Herbstschuhzeit

Herbstschuhe

Am Wochenende habe ich aufgeben und die Heizung im Haus wieder angestellt. Weniger um nicht im Wollpulli auf dem Sofa unter der Decke zu liegen, sondern mehr um die schleichende Feuchtigkeit aus dem Räumen zu bekommen. Heizungsluft hat auch etwas Behagliches – wenn man schon keinen Ofen hat. Der Vorteil, dass die Wäsche drinnen wieder trocknet, ist ebenfalls nicht außer Acht zu lassen.

Die Zeit der nackten Füße und Waden ist damit für mich für 2013 vorbei. In der Übergangszeit wird der Schuhbereich in der Diele immer größer. Da ich eine Ordnungsliebhaberin bin, habe ich heute die reinen Sommerschuhe in den Kellerschuhschrank gebracht und Herbst-/Winterstiefel wieder nach oben getragen. Vor dem Einmotten für die jeweils andere Saison putze ich die Schuhe gründlich. Trotzdem frische ich sie auch gerne noch mal wieder auf, wenn ich sie wieder hervor hole. Dafür ist so eine kleine Bank vor der Tür ganz praktisch. Während ein Teil der Schuhe das Imprägnierspray und Cremeduft auslüften, schreibe ich diesen Beitrag. Falls der Postbote mir irgendwann noch die aktuelle Glosssybox bringt, denke ich auch daran, sie wieder rein zu holen … (Nachtrag: Ich habe daran gedacht, sie wieder herein zu holen, obwohl die Glossybox bis heute nicht angekommen ist.)

Auch wenn ich den ganzen Sommer über Stiefeletten und Stiefel trage, wenn es nicht ganz so warm ist, freue ich mich auf die richtige Stiefelzeit!

Überblick

Dieses bewusste Umsortieren für die kommende Herbst-/Wintersaison hat außer Platz im Eingang und Ordnung noch einen ganz entscheidenden Vorteil: Es verschafft einen Überblick auf den Schuhbestand wie bei Bekleidung die Kleiderschrankinventur. Ich prüfe bei jedem Schuh, den ich in den Keller bringe oder wieder hoch hole, ob er

  • noch richtig passt – wenn nicht: Altkleidersammlung, Verschenken oder Müll. Zum Verkaufen fehlt mir die Muße, da ich für  verkäufliche Modelle meistens Verschenk-Abnehmer im privaten Umfeld finde. 2 Freundinnen tragen genau die gleiche Schuhgröße …
  • vom Zustand noch für mich tragbar ist – wenn nicht: Schuster, Altkleidersammlung oder Müll
  • noch meinem Geschmack entspricht – wenn nicht:  Eine Saison pausieren lassen oder aus dem Haus schaffen

Wenn ich dann einen Überblick über den tragbaren Bestand habe, weiß ich auch besser, was mir noch fehlt und was ich nicht noch x-fach kaufen brauche. Erkenntnis der heutigen Schuhinspektion: Für ein paar derbere Biker-Boots oder Chelsea-Boots hätte ich durchaus Verwendung und flache, matschwettertaugliche Stiefeletten oder Kurzstiefel besitze ich nicht ebenso mehr.

Wenn das kein Grund zum Shoppen ist!

5 thoughts on “Herbstschuhzeit

  1. Pingback: Goldige Zeiten für Biker-Boots | meyrose

  2. Auch ich liebe Boots! Jedoch bin ich in derzeit noch auf der Suche nach warmen Winterstiefel … diese sollten jedoch nicht zu klobig sein…

    • @Sabina
      Zum Besohlen oder Absätze machen in der laufenden Saison bringe ich meine Schuhe auch, wenn sie es nötig haben. Beim Saisonwechsel gucke ich nur extragenau noch mal drauf.
      Viel Spaß beim Finden Deiner Bikerboots wünscht Dir
      Ines

  3. Pingback: Senfgelber Leger-Look | meyrose

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