Sommerkleider: Perfekt an heißen Tagen

Desigual Kleid Azucena Galeria Kaufhof Sommerkleider: Perfekt an heißen TagenErst geht der Winter nicht weg, dann ist der Frühling zögerlich und jetzt ist er endlich da: Der Sommer! Heute bekommen wir in Hamburg bis zu 33 Grad bei tropischer Schwüle. Das einzige Kleidungsstück, in dem ich solche Tage genießen (oder aushalten) kann, ist ein Sommerkleid*. Ihr erinnert Euch noch an den Beitrag dazu, wie ich mir mein Wunschkleid herbei gesehnt habe?

Nichts ist unkomplizierter zu tragen als ein Kleid: Unterwäsche an, Kleid anziehen, in die Schuhe schlüpfen – fertig! Wer mag, zieht noch farbig abgestimmte Leggings dazu an oder greift sich ein Tuch gegen Klimaanlagen- und Fensterzugluft. Einfacher geht’s nicht.

Warum Kleider?

Kleider haben ganzjährig zusätzlich den Vorteil, dass die Trägerin darin angezogen wirkt, wenn es nicht gerade ein Strandfummel ist. Ein Kleid wird mit förmlicher Kleidung verbunden, weil es oft bei feierlichen Anlässen von Frauen getragen wird. Im Büro und auch bei Kundenterminen wirkt ein schönes Sommerkleid erfrischend. Die Kolleginnen und Kollegen freuen sich über den fröhlichen Anblick, wenn sie beispielsweise so ein farbenfrohes Kleid von Desigual sehen**.

Mit dem Wasserfallausschnitt sieht dieses Kleid bei Frauen mit eher kleinerem Busen gut aus. Der Knoten vorne knapp oberhalb der Taille kaschiert ein kleines Bäuchlein. Das Allovermuster lenkt von kleinen Pölsterchen ab. Wer schöne Arme hat, kann das Kleid mit dem kleinen Ärmelansatz gut tragen. Der Gehschlitz lenkt den Blick auf schöne Beine. Viskose ist ein Material, das sich bei Hitze angenehm trägt, weil es viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Tipp für anschmiegsame Stoffe: Achtet darauf, dass sich die Unterwäsche nicht abzeichnet.

Was ist Euer Lieblingskleidungsstück im Sommer?

  1. * Für diesen Beitrag mit den Verlinkungen wurde ich beauftragt und habe eine Vergütung erhalten. Damit ist der Beitrag eine Anzeige. Trotzdem gibt der Beitrag – wie immer – meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. []
  2. ** Das Bild in diesem Beitrag wird von Desigual/Galeria Kaufhof zur Verfügung gestellt []

Gelesen: Paris in Style

 Gelesen: Paris in Style Gelesen: Paris in Style
Paris in Style: Der persönliche Fashionguide Gelesen: Paris in Style
von Isabelle Thomas und Frédérique Veysset

Das Buch stand schon seit einigen Monaten auf meiner Wunschliste. Ich hatte beim Verlag um ein Rezensionsexemplar gebeten, jedoch leider keine Antwort erhalten, und konnte mich noch nicht entscheiden, ob ich es selbst kaufen möchte oder nicht. Dann habe ich bei Stephanie Grupe alias Die Modeflüsterin die Rezension gesehen und mich umgehend zum Kauf entschlossen. Pariser Chic mochte ich schon sehr gerne gelesen und so durfte auch Paris in Style in mein Modebücherregal einziehen. Es ist ebenso liebevoll gestaltet und mit sehr vielen Fotos aufgemacht, so dass der Preis mit EUR 19,95 mir absolut angemessen erscheint.

Meyrose Caprijeans Wollstrumpfhose 150x150 Gelesen: Paris in Style Meyrose Caprijeans Stiefel 150x150 Gelesen: Paris in StyleMehr zum Inhalt des Buchs lest Ihr am besten bei der Modeflüsterin direkt, denn ihrem Artikel habe ich wenig hinzuzufügen. Ich schließe mich ihr gerne an.

Spannend finde ich ergänzend noch, dass in dem Buch mehrfach empfohlen wird, knielange Hosen auch im Winter mit dicker Strumpfhose, Stiefel oder Stiefeletten (je nach Körper- und Beinlänge der Trägerin) zu tragen. Diesen Look mag ich schon seit vielen Jahren und bin in Hamburg gefühlt die einzige, die das trägt. Mit kurzen Shorts sieht man es in den letzten 2 Jahren öfter mal – aber nicht mit der italienischen Länge.

Ich habe das Buch in die Liste meiner Buchempfehlungen für Kundinnen aufgenommen in der Rubrik Typ- und Stilberatung für Frauen.

Buchtipp: Stilgeheimnisse

 Buchtipp: Stilgeheimnisse Buchtipp: Stilgeheimnisse
Stilgeheimnisse: Die unschlagbaren Tricks und Kniffe für erfolgreiches Auftreten Buchtipp: Stilgeheimnisse
von Katharina Starlay erschienen bei Frankfurter Allgemeine Buch

Die Empfehlungen von Amazon basierend auf bisherigen Käufen haben ihre Vorzüge: Mir bleiben lange Recherchebummel in zu warmen Läden und mit zu unfreundlichen Verkäuferinnen oft erspart. Ich liebe diese Funktion – auch wenn sie immer wieder zeigt, was alles irgendwo gespeichert und ausgewertet wird. Damit kann ich leben, wenn es zu meinem Vorteil ist. So bin im Urlaub beim Lesen mit dem Kindle auf das Buch Stilgeheimnisse gestoßen. Als Stilberaterin lese ich die meisten Bücher zu dem Thema, um entweder selbst dazu zu lernen – manchmal werden Aspekte anders betrachtet oder neue Blinkwinkel geöffnet – oder schlichtweg um zu sehen, was Mitbewerberinnen zu dem Thema zu sagen haben.

Katharina Starlay, Corporate Imageberaterin und Modedesignerin, verrät in ihrem Buch viele Tricks und Details für erfolgreiches Auftreten. Von der gekonnten Kombination von Farben, Stoffen und Mustern bis zum stilvollen Altern und Benehmen wird das Auge auf Details gelenkt und der Blick geschärft. Zielgruppe sind Frauen, die sich als Endverbraucher mit dem Thema befassen möchten, wobei sehr Tipps auch für Männer gelten.

Mein Lieblingszitat: “Man soll einer Frau niemals am Make-up ansehen, wann sie jung war.”

Fazit

Stilgeheimnisse ist definitiv eins der besseren Bücher zu diesem Thema auf dem Markt. Leider ohne Fotos – dafür ansonsten ansprechend gestaltet. Der Schreibstil ist locker-direkt, für meinen Geschmack manchmal etwas oberlehrerhaft. Wer Lust hat, sich mit stilgerechter Kleidung zu befassen, dem empfehle ich gerne dieses Buch.

Mein Mutiger Montag 6. Mai 2013

Mutiger Montag www.meyrose.de  Mein Mutiger Montag 6. Mai 2013

Angeregt durch einen Blogbeitrag der Modeflüsterin habe ich gleich gestern Abend meinen Leo aus dem Schrank geholt, an die Tür gehängt und heute zum Mutigen Montag an. Ein schöner Anlass, mal wieder einen Mutigen Montag auszurufen!

Warum Leo am Mutigen Montag?

Meyrose Mutiger Montag 20130506 Leo 164x300 Mein Mutiger Montag 6. Mai 2013

Ich bin einfach kein Leo. Gekauft habe ich das Teil für eine Weihnachtsfeier 2010, für die der Dresscode unentschlüsselbar war und ich gefühlt nichts zum Anziehen im Schrank hatte. Danach habe ich es noch einmal Heiligabend getragen und dann nie wieder. Vermutlich will jede Frau einmal im Leben eine Raubkatze sein. Die Erkenntnis: Ich liebe Katzen, ich liebe Raubkatzen jeder Art und ich mag Zebras – aber das ganze eher nicht an mir. Auch wenn ich extravagante Looks mit Pailletten mag und die Braunpalette dieser Looks perfekt zu mir passt, ist mir das alles zusammen zu viel Bling-Bling und zu wenig Understatement. Ich mag gesehen werden – aber nicht um des Auffallen willens.

Heute habe ich festgestellt, dass die Tunika sich sogar angenehm bei Sonne trägt. Mit Jeans gefällt sie mir schon besser als zur edlen Hose mit Fellschal, aber es wird mich immer Überwindung kosten, sie zu tragen. Da das Teil zu allem Ärger auch noch teuer war, werde ich es diesen Sommer einige Male tragen, um die Kosten zu verringern – die Modemathematik soll mich hier nicht auch noch ärgern. So habe ich für heiße Tage was zum Anziehen (nicht zum Kunden!) und das Teil wird immer billiger … Bei einem Opernbesuch könnte ich sie auch noch tragen.

Ihr seht: Auch eine Stilberaterin und Personal Shopperin ist nicht leider vor einem grenzwertigen Kauf gefeit! Zum Glück kommen die bei mir jedoch nur sehr selten vor – und für andere ist es meistens einfacher als für einen selbst – siehe des Schusters Leisten …

Wie steht Ihr zum Leo-Look?

Voting zum Sommertrend 2013: Barfüßige Halbschuhe

ndc Halbschuhe barfuss Trend 2013 Voting zum Sommertrend 2013: Barfüßige Halbschuhe

Jeden Sommer gibt es etwas Neues – und meistens gab es das irgendwann schon mal. In den letzten Wochen habe ich in vielen Zeitschriften Bilder in Modestrecken gesehen, auf denen die Modells Halbschuhe barfuß zu Hosen tragen. Beliebt ist die Kombination mit schmalen Zigarettenhosen. Wie steht Ihr dazu? Stimmt ab!

Mögt Ihr den Barfußlook in Halbschuhen?

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Anfang der 1990er habe ich diese Art von Halbschuhen auch barfuß getragen – privat und im Büro als Azubi. In der Kombination mit Leggings und langen, weitem Pullover mochte ich das damals gerne leiden. Heute trage ich Schuhe nicht mehr so gerne barfuß. Daher kommt mir auch die Sommerstiefelettenmode entgegen, weil da Socken unsichtbar sind. Denn um eins klar zu stellen: Scheinbar unsichtbare Füßlinge sind für mich nicht verhandelbar. Ich gehe entweder barfuß, mit unsichtbaren Socken oder zum Outfit gehörender Strumpfware.

Auf dem Foto seht Ihr meine gut eingetragenen Halbschuhe n.d.c. von 2010 und die rote 7/8-Ponte-Hose von Lands’ End kennt Ihr unter anderen aus der Liste mit meinen guten Käufen 2012.

Danke für Euer Voting!

Sommertrend 2013: Neon

Tuch Sterne Neonfarben Sommertrend 2013: Neon

Neonfarben sind in der Kleidung sicherlich eher als grenzwertig zu betrachten. Als ich auf einem Fashion-Event 2011 zum ersten Mal seit unzähligen Jahren wieder sah, dass Neonfarben trendy werden sollen, hatte ich so meine Zweifel und fragte mich, ob sich das durchsetzen wird und wenn in welcher Form. Jetzt zwei Jahre später sehe ich, dass Neonfarben in kleinen Teilen durchaus angenommen werden. Hier ein Armband – da ein Detail in einem Muster …

Neon für Erwachsene

Für mich haben großflächige Neonfarben etwas von kindlicher Kleidung – damit die Kids auf der Straße gut gesehen werden – oder von 80er-Jahre-Chic, wobei das Wort ja schon fast ein Widerspruch in sich ist. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten, diesen Trend mitzumachen, ohne wie ein Leuchtstift auszusehen, z.B. mit diesem Tuch mit Sternen*. Es passt mit der grauen Grundfarbe beispielsweise wunderbar zu hellen Grautönen, Schwarz, Anthrazit, Hell- und Dunkelblau. Auch zu Violett, Orange, Grün oder Türkis lässt es in zu den Sternen passenden Teilen kombinieren. So sind Neonfarben einfacher zu tragen, als im ersten Moment gedacht.

Da ich mehr auf Punkte stehe als auf Sterne, ist es nichts für mich – jedoch vielleicht für Euch? Gerade an sportlich-klassisch gekleideten Frauen mit schlichter, geradliniger Kleidung machen sich die Sterne gut und geben etwas Modernes in den Look.

Seid Ihr Punkte oder Sterne? Wie steht Ihr zum Neontrend?

  1. * Das Foto wird mir von einer Leserin zur Verfügung gestellt. Danke! Das Tuch ist noname aus dem White & Co. Outlet. []

Buchreview: Der Fashion Rath für die Frau

 Buchreview: Der Fashion Rath für die Frau Buchreview: Der Fashion Rath für die Frau
Der Fashion Rath: Für die Frau Buchreview: Der Fashion Rath für die Frau von Thomas Rath

Designer Thomas Rath nimmt sich mit wertschätzendem Blick und klaren Statements Stylingfragen für Frauen über alle Größen hinweg an. Ihr kennt ihn vielleicht als früheren Juror bei GNTM. In dem unterhaltsamen, liebevoll aufgemachten Buch* geht es im Wesentlichen um tragbare Mode, was diese ausmacht und wie Alt und Neu gekonnt kombiniert werden können. Der Fokus liegt auf Dos und nicht auf Don’ts, auch wenn die Zitate unten vielleicht einen anderen Eindruck vermitteln.

Eleganz trifft sportive Extravaganz

Der Stil Classic with a Twist von Thomas Rath ist sicherlich nicht für jede Frau der passende. Jedoch sind sämtliche Tipps aus dem Buch es wert, betrachtet zu werden. Auch wenn ich in Teilen persönlich anderer Meinung bin (UGG-Boots sind z.B. definitiv indiskutabel), ist es doch inspirierend, sich mit verschiedenen Sichtweisen zu beschäftigen. Seine Fashion Police ist manchmal etwas hart im Einsatz und an anderer Stelle möchte ich sie selbst los jagen, wo er sie im Zaum hält.

Ziel von Kleidung und Accessoires ist eine selbstbewusste und schöne Ausstrahlung zu unterstützen. Dazu ist die Lektüre des kurzweiligen Buchs durchaus empfehlenswert. Deshalb habe ich es auch in meine Liste mit Buchempfehlungen bei image&impression aufgenommen.

Meine Lieblingszitate aus dem Fashion Rath

  • “Es wäre auf unseren Straßen viel ansehnlicher, wenn die Menschen wüssten, was sie anhaben und was sie besser nicht anhätten. Die Welt wäre ein bisschen lockerer und hätte mehr Stil.”
    Ja, das würde die Welt ein bisschen schöner machen.
  • “Sehe ich gut aus? ist das Wie war ich? der Frauen.”
    Wenn ich das frage, ist die Antwort schon in der Frage enthalten …
  • Mal was anderes ist das rhetorische Damoklesschwert des mangelnden Stilbewusstseins.”
    Ja, das geht meistens schief.
  • “Tücher setzen den Akzent, sie sind die Creme eines Outfits, sie leiten die Blicke.”
    Ja, deshalb sind sie auch mein Markenzeichen.
  • “Tiefschwarz und Reinweiß gehören aufs Schachbrett und nur dorthin. In der Mode setzen sie alles schachmatt.”
    Etwas drastisch vielleicht – einfallslos ist es allemal und den meisten Menschen stehen andere Farben besser.

Habt Ihr Lust bekommen, einen Blick ins Buch zu werfen? Viel Spaß dabei!

  1. * Das Buch ist über die üblichen Quellen und beim DuMont Buchverlag zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. []