Langeweile in Perfektion

Paul auf der Hundewiese Kiesbarg in Hamburg-Neugraben

Kennt Ihr das? Wenn etwas zu perfekt ist, wird es langweilig? Dann muss ich ein bisschen Rütteln und Schütteln und vielleicht auch etwas Zerbrechen, damit ich es wieder neu sortieren kann. Dann geht es mir wieder gut. So ging es mir im Januar mit meinem perfekten Kleiderschrank und wohlsortierten Haus. Dass ich mir Schmuddel und Chaos wünschen würde, überraschte nicht nur mich … aber fangen wir von vorne an …

Der Wunschhund

Ich habe gesucht und Paul hat uns gefunden. Inzwischen hat der Zausel unter Euch auch paar Fans, die vielleicht verstehen können, warum wir uns in ihn verliebt haben. Im Februar, als Paul noch recht frisch bei und war, habe ich einige Fragen auf später vertröstet, die ich jetzt gerne beantworte.

Warum ein Hund?

Ich bin stadtbekannte Katzenliebhaberin und mein Mann mag viele Tiere. Aber: Nach dem Tod unserer Katze Pauline 2013 wollten wir beiden kein neues Tier mehr im Haus haben. Bis … ja bis ich mich letzten Sommer in einen kleinen Dackel bei einem Kunden verliebt habe <3 . Da spürte ich auf einmal, dass mein Herz wieder Kapazität für ein Haustier hat und dass es einen Hund möchte.

Ich will genau das, was die haben

Eine nicht ganz unschuldige Rolle an meinem Wunsch nach einem Hund spielen Jack Russel Eddie, Labrador Mollie, Dogge Cave Canem und Golden Retriever Laddie. Das Internet ist übel. Den Haltern dieser Hund folge ich via Instagram, Twitter bzw. Blogs aus ganz anderen Gründen und auf einmal waren sie da, die Gründe für einen Hund. Zu sehen, wie die Halterinnen mit Ihrem Hund zusammen strahlen, hat mich in den Bann gezogen.

Nachdem ich Bines ersten Bericht über Mollie gelesen habe, dachte ich zum ersten Mal: Mmmh … könnte wohl doch auch was für Dich sein. Bei Eddi spricht das pure Glück aus den Worten und Fotos von Drea, bei DieMissMini sehe ich einen zuckersüßen Welpen zum Riesen werden und bei Laddie erblüht Frau Mimimi geradezu. Bei diesen Frauen erfahre ich, dass Alltag und Hund auch mit Job unter einen Hut zu bringen sind, erst recht als Selbstständige mit Partner an der Seite.

Von nie zu sofort

Hunde mochte ich schon immer, wollte aber keinen haben. Geruch, Dreck, Arbeit, Verpflichtung und Kosten haben mich stets abgeschreckt. Irgendwann dachte ich dann, dass im nächsten Leben mit riesigem Grundstück ein Hund toll wäre, der draußen lebt. Als nächstes fand ich unser Haus und Terrasse auf einmal doch gar nicht mehr zu klein für einen mittelgroßen Hund und unsere anti-saisonalen Seeurlaube passen auch dazu. Dann überkam mich die Sehnsucht nach mehr sozialem Anschluss in unserer Gegend.

Türöffner Hund

Ich habe Freunde, gute Freunde und Bekannte. Aber leider wohnt davon kaum keiner um die Ecke. Seit zwölf Jahren wohne ich in diesem Stadtteil und lerne ohne Sportverein und Kinder niemanden näher kennen. Die Nachbarn sind freundlich, haben jedoch eigene Kreise. Der Hund hat also eine Aufgabe: Er soll mich unter Menschen bringen. Es hat mich umgehauen, wie viele Menschen aus der Umgebung auf einmal mit mir reden, wenn Paul dabei ist. Es haben sich schon nette Kontakte ergeben. Danke Paul!

Welpe vs. Gebrauchthund

Bis Paul zu uns gekommen ist, haben wir ein halbes Jahr darüber diskutiert von klar, bis auf keinen Fall, ich weiß nicht, bis er auf einmal da war. Ich bin ein zielstrebiger Mensch. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, bekomme ich es oder lege aus nur aus guten Gründen ad acta. Im Januar hatte ich dann beschlossen, mich ernsthaft auf die Suche nach einem passenden Hund zu machen.

Nach ein paar Telefonaten mit Züchtern war klar: Ein Welpe wird es nicht. Zum einen hatte ich als Ersthundehalterin Angst, einen Welpen zu verziehen, zum anderen ging mir die überhebliche Art der Züchter so gegen den Strich, dass es mir zuwider war. Es gab da nur zwei positive Ausnahmen und die waren leider sehr weit weg von Hamburg. Außerdem wollte mein Mann keinen Bolonka, auch wenn diese Züchterin sehr nett am Telefon war. Zu klein … und er hat ja nicht ganz unrecht. Ein Mischling war uns eh am liebsten.

Natürlich hatte ich Angst davor, dass mir das alles zu viel würde und über den Kopf wachsen könnte. Von Müttern hört man immer wieder: „Wenn das Baby Dich anlächelt, ist alles Ätzende (schlaflose Nächte, Gespucke auf Lieblingsklamotten, Chaos in der Bude…) vergessen und das wiegt alles auf!“ Als Nicht-Mutter kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Überzeugt hat mich jedoch, was Bine über Mollie nach einiger Erfahrungszeit geschrieben hat, was ihr Freude dabei macht. Das konnte ich mich mir mit der Zeit dann vorstellen und heute absolut bestätigen.

Ja, aber …

  • Ja, ewiges Rausgehen macht nicht immer Spaß – aber fast immer.
  • Ja, der Feinstaub auf Fliesen und Parkett ist wirklich ätzend, aber entfernbar.
  • Ja, Haufen wegmachen ist nicht schön, tut aber nicht weh.
  • Ja, ein Hund mit langem, dichten Fell muss gebürstet werden. Paul haart aber zum Glück recht wenig, wenn nicht gerade Fellwechselzeit ist.
  • Ja, ein nasser Hund stinkt. Das kann man drehen und wenden wie man will. Aber Lüften, gute Fellpflege und hochwertiges Futter machen eine Menge aus, um das Problem im Griff zu haben. Wenn ich meine Kaschmirpullover gewaschen habe, riecht das Zimmer auch nach nassem Tier.
  • Ja, das Haus ohne Vorplanung nicht länger als zwei Stunden verlassen zu können, nervt. Ist aber regelbar. Irgendwann funktionieren hoffentlich vier Stunden.
  • Ja, ein Hund kostet ganz schön viel im Unterhalt, aber bisher finden wir es gut investiert.

In Summe tut Paul mir einfach gut. Es tut mir gut, durch ihn täglich zwei Stunden an der frischen Luft unterwegs zu sein. Woher ich die Zeit nehme? Weniger, dafür besser schlafen und weniger im Internet zappen. Die Morgenrunde macht mein Mann, d.h. ich bekomme meinen Schönheitsschlaf in der Frühe.

Es ist schön, vom Zausel so nah umgeben zu sein. Er ist meistens in meiner Nähe, wenn ich anwesend bin, auch bei der Arbeit im Homeoffice. Trotzdem akzeptiert er problemlos räumliche Grenzen im Haus, ins Schlafzimmer darf er zum Beispiel nicht. Er ist so dankbar, dass ein Blick in sein Gesicht eine Wohltat ist.

Woher und wohin?

Es blieb vorab die Betreuungsfrage zu klären, wenn er mich nicht begleiten kann. Da  habe ich dann über einen netten Kontakt bei uns an der Hundewiese Kiesbarg, die nur zwei Reihen hinter unserem Haus liegt, den Tipp bekommen, die Villa Pfötchen als Hundetagesstätte auszuwählen. Einen Rat, wo wir einen Gebrauchthund finden, hatte die nette Frau auch noch. Die Tierheime in und um Hamburg hatten nämlich leider nur Hunde, die für Anfänger völlig ungeeignet und/oder zu groß sind. So sind wir auf die Hundehilfe Polen e.V. gekommen.

Paul aus Polen

Beate Du Beau von der Hundehilfe Polen hat mich am Telefon davon überzeugt, dass Paul der richtige Hund für uns ist, auch wenn er ein bisschen größer als gewünscht ist und längeres Fell hat und ein größeres Gebiss … aber wir wissen ja: Irgendwas ist immer … Paul war gerade erst ein paar Tage vorher aus einem polnischen Tierheim von der Hundehilfe Polen nach Deutschland zur Vermittlung gebracht worden. Die Vermittlung erfolgte über den Tierschutz Stade e.V., wo er von Familie Elss aufgenommen wurde und wir ihn dort kennenlernen durften. Nach einem ausführlichen Telefonat bin ich am selben Tag noch hingefahren und ab da war es um mich geschehen.

Direkt ins Herz

Es war klar: Paul oder keiner, denn einen besseren Hund würde ich nicht finden. Hätte mein Mann Paul nicht haben wollen, hätte ich nicht weiter gesucht, sondern das Projekt Hund vorzeitig beendet. Nach der Prüfung unseres Hauses durch den Tierschutzverein durfte Paul zu uns. Von der Einreise bis zur Landung bei uns verging nur eine Woche.

Inzwischen hat sich alles eingespielt. Zum gemeinsamen Lernen, wie wir eine gute Beziehung zueinander bekommen und gesellschaftsfähig sind, haben Paul und ich zehn Trainingsstunden in der Hundeschule Freundschaft ohne Leine genommen. Einzelstunden erschienen mir am besten, denn Paul war kein Welpe und zu unsicher bzw. schüchtern für eine Gruppe erwachsener Hunde. Wir haben Vieles schon mit Frank Stummeier erarbeitet und leisten jetzt alleine Feinschliff.

Wir freuen uns, im Mai bei Anja Peters von Hundesicht & Menschenblick die Gehorsamsprüfung bestanden zu haben, so dass Paul mit meinem Mann oder mir in Hamburg ohne Leine laufen darf. Für mich ist diese bestanden Prüfung ein Meilenstein im Projekt Paul, denn es zeigt, dass auch ein außenstehender Prüfer findet, dass wir gut miteinander klar kommen. Als Ersthundehalterin ist ein bisschen Bestätigung von außen da auch mal ganz nett.

Zum Glück ist Paul in der Villa Pfötchen bei Familie Durand willkommen und wir wissen ihn dort gut aufhoben. Er geht gerne dahin und begrüßt uns freudig, wenn wie ihn wieder abholen. Wir können Tage und Nächte nach Bedarf buchen, was zu meinen unkonventionellen Arbeitszeiten passt. Für kürzere Zeiten oder Urlaube unterstützen uns unsere Familien. Die Nachbarn sind auch sehr hilfsbereit.

Wir sind dankbar, dass Paul bei uns ist und wünschen uns eine schöne, lange Zeit zusammen. Danke an alle hier genannten, dass Ihr uns das ermöglicht!

Jetzt noch Fragen? Gerne her damit!

Sonnenuntergang an der Hundewiese Kiesbarg in Hamburg-Neugraben

P.S.
Warum keine Katze? Pauline war so gut, dass keine Katze charakterlich da heran käme. Außerdem ist die Urlaubsbetreuung einer Katze nervenaufreibend.

P.P.S.
Den Namen hatte der Hund schon, als er zu uns kam. Wir haben also keinen P-Namen-Tick. Die Katze hatte ihren auch bereits, als sie uns adoptiert hat.

P.P.P.S.
Und ich wollte solche Sonnenuntergänge bei der abendlichen Hunderunde sehen, die ich bei anderen Hundehaltern immer nur im Internet bestaunt habe. Live ist das viel besser!

36 Gedanken zu „Langeweile in Perfektion

  1. Liebe Ines,

    ich kann dich total gut verstehen, ich möchte unseren Paul (Berner Sennenhund) auch nicht missen. Klar ist er manchmal anstrengend, aber eben auch total liebebedürftig und ein absolutes Familientier <3

    Es gibt einfach keinen besseren Kumpel 🙂

    Viel Spaß und noch viele schöne gemeinsame Stunden mit Paul!

    LG Kerstin

  2. Ein sehr schöner Artikel! Mir gefallen deine “Ja, aber..” Stichpunkte besonders 🙂 Wir haben auch einen Hund, genauer gesagt einen Australien Sheperd, und wir nehmen ihn immer super gerne mit auf Ausflügen oder im Urlaub.

    • Paul steht auch auf Ausflüge, besonders an die Nord- oder Ostsee. Er war auch schon eine Woche mit im Urlaub, er muss also keinesfalls immer hier bleiben, das ist dann die Ausnahme.

  3. Ich kann mich auch noch gut an deine ersten Fragen erinnern 😉
    Und ich freue mich total für euch, dass Paul bei euch eingezogen ist. Ich wollte als Kind schon immer einen Hund. Meinen Vater hätte ich auf meiner Seite gehabt, aber meine Mutter war da zu “stark”: nichts da… kostet Geld, macht Dreck…. etc. So blieb mir nichts anderes übrig und ich habe die Nachbarshunde angezogen, als wären sie magnetisch *g* Zu einem hatte ich eine sehr intensive Beziehung. Ich war nebem seinem Herrchen die zweite enge Bezugsperson in seinem Leben. Auch damals hängte ich mein Herz an einen Terrier 😉 Allerdings an einen Westhighland. Aber erst mit meinem jetzigen Partner ergab sich das Thema Hund. In Tierheimen fanden wir keinen passenden. Ich hab im Internet herum geschaut und bin bei den Jack Russell Terrier hängen geblieben. Sah Welpenbilder, verliebte mich in diese Rasse und es stand fest. Wir fanden einen Züchter und aus dem gewünschten Weibchen wurde ein Rüde… einfach weil Eddie uns ausgesucht hat. Sein Bruder drehte uns den Rücken zu und Eddie war wie verrückt und machte auf sich aufmerksam. Dann saß der kleine 12 Wochen alte Drops auf meinen Schoß, pullerte mich fröhlich an und beschloss damit: dieses weibliche Wesen gehört für immer mir! 😉 Und das seit 11 Jahren und ich will keinen einzigen Moment mehr missen. Und uns ist klar, dass unsere Zeit nun rückwärts läuft. Wir wissen schon, was nach seinem Tod mit ihm passiert und wenn noch einmal ein Hund, dann wieder ein Jack Russell. Dann gehen wir allerdings in die alte englische Zucht (mich letztens schon in einen verliebt *g*). Aber das alles dauert mindestens noch weitere 10 Jahre ;-)))))) Und wirklich daran denken können und mögen wir nicht.
    Wir sind uns übrigens ähnlich… Auch wir sind jetzt nicht soooo oft unter Menschen gewesen. Nachbarn kannte man durchs sehen. Das wars. Nun steht man manchmal halbe Stunde zusammen und quatscht (die Nachbarn mit Hund).
    Ich erfreue mich jedes Jahr aufs neue im Frühjahr die ersten zarten Blätter an den Sträuchen und Bäumen zu begrüßen (ja, ich sage wirklich: halloooohooo da seid ihr ja wieder zu den Blättern (wenn mich jemand sieht, hält er mich für bekloppt *g*)). Unser Motto ist übrigens: ohne Hund? Ohne uns! Unser Hund darf überall dabei sein. Klar gibt es Sachen, wo es nicht geht. Die meine ich auch gar nicht. Aber Urlaub? Nur dahin, wo unser Hund herzlich Willkommen ist. Unser Hund ist vollwertiges Familienmitglied. Ja, manchmal ist es lästig spazieren zu gehen. Aber wenn man dann draußen war, ist es doch nicht doof gewesen. Er schenkt uns soviel und er wird das allerbeste Leben bei uns haben, bis zu seinem allerletzten Atemzug. Das haben wir uns geschworen. Und irgendwann müssen sich Paul und Eddie kennenlernen 😉
    Du hast toll geschrieben! Und Paul passt perfekt zu euch <3

    • Liebe Anrea,
      Danke Dir für Deine Geschichte mit Eddie. Kann mir sehr gut vorstellen, wie Eure erste Begegnung war 🙂 .
      Ich wünsche Euch noch weiter so eine schöne Zeit zusammen, die Ihr genießen könnt.

  4. Ui, Dein Post ist toll!!!!!! Ich bin ja bekanntlich auch ein Fan von Paul und schreibe es auch hier nochmal, dass ihr in meinen Augen so aus der Ferne betrachtet einfach ein Traumpaar seid! Und ich freue mich sehr, dass unsere kleine Cave mit dazu beigetragen hat, dass Dein Entschluss, einen Hund zu halten, ernst wurde. Denn Paul hat es gut bei Euch und ohne Paul wäre Dir so viel entgangen (Staub, Spaziergänge in Sturm und Regen usw. grins). Ein Tier liebt bedingungslos und zeigt dies auch, was will Frau mehr?!
    Dein Post ist zudem wunderbar geschrieben, ich nickte mehrfach zustimmend und musste doch auch sehr oft grinsen ;o)
    Ich freue mich auf die nächsten Bilder von Paul und sende ganz liebe Grüße
    Janine
    P.S. Und irgendwann müssen wir euch mal besuchen kommen ;o)

    • Danke Dir, Cave hat eine so charmante Ausstrahlung, der ich mich nicht entziehen kann. Wenn Ihr mal nach Hamburg kommt, machen wir unbedingt einen Spaziergang zusammen!

  5. Liebe Ines,
    Du sprichst mir aus der Seele, das Glück und die Freude überwiegt, das Leben ist ums so vieles schöner und fröhlicher geworden, seit Sando bei uns eingezogen ist, ich möchte keinen Tag missen, und auch unsere Katze Charly hat sich bestens an ihn gewöhnt, der Chef von beiden ist aber Charly.
    liebe Grüße von Hundefreundin zu Hundefreundin
    Gabriele

  6. Hach ,bin auch ganz verliebt in euch 🙂 ,ihr seid ein tolles Team zusammen!

    Ganz liebe Grüße ,und Danke für diesen interessanten Einblick <3

  7. So ändern sich die Zeiten…….und das ist gut so.
    Ich freue mich für dich über dein Hundeglück 🙂

  8. Ich muss sagen, wenn ich Paul und Cave sehe, dann denke ich wehmütig an meine Hundetage zurück. Diese Tiere geben einem wirklich soviel zurück, da war das Regenwetter egal, der Geruch und die Haare. Sehe ich genau wie du.

    Momentan haben wir ja wenigstens noch unseren kleinen Felix und der würde keinen Hund tolerieren.
    Liebe Grüße und für mich wünsch ich mir noch viele Paul Instagram Bilder 🙂

    • Felix ist die süßeste-Fotokatze, die ich kenne! Er hat genau den gleichen Blick und Zeichnung wie unserer frühere Pauline, ist nur etwas zarter gebaut. Ich freue mich immer sehr, ihn auf Instagram zu sehen.

  9. Ja, langweilig sollte das Leben nicht “daher” kommen. Wir haben nur eines. Und wenn man sich damit langweilt, dann stimmt was nicht.
    Der Paul ist toll. Und ich kann mir gut vorstellen,d ass er eine echte Bereicherung darstellt. Aktuell habe ich noch keinen Bedarf nach weiterer Beschäftigung, aber das kann sich noch ändern. LG Sunny

  10. Ich freu mich sehr das ihr ein so toll eingespieltes Team geworden seid . Wünsche euch mit Paul viele , tolle Jahre :))

    LG Heidi

  11. “Es war klar: Paul oder keiner, denn einen besseren Hund würde ich nicht finden.”…
    ja, so kann es gehen, wenn es zwar nicht mehr langweilig, aber dennoch perfekt ist ;-).
    Ein sehr schöner Post, liebe Ines und alles richtig gemacht!
    Ich freu mich mit Euch, Sieglinde

  12. Liebe Ines,
    wie schön, dass Paul Euch so gut tut und Ihr ihm. Ich finde es bemerkenswert, was Ihr in der Zeit schon alles zusammen geschafft habt. Du bist wirklich enorm zielstrebig! Ein schöner Beitrag voller tiefer Einblicke und ich sehe sie gerne, Deine Bilder von und mit Paul und Euren Ausflügen ins Grüne. Und wer weiß – vielleicht muss in mein Leben auch mal etwas mehr Schwung und Regelmäßigkeit 😉
    Liebe Grüsse!
    Bärbel ☀️

  13. Liebe Ines,
    das was du berichtest, ist so ganz und gar nicht langweilig. Ganz im Gegenteil. Und ich wische mir gerade die Lachtränen aus den Augen. Du erzählst in sehr bunten Farben. Ich kann es mir genau so vorstellen!
    Eine wunderschöne gemeinsame Zeit,
    Doris

  14. Herzlichen Glückwunsch zu Paul!!! Ich freue mich wahnsinnig für Dich und ja, ich habe das genauso erlebt: Plötzlich quatscht man mit wildfremden Menschen, nur weil man einen Hund dabei hat!
    Ich wünsche Euch ganz viel Freude mit Paul!
    LG Bine

    • Danke, Dein Teddy sieht zauberhaft aus und sehr lieb. Den würde ich gerne sofort durchs Fell Flauschen.

  15. Liebe Ines,
    am besten finde ich ja, dass Du schreibst, dass Dir Deine wohlgeordnete Umwelt zu “langweilig” wurde. 😀 Ehrlich??

    Ansonsten ist dieses einer Deiner besten Blog-Posts ever, finde ich. Man merkt richtig, wie Du Dir nicht nur alle Vor- und Nachteile zum Thema Hund sondern auch jeden Satz genauestens überlegt hast und wie viel Herzblut von Anfang an im “Projekt Paul” steckt. Schööööööön!!! ❤ ❤ ❤

    Freut mich voll für Euch Alle, dass es die richtige Entscheidung war und dass Paul Dein Leben so bereichert!
    Liebe Grüße
    Gunda

    • Ja, ehrlich 🙂 . Wenn es nicht ehrlich wäre, würde ich es nicht schreiben. Falls Du es vielleicht für Schwerz oder Ironie gehalten haben solltest: Nein, ist ernst gemeint ohne Smileys und Zwinkern. Ich liebe Ordnung, aber es gibt irgendwann einen Grad, der mich zur Veränderung antreibt. Bei Menschen und Sachen. Ist schwer zu erklären.
      Freue mich, dass Dir der Beitrag gefällt. Ich habe in Gedanken eine Weile daran herumgebastelt, aber das Schreiben an sich viel mir schwer, weil ich so viel darin unterbringen wollte. Ich hatte Bedenken, dass es zu langatmig und langweilig werden würde.

  16. Liebe Ines,
    ich habe deine Paul-Schilderungen mit großem Interesse gelesen, denn auch ich bin ein Fan Eures Hundes – und ich freu mich riesig über eure bestandene Prüfung! Ja, ich glaube, das Leben sagt einem manchmal, wann man soweit ist für dieses oder jenes Tier – da kann man vorher noch so gscheit herumüberlegen, letztendlich “passiert” einem das Tier, wenn es so sein soll, und dann ist es normalerweise auch perfekt und richtig. Bei meinem ersten Kater Jeronimo war das auch so, ursprünglich hätte ich nicht an eine Katze als Haustier gedacht und dann war’s selbstverständlich – und große Liebe. (Wir haben uns allerdings trotzdem nicht gescheut, wieder mit Katzen zu leben – was nicht bedeutet, dass es nicht eines Tages auch ein Hund sein kann. Es gibt so viele Tiere, mit denen ich gern leben möchte …)
    Kraul deinen Süßen bitte von mir hinter seinen entzückenden Ohren!
    Ganz liebe Rostrosengrüße
    von der Traude
    PS: Es gibt SCHON WIEDER ein “kurz-Kleid-Posting” von mir …
    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/05/uber-eine-unheimliche-krankheit-und.html

    • Freue mich immer so, wenn Du bei Aktion dabei bist” Pauline war auch nicht meine erste Katze, es gab schon Minky, Fritz, Tapsie und Katinka vorher 🙂 . Aber erstmal bleibt sie die letzte 🙂 .

  17. ihr habt das genau richtig gemacht! nicht irgendein “modetier” “geshoppt” sondern gewartet und gesucht bist “euer” hund aufttaucht. paul ist wirklich hinreissend auf fotos und was du über ihn erzählst hört sich super an. ich hoffe der hund der uns findet hat etwas von seinem charakter! nur kleiner muss er sein – er muss ins faltboot und notfalls in einen rucksack passen – rucksack deswegen weil hier die wege streckenweise stiegen oder leitern haben wegen dem sandsteintypischem geländeprofil……
    extra knuddler für paul! xxxxx

    • Wir haben schon überlegt, ob wir mit Paul mal Paddeln gehen können und wir würden ihn wohl aber nur sehr schwierig ins und aus dem Boot bekommen … diesen Sommer werden wir das Risiko wohl noch nicht eingehen. Aber an sich müsste das ja gehen. Er ist allerdings so wasserscheu, dass er sogar über Rinnsäle im Rinnstein springt …
      Vielleicht ein so ein süßer Bolonka das passende “Modell” für Dich? Die gibt es in rucksacktauglich und für lange Wanderungen kann man die wohl gut trainieren, so dass ihnen das nichts ausmacht. Ich wünsche Euch GANZ SEHR, dass ihr auch so einen wunderbar zu Euch passenden Hund bekommt. Du wirst viel Freude daran haben. Stupser von Paul an Dich!

  18. Ein toller Bericht, vielen Dank für´s Teilen bei Instagram. Freut mich ja sehr, dass es ein Hund besonders geschafft hat, das Herz einer Katzenliebhaberin zu erobern! 🙂

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