Cocooning und Nachhaltigkeitsmathematik

Ines Meyrose #modejahr2016 Cocooning im Januar

Too much information oder interessant zu sehen, wie Menschen auf dem Sofa chillen? Im Modejahr 2016 steht der Januar unter dem Motto Cocooning – Gemütlich zu Hause. Ich freue mich, dass bereits so schöne Beiträge zusammen gekommen sind. Einblicke in die Wohnvorlieben anderer Menschen finde ich sehr spannend.

Modejahr 2016 - Eine Blogaktion bei www.meyrose.de #modejahr2016Ein Blick durchs Schlüsselloch

… oder besser gesagt Terrassenfenster verrät Euch, dass ich auf dem Sofa genauso aussehe, wie ich mich von unterwegs kennt. Ich ziehe mich nur um für drinnen, wenn meine Kleidung draußen beschmutzt wurde oder ich etwas sehr Feines anhatte. Jede meiner Hosen ist so bequem an Bauch und Beinen, dass ich in ihr nicht nur gerne draußen unterwegs bin, sondern auch auf dem Sofa entspanne oder im Homeoffice am Schreibtisch sitze.

Ines Meyrose #modejahr2016 Cocooning im Januar

Jogginghosen aus Baumwolle oder Kaschmir trage ich nur, wenn ich draußen an den Beinen sehr durchgekühlt wurde. Da ich gerade keine Wollhose für draußen habe, wärmen mich Jeans & Co. dann nämlich auch drinnen nicht genügend wieder auf. Vor ein paar Jahren habe ich auch im Homeoffice gerne mal eine Kuschelhose getragen, aber das mache ich nicht mehr, seit wir den Hund haben. Wenn ich morgens schon weiß, dass ich im Lauf des Tages das Haus verlassen werde, ziehe ich mich gleich für draußen an.

Ein Outfit für viele Anlässe

Mein Bekleidungssortiment ist bewusst eher knapp gehalten. Das bringt mit sich, dass die meisten Kleidungsstücke für verschiedene Anlässe getragen werden. Diese Kombination aus Jeans (Please 2015), Woll-Kaschmir-Pullover (Wool Overs 2015* ) und leichtem Schaltuch aus Kaschmir-Seide (Fraas 2013) wärmt angenehm. Am Wochenende zu Hause trage ich dicke Wollsocken und Wollstulpen (invero 2014) dazu, bei Kontakt mit Privatkunden hochwertige Schuhe mit eher dünner Sohle und bei einem abendlichen Treffen im Restaurant mit einer Freundin z.B. derbe Boots.

ANL #1

Logo ANL von http://rostrose.blogspot.co.at/2016/01/a-new-life-bald-gehts-los-mit-der-neuen.htmlBei Traude Rostrose gibt es für 2016 eine neue monatliche Aktion: A New Life – kurz ANL – was auch für Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und Lebensqualität steht. Dieser Beitrag wird gleich mein erster dafür. Für Achtsamkeit steht er, weil entspannte Zeit auf dem Sofa mit Cocooning ab und an wichtig ist, um Ruhe zu finden und achtsam mit meinen Bedürfnissen umzugehen.

Zu meiner Lebensqualität trägt eindeutig Paul bei. Seit wir den Zausel haben, bin ich deutlich besserer Stimmung und fühle mich ausgeglichener als vorher. Paul darf übrigens nicht aufs Sofa und wird nur für die Fotos mit Leckerlis davor bestochen 🙂 . Allerdings kommt er sofort zu uns und legt sich auf dem Teppich vorm Sofa, wenn jemand auf dem Sofa sitzt. Er ist einfach gerne mittendrin statt nur dabei.

Ines Meyrose #modejahr2016 Cocooning im Januar

Für Nachhaltigkeit steht die Schaffelldecke, in die ich mich einkuschle. Dabei geht es nicht um die Herkunft der Decke oder Tierfell an sich. Es geht mir darum, dass das ein Teil ist, das ich konsumiert habe, was durch die Dauer des Einsatzes für mich nachhaltig wird – unabhängig von Herkunft & Produktionsbedingungen. Dieser Teil der Nachhaltigkeit spielt für mich eine große Rolle. Außerdem spare ich durch die dicke Decke Heizungskosten, denn die Räume im Haus sind bei uns eher knapp beheizt. Ich ziehe lieber im Winter etwas Warmes drinnen an und atme kühlere Luft.

Nachhaltigkeitsmathematik

Je länger ich etwas verwende, umso geringer wird der ökologische Fußabdruck pro Verwendung. Dabei geht dann – in Anlehnung an die Modemathematik – die Nachhaltigkeitsmathematik auf. In dem Zusammenhang weise ich auch gerne nochmal auf das Buchreview zu Dreimal anziehen, weg damit** hin. Der Vorgänger dieser weißen Felldecke von 2015 hat mich 19 Jahre auf dem Sofa begleitet und befindet sich noch im Haus. Es werden Liegedecken für Paul daraus entstehen. Jetzt wünsche ich mir, dass die weiße Kuscheldecke auch lange Freude macht, damit die Nachhaltigkeitsmathematik dann wirklich aufgeht.

Was verraten Euch die wenigen Wohnzimmerdetails sonst noch über mein Leben?

  1. * PR-Muster []
  2. ** Rezensionsexemplar []

38 Gedanken zu „Cocooning und Nachhaltigkeitsmathematik

  1. Das sieht ja sehr gemütlich aus 🙂 und ihr habt einen sehr gut erzogenen Hund. Mittendrin statt nur dabei ist doch verständlich, er könnte ja sonst etwas verpassen.
    Deine Armstulpen finde ich witzig und ihr zwei passt farblich optimal zum Sofa und den Kissen 😉
    Einen schönen kuscheligen Tag wünsche ich euch

    • Gut erzogen ist relativ … es gibt vieles, was er einfach „von alleine“ nicht tut. Vieles ist auch harte Arbeit mit ihm gewesen, bis es gut klappte, aber dass das Sofa unseres ist und nicht seins, war sofort klar. Er ist bisher nur bei Schwiegermutter und Schwägerin je einmal aus Sofa gesprungen und ich war zum Glück dabei. Da habe ich ihn schneller laut wieder heruntergefegt, als er gucken konnte … und er hat es nicht wieder versucht. Wäre ich nicht dabei gewesen, kann ich mir nämlich vorstellen, dass die beiden das fatalerweise erlaubt hätten, weil er ja „so lieb guckt und so süß ist“ … ich bin da etwas resistenter gegen diesen Blick :).

  2. Du schaust so hübsch aus in diesen Farben! Du bist Herbst Farbtyp gell? Die romantischen Armstulpen, der dezente Pulli und dann das Tuch dazu, 1A mit Sternchen für meinen Geschmack 🙂

    Wünsche dir und Mr.Paul einen angenehmen Mittwoch, lg

  3. süss ihr beiden!!!
    da ich zuhause die röcke und pullover trage die mal „für schick“ getaugt haben (und ich ja immer „overdressed“ bin im vergleich) sehe ich auch im haus&hof-anzug noch vorzeigbar aus. für den super- oder baumarkt reichts auf jeden fall. wenn es doch mal schmutzig wird – heizen, holzhacken, putzen – gibts schürzen…..
    eine australische freundin formulierte es mal so: „aristocrats, feeding chickens in moth eaten kashmir“ 😉
    fröhliches kuscheln! xxxxx
    p.s.: finde gut dass du lieber was anziehst als die wohnung zu überheizen – gesünder ist es allemal!

    • In unserem Wohnzimmer zu fotografieren ist auch gar nicht einfach, weil es auf Fotos schnell ganz kahl aussieht. Du weißt ja, wie reduziert wir eingerichtet sind. Ich habe bestimmt 5 Minuten an der richtigen Fotoperspektive gebaut, bevor ich den Hocker für den lieben Herren richtig hingestellt hatte und er das Musterbild im Display sehen konnte für den gewünschten Ausschnitt. Freut mich, dass es heimelig wirkt, denn was wollte ich zeigen.

  4. Schön schaut’s aus bei Euch mit Dir und Paul. Die Stulpen kenn ich doch ?! ;-).
    Ich schau zuhause auch immer vorzeigbar aus. Schließlich sind dort mein lieber Mann und mein Business und es kommen immer auch mal Kunden oder Post-Dienstleister. Auch auf der Couch gibts mich nicht viel anders – na, ohne Schuhe. Feiner mache ich mich aber dennoch, wenn ich Termine außerhalb habe.
    Wir mögen es gern warm – Beate und Dir wäre es wohl zu warm bei uns… Ich weiß schon, dass das ökologisch nicht das Beste ist, aber wir sparen sonst schon einiges ein am ökologischen Fuß-Abdruck (kaum Autofahrten z.B., da wir sommers wie winters radeln), da gleichen wir ein wenig aus. Traudes Aktion unterstütze ich und möchte sie in nächster Zeit im Shop-Blog vorstellen.
    Happy Cocooning wünscht Sieglinde.

  5. mir verraten die bilder, dass du leder, holz und tupfen magst und, dass ich mich mich warm anziehen muss, sollte ich dich mal besuchen kommen.
    mein beitrag für dein modejahr ist gerade fertig geworden und geht am freitag online 🙂

  6. Schön, dass man bei dir heute durchs Terassenfenster gucken darf. Es sieht richtig gemütlich bei euch aus und mit so einem puscheligen Mitbewohner zieht ja eh auch automatisch Wärme ein.
    Das mit der Decke kann ich gut nachvollziehen. Ich hab noch meine erste große Kinderdecke für den Winter. Ja da sind Elefanten drauf, deine Ist da optisch auch toll. Aber die Decke ist noch gut. Sehr warm und da kann ich die einfach nicht wehtun 🙂
    Liebe Grüße Ela

    • Elefante, wie süß! Meine erste Kinderdecke hatte ich auch ganz lange – gelbes Karo – aber es gibt sie nicht mehr.

  7. Mein Hund mogelt sich nur auf das Sofa , wenn ich nicht direkt aufpasse . Ansonsten bleibt sie auch davor oder in ihrem Körbchen sitzen 😉 Ist eine echte Ausnahme , wenn es anders ist .
    Auch unsere Decken werden nicht einfach so weg gegeben . Da gibt es noch andere Möglichkeiten . Und wenn gar nichts mehr geht , bekommt Hundeline sie . Umziehen , ne mache ich auch nicht unbedingt . Alles passt so wie es soll . Ohne dabei zu bequem oder gar unbequem zu sein 😉
    LG Heidi

    • Die Bilder diese Woche mit Hundeline auf dem Sofa waren ja so zauberhaft, dass man da wirklich kaum widerstehen kann. Wäre Paul als Welpe zu uns gekommen, könnten hier auch andere Sitten herrschen … ich weiß nicht, ob ich kleinen Knopfaugen hätte widerstehen können beim Sofa :).

  8. Liebe Ines, sehr gemütlich! ich habe mir nach langem Überlegen erst vor ein paar Tagen Handstulpen bei de sempre bestellt, da Deine so wunderhübsch aussehen und warte nun voller Vorfreude auf das Packerl. Einmal so richtig bunte und Deine in schwarz (zum schwarzen Blazer fürs Konzert und so), freue mich schon darauf. Unser Sando darf auch nicht aufs Sofa, er liegt zu unseren Füßen, ich mag es jedoch schon warm, bin eine „Frostbeule“,
    schön hast Dus zuhause!
    liebe Grüße aus Salzburg Gabriele

    • Es freut mich, dass Du bei da sempre auch schöne Stulpen gefunden hast. Sie werden Dir bestimmt gefallen!

  9. Gemütlich sieht es auf Deinem Sofa aus 🙂 Und Decken sind seeeehr wichtig. Hier hat jeder seine Eigene. Meine habe ich beim Auszug (mit 18) von meiner Mutter bekommen. Eine Kamelhaardecke, die selbst beim fiesesten Schüttelfrost hilft. Da Män hat eine Schurwolldecke und träumt von schottischem Kaschmir und die Kinder lieben noch immer ihre Babydecken. Und wenn sie ausziehen, bekommen sie eine „fürs Leben“ 😉
    Paule ist so süß. Finde ich toll, dass er sich zu Euch legt. Fine meidet Räume, in denen mehr als eine Person sind *grins*. Bei mehreren wird es ihr zu voll.
    Liebe Grüße
    Fran

    • Eigene Decken sind eine gute Idee. Unsere ist so riesig, dass wir beide darunter passen. Für getrenntes Sitzen gibt es noch eine „Ausweichdecke“. Eine schöne Idee, Deinen Töchtern eine Decke mit auf den Weg zu geben. Meine erste Wolldecke hielt auch lange und es war eines der ersten Dinge, die mir in der ersten eigenen Wohnung fehlten, die zu Hause so selbstverständlich da waren. Also gab es eine von Oma zu Weihnachten!

    • *grins* Paul hat es auch gerne ruhig, aber dabei zu sein ist ihm wichtiger. Neulich hatte er eine echte Entscheidungsneurose, als hippeliger Kinderbesuch im Haus war … Kann man Fine auch so gut ansehen, was sie vermutlich denkt?

  10. Was für eine herrliche Kuscheldecke und dann noch Paul als Fußwärmer. Du läßt es Dir gut gehen! Recht hast Du. Das einzige, was diese Jahreszeit erträglich macht ist ein richtig gemütliches Zuhause.
    Früher in der Wohnung, war ich eher leicht bekleidet. Jetzt im Haus ziehe ich auch lieber einen Pulli an, bevor ich die Heizung höher drehe. Und ich merke, dass mir das ganz gut tut.
    Lieben Gruß
    Sabine

    • So ein Haus heizt sich auch ganz anders als eine Wohnung. Ich merke, dass ich mich darin auch mehr bewege, weil die Wege einfach länger sind als in der kleinen Wohnung vorher. Was für ein schöner Luxus!

  11. Liebe Ines, deine Decke sieht toll aus. Würde mich sofort dazu kuscheln. Um deinen Hund beneide ich dich wirklich, ich liebe Hunde. Wir haben aber nur einen (Draußen) – Kater, da wir viel unterwegs sind und somit ein Hund leider (noch) nicht in Frage kommt. Ich bin eigentlich immer „Ausgeh“ fertig und kuschel mich mit fast jeder Gaderobe aufs Sofa. Abendkleid jedoch ausgenommen. 😉 Nur warm muss es sein.
    LG Petra

    • Ein Draußen-Kater ist doch auch was Feines! Vor Paul hatte ich auch lange Zeiten meines Lebens Katzen, die draußen und drinnen gelebt haben.

  12. Das sieht sehr gemütlich aus, liebe Ines. Die Decke ist ja kuschelig! ich schaffe es leider immer wieder genau die hellen Decken zu bekleckern… Deine Kissen finde ich auch toll. Ich würde sagen, dein Wohnzimmer ist eher im „clean chic“ gehalten, was mit tollen Details aufgepeppt ist. Mir gefällt das sehr gut, mein Wohnzimmer sieht auch so aus. Um deinen Paul beneide ich dich – nichts ist schöner, als einen Hund zu haben. Ich wünsche dir ein schönes & kuscheliges Wochenende…

    Liebe Grüße,

    Nina von dreissigrockt!!!

    • Oh, ich weiß nicht, wie oft ich Rotwein auf die dunkelblaue vorher verschüttet habe … bei der weißen erst einmal ein paar Tropfen … Danke des Naturfells mit Fettanteil perlte das zum Glück alles ab …

  13. Viiiielen Dank fürs Verlinken dieses Beitrags bei ANL, liebe Ines (UND fürs Bewerben der Aktion)!
    Da habe ich ja gleich mehrere Freuden dabei – zum einen deine traumhaft schöne Decke, zum anderen deine klugen Worte zu Nachhaltigkeit & Co. – und der Anblick von Paule – zuckersüß und sanft – mit Ines – strahlend – ist sowieso durch nix zu toppen!
    Herzliche Grüße und Paulekrauler von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/01/a-new-life-1-ich-habe-genug.html
    ღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღღ

  14. Hallo Ines,
    es verrät über dich, dass du bei Möbeln (wahrscheinlich) einen sehr „klaren“ Geschmack hast und ein harmonisches Miteinander nicht bei der Kleidung aufhört.
    Ich sehe den Nachhaltigkeitsgedanken ähnlich wie du. Bei Kleidung, Möbeln, Bettwäsche…..ziehe es vor, Dinge lange zu verwenden. Bei mir gibt es vieles, was ich bereits 10 Jahre und länger besitze, regelmäßig verwendet wird und ich erst dann entsorge, wenn es unansehnlich/ kaputt ist. Dafür überlege ich lieber zweimal, ob ich es wirklich haben möchte. So wird dann auch eine H & M Jacke, vor mehr als 15 Jahren erworben, irgendwie nachhaltig. Zumindest in meinem Denken.
    Schöne Grüße
    Andrea

    • Ach, und was ich noch vergessen habe, ich ziehe mich für gewöhnlich zu Hause auch nicht um. Das ist mir zu lästig und die meisten Kleidungsstücke sind so gewählt, dass sie auch zu Hause bequem sind.

    • So ging es mir früher mit einigen H&M-Teilen auch. Blusen, die x Jahre bei vielem Tragen halten, sind vielleicht „besser“ als sauber hergestellte, die schnell in der Alktkleidersammlung landen.

      P.S. „Klarer“ Geschmack passt!

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