Gelesen: Endlich Lady!

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Endlich Lady!: Älterwerden muss nicht beige sein (Affiliate Link) von Elke Krüsmann

Gibt es ein Gesetz in Deutschland, das Frauen ab einem gewissen Alter nur noch Mäntel und Schuhe in Beige vorschreibt? Nein! Und das ist gut so!

Beim Kauf des Buchs hatte ich den Eindruck, dass es ein Fashion-Buch sei, weil auf dem Cover Kleidung, Aussehen und Stil für mich im Vordergrund standen. Dabei habe ich die Bereiche Philosophie, sich Entdecken und das Thema Altern eher übersehen – was das Buch jedoch durchaus auf charmante Weise ebenso und eigentlich noch viel mehr ausmacht.

Viele Frauen ab 40 stellen irgendwann fest, dass sich grundlegende Ansichten und Erfahrungen im Leben durchaus noch ändern können und es immer wieder neue Möglichkeiten gibt, sich das Leben an die eigenen Ideen anzupassen (und nicht umgekehrt). Dazu betrachtet die Autorin

  • Wahrheiten, denen man sich stellen muss
  • Erkenntnisse, die unwiderstehlich machen
  • Abenteuer, auf die man sich einlassen sollte
  • und lädt zum Weiterdenken ein.

Die Erkenntnis, dass geistige Schönheit, körperliche Attraktivität übertrumpfen kann, ist ebenso wichtig wie dass “wer seine äußeren Werte sichtbar machen und seine Persönlichkeit zum Strahlen bringen will”, die Konformistin in sich zum Schweigen und die Rebellin herauslassen muss.

Es gibt auch ein paar Bekleidungstipps, aber im Wesentlichen geht es um innere Haltung und äußere Wirkung. Ich schließe mich der Autorin an: “Es geht darum, die bestmögliche Ausgabe seiner selbst zu werden.” Um das zu erreichen, gibt das Buch wertvolle Anregungen.

Muss ja nicht jeder eine Lady werden …

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7 Gedanken zu „Gelesen: Endlich Lady!

  1. Na, das klingt doch gut.
    […..aber im Wesentlichen geht es um innere Haltung und äußere Wirkung. Ich schließe mich der Autorin an: “Es geht darum, die bestmögliche Ausgabe seiner selbst zu werden.” ]
    Auch hier kann ich vollumfänglich zustimmen.
    Man kann eh kein anderer sein.
    Eine Lady machen meiner Ansicht nach auch noch viele andere Dinge aus, außer dem eher gedigenen Aussehen. (vlg. gentleman).
    LG Sunny

    • @Sunny
      Stimmt: Den Begriff Lady zu definieren, ist eine echte Herausforderung. Bei Gentleman hat auch der eine Tür-aufhalten-für-Damen im Kopf und der nächste sieht einen Anzugträger vor sich.
      Ich wurde neulich auf Twitter von einer Followerin als Lady bezeichnet – war meines Erachtens nach positiv gemeint – und ich war ganz erstaunt, weil das nicht so meinem Selbstbild entspricht. Für mich hat das etwas Damenhaftes, was ich bei mir eher wenig sehe. Wenn es allerdings um andere Aspekte geht, finde ich den Begriff Lady durchaus auch positiv besetzt.
      Viele Grüße
      Ines

  2. Würdest Du das Buch den empfehlen ??? Weil neugierig bin ich ja immer :)

    LG heidi (die gerade überlegt ob sie auch noch eine Lady wird )

  3. Es gibt ja Blogs, auf denen sich elegante Damen gegenseitig Tipps dazu geben, was eine Lady ausmacht und wie man eine wird. Für mich ist das schon der falsche Ansatz. Entweder man hat es im Blut und trägt es nicht nur nach Außen aufgesetzt. Ich mag es authentisch lieber und eine tolle FRAU kann gerne mal elegant, mal lässig mal sportlich und mal trendy daherkommen.

  4. Dann ist das Buch so gut wie gekauft. Schleiche da eh schon seit einigen Tagen rum und überlege, ob ich es mir gönnen soll. ;)

    Und den Kommentar von Üffi unterschreibe ich unbedingt von A- Z… ähm… von E-n. :) Ich denke ja auch, dass die Lady von innen nach außen strahlen sollte. Alles andere ist… nun ja… als ob man einen vermoderten Holzstuhl aus dem Baumarkt mit einer edlen Husse überziehen würde, um ihn als Antiquität auszugeben. :razz:

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