Kleiderschrankinventur Frühling 2016

Kleiderschrankinventur zum Frühling 2016 - Verteilung in Stückzahlen

Es ist mal so weit, die Kleiderschrankinventur zum Frühling ruft. Bevor ich mich auf die Verlockungen in den Läden einlasse, kenne ich gerne meinen Bestand und fehlende Sachen. Außerdem weiß ich dann, wovon ich mehr habe, als ich tragen kann. Bei den Artikeln dieser Kategorie frage ich mich dann vor einem eventuellen Kauf einmal mehr, ob das wirklich in meinem Kleiderschrank darf oder nicht.

Kleiderschrankinventur zum Frühling 2016 - Verteilung in Prozent

Aktuelle Auswertung

Stiefeletten und Stiefel habe ich genug. Die Pumps sind seit Jahren ungetragen. Sie dürfen bleiben, weil sie noch gut sind und an den Fuß passen. Sie passen nur gerade im Stil nicht zu meiner Kleidung. Von sechs Sommerkleidern passt nur eins richtig, aber für luftige Hitze dürfen die anderen fünf trotzdem bleiben. Das gleiche gilt für drei von vier Anlasskleidern, für die gerade eh kein Anlass ansteht. Da mein Einheitslook im Frühling 2016 aus Marine on the Rocks besteht, wird mir kein Kleid fehlen. Blazer fehlt mir ebenso keiner. Von den Blusen sind vier erheblich zu groß. Sie sehen zu schmalen Jeans noch O.K. aus, deshalb bleiben sie erstmal.

Vergleich mit Herbst 2015

Kleiderschrankinventur zum Frühling 2016 - Bestandsdifferenzen zum Herbst 2015

Fazit

Die Verkleinerung meiner Bekleidungsbestände hin zu mehr Minimalismus ist weiter auf einem guten Weg. Im Kleiderschrank sieht es gerade luftig aus. Der Anblick gefällt mir. Der Weg wird weiter beschritten. Weil es ein Weg hin zu weniger und bewussten Konsum ist, verlinke ich bei den Beitrag bei ANL – A New Life.

Leserservice: Tabelle als Download

Du willst Dich auch ans Zählen machen? Hier findest Du die offene Excel-Tabelle als Download:
Kleiderschrankinventur Vorlage für Damen von Ines Meyrose, image&impression
Du kannst die Tabelle bei den Arten der Kleidung Deinen Bedürfnisse anpassen. Bei Blazern ergänzt Du beispielsweise Hosenanzüge und Kostüme, bei Shirts vielleicht Polos, Röcke werden in Sommer und Winter differenziert – ganz wie es zu Deinem Kleiderschrankinhalt passt. Männer können sich damit natürlich genauso befassen und die Sachen in der Tabelle entsprechend ändern. Die Diagramme passen sich durch in der Tabelle enthaltene Formeln an, wenn Du nur in den blauen Feldern Zahlen erfasst oder änderst.

Kleiderschrankinhalt im April 2016

Die exakten Zahlen in der Tabelle, aus der ich die Grafiken erstellt habe, gibt es dieses Mal als PDF und nicht als Tabelle hier im Text, damit der Beitrag nicht so lang wird. Wenn Du sie sehen möchtest, findest Du hier das => PDF mit dem Kleiderschrankinhalt.

Bei Accessoires habe ich wie immer Schmuck & Brillen nicht mitgezählt, weil mir das zu persönlich ist. Unterwäsche, Schlafzeug, Sportbekleidung und Hausschuhe sind ebenfalls nicht enthalten.

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32 Gedanken zu „Kleiderschrankinventur Frühling 2016

  1. Liebe Ines,
    Danke dass Du einen Blick in Deinen Kleiderschrank gewährst, Deine Vorgangsweise ist vorbildlich, mir fehlt die Zeit und ein bisschen auch der Wille, habe mehr Kleidung als ich wirklich brauche, kann mich sehr schwer trennen von noch guten Sachen, aber habe mich schon etwas gebessert, weniger Frustkäufe, seit ich regelmäßig bei Dir lese, Belohnungen nach einem stressigen Tag können auch anders ausschauen, aber es klappt nicht immer,
    alles Liebe Gabriele

    • Also das mit der Zeit ging ganz fix. Tabelle ausdrucken, mit Stift und Ausdruck kurz zum Schrank – Wäschekorb und Bügelwäsche nicht vergessen. Ran an die Garderobe, Schuhschrank und Kellerschuhlager. Da alles übersichtlich liegt, geht das Zählen schnell. Das hat vielleicht 30 Minuten gedauert und dann noch 5 für die Pflege der Tabelle im PC. Gedauert hat nur das Aufhübschen der Grafiken für den Blog und das Tippen des Artikels, was bei Dir nicht anfällt. Also eher eine Frage des Willenskraft, wie Du schreibst. Ist ja völlig OK.

      Gute Dinge zu behalten finde ich O.K., wenn sie Dich in der Menge nicht belasten und Du trotzdem Überblick im Sortiment hast.

      Es freut mich, dass ich Dich mit meinen Beiträgen schon von Frustkäufen abgehalten habe. Jeder einzelne Nichtkauf zählt dabei. Die guten Käufe machen dann umso mehr Freude. Weiter viel Erfolg auf Deinem Weg!

  2. Ich bewundere deine analytische Ader und verbeuge mich vor so viel Konsequenz! Eigentlich wäre eine solche Inventur bei mir auch mal fällig, und wenn sie nur dafür taugt endlich mal schwarz auf weiß zu haben, dass der Schrank viel zu voll ist. Mit Entsorgen tu ich mich nämlich schwer. Ich schwanke immer zwischen „mach mal“ und „och nööööö, das Ergebnis wird schrecklich sein“.
    Liebe Grüße
    Fran

    • Vielleicht treibt Dich die Langeweile mit dem Fuß ja dieses Frühjahr dazu. Viel Laufen brauchst Du nicht dabei – Hüpfen geht zur Not auch 🙂 .

      P.S. Ist vielleicht wie ein Zahnarztbesuch nach langer Zeit – hinterher freust Du Dich, dass Du Dich überwunden hast!

    • Oh Gott, sag das böse Z-Wort nicht! Dann lieber fünf Kleiderschränke ausmisten. Es gibt nicht viel, vor dem ich Angst habe. Zahnärzte führen diese Liste an….

    • Danke. Und bei dem Anteil an Accessoires sieht man, warum ich gerne Kundin bei Dir bin und gerne mit Dir zusammenarbeit 🙂 .

  3. Ich bin ja leider auch nicht so diszipliniert, kaufe aber lange nicht mehr so viel wie früher. Aussortiert wird regelmäßig. Irgendwann sind auch die Shirts, die ich von der Anzieh- in die Schlaf-Abteilung umverfrachtet habe, aufgeschlissen und müssen weg 🙂

    Liebe Grüße Sabine

    • Verschlissenes kommt bei mir auch weg. Schließlich sehe ich mich selbst im Spiegel im Schlafzeug und auch da ist mir der Anblick und die Haptik nicht egal. Wenn schon ohne Schminke im Gesicht, dann wenigstens in schönen Sachen 🙂 .

  4. Kleiderschrankinventur kommt bei mir liebe Ines, nicht in Frage! Dafür bin ich total lustlos! Aber von Zeit zu Zeit sortiere ich meine Klamotten, Schuhe u.s.w aus. Trotzdem bewundere ich deine Disziplin! Respekt! Weiter so!
    LG und einen schönen Tag!
    Claudia

  5. Wunderbar, liebe Ines. Gerade habe ich mir die ersten beiden Seiten ausgeduckt, jetzt wird gezählt (da ich gerade gebügelt habe, müsste sogar alles da sein). Ich weiß jetzt schon, dass es zuviel ist, weil ich meine Kleidergröße seit Ewigkeiten nicht verändert habe. Aber ich bin sicher, es wird noch einiges rausfliegen.
    Ich bin ganz angetan von der Konsequenz, mit der du immer wieder deine Kleidung durchgehst. In Ansätzen mache ich das auch, aber noch viel zu selten.
    Danke dafür, dass du uns diese tolle Liste zur Verfügung stellst. Das hilft sehr.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Die hatte ich schon. Beim zählen wurde ich nachdenklich (wann hat sich das alles angesammelt und ich bin noch nicht fertig).Lila ist in meinem Schrank jetzt nicht mehr zu finden (bis auf eine kleine Ausnahme-warum hatte ich so viel in Lila, wo mir das gar nicht steht?). Meine Blazer dürfen jetzt als Sommerjacken ran und ich werde nur im äußersten Notfall etwas kaufen, es ist einfach (trotz ausmisten gestern) noch viel zu viel da.
      Liebe Grüße
      Andrea

    • Klasse, wünsche weiter viel Erfolg. Bei mir gibt es auch nur noch zwei Lila-Ausnahmen (ein hochwertiges Tuch, das schon lange nicht mehr getragen wird und ein paar Leggings). Ich kombiniere das zu Pistazie – siehe hier Pistazie mit Lila

      Vielleicht geht das bei Dir auch mit Grün?

  6. Klasse. Ich habe gestern meinen Schuhschrank inspiziert, 2 Paar gebe ich weiter, 2 werfe ich weg und 2 müssen zur Reparatur. Ich bin Stolz auf mich. Demnächst kommen mal die Socken, Strumpfhosen, leggings dran. Immer eins nach dem Andern. LG Sunny

  7. Ich hab grad das Problem, dass ich sehr viele wirkliche Super-Schnäppchen im tiefsten Winter gekauft habe (leichte Hosen, schöne bunte Oberteile, verschiedene Ergänzungsteile zu schon vorhandenen Teilen – also keine „es-ist-alles-billig-Käufe, sondern schon mit Sinn), die ich aber im Frühling anziehen wollte und dadurch leicht den Überblick verloren habe, wie ich mir welche Looks ausgedacht habe und was ich eigentlich alles gekauft habe. Es klingt jetzt nach Tonnen neuer Klamotten, nein, *lach* es ist bloss sehr unübersichtlich, weil ich das schon in den Schrank sortiert habe und neue Sachen kann ich mir immer nicht so gut merken. Ich werde mich die Tage auch mal ran setzen und genau aufschreiben, was ich genau habe. Brauchen tu ich an sich nichts. 😉

    Minimalismus ist ja momentan das neue Stichwort auf vielen Blogs, was ich absolut toll finde, aber ich gehe so gerne shoppen (auch online), weil ich in meiner Phantasie so viele Outfits damit zusammen stelle und auch genaue Vorstellungen habe. Das macht einfach Spaß.

    Viele Grüße,
    Moppi

    • Dann mache das nächste Mal doch gleich Fotos von den Teilen zusammen im Stil einer Collage wie Du sie Dir zusammen merken möchtest.

  8. 🙂 Du hast meine vollste Bewunderung. Ehrlich! So viel Disziplin!
    Ich werde demnächst mal in Ruhe ausmisten – ein paar T-Shirts und Schuhe müssen weg – und mich bei der Gelegenheit Deiner Tabelle bedienen.
    Herzliche Grüße in die Heimat 🙂

  9. Ich liebe Deine Tortendiagramme und Deine Lust an der Statistik.
    Wie schön, dass die Menschen so verschieden sind. Platz im Kleiderschrank würde mich sofort zum Shopping verführen. Liebe Grüße, Bärbel

    • Ich schließe mich Bärbel wieder einmal an. 🙂

      Hätte zwar auch gern mehr Platz, aber nicht in Form von weniger Klamotten. 😉

      Obwohl: Letztens hab‘ ich mindestens 15 Shirts (hauptsächlich Polos – Du hast mal gesagt, die sind nicht so richtig was für mich, aber behalten habe ich trotzdem welche – ich kann ja nicht alles auf einmal entsorgen …) aussortiert. War voll stolz. Am Folgetag hab‘ ich’s mit Langarmshirts versucht und alle wieder in den Schrank zurückgeräumt. Das war’s dann auch erstmal wieder. 😉

      LG
      Gunda

    • Mehr Platz mit mehr Schränken? Das ging mir auch mal so und das kann ich auch immer noch gut verstehen, dass es Menschen gibt, die gerne große Auswahl haben.

      Bei den Polos finde ich wichtig, dass Du sie nur weggibst, wenn Du sie nicht trägst/sie Dir nicht mehr gefallen/sie kaputt sind und bitte nicht nur, weil sie meiner Meinung nach nicht vorteilhaft an Dir sind. Wenn die ersten Optionen der Fall sind: gut so! Ist doch gut, wenn Du erstmal bei einem Teil angefangen hast. Vielleicht kommen die Langarmshirts zum Herbst auf den Prüfstand?

  10. Ich schließe mich Fran an – bei allem. Auch beim Zahnarzt. 😉 Und ich bewundere dich wirklich für deine Konsequenz. Aber manchmal bleibt einem auch nichts anderes übrig.

    Hier ist es die nicht vorhandene Kleiderschrankgröße, die mir regelmäßig Shoppingeinhalt gebietet und die mich (mind. 2x/Jahr) zur Inventur nötigt. Bei jedem Umschichten der Sommer/Winterklamotten überlege ich gleich, was bleiben darf und was nicht. Idealerweise. 😉

    LG Anna

    • Bei mir fing es ähnlich an. Vor ein paar Jahren platze mein Schrank aus allen Nähten und ich überlegte eine Vergrößerung der Schrankflächen. Dann bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass das die falsche Lösung für mich wäre und das ich weniger Sachen kaufen möchte, weil ich genug habe. Seitdem ist eine Kommode weniger im Einsatz und der Schrank inzwischen mindestens zu 1/3 leer.

      Ich mache die Inventur auch bevorzugt am Umschichtungstemin, auch wenn ich jetzt nichts mehr zu schichten habe. Ich hänge die Sommerkleider dann wieder in Griffnähe und Winterkleider in die Ecke z.B.

  11. Das ist ein sehr interessanter Beitrag! Ich finde toll, wie konsequent Du Deine Teile reduzierst. Es ist lustig, wie auf allen Blogs unseres Alters der Wunsch entsteht, auszumisten, zu reduzieren, keine Last mit Besitz zu haben…und auf der anderen Seite (bei mir zumindest) verschiedene Outfits für unheimlich viele Gelegenheiten benötigt werden. Allein die farblich passenden Schuhe, Handtaschen und Halstücher…Deshalb verstehe ich auch Leute, deren Kleiderschrank nur schwarz und taupe ist, bis auf ein paar Jeans und T-Shirts. Würde ja eigentlich auch reichen. Aber mein Kleiderschrank ist gnadenlos bunt…. In diesem Sinne zolle ich jedem Bewunderung, der diese Quadratur des Kreises so elegant schafft wie Du und meine Freundin Irmi (über deren Kleiderschrank ich auf meinem Blog berichtete). Alles Liebe., Nessy von den happinessygirls

    • Das dieser Wunsch nach „weniger ist mehr“ durch viele Blogs der 40er und 50er Frauen zieht, habe ich auch schon bemerkt – von einigen Ausnahmen abgesehen. Liegt vielleicht auch daran, das viele aus unserer Generation relativ „satt“ sind. Ich nehme mich da nicht aus. So viele verschiedene Gelegenheiten habe ich gar nicht, aber trotzdem sollen die Sachen dafür für möglichst viele davon passen. Jahrelang war mein Kleiderschrank wirklich nur schwarz – bis auf eine Jeans und wenige Shirts – das war wirklich einfach. Dann hatte ich eine Braunphase, die in Marine überging und jetzt von der Lust auf Streifen überfallen wird 🙂 .

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