Cardigan-Check für hessnatur: 3. Testaufgabe + 4. Eindruck

Werbung mit Stil

Kommen wir zur 3. Aufgabe im Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster)

3. Test: Geruchsabbau

Originalaufgabe von hessnatur

“Du ziehst Deinen Cardigan an und verabredest Dich mit einer Freundin oder Deinem Partner, um was richtiges Leckeres zu kochen. Je mehr Zwiebeln, Knoblauch und andere geruchsintensive Zutaten, umso besser! Damit Du hinterher auch feststellen kannst, welches Textil mehr Gerüche “abbauen“ kann, trägt Dein Kochpartner zum Vergleich ein Baumwoll-Textil. Nach dem Kochen hängst Du Deinen Cardigan und das Baumwoll-Shirt über Nacht nach draußen oder ins Bad zum Lüften. Am Tag danach wird Probe-geschnuppert. Wir sind gespannt auf Deine Ergebnisse! Wie stark kannst Du die Küchengerüche noch wahrnehmen? Welches Textil hat die Gerüche besser abgebaut? Und: Was habt Ihr gekocht? Stelle das Rezept als Kommentar im Projektblog oder auf unserer Facebookseite ein und teile es mit allen. Und lass uns mit Fotos und Videos, die Du auf Facebook oder in der Mediengalerie posten kannst, an Deinem Kochabend teilhaben!”

Mein Test

Krautfleckerl von Ines Meyrose auf www.meyrose.deIch habe Krautfleckerl gekocht mit Zwiebeln, Knoblauch und Weißkohl. Mehr dazu findet Ihr Euch in meinem Foodblog Leckerei bei Kay. Für mich haben beiden Sachen bereits nach dem Kochen nicht nach dem Essen gerochen, obwohl das halbe Haus danach roch. Der Cardigan roch die ganze Zeit frisch gewaschen und das T-Shirt sowohl abends als auch heute Morgen einfach getragen nach mir. Kochgeruch haben beide nicht aufgenommen. Das Baumwolle nach einmaligen Tragen müffelig ist und in die Waschmaschine gehört, ist kein Geheimnis. Ein Baumwollshirt trage ich nur einmal. Einen Wollpulli trage ich mehrfach und lüfte ihn dazwischen. Für die Erkenntnis wäre der Test aus meiner Sicht nicht notwendig gewesen und dieses ewige Wolle vs. Baumwolle geht mir langsam auch auf den Geist.

Liebe Projektmitarbeiter bei hessnatur,

lasst Euch bitte mal was Spannenderes einfallen. Und spart Euch auch gerne die Happening-Empfehlungen dazu – die finde ich etwas albern. Zu Euren Wünsche nach vielen Fotos und jetzt noch Rezepten: siehe meine Kritik an Euren Nutzungsbedingungen schon beim 1. Test.

4. Eindruck vom Cardigan

hessnatur_Cardigan_PillingDer Cardigan bekommt schon Pilling unter den Armen. Das soll die Merinowolle doch nicht bekommen, oder? Ich habe ihn ca. 4 Tage getragen – das ist jetzt nicht Welt. Da hätte ich bei der glatten Wolle nicht mit gerechnet. Auf dem Foto sieht die Farbe übrigens ganz anders aus als in der Realität – liegt am Licht.

Außerdem habe ich ihn gewaschen. Grund: Neurodermitisschub und das habe ich manchmal bei neuer Wollkleidung aus Merinowolle. Da ich den Cardigan dafür in Verdacht habe, habe ich ihn gewaschen, wie ich es mit all meinen Wollsachen und Kaschmirpullis mache

  • Wollwaschprogramm in der Waschmaschine
  • Kaltes Wasser
  • Flüssigwaschmittel von Coral für Wolle
  • Sagrotan-Hygiene-Wäschespüler
  • Nach der Wäsche gleich auf einen Bügel in der passenden Schulterbreite aufhängen
  • In diesem Fall: in der frischen Luft im Wind trocknen lassen

hessnatur_Cardigan_WaschergebnisMein Eindruck nach der Wäsche: Das Schönste ist ab. Der feine Glanz ist weg. Außerdem fühlt er sich stumpf an. Die Bündchen haben sich ganz merkwürdig zusammen gezogen. Am Arm stört das nicht weiter, aber an der Unterkante sieht das blöd aus. Geht auch beim Tragen nicht weg. Außerdem ist er etwas kraus – er müsste wohl gebügelt werden, was ich aber bei Wollsachen meistens nicht mache. Bei den meisten Sachen trägt es sich glatt – hier jetzt heute nicht. Obwohl die Verpackungsfalten nach seiner Ankunft bei mir sich ganz schnell beim Tragen entfernt haben. Das Pilling unter Arm ist nach der Wäsche übrigens auch noch mehr geworden. Nicht schön.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

17 Gedanken zu „Cardigan-Check für hessnatur: 3. Testaufgabe + 4. Eindruck

  1. Pingback: Cardigan-Check durch hessnatur-Insider: Ich bin dabei! | Mode & Stil

  2. Pingback: Cardigan-Check für hessnatur: 1. Eindruck | Mode & Stil

  3. Pingback: Cardigan-Check für hessnatur: 1. Testaufgabe + 2. Eindruck | Mode & Stil

  4. My boyfriend bought some marino wool underwear (about 30 euros a pair!!!) and he said they are very good but he was so sad when he realised he needed to wash them in a special way!

  5. Mir geht es genauso und mein Blogbericht ist ebenso entsprechend kritisch ausgefallen. Vor allem ist bei mir der Cardigan in der Wäsche eingelaufen und bedeutend kürzer, dafür aber inzwischen breiter geworden. Ins Büro könnte ich ihn nicht mehr anziehen, da er nicht mehr schön aussieht

  6. Echt, Du wäschst Wolle mit Sagrotan? Hat das auch mit der Neurodermitis zu tun, oder warum machst Du das? Das würde ich mich nie trauen. Könnte der Cardigan auch darunter gelitten haben?

    • @Bettina
      Ja, das mache ich deshalb aus hygienischen Gruenden und auch gegen Schweißreste, weil ich die Pullis ohne Shirt darunter trage. Bisher haben alle Merino-und Kaschmirpullis das seit Jahren bestens überstanden. Auch die anderen aus der Maschine sehen aus wie neu, dabei auch ein anderer Merinowollpullunder mit Erstwäsche. Aber kann natürlich sein, dass dieser das nicht mochte.

  7. Echt, Du wäschst Wolle mit Sagrotan? Hat das auch mit der Neurodermitis zu tun, oder warum machst Du das? Das würde ich mich nie trauen. Könnte der Cardigan auch darunter gelitten haben?

    • @Bettina
      Ja, das mache ich deshalb aus hygienischen Gruenden und auch gegen Schweißreste, weil ich die Pullis ohne Shirt darunter trage. Bisher haben alle Merino-und Kaschmirpullis das seit Jahren bestens überstanden. Auch die anderen aus der Maschine sehen aus wie neu, dabei auch ein anderer Merinowollpullunder mit Erstwäsche. Aber kann natürlich sein, dass dieser das nicht mochte.

  8. Hallo Ines und alle Interessierten,

    wer sich für Hessnatur, Fair Trade, Ökologie und nachhaltiges Wirtschaften interessiert, sollte das hier vielleicht wissen:

    Seit letztem Jahr versuchen engagierte Kunden und Mitarbeiter, für Hessnatur eine moderne Form betrieblicher Selbstverwaltung und -führung zu verwirklichen. Sie haben sich in der Genossenschaft hnGeno zusammengeschlossen, um ihre Firma zu kaufen und nachhaltig weiterzuführen. Stattdessen wurde aber Hessnatur Ende Mai von einem Schweizer Private-Equity-Fonds (sogenannte „Heuschrecke“) gekauft. Seitdem fließen die Gewinne von Hessnatur per „Gewinnabführungsvertrag“ an diesen Fonds mit Namen Capvis. Wer die Hintermänner, d.h. Geldgeber, von Capvis sind, ist schwer herauszubekommen, weil solche Fonds ein großes Interesse daran haben, ihre Kapitalgeber geheimzuhalten. Außerdem gehen die neuen Eigentümer von Hessnatur gegen eine kritische Webseite, die sich mit der Frage nach diesen Hintermännern beschäftigt hat, mit juristischen Mitteln vor, vertreten durch eine der größten Anwaltskanzleien der Welt (siehe http://wir-sind-die-konsumenten.de). Manches darf man aber trotzdem noch öffentlich aussprechen, z.B. das hier: http://www.dreigliederung.de/news/12100400

    Die hnGeno steht für eine wirklich moderne, nachhaltige, verantwortliche und wirtschaftlich gerechte Form der Betriebsführung, in deren Mittelpunkt nicht das Ziel der bloßen Profitmaximierung, sondern die sinnvolle und für Mensch und Natur verträgliche Befriedigung menschlicher Bedürfnisse steht. Was dagegen der neue Eigentümer mit Unternehmen macht, die er kauft, kann man hier nachlesen: http://www.dreigliederung.de/capvis/
    Jetzt gehört Hessnatur jedenfalls einem Investor, der das Geld weiterer und meiner meinung nach z.T. sehr zweifelhafter Investoren verwaltet und vermehrt. Eine der ersten Aktionen dieses Investors war es übrigens, den langjährigen Geschäftsführer von hessnatur, Wolf Lüdge, der für den außerordentlichen Erfolg des Unternehmens in den letzten zehn Jahren verantwortlich gemacht wird, zu feuern – entgegen ihren ursprünglichen, natürlich nur mündlich gemachten Versprechungen. Hier kann man außerdem nachlesen, was aus den deutschen Mitarbeitern des bekannten Besteckherstellers WMF geworden ist, nachdem ihre Firma von Capvis gekauft wurde: http://www.swp.de/ulm/nachrichten/wirtschaft/WMF-fertigt-Rohbesteck-nur-noch-in-China;art4325,542219

    Liebe Grüße

    Thomas

    P.S. Schau mal hier nach:

    http://www.taz.de/!96175/
    http://www.taz.de/!102856/
    http://www.fr-online.de/wirtschaft/oekomode-hersteller-kritik-an-hessnatur-unerwuenscht,1472780,20073102.html
    http://www.hngeno.de

  9. Hallo Ines und alle Interessierten,

    wer sich für Hessnatur, Fair Trade, Ökologie und nachhaltiges Wirtschaften interessiert, sollte das hier vielleicht wissen:

    Seit letztem Jahr versuchen engagierte Kunden und Mitarbeiter, für Hessnatur eine moderne Form betrieblicher Selbstverwaltung und -führung zu verwirklichen. Sie haben sich in der Genossenschaft hnGeno zusammengeschlossen, um ihre Firma zu kaufen und nachhaltig weiterzuführen. Stattdessen wurde aber Hessnatur Ende Mai von einem Schweizer Private-Equity-Fonds (sogenannte „Heuschrecke“) gekauft. Seitdem fließen die Gewinne von Hessnatur per „Gewinnabführungsvertrag“ an diesen Fonds mit Namen Capvis. Wer die Hintermänner, d.h. Geldgeber, von Capvis sind, ist schwer herauszubekommen, weil solche Fonds ein großes Interesse daran haben, ihre Kapitalgeber geheimzuhalten. Außerdem gehen die neuen Eigentümer von Hessnatur gegen eine kritische Webseite, die sich mit der Frage nach diesen Hintermännern beschäftigt hat, mit juristischen Mitteln vor, vertreten durch eine der größten Anwaltskanzleien der Welt (siehe http://wir-sind-die-konsumenten.de). Manches darf man aber trotzdem noch öffentlich aussprechen, z.B. das hier: http://www.dreigliederung.de/news/12100400

    Die hnGeno steht für eine wirklich moderne, nachhaltige, verantwortliche und wirtschaftlich gerechte Form der Betriebsführung, in deren Mittelpunkt nicht das Ziel der bloßen Profitmaximierung, sondern die sinnvolle und für Mensch und Natur verträgliche Befriedigung menschlicher Bedürfnisse steht. Was dagegen der neue Eigentümer mit Unternehmen macht, die er kauft, kann man hier nachlesen: http://www.dreigliederung.de/capvis/
    Jetzt gehört Hessnatur jedenfalls einem Investor, der das Geld weiterer und meiner meinung nach z.T. sehr zweifelhafter Investoren verwaltet und vermehrt. Eine der ersten Aktionen dieses Investors war es übrigens, den langjährigen Geschäftsführer von hessnatur, Wolf Lüdge, der für den außerordentlichen Erfolg des Unternehmens in den letzten zehn Jahren verantwortlich gemacht wird, zu feuern – entgegen ihren ursprünglichen, natürlich nur mündlich gemachten Versprechungen. Hier kann man außerdem nachlesen, was aus den deutschen Mitarbeitern des bekannten Besteckherstellers WMF geworden ist, nachdem ihre Firma von Capvis gekauft wurde: http://www.swp.de/ulm/nachrichten/wirtschaft/WMF-fertigt-Rohbesteck-nur-noch-in-China;art4325,542219

    Liebe Grüße

    Thomas

    P.S. Schau mal hier nach:

    http://www.taz.de/!96175/
    http://www.taz.de/!102856/
    http://www.fr-online.de/wirtschaft/oekomode-hersteller-kritik-an-hessnatur-unerwuenscht,1472780,20073102.html
    http://www.hngeno.de

  10. @Ines
    Danke für Dein Feedback! Ich finde, dass möglichst viele Menschen einfach Bescheid wissen müssen über diese Dinge. Wie man sich dazu stellt und was für Konsequenzen man zieht, muss und soll dann jeder selbst entscheiden; aber bevor man entscheiden kann, muss man eben informiert sein. Nur durch informierte Konsumenten wird genossenschaftliches, zwischen Produzenten und Konsumenten Verbindung und Zusammenhalt stiftendes Wirtschaften immer mehr an die Stelle der veralteten Formen treten können. Dann sind wenigstens konstruktive Anfänge gemacht, neue Wege beschritten, Hoffnungszeichen gesetzt, dass eine andere Welt möglich ist. Man darf nur nicht auf diese Private-Equity- und Hedge-Fonds-Manager reinfallen, die, PR-mäßig bestens beraten, ständig von “großen Visionen”, “Freisetzung von unternehmerischer Energie”, “hohen Sozialstandards” usw. faseln, wo sie in Wahrheit doch nur eines im Sinn haben: die bedingungslose Maximierung ihres Profits.

    Übrigens wurde die hnGeno auch durch Attac, das “Netzwerk Solidarische Ökonomie” und die “Kampagne für Saubere Kleidung” ins Leben gerufen. Wenn das mal nicht nach Zukunft klingt!

    LG Thomas

  11. @Ines
    Danke für Dein Feedback! Ich finde, dass möglichst viele Menschen einfach Bescheid wissen müssen über diese Dinge. Wie man sich dazu stellt und was für Konsequenzen man zieht, muss und soll dann jeder selbst entscheiden; aber bevor man entscheiden kann, muss man eben informiert sein. Nur durch informierte Konsumenten wird genossenschaftliches, zwischen Produzenten und Konsumenten Verbindung und Zusammenhalt stiftendes Wirtschaften immer mehr an die Stelle der veralteten Formen treten können. Dann sind wenigstens konstruktive Anfänge gemacht, neue Wege beschritten, Hoffnungszeichen gesetzt, dass eine andere Welt möglich ist. Man darf nur nicht auf diese Private-Equity- und Hedge-Fonds-Manager reinfallen, die, PR-mäßig bestens beraten, ständig von “großen Visionen”, “Freisetzung von unternehmerischer Energie”, “hohen Sozialstandards” usw. faseln, wo sie in Wahrheit doch nur eines im Sinn haben: die bedingungslose Maximierung ihres Profits.

    Übrigens wurde die hnGeno auch durch Attac, das “Netzwerk Solidarische Ökonomie” und die “Kampagne für Saubere Kleidung” ins Leben gerufen. Wenn das mal nicht nach Zukunft klingt!

    LG Thomas

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