Ohne Schlecken bitte

Plastiktütenrolle

Ein offener Brief an Mitarbeiter_innen im Einzelhandel

Liebe Einzelhandelsmitarbeiter_innen,

es geht um Plastiktüten. Genauer gesagt darum, dass sich dünne Plastiktüten nicht gut voneinander lösen bzw. nicht gut so öffnen lassen, so dass die Ware eingefüllt werden kann. Ich kann verstehen, dass diese dünnen Dinger schwer zu handhaben sind.

Leider gibt es in diversen Geschäften und Verkaufsständen immer wieder Mitarbeiter_innen, die den Zeigefinger mit der Zunge anschlecken, um mit eben diesem angefeuchteten Finger die Tütenhälften voneinander zu lösen. An genau diese Mitarbeiter_innen richtet sich dieser offene Brief, denn das finde ich eklig und extrem unhygienisch!

Zu Ihrer Information: Dieses Verhalten trägt dazu bei, dass ich bei Ihnen nicht mehr kaufe oder es mir sehr genau überlege, ob es nicht Alternativen gibt. Bitte unterlassen Sie das in Zukunft, wenn Sie möchten, dass ich bei Ihnen gerne oder überhaupt kaufe. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Kundin Ines Meyrose

Aus der Praxis

Eine Kassenmitarbeiterin habe ich übrigens letztes Jahr direkt darauf angesprochen. Ich konnte das aus meiner Sicht widerliche Geschlecke beim Anstehen bereits bei den vorherigen Kunden beobachten. Da ich leider nicht auf den Kauf der Ware verzichten wollte, nahm ich meinen Mut zusammen und bat sie, es bei meinem Kassier- und Einpackvorgang bitte zu unterlassen. Ich wurde

  • entsetzt angeguckt, weil sie gar nicht wusste, was ich meinte.
  • angemault, dass das jawohl ihr Problem sei und nicht meins, wenn sie sie den Dreck von Geld und Co. damit in den Mund befördern würde.
  • belehrt, dass ihre Spucke für mich kein Gesundheitsrisiko darstellen würde. Muss ich noch erwähnen, dass ich ein Lebensmittel gekauft habe? Was allerdings dabei keine Rolle für mich spielt. Ich will nicht die Spucke fremder Leute auf meinen Tüten anfassen.

Das Schlimmste dabei ist für mich fast, dass ich das Fingerschlecken sofort wahrnehme. Eine Freundin, die oft mit mir Einkaufen geht und beim Praxisbeispiel daneben stand, sieht das gar nicht. Leider fehlt mir dieser Filter im Gehirn.

Wie steht Ihr zu dem Thema? Schleckt Ihr vielleicht sogar selbst?

41 Gedanken zu „Ohne Schlecken bitte

  1. hi ines,
    das schlecken machen aber meistens die kunden selbst, wenn sie
    die plastiktüten aus dem automat holen um ihr obst zu verpacken.
    mir graust da immer davor und ich packe manches gar nicht mehr ein.
    das sind nicht immer nur die verkäufer- bzw. innen.

    lg eva

    • @Eva
      Das habe ich bei anderen Kundinnen noch nicht wahrgenommen, was vielleicht auch daran liegt, dass ich wenig Obst/Gemüse, was selbstverpackt wird, einkaufen gehe (mein Mann macht die Einkäufe bei uns, ich koche). Ich fände auch das ecklig, aber noch weniger schlimm, als mir die Tüte nach dem Bezahlen dann in die Hand gedrückt wird.
      LG Ines

    • hallo ines,
      das konnte ich gerade nicht feststellen, war gerade beim bäcker. die haben alles handschuhe an.

      lg eva

    • @Eva
      Da hast aber Glück :) Zum Glück machen das ja auch bei weitem nicht alle – aber aus meiner Sicht halt viel zu viele …
      LG Ines

    • eine frage hätte ich dazu noch.
      wie macht ihr das mit dem hände geben,
      also zum guten tag sagen?
      wascht ihr da hinterher immer die hände?
      wie macht ihr das in öffentlichen verkehrsmitteln?
      setzt ihr euch da mit euren guten kleidungsstücken auf den sitz?
      wascht ihr hinterher immer sofort die kleidung?
      man weiss ja nicht, wer vorher schon da gesessen ist.
      kurzärmelig in der s-bahn? ich habe da immer aufgepasst, dass ich mit meinem bloßen armen nie irgendwo angelandet bin. wie ist es in der bücherei mit der ausleihe? die bücher hatten vorher ja auch schon so viele menschen. fragen über fragen, man fängt hier an und ……!
      lg eva, die ein schönes wochenende wünscht.

    • @Eva
      Ich gebe Hände zum Guten Tag sagen, aber wenn ich oder jemand anders sichtbar oder wissentlich krank ist, tue ich das nicht. Vor allem: Ich lecke meine Hände nicht vorher an! Darum geht es mir bei den Tüten. Man verteilt einfach Spucke damit, die nicht verteilt werden muss.

      In öffentlichen Verkehrsmitteln fasse ich so wenig mit den Fingern an, wie es geht und wasche mir bei nächster Gelegenheit die Hände. Ja, auf den Sitz setze ich mich auch mit guter Kleidung. Aber bei hustenden und niesenden Leuten um mich herum wechsele ich schon mal Sitz oder Abteil und meide im Übrigen öffentliche Verkehrsmittel wo es geht.
      Im Sommer vermeide ich bei leichter Kleidung Hautkontakt in der Bahn mit fremden Menschen und auch Kontakt mit den Sitzen. Aber wie gesagt: Ich schlecke ja auch meine Arme nicht vorher an – das ist ein Unterschied.

      Aus der Bücherei leihe ich nichts aus, weil ich das eklig finde. Ich mochte noch nie Bücher lesen von Menschen, die ich nicht kenne. Ich will nicht wissen, wer die alles schon angefasst hat und in wessen Betten die beim Lesen schon gelegen haben und komme deshalb nicht auf die Idee, solche Bücher oder andere Sachen aus der Bücherei auszuleihen. Auch im Studium habe ich die Bibliothek gemieden, wo ich konnte. Ich schätze da lieber mein privates Netzwerk, da bin ich weniger empfindlich. Ich bin sehr froh, mir das schon mein Leben lang leisten zu können.
      Klar – irgendwo fängt es an und irgendwo hört es auf. Nicht umsonst haben einige Kommentatoren geschrieben, dass Sie sich selbst schon manchmal komisch vorkommen. Und natürlich braucht niemand meine Meinung zu teilen!

      Deshalb monkige Grüße für ein ebenso schönes Wochenende
      Ines

  2. Das graust mich auch immer, wenn ich das sehe, furchtbar.
    Bei einem Obst- und Gemüsehändler im Ort gibt es allerdings an der Kasse so ein Briefmarkenbefeuchtungskissen und die Mitarbeiter tunken brav ihre Finger darin ein, bevor sie die Tüten bearbeiten. Vorbildlich.
    Leider werd ich in hygienischer Hinsicht immer empfindlicher, am liebsten würde ich den Griff vom Einkaufswagen erst mal desinfizieren, bevor ich ihn anfasse und Ähnliches… (Geländergriffe, Aufzugsknöpfe, Geld….)
    Ich geh dann mal Händewaschen ;))
    LG Elke

    • @Elke O.
      So einen Befeuchter habe ich der im Beispiel genannten Verkäuferin auch vorgeschlagen, als sie mich angepampt hat, wie sie das denn sonst bitte machen solle. Sie tat so, als wäre das keine Lösung. Ich weiß, dass die in Apotheken auch eingesetzt werden. In jedem Fall besser, als den Mund zu nehmen …
      Ich kann Dich tota verstehen, ich werde in diesem Punkt auch immer komischer und stelle mich immer mehr an …
      LG Ines

  3. Liebe Ines,

    du sprichst mir aus der Seele !!!! Ich dachte bisher immer, dass ich nicht richtig ticke …
    Auch bei Zeitungen (z.B. im Warteraum des Arztes, beim Friseur, …) ist das zu beobachten.
    Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich dachte schon, ich sei Mr. Monk.

    Liebe Grüße
    Doris

    • @Doris
      Nein, Du bist nicht Mr. oder Ms. Monk!!! Ich habe selbst auch Angst, zu monkig zu werden – aber alles hat seine Grenzen, die man auch als Nicht-Monk sehen darf, finde ich.
      Bei Zeitungen finde ich das auch widerlich. Einige dieser Zeitschriften haben bei Arzt dann schon ganz wellige Ecken. Die Dinger fasse ich auch nicht mehr an. So bringe ich mich bei Arztbesuchen leider immer öfter selbst um den Genuss der Klatschzeitschriften und lese auch meinem Kindle …
      Liebe Grüße
      Ines

  4. Prima dass das ansprichst, ich mag es auch nicht. Es ärgert mich auch wenn vor dem Umblättern von Buch- oder Zeitschriften Seiten noch die Finger abgeleckt werden.

    LG Maria

    • @Maria
      Ich bin gerade so froh, dass ich nicht die einzige bin, die sich daran stört! Ich hatte schon befürchtet, mit dem Beitrag als superempfindlich abgestempelt zu werden (kann ja noch kommen).
      LG Ines

  5. Mädels,
    ich sag euch was: nachdem wir das hier gelesen haben, sehen wir die anderen nur noch schlecken! Bei Muttis Spucke habe ich das gerade noch so akzeptiert, aber die anderer Leute brauche ich auch nicht. Mich hat gerade in dieser Woche eine Rewe Fleischkraft angemault, weil ich sie bat, die Handschuhe zu wechseln, als sie kurz vor dem Feierabend Handfeger und Müllschaufel auf der Hand gelegt hat und mich bedienen wollte…
    Einen entspannten Wochenendeinkauf wünsche ich Euch!
    Bärbel

    • @Bärbel
      Iiihhhh, Muttis Spucke fand auch schon gruselig :)))

      Ja, das Mem sitzt jetzt wohl im Kopf. Nur wie geht man damit um? Es den Schleckdamen und -herren sagen, wie Du mit den Handschuhen? Oder lernen, damit zu leben?

      Monkige Grüße
      Ines

    • hahaha, genau das wollte ich auch gerade schreiben: in zukunft sehen wir nur noch schlecker! (ups, die ladenkette hat aber nicht daher ihren namen? :-D ).

      aber ich find das auch extrem widerlich!
      ich könnte genauso über den tresen brechen, wenn verkäuferInnen sich die nase putzen (ja, dass muss man bei schnupfen, das verstehe ich) und dann weiter am backstand bedienen. für mich und meinen monk gehört normalerweise immer ein handschuh über die griffeln, wenn man mit lebensmittel arbeitet. aber das wird den armen unternehmern in deutschland zu teuer sein.

      lg sonja und lg an ines!!!

  6. Viele Menschen sind in ihren Arbeitsvorgängen oder auch in ihren privaten Bewegungsabläufen einfach nicht präsent und bekommen das gar nicht mit, was sie da getan haben. Aufmerksam machen ist schon mal ein guter Schritt. Dass die Dame sich da angegriffen fühlte ist wohl eher ihr Problem, doch jetzt weiß sie wenigstens, dass das andere stört und wird sich das Geschlecke abgewöhnen (bevor sie wieder eins auf den Deckel bekommt *g*).
    Das ist auch der Grund warum ich in Arztpraxen oder anderen Wartebereichen keine Zeitschriften mehr anfasse.
    Ich denke auch oft ich werde zu “Monkig” weil ich mir verkneife alles in öffentlichen Bereichen anzufassen (Rolltreppen, Geländer, Türklinken…) doch das ist mir egal, wenn ich es doch tun würde, dann würde ich mich nicht wohl fühlen.

    LG Dana

    • @Dana
      Dass Menschen gar nicht merken, dass sie dass tun, glaube ich auch … Trotzdem nicht immer einfach, damit umzugehen als Verbraucher.
      Saubere Grüße sendet Dir
      Ines

  7. Hallo Ines,
    Ich bin zwar nicht ganz so empfindlich, aber ich habe mir auch angewöhnt, mir direkt die Hände zu waschen, sobald ich nach Hause komme. Dass Verkäufer Tüten anschlecken habe ich noch nicht erlebt und ich würde mir das auch verbitten. Ich finde es ganz gleichgültig, ob es “monkig” (lustiges Wort, hatte ich noch nie gehört;-)) ist oder nicht, wenn einen etwas stört, muss man es sagen, sonst wird es immer schlimmer.
    In diesem Sinne schicke ich dir ganz hygienische und saubere Grüße, aber mit viel Herzlichkeit!
    Bianca

    • @Bianca
      Gründliches Händewaschen beim Heimkommen habe ich mir vor einigen Jahren auch angewöhnt. Monk ist eine Fernsehserie um Herrn Monk, der unter Zwangsstörungen leidet.
      Monkige Grüße also auch an Dich ;)
      Ines

  8. Liebe Ines, mir ist das auch noch nicht aufgefallen, aber ich weiß, in Zukunft werde ich es sofort bemerken. Ehrlich gesagt, finde ich es auch eine total eklige Vorstellung und wenn ich da weiter darüber nachdenke, krieg ich gleich ne mittlere Krise…. uauauaua….
    Trotzdem wünsche ich Dir ein gaaaaanz tolles und entspanntes Wochenende, lieber Gruß Conny

    • @Conny
      Danke, Dir auch ein schönes Wochenende und dass Du weiter so etwas ausblenden kannst :)
      Liebe Grüße
      Ines

  9. Um ehrlich zu sein, bei Plastiktüten ist mir das noch gar nicht aufgefallen (werde aber in Zukunft mal drauf achten), allerdings – bei Zeitungen/Zeitschriften fand ich das schon immer eklig (und frage mich stets, was das Geschlecke soll…). Ich muss bei so etwas ja immer an den Film “der Name der Rose” denken ;-)

    Lg, Annemarie

  10. P.S.: Ist zwar ein bisschen OT, aber wo Ihr von “monkig” gesprochen habt: was mich auch immer wieder gruselt sind glitschig/nasse Türgriffe. Ich denk, wenn ich da so ahnungslos reingreife immer “oh bitte, lass es nur Wasser sein”! ;-)

    • Kennt Ihr auch die Verrenkungen, bei der Benutzung einer öffentlichen Toilette? Und dann nach dem Händewaschen irgendwie die Tür öffnen ohne die Hände zu benutzen….

    • kenne ich und ich löse das mit dem papierhandtuch, was ich dann sofort zusammenfalte, mit der seite nach innen, wo die klinke war und wenn möglich beim rausgehen gekonnt in den papierbehälter werf, oder es kommt auch oft vor, dass ich die tür mit dem fuß öffne. sprich, ich strecke mein bein so hoch wie es geht, damit ich mit der sohle auf die klinke komme (haha, meistens geht das auch mit 1,60m körpergröße).

    • @Sonja
      Danke für Dein “Outing”. So herumturnen tue ich nicht, aber die Papiertuchtechnik finde ich sehr elegant.
      LG Ines

  11. Und wenn ich das jetzt meinem Mann erzähle … dann wird er erwidern … Schatz , wie Du siehst , Du bist nicht die ein zigste . Ja auch ich ekel mich vor so was . Ich kaufe übrigens , fast alles fertig verpackt . Denn da bin ich auf der sicheren Seite ,weil in der Produktionsstraße bei Frischwaren kaum noch ein Mensch was anfasst . Bei allem was frisch ist … hab ich doch schon zu oft vor Ladenöffnungszeit beobachten müssen , wie gerne das Hände waschen nicht erledigt wird … brrrrr .

    Lg und ein schönes Wochenende wünsch ich Dir
    Heidi

    • @Heidi
      Ich freue mich ja gerade so sehr, dass ich nicht alleine damit bin!!!
      Ein ebenso schönes Wochenende wünscht Dir
      Ines

  12. Ist mir noch nie passiert, oder ich bin zu blöd, um das mitzubekommen.
    Ich muss gestehen, dass ich selbst solche Beutel auf diese Weise schon geöffnet habe, um dann die Ware dort hineinzugeben. Allerdings behalte ich diese Beutel dann selbst. Ich hoffe, dass ich jetzt nicht durch das Raster falle…
    LG Sabine

    • @Sabine
      Danke, dass Du Dich traust, das zu schreiben, wo bisher alle Konmentatoren dem Thema ablehnend gegenüber stehen.
      Es sind dann zwar Deine Tüten, aber ggf. fast die Kassiererin sie danach an, zum sie zu scannen oder zu wiegen. Das ist für die dann auch nicht hygienisch. Kassiererin haben zwar auch mut dem dreckigen Geld zu tun, aber ich versuche trotzdem, möglichst wenig Bazillen zu verteilen.
      Liebe Grüße
      Ines

  13. ???
    Wer schleckt bei Euch Tüten an.
    Ich verwende die (Außer bei Kirschen) nie. Ist mir zuviel Plastikmüll.
    Ich mache mir aber auch keine Gedanken welches Tier das Obst angebieselt haben könnte oder ob der Verkäufer beim einräumen vielleicht drauf genießt hat. Die Bazillen sterben an der Luft eh…. Und wenn ich dran denke, wie viele Frösche und Prinzen ich meiner Jugend intensivst geküsst habe….
    Mehr gedanken mache ich mir über die viele Chemie, mit denen die Lebensmittel behandelt werden.
    Trotzdem wäsche ich mir vor dem Essen, dem Kochen und nach dem Heimkommen und Bieseln natürlich die Hände. Mit Straßenschuhen laufe ich nicht in der Wohnung und mit Straßenkleidung setze ich mich nicht auf mein Bett. That’s it.
    LG

    • @Sunny
      Zu tief darf man darüber nicht nachdenken – weder über das, was auf Lebensmitteln ist (jedes Deutsche Klo ist keimärmer als ein Kühlschrank), noch was darin ist. Wenn ich nicht so mit nase drauf gestossen werde, kann ich das auch gant gut verdrängen (oder einfach abwaschen).
      Ich bin die Tochter einer Krankenschwester und komme definitiv nicht aus einem “Sagrotan-Haushalt”. Ein bisschen Dreck finde ich OK. Dass man mit Straßenschuhen besser nicht im Haus herumläuft und sich vor allem nicht mit Straßenkleidung im Bett aufhält, wollte ich als Kind nie verstehen (eine der Regeln, auf deren Durchsetzung meine Mutter bestand). Heute verstehe ich das sehr gut. Und unser Haus ist ein Schuhe-Auszieh-Haus, auch für Gäste.
      LG Ines

    • halllooooo,
      die antwort von sunny gefällt mir.
      ich habe mal gelesen, dass der mensch im tag soundsoviel bazillen bzw. dreck braucht, sonst geht der kaputt, denn wer sich allen bazillen verschließt, der
      geht wirklich kaputt. wir brauchen widerstandskräfte.
      wir warn gestern abend bei einer vorstellung dort wurden würstchen gegrillt. ich will gar nichts sagen, aber toll war das nicht.
      ich frage mich auch, wie macht ihr das mit hotelzimmern den matratzen usw. wieviel leute das schon geschlafen (im wahrsten sinne ;-)) haben und im clo und im bad. jeder einkaufswagen den man schiebt, der hat bazillen ohne ende. wo fängt man an, wo hört man auf.
      sunny das gefällt mir. natürlich ist das schlecken blöd, aber auch am obststand hasse ich die leute, die immer das obst anfassen und dann wieder zurücklegen.
      wie gesagt, wo fängt man an, wo hört man auf.
      lg eva

  14. Also, dass man alles verpackt kauft, kann ich nicht nachvollziehen. Wohin mit dem ganzen Plastikmüll ? Lieber die Umwelt versauen !!!
    Das ist für mich schon Monk hoch 10, was ich hier so lese und i s t eine Zwangsstörung .

    • @Barbara
      Also ich kaufe gerne lose Ware und vermeide Müll. Nur möchte ich bei manchmal anfallender Verpackung keine unnötige zusätzliche Verunreinigung haben. Wenn das für Dich zwangsgestört klingt, mag das für Dich gerne so sein.
      LG Ines

    • mein Posting bezog sich auf jemand, der grundsätzlich nur verpackte Lebensmittel einkauft. ( Wer das war, konnte ich jetzt nicht mehr finden !)
      @ eva: genauso sehe ich das auch !!
      Außerdem: sind dann Restaurantbesuche auch nicht mehr möglich !

  15. Hallo Ines,
    nein, ich wasche die Sohlen meiner Schuhe nicht nach jedem Tragen ab, aber ich gehe einmal gaaanz kurz mit einer Schuhbürste über die Sohle, denn bei unserem spanischen Rüden Baco, der haart wie ich weiß nicht was, würden sonst (neben dem Straßendreck, den ich erst recht nicht mag) einfach zu viele Hundehaare auf den Regalen landen, tun so schon genügend, hust…

    Und ihhhh, ich will auch keine angeschleckte Tüte haben! Hundesabber oder ein Hundehaar auf der Pizza stören den Hundebesitzer nicht (aber bitte nur die eigenen Hunde….), aber Menschensabber oder Menschenhaare, ne, ne, das will ich nicht! Obwohl es ja total bescheuert ist, dass mich unsere Hunde selten ekeln, schließlich wissen wir alle, was Hunde so tun…
    Aber ernsthaft, ich lege da auch viel Wert drauf, dass ich nicht ungewollt fremden Speichel irgendwie abbekomme. Kann Dich sehr gut verstehen, bin da auch sehr eigen!
    Viele liebe Grüße
    Janine

    • @Janine
      Schon erstaunlich, wie man da differenzieren kann :) Mit eigenen Hunden ist also so wie mit eigenen Kindern? Da ich keine habe, werde ich da wohl auch mein Leben lang empfindlich bleiben ;)
      Liebe Grüße
      Ines

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