Schon vor Monaten habe ich den Termin für die Besichtigung des Leuchtturms in Hörnum auf Sylt gebucht. Die Termine sind begehrt – man kann dort sogar auch heiraten (aber das wollte ich dann doch nicht noch mal – habe meinen Mann lieber mitgenommen). Am 18. Februar 2013 bei grauem Wetter waren wir dann dennoch nur 4 Personen bei der Führung – umso besser für uns.

Hochzeitssteine der Brautpaare – auch von Männern & Männern und Frauen & Frauen – auf dem Leuchtturmgrundstück in Hörnum

Mich faszinieren Leuchttürme, weil sie eine so majestätische und gleichzeitig ruhige Ausstrahlung auf mich haben. Ich habe schon viele schöne Leuchturmfotos bei besserem Wetter gemacht. Außerdem ist mein Opa als Bootsmann auf Großer Fahrt gewesen und ich bin selbst gerne auf dem Wasser unterwegs.
Auch wenn die Leuchttürme heutzutage nur noch wenig wirklich für die Navigation von Schiffen verwendet werden, bleiben doch ihre Schönheit und historische Bedeutung bestehen.
Links seht Ihr noch ein Foto von 2008 bei strahlendem Frühlingswetter, um auch einen Eindruck bei Sonne im Mai zu vermitteln.
Der Leuchtturmführer Knut Remmer, der auch so freundlich war, mir die Fotogenehmigung und Veröffentlichungserlaubnis zu erteilen – hat uns eine gute Stunde lang um und durch den Turm geführt. Hintergrundfakten und Geschichten um die Insel und die Bedeutung des Seefeuers gab es wahlweise auf Platt- oder Hochdeutsch. Leider waren Fremde aus der Gruppe nicht in der Lage, Platt sinnvoll zu verstehen, so dass wir die hochdeutsche Version bekommen haben. Gleicher Inhalt – hätte nur noch viel schöner klingen können
. War trotzdem unterhaltsam!

Der Turmschaft besteht aus 600 miteinander verschraubten Mantelplatten, sogenannten Tübbingen. Jede Reihe hat einen Buchstaben eingegossen zur Sortierung bei der Montage. Es geht von A-Z und dann wieder von vorne los …
Ich bin dankbar für die Führung und die tolle Zeit im und auf dem Turm. Trotz der trüben Sicht und der Kälte war es ein besonderer Blick auf die Insel, die ich so mag.






















