10 Tipps für ein Strickkleid

Ines Meyrose #ootd mit Strickckleid von invero im Dezember 2015

Montag habt Ihr von meinem Besuch beim Fabrikverkauf von invero gelesen. Heute zeige ich Euch das Strickkleid aus reiner Merinowolle von dort, das sich gestern noch unter dem Wollmantel versteckt hat. Ich habe es schon einige Male getragen und fühle mich gut darin. Leserin Caro hat sich bei der Wunschliste einen Beitrag mit Tipps zur Auswahl eines Strickkleids gewünscht. Schauen wir uns so ein Kleid also mal genauer an.

10 Tipps zur Auswahl eines Strickkleids

  1. Die Materialart, z.B. Wolle, Kaschmir, Viskose, Baumwolle, Polyester, und Materialstärke entscheidet darüber, wie warm und atmungsaktiv das Kleid ist. Bist Du eine Frostbeule, ist dicke Wolle oder Kaschmir perfekt. Magst Du es nur ein bisschen warm haben, ist dünne Merinowolle angenehm. Magst Du es gerne kühl auf der Haut? Dann ist ein winterliches Strickkleid vermutlich nicht das richtige Kleidungsstück für Dich. Modelle aus Baumwolljersey oder Polyester für den Sommer lasse ich hier jetzt außer Acht und betrachte das Strickkleid aus der Sicht der kühlen Jahreszeit.
  2. Der Ärmel des Kleides entscheidet maßgeblich mit über die Wärmeeigenschaften des Kleids. Hat das Kleid lange Ärmel, ist es meistens sehr warm und kann nur mit einer Weste, Strickjacke oder Poncho darüber kombiniert werden und wird noch wärmer damit. Für Eisbären also perfekt. Wenn das Kleid einen halben, kurzen oder keinen Arm hat, kannst Du mit dem Darunter die Temperatur gut regeln. Ich kombiniere je nach Wetterlage leichte Longsleeves, Baumwollblusen oder Unterziehrollis zu solchen Modellen. Das ist ein Grund, warum ich so gerne Trägerkleider oder Hängerchen in der kalten Jahreszeit mag, weil sie da am flexibelsten sind.
  3. Der Ausschnitt hat Einfluss darauf, was Du zu dem Kleid kombinieren kannst und wie Dein Gesicht, Schultern und Gesamtlänge wirken. Ein Rollkragen ist schön warm, lässt sich aber nur mit einem Longsleeve gut kombinieren. V-Ausschnitte strecken die Körper- und Gesichtslänge optisch, machen schmalere Schultern und lassen den Busen kleiner wirken. Runde Ausschnitte sind gut bei einem schmalen Gesicht und lassen sich mit einer Bluse, wie bei mir hier zu sehen ist, zu einem V-Ausschnitt ummodeln, wenn der Ausschnitt tief genug ist. U-Boot-Ausschnitte betonen die Schultern und verbreitern optisch Gesicht und Hals, sind also bei langen Gesichtern und schmalen Schultern schön. Kapuzen finde ich eine schöne Spielerei bei Winterkleidern, nur sehen die leider mit Schals oder Blusenkrägen überladen aus. Dazu passt dann nur ein Longsleeve gut oder bei großer Kälte ein dünner Unterziehrolli.
  4. Die Länge des Kleides entscheidet darüber, wie lang Dein Oberkörper wirkt. Lange Frauen können auch lange Kleider gut tragen, Frauen unter 1,65 m versinken darin schnell und kombinieren dann wenigstens hohe Absätze dazu. Meine bevorzugte Länge bei 1,65 m ist entweder bis zu einer Handbreit über dem Knie oder die italienische Länge, die das Knie gerade eben bedeckt und darunter an der schmalen Stelle vor der Wade endet. Mit der italienischen Länge, die bei den meisten Frauen ab 1,65 m am besten aussieht, kommen die Beine gut zur Geltung und ggf. etwas knubbelige Knie oder nicht ganz so schöne Oberschenkel sind elegant bedeckt.
  5. In der kalten Jahreszeit trage ich nur blickdichte Strumpfhosen. 80-100 den gibt es günstig von nur die in ein paar Farben und hochpreisig von Falke in vielen Farben. Wenn Du eine absolute Friernase bist, nimm richtige Wollstrumpfhosen dazu. Dazu bietet sich allerdings ein gefüttertes Kleid an, damit die Strumpfhose nicht am Kleid klebt. Dazu kannst Du auch ein sommerliches Unterkleid verwenden. Wenn ich in den Stiefeln dicke Socken tragen möchte, nehme ich gerne Leggings anstatt Strumpfhosen, weil es mir dann an den Zehen mit nur einer Lage angenehmer ist.
  6. Die Weite des Kleides gibt entweder Bewegungsspielraum für große Schritte und entspanntes Sitzen – noch Fragen, warum meins so weit ist? – oder spendet mehr Wärme, wenn es körpernaher ist.
  7. Bei der Farbe des Strickkleids hast Du die freie Wahl bei Deinen Lieblingsfarben. Ist es uni, kannst Du mit gemusterten Blusen, Shirts, Strumpfhosen und Schals spielen – oder es uni im Colour Blocking tragen. Oder ganz Ton-in-Ton. Ich finde es aber auch schön, wenn das Kleid ein fröhliches Muster hat und einfarbige Farben dazu kommen, die sich im Muster wieder finden.
  8. Bei den Schuhen zum Strickkleid scheiden sich die Geister. Die Auswahl hat viel mit Deinem persönlichen Stil zu tun. Ich mag zu dem feinen Merinokleid oben und der klassischen Hemdbluse den Stilbruch mit den Winterstiefeln mit Kreppsohle. Das Outfit wäre viel eleganter, wenn die Schuhe eine dünne Sohle hätten und das Leder dünner wäre. Stiefeletten oder Booties sehen auch gut dazu aus, sind mir aber draußen an den Waden zu kalt. Pumps sind mir zu konservativ dazu. Zu einem Walkwollkleid oder dicken Strickkleid trage ich auch gerne mal derbe Boots mit Wollstrumpfhosen, dann ist es auch an den Beinen warm genug draußen.
  9. Bei Kleidern schätze ich es sehr, wenn mindestens eine Tasche vorhanden ist. Dabei achte ich darauf, dass die Taschen vorne sind, damit der Blick nicht auf die Hüften gelenkt wird.
  10. Wen Du Deine Kleider viel trägst und auch mal schwitzt, kaufst am besten in der Maschine waschbare Modelle. Bei Walkwolle ist das unterschiedlich, ob der Hersteller es erlaubt oder nicht und wie es hinterher aussieht … bei normal verstrickter Wolle oder Kaschmir wasche ich die Kleider ganz normal kalt mit Wollwaschmittel in der Maschine mit Handwaschprogramm, wie => hier beschrieben. Ansonsten entstehen Kosten und Wege für die Reinigung, die ich vermeiden möchte.

Ines Meyrose #ootd mit Strickckleid von invero im Dezember 2015

Outfits mit Strickkleidern

Sunny hat 2014 bei der Aktion Lieblingsstücke #1 Strickkleider in der Collage zusammengetragen. Hat Annemarie zeigt aktuell einen schönen Kuschellook. Fran präsentiert ein Strickkleid mit Overknees. Hier im Blog gibt es viele Outfits mit meinen bisherigen Strickkleidern, die alle nicht mehr bei mir sind, weil sie aufgetragen waren. Woran man sieht, dass bei allen die Modemathematik aufgegangen ist. Bis auf bei dem grünen, was einfach viel zu groß wurde. Deshalb freue ich mich umso mehr, jetzt das schöne blaue Trägerkleid zu haben. Damit Ihr lieben Lesern noch mehr kombiniertet Strickkleider sehen könnt, baue ich hier ein Linkup ein, in dem Outfits mit Strickkleidern den ganzen Januar über verlinkt werden können.

Die Linkparty ist eröffnet!


Habt Ihr schon die anderen Artikel dieser Serie gesehen?

Worauf achtet Ihr beim Kauf eines Strickkleids?

7 Bloggerinnen sehen Rot!Die nächste Wunscherfüllung wird eine Themenwoche vom 25. – 31. Januar 2016 mit dem Motto 7 Bloggerinnen sehen Rot!

Lasst Euch überraschen, wer alles dabei ist und was es für schöne Outfits, Accessoires und Make-ups mit der Farbe der Liebe gibt.

53 Gedanken zu „10 Tipps für ein Strickkleid

  1. Liebe Ines, dein neues Strickkleid finde ich ganz prima. Ganz herzlichen Dank für deine Tipps, die ich beherzigen werde, um ein Strickkleid für mich zu finden. Dein grünes Strickkleid, das leider nicht mehr bei Dir ist, fand ich immer so toll. Einfach von der Farbe, dem Schnitt und wie Du es kombiniert hast. So etwas in der Art suche ich, leider bis jetzt vergebens. Für den Winter habe ich lediglich ein Trägerkleid, das ich im Dezember 2010 gekauft habe. Das trage ich immer noch gern. Da geht die Modemathematik auf! Ich habe gerade mal geschaut wie die Materialzusammensetzung ist 🙂 – zumindest 30 % Wolle. LG und ein schönes Wochenende.

    • Das grüne Kleid aus Walkwolle war von Deerberg. In der Art haben die jeden Winter in den letzten Jahren etwas gehabt. Im Onlineshop sieht es jetzt aber schon sehr sommerlich aus. Und wir haben draußen Schnee … So ist die verrückte Modewelt …

      Bei hess natur gibt es ein ganz tolles Walkwollkleid mit kleinen Ärmeln in dunkelblau und rubinrot. Das Rubin ist eine tolle Farbe für den Herbstfarbtyp

      http://m.hessnatur.com/item/333638393135353338

      Ich habe das Kleid schon angezogen im Laden an einer meiner Kundinnen gesehen und es sitzt klasse und ist nicht so kurz, wie es auf dem Foto im Shop wirkt, das Model muss sehr groß sein.

      Viel Erfolg beim Finden Deines Kleids!

    • Liebe Ines, Du bist einfach fabelhaft! Danke für den Link. Das Kleid von hess natur gefällt mir sehr, habe es gleich gekauft – auch wenn sechs Wochen Lieferzeit angegeben sind. Ich bin gespannt. Aber der Winter soll ja noch ein wenig bleiben. Jetzt scheint erst einmal die Sonne und leckt den ganzen Schnee bei uns weg – schade. Liebe Grüße!

  2. Ehrlich? Ich trage überhaupt keine Strickkleider, weil sie sich mit meinem nun einmal vorhandenen Speckröllchen-Darunter optisch nicht vertragen. 😉

    Wegen der Speckröllchen würde ich nämlich irgendeine Shape-Sache drunterziehen – und in denen fühle ich mich stets eingequetscht, egal, wie bequem das Strickkleid dann wäre…

    Nichtsdestotrotz gefällt mir Deine Kombi an Dir ganz ausgezeichnet!

    • Guter Hinweis – Tipp #11 sozusagen:

      Guckt Euch von allen Seiten kritisch im Spiegel an, ob das Kleid abzeichnet.

      Ein Vorteil von Modellen, die sich mit Bluse darunter tragen lassen: Die Bluse gibt Festigkeit unter den Strick und das Kleid liegt nicht direkt an. So agiert die Bluse als eine Art Unterkleid.

  3. Liebe Ines,
    dein Strickkleid finde ich perfekt, denn als ämelloses Teil mit einem sehr anpassungsfähigen / neutralen Schnitt kann es wirklich endlos variiert werden und ist somit für kühle und eiskalte Tage gleichermaßen gut geeignet!
    Ich bin gerade am Überlegen, ob es in meinem Fundus so etwas wie ein Strickkleid gibt, aber ich glaube, das einzige, was ich dazu zu bieten habe, ist das hier: http://3.bp.blogspot.com/-50_6klw0f68/VlnTlv_DdWI/AAAAAAAAWyk/JHnc-j-lzuA/s640/blaukl04.jpg – bzw. das hier: http://1.bp.blogspot.com/-iUCsKTBeNlk/VlnTmpma2YI/AAAAAAAAWy0/Fmx0ABPpVwo/s640/blaukl07.jpg – also das schwarze „Darüber“ … und somit eher eine lange Weste als ein Kleid, aber mit Gürtel verschlossen kann man es zum Kleid „zaubern“. Ginge das für dich auch im Zusammenhang mit dem Linkup??
    Alles Liebe und schon mal ein wunderschönes, angenehmes, gemütliches oder bewegtes Wochenende und natürlich liebste Paulekrauler! (Ich glaube, ihm würde Günthers Mascha auch gefallen, oder? ;o))
    Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/01/a-new-life-bald-gehts-los-mit-der-neuen.html

    (⁀‵⁀,) ✿
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    PS:
    Ich hätte ein Bitte an dich: Ab 15.1. startet bei mir eine neue Bloggeraktion, bei der es um Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität geht – also um Themen, die auch bei dir immer wieder auftauchen – und heute gibt’s dafür schon mal eine Vorankündigung. Würde mich freuen, wenn du da das eine oder andere Mal mitmischen würdest. Und ich wäre dir übrigens auch sehr, sehr dankbar, wenn du diese Aktion bei deiner Leserschaft ein bisserl bewerben könntest – vonwegen „weitere Kreise ziehen“ – ist schließlich ein Thema, das uns alle angeht und das jede erdenkliche Unterstützung benötigt…)
    PPS: Du hast mich gefragt, ob ich noch weniger geworden bin, weil ich schmal im Gesicht aussehe – ja, aktuell sind es 13 Kilo weniger als im Jänner des vergangenen Jahres, also ca. 3 Kilo weniger als bei unserem Hamburgbesuch. Habe allerdings nichts weiter forciert in dieser Richtung, es hat sich einfach „durchs Leben ergeben“ ;o))

    • Für Deine Aktion mache ich gerne Werbung hier. Deine schwarze Weste ist für mich tatsächlich eher eine Weste, so dass ich sie jetzt nicht ins Linkup nehmen würde.

      Wenn Mascha ruhig ist, würde Paul sie bestimmt mögen. Wenn Sie noch sehr wild ist, ist ihm das schnell zu viel 🙂 .

  4. Das sind tolle Tipps für die Auswahl eine Strickkleides, danke dafür. Ich liebe Strickkleider im Winter. Einfach, unkompliziert und warm. Und ausgesucht habe ich sie bisher immer nach dem Motto: Gefällt mir. Nehme ich 😉 Mal sehen, ob das beim nächsten Strickkleid anders wird.
    Liebe Grüße
    Fran

  5. Wieder mal ein richtiges Ines-Strickkleid – sehr schön!
    Auch die Tipps sind klasse. Besonders dass man überlegen sollte bei Wolle, ob mit oder ohne Ärmel. Kann schnell mal zu warm werden.
    Die Winter sind ja oft sehr mild gewesen die letzten Jahre, da gehen die ganz dicken Sachen u.a. Schals im Handel auch nicht mehr so recht.
    Wobei im Osten und Berlin war ja die letzten Tage richtig Winter…
    Und Ihr habt auch tüchtig Wind und Kälte derzeit. Bei uns scheint unschuldig die Sonne im Moment… also sonnige Grüße von mir!
    Und ein schönes Wochenende, wünscht Sieglinde.

    • Dass das ein „Ines-Kleid“ ist, dachte ich auch sofort, als ich in der Hand hatte. Ich konnte nicht umhin, es zu kaufen. Hatte es Mittwoch auch schon wieder an und auch kürzlich auf dem 90. meiner Schwiegermutter mit lachfarbener Bluse darunter.

  6. Ich würde diese Überlegungen zu jedem Kleid anstellen 😉 Allerdings besitze ich bis jetzt nur wenige Kleider , weil die meisten leider so gar nicht annähernd meinen Wünschen entsprechen oder gar Deinen Ratschlägen entgegenkommen . Ich denke in diesem Punkt merkt man schon das wir hier sehr ländlich wohnen . Da ist das meiste Einheitsbrei und nicht besonderes in den Läden zu finden .
    Hat doch letztens eine Frau zu mir im Laden gesagt , Sie könne keinen Rock oder gar ein Kleid anziehen . Sie wolle nicht auffallen . Ich war wirklich sprachlos . Zu mal ich da gerade einen Rock an hatte . Sie hat mich dann fast mitleidig angeschaut . Wo bei ihr im selben Augenblick die lächelnden Männer , die an uns vorüber gingen auch nicht entgangen sind . Das mal zu dem Thema , Frau , Kleid und weiblich sein .

    LG heidi

    • Die Überlegungen passen in der Tat zu jedem Kleid – für den Sommer dreht man es halt einfach um 🙂 . Ich bin auch dafür, Weiblichkeit zu zeigen!

  7. Gekonnte Tipps und ein Kleid für dich mit einem unglaublich schönem Schnitt in aktueller A-Linie <3 Sehr schöne Bilder! Und deine Leserinnen finden hier sicher alles, was sie zu Strickkleidern finden müssen. Bis ich meins endlich hatte, habe ich viele Frösche küssen müssen. Nun mag ich es gar nicht mehr ausziehen wie an den Posts vielleicht zu sehen ist, trage ich gern mit kurzen Jacken und overknee boots bzw. Schnürstiefeln. LG Sabina | Oceanblue Style

    • Schön zu sehen in der Collage, dass jeder die Kleider anders trägt und auch die Kleider an sich alle so unglaublich verschieden sind. Danke für die Vielfalt!

  8. also eigentlich ist das ja ein kleiderrock – weil ohne daruntergezogene oberteile würde es weder optisch noch klimatisch funktionieren 🙂
    ein richtiges strickkleid muss für mich vor allem so gearbeitet sein – material und maschen – dass sich nichts abzeichnet auch ohne spanx – aber es auch kein zelt ist. mindestens italienische länge, eher ein paar cm mehr. ein neutraler grünton bitte! 3/4 ärmel – nicht zu weit (jacke!) aber auch nicht zu spack. ausschnitt eher u-boot als V – mini-Vs find ich doof und bei tiefen guckt mir keiner mehr ins gesicht, nichtmal frauen 😉
    musterstrick wär prima!
    kannst du das bitte weiterleiten an einen hersteller ;-))
    lieben grüss! xxxxxx

    • Kleiderrock ist ein schönes Wort, ich kenne nur Trägerrock und dafür ist mir die Partie oben zu breit. Trägerröcke erinnern mich immer mehr an Latzhosen.

      Auf dass ein Hersteller Deine Wünsche hier lesen möge! 3/4 Ärmel nähme ich auch gerne. Ansonsten habe ich gestern ein tolles von Connemara gesehen, das fest in der Merinowolle ist und locker-luftig geschnitten. War aber ein einem dunklen Braun mit Hang in Aubergine.

    • du kanntest kleiderrock nicht??? war in meiner kindheit DAS ding für frauen jeden alters – aber besonders beliebt bei allen die noch keine taille (um röcke daran festzumachen) hatten oder keine mehr – kleine mädchen und omis. neben der bequemlichkeit bei maximalem schick war es eben auch extra warm – ich sach nur „körperkern-temperatur“ – und praktisch – dadurch dass man bluse oder pulli drunter trug musste ein kleiderrock nicht so oft gewaschen werden. vom „styling“ für alle lebenslagen gar nicht zu reden! 🙂 xxxxx

    • Ja, das Wort kannte ich nicht, nur Trägerrock. Ich hatte die als Kind nur für fein aus dunkelblauem Wolltuch und darunter wurden weiße Blüschen mit Spitze und etwas Rüschen getragen. Dazu einen Hamburger Mantel (das ist so eine Art Matrosenmantel) aus den Hamburger Kinderstuben am Jungfernstieg bezahlt von Oma. Hanseatentochter …

    • Das war auch mein erster Gedanke, als ich heute früh die Fotos von Ines sah: das ist doch kein richtiges Kleid, sondern ein Kleiderrock. Hatte ich als Kind immerzu aus diversen Materialien. Ich denke, das Thema war schon mal bei mir im Blog Mode, ich suche den Link mal… Liebe Grüße Bärbel ☀

    • Wenn Beate, Moppi und Bärbel das Teil Kleiderrock nennen, weiß ich jetzt auch, warum ich das Wort nicht kannte. Das ist offenbar ein DDR-Wort. Aber ich lerne ja gerne dazu.

  9. Liebe Ines,
    das Kleid steht dir sehr gut. Schöne Farbe. Für mich müssen Strickkleider auf jeden Fall einen Ansatz von Ärmeln haben. Am liebsten mag ich Baumwolle, meinetwegen auch ein Baumwoll-Synthetik-Gemisch. Kürzere Kleider trage ich am liebsten mit einer Leggings darunter. Schick finde ich auch dicke Strumphose und Stiefel dazu. Kleid über Hose geht bei mir auch mit Strick.

    LG Sabine

  10. strickkleider mag ich sehr, ein Teil und schon ist man gut angezogen. Ein paar deiner Tipps habe ich bei den letzten Käufen schon unbewusst beachtet.
    Das mit der Bluse drunter gefällt mir sehr gut. Ich hab bis jetzt nur lange Ärmel. Behalte so eine Variante für einen zukünftigen Kauf jetzt im Kopf. Einen alten Post hab ich schon verlinkt, aber ich glaub ich suche noch ein anderes Modell raus 🙂
    Liebe Grüße Ela

  11. Ich liebe Strickkleider und wenn das mit der Figur nicht so hin haut, dann ziehe ich dazu gerne Westen an. 😉
    Dein Hängerchen ist für mich auch kein richtiges Strickkleid, ein Kleid ist halt ein Kleid und fertig, wenn ich was drunter ziehen muss, ist es sozusagen ein Rock mit Träger. 😉 Aber ich ziehe ja im Winter auch unter einige meiner Sommerkleider langärmelige Shirts an, um sie wintertauglich zu machen.
    Ich finde Dein Trägerkleid für Dich auch viel zu groß, Du hast so eine tolle Figur und auch eine schöne Taille, Du bist noch viel zu jung für dieses große Ding – auch wenn es sicher extrem bequem ist. Aber es macht Dich glücklich und Du strahlst das auch aus, so soll es sein. 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Moppi

    • Danke für Deine Beiträge in der Collage. Danke für Deine Figurkomplimente. Lustigerweise frage ich mich bei solchen Kleidern nicht, ob ich zu jung dafür bin, sondern zu alt. Für sind es alternativ eher Kinderkleider als Omakleider. Ich tanze einfach weiter fröhlich darin durchs Leben, egal wie alt ich bin 🙂 .

  12. Oh wie schön… „a Spuigleidl“, würde mein alter Chef nun sagen.
    Sieht lässig aus. Danke fürs Verlinken. Ich werde meine beiden Strickkleider hier natürlich auch noch verlinken.
    Was Du über kleiderlängen sagst stimmt. Nur leider sind die bei Strickkleidern eher schlecht anzupassen… natürlich könnte man noch ein Stück anstricken, wenns zu kurz ist… 🙂
    LG Sunny

  13. Ich finde Strickkleider toll, habe aber das Problem, dass ich nie eins finde, das mir steht! Ich finde nur die die ziemlich eng anliegen und betonen die Silhouette. Ich denke da hilft weiter nur suchen und anprobieren! 😉
    Vielen Dank für die Tipps! Dein Strickkleid ist Dir sehr gut gelungen.Ich mag die Farbe sehr gerne, und ich denke sie steht Dir übrigens auch gut!
    LG und schönes Wochenende!
    Claudia
    http://www.claudias-welt.com

    • Es gibt durchaus auch weite Modelle – siehe das erste von mir in dem Linkup – aber die sind noch viel schwerer zu finden als enge Versionen. Irgendwan findet Dich Dein Kleid!

  14. Kleiderrock – fiel mir spontan auch ein! Steh dir, Ines!
    Deine Tipps sind sehr schlüssig. Ich hatte ja irgendwo erwähnt, dass ich ein fast 30 Jahre altes wadenlanges Strickkleid in meinem Kleiderschrank wohnt, das auch immer noch anzieh- und vorzeigbar ist. So sollen sie sein: robust, aber trotzdem halbwegs „kleid“sam und das schafft eigentlich nur hochwertiges Material. Aktuell in meiner Kollektion hab ich ein Merinokleid von Amor Lux und ein selbstgestricktes aus Islandschafwolle, das verlinke ich mal unten.
    Ich persönlich habe ja nichts gegen Form zeigen, auch wenn man keine Idealmaße hat, allerdings sollte erkennbar bleiben, dass ein Strickkleid gut sitzt, wenn auch körpernah. Und das schafft eben nur ein guter Schnitt oder gutes Material.
    Viel Spaß mit dem Kuschelfaktor, Ines!

    • Pass auf, dass Beate Dir das Islandwollkleid nicht klaut! Die mag so kräftige Wolle und warme Sachen gerne. Mir gefällt es optisch auch sehr, das Muster ist toll gestrickt. Zum Tragen wäre es mir zu warm.

      Von Amor Lux hatte ich im September ein traumhaftes Kleid mit halbem Arm und taillierter A-Linie aus dickem Wolltuch mit Futter an. Das saß perfekt und war mit EUR 169,- auch dafür preislich völlig O.K. Aber ich hatte Angst, dass es mir zu warm wäre und sich helle Hundehaare auf dem gleichmäßg dunkelblauen Stoff doch etwas sehr anheften könnten. Ich denke immer noch manchmal daran, bin mit meinem jetzigen aber universeller unterwegs, wenn auch deutlich weniger förmlich. Dafür bei breiterem Temperaturspektrum. Die Merinowolle von Armor Lux ist zum Tragen bestimmt auch wunderschön, ich kenne sie bisher nur vom Anfassen.

      Danke, dass Du in der Collage dabei bist!

      P.S. Spätestens jetzt bin ich mir ganz sicher, dass Kleiderrock ein Ostwort ist 🙂 Was wohl die Bayern oder Saarländer aus ganz anderen Ecken dazu sagen?

  15. Ja, das ist wohl tatsächlich ein Ostwort :)…
    Amor Lux – es ist diese, allerdings in einem kräftigen Mittelblau https://www.armorlux.com/27647-thickbox_default/matrosenkleid-heritage.jpg und es hat mich nur 59€ gekostet im Ausverkauf, das musste einfach mit! Es ist superwarm und sitzt auch nach 8 Stunden Schreibtischarbeit noch perfekt (am Hintern).
    Der Tipp zur Marke kam von dir, nach dem Post über den netten Modeausstatter auf Sylt, eigentlich wollte ich ein Shirt kaufen, aber das Kleid sprang mich förmlich an.

    • Das sieht superschön aus. Ich bin mit der Qualität meiner 3 Baumwollshirts auch nach wie vor sehr zufrieden.

      Du meinste das Interview mit Heinrich Rehling: http://www.meyrose.de/2015/01/28/leser_innen-interview-3-heinrich-rehling/
      Von da sind bisher alle meine Sachen von Armor Lux. Ich probiere immer den halben Laden an, bis ich mich entscheiden kann. Es gibt so viele schöne Sachen und es ist immer wieder überraschend, was für einen Einfluss die Farbzusammenstellung hat, wie man insgesamt darin wirkt (helle Streifen auf dunklem Grund oder umgekehrt oder die Farben an sich). Leider sind bei Armor Lux die Größen so unzuverlässig – selbst innerhalb eines Modells – dass ich mich da bisher nicht getraut habe, online zu kaufen. Umso schöner, dass es bei Dir geklappt hat!

  16. Hier meldet sich so’n Eisbär! 🙂 Schöne Bezeichnung, vielen Dank für die Inspiration zum „Vergleich“ und vor allem für Deine großartig zusammengefassten Tipps zum Strickkleiderkauf! Da kann ich noch schön was lernen. Hab‘ gerade geguckt, ob ich einen Link beizutragen habe, aber leider nein. Es gibt zwar ein Bild (EIN EINZIGES BILD!) mit mir im Strickkleid auf meinem Blog, aber der restliche Beitrag ist mir zu wenig Strickkleid. Schade. Naja, vielleicht schaff‘ ich’s ja noch. 😉
    Dass Du mit Deinem Kleid in Lüneburg herumtanzt, hatte ich übrigens schon gesehen, bevor Du mich gefragt hast! Komisch, und ausgerechnet ich als Lüneburgerin stehe quasi nie vor diesen „eindeutigen“ Stellen.
    Sieht schön aus!
    LG
    Gunda

  17. Liebe Ines,
    herzlichen Dank für deinen hilfreichen Tipps zu den Strickkleidern. Ich liebe Strickkleider, weil sie so unkompliziert und bequem sind. Auch dein professioneller Blog gefällt mir sehr gut und ich habe schon die eine oder andere Inspiration entnommen.
    Herzliche Grüße

  18. Pingback: Black is beautiful - Home

  19. Hi Ines,

    so, jetzt bin ich auch endlich mal dazu gekommen mein (neuestes) Strickkleid zu fotografieren und live zu stellen (siehe Linkup). Ich kenne übrigens auch den Begriff „Trägerrock“, aber „Kleiderrock“ kannte ich bisher noch nicht.

    Lg, Annemarie

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