Gelesen: Der Berliner Stil

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Der Berliner Stil: Die besten Looks, Geheimtipps und Adressen ausgesucht von Angelika Taschen (Affiliate Link) mit Alexa von Heyden

nach Pariser Chic (Rezensionsexemplar) gibt es im Knesebeck Verlag jetzt den Berliner Stil. Das liebevoll aufgemachte Buch mit Tipps und Adressen zu Mode, Beauty, Interior und Lifestyle macht beim Lesen und Blättern gute Laune. Die vielen Bilder und ansprechendes Layout von Leonore Höfer und Melanie Petersen sind eine Freude für die Sinne.

Angelika Taschen führt die Leser_innen virtuell durch die Stadt Ihrer Wahl. Geliebte Looks der Berlinerinnen werden detailliert erklärt. Zum Nachmachen gibt es Label- und Shoppingtipps. Dos & Don’ts gehören natürlich auch dazu …

Am Berliner Look mag ich so sehr, dass es keine Stadt mit klassischen Business-Looks ist. Die finde ich es selbst etwas arg langweilig. Ebenso teile ich die Abneigung gegen auffällige Logos und Angeber-Looks. In Düsseldorf könnte ich mich vermutlich nie wohl fühlen … Bei vielen Looks und Tipps habe ich genickt, bei einigen gegrinst. Angelika Taschen schreibt: “Die Berlinerin ist keine Tussi.” Und genau deshalb mag ich den Stil. Wenn wir mal von der Sneakervorliebe absehen ;) .

Fazit: Schönes Buch, dessen Kauf sich für mich gelohnt hat.

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P.S.

Zum Hamburger Look habe ich Euch schon mal das Buch Street Style Hamburg (Rezensionsexemplar) vorgestellt. Hamburg hat auch so seine Eigenarten …

9 Gedanken zu „Gelesen: Der Berliner Stil

  1. Das ist schön, auch mal eine andere Meinung zu hören. Ich hab es zwar noch nicht gelesen und was ich in einem Interview dazu gelesen habe, hat mich eher erstaunt und zum berühmten Berliner Stil habe ich so meine eigene Meinung;-) Was meint das eigentlich “Keine Tussi” ist das erklärt? Das ist mir etwas zu plakativ ohne wirklich zu differenzieren. Und ehrlich: Sich wie in Berlin immer nur als “Anti-Stil” zu definieren ist mir dann auf Dauer zu langweilig. Danke für die Rezension und LG Sabina Styleblog So nur in Frankfurt

    • @Sabina
      Die Autorin beschreibt durchaus mehr als nur den “Anti-Stil”. Aber natürlich geht vieles in die Richtung.

      Ja, “Keine Tussi” ist erklärt. Ich zitiere von Seite 10:
      “Sie ist natürlich schön. Die Berlinerin ist keine Tussi. Weder spachtelt sie sich eine dicke Schicht Make-up ins Gesicht, noch besitzt sie einen Push-up -BH oder blonde Rapunzel-Haarteile. Make-up braucht die Berlinerin kaum, weil die Haut dank ausgewählter Kosmetikprodukte und Radfahren stets rosig schimmert, die Unterwäsche geht nur die Berlinerin und ihren Freund/Freundin/Mann/Geliebten etwas an. Und die Haare? Trocknen an der Luft!”

      Ich kann dieser Beschreibung einer Tussi oder eben nicht Tussi durchaus zustimmen – so weit man den Begriff definieren kann oder mag. Und ich finde nicht, dass eine Frau nicht auch mal Tussi sein darf ;) Es geht mir dabei um den Kompletteindruck und dabei finde ich Tussis nicht attraktiv. Das meine ich damit, dass ich den Stil mag und der Aussage zustimme.

      LG
      Ines

  2. Interessant. Ich könnte meiner Stadt (München) jetzt gar keinen einheitlichen Stil zuordnen. Es gibt da ziemlich viele. Ausgeflippt im Prinzip gar nie. Teuer, Student, “östlich”…. und halt “normal”.
    LG Sunny

  3. Ich finde es ja sehr mutig, die Essenz des Berliner Stils herausfiltern zu wollen und meiner Meinung nach ist das unmöglich. In jedem Bezirk herrscht ein anderer Stil vor und das, was oft als “der” Berliner Stil herhalten muss, ist dieses “Prenzlauer Berg”-Ding, dem ich nun gar nichts abgewinnen kann. *g* Und wenn die Autorin keine Tussis gesehen haben will, dann empfehle ich ihr dringend Besuche in den eher vornehmen Randbezirken oder in der schicken Mitte-Gegend. Da gehe ich nur hin, wenn die Frisur sitzt und ich meine “schönsten” Sachen aus dem Schrank gezogen habe. :)

  4. Liebe Ines, auf jeden Fall gibts zu diesem Thema ja einiges zu sagen, was? :) Ich finde es ja grundsätzlich gut, dass jemand aus Deutschland ein Stilbuch schreibt. Und zum Brigitte Interviee trug Frau Taschen einen super schönen blauen Anzug, den hätte ich ihr sofort abgekauft:), aber damit hätte sie gut und gern nach D’dorf oder sonst wo in Dtld gepasst, denke ich. LG und schönen Tag, Sabina

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