40+Style

Dresses for women over 40
Es gibt Frauen und Männer, die denken, dass sie altersunabhängig alles tragen können.* Dazu gehöre ich nicht. Selbst wenn man mit 40 das gleiche Kleidungsstück trägt wie mit 20, bin ich mir sicher, dass es anderes kombiniert wird als mit 20, wenn es ein alters- und typgerechtes Outfit ist.

Bei 40+Style findet Ihr klasse Outfits für Frauen, die mit Spaß an Mode haben und einen eigenen Stil pflegen. Mein Blog ist inzwischen auch dabei. Auf Instagram freue ich mich schon länger über die schönen Inspirationen, die Seitenbetreiberin Sylvia mit dem Hashtag #40plusstyle in die Welt schickt.

Was hat sich in Eurem Stil zwischen 20 und heute am meisten verändert?

  1. * Klar KANN man das machen, aber es geht darum, gut darin auszusehen. []

23 Gedanken zu „40+Style

  1. Liebe Ines,
    mit 20 richtete ich mich nach der Mode, ich konnte damals wirklich alles tragen (Kleidergröße 34 – 36); heute mit 55 Jahren (Kleidergröße 40 – 42), lege ich großen Wert auf gute Qualität, gute Passform und Bequemlichkeit. Auf keinen Fall darf der Eindruck von Nachlässigkeit entstehen, in Bezug auf Kleidung und des gesamten Erscheinungsbildes (Frisur, Schuhe, Make up, Duft), ins Büro trage ich immer Schmuck und meistens einen Blazer. Ich achte jetzt mehr auf mein Erscheinungsbild als früher und gerade im Berufsalltag auf ein gediegenes seriöses Aussehen (bin im öffentlichen Dienst mit Parteienverkehr).
    liebe Grüße aus Salzburg Gabriele

    • Blazer haben einfach immer einen seriösen Touch. Kann gut verstehen, dass Sie Deine Job-Basics sind.

  2. Absolut richtig! Kann ebenfalls sehr vieles von dem tragen was so angeboten wird ,aber eben in einer anderen Art und Weise wie eine junge Frau :)

    Ein guten Morgen und liebste Grüße nach Hamburg <3

    • Gerade bei Dir gefällt mir der Mix mit judendlicheren Sachen sehe gut. Das fällt mir immer wieder auf.

  3. Guten Morgen Ines, recht hast Du. der Geschmack ist auch ein wenig anders auch wenn man noch auf die selben Dinge steht als mit 20 Jahren. Und da musste es bei mir günstig sein. Orsay gabs ja schon damals und ich passte da auch noch rein.
    als ich Deine Überschrift gelesen habe, dachte ich oh jeh Ines hat mein Minionsshirt gesehen ;)
    Ach bei den 40+ bin ich auch registriert.
    Wünsch Dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße Tina

    • Bis heute wusste ich nicht, was Minions sind :) . Habe Deinen Beitrag nach Deinem Kommentar gelesen und weiß jetzt, was Du meinst ;) . Nein, meiner war nicht auf Dich “gemünzt”. Orsay ist so eine Marke, bei der ich Anfang der 1990er als Azubi gerne gekauft habe. Erschwingliche Sachen und ich passte auch gerade noch rein.

  4. ….”Was hat sich in Eurem Stil zwischen 20 und heute am meisten verändert?”
    Leider die Kleidergröße ;-). Die Farben sind bei mir in den dazwischen liegenden über 40 Jahren weitgehend gleichgeblieben. Mit den Farben für den Herbsttyp fühlte ich mich schon immer wohl, da wusste ich noch garnicht, dass ich dieser Typ bin.
    Bei mir gibts viel Naturmaterial und Lässiges. Ab und an ein Schuss Romantik in Form von Accessoires wie großen Klunkerring, Spitzenschal oder Bügeltasche zur Jeans oder auch klassisch für den festlichen Abend. Aber auch das mache ich eigentlich schon immer…
    Manchmal ist es leichter diesen Stil zu finden, manchmal schwerer, weil die Mode gerade etwas ganz anderes bietet. Und sie kann ja durchaus diktatorisch sein was Farben und Schnitte betrifft. Da habe ich schon manches Jahr sehr wenig gekauft und bin in meinen alten Klamotten lange unterwegs gewesen – Deine Modemathematik hätte gejubelt.
    Ein schönes Wochenende mit herrlichem Wetter wünsche ich Dir und schicke schon mal sonnige Grüße, Sieglinde

    • Ja, die Mode macht es einem nicht immer einfach, dem eigenen Stil treu zu bleiben. Vom Wandel lebt dieses Industrie schließlich großteils. Wie gut, dass einige Teile das überdauern und uns dabei weiter gut kleiden, bis wir wieder mit der nächsten Welle schwimmen können.

  5. bei mit wurde einfach nur alles länger:
    röcke, kleider, hosen, ärmel, ketten und ja, die gürtel auch :)
    liebe grüße
    bärbel ☼

    • Danke für den Gürtellacher, den ich tatsächlich erst beim zweiten Lesen verstanden habe :) . So lange Du nicht mehr länger wirst, ist alles gut, oder?

  6. Alles :) So das ich das gar nicht beschreiben kann…Und die Seite von Silvia ist eine wahre Fundgrube, da hast du wirklich etwas Schönes vorgestellt liebe Ines. Hab ein schönes Wochenende und LG Sabina | Oceanblue Style

  7. bei sylvia lese ich auch von zeit zu zeit mit. vor allem mag ich ihren persönlichen stil – diese kühle, lässige eleganz kleidet ihren schlanken blonden typ perfekt!
    natürlich war auch ich mit 20 sehr viel schlanker, aber es ist nicht wirklich fett was dazugekommen ist. die beckenknochen haben sich verbreitert, ebenso rücken und schultern, und der busen ist grösser geworden. (und das ohne schwangerschaft!) in meinen 20ern habe ich am liebsten micro minis getragen – dass würde ich heute nicht mehr tun, da käme ich mir sehr albern vor. und die jeans sind verschwunden, sie wurden immer unbequemer.
    im prinzip bin ich froh dass ich einen meinen proportionen entsprechenden look gefunden habe. dank meiner lebenslangen liebe zur 40/50er silhouette musste ich auch gar nicht lange suchen.
    und mittlerweile fühle ich mich in weissen blusen wohl!
    schönes weekend meine liebe!!! xxxxx

    • Hast Du neue weiße Blusen?
      Ich habe auch das Gefühl, dass einige Knochen von mir noch breiter geworden sind. Geht das auch ohne Unfälle und Schwangerschaften? Muss wohl …

  8. Liebe Ines, meine Kleidung hat definitv an Länge gewonnen. Die ganz kurzen Teile bleiben im Laden oder haben neue Besitzer gefunden.
    Auch haben ein paar klassischere Teile den Weg zu mir gefunden. Man darf sie vermutlich seriös nennen :)
    Aber ein paar Sachen bleiben auch, wahrscheinlich bis ich 70 bin. Auch wenn sie vermutlich nicht so altersgerecht sind.
    Ich werde gleich mal stöbern bei deinem Link.
    Viele Grüße und schönes Wochenende
    Ela

    • Hihi, an Länge haben meine auch gewonnen :) . In meinen 20ern habe ich ziemlich kurze Röcke sehr gerne getragen.

  9. Hi Ines,

    Du weißt ja, ich halte bekanntlich NULL von altersbedingten “Moderegeln”. Schon gar nicht welchen, die mir von außen vorgegeben werden.

    Davon abgesehen, vermag ja auch keiner genau zu sagen, ab wann genau was “verboten” ist, also ob man nun z.B. ab 30, 35, 40, 45 oder was weiß ich keinen Minirock (klassisches Beispiel) mehr tragen darf. Bzw. jede(r) setzt die Altersgrenze anders.

    Ich persönlich mache das (an mir und an anderen) weniger am Alter als von körperlichen Gegebenheiten abhängig. Wenn man in Hotpants unvorteilhaft aussieht, weil die Beine das nicht hergeben (Stichwort: die “Plage” – z.B.), ist es dann nicht völlig egal ob man 25 oder 50 ist? Wenn’s blöd aussieht, siehts blöd aus. Egal wie alt man ist!

    Umgekehrt denke ich auch nicht, dass man immer automatisch GUT gekleidet ist, wenn man sich “seines Alters entsprechend” kleidet. Wobei das “seines Alters entsprechend” wie vorhin schon bemerkt, ziemlich relativ ist (frag die “Brigitte”, sie wird Dir vermutlich was anderes erzählen als die “Cosmopolitan”…).

    Wenn ich darüber nachdenke, was ich früher anders gemacht habe als heute, ja, dann denke ich auch, ich habe als Teeny mehr versucht anderen (und ihren Vorstellungen) zu entsprechen als ich das heute tue. Was sich geändert hat mit den Jahren: Durch das viele Experimentieren weiß man eher, was einem steht und was nicht. Man entwickelt halt seinen eigenen Stil. DAS macht für mich den Unterschied zwischen 15 und 45.

    Lg, Annemarie

    • Das übernehme ich 1:1 liebe Annemarie, mit kleinen Einschränkungen. Ich fühle mich beispielsweise in einem Bikini am Strand nicht mehr wohl. Wie du schon sagtest: Im Laufe der Jahre hat wohl jeder seinen eigenen Stil gefunden.

    • Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Lustigerweise ist Dein Satz “ich habe als Teeny mehr versucht anderen (und ihren Vorstellungen) zu entsprechen als ich das heute tue. ” bei mir eher umgekehrt. Liegt sicher daran, dass mein Beruf mit sich bringt, dass Menschen sehr af meine Kleidung gucken. Als Teeny habe ich eher bewusst versucht, auch mal mit Kleidung anzuecken.

  10. Mir gefällt die Seite von Sylvia. Ich lese hier schon länger. Gegen Tipps ist auf jeden Fall nichts einzuwenden. Ansonsten mag ich persönlich keine Modediktate. Aber es gibt für mich natürlich Sachen, die würde ich heute nicht mehr tragen.

    LG Sabine

  11. Bei mir gab es große Änderungen was die Kleidung betrifft: früher mehr Jeans, Minis, Leggings, usw., jetzt achte ich schon mehr auf meine Kleidungund und welche passt zu meiner Figur. Gibt es zwar sportlich, aber eher eleganter!
    Außerdem ich benutze jetzt eigentlich jeden Tag Make up (die Falten sind da! :( )
    Sylvias Blog ist ganz gut – ich habe sie schon in Face!
    LG Claudia

  12. @Ines: Wenn ich schreibe, ich versuchte anderen und ihren Vorstellungen zu entsprechen (im Teenyalter), dann meinte ich weniger den Erwachsenen, sondern den Gleichaltrigen. Als Teeny geht es ja sehr darum “dazuzugehören”, man möchte das haben, was alle anderen auch haben um seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe zu demonstrieren. Individualität spielt da noch nicht so eine große Rolle – ich glaube, das ist so ein “Teenyding”.

    Beruflich habe ich heutzutage das Glück, dass ich in der Modebranche arbeite und da kann man glaube ich von den Kollegen eine gewisse Aufgeschlossenheit erwarten, die auch größtenteils vorhanden ist. Ich falle zwar nichtsdestotrotz mit meinen Looks auf, habe aber (bis auf eine Ausnahme) bisher nur positive Resonanz zu meinen Outfits erhalten.

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