Komplimente, die keine sind #2: Du hast schöne Augen

Daumen runterManchmal dauert es drei Jahre, bis nach #1 die #2 kommt. Auch bei mir geht nicht immer alles fix … #1 der Komplimente, die keine sind, war hier im Blog Hast Du abgenommen? und hat zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Leserin Uschi B. hat mich neulich an den Serienstart erinnert und kommentiert, dass sie der Satz „Du hast schöne Augen.“ auf die Palme bringt.

Du hast schöne Augen

Den Satz „Du hast schöne Augen.“ höre ich tatsächlich auch nicht besonders gerne, obwohl ich ihn sogar zu anderen Menschen sage und es aus guter Absicht mache. Wobei meine Formulierung dann „Ich finde Ihre Augen besonders schön.“ ist, also meine Wahrnehmung reinbringt. Je nachdem, wie das Feedback hier ausfällt, werde ich mir das entweder abgewöhnen oder mich selbst neu justieren.

Augen spielen im Gesicht bei Menschen eine große Rolle, denn wir schauen Menschen meistens in die Augen, wenn wir sie ansehen oder mit ihnen sprechen. Das gilt im westlichen Kulturkreis als höflich. Augenkontakt mag der eine lieber als der andere, aber so richtig entziehen tun sich dem die wenigsten Menschen, die ich kenne. Das Wort Augenkontakt spricht alleine schon Bände, was die Bedeutung von Blicken angeht.

Nebenwirkungen

Das Kompliment, dass ich sooo schöne Augen hätte, verfolgt mich seit meiner Kindheit. Leider wurde sonst nie etwas an mir schön gefunden und genau das ist das Problem dabei. Genauso wie bei „Hast Du abgenommen?“ kommt bei mir eine negative Botschaft an und nicht die positive. Ich höre „Der Rest ist also unscheinbar oder nicht schön“. Damit fühlt sich der Rest von mir abgewertet an. Das ist natürlich nur meine persönliche Sicht- und Gefühlslage dabei. Das mag anderen Menschen völlig anders damit gehen.

Meine Augen sind für mich das Schönste an mir, wenn ich in den Spiegel blicke. Aber den Rest finde ich hier und da auch nicht so schlecht … siehe auch 5 x schön. Es sind die Augen meines Vaters, der 1981 gestorben ist. Damit ist für mich ein tiefer Blick in den Spiegel auch immer mit Trauer verbunden. Dass meine Augen traurig aussehen, wurde mir übrigens schon oft von Menschen vorgeworfen, die mir ansonsten vorgebetet haben, wie schön sie doch sind. Noch ein Grund mehr, dieses Kompliment abzulehnen, wenn es zusätzlich diesen Beigeschmack bekommt.

Ansonsten ist das Problem bei Komplimenten jeglicher Art schlichtweg, dass sie immer eine Wertung enthalten. Auch eine positiv gemeinte Wertung muss der Empfänger aber nicht wollen. So wird dann aus gut gemeint schnell das Gegenteil von gut gemacht

Ein Leben ohne Komplimente?

Nein, das möchte ich nicht. Ich verteile bewusst Komplimente, denn ich bringe damit so oft Menschen zum Strahlen, wenn sie so gar nicht damit gerechnet habe. Und ich mag es auch, wenn ich hier im Blog Zustimmung erfahre. Bei einem nahestehenden Menschen finde ich „Du siehst toll aus in dem Kleid“ wertiger als „tolles Kleid“. Bei einem fremden Menschen finde ich ein anerkennend lächelndes „schicke Schuhe“ passender, weil ich den Menschen dahinter gar nicht kenne.

Am liebsten bekomme ich Komplimente für Leistung und nicht für Sachen, die ich nicht ändern kann. Fleiß oder Bildung finde ich lobenswerter als Intelligenz, die Zusammenstellung von Kleidung beinhaltet mehr Leistung als nur ein Kleid auszuwählen und freundliches Auftreten mit einem Kompliment zu bedenken kommt bei mir besser an als eins für meine Augen.

Wie ist Deine Ansicht zu diesem (Nicht)-Kompliment?

5 Sätze, die ich als Kundin nie wieder hören möchte

Werbung in eigener Sache

Ob ich selbst Kundin im Einzelhandel bin oder als Personal Shopper für bzw. mit Kunden von mir im Einzelhandel einkaufe, spielt dabei keine Rolle. Fakt ist, dass ich neben vielen positiven Erlebnissen im Einzelhandel von Verkäufer_innen leider immer wieder Sätze höre, bei denen sich mir die Nackenhaare aufstellen und ich innerlich zu hyperventilieren beginne. Das sind die Momente, in denen ich ganz genau weiß, warum ich Onlineshopping liebe. Da werden mir die Sachen zusätzlich auch noch nach Hause getragen.

5 Sätze aus der Hölle im Einzelhandel …

  1. Das trägt man jetzt so.
    Wer ist man? Warum soll ich das so tragen? Warum trägt man das so? Was ist gut daran? Nur dass es Mode ist, reicht mir nicht als Argument. Wenn Du mir das verkaufen möchtest, dann erkläre mir es.
  2. Da müssen Sie dahinten in der Ecke mal gucken.
    Nein, MUSS ich gar nicht. Wenn Du mir was verkaufen möchtest, kannst Du mir bitte zeigen, wo ich das finde. Oder es mir ganz vielleicht sogar her holen?
  3. Sie können dann ja mal anrufen und fragen, ob es wieder vorrätig ist.
    Klar, könnte ich. Aber Du siehst, wenn es wieder da ist. Ich nicht. Möchtest Du jeden Tag von mir angerufen werden? Sicher nicht. Also ruf doch einfach mich an, wenn die Ware wieder da ist. Ein erfreuter Kunde berichtet sogar seinem Umfeld von dem Service und macht kostenfreie Werbung für den Laden. Bessere und billigere Werbung kannst Du nicht bekommen. Tja, so bekommst Du die nicht.
  4. Die Schuhe geben noch nach an der Stelle, wo sie jetzt drücken.
    Und bis dahin soll ich die Blasen meines Lebens in Kauf nehmen? Schuhe haben beim Kauf zu passen. Versuch bitte nicht, mir einen Fehlkauf anzudrehen!
  5. Das müssten wir bestellen. Das Buch haben wir nicht. Zum Kontext: Es handelte sich um den Bestseller Der Susan-Effekt, den die Verkäuferin noch nicht einmal namentlich kannte.  Dazu noch Konjunktiv und müssen in einem Satz. So viel Anti-Verkauf muss man erst mal schaffen …

… die es den Guten so schwer machen

Das Thema hatten wir in negativer Hinsicht hier im Blog schon mal bei den Kommentaren zu High5 for Friday mit Euch und als Ausgleich dazu den Beitrag Positive Erlebnisse im Einzelhandel & H54F. Es liegt mir immer noch fern, eine Berufsgruppe negativ darzustellen, die natürlich wie jede Gruppe positive und negative Herausreißer hat. Zumal ich seit 2006 Auszubildende im Verkauf im Rahmen von Seminare teilweise mit ausbilde. Das ändert jedoch nichts daran, dass mich diese negativen Erlebnisse bei Einkaufsbegleitungen und eigenen Einkäufen in den letzten Wochen wieder mal so genervt haben, dass mir dieser Artikel ein Bedürfnis ist.

Mir ist klar, dass auch Mitarbeiter_innen im Verkauf gute Tage und schlechte Tage haben und ich auch nicht immer eine angenehme Kundin bin. Ich trete bestimmt auf und weiß, was ich möchte. Jedoch erwarte ich mindestens von einer Mitarbeiter_in, dass sie Kunden nicht offensichtlich als Bittsteller betrachtet.

image&impression Individuelle Image-, Stil- und FarbberatungWorte wie müssen und sollen haben im Gespräch mit Kunden aus meiner Sicht nichts zu suchen. Wer seine Mitarbeiter_innen dafür sensibilisieren und für Kunden angenehmeres Verhalten angewöhnen möchte, darf gerne eine Schulung bei mir buchen. Näheres dazu bei image&impression unter Imageberatung für Unternehmen.

Was sind Deine Sätze aus der Hölle? Was möchtest Du nicht wieder hören?

Komplimente, die keine sind #1: Hast Du abgenommen?

Daumen runterBevor alle gleich aufkreischen: Ich spreche hier nur für mich. Andere Menschen mögen sich darüber freuen. Ich nicht. Nicht nicht über das ggf. leichtere Gewicht, sondern nicht über das scheinbare Kompliment.

Vielleicht hilft eine beispielhafte Situation, meinen Unmut zu illustrieren:

Sie: „Hast Du abgenommen?“ (Erstaunter Gesichtsausdruck, Mustern von oben bis unten) „Ja! Aber reichlich!“ (Musternder, erstaunter Blick)

Ich: „Ja, kann irgendwie sein. Kann aber nicht viel sein. Da ich mich seit Jahren nicht wiege, weiß ich das nicht so genau.“ (Weiter zu Wort komme ich nicht)

Sie: „Daumen hoch! Ganz toll!“ (Man stelle sich dazu die anerkennende Daumenhochbewegung mit bestätigendem Kopfnicken mehrfach vor und eine begeistert klingende hohe Stimme)

Was ist jetzt mein Problem dabei? Ich höre nur heraus:

„Vorher warst zu dick.“

Am meisten ärgert mich, wenn dieses Kompliment schlanke, auf Verzicht gepolte Menschen machen, die mir vorher immer mal wieder ungefragt erzählt haben, wie schön sie mich mit meinem Rundungen finden und wie toll ich doch damit aussehen würde (im Gegensatz zu einigen anderen dicken Menschen …).

Denken tue ich: „Toll, und was ist, wenn ich die aus Versehen irgendwie abgenommen Kilos wieder drauf habe? Dann gibt es den Daumen runter mit geringschätzigem Blick? Vermutlich nicht sichtbar, aber im inneren der Betrachterin.

Vielleicht bin ich bei dem Thema etwas empfindlich, weil ich aus einer Familie komme, in der Gewicht und Figur leider immer ein sehr großes Thema waren. Von meiner mit ihrer Figur unzufriedenen Mutter durfte ich mir allen Ernstes mit 31 noch Sätze anhören wie „Es ist unverschämt, wie man so dick sein und in dieser Hose (Größe 42) so schlank aussehen kann wie Du.“. Selbst wenn man sich dagegen wehrt, tut das weh. Solche Sätze erklären vielleicht, dass ich froh bin, wenn ich mich einigermaßen wohlfühle und man mich ansonsten mit meinem Gewicht in Ruhe lässt. Es gibt nur wenige Menschen, von denen ich mich über ein „Hast Du abgenommen?“ freue. Das sind die, die sich auch trauen zu fragen, ob ich zugenommen habe und auch darüber mit mir reden, ohne mir ein schlechtes Gefühl zu geben.

Die gute Absicht …

Das Beispiel oben ist vielleicht ein schönes für gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. Nur weil wir etwas gut meinen, muss der Empfänger es nicht gut aufnehmen. Für die Zukunft nehme ich mir vor, das Gewicht anderer Menschen (noch) weniger ungefragt zu kommentieren.

Wie ist Eure Ansicht zu diesem (Nicht)-Kompliment?

Geburtstaggeschenk zu gewinnen

Buchcober Soft Skills für Softwareentwickler, 3. Auflage 2014Nachtrag 12. Juni 2014: Das Gewinnspiel ist beendet, die Gewinnerin ist Heidi.
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Heute ist mein Geburtstag und damit nicht nur ich schöne Geschenke absahne, möchte ich einem von Euch auch etwas schenken. Sehr gefreut habe ich mich übrigens über Eure liebevollen Kommentare zu den Lebenslinien.

Vielleicht habt Ihr letzte Woche gesehen, dass unser Buch Soft Skills für Softwareentwickler in der 3., überarbeiteten Auflage erschienen ist. Mit meinen Co-Autoren Uwe Vigenschow und Björn Schneider arbeite ich seit 2007 daran, die Inhalte aktuell zu halten und immer wieder mit Erfahrungen aus der Praxis zu ergänzen.

Das Buch ist unabhängig vom IT-Kontext für alle spannend, die sich mit Kommunikation und Konfliktmanagement beschäftigen möchten. Ein Exemplar dieses Buchs kann einer von Euch geschenkt bekommen. Das Teilen dieser Aktion auf sozialen Netzwerken würde mich erfreuen. Bitte lest die Teilnahmebedingungen durch und hinterlasst dann Euren Kommentar.

Teilnahmebedingungen

  • Hinterlasst vom 5. Juni 2014 bis zum 11. Juni 2014 deutscher Zeit einen Kommentar bei diesem Beitrag, in dem Ihr schreibt, warum ausgerechnet Ihr unbedingt das Buch haben möchtet.
  • Bitte gebt beim Kommentieren eine gültige E-Mailadresse an, an die ich die Gewinnbenachrichtigung schreiben darf. Sie ist nicht online sichtbar.
  • Der Gewinner wird aus allen Teilnehmern innerhalb von 1 Woche nach Ablauf der Teilnahmefrist von mir subjektiv ausgesucht und per E-Mail benachrichtigt.
  • Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und eine Empfängeradresse in Deutschland hat.
  • Der Ausgang der Blogaktion ist unabhängig von Erwerb von Produkten und Dienstleistungen.
  • Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Kommentar-Name im Fall des Gewinns auf der Webseite www.meyrose.de veröffentlicht wird.
  • Ich brauche innerhalb von 1 Woche nach der Gewinnbenachrichtigung von den Gewinnern per E-Mail für den Versand Vorname, Name, Postanschrift – ansonsten wähle ich einen anderen Gewinner aus.
  • Der Versand erfolgt unversichert per Post.
  • Ansonsten gelten meine üblichen Datenschutzbestimmungen.
  • Keine Barauszahlung / kein Umtausch / kein anderes Produkt möglich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich bin gespannt auf Eure kreativen Begründungen!

Buchtipp in eigener Sache: Soft Skills …


Soft Skills für Softwareentwickler: Fragetechniken, Konfliktmanagement, Kommunikationstypen und -modelle
von Uwe Vigenschow, Björn Schneider und Ines Meyrose

Das Buch erscheint heute* in der 3., überarbeiteten Auflage. Die Vorabexemplare lachen mich von meinem Schreibtisch aus an 🙂 . Diese Auflage wurde komplett überarbeitet und in vielen Bereichen aktualisiert sowie ergänzt. Das Buch ist seit der 1. Auflage 2007 ein ständiger Begleiter meiner Arbeit, wenn es um Kommunikation und Konfliktmanagement geht. In jede Überarbeitung fließt die Praxiserfahrung des Autorenteams ein.

Nicht nur für Softwareentwickler

DBuchcober Soft Skills für Softwareentwickler, 3. Auflage 2014as Buch ist in jedem Fall auch für Leser_innen außerhalb der IT-Branche interessant. Die Beispiele sind zwar aus dem Umfeld, die Inhalte aber branchenübergreifend gültig. Einfach mal reinlesen!

Vielleicht fragt Ihr Euch, was Soft Skills mit Mode & Stil oder Imageberatung zu tun haben: Als Kommunikationswirtin und Mediatorin bin ich auch Kommunikationstrainerin und Moderatorin. Mehr dazu auf meiner anderen Webseite www.konflikte-mediation.de. Außerdem braucht eine Imageberaterin auch ziemlich viele Soft Skills …

Ist das Thema für Euch interessant?

Es gibt übrigens auch noch die Bücher Soft Skills für IT-Führungskräfte und Projektleiter: Softwareentwickler führen und coachen, Hochleistungsteams aufbauen und Soft Skills für IT-Berater: Workshops durchführen, Kunden methodisch beraten und Veränderungen aktiv gestalten .

  1. * Erscheinungsdatum bei Amazon []

Feedbackregeln

Zehensocken DIY by Schwiegermutter für die Gizeh von Birkenstock als Hausschuhe

Ja, immer diese Kommunikationstrainer mit ihren tollen Regeln … aber irgendwie haben die Trainer ihren Grund dafür und die Regeln gibt es auch nicht ohne Grund … Wie komme ich da jetzt drauf? Es gibt in der Blogleser und -schreiberwelt offensichtlich unterschiedliche Ansichten dazu, ob man negatives Feedback als Kommentar hinterlassen darf oder nur Lobhudelei erwünscht ist. Als erstes ist dazu wichtig: Ich spreche ich nur für mich, nicht für andere. Für meinen Teil ist mir wichtig, dass Ihr als Leser wisst: Euer Feedback ist mir willkommen, viel mehr sogar erwünscht!

Positive Sachen lese ich natürlich lieber, bin ja auch nur ein Mensch, und da darf es auch gerne allgemein formuliert sein.

Negative Sachen lese ich auch gerne, wenn sie konkret und konstruktiv formuliert sind. Mit einem Kommentar á la „Einfach unmöglich“, den ich übrigens trotzdem freigeschaltet habe, kann ich wenig anfangen. Einerseits muss nicht jeder meinen Geschmack teilen, anderseits wüsste ich gerne, wenn derjenige mir dazu etwas mitteilen möchte, was ihm denn daran nun genau nicht zusagt. Wenn jemandem in der Mehrheit nicht gefällt, was ich mache, muss er meinen Blog auch nicht lesen oder darf dann gerne auch schweigen, denn mit der Person würde ich vermutlich im wahren Leben auch nicht kommunizieren wollen. In diesem Fall würde mir z.B. ein „die Shorts finde ich 10 cm zu kurz für Deine Beinform und ich hätte lieber eine hellere Strumpfhose gewählt“ eher weiter helfen.

Den Ball fangen?

Was man mit dem Feedback macht, bleibt dem Feedbacknehmer – in dem Fall mir – ja immer selbst überlassen. Aber dann wüsste ich konkret, worum es geht – Shortslänge und Strumpfhosenfarbe – und hätte einen konstruktiven Vorschlag aus Sicht des Feedbackgebers – mehr Länge und hellere Farbe – erhalten. DAS ist dann eine Kritik, die durchaus dazu beitragen kann, etwas zu verbessern, wenn man es denn auch so sieht.
Mal zu trennen zwischen „Auch wenn ich die Socken nicht mag … Dein Foto finde ich toll… 🙂 , wie Conny das auf Instagram bei einem Foto meiner neuen Zehensocken gemacht hat, finde ich klasse. Gerade wenn jemand oft positiv kommentiert, gibt das dem Positivem mehr Wert, weil es dadurch noch authentischer wirkt.

Optionen über Optionen

In der Praxis gibt es viele Feedbackmethoden. Die Sandwich-Technik Was Gutes, was Schlechtes, am Ende was Gutes wirkt auf mich oft gestelzt. Viel mehr kann ich anfangen mit Beibehalten – Mehr – Neu. Da wird alles positiv formuliert und trotzdem kommt der Kern zur Sprache, aber eben konkret und konstruktiv. Denn wenn etwas doof ist, gibt es etwas anders, was man dafür als Neues machen kann. Das versteht der Feedbacknehmer dann schon 🙂 .

Bitte nicht übertreiben …

Man muss ja nicht so weit gehen, sich in Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg zu ergehen und immer brav Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten benennen. Das sprengt den Rahmen für Blogkommentare schon deshalb, weil der Kommentierende dafür das Mandat dann vielleicht auch doch nicht hat.

Fazit

Ich freue mich über Eure Kommentare sehr, wenn sie so formuliert sind, dass ich damit etwas anfangen kann – Positives wie Negatives.

1000-Dank für Eure bisherigen Kommentare!

Pressemitteilung: Bucherscheinung Soft Skills für Softwareentwickler

Im November 2010 ist die 2., überarbeitete und erweitere Auflage des Buchs von Uwe Vigenschow, Björn Schneider und Ines Meyrose im dpunkt.verlag erschienen:

Soft Skills für Softwareentwickler

Fragetechniken, Konfliktmanagement, Kommunikationstypen und -modelle

Viele Softwareprojekte scheitern nicht aus technischen Gründen, sondern aufgrund mangelnder Kommunikation. Erfolgreiche Mitarbeiter in der Softwareentwicklung verfügen nicht nur über technisches und methodisches Wissen, sondern auch über soziale und kommunikative Fähigkeiten (Soft Skills). Vor allem in der Zusammenarbeit mit Projektexternen wie beispielsweise der Fachabteilung, den Fachexperten, Anwendern und fachlichen Entscheidungsträgern kommt es auf eine effektive und klare Kommunikation an.

Die Autoren zeigen praxisnahe Wege auf, im Arbeitsumfeld besser miteinander zu kommunizieren und Konflikte frühzeitig zu erkennen, um sie erfolgreich zu lösen. Aus ihrer langjährigen Entwickler- und Projektleiterpraxis heraus vermitteln sie die verschiedensten arbeitspsychologischen Modelle und Techniken anhand konkreter Beispiele aus der IT.

Das Buch gliedert sich in fünf Teile:

* Kommunikationsschnittstellen: Projektstruktur, -umfeldanalyse, -marketing
* Fragetechniken: 6-Stufen-Fragetechnik, Reviews, Feedback, aktives Zuhören
* Erfolgreich kommunizieren durch den Einsatz empfängerorientierter Kommunikationsmodelle
* Kommunikationstypen in Entwicklung, Projektleitung und Fachbereichen
* Konfliktmanagement, Verhandlungstechniken

Im Anhang befinden sich die theoretischen Grundlagen für die beschriebenen Modelle sowie Übungen aus der Arbeitspsychologie.

Die 2. Auflage wurde komplett überarbeitet und um vertiefende Themen zu Konfliktmanagement und Verhandlungstechnik erweitert.

Zielgruppe des Buchs sind Softwareentwickler, Programmierer und IT-Projektleiter.

Diese Pressemitteilung wird ab 7. Dezember 2010 auf diversen Online-Pressediensten veröffentlicht.

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