RDL #11: Glückseligkeitstanz – trotzdem und gerade deshalb

Glückseligkeitstanz am Meer von Ines Meyrose mit Paul

Dieser Beitrag war für heute Morgen ohne den Zusatz trotzdem und gerade deshalb geplant. Bevor die Anschläge in Paris uns alle berührt haben. Bei einem derartigen Angriff auf unser aller Freiheit – körperlich, räumlich und gedanklich – wirkt ein Glückseligkeitstanz im ersten Moment einfach nur unpassend.

Beim zweiten Gedanken daran denke ich, dass es genau jetzt an dieser Stelle trotzdem diesen Glückseligkeitstanz gibt, weil er zeigt, wie wichtig es ist, den Moment zu genießen, zu leben, zu erleben. Denn wir wissen alle nicht, wann diese Momente für uns vorbei sind. Diesen Moment des Glücks habe ich am 31. Oktober im Sylturlaub erlebt und von genau solchen Erlebnissen zehre ich in schweren Stunden. Es wird nicht immer wieder alles gut, aber bis dahin versuche ich, möglichst viele schöne Blitzlichter in meinem Leben zu sammeln. Das macht es mir leichter, belastende Erlebnisse zu verkraften.

Mit diesem Glückseligkeitstanz am Meer rette ich also im November trotzdem und gerade deshalb die Lachfalte für und mit Traude Rostrose. Klickt auf das Foto, dann seht Ihr das Video.

Womit sorgt Ihr dafür, schwere Stunden ertragen zu können?

25 Gedanken zu „RDL #11: Glückseligkeitstanz – trotzdem und gerade deshalb

  1. Liebe Ines,
    Danke!
    Ich bin ganz Deiner Meinung liebe Ines, den Augenblick genießen, das Schöne im Alltag sehen, Glücksmomente sammeln, für “schwierige und schwere Zeiten”,
    liebe Grüße aus Salzburg Gabriele

  2. So schön und lebhaft hast du getanzt und gelacht! Das Leben ist doch eigentlich viel zu kurz! Ganz egal wie gut oder wie schlecht ich es habe, ich bedanke mich für jeden Tag meines Lebens. Und ich lache und tanze auch gerne!:)
    LG und einen guten Start in die Woche!
    Claudia
    http://www.claudias-welt.com

  3. Hach Ines, du Liebe, ich hab mir dein Vidoe jetzt mehrmals angesehn, es ist so schön, euch zuzuschauen und zeigt wirklich ansteckende Glückseligkeit! Ich glaube wie du, dass wir jeden Augenblick genießen sollten – und uns nicht fertigmachen lassen sollten von denen, deren Anliegen es ja offenbar ist, uns alle zu schwächen, zu entzweien, zu verunsichern. Paulchen, der weise Knabe, weiß das auch und freut sich dermaßen mit – einfach herrlich! Danke für diese schöne Verlinkung und herzliche Umärmelungen
    von der Traude

  4. PS: Die herzlichen Umärmelungen sind natürlich AUCH für Paul. Aber falls er die nicht will, kriegt er virtuelle Ohrenkrauler! :o)

  5. Schwere Zeiten gibt es in jedem Leben und es ist gut zu wissen, wie wir sie durchstehen. Glücksmomente sammlen ist eine gute Idee. Sie machen stark und zeigen einem, dass das Leben wechselt und es auch immer wieder glückliche Zeiten geben wird. Oder sich an bereits durchstandene und gut überwundene Krisen zu erinnern, die einen nicht zu Boden geworfen haben.
    Resilienz heißt diese Fähigkeit auf “psychologisch”.
    Diese wünsche ich uns allen in hohem Maße und freue mich an Deinem Glückseligkeitstanz, den Du noch musikalisch mit dem “Reigen der seligen Geister” aus Glucks “Orpheus und Euridike” untermalen kannst…Jedenfalls kommt mir sofort diese Melodie in den Sinn, wenn ich Dich sehe.
    Liebe Grüße von Sieglinde

    • Resilienz ist nicht immer einfach … ich wünsche uns ebenso allen die Fähigkeit dazu.

      Danke für den Reigen, der wirklich sehr gut dazu passt. Ich höre ihn gerade auf YouTube.

  6. Apropos Momente des Glücks:
    ich freue mich gerade über die heute eingefangenen Sonnenstrahlen in meinem Sonnenglas, dank deines Tipps :-)

  7. Ich sorge mit Erinnerungen und Bildern vor. Und mit dem Wissen, dass ich alles überstehen kann, so schlimm es auch ist. Und wenn die Bilder und das Wissen mal aufgefrischt werden müssen, dann gibt es dafür einen ganz bestimmten Ort. Wenn ich dort sitze und aufs Meer gucke, dann lädt die Batterie automatisch.
    Liebe Grüße
    Fran

  8. niedlichster tanzpartner ever!!!
    <3
    es gibt keine absolute sicherheit und selbst wenn könnte man morgen über die teppichkante stolpern und sich den kopp am kaminsims einschlagen….
    insofern – lebe heute – tanze am strand – knuddel deinen hund und deinen liebsten und teile dein glück mit deinen freunden! du machst es genau richtig!
    danke für das zauberhafte video!
    xxxxxx

  9. Danke, liebe Ines, für diesen Beitrag! Er ist irgendwie großartig (das Sammeln der tollen Momente ist wahnsinnig wichtig, wenn einen belastende Dinge zu überrollen drohen) und tut mir persönlich gerade sehr gut! ❤

    Big hug
    Gunda

    P.S.: Ich verstehe ja nichts von Hunden, aber Paul scheint mir ob Deines “Tanzes” doch ein wenig irritiert. ;) Sag, wie schaffst Du das, Dich so oft zu drehen, ohne ins Meer zu fallen oder Dich zu übergeben? Hut ab!

    • Ja, Paul war etwas irritiert … siehe meine Antwort oben an Annemarie … aber er gewöhnt sich an kleine Verrückheiten ganz gut :) Er dachte wohl, dass ich mit ihm spielen will. Ein paar Umdrehungen schaffe ich das ohne Übelkeit und das Meer ist ja weit genug weg. Aber am Ende muss mein Mann mich festhalten oder ich lasse mich einfach in den Sand auf den Rücken zum Erholen fallen. Ein starker Mann ist etwas Feines, er hat mich auch bei Wiender Walzer mit vielen Umdrehungen bisher immer festgehalten.

  10. Ich finde es gar nicht unpassend , ganz im Gegenteil. Heute ein wenig nachgedacht und verarbeitet tanze ich mit Dir. Danke für diesen Post.
    Liebe Grüße Tina

  11. Hi Ines,

    ganz zauberhaft, Dein Video. Da hätte m.E. nur noch ein bisschen Musik gefehlt :-)
    “Denn wir wissen alle nicht, wann diese Momente für uns vorbei sind.”
    Ja, da hast Du recht. Es kann uns alle treffen. Und es gibt nichts, was man dagegen tun kann. Leider.

    Lg, Annemarie

    • Nächstes Mal lasse ich das Windgerausche drin und mein Juchzen. Leider hat ein vorbeigehender Typ da blöd reingequatscht. Er meinte, dass der Hund ihm Leid tue, weil er mit einer offensichtlich verrückten Frau leben würde … und der arme Hund ja gar nicht wisse, wie er damit umgehen solle … ich glaube, er meinte das sogar ernst …

    • Wie? Jetzt echt? Was war das denn für ne Spaßbremse?
      Respekt dafür, dass Du so locker damit umgehst. Ich muss ja sagen, mich würde das stark verunsichern. Bin ja schon verunsichert, wenn nur welche stehenbleiben und beim Fotografieren zugucken. Wenn die auch noch blöde Kommentare abgeben, dann wäre es (der Spaß) bei mir gleich vorbei.

      Lg, Annemarie

    • Ja, echt! Es gibt wirklich spaßbefreite Menschen. Wenn ich so einen Glückseligkeitstanz mache, gucken die Passanten entweder entsetzt oder amüsiert. Kann ich mit beidem Leben. Wenn einer so doof ist wie der Typ, antworte ich nur laut und fröhlich: Ein bisschen durchgeknallt lebt es sich viel besser :) . Davon lasse ich mich nicht aufhalten.

      Ich bin immer wieder erstaunt, dass Du so leicht zu verunsichern bist, weil Du auf Deinen Bildern immer to tough wirkst. Ich sehe vermutlich viel braver und schüchterner aus als Du und bin es IRL vermutlich viel weniger. Die Hülle kann wirklich täuschen. Außerdem bin ich gewohnt, in der Öffentlichkeit mit meiner lauten Lache aufzufallen. Wenn sich das halbe Lokal nach mir umdreht, stört mich das auch schon lange nicht mehr. Mir hat mal jemand auf die Frage nach Marken-/Erkennungszeichen gesagt, dass es meine Lache sei. Daran würde ich schon auf dem Weg vor der Eingangstür von drinnen und auch in Menschengruppen von weitem erkannt werden. An komische Blicke (von niveauvoll-leisen Hanseaten) bin ich also gewohnt :) .

  12. :-) Liebe Ines,
    ja, man muss die Feste feiern wie sie fallen. Das Leben kann schwuppdiwupp vorbei sein. Und Sylt eigener sich immer für ein kleines Fest – und wenn es auch “nur” ein Freudentanz am Strand ist. Herrlich!
    Viel Spaß und Dir noch eine wunderschöne Woche :-)

  13. Mich freut es auch gerade jetzt ein wenig Lebensfreude zu sehen und ihr beiden hübschen seit diese Freude. Danke dafür.
    Liebe Grüße Ela

  14. In schweren Stunden bin ich froh, nicht alleine zu sein und ich lasse auch meine Trauer zu, weine und mache nur Dinge, die angenehm sind, da wird dann nicht die Wohnung geputzt. :-(

    Zum Thema Spaß & Juchzen:
    Wenn wir im Hafen sind, beobachten wir oft Leute, die total ober-cool und lässig und Nase nach oben zu ihrem Boot gehen, aber dann sitzen sie im Boot, fahren los und fangen an zu juchzen und die Arme in die Höhe reissen. Das haben wir schon so oft erlebt, dass Menschen auf dem Wasser völlig los gelöst sind von ihrem starren Image, das ist echt eine Wonne, da zuzusehen. :-)) Besonders in Erinnerung ist mir eine Frauentruppe um die 35 Jahre geblieben, die total aufgedonnert zum Boot stöckelten und alle guckten so wie Frau Beckham und dann auf einmal zu kleinen niedlichen Mädchen mutierten, die nur puren Spaß erleben.

    Viele Grüße von Moppi, die auch gerne juchzend durch die Gegend läuft egal, ob andere gucken. ;-)

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