mir beim letzten Kauf nur Gedanken über die Farbe gemacht. Hell sollte er sein. Ist er auch und glücklicherweise auch lang genug, um mal eine längere Strickjacke drunter zu tragen. Mein zweiter Wollmantel ist mir als Second-Hand-Schätzchen auf einem Kleidermarkt in die Hände gefallen und wurde gekauft, weil er so einen schönen kuschligen Fellkragen hat. Beim nächsten Kauf, werde ich mir Deine Tipps zueigen machen und außerdem einen mit Kapuze suchen. Ich mag nämlich keine Schirme und so eine lockere Kapuze schont die Frisur viel mehr als eine Mütze oder ein Hut.
    Danke für die interessanten Tipps.
    Lieben Gruß
    Sabine

    • Wenn Du im Winter viel Rock trägst, würde ich einen Mantel kaufen, der lang genug ist. Ist draußen dann auch schön warm. Auch wenn der zur Hose dann zu lang ist optisch.

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