Business-Outfit im Winter – und was heißt Business-Outfit überhaupt?

Ines Meyrose #modejahr2016 Business im Februar

Business – Job-Outfit für den Alltag oder besondere Termine

Modejahr 2016 - Eine Blogaktion bei www.meyrose.de #modejahr2016… ist das Thema im Modejahr 2016 im Februar. Im Beitrag mit dem Linkup dazu könnt Ihr Outfits verlinken, die Ihr im Job tragt.

Business heißt für mich nicht Dresscode Business, sondern steht für Arbeit im Allgemeinen. Ich möchte Outfits sehen, die Ihr im wahren Leben im Beruf tragt. Dazu ist es dann gut zu wissen, in welchem Umfeld und welcher Position Ihr tätig seid, um das einordnen zu können. Dabei interessiert mich auch, warum Ihr Euch genau so kleidet für die Situation, wie Ihr es zeigt. Es mir darum, die Vielfalt an Looks zu sehen, die im beruflichen Kontext möglich sind.

Job-Outfit als selbstständige Imageberaterin

Auf dem Foto seht Ihr mich in einem Winterkleid aus Walkwolle (Beate Grigutsch 2016) mit warmer Wollstrumpfhose (Falke), Unterziehrollkragenpullover aus Merinowolle (Connemara 2008) und Stiefeln (Krupka 2015) mit Handtasche von Volker Lang (2015)*.

Meine Kunden sind Firmenkunden, die ich bei der Außenwirkung durch ihre Mitarbeiter begleite, und Privatkunden, die ich meistens in ihren Räumen zu Hause in Sachen Farbe und Stil in der Kleidung berate. Gerade bei Privatkunden zu Hause weiß ich vorher nie, welches Umfeld mich erwartet. Deshalb ist es wichtig, dass ich mich in keine Richtung zu sehr abhebe, um passend für die Aufgabe zu wirken. Ein Hosenanzug oder Kostüm wäre in einer Privatwohnung für mich immer zu viel. Ein Kleid aus weichem Stoff hingegen finde ich sehr passend. Es sieht angezogen aus und bietet trotzdem Bewegungsspielraum.

Wenn ich Seminare halte, achte ich darauf, nicht zu auffällig gekleidet zu sein, damit mein Anblick für die Teilnehmer ruhig wirkt. Deshalb trage ich z.B. kein rotes Kleid als Trainerin, wobei eine rote Bluse mit kleinerer Fläche durchaus funktioniert. Ob dieses Rostorange dafür schön ist, weil es lebendig wirkt, oder zu belebend für die Teilnehmer, werde ich in diesem Monat herausfinden, in dem ich es einfach ausprobiere.

Aushängeschild

Bei beruflichen Outfits als Farbberaterin achte ich noch mehr als bei privaten Anlässen – wobei ich da wenig differenziere – darauf, dass die Farben harmonisch zu mir passen. Als Herbstfarbtyp stehen mir am besten warme, gedeckte, dunkle Nuancen. Das Rostorange des Kleides wird durch das dunkle Braun des Rollis und der Schuhe etwas softer gemacht. Ich trage alternativ eine weiße Bluse darunter, dann wirkt es etwas leuchtender.

Sitzprobe bestanden

Bei der Kleiderlänge achte ich darauf, dass sie auch im Sitzen anständig aussieht. Eine Sitzprobe vor dem Spiegel ist vor dem Kauf Pflicht. Die Stiefel sind mit der Kreppsohle relativ rustikal. Da ich sie bei Privatkunden meistens ausziehe, stört mich das daher nicht. Die meisten Menschen in Hamburg schätzen es, wenn Straßenschuhe an der Haustür bleiben. Für draußen sind sie genau richtig bei dem Wetter. Für Seminare in entspanntem Umfeld trage ich dann Stiefeletten dazu, wie Ihr bei 2 Kleider – 1 Outfit seht. Darüber trage ich meinen braunen Wollmantel, den Ihr von den 10 Tipps für einen Wollmantel kennt.

1 Kleid für viele Fälle

Dieses Outfit ist ein gutes Beispiel dafür, dass ich die meisten meiner Sachen für sehr viele verschiedene Anlässe trage. Ich gehe damit nicht nur zum Kunden, ich trage es auch einfach so zu Hause. Damit würde ich auch abends mit einer Freundin Essen gehen, einen Familiengeburtstag feiern oder im Winter auf eine Taufe gehen. Im Lauf des Modejahrs 2016 werde ich es noch im September bei den Herbstfarben und im Oktober beim Brunch verlinken.

Vom Trägerkleid zum Kleiderrock

Bei den 10 Tipps für ein Strickkleid entstand eine Diskussion darüber, ob mein dunkelblaues Strickkleid denn überhaupt ein Kleid sei (denn es ist ohne etwas dazu nicht tragbar und somit kein singuläres Kleidungsstück) und ob das Trägerhängerchen denn nun ein Trägerkleid oder Kleiderrock sei. Ich habe wieder mal etwas über regionale Sprachgepflogenheiten gelernt und wurde so zur Besitzerin meines ersten Kleiderrocks, den Beate vom Bahhnwärterhäuschen mir netterweise genäht hat. Hier seht Ihr ihre eigene Version davon: Inspiration.

Danke Beate für dieses schöne Kleid!

Ich nenne ihn dann nämlich doch ganz frech Kleid, weil es für mich ein Kleid ist, wenn Rücken- und Vorderteil eine richtige Fläche haben und nicht nur aus langen Trägern oder einem Latz bestehen. Wie sagt man so schön: Was dem einem sein Kleid ist dem anderen sein Rock :) . Den Stoff dafür habe ich bei Yvonne Mania im Geschäft Stoffe in Stade gekauft.

Ines Meyrose #modejahr2016 Business im Februar

Das Rockträgerkleid ist mit ohne Gürtel zu tragen. Auf dem Foto mit Gürtel seht Ihr, dass es ganz schon weht bei uns. Sich bei windigen 6 Grad in die Natur zu stellen nur für ein paar Fotos ist schon ziemlich … nun ja … bin inzwischen wieder aufgetaut … Mit Mantel ist das Ensemble übrigens absolut angenehm warm – auch draußen.

Und jetzt bin ich gespannt, mit was für Outfits ihr mich im Linkup überrascht!

  1. * PR-Muster []

38 Gedanken zu „Business-Outfit im Winter – und was heißt Business-Outfit überhaupt?

  1. Ein schön reduziertes Business-Outfit, liebe Ines. Deine Farben, Deine Formen. Gekonnt umgesetzt von Beate. Ich kann mir das gut im Seminar vorstellen, obwohl die Farbe kräftig ist. Ohne Gürtel gefällt es mir noch besser.
    Und das schöne Täschchen passt doch zu allem! ;-)
    Interessant finde ich, Deine Kleidungs-Unterscheidungen in den verschiedenen Einsatz-“Orten” wie Seminarraum, Firmenbüro oder Privatwohnung.
    So wie in einer Privatwohnung ein Hosenanzug overdressed wirkt, weil die Arbeitsatmosphäre da eine andere ist, auf die Du Dich einstellen musst. Welche Schuhe trägst Du in Privatwohnungen, wenn Du die Stiefel ausziehst? Vor dieser Frage steht auch meine Freundin, die Pfarrerin ist, und oft zu – teilweise schwierigen – Gesprächen in Wohnungen zu Gast ist. Nur strümpfig ist eigentlich keine Option – oder?
    Herzlich, Sieglinde.

    • Ohne Gürtel mag ich es auch lieber :) . Mit der Tasche geht es mir wie Dir – sie geht zu fast allen Anlässen.

      In Privatwohnungen nehme ich im Winter seit einiger Zeit so einfache Stoffballerinas von “nur die” mit. Die haben eine rutschfeste Sohle und wärmen ein bisschen und sind waschbar. Wenn ich eine Jeans trage, ziehe ich oft auch einfach gleich warme Sochen an, wenn sie in die Schuhe passen, und bin dann wirklich “strümpfig”. Die Schläppchenlösung gefällt mir aber besser.

  2. du siehst grossartig aus – das sage ich jetzt ganz objektiv!
    wie du das beschreibst ist ja so ein kleid ideal für dein berufsbild :-) angezogen aber nicht steif…
    die kombi mit viel feinem leder finde ich prima – sehr erwachsen!
    freu mich dass es so gut funktioniert!
    xxxxxxx

    • Weil so ein Kleid so gut passt, ist es das dritte in Folge in der Art (nach braun und grün jetzt orange) :) . Freut mich, dass es Dir auch angezogen gefällt. Ist ja etwas figurnaher als Deins, aber das ist bei meinen breiten Hüften durchaus förderlich. Mir gefällt besonders der Ausschnitt in Kombination mit der spannenden Schulterpartie sehr gut ! <3 .

  3. Man sieht ausserordentlich wie gut du dich in diesem Kleid fühlst. Sehr schöne Bilder mit einem Strahlen.
    Ich finde es übrigens großartig, dass mittlerweile Business ein weiter gefasstes Feld ist. So gibt es einfach auch viel mehr Möglichkeiten und es kommt endlich mal mehr Farbe ins Spiel.
    Liebe Grüße Ela

    • Business ist halt einfach mehr als Führungskraft im Büro, die ich übrigens selbst lange Zeit war in konservativer Branche. Mein Schrank sah also auch mal anders aus von innen :) .

  4. :-) Nun weiss ich endlich, warum Dir so kalt war ;-)
    Ich finde dieses Kleid wunderschön und es passt zu Dir, soweit ich Dich kennengelernt habe.
    So eines würde ich auch tragen. Wahrscheinlich sogar in einer ähnlichen Farbe. Ohne Gürtel gefällt es mir besser an Dir. Aber ich mag an mir keine gegürtelten Kleider, vielleicht ziehe ich diese Variante bei Dir auch deshalb vor.
    Ich muss erst mal schauen, was ich verlinken kann.
    Schönen Abend und herzliche Grüße :-)

    • Ja genau, deshalb war mir gestern so kalt. Habe nach den durchgewehten Armen 4 Becher gekochtes Wasser gebraucht, um wieder warm zu werden. Brrr. Nicht so schnell wieder … Bei den Strickkleiderbildern war es auch schon so eisig.

      Ich trage meine Kleider auch meistens ohne Gürtel wegen des kurzen Oberkörpers. Ich lasse lieber etwas Taille um Stoff verschwinden, als die breiten Hüften und den kurzen Oberkörper zu betonen, was jeder Gürtel bei mir am Ende macht, auch wenn streckend längst fällt. Aber manchmal habe ich dann doch Spaß daran.

  5. Was für ein wunderschönes Kleid, liebe Ines. Es steht Dir wirklich perfekt und die Farbe ist so genial. Da wurde ich gleich wieder an mein neues Kleid erinnert, das ich nun schon mehrfach getragen und viele Komplimente geerntet habe. Bei Besprechungen auf Arbeit trage ich ab und zu gern einen Blazer in orange, um mich farblich ein wenig von den anderen Teilnehmern abzuheben, die sich dunkel kleiden. Da falle ich gleich positiv auf :-)
    Liebe Grüße, Caro

    • Schön, dass Du so Lichtblicke ins Dunkel bringst und dass das Kleid, das ich Dir rausgesucht habe, so gut ankommt.

  6. Ich würde den Lippenstift gern gewinnen. Zum einen finde ich die Farbe genial schön. 2. stehe ich auf rote Lippenstifte und 3. möchte ich wirklich einmal testen ob Chanel wirklich qualitativ so viel besser ist, wie Lippis für 5-10€.
    LG Sunny

  7. Geniale Farbe und überhaupt ein sehr feines Kleid! Könnte mir vorstellen das es auch in mehreren Tragevarianten funktioniert.

    Wünsche dir einen angenehmen Dienstag, liebe Grüße <3

  8. Da hat Beate ganze Arbeit geleistet. Das Kleid steht dir sehr gut. Ohne Gürtel mag ich es auch lieber – und bei diesen Temperaturen kriegen mich keine 10 Pferde für Fotos vor die Tür :)

  9. Farbe und Schultern gefallen mir an Deinem Kleid am besten! :)
    Sag, was war noch gleich Walkwolle??

    Zum Thema Business-Job-Outfit bin ich leider total unsicher. Du schreibst: “Ich möchte Outfits sehen, die Ihr im wahren Leben im Beruf tragt.”
    Tja … – ich erwähnte ja schon mehrfach, dass ich zu Hause ausschließlich in katzenhaartauglichem “Gammellook” unterwegs bin. Aufgerüscht weggehen tu’ ich auch nicht, sprich:
    Alles, was ich an mehr oder weniger “Modischem” trage, trage ich also an meinem Arbeitsplatz. Das sind die Looks, die dann fotografiert werden und auf meinem Blog erscheinen (oder auch nicht). Aber ich kann schließlich nicht meinen kompletten Blog bei Deinem Modejahr verlinken – und nach welchen Aspekten sollte ich einzelne Beiträge heraussuchen, wo es doch wirklich ALLE sind, die ich zur Arbeit anziehen kann und auch anziehe.
    Und nun? Verlinke ich erstmal lieber nichts? Oder suche mir irgendwas raus, damit ich wenigstens mal wieder dabei bin?
    Das Leben ist kompliziert …
    LG
    Gunda

    • Zu Walkwolle siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Walkstoffe
      Wobei mein Kleid aus fein verstrickter Wolle ist, die dann aber auch entsprechend gewalkt wurde und so eine verwobene Oberfläche hat. Kannst Du Dir an der Oberfläche vorstellen wie einen Wollpullover, der aus Versehen zu heiß gewaschen wurde und eine verfilzte Oberfläche hat.

      Zu den Business-Job-Outfits: Demnach könnest Du die meisten Deiner Blogeinträge verlinken, weil sie eben genau das von Dir zeigen. Ich würde mich freuen, wenn Du in einem neuen Beitrag ein aktuelles Outfit, dass Du so gerade besonders gerne auf der Arbeit tragen magst, zeigen würdest und dazu in Deinem Beitrag oder unter dem Linkup als Kommentar schreibst, zu welchem beruflichen Anlass und in welchem Umfeld Du das so trägst und warum Du Dich so dafür kleidest.

      Das Leben ist gar nicht so kompliziert!

  10. Wie Du gerade bewiesen hast – es muss nicht immer Anzughosen und “grau” sein! Das ist ein tolles Business Outfit und die Farbe gefällt mir besonders gut an Dir.
    Frage: Ich könnte mir auch gut vorstellen das Kleid auch mit flachen Schuhen zu tragen z.B. Loafers und Slippern. Was ist Deine Meinung?
    Übrigens…Sehr schöne Location – auch bei windigen 6 Grad! ;)
    LG Claudia

    http://www.claudias-welt.com

    • Meine Stiefel sind flach und die Stiefeletten habe auch nur etwa 4 cm Absätze. Da meine Füße seit Jahren Absätze mit mehr als 4 cm für längere Zeit gar nicht mögen, trage ich es zwangsläufig eher mit flachen Schuhen. Wenn es richtig flache Schuhe sind, würde ich Mary Janes vorziehen, weil die etwas mehr ausgeschnitten sind als Loafer/Slipper, uns so noch ein bisschen mehr Bein zeigen (ich bin nur 1,65 – da zählt jeder cm). Bei jemandem, der lang ist, kann ich mir auch Halbschuhe wie diese dazu denken: https://www.meyrose.de/2013/04/22/voting-zum-sommertrend-2013-barfuessige-halbschuhe/

      Die Fotos haben wir im Moorgürtel bei uns ganz in der Nähe gemacht. Da darf der Hund frei herumlaufen und hat Freude dabei … in dem Fall, den Enten das Brot der anderen Spaziergänger zu klauen :) .

  11. Das Kleid mag ich , allerdings noch etwas lieber ohne Gürtel . Die Überschnittenen Ärmel finde ich extrem gelungen . Und das Material ist eh meins . Finde ich wunderbar wärmend in dieser Jahreszeit
    Steht Dir gut Dein Kleidchen
    LG heidi

  12. Sieht ungewohnt aus. Also nicht nur an Dir. Aber es steht Dir. Mir gefällt es auch ohne Gürtel besser. Ich habe dabei eine Assoziation an einen orangen Frotteebademantel mit Bindeband, den ich in den 70ern hatte.
    LG Sunny

    • Och, mein letzter Bademantel in orange war von 2010 … Also gar nicht so lange her :) und die Gürtelbindung nenne ich Bademantelschlaufe. Also gar nicht so weit weg. Aber ich hoffe doch, IRL angezogener auszusehen.

  13. Wow, einfach nur wow…steht dir klasse, im Laden konnte ich mir die Farbe an dir schon so gut vorstellen, aber jetzt übertrifft es noch mal alle Vorstellungen. Persönlich hätte ich noch ein paar Abnäher als i Tüpfelchen schön gefunden, der Gürtel zeigt das da eine schöne Figur ist, nur der Gürtel ist dazu nicht der richtige.
    Egal ich bin so oder so begeistert!
    Danke für die Verlinkung, damit hatte ich ja nun gar nicht gerechnet, es war mir ein Vergnügen dich beraten zu dürfen und so ganz nebenbei Paule streicheln zu können ;)
    viele liebe Grüße
    Yvonne

    • Freut mich, dass es Dir gefällt. Ich bin ganz froh, dass keine Taillenabäher da sind, das macht es im Sitzen deutlich entspannter als mit. Ein bisschen verstecke ich mich ganz gerne. Hat mich auch gefreut, Dich gesehen zu haben!

  14. Was das Businessoutfit betrifft, stimme ich dir zu fast 98 Prozent zu. Ich brauche ja ab und an Twist, insofern würde ich die letzten 2 für besondere Accessoires zum Aufpeppen wählen, die nicht immer Mainstream sind. Allerdings – mein Business ist kreativ (im weitesten Sinne), da muss man sich nicht unbedingt an einen strengen Dresscode halten.
    Schon wieder ein Kleiderrock :)! Diese Farbe ist wie für dich gemacht! Auch wenn ich ein orangenes Sofa in der Wohnküche habe – ich kann sie eher nicht anziehen.
    Und die Schneiderin hat sehr gut gearbeitet! Kompliment an euch beide!
    LG Susanne

    • Das “Kleiderrockteil” ist wirklich super gearbeitet. Da hat Beate ganze Arbeit geleistet. Da passt jedes Detail.

  15. Ein interessanter Blusenrock bzw. Kleid, habe ich schon bei Beate gesehen. So etwas könnte ich mir für mich auch noch vorstellen. Denn Röcke mag ich gar nicht, Kleider trage ich nur “gezwungenermaßen” – vor allem im Sommer, wenn es zu heiß für Hosen ist. ;-) Aber so ein Blusenrock, wo man einen Pulli drunterziehen kann, der hat schon was. Wäre mir für draußen aber dennoch im Winter zu kalt, da brauch ich einfach Hosen.
    Das Rot steht Dir jedenfalls ausgezeichnet!

    Liebe Grüße
    Sara

    • Blusenrock ist auch ein schönes Wort dafür. Am liebsten trage ich ihn tatsächlich bisher mit Bluse drunter, mit Rolli ist sehr warm (dafür ist es gerade nicht kalt genug) und mit Longsleeve sportlicher, passt aber auch.

    • Longsleeve = Modewort für langärmeliges T-Shirt. Habe mich lange gegen das englische Wort gewehrt und doch davor kapituliert. Es klingt einfach kürzer und schöner für meine Ohren.

  16. Seit längerer Zeit schon lese ich hier mit. Schon öfter ist mir aufgefallen, dass das Outfit grundsätzlich super aussieht, jedoch von der gewählten Konfektionsgröße her “zu groß” erscheint. Bisher glaubte ich, dass es dem Abnehmen geschuldet sei. Heute jedoch war mein erster Gedanke:
    Uups, so eine zarte Person, sieht ein bisschen wie “reingeborgt” aus. Das begründet sich vor allem durch die Ärmellänge und die gewählte Rocklänge.
    Idee, Ausführung und Farben finde ich jedoch sehr gelungen. So einen Kleiderrock, wie es früher hieß, hätte ich selber gerne.
    Bitte nicht übelnehmen, ich schaue doch hier sehr gerne rein.

    • Liebe Petra,

      Danke für Dein Feedback. So wertschätzend und konkret, wie Du es formulierst, kann ich gut damit umgehen und es ist wertvoll für mich.

      Deine Einschätzung teile ich in Teilen. Viele meiner Sachen sind zu groß wegen des Abnehmens im letzten Jahr, allerdings trage ich Kleidung tatsächlich eher zu groß als zu klein. Was es nicht besser macht. Am Ende sehen zu große Sachen genauso ungünstig aus wie zu kleine, nur eben nicht „wurstig“. Ich arbeite dran …

      Die überlangen Ärmel tragen dazu bei, dass es hineingesteckt wirken kann – einer der Gründe, warum das mein einziges Oberteil mit überlangen Ärmeln ist. Dass zu lange Ärmel so einen reingeborgten und unsicheren Eindruck machen, mag ich absolut nicht. Im wahren Leben schiebe ich diesen Ärmel deshalb immer hoch. Das ist manchmal schwierig, das auf Fotos gut zu zeigen. Hochgeschobene Ärmel wirken im wahren Leben lässiger und schöner als auf Fotos … von den Temperaturen an dem Tag da draußen abgesehen. Das ist ein doofer Kompromiss, wenn man solche Fotos macht.

      Bei der Rocklänge teile ich Deine Meinung nur bedingt. Ich mag im Stehen kürzere Kleider – wie z.B. das Strickkleid (was Du vermutlich auch zu groß findest, ich so aber mag) bei mir auch gerne leiden, die sind mir beruflich im Sitzen aber zu kurz. Ich arbeite bei Seminaren mit Stuhlkreisen ohne Tische und sitze bei Privatkunden oft auf einem niedrigen Sofa. Da rutscht ein kürzerer Rockteil dann schnell so hoch, dass ich mich dann nicht mehr wohl fühle. Das ist die Diskrepanz zwischen „sieht im Stehen auf Fotos toll aus“ und ist für mich ernsthaft beruflich zu tragen.

      Wirke ich zart auf Dich? Erstaunlich. Im wahren Leben hat meinen Körper noch niemals jemand als zart bezeichnet. Ich habe zwar ein zartes Gesicht und schmale Handgelenke, aber das war es dann auch. Ich sehe real ziemlich „stabil“ aus, weil ich breit und kurz gebaut bin. Die Fotos sind in der Hinsicht alle unretuschiert, aber aus eher günstiger Perspektive aufgenommen.

      Ein schönes Wochenende wünscht Dir
      Ines

  17. Witzig, ja der letzte Kommentar wars – aber Du hast tatsächlich und ganz sicher vom Gesicht her etwas Zartes – auf den ersten Blick, liebe Ines. Ich kenne aber viele Deiner anderen Bilder und kann mir auch gut vorstellen, daß dieser Eindruck täuscht, zumal ich einen Mann mit sehr schmalem Gesicht habe, der auch immer auf den ersten Blick als “zart” wahrgenommen wurde, was so gar nicht den Tatsachen entsprach … seinerzeit war er sogar sehr muskelbepackt, doch das Gesicht ist eben das, was zuerst ins Auge sticht. ;-) und die vielleicht auch auf den 1. Blick schlank wirkende Figur …. wenn man sich geschickt kleidet.
    Nicht wundern, ich hab’ die Kommentare, wo ich kommentiert habe, im Abo – daher entgeht mir Neues nicht so leicht.
    Ansonsten komme ich eben zu nix. ;-) blogmäßig – internetmäßig …

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