Buchreview: Minimalismus im Kleiderschrank

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link)
Minimalismus im Kleiderschrank: Entrümpeln und den eigenen Stil finden (Affiliate Link) von Pia Mester

Das Buch hat zwar in der Printausgabe nur 40 Seiten, die sind es aber wert, gelesen zu werden. Es ist inhaltlich minimalistisch und enthält das Wesentliche – gelebter Minimalismus sozusagen.

Die Autorin schreibt den Blog Mal Mini und versucht selbst, möglichst viel Minimalismus zu leben. Da das auch meiner Philosophie entspricht, habe ich mich gleich in ihrem Blog festgelesen. Aber darum geht es jetzt ja hier nicht, sondern um das Buch :) . Der Titel Untertitel Entrümpeln und den eigenen Stil finden beschreibt den angestrebten Weg, wobei Stil finden eher auf Intuition verweist. Das Büchlein ist kein Stilratgeber. Damit ist es vielleicht auch genau für alle Frauen richtig, die nicht in Schubladen gepackt und beraten werden wollen, sondern einfach einen Schubs auf ihren eigenen Weg suchen. Ziel ist am Ende ein gut sortierter, zum eigenen Leben passend gefüllter Kleiderschrank.

Viele Tipps der Autorin ähneln denen, die ich zum Beispiel auf meiner Firmenwebseite image&impression zur Kleiderschrankinventur gebe, hier im Blog darüber schreibe und denen der Modeflüsterin => zur 5 Schritte Kleiderschrankinventur. Das Rad wurde nicht neu erfunden, das geht bei dem Thema wohl auch kaum. Aber gute konkrete Tipps für den Start sind auf jeden Fall dabei.

Fazit

Die Checklisten und Anleitungen der Autorin sind knapp, auf den Punkt, auf das Wesentliche eingedampft. Obwohl das Buch als Self publisher via Amazon (E-Book und Papier) herausgegeben wird, ist es professionell lektoriert und aufgemacht. Für alle, die sich Ideen dazu nicht mühsam zusammentragen möchten oder sich durch lange Blogartikel lesen möchten, ist das Buch das perfekte Kompendium.

P.S.

Ich bin übrigens schon jetzt gespannt, wie meine Rückschau auf die Kleiderkäufe des Jahres aussehen wird und was die nächste Kleiderschrankinventur ergibt. Den Hinweis der Autorin, mal zu prüfen, wo man überall Kleidungsstücke in seinem Räumen untergebracht hat, habe ich ernst genommen und bin auf die Suche gegangen … mehr dazu bald.

P.P.S.

Den Worten von Pia Mester auf Seite 23 stimme ich absolut zu: “Es lebt sich viel leichter, wenn man nicht versucht, die Schwachstellen zu optimieren, sondern stattdessen die schönen Stellen zu betonen.” Das hilft dann auch dabei, den eigenen Stil zu finden.

Adventskalender 2014 der ü30 Blogger - Copyright Sabine Gimm von http://www.blingblingover50.de/

Schon mitgemacht? Der Gewinn des Türchens 5 in meinem Blog geht an Andrea.

Das Buch wurde mir von der Autorin kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

19 Gedanken zu „Buchreview: Minimalismus im Kleiderschrank

  1. Liebe Ines,

    jetzt warst Du doch schneller, als ich gedacht hatte. Gerade gestern habe ich mir die Kindle-Version des Büchleins heruntergeladen, bin aber noch nicht dazu gekommen, auch nur einen Blick hinein zu werfen. Nun gut, wenn es in etwa meiner Kleiderschrank-Inventur entspricht, dann werde ich wohl nicht viele weitere Tipps erhalten, die ich noch nicht kenne… Was aber wirklich nicht heißt, dass es nützlich sein kann. Und minimalistische Herangehensweisen liebe ich ja auch ungemein ;-)
    Unser Anspruch an ein Mode-Buch ist aber auch wirklich sehr, sehr hoch oder, was meinst Du?

    Liebe Grüße von
    Stephanie alias die Modeflüsterin

    • Liebe Stephanie,

      bei einer jungen Autorin schadet es ja auf keinen Fall, das Buch gekauft zu haben. Ich denke, das Geld ist gut angelegt :) . Die auch noch fehlende Review zu “Just Style! Mode Guide für Frauen” kommt übrigens zwischen Weihnachten und Neujahr, falls Du darauf auch schon wartest. “Schlank im Schrank” werde ich wohl doch eher nicht lesen. (Änderung 19.02.2015 : Hier ist das Review https://www.meyrose.de/2015/02/19/buchreview-schlank-im-kleiderschrank/ )

      Mein Tipp: Lese das Minimalismusbuch, denn manchmal ist ein Satz weiterführend. Bei mir ist es der Punkt, wo überall Kleidung im Haus verteilt ist … das gestehe ich im Detail am Mittwoch. Die Kleiderschrankanalyse machen wir beide ja grundsätzlich sehr ähnlich. Der explizite Minimalismusansatz stupst dann aber doch noch mal etwas an. Obwohl mein Schrank vorher schon gut sortiert war, haben mich seit dem noch 11 Teile verlassen … und gestern sind endlich meine Inlineskates auf den Müll gewandert … eine füllige selbstständige Frau über 40 sollte das gesunde Glück vielleicht nicht mehr allzu sehr herausfordern …

      Liebe Grüße von Ines,
      die es völlig angemessen findet, dass unsere Ansprüche hoch sind

  2. Hallo Ines, den Blog muss ich unbedingt mal besuchen, das klingt sehr interessant, zumal ich nach deiner Vorlage mal aufgeschrieben habe, was ich in diesem Jahr gekauft habe und wie oft es zum Einsatz kam. Mein Fazit ernüchtert mich sehr, da ich einen Großteil der Sachen nicht wirklich oft integriert habe. Als Lösung werde ich mir eine Liste schreiben mit elementaren Dingen, die ich noch gerne im Schrank hätte bzw. Teile, die ersetzt werden müssen. Ich bin gespannt, ob mir das hilft.
    Auf den Inhalt von Türchen Nr. 5 freue ich mich sehr

    • Die Sendung ist noch Freitagabend mit der Spätleerung in den Postkasten gegangen, kommt bestimmt heute an :) . Freut mich zu hören, dass Du meine Listenidee umsetzt. Ist für mich auch immer spannend zu erfahren, wie es anderen Menschen damit geht. Du hast auf Deinem Blog doch gerade auch ältere Sachen gezeigt (den Rautenpullunder oder Pullover mit dem Rock), die Du offensichtlich immer wieder gerne trägst. Integrieren sich die neuen Sachen nicht so, weil die älteren Teile eigentlich schon vollständige (vielleicht auch mehrere) Outfits ergeben? Oder sind die neuen Sachen nicht optimal? Oder brauchst Du einfach eine Eingewöhnungszeit für Neues? Eine Kundin von mir lässt z.B. Ihre neuen Bekleidungssachen am liebsten erstmal ein Jahr abhängen, bevor sie sie richtig in Beschlag nimmt. Wenn Du weißt, warum Du die neuen Sachen nicht so viel getragen hast, wird Dir das helfen, in Zukunft noch bewusster zu kaufen.
      Viel Erfolg dabei!

    • Hallo Ines, ich denke mal über deine Anregungen nach, spontan würde ich sagen, einige Kleidungsstücke integrieren sich nicht so gut.
      Wenn ich mir die Liste mal genau angucke, werde ich sicher eine Antwort finden.
      LG Andrea

  3. Hallo, liebe Ines,

    wie immer freue ich mich, wenn du uns ein Buch vorstellst. Eine deiner letzten Vorstellungen (Stilberatung für Männer) habe ich heute für jemanden gekauft, der das nötig hat, mir nicht übel und sehr am Herzen liegt;-)
    Auch dieses Buch klingt sehr interessant, allerdings lese ich ja regelmäßig hier und bei der Modeflüsterin, so dass ich wahrscheinlich nicht viel Neues erfahren würde.
    Auf jeden Fall aber gehe ich hier heute nicht weg, bevor ich dir nicht einen ganz besonders lieben, vorweihnachtlich-herzlichen Gruß nach Hamburg geschickt habe!
    Sei lieb umarmt von Bianca

    • Oh wie mutig, dass Du Dich traust, das Männer-Stil-Buch zu verschenken! Wenn es jemand ist, der weiß, dass er dem Thema arbeiten kann und möchte, kommt es bestimmt gut an.
      Im Minimalismus-Kleiderschrankbuch würdest Du vermutlich nicht so viel Neues erfahren, aber wie ich schon zu Stephanies Kommentar hier schrieb, macht manchmal ein Satz den Feinschliff aus. Wenn Du es also mal irgendwo in die Hand bekommst, wirf ruhig mal einen Blick hinein.
      Danke für Deine süßen Grüße!
      Fühle Dich bitte ebenso umarmt,
      Ines

  4. Hallo Ines,
    das Buch klingt interessant!
    Und an Andrea: Herzlichen Glückwunsch ;o)

    Zu Deiner Frage wegen Cave:
    Die Ohren waren für kurze Zeit getaped, um abstehende Ohren zu vermeiden.
    Deutsche Doggen hatten ursprünglich Hängeohren. Da aber bekanntlich eine zeitlang die Ohren kupiert und somit zu Stehohren wurden, neigen die Ohren mancher Welpen dazu, eine Fehlstellung zu entwickeln. Das heißt sie stehen dann seltsam hoch oder besser gesagt ab. Oft auch nur ein Ohr, machmal aber beide. Um dem entgegen zu wirken, werden die Ohren bei Bedarf locker und leicht durch Tape angelegt. Das ist schmerzfrei und Cave hat´s überhaupt nicht gestört. Das Tape löst sich von allein ab und es war so locker, dass Cave auch den Kopf einwandfrei als auch die Schnute gänzlich öffen konnte.
    Ach, eine Deutsche Dogge ist ein toller Hund! Ich kenne da gute Züchter ;o)
    Lieben Gruß
    Janine

  5. Liebe Ines,

    das klingt wirklich spannend. Manchmal ist weniger eben mehr und ich träume immer noch, dass mein Kleiderschrank irgendwann mal total entrümpelt ist und ich, egal was ich raushole – immer was schickes zum anziehen habe :-)

  6. nee, geht gar nicht! ich stelle mich schützend vor die schranktür.
    inveturen?
    aussortieren?
    entsorgen?
    nicht mein ding. eher baue ich an.
    dafür verzichte ich jedes jahr auf IN teile wie
    karnickelschals 2013
    daunen- und polyesterwesten 2014
    minimalistisch ist hier rein gar nichts
    *ähm* doch, die weihnachtsdeko :O

    chacun à son goût
    liebe grüße
    bärbel ☼

    • “chacun à son goût” musste ich erstmal nachsehen … dieses schlaue Internet sagt, dass es carpe diem heisst … das verstehe ich ;) Aber bitte jetzt nicht auf Latein mit mir unterhalten wollen, dass überfordert mich dann nun auch wieder … ;)

      Siehst Du, Du willst den Minimalmus doch auch … in einer winzigen Ecke Deines großen Herzens ;) … na gut, muss ja nicht … jeder wie er mag. Und ich würde immer noch sooo gerne Deine Schränke mal sehen. Hatte ich das schon mal erwähnt? ;) Ich verspreche auch, ohne leere Müllsäcke anzureisen!!!

      Es gibt in meinem Haus jemanden, der Dich versteht. Der schon Angst um sein Hab und Gut bekommt, wenn er mich nur eine leere Tüte in die Hand nehmen sieht … mindestens einer fühlt mit Dir!
      Liebe Grüße
      Ines

    • also die abteilung WEIESSE BLUSEN kennst du ja schon. ich habe schon wieder neue bilder gemacht, von einem schrank wenigstens, aber der beitrag lässt auf sich warten, schade eigentlich, es würde gerade passen, es ist der kaschmir schrank :)

      casg – den spruch trägt auch robbie williams um den hals: ein voll fettes tattoo – jeder nach seinem geschmack – es gibt in der FLEDERMAUS ein lied damit, meine grossmutter hatte die platte :) klein bärbel sang laut mit und bekam die bedeutung erklärt. kluge, tolerante frau, die emmi r.

  7. Wo man Kleider hat.
    Estreme Sommerkleider/Ausgekleider die ich selten brauche sind in einem Schrank auf dem Dachboden. Jacken, Mäntel und Saisonware im Dielenschrank. Der Rest im Schlafzimmer. Das halte ich für normal.
    “chacun à son goût”
    Jeder nach seinem Geschmack, würde ich sagen.
    Jeder sammelt etwas anderes. Wenn es jemand nich so mit Vielfalt und unterschiedlichen “Richtungen” hat, ist es klar, dass er auf Minimalismus steht. Mir wäre das zu einengend, zu gleich, zu langweilig.
    LG Sunny

    • Danke für Deine Übersetzung. Französisch und ich – das wird leider nichts mehr.
      Viele Grüße an Frau Vielfalt :)
      Ines

  8. Ich betrachte die Kleiderschrankinventur zwar als lästige Tätigkeit (vor allem das damit verbundene Reinigen des Schranksystems) aber auch als befreiende. Alles was im vergangenen Jahr nicht getragen wurde (ausgenommen “Funktionskleidung” wie z.B. Ballkleider, Schianzug und -schuhe), wird entfernt.
    Aber mein Mann beobachtet diese Tätigkeit immer ganz genau. ER hat nämlich Trennungsängste … ;-) Darum musste ich über den Kommentar von Üffi schmunzeln.
    Liebe Grüße
    Doris

    • Meine Eindruck : Männer scheinen bei Kleidung insgesamt deutlich mehr Trennungsängste als Frauen zu haben. Vielleicht ist es nur die Angst davor, dann Neues kaufen gehen zu müssen? Verkappe Shoppingangst?
      Liebe Grüße
      Ines

Kommentare sind geschlossen.