Anzeige – 10 Tipps zur Kleideraufbewahrung

Kleiderschrankinhalt_Ines_Meyrose_fuer_graphitti-blog.de

Ob wir viel oder wenig im Kleiderschrank haben, spielt bei der Aufbewahrung keine Rolle. Hauptsache ist, dass wir den Überblick über unseren Fundus haben, damit wir alles nutzen können. Dabei hilft zum einen die regelmäßige Kleiderschrankinventur, zum anderen das passende Ablagesystem. Für den Graphitti-Blog habe ich vor einiger Zeit mal diese Grafik zum Inhalt der meisten Kleiderschränke gebastelt. Das Pareto-Prinzip soll für Euch und nicht mit Euch spielen. Wenn Ihr es also geschafft habt, die Schrankhüter wiederzubeleben oder aus dem Haus zu schaffen und nur noch Sachen zu besitzen, an denen Ihr Freude habt, geht es an das Ablagesystem.

Träumen ist erlaubt …

Wie die meisten Frauen träume ich von einem Ankleidezimmer. Die Realität sieht anders aus. Der Kleiderschrank steht im Schlafzimmer. Das Schlafzimmer ist der letzte Raum im Haus, dessen Möbel seit dem Einzug ins Haus 2003 und dem damit verbundenen Zusammenziehen mit meinem Mann noch keine Auffrischung erhalten hat. Was bedeutet, dass der Stil 1990er-2-Haushalte-Mix ist … Hach wie schön wäre ein neues Schlafzimmer (Werbung) … Da die Prioritäten aber bisher auf dem Kleiderschrankinhalt und nicht seiner Form liegen, wird also vorerst weiter mit dem Bestand gearbeitet. Bei Homify habe ich allerdings schöne Räume gesehen, die mich bereits auf Ideen bringen …

Kleiderschrankordnung mit Holzkleiderbügeln Bumerang von IKEA

10 Tipps für den Überblick im Kleiderschrank

  1. Hängt möglichst viele Sachen auf Bügel. Natürlich auf passende Bügel, die die Schulterpartien der Kleidungsstücke heil lassen. Warum? Für mehr Überblick! Ihr seht mehr vom Einzelnen Kleidungsstück, als wenn diese zusammengefaltet gestapelt liegen. Es rutscht auch nicht so leicht etwas dazwischen oder nach hinten aus dem Blickfeld.
  2. Holzkleiderbügel Bumerang von IKEAKauft für den ganzen Schrank gleiche Bügel. Wenn alle Bügel gleich sind, mindestens auf einer Kleiderstange, hängen die Sachen alle in derselben Höhe. Das sieht gleichmäßig aus und Ihr könnt schon auf der Stange Unterschiede in Längen und Breite der Kleidung sofort erkennen.
  3. Auf Bügel gehören auf jeden Fall Blusen, Hemden, Blazer und Kleider. Ich empfehle auch T-Shirts und Hosen auf Bügel zu hängen. Für Röcke verwendet ggf. Spezialbügel, die dann aber auch alle bitte nebeneinander hängen.
  4. Bei Strickwaren wie Pullovern und Cardigans kann man geteilter Meinung sein, ob die besser hängen oder liegen. Hängen bietet mehr Überblick, schadet aber bei schweren Stücken der Ware, denn die Maschen hängen sich dann aus. Wichtig ist dabei sehr, dass die Schulterbreite von Bügeln und Strickwaren zusammenpassen, damit sich keine Beulen hineinhängen. Weil ich da eher vorsichtig bin, dürfen meine Strickwaren zusammengefaltet in Fächern liegen.
  5. Am übersichtlichsten finde ich die Sortierung nach Art der Kleidung. Eine Stange Hosen, Shorts und Röcke, eine für Blazer, Blusen und Shirts und eine für Kleider, die auf alle Fälle frei mit dem Saum über dem Boden schweben müssen. Innerhalb der Art sortiere ich erst nach Farben und dann nach Längen. Feste Kombinationen zusammenzuhängen hat den Nachteil, den Blick auf Kombinationsoptionen zu verstellen.
  6. Anlasskleider, die Ihr nur selten tragt, könnt Ihr mit speziellen Schutzhüllen verpacken. Bitte nicht in der Plastikhülle der Reinigung lassen. Ihr wisst nicht, was für Chemie in der Folie ist und sie ist nicht luftig genug. Das die Bügel aus der Reinigung wieder zurück oder in den Müll gehören, brauche ich nicht zu betonen, oder? Sie sind viel zu schmal und beschädigen damit auf Dauer die Kleidung beim Hängen mit Abdrücken.
  7. TücherschubladeFür Tücher und Schals gibt es viele Aufbewahrungssysteme, über die ich schon mal geschrieben habe und es in den Kommentaren zu dem Beitrag auch klasse Anregungen gibt => siehe Beitrag zur Tücherschublade. Wichtig ist auch dabei, dass Ihr alle Tücher sehen könnt – möglichst in brauchbarer Höhe mit Tageslicht.
  8. Unterwäsche lege ich einfach lose in Schubladen. Wer weniger Platz hat, legt sie am besten ordentlich zusammen, weil sie dann weniger Platz braucht.
  9. Strumpfhosen und Leggings liegen wie die Tücher nebeneinander, so dass ich die schmale Seite sehen kann und einen Überblick über die Farben habe.
  10. Socken und Strümpfe finden sich am besten in kleinen Fächern wieder. Ich nehme offene Schuhkartons zur Untergliederung einer großen Schublade. Es gibt je einen Karton mit Baumwollsocken, dünnen Kniestrümpfen, Baumwollkniestrümpfen, Sneakersöckchen und dicken Woll- bzw. Sportsocken. Das Einräumen nach der Wäsche macht zwar etwas mehr Arbeit, aber das schnelle Finden der passenden Socken im morgendlichen Halbschlaf macht das wett.

Wo steht Euer Kleiderschrank? Träumt Ihr auch von einem Ankleidezimmer?

Für diesen Beitrag mit den Verlinkungen wurde ich von Homify beauftragt und habe eine Vergütung erhalten. Damit ist der Beitrag eine Anzeige. Trotzdem gibt der Beitrag – wie immer – meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

27 Gedanken zu „Anzeige – 10 Tipps zur Kleideraufbewahrung

  1. 1A zusammenfassung! sehr praktisch und vernünftig!
    ich mach´s genau so! :-)
    und zum glück bin ich schon bei “nur noch lieblingssachen”. ein ankleidezimmer brauch ich nicht, vll. wegen nur lieblingssachen, da kann man sich quasi so nebenbei anziehen…..
    aber ich träume auch nicht von einer komplett-schlafzimmer-einrichtung. wir nutzen mein altes eisenbett und haben zum einzug ins haus einen 6-türen schrank (mit aufsätzen & 2 spiegeltüren) in naturbelassener massiver eiche aus 2.hand gekauft. dann gibts noch 2 antike komoden und ´nen “apothekerschrank” für kleinkram wie socken, tücher, etc.. und natürlich die “perfekten” farben (aus kreide & pigment) an wänden und decke, geölte dielen, echte teppiche, einen vorhang aus handbedrucktem indischem stoff (mit molton gedoppelt), einen schicken kronleuchter, einen hübschen quilt am betthaupt…….
    spanplatte kommt uns nicht über die schwelle! :-)
    schöne woche nach hamburg!!! xxxxxxx

    • Dass Anziehen mit einem Lieblingsstückefundus viel schneller geht, finde ich auch. Die Auswahl wird dann zum Luxusproblem und das ist gut so.
      Unser Schlafzimmer ist ganz ungewöhnlich geschnitten, so dass kein fertiger Schrank sinnvoll hineinpasst (Höhe 3,60 m aber dann mit schräger Wand, 2 Türen, Schornsteinecke, eher lang als breit der Raum …). Es wird irgendwann auf einen Einbauschrank hinauslaufen. Um Deine Dielen beneide ich Dich!

    • einbauschrank ist natürlich die allereleganteste lösung! mit “tapetentüren” muss man ihn noch noch mal wahrnehmen :-)
      und man kann sich die schrankinneneinrichtung massschneidern bei maximaler platzausnutzung!
      xxxx

  2. Guten Morgen!
    Falls ich einmal den ersten Schritt schaffe mache ich mich daran Überblick im Kleiderschrank zu haben :))

    Bis jetzt ist bei mir Schrank aufmachen wie shoppen ,ich finde andauernd Sachen die ich nicht kenne :D ,nicht mehr weiß das die da drin sind. Wollte grade heute in meinem Beitrag darüber schreiben ,also das ich momentan nichts neues kaufen mag ,sondern am “aufbrauchen” bin.

    Liebe Grüße!

    • Habe gerade gesehen, dass Dein heutiger Beitrag das Thema aufgreift. Vielen Dank für die Erwähnung dieses Beitrag! Shoppen im eigenen Kleiderschrank könnte Dein Restjahresprojekt werden, oder?
      Mach doch mal eine Bestandsaufnahme. Hast Du ein Gästebett? Ich könnte mal wieder nach Wien fliegen!

  3. sehr,sehr,sehr aufgeräumt und noch besser sortiert . Das allermeiste hab ich in meinem Schrank auch so eingeräumt . Nur meine Kleiderstange ist zu kurz . Ansonsten passt es :)) Und zu dem Anteil mit den Lieblingsstücken ist das bei mir genau umgekehrt . 90% Inhalt liebe ich besonders ,der Rest ist für bestimmte Anlässe . Und würde das Wetter mehr mit spielen , käme einiges öfter an´s Tageslicht
    LG heidi

    • Was noch bessser sortiert?
      Ich habe aus einem Schrankteil, der eigentlich 4 Fächer hatte, 2 kurze Kleiderstangen für Hosen und Blusen/Shirts gemacht mit selbst eingebauter Kleiderstange. Ging ganz fix, mal eben die Halterung in die Seitenwände zu setzen.
      Schön, dass Du Deine Sachen so gerne magst!

  4. Schön wär’s, könnte ich mich derart ausbreiten!
    Die Kleiderschrankleichen sind schnell gezählt und ich hab wenig Mühe, sie auszumisten. Mein Sortiment ist überschaubar, ich hab es in der Regel im Kopf.
    Allerdings ist unser Kleiderschrankplatz sehr begrenzt, so dass ich meine Sachen meist doppelt hängen muss. Alles was gefaltet werden kann liegt, was hängen sollte, tut es auch. Mit Strümpfen und Tüchern verfahre ich ähnlich, aber längst nicht so schön aufgeräumt, wie bei dir. Das ärgert mich, aber ohne grundsätzliche Neuoptimierung unserer recht sporadisch angeschafften Schränke wird das nichts.
    Ich habe da gegen Widerstände meines Ehemannes zu kämpfen, der ungern neue Möbel anschafft …
    Nächste Aufgabe bitte!
    Herzliche Grüße nach oben…
    Susanne

    • Falten nimmt weniger Platz weg, das stimmt. Je weniger Platz man hat, um so enger liegen die Sachen dann am Ende. Bin froh, 4 Türen für mich alleine zu haben. Der Schrank meines Mannes steht nämlich woanders :) . Welche Aufgabe hätten sie denn gerne als nächstes, liebe Frau Rotlilie?

    • Hinter meinen 4 Türen verbergen sich nur 2 breite Fächer, das reicht definitiv nicht. Dem Gatten einen separaten Schrank anzudienen wäre eine Option, ich denke drüber nach…
      Schuhschrank / Schuhaufbewahrung – das wäre ein Thema zu dem ich wirklich Inspiration benötige. Nicht dass ich zu viele hätte, es mangelt auch hier am richtigen Möbel!
      Herzlich…

    • Schuhschrank, da sprichts Du ein schwieriges Thema an … Schuhe brauchen einfach so viel Platz und ich mag es z.B. überhaupt nicht, Straßenschuhe im Kleiderschrank ohne Karton (eigentlich gar nicht) aufzubewahren. Ich lege ja auch meine Schmutzwäsche nicht in den Schrank … Wenn mich dazu mal die Muse küsst, schreibe ich mal darüber. Ist notiert!

    • Ähm .. 2 Fächer, völlig konfus… im Grunde “gehören” mir von einem 3 teiligen Schrank 2 Teile, davon eine Kleiderstange für Langes, eine für Kurzes, darüber 3 Fächer für “Flachware” – das ist nicht so üppig.

  5. Sehr beindruckend, Dein Kleiderschrank, liebe Ines!
    Meiner sieht – noch?! – nicht so aus. Es muss mir mal einer psychologisch erklären, warum frau so gern Sachen aufhebt, insbesondere Anziehsachen (mein Mann ist da viel konsequenter) – vielleicht packt mich dann mehr der Ausräum-Rappel? Seit ich nicht mehr täglich ins Büro gehe oder Seminare halte, brauche ich eigentlich gar nicht mehr so viel – auch keine Blazer mehr oder so. Dennoch findet sich noch sowas im Schrank. Wenn ich jetzt geschäftlich unterwegs bin, kleide ich mich weniger förmlich.
    Ich kenne eine gute caritative Organisation, dort werde ich nun einiges hinbringen. Die machen Upcycling und verkaufen die Teile dann. Danke für den Anstoss, Ines.

    • Oh, die Psychologie … nicht loslassen können? Positiv gesehen: Gutes bewahren wollen? Freut mich, dass ich Dir einen Anstups mit dem Artikel gegeben habe.

  6. Gleiche Kleiderbügel nehme ich mir immer mal wieder vor, aber noch war ich zu faul es anzugehen. Beim wie sortieren bin ich auch noch etwas unsicher, momentan ist es nach Farbe. Aber ich finde jetzt den Ansatz nach Kombinationen fast besser, das erspart mir an hektischen Tagen Sucherei.
    War ein sehr interessanter Post. Danke.
    Liebe Grüße Ela

    • Trägst Du dann nur ganz feste Kombinationen oder varriierst Du trotzdem?
      P.S. Freue mich so über Deinen “In den Kleidern von …”-Beitrag heute!

  7. Liebe Ines, wunderbare Tipps. Alles sehr vernünftig und einleuchtend. Im großen und ganzen ist es bei uns gut geregelt, es fehlt allerdings an Kleiderstangen. Deshalb muss leider viel gefaltet werden.
    sieht schön aus mit Deinen Bügeln, alle gleich und schön sortiert… :)
    Liebe Grüße Tina

    • Kannst Du nicht auch einfach Kleiderstangen statt der Fächer einbauen? Im Baumarkt gibt es Stangen und Halterungen, die angeschraubt werden.

  8. Momentan teile ich mir noch einen Kleiderschrank mit meinem Mann. Wenn demnächst der zweite Sohn ausgezogen ist, dann kommt ein Zweiter dazu. Obwohl ich regelmäßig alte Sachen aussortiere, reicht der Platz einfach nicht. Bei dir sieht alles sehr übersichtlich aus.

    LG Sabine – Bling Bling Over 50

    • Eine Zeit lang wurden meine Sachen auch immer mehr. Seit ich einmal im Jahr eine komplete Inventur mit Zählen mache, is es weniger geworden. Ich überlege beim Kaufen (und auch PR-Muster aussuchen) mehr, ob ich das wirklich “brauche” oder dafür ein anderes, was ich gerne mag, weniger tragen werden werde. Wenn die Antwort auf die Frage ja lautet, darf es nicht einziehen.

  9. Mann Ines. Da hast du uns aber wieder ordentlich Hausaufgaben aufgegeben. Mit den Kleiderbügeln hast du recht. Ich komme auch mit vier verschiedenen Sorten gut hin. Weil ich Blazer, Mäntel etc. eher auf Breitere Bügel hänge. Hosen über Stangen und Röcke etc. an Klipserbügel. Überhaupt versuche ich das meiste zu hängen. Damit habe ich einfach mehr überblick.
    Aber mit 9 Stangen für mich allein, kann das auch gar nicht anders sein.
    LG Sunny

    • So wie Du es machst, kommt man sicher mit verschiedenen Bügeln auch gut hin, wenn Du innerhalb jeder “Region” die gleichen verwendest.
      9 Stangen für Dich allein ist der pure Luxus … ich platze gerade ein bisschen vor Neid ;) .

  10. :-) Nur Lieblingsstücke, das wär’s!

    Ich habe nicht irrsinnig viele Klamotten (finde ich), miste regelmäßig aus und trotzdem gibt es immer noch Dinge, von denen ich mich nicht trennen kann, obwohl ich sie nicht mehr trage…
    Alles auf identische Kleiderbügel zu hängen, hilft enorm bei der täglichen Auswahl. Bei mir hängen auch Strickjacken und Pullis auf Bügeln.

    Liebe Grüße :-)

  11. Super Blogpost! Ich bin ( manchmal “leider”) ein absoluter Ordnungsfreak und habe gerne für jedes Teil seinen eigenen Platz. Ich habe ein Ankleidezimmer -Kinder sind aus dem Haus – und damit bin ich sehr, sehr glücklich! :)
    Meine Sachen sind nach Farben, Kleidungsstil und Farbe Saison sortiert.
    LG Claudia

    • Oh, dann würden wir uns in einem Zimmer verstehen. Meine Räume sind auch eher zu aufgeräumt. Manchmal mache ich sogar ein klitzekleines bisschen extra Unordnung, wenn Besuch kommt, damit der sich wohl fühlt und sich traut, sich aufs Sofa zu setzen :) .

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