7 Sätze, die man an Hundeauslaufflächen leider hört

Paul auf der Hundewiese Kiesbarg in Hamburg-Neugraben

  1. Das hat er noch nie gemacht.
  2. Der beißt nicht, der will nur spielen.
  3. Der ist noch jung, das lernt er noch.
  4. Der Hundetrainer weiß auch nicht mehr weiter.
  5. Wer zieht an der Hundewiese frisch gewaschene Jeans an? Selbst Schuld!
  6. Das macht er nur bei Menschen, die er mag.
  7. Nachtrag 8. Mai: Der 7. Punkt fehlte doch glatt …
    Wie wäre es mit dem üblen Satz „Stellen Sie sich nicht so an.“?

Welchen davon hast Du schon mal gehört?
Welchen hast Du als Hundehalter davon selbst schon gesagt?

38 Gedanken zu „7 Sätze, die man an Hundeauslaufflächen leider hört

  1. Guten Morgen Ines, ich hatte jetzt fast zu jedem Deiner Sätze Kopfkino :).
    Ich muss sagen ich bleibe davon weitgehend verschont. Luna läuft an der Leine und lässt andere Hunde links liegen.
    Wobei der Hundetrainer weiss auch nicht mehr weiter??? Den gibts?
    Herrjeh, kann ich fast nicht glauben, okay doch bei Yorkshireterriern :))
    Schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

  2. oh mann!
    guter stil geht echt anders!
    ich kenne so viele gut erzogene hunde – ihre herrschaften zählen zu meinen freunden & guten bekannten. leute die so sätze von sich geben (müssen) möchte ich nicht kennen. wie sagte meine oma? “ wie der herr so ´s gescherr“ (geschirr/die dinge des haushalts/hofes)
    knuffel an paul! xxxxx

    • Ist ja nicht so, dass mir nicht auch schön ein Satz davon rausgerutscht wäre … 😉

    • Manchmal passiert halt etwas, das er vorher wirklich noch nie gemacht hat … ob man es glaubt oder nicht … macht den Spruch natürlich nicht weniger blöd 😉 .

  3. Leider höre ich fast all diese Sätze oft. Ich bin viel zu Fuß oder mit dem Rad in einem großen Park unterwegs, wo es große Hundeauslaufflächen gibt. Dort fahre oder gehe ich nicht, aber viele Hunde laufen leider überall ohne Leine rum.
    Deren Hundehalter oder -halterinnen scheren sich nicht drum, dass da Radfahrer oder Fußgänger unterwegs sind. Wie oft habe ich schon ein riskantes Ausweichmanöver machen müssen, weil der Hund natürlich gerade dann die Straßenseite wechselt, wenn ich mit dem Rad einfach weiterfahren und an ihm vorbei will. Herrchen oder Frauchen steht unbeteiligt rum oder ratscht mit anderen und wenn ich lautstark „Vorsicht“ rufe, bekomme ich einen Satz wie diesen, das wäre dann
    Nr. 7: „Oh, jetzt ist er doch rüber…!“ oder
    Nr. 8: „Ja, da muss man halt aufpassen!“
    Ich weiß wohl, dass es viele Hundehalter und Hunde gibt, die anders sind, aber solche begegnen einem eben nicht unangenehm und auffällig. Aber die anderen treffe ich leider täglich.
    Da hast Du heute einen wunden Punkt bei mir getroffen.
    Schönen Sonntag und liebe Grüße von Sieglinde

    • Deinen Ärger verstehe ich nur zu gut! Ich ärgere mich darüber als Passant ohne Hund unterwegs ja genauso. Und jeder miese Hundehalter verdirbt mit den Ruf der Guten. Der Artikel ist ja durchaus ernst gemeint mit dem Satz, dass man das LEIDER hört. Im meisten kekst mich der Satz mit der sauberen Jeans dabei, den ich mir vom selben Kerl mit seinem Anspringhund schon zweimal anhören durfte, denn ich will keine fremden Hundenschnauzen oder Pfoten an mir haben.

  4. Ich bin zwar keine Hundehalterin, aber Joggerin. Manche dieser Sätze habe ich schon oft gehört, wenn ich beim Laufen von einem Hund angesprungen wurde. Das geht gar nicht, zumal ich auch ab einer bestimmten Größe Angst vor Hunden habe.

    Besonders Satz 2 wird dann rausgehauen und das ärgert mich maßlos.

    Lieben Gruß
    Sabine

  5. Es ist mir immer eine große Freude ,wenn ich gut erzogene, liebe Hunde treffe. Sätze wie oben sind natürlich gar nicht schön, hab sie aber lange nicht mehr hören müssen.👍Gruß Sibylle

    • Ist mir auch immer eine Freude und ich freue mich auch immer, wenn gutes Benehmen unseres Hundes wahrgenommen wird. Da steckt nämlich ganz schön viel Arbeit hinter.

  6. Hunde gehören für mich nicht in die Stadt. Also da, wo man erstmal durch die Häuser geht, um auf einer kleinen Rasenfläche zu landen. Das ist für mich Tierquälerei.
    Hund die auf Wegen frei laufen, müssen neben dem Herrchen herlaufen. Wenn sie auf der Wiese tollen, ok. Aber auf der Straße muss das nicht sein.
    Sehr angenehm finde ich, wenn das Herrchen den Hund ruft, wenn jemand kommt. Und wenn der dann folgt und beim Herrchen aufschießt. Alles top. Aber wehe nicht. Sowas habe ich total gefressen.
    Prinzipiell habe ich kein Angst vor Hunden, ignoriere Fremde beim Spazierengehen aber bevorzugt.
    LG Sunny

    • Ignorieren ist Gut, wenn Du keinen Kontakt willst. Dir meisten Hunde kapieren das.

      In die zugebaute Stadt gehören Hunde für mich auch nicht.

  7. Seit wir einen Hund haben, leiden deutlich meine Jacken/ Kleidung. In mühsamer Arbeit ( und wir üben täglich weiter) bringe ich unserem Basset-Labrador- Mix Regeln bei . ( 5 Jahre alt und einige Jahre in Eigenregie gelebt). Ich kann gar nicht mehr zählen, wie viele Hunde mich seither angesprungen oder direkt versucht haben die “ Übungsleckies“ aus meinen Jackentaschen zu mopsen… mein Hund darf sich so nicht benehmen und ich möchte auch nicht ständig angesprungen oder mit nasser Schnautze gestupst werden! Daher kann ich deinen Beitrag gut verstehen!!!!!

    • Das kann ich gut verstehen. Eingesaut haben mich bisher ausschließlich fremde Hunde. Und Schnauzen dulde ich nicht in meiner Jackentasche. Mein Hund traut sich das bei mir nicht mal, darüber auch nur nachzudenken.

    • Ops, die hat das Unisversum wohl verschluckt. Wo ist sie hin? Keine Ahnung! Wie wäre es mit

      7. Stellen Sie sich nicht so an

      ? Den Satz finde ich nämlich auch echt übel.

    • Da brauchst Du Dich nicht Fremdzuschämen, das ist wirklich ein Vorteil. Aber ich bin so glücklich, unseren Zausel zu haben, dass ich das in Kauf nehme 🙂 .

  8. Ich habe solche Sätze lange nicht mehr gehört, muss ich zugeben. Und auch nicht gesagt 😉 Eigentlich hat jeder, den ich hier regelmäßig treffe, seinen Hund wunderbar im Griff. Im Sommer, wenn die Hamburger mit den Fußhupen den Deich stürmen, dann wird das wieder anders.
    Liebe Grüße
    Fran

    • Deine Hamburger Touris an der Elbe sind bei uns an der Wiese am Kiesbarg die mit dem Auto anfahrenden aus Niedersachsen am Wochenende. In der Woche höre ich solche Sätze fast nie. Samstags- und Sonntagsnachmittags meide ich die Fläche inzwischen, weil da dann genau dieses Volk unterwegs ist.

  9. Liebe Ines,
    wie wahr; ich habe manches schon gehört; am Liebsten gehe ich mit Sando spazieren, wenn das Wetter schlecht ist, es regnet, windig und/oder sehr kalt ist, da bleiben die Schönwetterspaziergeher, Menschen mit und ohne Hunde zuhause; mit den HundehalterInnen habe ich so ab und zu meine Probleme, deren Hunde können dafür sicherlich nicht zur Verantwortung gezogen werden.
    süßes Paul Foto, danke!
    liebe Grüße Gabriele

    • Oh ja, bei Regen und Schnee bleiben die doofen Hundehalter meistens zu Hause. Komisch, oder? Vielelicht sind die und deren Hunde so, weil sie zu wenig frische Luft und Auslauf haben? Könnte was dran sein!

      Klar, die Hunde sind so, weil die Halter so sind – da führt kein Weg dran vorbei.

  10. Als Joggerin begegnen mir oft freilaufende Hunde, v.a. große Schäferhund ähnliche Mischlinge – Herrchen und Frauchen sind denen nicht ganz unähnlich. Meine Strecke liegt an der Rummelsburger Bucht, also auch dort, wo die Tiere gern „zu Wasser gelassen werden“ :). Auf meinen Zuruf, den Hund zurückzupfeifen, höre ich meist: der tut doch nichts!
    Erst einmal reagierte eine Besitzerin verständnisvoll, als ich nämlich antwortete: das wissen Sie, ich aber nicht!
    Ich mag Hunde, aber nicht wenn sie mir hochspringen oder hinterherrennen. Da bin ich schissig…

    Gruß S.

    • „Das wissen Sie, ich aber nicht!“ Ich eine schöne Antwort! Der Satz „Der tut nichts“ ist mir hoffentlich noch nicht herausgerutscht. Mir geht es als Hundehalterin übrigens genauso. Egal ob mit oder Hund dabei, mag ich es nicht, wenn Hunde auf mich stürmisch zu laufen. Ich sehe den schon vorher an, ob sie mich anspringen werden oder nicht und rufe dann auch oft, dass man den bitte zurückrufen möge und ärgere mich sehr, dass das in den meisten Fällen nicht gemacht wird. Wenn es gemacht wird, kommt der Hund dann meistens nicht … da gibt es leider nur wenige positive Ausnahmen. Die Hunde, die meistens abrufbar sind, sind nämlich meistens gar nicht so stürmisch zu anderen Menschen unterwegs – also die, die ich kenne.

  11. Hallo Ines,
    Ich weiß genau, welchen Hundehalter du meinst , der den Spruch mit der sauberen Jeans gebracht hat. Habe mir von seinem Hund am Samstag in der Kieskuhle eine Mega Schleimspur auf meiner Jeans abgeholt. Allerdings war meine Jeans nicht neu oder gerade gewaschen, trotzdem überkam mich doch ein Ekelgefühl. Und genau am selben Tag wurde ich von einer Dame älteren Semsters angesprochen, warum mein Hund so aggressiv spielen würde. Nein, sagte ich, meine Hündin ist alles andere als aggressiv, sie versucht nur , ihrem penetrant aufdringlichem Jack Russel klar zu machen, dass sie ihre Ruhe haben will und nicht „spielen“ möchte.
    Das nur als kleine Anekdote.
    Ansonsten ganz klar : Aussage Nr. 1.
    Ist mir auch schon über die Lippen gekommen, aber dann im privaten Bereich hier zu Hause. Hoffe ich doch.
    Man ist ja stets bemüht als Hundehalter , 🙂

    • Urgs, das ist absolt ekelig! Und vielleicht hättest Du die Jeans ohne die Schleimspur auch noch einen oder zwei Tage draußen angezogen. Ich weiß nicht, wenn ich schlimmer finden – den Hund oder den Kerl.

      Bei @1 stelle ich zumindest davor: Ob Sie es glauben oder nicht – und Sie werden es sowieso nich glauben – und ich könnte gerade im Boden versinken … Es gibt einfach immer mal wieder leider neue Überraschungen, die man ab dem zweiten Versuch bekämpfen kann, wenn man vom ersten überrascht wurde …

  12. „Du musst keine Angst haben.“ – der Satz ist auch oft zu hören. Hallo? Das Kind ist erst 4 und es kommt volle Pulle ein Hund auf ihn zu gerannt, weil der Lütte ein Stöckchen in der Hand hat. Ich kann die Angst von Mutter und Kind verstehen.

    Kluge und gut erzogenen Hunde wie Paul mag ich gerne. Ich weiss, es steckt enorm viel Arbeit dahinter, aber das lohnt sich doch!

    LIEBE GRÜSSE

    Bärbel

    • Das ist auch ein schlimmer Satz. Wer darf darüber entscheiden, ob ich Angst habe oder nicht? ICH! Da verstehe ich jede Mutter, die explodiert. Meine Nichte hatte jahrelang Hundepanik, weil ein riesiger schwarzer Labrador ungefragt in den Kinderwagen „geguckt“ hat.

  13. Von Hundeauslaufflächen halte ich mich natürlich fern – habe keinen Grund, sie zu betreten. 😉

    Mir reichen aber auch schon die Hunde, die mir beim Spaziergang so begegnen. Brut- und Setzzeit? Leine? Aber MEIN Hund doch nicht. Der braucht doch seinen Auslauf. – Kot wegmachen? Aber warum denn HIER und überhaupt – ICH doch nicht. Nö.

    Natürlich tut KEIN Hund niemandem irgendwas. Und am geilsten fand ich die Oma, die ihren Hund just in dem Moment, als ein Kaninchen des Wegs kam, ABLEINTE, damit er sich mal bewegt und das Kaninchen würde er doch eh nicht kriegen. Die Dame musste ich dann leider mal ein wenig anzicken …

    Ich mag gut erzogene Hunde und ich bewundere so eingespielte Mensch-Hund-Gespanne wie bei Dir und Paul, von denen es viel zu wenige gibt! <3
    Aber die anderen? Nein, danke.

    Liebe Grüße
    Gunda

    • Das ist wohl wie mit so vielem. Nur, weil man seinen Hund/Katze/Maus/Mann/Kind mag, mag man automatisch alle anderen der gleichen Gattung und schön gar nicht die Halter dazu.

      Es ja auch nicht so, dass Paul und ich einen Heiligenschein tragen … Ich habe auch Situationen verpatzt und mich für ihn oder mich geschämt. Aber immerhin ist der erste Gedanke nach tut mir Leid dann: Was mache ich, dass das nicht wieder passiert.

  14. Tja, das wollte ich jetzt unbedingt nochmal lesen. Ich schäme mich da ja echt fremd und meide bestimmte Orte, von denen ich weiß, dass da Rüpelmenschen mit Rüpelhunden sich herumtreiben.

    Gott sei Dank ist Kelly ein total cooler Hund, die Prolls einfach auflaufen lässt. Da ist sie viel erfahrener als ehemaliger Straßenhund als ich.

    Doch auf die unverschämten Sprüche der Mitmenschen habe ich mich schon eingestellt. Bei mir gibt es klare Ansagen, das hat bisher noch jeder verstanden. Wenn es um meinen Hund geht, werde ich zum Pitbull …

    Und das hat er noch nie gemacht…diesen Satz verstehen wohl wirklich nur Hundehalter *lach* Aber zwischen Erziehung, Vernachlässigung des Hundes, denn nichts anderes ist es ja, weil Erziehung nunmal anstrengend ist, und einem überraschenden Hundeverhalten liegen doch Welten…

    Ich persönlich mag finde auch die Halter sympathisch, die vorher fragen, ob geschnüffelt werden darf. Naja, und dass sie an der Nordsee ins Ohr gebissen wurde von einem asozialen Hund war zwar nicht abzusehen, aber so einen Hund darf man nicht von der Leine lasse.

    Auf die Bemerkung mit Hunden in der Stadt erspare ich mir eine Antwort. *lach*

    Alles Liebe weiterhin und ein schönes Wochenende für dich und Paul von Kelly und Sabina

    • „zwischen Erziehung, Vernachlässigung des Hundes, denn nichts anderes ist es ja, weil Erziehung nunmal anstrengend ist, und einem überraschenden Hundeverhalten liegen doch Welten… “

      finde ich auch sehr entscheidend. Und man merkt auch, ob einem Halter ein Verhalten seines Hundes wirklich unangenehm ist und er im Boden versinkt oder ob er es nur weglächelt. Zum Thema „schnüffeln lassen “ finde ich diesen Beitrag klasse http://meintraumhund.de/hundekontakt-an-der-leine/ . Chrissy zeigt auch tolle Videos und gibt gute Denkanstöße. Ich unterbinde nicht jeden Kontakt an der Leine, aber deutlich öfter als zu Beginn. Und vor allem lasse ich Paul nie zuerst an andere Hunde an der Leine zugehen.

      Euch auch ein schönes Wochenende!

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