Kleiderschrankinventur

Kleiderschrankinhalt 20140121 Prozent Kleiderschrankinventur

Es trudeln so langsam die ersten Kataloge und Newsletter mit neuen Frühlingssachen ein. Um mich nicht unbedacht verführen zu lassen, habe ich gerne einen Überblick über den Bestand an Bekleidung und Accessoires. 2013 habe ich die Kleiderschrankinventur zum Frühling gemacht. 2014 bin ich etwas früher dran. Wie Ihr am besten einen Kleiderschrankcheck bei Euch machen könnt, findet Ihr auf dieser festen Blogseite: Kleiderschrankinventur.

Überblick

Im letzten Sommer habe ich neun Tuniken und Blusen aussortiert, die alle aufgetragen waren. Einerseits ist ein gutes Gefühl, Kleidung wirklich selbst aufgetragen zu haben, teilweise zehn Jahre lang. Anderseits fehlen mir die Lieblingsstücke jetzt zum Teil. Aber es ist wohl immer genug Auswahl da. Dafür habe ich die Pullover aufgestockt und es sind drei Sommerpullover dabei. Die lösen zum Teil alte Blusen ab. Auch gut. Gibt mal einen anderen Look. Das businesstaugliche Sommerkleid, dass ich mir 2013 gewünscht und bekommen habe, wird mich auch in 2014 begleiten.

Fazit

Insgesamt sind alle Bereiche gut gefüllt und ich brauche nichts. Gut zu wissen, denn dann kann ich genau auswählen, wenn ich etwas kaufen möchte und brauche keine Kompromisskäufe eingehen.

Wie sieht es bei Euch so aus?

Kleiderschrankinhalt 20140121 Stueckzahlen Kleiderschrankinventur

Hier die exakten Zahlen für Euch. Wer sehen möchte, aus was sie sich zusammen setzen, klickt am Absatzende auf Weiterlesen. Alles unter der roten Linie habe ich in den Grafiken heraus gelassen. Bei Accessoires habe ich Schmuck & Brillen nicht mit gerechnet – das ist mir zu persönlich. Weiterlesen

Herbstschuhzeit

Herbstschuhe Herbstschuhzeit

Am Wochenende habe ich aufgeben und die Heizung im Haus wieder angestellt. Weniger um nicht im Wollpulli auf dem Sofa unter der Decke zu liegen, sondern mehr um die schleichende Feuchtigkeit aus dem Räumen zu bekommen. Heizungsluft hat auch etwas Behagliches – wenn man schon keinen Ofen hat. Der Vorteil, dass die Wäsche drinnen wieder trocknet, ist ebenfalls nicht außer Acht zu lassen.

Die Zeit der nackten Füße und Waden ist damit für mich für 2013 vorbei. In der Übergangszeit wird der Schuhbereich in der Diele immer größer. Da ich eine Ordnungsliebhaberin bin, habe ich heute die reinen Sommerschuhe in den Kellerschuhschrank gebracht und Herbst-/Winterstiefel wieder nach oben getragen. Vor dem Einmotten für die jeweils andere Saison putze ich die Schuhe gründlich. Trotzdem frische ich sie auch gerne noch mal wieder auf, wenn ich sie wieder hervor hole. Dafür ist so eine kleine Bank vor der Tür ganz praktisch. Während ein Teil der Schuhe das Imprägnierspray und Cremeduft auslüften, schreibe ich diesen Beitrag. Falls der Postbote mir irgendwann noch die aktuelle Glosssybox bringt, denke ich auch daran, sie wieder rein zu holen … (Nachtrag: Ich habe daran gedacht, sie wieder herein zu holen, obwohl die Glossybox bis heute nicht angekommen ist.)

Auch wenn ich den ganzen Sommer über Stiefeletten und Stiefel trage, wenn es nicht ganz so warm ist, freue ich mich auf die richtige Stiefelzeit!

Überblick

Dieses bewusste Umsortieren für die kommende Herbst-/Wintersaison hat außer Platz im Eingang und Ordnung noch einen ganz entscheidenden Vorteil: Es verschafft einen Überblick auf den Schuhbestand wie bei Bekleidung die Kleiderschrankinventur. Ich prüfe bei jedem Schuh, den ich in den Keller bringe oder wieder hoch hole, ob er

  • noch richtig passt – wenn nicht: Altkleidersammlung, Verschenken oder Müll. Zum Verkaufen fehlt mir die Muße, da ich für  verkäufliche Modelle meistens Verschenk-Abnehmer im privaten Umfeld finde. 2 Freundinnen tragen genau die gleiche Schuhgröße …
  • vom Zustand noch für mich tragbar ist – wenn nicht: Schuster, Altkleidersammlung oder Müll
  • noch meinem Geschmack entspricht – wenn nicht:  Eine Saison pausieren lassen oder aus dem Haus schaffen

Wenn ich dann einen Überblick über den tragbaren Bestand habe, weiß ich auch besser, was mir noch fehlt und was ich nicht noch x-fach kaufen brauche. Erkenntnis der heutigen Schuhinspektion: Für ein paar derbere Biker-Boots oder Chelsea-Boots hätte ich durchaus Verwendung und flache, matschwettertaugliche Stiefeletten oder Kurzstiefel besitze ich nicht ebenso mehr.

Wenn das kein Grund zum Shoppen ist!

Die Kleiderschrankfrage: Gehen oder Bleiben?

Meyrose Ines Outfit 201307241 150x150 Die Kleiderschrankfrage: Gehen oder Bleiben?… Du musst Dich entscheiden! Das ist bei einigen Kleidungsstücken manchmal nicht einfach. Selbst beim Anlegen der Kriterien für die Kleiderschrankinventur machen es einige Stücke es einem schwer. Bei mir war Leo so ein Fall, dem auch der Mutige Montag nicht weiter geholfen hat. Inzwischen sind wir übrigens getrennte Wege gegangen. Bis zu seinem Ableben in meinem Kleiderschrank habe ich ihn genau 4x getragen – definitiv zu wenig – die Modemathematikerin in mir weint. Möge er der Empfängerin über die Wilhelmsburger Kleiderkammer mehr Freude machen.

Über den Blog Meine Kleider der Modeoma aus dem Ü30 Blogger-Netzwerk bin ich auf eine schöne Seite gestoßen, die sie als Ausmistberater empfiehlt:
What to wear Fragebogen “Wegwerfen oder behalten?”

Demnach hätte ich Leo übrigens behalten sollen – heil, passt, modisch … aber ich weine ihm keine Träne hinter her.

Nach welchen Kriterien mistet Ihr aus?

Kleiderschrankinventur zum Frühling

Kleiderschrankinhalt 20130312 Prozent1 Kleiderschrankinventur zum Frühling

Letzte Woche hat sich der Frühling schon gezeigt und ich habe Lust auf meine neuen Sachen bekommen. Die Winterkleider kann ich nicht mehr sehen. Leider ist am Wochenende Hamburg im Schnee versunken und trotz der heutigen Sonne ist noch immer warme Kleidung angesagt. Das ist jedoch kein Grund, sich nicht mit der Frage zu beschäftigen, ob der eigene Kleiderschrankinhalt für den Frühling gerüstet ist und ob die Wintersachen alle bald (frisch gewaschen) eingemottet werden können oder lieber etwas aussortiert wird.

Wie Ihr am besten einen Kleiderschrankcheck bei Euch machen könnt, findet Ihr auf dieser festen Blogseite: Kleiderschrankinventur.

Aussortieren

Die bestehenden Frühlings- und Sommersachen habe ich bereits beim Wegpacken 2012 auf Ihren Bestandsschutz geprüft. Die hänge ich nur wieder auf und ggf. werden sie nochmals aufgebügelt. Bei den Wintersachen habe ich ausgedünnt und aufgetragene Pullover schon entsorgt. Mit den bestehenden Klamotten komme ich noch über den Rest des Winters. Ganz gut gefällt mir, dass die Sachen wirklich aufgetragen waren. Das ist zwar einerseits traurig, weil ich sie jetzt nicht mehr habe – anderseits ist es ein gutes Zeichen, denn es waren damit gute Käufe und jedem Teil habe ich den Kaufpreis abgetragen.

Überblick bekommen

Als ich mir dann den endgültigen Überblick über meinen Bekleidungsbestand verschafft hatte, fing ich an zu zählen und zu überlegen, was viel und wenig vorhanden ist und was noch fehlen könnte. Ich habe gerade keinen einzigen Rock – dafür viele Kleider, die ich eh lieber mag als Röcke, weil sie einfacher zu kombinieren sind und die Figur mehr strecken. Das darf also so bleiben. Tuniken und Blusen habe ich wohl genug … Ein businesstaugliches Sommerkleid wäre schön. Insgesamt bin ich ganz zufrieden.

Wie sieht es bei Euch so aus?

Kleiderschrankinhalt 20130312 Stueckzahlen1 Kleiderschrankinventur zum Frühling

Hier die exakten Zahlen für Euch – alles unter der roten Linie habe ich in den Grafiken heraus gelassen. Bei Accessoires habe ich Schmuck nicht mit gerechnet – das ist mir zu persönlich (auch wenn die Unterwäsche in der Liste ist). Es fehlen also bei den Accessoires die Ohrringe, Ringe, Ketten, Armreifen sowie Sonnenbrillen.

Kleiderschrankinhalt im März 2013

Oberbegriff Details Stückzahl Zwischensumme
Hosen Jeans 4
Cordhosen 2
Strechhosen 6
Caprihosen knielang 2
Treggings 1 15
Shirts Spaghettiträger 5
Tanktops 5
Longsleeves 10
T-Shirts 1/2-Arm 5 25
Tuniken & Blusen 18 18
Pullover & Co. Ponchopullover 2
Sweatshirthoodies 3
Walkwollhoodie 1
Strickjacken 4
Rollkragenpullover 3
Unterziehrollis 4
Dünne Cardigans 2
Pullunder 4
Weste 1 24
Blazer 4 4
Kleider Winterkleider 6
Sommerkleider 5
Anlasskleider 3 14
Jacken & Mäntel Wollmäntel 3
Wolljacke 1
Daunenjacke 1
Daunenweste 1
Regenjacken 2
Lederjacke 1
Sommerkurztrench 1
Sommermantel 1 11
Accessoires Schals & Tücher 36
Ponchos 2
Hüte & Kappen 9
Handschuhe 3
Handstulpen 6 56
Schuhe Stiefel 6
Stiefeletten 4
Halbschuhe 3
Sandalen/etten, Clogs 5
Zehensandalen 4
Ballerina/Mokassins 3
Pumps 6
Hauslatschen 2 33
Handtaschen inkl. Abendtaschen 12 12
 ————————-
Schlafzeug Nachhemden 3
Schlafanzüge 2 5
Unterwäsche Bodys 13
Unterhosen 6
BHs 2
Leggings 11
Strumpfhosen (+ unzälhige Socken/Strümpfe) 10 42
Sportkleidung Oberbekleidung und Schuhe  nicht gezählt
Badebekleidung Badeanzug 2
Tankini 1 3
Archiv Sommermantel zu klein
Kleid zu klein
Korsage zu gewagt
Parka Erinnerungsstück

Wie ist Ihr Kleiderschrank gefüllt?

Kleiderschrankinhalt Ines Meyrose fuer graphitti blog.de 1 Wie ist Ihr Kleiderschrank gefüllt?

Wenn er so aussieht, dann brauchen Sie dringend eine Kleiderschrankinventur. Wenn Ihnen danach noch Klamotten fehlen, hilft ein Personal Shopping mit mir! Spätestens danach sollte das 80:20-Verhältnis für Ihre Lieblingsklamotten stehen. Das Pareto-Prinzip sollte für Sie und nicht mit Ihnen spielen.

Diese Grafik habe ich für den Graphitti-Blog gebastelt. Sie ist dort heute veröffentlicht worden.

Buchreview: Mit System zu gutem Stil

 Buchreview: Mit System zu gutem Stil Buchreview: Mit System zu gutem Stil

Elika Gibbs organisiert als Practical Princess für Ihre Kunden Haushalte und Kleiderschränke. Aus ihrer Erfahrung der letzten Jahre ist dieses Buch mit Fotos von Polly Wreford entstanden.

Die Gliederung bei Aufräumen des Kleiderschranks in

  • Bestandsaufnahme
  • Organisation
  • Einkaufen

ist auf jeden Fall sinnvoll. Insgesamt gibt die Autorin ihren Leser_innen einen gut strukturierten Leitfaden an die Hand.

Ausdrücklich nicht enthalten sind Tipps für die typgerechte Auswahl der Kleidung in Bezug auf Farben, Stil und Proportionen. Das wäre in den 128 Seiten auch nicht leistbar, denn dort sind bereits 120 Farbfotos von Kleiderschränken, Organisationstipps und Einkaufsstrategien enthalten. Wer gerne reich bebilderte Bücher mag, wird dieses Werk lieben. Wer mehr auf viel Textinput steht, wird vermutlich enttäuscht sein. Ich hatte das Buch gestern in knapp einer Stunde durchgearbeitet. Dafür kostet es aber auch nur EUR 16,95, was für ein Buch mit fester Bindung, hochwertigem Papier und so vielen Farbfotos wirklich ein kleiner Preis ist.

Fazit

Für Anfänger der Kleiderschrankinventur ist das Buch in jedem Fall eine Hilfe. Wer seinen Schrank schon ganz gut im Griff hat und Tipps für den Feinschliff sucht, wird sicher auch noch etwas finden. Es sind beispielsweise auch Anregungen enthalten, wie bestehende Kleiderschränke durch Einbau zusätzlicher Kleiderstangen oder Regalbretter den eigenen Bedürfnissen ohne viel Geld angepasst werden können. Auch meinen eigenen Schrank habe ich vor einiger Zeit so umfunktioniert und habe jetzt mit mehr hängenden Sachen einen viel besseren Überblick über meine Kleidung. Ich lege die übrigen Regalbretter übrigens unten in den Boden des Schranks. So stehen sie nicht im Keller im Weg und gehen nicht verloren.

Auch zur Verwendung von verschiedenen Kleiderbügelmodellen gibt es wertvolle Tipps. Der Hinweis, gut rausgeputzt zum Shoppen zu gehen, um sich besser zu fühlen und so besser bedient zu werden und schönere Sachen zu finden, ist sicher nicht neu – aber viele meiner eigenen Kundinnen weise ich da auch immer wieder drauf hin, weil viele es nicht beherzigen. Wer wie Aschenputtel shoppen geht, wird nur zu Aschenputtel pasende Sachen finden! OK – Aschenputtel ist übertrieben, aber schöne Unterwäsche und rasierte Beine zum Anprobieren von Kleidern reißen auch schon was raus!

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Das Buch in diesem Beitrag wurde mir vom Verlag BUSSE COLLECTION als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Farbe des Tages

Wintertag Farbe des Tages

Wintertag in der Fischbeker Heide

Heute ist die Farbe des Tages Weiß. Wenn ich aus dem Fenster gucke und vor die Türe gehe, sehe ich nur Weiß. Wenn die Natur heute nur diese eine Farbe kennt, werde ich keine Gegenfarbe zum Trend ernennen. Es sieht so schön ruhig, klar und strahlend aus!

Und für alle Schneehasser auf dieser Welt: Wird schon wieder schmelzen! Irgendwann …

Ich finde übrigens, dass Weiß auch im Winter eine schöne Farbe für Kleidung ist und nicht nur im Sommer. In die Waschmaschine kommen weiße Sachen doch sowieso immer nach 1x tragen … ich kenne niemanden, der das anders schafft. Sie vielleicht?