Warum ich kein Sneakergirl bin

Nike Elite Leather SI

Vermutlich geht es schon mit dem Wort Girl los. Sneakerwoman klingt aber auch nicht besser. Girl würde zu Sneakern durchaus passen. Wie man das Wort Sneaker beugt, findet Ihr übrigens hier: Wiktionary. Sneaker haben für mich eine jugendliche Ausstrahlung und weder mein Lebensgefühl noch mein Look ist jugendlich. Ich bin eher zu früh erwachsen geworden als zu jugendlich geblieben.

Seit einiger Zeit überlege ich, warum so viele erwachsene Frauen zwischen 30 und 60 inzwischen mit Sneakern zu sehen sind und sich damit gut fühlen. Bei einigen finde ich es optisch richtig klasse, bei vielen ü40 und ü50 gefällt es mir nicht. Das liegt zum Teil daran, dass wenn man Moden zum zweiten Mal mitmacht, man oft altersmäßig verkleidet damit wirkt. Es passt dann nicht in das Gesamtbild. Zum anderen sprechen mich elegante Kombinationen und Stilbrüche damit nicht an. Ihr dürft da gerne anderer Meinung sein. Ich weiß, dass viele meiner Leser_innen das Thema anders sehen. Mein Rat: Guckt zumindest wirklich genau hin, ob es zu Euch passt. Wenn ja – alles gut.

Warum Ihr und nicht ich?

Zurück zu der Frage, warum Sneaker aus meiner Sichtweise konkret zu mir nicht passen. Die Antwort neben der Jugendlichkeit ist ganz einfach: Ich bin unsportlich.

Kein Freizeitschuh steht mehr für Sport als Sneaker. Sneaker stehen für Leichtathletik, Springen, Werfen, Sprinten … Das bin nicht ich. Ich mache Sport, bin aber eine absolute Null in diesen Dingen. Damit steht dieser Schuh u.a. für die Schmach des Schulsports, peinlichste Bundesjugendspiele, den genervt auf mich wartenden Lehrer am Ende des Waldlaufs und die Lacher über meine Wurfversuche.

Ich kann Schwimmen, Wandern, Tanzen, bin früher gerne und gut Fahrrad, Inliner, Schlittschuh und Ski gefahren, bin vermutlich gelenkiger als die meisten von Euch und habe eine gute Körperhaltung. Aber das zählt alles nicht, wenn es um den Begriff der Sportlichkeit im Volksmund geht.

Zusammen damit, dass voluminöse Schuhe den Menschen kleiner wirken lassen und nicht gerade figurschmeichler sind lautet das Fazit: Wir werden optisch keine Freunde.

Ines Meyrose mit Sneaker Nike Elite Leather SI

PaulWie komme ich überhaupt auf das Thema? Paul ist schon wieder schuld! Nicht nur, dass ich mir für den Zausel Schneestiefel gekauft habe, jetzt brauchte ich auch noch leichte Spaziergehschuhe. Da wir viel in der Fischbeker Heide mit unebenen Sand- und Waldböden sowie Steigungen unterwegs sind, tun meinen Gelenken Schuhe mit etwas Dämpfung der Sohle dabei gut. Diese Funktion brauchten meine Sommerstiefeletten bisher nicht zu erfüllen.

Damit Kopf & Knie Spaß an den Touren haben, habe ich mich zum Sneakerkauf hinreißen lassen. Die Größe zuzugeben, dass sie bequem sind, habe ich. Mehr erwarte ich von ihnen nicht. War gar nicht einfach, im Laden ein möglichst unauffälliges und passendes Modell zu finden. Auf die Idee der dunkelblauen Version hat mich eine Diskussion im ü30Blogger-Forum gebracht. Mit der leuchtendgelben Daunenweste zusammen ist das Outfit mein Beitrag zum knallfarbigen April im Modejahr 2015 mit dem Thema big-bang.

Modejahr 2015 - Banner von www.meyrose.deBei Amazon hätte ich sie ein paar Euro günstiger bekommen, aber bestimmt nicht die passende Größe bestellt. Dass es sich bei dem Modell Eilte Leather SI um eine Neuauflage eines Modells von 1976 handelt hat den Vorteil, dass ich ihn zum ersten Mal im Leben trage. In den 1970ern kannte ich nur Adidas und Puma.

Gespannt bin ich darauf, ob ich mich von der Bequemlichkeit hinreißen lasse und man mich auch anderweitig in der Freizeit in diesen Schuhen mal sehen wird oder nicht. Ich gebe zu, dass ein blau-weißes Ringelshirt dazu gar nicht schlecht aussieht 😉 .

Was verbindet Ihr mit Sneakern?

42 Gedanken zu „Warum ich kein Sneakergirl bin

  1. Finde die Sneaker die du dir ausgewählt hast super schön ,und das gesamte Outfit damit sehr stimmig ,es passt zu dir 🙂

    Wünsche dir einen frohen Ostermontag! Liebe Grüße <3

    • Danke, habe beim Schreiben des Artikels an Dich gedacht, weil Du neulich woanders erwähnt hast, Dich mit dieser Art Schuhe auch etwas schwer zu tun.

  2. Ich bin auch keine bunte Sneaker-Göre . Irgendwie ist die Zeit rum als wir 2x die gleichen Schuhe gekauft haben um uns 2 verschiedene Schuhe anzuziehen . *gg
    Ich brauche es oft bequem , gerade wenn ich lange stehen und laufen muss . Bin ich mit sportlichen Schuhe besser unterwegs. Leider konnte ich meine nicht am Ort kaufen , da es nur bunte oder gar keine gab . Und so habe ich sie bestellt …wohl weislich den Rat der Beurteilungen mit einbezogen . Besonders freu ich mich natürlich das es halt auch welche in Uni und aus Leder gibt . Weil bunte hätte ich mir wohl eher nicht gegönnt .
    Wünsche euch einen schönen Ostermontag und einen extra Keks für Paul
    LG Heidi

    • Die Ledermodelle sind innen aber auch aus Kunststoff, oder? Oder Deins nicht? Welche hast Du genau?
      P.S. Paule dankt für den Keks. Kekse gehen immer 🙂 .

    • stimmt Innen soll auch was aus Synthetik sein . Da ich keine Schwitzefüße habe , bin ich mal gespannt . Ob sich das Nachteilig auswirkt . Im Sommer kommt auf jeden Fall eine frische Sohle oder eine aus Kork oder aus Leder mit rein 😉

  3. Liebe Ines,
    Ich habe irgendwie immer schon gerne Sneakers getragen. Ob ich da eigentlich schon altersbedingt rausgewachsen bin, frage ich mich schon manchmal. Aber dann überwiegt, ich darf was mir gefällt.
    Mich würde deine Meinung dazu interessieren. Sneakers für mich ok oder eher neeeee?
    Der Paul macht jedenfalls so einiges mit dir 🙂 du hast finde ich ein dezent, klassisches Modell gewählt. Das geht immer
    Liebe Grüße und einen schönen Ostermontag
    Ela

    • Den wenigen Bildern nach zu urteilen, die ich von Dir kenne, finde ich, dass Du zu den Frauen gehörst, die Sneaker durchaus tragen können. Ich würde an Deiner Stelle allerdings eine legere Kombination nehmen, also z.B. Skinnyjeans und Oversizedoberteil.

  4. Vielen Dank für den Link zum Wiktionary – aber was ist eigentlich Plural 2? Ich hoffe, es ist eine zweite Möglichkeit, den Plural von “Sneaker” zu bilden??
    Wenn nicht, muss ich sämtliche Sneakers-Schlagworte in meinem gesamten Blog korrigieren, denn ich hatte mich seinerzeit mal für diese Schreibweise entschieden … – bitte kläre mich doch mal jemand auf (da hat man schon ‘ne Erklärung vor der Nase und versteht sie trotzdem nicht … typisch Gunda … 😉 )!

    Deinen Artikel finde ich prima. Kann mir gut vorstellen, dass Du Dich nicht als “Sneakergirl” siehst – so sieht Dich wohl niemand, der Dich ein bisschen kennt, denn Deine Ausstrahlung ist tatsächlich sehr “erwachsen” – wenn auch nicht unbedingt immer auf Deinen Fotos, was ich sehr schön finde! Immer total erwachsen wäre ja auch langweilig. 🙂

    Dennoch finde ich, dass Dir diese Sneaker (und wahrscheinlich noch einige andere Modelle) durchaus passen und stehen – das Bild in der Natur mit Jeans, gelber Weste und Paul ist ausgesprochen stimmig.

    Ich selbst bin Jahre – wenn nicht Jahrzehnte – fast ausschließlich in Sneakern durch die Gegend gelaufen – habe sie immer geliebt. Nach meinem “Modeerwachen” vor fast eineinhalb Jahren ist es dann irgendwie weniger geworden – wahrscheinlich, weil höhere Schuhe die Beine besser betonen. 😉

    Ich mag sie allerdings immer noch und fühle mich vor allem ausgesprochen wohl in Sneakern (jedes Mal wenn ich das Wort jetzt schreibe, weiß ich nicht, WIE ich es eigentlichschreiben möchte, menno!!) – vielleicht auch, weil ich in jungen Jahren durchaus sportlich gewesen bin. Hat sich inzwischen leider gelegt und gelenkig bin ich übrigens nie gewesen. 😉
    Meine Kollegin meinte mal, ich würde meinen Gang meinen Schuhen anpassen – also in Sneakern mehr “latschen” und in höheren Schuhen mehr “schreiten” – da hat sie wohl Recht. 😉
    Dass Sneaker im Alter “seltsamer” (oft unpassender) aussehen, ist mir allerdings – zumindest beim weiblichen Geschlecht – auch aufgefallen. Hm …
    LG
    Gunda

    • Habe mich sehr über Deine Worte zu meiner Ausstrahlung gefreut.

      Plural 2 ist meines Wissens nach – und des von mir befragten Autoren – eine zweite Möglichkeit des Plurals. Also so, wie Du es auch verstehst: Man kann beides sagen. Nur wenn man sich für eine Form entscheidet, sind die Beugungen innerhalb der Pluralversion stimmig zu machen. Also nimm einfach immer entweder Plural 1 oder Plural 2. Brauchst als nichts zu ändern 🙂 .

      Dass sich der Gang den Schuhen anpasst, ist völlig normal. Aus dem Grund ziehe ich z.B. für Voträge und Seminare grundsätzlich Schuhe an, die keine weiche Sohle haben. Das gibt mir mehr “Stand”, auch wenn weiche Sohlen bei einem Tag stehen viel angenehmer wären.

      Ich finde übrigens, dass auch an Männern “ab einem gewissen Alter” Sneaker meistens albern wirken … vielleicht mal was, wo nicht nur Frauen benachteiligt sind? Gerechte Welt! Wie schön!

    • Zitat:
      Ich finde übrigens, dass auch an Männern “ab einem gewissen Alter” Sneaker meistens albern wirken … vielleicht mal was, wo nicht nur Frauen benachteiligt sind? Gerechte Welt! Wie schön!

      Das finde ich auch. Selbst würde ich keine tragen, aber bei meinem Mann mag ich sie auch nicht sehen. Definitiv ein Schuh für jüngere in meinen Augen. Du zählst noch dazu ;-).
      Lieben Gruß, Sieglinde

    • Freue mich, mich dieser Sicht nicht so ganz alleine da zu stehen, wie ich vorher befürchtet hatte.

  5. Hallo Ines,
    ich kann Dich so gut verstehen ! Ich habe auch ein Hund und bewege mich viel und auch gerne. Ich lasse oft den Bus vorbeifahren und gehe drei Stationen zu Fuß, das ist alles kein Thema. Nur bin ich nicht sportlich, aber beweglicher,als so mancher anderer in meiner Altersklasse. Ich habe jetzt mit Rehasport und meine ersten Sneakers gekauft
    Mit meinen Hund gehe ich viel spazieren, grad im Bergischen auch viel über Stock und Stein, aber da ziehe ich bequeme Schnürschuhe, damit würdest Du mich nie ! in der Stadt sehen. Deine Sneakers gefallen mir sehr gut und ich werde mir auch noch bald ein paar weitere zulegen. Trotzdem finde ich das Tragegefühl nicht so angenehm, die Füße schwitzen mehr.
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Ostermontag !
    Liebe Grüße
    Andrea

    • oje, ich seh grad, zwei Wörter in meinen Text vergessen. Bin auf dem Sprung zum Oster essen, aber den Zusammenhang versteht man ( im vorigen Text). Tschüßi

    • Schön, dass ich mit diesem Gefühl nicht alleine bin! Dass die Füße schwitzig werden, stört mich auch – denn sonst ist das kein Problem bei mir bei ordentlich mit Leder oder Naturstoff gefütterten Schuhen.

  6. Liebes Keinsneakergirl,
    da können wir gleich einen Verein gründen. Auch in meinem Leben gibt es Sportarten, die ich beherrsche und die mir Freude bereiten, aber Schulsport war schmachvoll. Das lag u.a. auch daran, dass mein um 14 Jahre älterer Bruder Sport (und Geschichte) unterrichtete und eine meiner Turnlehrerinnen eine Ex-Studienkollegin von ihm war. Bei jedem meiner Versager (und das waren einige) hörte ich von ihr “Und DAS bei DIESEM Bruder…”! Und meine eh schon kurzen Beine wirken mit Turnschuhen aller Art auch nicht gerade vorteilhafter. Aaaaber diese Schuhe sind einfach gut für gewisse Strecken geeignet, und aus diesem Grund besitze ich ebenfalls das eine oder andere Sneakerpaar. Ein paar neue Rote werde ich bei Gelegenheit zeigen, vermutlich noch im Zuge des Knallfarbenmonats ;o))
    Hab noch einen feinen restlichen Ostermontag!
    Herzlichst, die Traude
    (⁀‵⁀,) ✿
    .`⋎´✿✿¸.•°
    ✿¸.

    • Oh Traude-ebenso-Keinsneakergirl, wie sehr fühle ich gerade mit Dir! Was für ein Schatten, in dem Du da stehen und bestehen musstest … das Leben ist nicht immer nett … Ich frage jetzt lieber nicht, ob Dein Bruder ansonsten ganz brauchbar war/ist 😉 .
      Rote Sneaker würden natürlich perfekt in den Knallfarbenmonat pssen. Rot scheint DIE Farbe der Collage zu werden.
      Auch heute noch unsportliche Grüße mit Sportsgeist im Geiste!

  7. PS: Und dem Paulchen kraule bitte seine supersüßen Öhrchen!!! Stimmt, er hat tatsächlcih noch ein bisserl was vom Wolf im Blick – sehr sympathisch!

  8. 🙂
    ich bin auch weder sneaker girl noch turnschuhfrau. anfang der 90´er und 2000´er jahre habe ich jeweils silberne turnschuhe und knöchelhohe weisse nike air als stilbruch zu ganz “unsportlichen” röcken und kleidern getragen. aber seit ca. 10 jahren trage ich, ausser weissen segeltuchslippern beim faltbootwandern (ausserhalb des bootes, im FB sitzt man barfuss!), keine turnschuhe mehr. und das wort sneaker geht mir total auf den zeiger – mal so ganz nebenbei. 🙂
    für paul-spaziergänge in der heide hätte ich mir wanderschuhe geholt, die stützen auch noch den knöchel (meine sind sehr labbrig – also die knöchel) –
    wenn ich nicht schon sehr sehr famose hätte. (falls jemand mal wanderschuhe/bergstiefel braucht und nicht weis was dann stehe ich gern zur verfügung.)
    eine grossartige woche nach hamburg!!! xxxx

    • An diese Ära erinnert mich der Stilbruch “Turnschuh zu Eleganz” auch. Beim Faltbootwandern ist ja auch wichtig, dass die Schuhe im Notfall schnell wieder trocknen. Wenn wir mal ein Paddelboot an der Alster, Bille oder Elbe mieten, gehe ich auch meistens barfuss ins Boot und lasse die Schlappen gleich am Steg stehen.
      Dass Du das Wort Sneaker nicht magst, kann ich verstehen. Geht mir auch ein bisschen so. Ich habe nicht Turnschuh geschrieben, weil das für mich noch mehr reale Funktion ausdrückt als diese Freizeittreter. So gesehen sind Sneaker ja eigentlich nicht mal als Turnschuhe tauglich …
      Mein einer Knöchel ist auch instabil, gegen knöchelhohe Wanderschuhe habe ich mich erstmal entschieden, weil mein Physiotherapeut mir von zu viel Stützung abgeraten hat und zu mehr Bewegung im Gelenk und drumherum rät, um die Muskeln zu stärken, damit alles stabiler gehalten wird. Deshalb bin ich in der Heide ab 10 Grad auch oft mit Barfussschuhen (5-Fingers von Vibram) unterwegs, die gar nicht stützen, sondern nur gegen Steine etc. ein bisschen Schutz geben. Mit denen habe ich gute Erfahrungen beim Nordic Walking in der Heide gemacht.
      Wenn mich die Schweißfüße in den Nikes (um das S-Wort nicht zu verwenden) zu sehr nerven, komme ich aber vielleicht doch noch auf Wanderschuhe zurück, müssen ja nicht so hoch sein. Für Tipps bin ich da sehr offen, denn ich habe keine guten mehr.
      Sonne sendet Hamburg nach Sachsen!

  9. Ich finde du siehst großartig aus & ich kann Dich gut verstehen! Ich liebe ja auch dunklelblau & somit finde ich den Schuh durchaus alltagstauglich

  10. Liebe Ines,
    sie passen zu Paul und das ist das Wichtigste. Und Paul passt zu Dir, so schließt sich der Kreis.
    Ich trage Turnschuhe seit jeher, aber nicht als modisches Statement, sondern weil ich damit gut gehen kann. Wohin ich will und in großen Schritten. Das geht mit Stiefeln zwar auch aber nicht im Sommer und nicht, wie Du richtig schreibst, über Stock und Stein. Für’s Laufen und Wandern hab ich eigens welche mit Einlage, die dürfen auch aussehen wir Turnschuhe. Für Stadtspaziergänge bevorzuge ich solche mit nicht so dicker Sohle. Deine finde ich ideal dafür und für Querfeldeinwanderungen.
    Letztendlich gibt es viele Gelegenheiten bei denen es mir nicht darauf ankommt “stylisch” zu sein, sondern lange und gut unterwegs zu sein. Dafür hab ich noch keine Alternative zum Turnschuh gefunden.
    Sportlich bin ich auch nicht, auch wenn ich mich gerne an frischer Luft bewegt. Zum Stadtradeln trag ich übrigens keine Turnschuhe, das geht mit Ballerinas, Stiefeln und Sandalen auch.
    Lieben Gruß
    Sabine

  11. Huhu Ines,
    ich finde ebenfalls wie Gunda, dass dein Sneaker-Outfit durchaus stimmig und für den Anlass angebracht ist. Als Teenie habe ich “Turnschuhe” geliebt, obwohl ich selbst wie du in Sachen Leichtathletik eher eine Niete war. Jeans, Parka und Turnschuhe war unsere “Kluft”. Heute trage ich Sneaker nur, wenn es zum Outfit passt, am liebsten die Edelversion aus Leder ohne die typische Turnschuh-Optik und ohne Stilbruch. Ich mag weder Sneaker zu Stoffhosen, noch zu Kostümen etc. Den Trend habe ich noch nie mitgemacht.

    LG Sabine

    PS: Auf deinen Kommi bei mir im Post zur Themenwoche habe ich dir geantwortet.

  12. Hi Ines,

    wahre Worte! wahre Worte!
    Ich bin normalerweise auch kein “Sneakergirl”. Vielleicht deshalb, weil ich ebenfalls keine Sportskanone bin. Mit Ausnahme meiner Chucks, die dürfen ab und zu mal an die frische Luft. Chucks sind für mich irgendwie “Rock n Roll”, ich weiß auch nicht wieso (zumal diese auch schon jahrelang durch den “Mainstream gezogen” wurden, eigentlich müsste ich die also “mäh” finden…).
    Aber sie müssen auf jeden Fall schlicht sein, die Chucks, blau, weiß oder schwarz ohne Muster oder sonstigen Spielereien!

    Lg, Annemarie

  13. Hmmm. Ich habe da ja eine ganz andere Beziehung zu Turnschuhen.
    Ich habe schon so größe Füße gehabt, als es Damenschuhe nur bis 41 gab.
    Ballerinas hatte ich, die hab ich sooo laaaange angezogen, bis sie mir lang genug waren. Naja. Dafür war die Sohle durch und ich hab sie von innen mit Pflaster getaped. Sonst gab es noch Birkis…. gaaanz hübsche und vor allem breite Modelle. Und Herrenschuhe. Mein Fuß hat einen 41 “Umfang” aber eine 42 2/3 “Länge”.
    Was es aber gab und was halt deshalb auch ging: Turnschuhe. Adidas, Puma.
    Die kann man schnüren und am Fuß befestigen, vor allem wenn die Fersen schmal sind und nicht nach hinten gewölbt.
    Gut im Sommer gingen dann auch noch Espandrillos. Also bin ich den Turnschuhen treu geblieben. Nicht nur zum Sport. Am liebsten aus Leder oder eben Chucks/Superga etc. ppp.
    LG Sunny

    • So schleppt jeder sein persönliches Trauma mit sich herum … damit möchte ich auch nicht tauschen … wie gut, dass die Auswahl an langen Damenschuhen inzwischen besser ist.

  14. Liebe Ines,

    Ich schließe mich dir da gerne an – auch ich bin “Sneaker-Girl”. Irgendwie fühlten die sich bisher immer falsch an, passten nicht zu meinem Kleiderschrank oder ähnliches. Als ich eben deine Bilder gesehen hab, hat allerdings mein maritimes Herz einen kleinen Luftsprung gemacht. Blau-weiß geht immer! Ich kann sie mir trotzdem nicht an mir vorstellen, aber vielleicht probiere ich es einfach mal, so wie du, aus. Allerdings findeich dass deine Sneaker ein perfektes Beispiel dafür sind, dass sowohl Funktionalität als auch Mode zusammengehen. Sie sehen echt gut aus. Das ganze Outfit gefällt mir übrigens – und dein Paul erst recht 😉
    Liebe Grüße
    Anke

    • Freud’scher Vertipper? Vermutlich fehlt bei Dir oben ein “kein” bei Sneaker-Girl? Vielleicht bist Du im Herzen doch eins? Wer weiß 😉
      Scherz beiseite: Ich kann mir mein schlichtes Modell an Dir so gut vorstellen wie an mir. Du trägst ja auch viel Dunkelblau und zu Jeans und weißen Hosen und Rot funktionieren die wirklich gut, auch zum blau-weißen Ringelshirt passen sie durch die weißen Elemente erstaunlich gut – wenn es eben zum persönlichen Stil passt. Für den funktionalen Einsatz wie bei mir – Du hast ja auch einen süßen Zausel 🙂 – kann ich mir sie bei Dir also vorstellen, als ernstgemeintes schickes Outfit nicht. Wenn Du es ausprobierst, freue ich mich über eine kleine Erfahrungsmitteilung, wie es Dir dabei geht.

  15. Hallo liebe Ines,
    ich kann gut verstehen, dass Sneakers nicht dein Ding sind. Ich trage sie auch nur, wenn sie wirklich zu meinem Outfit passen und wenn ich mich darin wohl fühle (und das, obwohl ich sportlich bin 😉 ). Ich habe als Teenager nur Turnschuhe (so hießen die damals noch) getragen, weil alle sie an hatten und nicht, weil ich sie toll oder bequem fand. Für einen Spaziergang sind sie genau richtig und auch angemessen, denn ich mag mir beispielsweise nicht meine schönen Schuhe im Wald ruinieren. Chic sieht das dann nicht aus, aber es passt zur Aktivität.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • In den 1980ern habe ich die sogar freiwillig getragen. Die ersten Turnschuhe für Straße waren von Adidas in hellbla mit rosa Streifen und Klettband. Meine Freundin hatte die gleichen. Jetzt fällt mir gerade ein, dass die sogar hier im Blog schon zu sehen waren (nicht mehr sauber, daher sind die Farben vielleicht nicht so gut zu erkennen …) https://www.meyrose.de/2013/01/22/trend-2013-sommerpullover/

  16. Sneaker – naja? Na, wenn das jetzt so heißt! Ich trage weiße Turnschuhe. Sunny beömmelt sich dann immer, weil weiße Turnschuhe in München in eine Schublade gehören, in der sie mich nicht sieht. Ich kam mal in den 90er Jahren in Ballerienas zu einem Orthopäden, bekam von ihm einen Vortrag über Fußgesundheit und den Hinweis, mir bei Nike oder Adidas fußgerechte Schuhe zu kaufen. Gesagt, getan und bisher hat mir niemand einen anderen Tip gegeben. Weiß sind sie für mich ideal zu kombinieren, allerdings werde ich jetzt wohl bei Pharell Williams’ SUPERCOLOR schwach – bloggen bringt wohl mehr Farbe in mein Leben! Und ja – bunte Nikes habe ich auch – aber für’s Büro – maximal für den schnellen Fußweg dorthin. Alles zu seiner Zeit würde ich sagen – bei Dir wie bei mir! Liebe Grüße, Bärbel ☼

    • In welcher Schublade gehören die in München denn? Einfach gestrickt?

      Beim Sichten der Supercolor habe ich gedacht: Mal gucken, wann Bärbel damit ankommt. Man wird irgendwie durchschaubar durch die Bloggerei 😉 . Wenn Bloggen Farbe ins Leben bringt, sollten viel mehr Menschen das tun!

    • Oooooooh – sind die toll, die Pharell Williams’ SUPERCOLOR!! Aber sagt mal: Gibt’s die nur für Männer???

    • Keine Ahnung, liebe Gunda, ob es Superstars je für Frauen gab.

      @Ines – wenn es jetzt schon meine Lieblingstreter exakt in den Farben meiner liebsten Taschen gibt, muss ich wohl zugreifen

  17. Wow, klasse Post! Ich muss ja gestehen, dass ich ein durch und durch Sneakergirl bin 🙂 Ich habe Zeit meines Lebens Turnschuhe & Sneaker vergöttert und werde vermutlich auch niemals darauf verzichten wollen. Für mich stellen sie einfach einen besonderen Lifestyle dar, auch wenn ich inzwischen 30+ bin. Am liebsten trage ich Nike´s & Adidas, Sneaker sind einfach eine willkommene Abwechslung zu hohen Schuhen…

    so können sich die qualmenden Fußsohlen wenigstens auch mal erhohlen, hihi! 🙂

    Lieben Gruß
    Franny

  18. Ich hatte so mit 13, 14 Jahren ein Paar dunkelblaue Wildlederturnschuhe mit pinker Sohle und habe die geliebt. Später wollte ich unbedingt weiße Adidas, die es auch mal in der DDR gab, aber sie haben ungefähr um die 250 DDR-Mark gekostet und meine Eltern fanden das zu teuer. Heute verstehe ich es, das war ein halbes Monatsgehalt.
    Jetzt habe ich mir schwarze Nikes mit weißer Sohle geholt und trage sie sehr gerne, entweder beim Wassersport, aber auch als Stilbruch zu Röcken.

    Liebe Grüße,
    Moppi

    P.S. Wann ist eigentlich dieses “gewisse Alter”, wo man vieles nicht mehr dürfen soll? *lach*

    • Wenn jemand das “gewisse ALter” definieren könnte, würde es wohl diese Formulierung nicht geben 😉 .
      Ich finde, dass sich das nicht in Zahlen ausdrücken lässt, sondern sehr individuell ist. Ende meiner 20er merkte ich irgendwann, dass ich keine kurzen, weiten Röcke mehr tragen kann. Das hatte nichts mit meiner Figur zu tun, sondern weil die mädchenhaft wirken und das nicht mehr passte. Meine Mutter sagte nur trocken dazu: Dann fängt es (das gewisse Alter) jetzt an … als nächstes kommen irgendwann ganz kurze Röcke überhaupt und dann geht es weiter mit Shorts. Wobei ich Shorts ja wieder trage … bin aus dem Nicht-Alter wohl wieder heraus 🙂 .

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