Kleiderverteilung

TücherschubladeMontag habe ich Euch das Buch Minimalismus im Kleiderschrank (PR Muster) von Pia Mester vorgestellt und angekündigt, mich damit zu beschäftigen, wo in meinem Räumen sich überall Kleider befinden. Obwohl ich mich damit für die jährliche Kleiderschrankinventur immer wieder beschäftige, wenn ich meine Sachen zähle, hat es mich doch noch überrascht, wie viel Orte da zusammen kommen, wenn man jedes Kleidungsstück einbezieht.

Meine größte Angst ist gerade, dass Ihr gleich denkt, dass ich in einem Palast hause. Das ist allerdings nicht der Fall. Ich lebe in einem Reihenhaus mit kleiner Grundfläche und großer Höhe in sogenannter Staffelgeschossbauweise. Dadurch wirken die Räume größer, weil die Ebenen luftig verbunden sind. Trotzdem gibt es viele Räume und Ecken, die ich alle einzeln zähle. Wenn ich gleich schreibe Eingangsbereich, dann hat der etwa 1 qm und keine 100 …

Keller

  • Waschküche: Gartenarbeits- und Renovierungskleidung (nur je 1 Set), Laufschuhe
  • Abstellkeller: Segelkleidung, Archivkarton, 1 gut gefüllter Schuhschrank
  • Kellerraum: Bügelwäsche

Wohnbereich

  • Eingangsflur: 2 kleine Schuhschränke und Schuhe auf dem Fußboden
  • Esszimmer/Diele: Handschuhe
  • Garderobenecke: Jacken und Mäntel, Mützen und Hüte, Stiefel auf dem Fußboden, Handtaschen
  • Wohnzimmer: Handstulpen und im Sommer ein Poncho gegen Sofakälte
  • Schlafzimmer: 1 Kleiderschrank, 1 kleine (Unterwäsche, Strumpfhosen) und eine normale Kommode (Tücher, Schals), 1 Schmutzwäschekorb
  • Badezimmer: Accessoires, gewaschene Wäsche auf dem Ständer

Dachboden

  • Altes Hemd für kreatives Malen und Basteln

Fazit

Außer in Büroräumen überall … Dass nicht alles an einem Ort liegt, liegt auch daran, dass ich zum Beispiel für die Handschuhe morgens im Winter nicht nochmal ins Schlafzimmer hochlaufen möchte. Ich werde versuchen, die Sachen in der Menge noch weiter zu reduzieren und zu entsorgen, ein Malerhemd kann auch ein Gartenhemd sein. Ansonsten werde ich trotz der Vorliebe für Minimalismus wohl die Orte beibehalten, denn sie entsprechen meinen Bedürfnissen. Dabei fällt mir ein: Im Auto liegt ganzjährig auch noch ein paar Handschuhe …

Jetzt mal ganz ehrlich: Wo habt Ihr überall Klamotten und Schuhe?

26 Gedanken zu „Kleiderverteilung

  1. Wenn du das sooooo betrachtest, dann habe ich meine Kleidung auch auf das gesamte Haus verteilt. Allerdings ist mir das so bisher nicht bewusst gewesen. Die Verteilung entspricht aber auch dem praktischen Nutzen. Genau dort brauche ich die Kleidung bzw. dort will ich sie haben.
    Aber ich habe doch nicht so viel … ich mustere doch immer wieder aus … die Neuzugänge halten sich auch in Grenzen …
    Liebe Grüße
    Doris

    • Mir geht es wie Dir: Es war mir vorher auch nicht bewusst und es hat praktische Gründe bei den meisten “Fundstellen”.
      Liebe Grüße
      Ines

  2. Liebe Ines,
    ich musste lachen, bei mir ist es nicht anders, aber warum auch nicht!?
    Schuhe bei der Türe zum Komposthaufen (Gartenschuhe, Gummistiefel), Schuhe im Wintergarten um auf die Terasse gehen zu können – Turnschuhe, Gartenschuhe und so geht es weiter, ich kann mich auch sehr schwer von Kleidung trennen, ich achte so sehr darauf, dass diese auch noch nach 10 Jahren “schön ist”, falls sie nicht zu eng wird, dürfte ich mir nie was Neues kaufen, darum brauche ich mehrere Kästen. Einer im 1. Stock des Einfamilienhauses im Schlafzimmer, einer in der Garderobe im 1. Stock (Jacken, Mäntel, Laufbekleidung, Outdoorbekleidung), einer im Parterre für die “Arbeitskleidung” Haushalt und Garten. Schuhe vom Keller (Winterstiefel, Schischuhe) bis zum Dachboden (1. Stock = ausgebauter Dachboden), und bei jeder Türe die vom Haus ins Freie führt insgesamt 3 Türen. Zu meiner Entschuldigung möchte ich noch anmerken, es handelt sich um ein “altes Haus”, es wurde renoviert, gedämmt, Wintergarten dazu gebaut, die 3 Türen die vom Haus ins Freie führen, erfordern halt Schuhe und Jacken, Mützen, Schirme….
    Liebe Ines danke für Deinen heutigen Beitrag, er hat mich zum Schmunzeln gebracht. Ich weiß, dass ich mit wesentlich weniger auskommen würde, aber ich liebe es in “meinem Schlafzimmer” (mein Lebensgefährte tischlerte mir ein modernes Zirbenholzschlafzimmer) meine Schuhe und Kleider in den neuen Schränken anzuschauen. Natürlich ist es unser Schlafzimmer, aber mir gefällt der Gedanke, dass es meines ist, seine Kleidung befindet sich im Büro in einem eigenen Kasten, er hält nicht “so viel Ordnung” in seinem Kasten, das würde mich in meinem Schlafzimmer stören. Natürlich ordne ich auch seinen Kasten, eh klar, ich könnte die Wäsche nicht einhängen, wenn ein Durcheinander herrscht.
    Wie gesagt “ein bisschen Monk” steckt in mir; wir haben seit kurzem einen Schäferhundwelpen, der unsere Schuhe erbeutet, der Monk in mir hält das aus, ich bin “noch lernfähig”.

    Was hältst Du von der Überschrift zu diesem Thema “Einblick in die weibliche Psyche”?

    Alles liebe und einen ruhigen 4. Adventsonntag
    Gabriele

    • Tolle Überschriftenidee, ich hätte vorher fragen sollen! Ja, unsere Gewohnheiten lassen tief blicken …

      Bei Deiner Hausbeschreibung fällt mir ein, dass ich meine Gartenschlappen beim Rundblick vergessen habe. Ein paar Latschen steht an der Terrassentür im Wohnzimmer. Die müssen im Haus stehen, damit sie viecherfrei bleiben …

      Um Dein Schlafzimmer mit den tollen Schränken beneide ich Dich ein bisschen. Das klingt toll! In unserem steht übrigens aus den gleichen Gründen auch nur der Schrank für mich. Ich räume allerdings auch nur meinen ein.
      Schäferhunde mag ich sehr. Wie schaffst Du es, die Schuhe zu verschmerzen und den Dreck und Geruch wegzubeamen? Ist das wie mit Kindern, dass es angeblich nicht stört, wenn es die eigenen sind?
      Herzlich monkige Grüße
      Ines

    • Liebe Ines,
      meine “guten Schuhe” sind nicht zugänglich für das Hundekind; es ist wirklich sehr ähnlich “wie bei kleinen Kindern”, es stört, aber ich habe ihn in mein Herz geschlossen und wir haben jetzt 1x wö. eine Reinigungsfrau,
      liebe Grüße Gabriele

  3. Liebe Ines,
    … bei mir verteilt auf 2 Etagen: Das Schlafzimmer ist klein, nur Bett und ein großer Schrank. Dort gehört mir vom 3 Teiler ungefähr die Hälfte, inklusive der Hängeware wie Kleider, Jahreswechselmäntel bzw. -jacken sind darin verstaut. Ein Teil für meinen Mann, der Rest ist Bettwäsche/Bettzeug. Wir haben weder Keller noch Boden noch Abstellkammer (außer Gartenhaus), so muss alles optimal untergebracht werden. Heißt, dass es im oberen Flur noch einen Pax vom gelblauen Laden gibt, der in 2 Fächern meine Schuhe enthält und in den Schüben unten ist eine allein für meine Socken, Strümpfe Tücher. Neben der Diele im Eingangsbereich (dort hängt nur die aktuelle Draußenklamotte und stehen ca. 3 Paar Wechselschuhe) haben wir im Arbeitszimmer ein weiteres hohes Paxmodell für alle Mäntel und Jacken, inklusive Taschen und diversen Behältnissen, die man so ab und an braucht. Auch die Schuhe meines Mannes stehen da drin.
    Fazit: die Sachen sind dort untergebracht, wo sie angezogen werden und obwohl ich reichlich Auswahl habe, ist es gar nicht sooooviel, wie es mir manchmal erscheint.
    Zu einem Schrankzimmer werde ich es in meinem Leben nicht mehr bringen, ich hab mich arrangiert…
    Nicht zu vergessen: in der Küche, neben der Terrassentür, stehen ein paar goldene Schwedenclogs vom letzten Stockholmbesuch – meine Gartenschuhe.

    Einen schönen Tag wünscht Susanne

    • Ein Schrankzimmer hätte ich auch sooo gerne … wer nicht? … aber das werde ich wohl in diesem Leben auch nicht mehr erhalten. Aber geht ja auch so :) Die Sachen in Haustürnähe würden dann auch immer noch da gebraucht werden und die Clogs stünden immer noch an der Terrassentür. Also sind Schrankzimmer vermutlich völlig überbewertet ;) .
      Einen ebenso schönen Tag wünscht Dir
      Ines

  4. was soll ich da groß drumherum reden – bei mir sind überall Klamotten verteilt und mich und vor allem meinen Mann nervt das leider total – ich brauch ein System :)

    LG aus der EDELFABRIK
    Chrissie

  5. ha, das ist ja was, darüber denke ich auch mal nach:
    flurgarderobe im eingang und ein schränkchen für mützen + handschuhe
    in der küche hängt nicht mal eine schürze
    im bad nur der bademantel
    im wohnzimmer kaschmir, leder, tücher, feine handschuhe, klingt nicht viel, aber der schrank nimmt eine wand komplett ein und ist voll verspiegelt, dadurch vergrößert er den raum enorm.
    für den rest habe ich ein schrankzimmer :)
    und die ganz GUTEN sachen sind im schlafzimmerschrank
    dann gibt es noch MEIN zimmer, da ist nix, kein textil, keine taschen
    nur vinyl, magnetbänder, silberscheiben und jede menge altpapier
    balkon, boden und keller sind mottengefährdet und deshalb liegt da nix.
    also: gut verteilt meine ich :)
    liebe grüße
    bärbel

    • Oh, wieder was vergessen … in der Küche hängt immer eine Schürze und die verwende ich inzwischen grundsätzlich beim Schnippeln und Kochen. Bauch und Busen bekommen dann eindeutig weniger Flecken ab :) Wobei das für mich eigentlich keine Bekleidung, sondern Arbeitsmaterial ist. Die Geschirrtücher in der Küchenschubladen, die Topflappen ebenso, Handtücher in den Bädern und Bettwäsche (liegt mit in meiner Tücherkommode) habe ich ja auch nicht gezählt. Wird ja nicht “am Leib” getragen und ist somit keine Bekleidung. Aber die Schürze dann ja irgendwie doch … egal …
      Also, Du bist auch wirklich gut in den Räumen verteilt :) .
      Liebe Grüße
      Ines

  6. Ein Schrankzimmer hatte ich letztes Jahr in einem 5 Sterne Hotel in Leipzig. Es war wirklich eine beeindruckende Erfahrung keinen Kleiderschrank im (Schlaf-)Zimmer zu haben, sondern eine Tür, hinter das Schrankzimmer war. Groß genug, um sich dort auch umzukleiden und dezent beleuchtet. Luxuriös kann ich Dir sagen! Daran könnte ich mich gewöhnen. Im echten Leben schaut das anders aus. Im Schlafzimmer sehr großer Schrank- wenn auch dezent in weiß – für alle DOB und HOB Stücke und Bettwäsche, im Flur Kommode für Schals und Handschuhe und Stulpen ;-), im Bad Kommode für Handtücher, in der Küche ein Schrankfach für Küchentücher, Schuhe im Schrank im Flur und vor der Tür, im Keller Gartenschuhe und Handschuhe… Alles sehr nach praktischen Erwägungen geordnet und ein Schrankzimmer ginge da tatsächlich nur in der überaus verlockenden Verbindung mit Butler!
    Träumerische Grüße von Sieglinde

    • Oh ja, der Butler bringt dann die Handschuhe zur Haustür, die man oben im Schlafzimmer vorher vergessen hat :)
      Jetzt auch verträumte Grüße
      Ines

  7. Das klingt auf alle Fälle nach einer tollen Architektur. Und ich bin wie Du der Ansicht, man sollte die Dinge dort lagern, wo sie ordentlich untergebracht und trotzdem griffbereit sind.
    LG Sunny

    • Die Architektur ist wirklich ganz spannend, auch wenn es von außen ganz schlicht wirkt. Wir waren sofort begeistert davon beim ersten Ansehen.
      LG Ines

  8. Also nee liebe Ines, das habe ich genauso von dir erwartet, jetzt mal ehrlich Hansestadt, Modebloggerin, was soll ich da anderes denken? Wohl noch an der Alster und in Blankenese mit einem Ferienhaus auf Sylt??? :)))))) Nee, nur Spaß. Dieses Ordnung schaffen ist total sinnvoll, um Klamotten zu finden und die Übersicht zu behalten. Shoppen macht nämlich gar nicht immer Spaß und ein überquellender Schrank auch nicht. Daher habe ich mir mit einem neuen Schrank ja diese Schubladen wie bei dir gekauft und bin happy as can be. Toller Tipp wieder von dir! Darf ich dich noch duzen oder müssen wir uns siezen??? GLG sendet dir Sabina aus dem total bescheidenen Frankfurt nach HH OceanblueStyle

    • Liebe Frau Sabina,
      dann gehen wir wohl lieber zum Sie über, wenn meine Villa auf Sylt jetzt in so greifbare Nähe gerückt ist. Wo ist mein Sponsor? In Blankenese will ich gar nicht wohnen, zu viel Touris und Blick auf die Industrieelbseite. Da wohne ich doch lieber auf der Süderelbeseite und gucke auf das hübsche Blankenese :) .
      Na gut, bleiben wir beim Du … bescheidene Grüße nach FFM sendet Dir
      Ines

  9. Hallo liebe Ines, wenn ich so genau darüber nachdenke, gibt es in unserem Haus auch recht viele Räume, in denen sich Kleider und Schuhe befinden (ich lasse hier mal die Kleidung der Kinder weitestgehend außer acht) :
    Jacke und Schuhe im Garderobenraum, ein Schuhregal im Flur (den schmutzigen Schuhen den Kindern geschuldet), eine Fleecejacke gegen Sofakälte im Wohnzimmer (im Winter), ein Schlafanzug und ein Schmutzwäschekorb im Badezimmer, ein Wäscheschrank im Schlafzimmer, ein Ankleidezimmer mit sämtlicher Kleidung, Schuhe am an der Garagentür, Gartenkleidung im Heizungsraum und Schmutzwäsche im Waschkeller.
    Ganz schön verteilt, aber durchaus zweckmäßig. Und so soll es auch sein. Was ich am meisten dabei mag und als besonderen Luxus empfinde, ist unser Ankleidezimmer, wodurch ich keinen großen Kleiderschrank im Schlafzimmer haben muss und unsere Kleidung sehr übersichtlich geordnet ist. Seitdem dies so ist,trage ich auch Kleidungsstücke, die früher nur “Schrankhüter” waren, da ich einfach alles besser im Blick habe. Wobei ich auch in der Vergangenheit schon lange Zeit meine Kleidung auf der Kleiderstange nach Art und Farbe sortiere, da ich mit einem solchen System am besten zurecht komme.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Oh, Du bist eine der beneidenswerten Menschen mit einem Ankleidzimmer. Das ist wirklich ein Traum. Ich finde auch, dass es hilft beim Überblick, viel hängen zu haben. So verkrümelt sich nicht so leicht etwas nach hinten oder zwischen etwas. Dass der Überblick hilft, auch vorherige Schrankhüter wieder zu tragen, kann ich mir gut vorstellen. Danke für den Einblick in Deine Aufbewahrungsorte.
      Liebe Grüße
      Ines

  10. Hallo Ines,
    hust, ich überlege gerade wo sich KEINE Kleidung befindet… Hm, also, tja…, ha, doch, im Gäste-WC! So, da ist doch noch ein Raum ;o)
    Selbst im Wintergarten und der Garage, als auch im Keller und eben sonst überall findet sich mind. ein Kleidungsstück… warum eigentlich?
    Lieben Gruß
    Janine

    • Hihi, ja warum eigentlich? Das frage ich mich seit der Buchlektüre ja auch. Ich glaube, weil es praktisch ist. Und praktisch ist ja nicht schlimm ;)
      Liebe Grüße
      Ines

  11. Ja das Problem kenne ich auch nur zu gut. Ich hab bloß das weitere Problem, dass ich viele Sachen erst aufwendig suchen muss, bevor mir einfällt, dass zum Beispiel der Schal ausnahmsweise in der Kommode im Flur gelandet ist. Und so wäre es für mich wahrscheinlich besser, wenn ich alles konsequent in einem Raum aufbewahre. Aber da die Ordnung zu behalten, ist für mich auch erstmal eine Mammutaufgabe ;-)
    Viele Grüße Bianca

    • So hat jeder seine “Baustellen” … mir geht es eher so, dass ich Sachen vergesse, wenn sie nicht Blickfeld sind. Wenn mich jemand fragt, wo Brille x ist, weiß ich sofort, dass sie im Auto liegt. Aber ich denke nicht daran, sie mal wieder zu tragen, weil sie eben nicht Sichtfeld liegt. Genauso geht es Handschuhen in der Esszimmerkommode. Ich trage dann nur das eine paar, das in der Handtasche liegt.
      Viele Grüße
      Ines

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