Orange + Blau? Ganz genau!

Ines Meyrose #ootd mit Bluse von s.Oliver und Seidentuch von Codello: orange und dunkelblau kombiniert am Herbstfarbtyp

Blau am Herbstfarbtyp

Diese Woche hat mich mal wieder eine Kundin gefragt, welche Farben ich nehme oder kombiniere, wenn ich mich von meinen Herbstfarbtypfarben – warm, dunkel, gedeckt – wegbewege.

Warm-Kalt-Kontrast

Außerhalb der Herbsttypfarben gibt es in meinem Kleiderschrank viel Marineblau. Marineblau ist die Farbe, die weltweit am ehesten allen Menschen zu gut Gesicht steht. Schokoladenbraun ist bei mir besser als Marineblau, Petrolblau steht mir auch besser – beißt sich aber oft mit meinen geliebten Jeans – und Marineblau steht mir um Welten besser als Schwarz. Deshalb ist Marineblau neben Dunkelbraun die zweite dunkle Hauptfarbe in meinem Sortiment.

Neben kühlem Marineblau – was immerhin noch dunkel und in diesem Fall gedeckt ist – trage ich auch noch ab und an Schneeweiß und Karminrot. Bei allen kühlen Farben achte ich drauf, in Gesichtsnähe nicht noch eine weitere kühle Farbe dazu zu addieren. Zu Karminrot trage ich Dunkelbraun oder Cremeweiß, zu Schneeweiß alle warmen Farben außer Cremeweiß und zu Marineblau alle warmen Farben außer Petrolblau.

Komplementärkontrast

Bei der Kombination auf dem Foto trage ich nicht nur einen Warm-Kalt-Kontrast mit Marineblau und Orange-bunt, sondern auch noch einen Komplementärkontrast. Dadurch wird das Orange des Seidentuchs verstärkt. Neulich hatte ich irgendwo versprochen, ich würde mal einen Hauch Pink tragen. Das findest Du hier im Tuch.

seidentuch orange-bunt von Codello

OK, es ist kein Pink, eher Himbeer. Aber fast! Die Kombination mit orange und blau habe ich im Winter schon mal bei Gut behütet gezeigt. Dieses ist meine Frühlingsversion. Dieses Mal leuchtet das Tuch mehr als Bluse, im Winter durfte das Blau im Vordergrund stehen.

Ein Tag am Meer mit Höhen und Tiefen

Warum zeige ich den Rest vom Outfit nicht und gucke ein bisschen kritisch auf dem Bild? Nun ja, der Tag an der See hatte so seine Tücken. In Timmendorfer Strand fand leider der Ostseelauf an der Promenade statt und man durfte dort nicht spazieren gehen, was wir vorher nicht wussten. Dafür bin ich am Sonntag um 7 Uhr aufgestanden … Alternativ kann man am Strand gehen oder direkt an Straßen im Ort Richtung Niendorf.

Der Feuerwehrwachposten war so nett, uns vor der ersten Lauftruppe schnell und unkompliziert den Promenadenweg zum Strand überqueren zu lassen. Leider hatten wir die Rechnung ohne eine Passantin gemacht. Wir waren am 2. April da. Timmendorfer Strand hat leider die Hundeerlaubnisamstrandzeit um einen Monat verkürzt seit diesem Jahr. Auch das wussten wir nicht, sonst wären wir da nicht hingefahren. Wir waren genau einen Tag zu spät dran. Das wäre wegen der Ausnahmesituation mit dem Ostseelauf dem Strandwärter egal gewesen, aber der besagten Passantin eben nicht, die mir geht-so-charmant mit einer Anzeige drohte, falls ich mit dem Hund den Strand betreten würde. Formal war sie leider im Recht. Ich habe ihr geht-so-freundlich empfohlen, mir sehr schnell aus den Augen zu gehen, was sie glücklicherweise getan hat.

Also gab es keine Fotos am Strand von mir und die Straße ist da nicht schön. Zum Mini-Hundestrand in Niendorf kamen wir auch nicht, weil wir die Promenade nicht nochmal kreuzen konnten, weil da gerade so viele Läufer in einem Feld kamen. Also haben wir das Bild am Hafen gemacht. Bis dahin war meine Bluse kraus und meine Laune im Keller. Noch Fragen? Auf dem Rückweg konnten wir dann immerhin noch teilweise das Meer einen Hauch sehen, weil die Nordic Walking Nachzügler sich mit ein paar Spaziergängern arrangieren konnten. Das hat meine Stimmung dann zusammen mit einer Portion Currywurst-Pommes wieder gebessert, die Bluse aber nicht geglättet.

Da man aber auf dem Bild genau sehen kann, worum es mir damit farblich geht, gibt es immerhin trotzdem diesen Blogartikel. An meinen kritischen Stirnfalten gucke man bitte vorbei. Das Seidentuch von Codello habe ich im Adventskalender bei Stilfrage gewonnen und verlinke es bei Sunnys Um Kopf & Kragen.

Wie trägst Du Farben, die nicht perfekt zu Dir passen?

Weinrot, Burgunder, Burgundy, Marsala, Bordeaux an der Ostsee im Winter

Ines Meyrose #ootd Rollkragenpullover Weinrot Laura di Scarpi, Jeans Please!, Boots Dr. Martens, Stulpen und Poncho invero Rotmix

… oder wie die dunklen Rottöne in den letzten Jahren noch alle genannt wurden. Im Winter finde ich es schön an der Ostsee und habe dort ein paar Tage verbracht. Heute gibt es ein entspanntes Outfit mit einem Poncho in Rotmix von invero und den passenden Stulpen. Die Stulpen im Rotmix habe ich 2011 zusammen mit dem passenden Tuch gekauft, den Poncho 2012. Beides wird getragen und sieht aus wie neu. Die Qualität ist bestens.

Dauerbrenner Poncho

Seit Jahren wird immer wieder der Poncho zum Trendteil ausgerufen. Damit ist es für mich ein Dauerbrenner und kein Trend. Der Rollkragenpullover aus Kaschmir ist neu. Er ist von der Metro-Eigenmarke Laura di Scarpi. Mit der Kaschmirware der Firma habe ich nur positive Erfahrungen. Er ist leicht und warm und ich habe ihn schon oft angehabt. Leider gab es keine weitere passende Farbe, sonst hätte ich noch zwei mehr gekauft.

Ines Meyrose #ootd Rollkragenpullover Weinrot Laura di Scarpi, Jeans Please!, Boots Dr. Martens, Stulpen invero Rotmix

Dauerbrenner Weinrot

Das Weinrot des Rollkragenpullovers ähnelt schön einem Rotton in dem Poncho, so dass ihn gerne dazu kombiniere. Ansonsten finde ich die Farbe zu Jeans gar nicht so glücklich, sehe in der Freizeit allerdings darüber hinweg. Es ist mir etwas bunt zusammen. Zu schwarzen Hosen oder grauen fände ich die Farbe schöner, die habe ich aber nicht. Oder zu Curry. Ich hatte mal einen Cordrock in Curry, den ich gerne mit der Farbe kombiniert habe. Oliv passt auch dazu. Da das Leben nun mal aber bunt ist, bin ich dann halt auch mal bunt.

Ines Meyrose #ootd Wollmantel Gil Bret

Weil einige Leser_innen gerne mehr Outfits mit Mantel sehen wollten, gibt es auch noch ein Foto mit Mantel darüber. Der Mantel hat mich in dem Urlaub verlassen, weil er aufgetragen war. Du kennst ihn aus dem Beitrag 10 Tipps zum Kauf eines Wollmantels. Jetzt lasse ich einfach noch ein paar Bilder von der Winterstimmung erzählen.

Ostsee im Winter

Paul mich nicht an!

Paul mich nicht an!

Paul kann ganz brav gucken.

Paul kann aber auch ganz brav gucken.

Seehund neben Seehund auf der Niendorfer Seebrücke

Seehund neben Seehund

Lanschat über der Steilküste in Niendorf

Landschaft über der Steilküste in Niendorf

Ist das Kunst?

Ist das Kunst?

Bank-Kunst

Bank-Kunst

Blaue Stunde

Blaue Stunde morgens

Blaue Stunde

Blaue Stunde abends

Abendkitsch

Abendkitsch

Noch mehr Abendkitsch

Noch mehr Abendkitsch

Wie nennst Du diese dunklen Rottöne?

Ostsee im Dezember

Niendorf / Ostsee im Dezember 2015

Nur Meer ist mehr. Nirgendwo erhole ich mich so schnell so und gut wie mit Blick auf endlosen Horizont. Niendorf war insofern eine besonders schöne Entdeckung, als dass ich bis dahin nur den Teil von Niendorf kannte, der zwischen dem Hafen und Timmendorfer Strand liegt. Der viel schönere Teil liegt allerdings östlich davon. Dank einer Empfehlung des Vermieters hatten wir im Dezember ein paar Tage ein schönes Appartement in Promenadennähe. Zentral, strandnah, ruhig – was will man mehr?

Niendorf / Ostsee im Dezember 2015

Paul auf der Seebrücke in Timmendorfer Strand / Ostsee im Dezember 2015

Ines Meyrose im Dezember 2015 in Niendorf / Ostsee mit Schlumpfmütze von Paul Kehl Zürich

Niendorf / Ostsee im Dezember 2015

Linkparty

Mit dem sonnigen Mützenbild nehme ich zum Jahresabschluss bei Sunnys Um Kopf & Kragen, Traudes RDL #12 und meinem Modejahr 2015 im hoch-geschlossenen Dezember teil. Das Modejahr 2016 startet im Januar mit dem Motto Cocooning.

Ines Meyrose mit Paul auf der Seebrücke in Timmendorfer Strand im Dezember 2015

Guckt sich schön

Die Mütze habe ich im Dezember in Zürich bei PKZ – Paul Kehl Zürich – gefunden. Mit einer 58er Hutgröße und Brille sind die meisten Mützen zu eng und drücken. Nach diversen Anproben in einigen Läden hat dann diese Beanie aus 100 % Kaschmir zu mir gefunden.

Die Haptik des Kaschmirs und die lockere Bequemlichkeit beim Tragen sind jeden bezahlten Franken wert. Diese Mützenart ist übrigens auch so ein Fall von steht mir mir nicht oder würde ich nicht tragen wie Montag im Beitrag beschrieben – bis mir die Richtige über den Weg gelaufen ist und mir die Beste sie auf dem Kopf zurecht gezuppelt hat. Und an mir dürfen nur sehr wenige Menschen herum zuppeln 😉 .

Was ist Eure liebste Mützen- oder Hutform?