Kleiderschrankinventur

Kleiderschrankinventur im Januar 2014

Es trudeln so langsam die ersten Kataloge und Newsletter mit neuen Frühlingssachen ein. Um mich nicht unbedacht verführen zu lassen, habe ich gerne einen Überblick über den Bestand an Bekleidung und Accessoires. 2013 habe ich die Kleiderschrankinventur zum Frühling gemacht. 2014 bin ich etwas früher dran. Wie Ihr am besten einen Kleiderschrankcheck bei Euch machen könnt, findet Ihr auf dieser festen Blogseite: Kleiderschrankinventur.

Überblick

Im letzten Sommer habe ich neun Tuniken und Blusen aussortiert, die alle aufgetragen waren. Einerseits ist ein gutes Gefühl, Kleidung wirklich selbst aufgetragen zu haben, teilweise zehn Jahre lang. Anderseits fehlen mir die Lieblingsstücke jetzt zum Teil. Aber es ist wohl immer genug Auswahl da. Dafür habe ich die Pullover aufgestockt und es sind drei Sommerpullover dabei. Die lösen zum Teil alte Blusen ab. Auch gut. Gibt mal einen anderen Look. Das businesstaugliche Sommerkleid, dass ich mir 2013 gewünscht und bekommen habe, wird mich auch in 2014 begleiten.

Fazit

Insgesamt sind alle Bereiche gut gefüllt und ich brauche nichts. Gut zu wissen, denn dann kann ich genau auswählen, wenn ich etwas kaufen möchte und brauche keine Kompromisskäufe eingehen.

Wie sieht es bei Euch so aus?

Kleiderschrankinventur im Januar 2014

Hier die exakten Zahlen für Euch. Wer sehen möchte, aus was sie sich zusammen setzen, klickt am Absatzende auf Weiterlesen. Alles unter der roten Linie habe ich in den Grafiken heraus gelassen. Bei Accessoires habe ich Schmuck & Brillen nicht mit gerechnet – das ist mir zu persönlich.

Kleiderschrankinhalt im Januar 2014

Oberbegriff Details Stückzahl Zwischensumme
Hosen Jeans/Chinos 4
Cordhosen 2
Strechhosen 4
Caprihosen knielang 2 12
Shirts Tops 10
Longsleeves 11
T-Shirts 1/2-Arm 3 24
Tuniken & Blusen 9 9
Pullover & Co. Ponchopullover 2
Sweatshirthoodies 3
Schlichte Pullover 5
Strickjacken 6
Rollkragenpullover 3
Unterziehrollis 4
Dünne Longcardigans 2
Pullunder 5
Weste 1 31
Blazer 6 6
Kleider & Röcke Winterkleider 6
Sommerkleider 7
Anlasskleider 3
Röcke 1 17
Jacken & Mäntel Wollmäntel 4
Wolljacke 1
Parkas 2
Daunenweste 1
Regenjacken 2
Lederjacke 1
Sommermantel 2 13
Textilaccessoires Schals & Tücher 35
Ponchos 2
Hüte & Kappen & Mützen 14
Handschuhe 5
Handstulpen 5 61
Schuhe Stiefel 7
Stiefeletten 6
Halbschuhe 1
Sandalen/etten, Clogs 4
Zehensandalen 4
Ballerina/Mokassins 3
Pumps 5 30
Handtaschen inkl. Abendtaschen 14 14
Tights Leggings 14
Strumpfhosen 7 21
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Archiv Sommermantel zu klein
Kleid zu klein
Korsage zu gewagt
Warteschleife Jeans passt, leiert sehr
2 Strechhosen passen, unmodern
Stretchhose zu groß, aber geliebt
1 Samtkleid passt, unvorteilhaft
Nicht in der Tabelle Unterwäsche
Schlafzeug
Sportbekleidung & Hausschuhe
Schmuck & Brillen

 

21 Gedanken zu „Kleiderschrankinventur

  1. Liebe Ines,

    vielen Dank für diesen Überblick, es ist durchaus interessant zu sehen, wie andere Menschen kleidermäßig bestückt sind. Ich habe mal eine Frage, da Sie ja sagen, auf der Basis dieser Liste auch Ihre Kaufentscheidungen zu treffen: haben Sie bei den einzelnen Posten so etwas wie “Sollzahlen” im Kopf, bzw. für sich definiert? Oder entscheiden Sie nach Gefühl, wann Sie wovon genug haben oder davon noch etwas brauchen?
    herzliche Grüße von Bianca

    • @Bianca
      Das mache ich mehr nach Gefühl. Mein Gefühl sagt mir, ob die Menge reicht (die Tuniken könnten in 2014 knapp sein, wenn es ein heißer Sommer wird, da ich die höhere Anzahl gut getragen habe) oder ob es zu viel ist (wenn ich die Sachen zu selten anziehe, obwohl sie schön sind. Bei Strumpfhosen habe immer z.B. zwei braune, blickdichte in Reserve (sind in den Zahlen inkludiert), weil ich die viel trage.

      Es gibt viele Bücher, in denen Sollzahlen stehen, aber die sind in der Regel auf klassischen Businesslook ausgerichtet, den ich nicht trage. Ich frage mich (und Kundinnen), welche Anlässe ich in welchem Umfang habe, welche Kleidung ich da aus Erfahrung gerne trage und dann sehe ich, ob ich dafür genug im Schrank habe. Eine tolle Liste finden Sie dazu zum Beispiel bei Stephanie alias Die Modeflüstern unter http://blog.modefluesterin.de/2012/04/11/ihr-fashion-fahrplan-analysieren-sie-ihren-lebensstil/#.Ut5eX7QweM8

      Ich mache das bei mir nicht anhand so einer Liste, weil ich meine Anlässe und Bedürfnisse gut kenne. Wenn Sie anfangen, sich damit zu beschäftigen, ist das jedoch eine ganz tolle Unterstützung.
      Herzliche Grüße
      Ines

  2. Ha ha… eigentlich brauche ich auch nichts. Doch bei den immer wieder verlockenden Angeboten kann ich nicht immer widerstehen. Aber ich kaufe schon gewusster.
    Dein Schrank-Inhalt kann sich aber auch sehen lassen. ;)
    LG Cla

    • @Cla
      Dafür brauche ich immerhin einen 4-türigen Schrank alleine (aber nicht sehr hoch) und reichlich Platz der Garderobe ;)
      LG Ines

    • @Sabina
      Muss ja nicht jeder den gleichen Lebensstil haben. Mir geht es mit Ausmisten gut – Dir vielleicht besser ohne. Jeder, wie er mag :) .

  3. Liebe Ines,
    ich bin wieder einmal fasziniert, wie gut Du organisiert bist und mit welcher Überlegtheit Du Deine Kleiderauswahl triffst.
    Mit der Frühlingsbestandsaufnahme kann man in diesem Jahr nicht früh genug anfangen. Vielleicht kommt er ja schon in 14 Tagen um die Ecke.
    Ich mach mir auch schon Gedanken über meine Frühlingsgarderobe, meine Herangehensweise ist aber, wie Du Dir sicher denken kannst, eine andere.
    Lieben Gruß von Sabine, der Optimistin :-)

  4. Ich bin wieder mal beeindruckt liebe Ines. Mir würde das auch nicht schaden, wenn ich meinen “Überblick” mal auf Papier bannen würde. Zumal mein Kleiderschrank bald umziehen wird, weil er ein eigenes Zimmer bekommt. Eigentlich sollte er in den Weihnachtsferien umziehen… :-( Allerdings trenne ich mich so ungern von Kleidungsstücken. Viele Sachen ziehe ich nach Jahren wieder an oder trauere ihnen hinterher (wenn ich sie doch mal weggegeben habe – auch, wenn sie eigentlich schon aufgetragen waren). Alles Liebe Conny

    • @Conny
      Ein Ankleidezimmer hätte ich auch gerne. Mein Schrank steht im Schlafzimmer (allerdings sind da auch nur meine Sachen drin). Der meines Mannes steht allerdings woanders. Hoffentlich bist Du bald wieder so gesundet, dass Du Sachen abarbeiten kannst, die Du Dir vorgenommen hattest. Zu den Sachen, die Du gerade nicht trägt, aber denkst, dass Du bereuen könntest, wenn sie endgültig weg sind: Pack sie doch in die Warteschleife (Karton oder Tüte), in der sie im Schrank aber nicht in der Auswahl zu sehen sind. Dann lenken sie nicht ab, weil Du sie gerade eh nicht anziehen willst, Du kannst aber jederzeit noch auf sie zurück kommen. Das Schicksal haben ja gerade vier Hosen und ein Kleid bei mir bekommen. Die liegen in einem Fach, das ich normalerweise nicht sehe.
      Liebe Grüße
      Ines

  5. Ist ja an sich ne tolle Sache, aber mir leider zu aufwendig :-D
    Vllt wenn ich mal kindfrei und lange Weile habe ;-)

    Aber Respekt!

    LG Sonja

    • @Sonja
      Dann fällt Dir ohne Kind mit Langeweile vielleicht auch noch etwas Wichtigeres ein, wenn es Dir keine Freude macht. Mir macht das tatsächlich Spaß :) .

  6. Pingback: Saisonwechselzeit = Farbberatungszeit | meyrose

  7. :-)))) interessanter Stiefelbestand :-)… der Frühling … wie sieht der diesjährige Nagellacktrend aus ?

    • @Rokizo
      Spricht da die Person, die mal sagte, Stiefel können man nie genug haben? ;)
      Zum Nagellack: Sandlooks und knallige Farben sind immer noch “in”. Auch Lila gibt es viel.

  8. Faszinierend!
    Mh ich zieh gerade um – also von ein Zimmer in das nächste, aber es wäre wirklich interessant das als Anlass für eine Inventur in deinem Sinne zu machen :) Auszumisten stand sowieso am Plan da kann man das gleich “Professionell” machen! lg Mina

  9. Pingback: Frühlingstransparenz trifft Winterfell | meyrose

  10. Interessanter Ansatz mit der Inventur. Ich wäre noch nie drauf gekommen, meine versch. Teile zu zählen. Würde auch sehr mühsam sein, denn ich sortiere meinen Schrank nicht nach Arten, sondern lege/hänge jeweils alles, was zusammen getragen wird, auch zusammen so ab. Dann gibts kein Suchen und ich ziehe immer das komplette Outfit heraus, incl. Tuch und Schmuck…
    Natürlich mache ich auch mal Bestandsaufnahme, aber die erfolgt dann genauso nach kompl. Outfits und wenn davon was unaktuell oder zu eng geworden sein sollte – – – fliegt auch gleich alles mit raus bzw. wird evl. umgeändert oder neu kombiniert. Neue Sachen bzw. Teile ohne Kombischwestern kommen erstmal in einen Korb, den ich dann im Auge behalte, um wieder andre Teile dazu zu suchen (in Kleiderkammern, Flohmärkten) oder evtl. zu kaufen. Hat so jede ihr System… meins hat sich für mich bewährt, ich habe es mir aber auch mal woanders so abgeschaut.
    Liebe Grüsze
    Mascha

    • @Mascha
      Hauptsache jeder hat das System, mit dem er gut klar kommt. Bei Deinem hätte ich für mich Bedenken, einige Sachen zu wenig zu tragen, wenn sie (fast) immer nur in einem Outfit ausgeführt werden. Aber andererseits trage ich viele Sachen auch immer in der gleichen Kombi, weil ich sie einfach mag, auch wenn sie anders hängen. Macht am Ende vielleicht dann auch keinen großen Unterschied.
      Liebe Grüße
      Ines

  11. Pingback: Kein Gürteltier | meyrose

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