Kleiderschrankinventur zum Frühling

Kleiderschrankinhalt Ines Meyrose März 2013

Letzte Woche hat sich der Frühling schon gezeigt und ich habe Lust auf meine neuen Sachen bekommen. Die Winterkleider kann ich nicht mehr sehen. Leider ist am Wochenende Hamburg im Schnee versunken und trotz der heutigen Sonne ist noch immer warme Kleidung angesagt. Das ist jedoch kein Grund, sich nicht mit der Frage zu beschäftigen, ob der eigene Kleiderschrankinhalt für den Frühling gerüstet ist und ob die Wintersachen alle bald (frisch gewaschen) eingemottet werden können oder lieber etwas aussortiert wird.

Wie Ihr am besten einen Kleiderschrankcheck bei Euch machen könnt, findet Ihr auf dieser festen Blogseite: Kleiderschrankinventur.

Aussortieren

Die bestehenden Frühlings- und Sommersachen habe ich bereits beim Wegpacken 2012 auf Ihren Bestandsschutz geprüft. Die hänge ich nur wieder auf und ggf. werden sie nochmals aufgebügelt. Bei den Wintersachen habe ich ausgedünnt und aufgetragene Pullover schon entsorgt. Mit den bestehenden Klamotten komme ich noch über den Rest des Winters. Ganz gut gefällt mir, dass die Sachen wirklich aufgetragen waren. Das ist zwar einerseits traurig, weil ich sie jetzt nicht mehr habe – anderseits ist es ein gutes Zeichen, denn es waren damit gute Käufe und jedem Teil habe ich den Kaufpreis abgetragen.

Überblick bekommen

Als ich mir dann den endgültigen Überblick über meinen Bekleidungsbestand verschafft hatte, fing ich an zu zählen und zu überlegen, was viel und wenig vorhanden ist und was noch fehlen könnte. Ich habe gerade keinen einzigen Rock – dafür viele Kleider, die ich eh lieber mag als Röcke, weil sie einfacher zu kombinieren sind und die Figur mehr strecken. Das darf also so bleiben. Tuniken und Blusen habe ich wohl genug … Ein businesstaugliches Sommerkleid wäre schön. Insgesamt bin ich ganz zufrieden.

Wie sieht es bei Euch so aus?

Kleiderschrankinhalt Ines Meyrose März 2013

Hier die exakten Zahlen für Euch – alles unter der roten Linie habe ich in den Grafiken heraus gelassen. Bei Accessoires habe ich Schmuck nicht mit gerechnet – das ist mir zu persönlich (auch wenn die Unterwäsche in der Liste ist). Es fehlen also bei den Accessoires die Ohrringe, Ringe, Ketten, Armreifen sowie Sonnenbrillen.

Kleiderschrankinhalt im März 2013

Oberbegriff Details Stückzahl Zwischensumme
Hosen Jeans 4
Cordhosen 2
Strechhosen 6
Caprihosen knielang 2
Treggings 1 15
Shirts Spaghettiträger 5
Tanktops 5
Longsleeves 10
T-Shirts 1/2-Arm 5 25
Tuniken & Blusen 18 18
Pullover & Co. Ponchopullover 2
Sweatshirthoodies 3
Walkwollhoodie 1
Strickjacken 4
Rollkragenpullover 3
Unterziehrollis 4
Dünne Cardigans 2
Pullunder 4
Weste 1 24
Blazer 4 4
Kleider Winterkleider 6
Sommerkleider 5
Anlasskleider 3 14
Jacken & Mäntel Wollmäntel 3
Wolljacke 1
Daunenjacke 1
Daunenweste 1
Regenjacken 2
Lederjacke 1
Sommerkurztrench 1
Sommermantel 1 11
Accessoires Schals & Tücher 36
Ponchos 2
Hüte & Kappen 9
Handschuhe 3
Handstulpen 6 56
Schuhe Stiefel 6
Stiefeletten 4
Halbschuhe 3
Sandalen/etten, Clogs 5
Zehensandalen 4
Ballerina/Mokassins 3
Pumps 6
Hauslatschen 2 33
Handtaschen inkl. Abendtaschen 12 12
 ————————-
Schlafzeug Nachhemden 3
Schlafanzüge 2 5
Unterwäsche Bodys 13
Unterhosen 6
BHs 2
Leggings 11
Strumpfhosen (+ unzälhige Socken/Strümpfe) 10 42
Sportkleidung Oberbekleidung und Schuhe  nicht gezählt
Badebekleidung Badeanzug 2
Tankini 1 3
Archiv Sommermantel zu klein
Kleid zu klein
Korsage zu gewagt
Parka Erinnerungsstück

7 Gedanken zu „Kleiderschrankinventur zum Frühling

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  6. Interessante Übersicht!
    Ich könnte bei mir nicht so ordentlich zählen (und möchte es glaube ich auch lieber nicht – wer weiß, was dabei zutage kommt – allein bei T-Shirts – inkl. Polo-Shirts (hast Du gar keine Polos?) – bin ich bestimmt bei mindestens 35 … ;) ) – und auch nicht so ordentlich aussortieren, glaube ich.

    Im Prinzip bleibt bei mir der Kleiderschrank sommers wie winters gleich – maximal werden Dinge hin- und hergeschoben. Einen guten Überblick habe ich damit natürlich nicht. ;)

    Wo mottest Du Deine Sommer- bzw. Wintersachen über die jeweils andere Jahreszeit eigentlich hin? In Kisten, einen weiter entfernten Schrank oder ganz anders?

    Und wie definierst Du “aufgetragen”? Ich bin jemand, der dazu neigt, Kleidung zu “schonen” (blöderweise ausgerechnet bei Sachen, die ich besonders mag), kriege darum diese Kurve zu “aufgetragen” nur ganz schwer hin und kann mich vor allem ganz, ganz, ganz furchtbar schlecht von Dingen trennen. :/ :(

    Und noch eine Frage am Rande: Spaghettiträger-Shirts?
    Hab’ ich noch nie gekauft, da darunter ja IMMER die dicken BH-Träger zu sehen sind.
    Stört Dich das nicht, oder ziehst Du die Teile nur drunter?

    • @Gunda
      Polos habe ich tatsächlich nicht. Jedes einzelne in meinem Leben davon war ein Fehlkauf. Die sehen bei meinem großen Busen nicht gut aus und passen nicht zu meinem Stil. Die sind zu sportlich-klassisch. Das bin ich nicht.

      Saisonweise wegpacken tue ich nur Sommerkleider (Leinen) und Winterkleider (Wolle). Die wasche ich, lege sie zusammen und sie kommen in ein Fach im Kleiderschrank. Die Gegensaison darf dann an einer Kleiderschrankstange hängen, die genug Platz für Kleider in der Läge hat. Mehr hänge ich nicht weg. Jacken hängen immer alle ganzjährig an der Garderobe. Ansonsten habe ich nur diesen einen Schrank (2×2 m) und eine Minikommode für Unterwäsche und Strumpfhosen.

      Spaghettiträger-Shirts trage ich nur drunter, wenn mir Ausschnitte von Kleidern oder Blazern sonst zu tief sind. Aus dem Alter, die pur mit sichtbaren BH-Trägern zu sehen, bin ich lange heraus ;) . Da sind also reine Unterziehshirts. Dafür besitze ich nicht ein Unterhemd … falls Du Dich das jetzt fragst … weil ich nur Bodys trage.

      Um Thema Aufgetragen: Ich schone nichts. Ich weiß, dass das eine Einstellungsfrage ist, und dazu jeder eine andere Ansicht hat. Ich halte nichts davon, Sachen zu schonen, weil ich Freude beim Tragen daran haben will. Für den Anblick im Kleiderschrank brauche ich schönen nicht zu haben. Ich trage auch wertvollen Schmuck alltäglich, ohne mir Gedanken darüber zu machen. Wenn ich ihn verliere, hatte ich wenigstens bis dahin ständig Freude daran. Besser, als wenn Einbrecher ihn irgendwann ungetragen stehlen kommen … Die Einstellung ist bei mir ganz klar familiär geprägt von meiner Mutter. Die hat das aus so gehalten. Auch geliehener Schmuck dürfte in meiner Familie verloren werden, weil er bis dahin dann wenigstens Freude gemacht hat (ist toi toi toi noch nie vorgekommen und möge bitte auch so bleiben, alleine das OK reicht wohl bisher schon). Einzige Auflage: Damit umgehen, als ob es einem gehören würde.

      Ich kann mich leicht von Sachen trennen. Ich bedanke mich bei Ihnen für die schöne Zeit, die wir miteinander hatten, und lasse sie dann gehen. Ich entsorge fast so gerne, wie ich Einkaufe. Wenig getragene Sachen machen mir dabei mehr Sorgen und viel getragene (obwohl der Verlust da viel höher ist), weil ich bei den Schrankleichen den Kaufbetrag nicht abgetragen habe.
      Aufgetragen definiere ich z.B. Pilling, das nicht mehr wegzurasieren ist, wenn Schuhe ausgetreten sind und verformt aussehen oder keinen Halt mehr bieten, Kragenschmutz in der Wäsche nicht mehr zu entfernen ist, Sachen sichtbar ausgeleiert sind, Stoff sichtbar fadenscheinig geworden ist, nicht ausbesserbare Löcher in der Kleidung sind, Flecken nicht zu entfernen sind, Stoff vom Waschen unschön geworden ist, Baumwolle bretthart und formlos wurde, Nylons Ziehfädchen haben …

      Liebe Grüße von der Ordnungsfanatikerin
      Ines

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