Gelesen: Fix und Fourty

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Fix und forty: Roman (Affiliate Link) von Rhoda Janzen

Ich liebe meinen Kindle – das Lesen ist damit so angenehm: Kein Aufhalten den Buchs mit dem Daumen, in jeder Lage bequem zu halten, Schriftstil und Größe nach Geschmack. In den letzten Monaten gibt es auch erfreulich viele Bücher für den Kindle. Bei meinem Start im Dezember war das Angebot in Teilen noch etwas mau. Cool finde ich, dass inzwischen auch Vorbestellungen für Kindle-E-Books bei Amazon möglich sind. Am Erscheinungstag des E-Books – ist manchmal einige Wochen nach der Papierausgabe – wird das Buch auf den Kindle gesendet und ist dann sofort lesebereit. Leseproben gibt es allerdings leider auch erst ab dem Tag und nicht vorab. Und so kommen wir zu Fix und Forty: Das war meine erste Kindle-Vorbestellung.

Fix und Forty

… ist ein autobiografischer, tiefsinniger, philosophisch-intelligenter Roman, der mich sehr berührt hat. Die Kurzbeschreibungen* zu dem Buch treffen nicht den Kern des Buchs. Es ist nicht der flache Anekdoten-Roman, den ich danach erwarten würde, sondern Rhoda Janzen gibt dem Leser Einblick in eine elementare Umbruchsphase ihres Lebens, in der sie alles hinterfragt und beginnt, ihr Leben neu zu gestalten. Prägend ist dabei ihre Herkunft aus einer mennonitischen Familie und ihre erwachsene Auseinandersetzung mit dem mennonitischen Glauben. Als Agnostikerin finde ich es spannend, diesen Einblick in ein Leben mit einem festen Glauben an Gott zu bekommen.

Ich habe das Buch sehr schnell gelesen, weil ich unbedingt zu jedem Moment wissen wollte, wie es weiter geht mit Rhoda. Sollte es eine Fortsetzung geben, würde ich sie sofort lesen wollen.
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* Kurzbeschreibung von Amazon:
“Als sie mit 42 in die Wechseljahre kommt und ihr Mann wenig später auf Gay.com seine große Liebe findet, beschließt Rhoda Janzen, wieder nach Hause zu ziehen: zu einer Mutter, der kein Gesprächsthema zu intim ist, und einem Vater, der als Pastor arbeitet und neben Jesus auch den Erfinder des Seniorenrabatts preist. Eine selbstironische Liebeserklärung an die Heimat – von einer, die auszog, um wieder einzuziehen.”