Fit mit jedem Schritt – Fitbit im Alltag

Werbung für die Fitness

Ines Meyrose mit dem Fitbit Charge HR in tangerine im Test

Im Beitrag Wie ich aus Versehen fit wurde … und was Fitbit damit zu tun hat habe ich über meine persönliche Abnehmgeschichte geschrieben, dass ich fit bleiben möchte und das Fitnessarmband Fitbit Charge HR kurz vorgestellt. Heute bekommst Du einen Einblick in meinen ersten Monat mit dem Armband, das bei mir im Wesentlichen als Schrittzähler fungiert. Das Wort https://de.wikipedia.org/wiki/Blog kommt in der Ursprungsbedeutung von Tagebuch mit diesem Beitrag mal wieder zu Ehren. Lust auf einen Rückblick und den Weg bis heute? Los geht’s!

24. März 2016 – Es ist endlich da!

Fitbit Charge HRSeit einer Woche wird die Post ersehnt beäugt und heute ist es endlich da. Mein tangerine-orange-rotes Fitbit Charge HR (Werbung)! Ich packe es freudig aus, mache natürlich als erstes Fotos – die geneigte Bloggerin kennt das – stöpsle es in den PC zum Laden ein – und freue mich, kurz darauf mit der Einstellung meiner Daten in der App und dem Programm auf dem PC zu starten. Es erklärt sich alles von selbst und klappt.

26. März 2016 – Wie es zu 20.000 Schritten an einem Tag kommt

Fitbit Charge HR in tangerine im TestEs ist Ostersamstag, wir haben Hochzeitstag und machen einen Ausflug mit dem Hund an die Ostsee. Timmendorfer Strand ist nur eine gute Stunde von zu Hause entfernt und wir genießen den ersten richtigen Frühlingstag 2016. Nach einem Strandmarsch bis Niendorf und zurück sind am Ende des Tages nach zwei weiteren kurzen Gassirunden mit dem Hund 19.365 Schritte auf der Uhr. Fast 20.000? Ich kann es kaum fassen. Und weiß nicht, wann ich da wieder mal rankommen kann. Mein Ehrgeiz ist geweckt. Ich jogge allen Ernstes auf Strumpfsocken die fehlenden 635 Schritt durchs Wohnzimmer. Das hätte mir einen Tag vorher mal jemand prophezeien sollen … und das Beste dabei ist: Ich fühle mich gut dabei!

Bei 10.000 Schritten vibriert das Armband einmal kurz. Das wirkt wie eine Pawlow’sche Praline auf mich. Bei 20.000 erwarte ich das erneut, aber nichts kommt. Liebes Fitbit, saubere Konditionierung der Probandin geht anders ;) !

Nachtrag nach der Synchronisation mit der App
Ich habe für die ersten 20.000 Schritte das Knöchelschuh-Abzeichen bekommen. Was ist bitte ein Knöchelschuh? Da nähme ich lieber ein wohliges Brummen.

27. März 2016 – Ab auf den Leuchtturm

Fitbit Charge HR in tangerine im TestHeute bin ich 53 Etagen gestiegen. Das waren nicht alles Treppen, das Fitbit wertet offenbar auch Steigungen bei Spaziergängen als Etagen aus. Gut so, denn schließlich gehören sie mit in die Trainingsauswertung und Berechnung des Kalorienverbrauchs, auch wenn mich der in Zahlen nicht interessiert. Abstiege werden nicht erfasst. Dabei sind die auch anstrengend. Ich bin erstaunt, wie viele Etagen bei einem Spaziergang in der Fischbeker Heide zusammenkommen.

Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze Hamburg MoorwerderDafür wurde ich mit den Leuchtturm-Abzeichen belohnt für meine ersten 50 Etagen mit dem Fitibit-Armband. Da ich Leuchttürme sehr mag, auf dem in Hörnum auf Sylt war ich schon mal ganz oben => zum Beitrag, erfreut das mein Herz, denn es lässt mich an dieses schöne Erlebnis denken. Das Leuchtfeuer Bunthaus => zum Bericht lohnt sich treppenmäßig weniger, ist aber umso süßer.

28. März 2016 – Erste Nachladung

Fitbit Charge HRVermutlich sind gute 12.000 Schritte am Tag mein normaler Wert, wie sie auch heute zusammen kommen. Ein Ausflug in den Wildpark Schwarze Berge, zwei kleine Runden mit dem Zausel und ein bisschen Treppen hoch und runter im Haus. Abends ruft mein Fitbit erstmals nach Inbetriebnahme nach Strom. Ich lade es über ein USB-Kabel am PC und es ist nach knapp 1,5 Stunden wieder voll. Es fehlt mir bereits, wenn es nicht am Handgelenk ist. Nachts hatte ich es erst zweimal um, denn ich schlafe lieber weiter ohne. Da ich meinen Schlaf jedoch auch damit analysieren möchte und man es auch als Wecker nutzen kann, wird das später auch mal getestet. Mal sehen, ob ich von so einem bisschen vibrieren aufwache. Wetten werden noch angenommen.

29. März 2016 – Das Marathon-Abzeichen

Fitbit Charge HR in tangerine im TestDie ersten 42.000 Schritte mit dem Armband werden mit dem Marathon-Abzeichen belohnt. Danke, liebe App! Heute hat sich die Vermutung bestätigt, dass meine große Standard-Hunderunde zum Kuhteich 7000 Schritten entspricht und etwa 30 Etagen. Die Abendrunde hat 1500 Schritte, eine kurze Runde um die Hundeauslaufwiese 2000. Heute habe ich die erste weitere Fitbit-Trägerin live gesehen und war dankbar für einen Erfahrungsaustausch, weil sie es schon länger nutzt. Habe gute Tipps bekommen. Außerdem habe ich die erste Test-Challenge mit Bärbel vom Blog Ü50 gestartet, um die Funktion zu testen. Wenn das klappt, geht es bald in eine echte Challenge. Bärbel, zieh Dich warm an oder leihe Dir ein paar Tage einen Hund dafür aus. Paul bleibt aber hier bei mir!

1. April 2016 – Es ruft nach Saft

Fitbit Charge HR in tangerine im Test4 Tage Akkulaufzeit sind mir ein bisschen mau. Schließlich muss ich das Armband abnehmen, wenn es lädt, und dann kann es keine Schritte zählen. Die kann ich mir doch nicht entgehen lassen! Die ersten beiden Male habe ich es über den USB-Anschluss am PC mit dem Kabel geladen. Noch ein Kritikpunkt: Es ist kein Standard-Mini-USB-Anschluss am Gerät zum Laden wie am meinem Samsung-Smartphone oder Kindle, sondern ein dickerer Anschluss, den ich sonst von keinem Gerät kenne. D.h. ich habe wieder ein Kabel mehr im Alltag und Urlaub im Einsatz. Es wäre zu schön, wenn das wirklich mal vereinheitlicht würde. Zurück zur Ladung: Heute schließe ich das USB-Kabel mit einem Adapterstecker direkt in der Steckdose zur Ladung ein. Als ich nach zwei Stunden nachschaue, ist es vollgeladen. Das Ladetempo ist sowohl am PC als auch über die Steckdose super. Um die Akkulaufzeit zu erhöhen, stelle ich ab sofort die permanente Pulsmessung aus. Ich bin gespannt, was das bringt.

2. April 2016 – Das 7-Tage-Ziel

Meine Mitstreiterin Bärbel hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich in der Freundesliste sehen kann, wie viele Schritte die anderen Freunde – und auch ich – in den letzten 7 Tagen gemacht haben. Wir dachten erst, erst wären die Gesamtschritte seit der Nutzung. Das sind sie aber nicht. Das heißt leider auch, dass heute meine schönen 20.000 von letztem Samstag hinten über gerutscht sind und meine Schritte in der 7-Tage-Summe gesunken sind. Stillstand ist ja bekanntlich schon Rückschritt. Was ist dann erst echter Rückschritt? Nein, ich bin nicht ehrgeizig, auf gar keinen Fall :). In jedem Fall bin ich Fan von smarten Zielen wie im Projektmanagement:

  • S pezifisch
  • M essbar
  • A kzeptiert
  • R ealistisch
  • T erminiert

Und dieser Test ist ein Projekt. Also hier mein smartes Ziel: Ich werde bis zum 1. Mai 2016 innerhalb von sieben aufeinander folgenden Tagen in Summe mindestens 100.000 Schritte gegangen sein, die mit dem Armband nachvollziehbar sind. Nicht nur ich, sondern auch mein mich oft begleitender Mann akzeptiert das Ziel. Er ist schließlich auch davon betroffen. Pauls Einverständnis setze ich voraus, er liebt Spaziergänge. Das Ziel ist hoch gesetzt, denn 14.286 Schritte im Durchschnitt am Tag an sieben Tagen am Stück sind echt eine ganze Menge. Einen Tag schaffe ich das locker, die Herausforderung dabei sind die sieben Tage am Stück.

3. April 2016 – Der Morgen-Walk

Fitbit Charge HR in tangerine im TestHeute konnte ich ab 6 Uhr nicht mehr schlafen. Gerne hätte ich an diesem Sonntag noch eine Stunde mehr Schlag mitgenommen. Auf welche Idee bringt mich das orange Teil auf meinem Nachttisch? Den lieben Ehemann anstelle seiner 2000-Schritte-alleine-Hunderunde mal eben zu einer 6500-Schritte-Nordic-Walking-mit-Frau-und-Hund-Runde zu überreden. Also schnell gefrühstückt – Nutellatoastscheibe, Mandeln, 2 Becher heißes Wasser und 2 pure Espressi – und auf in den schönen Morgenstart um 6:30 Uhr.

Ich kann mich nicht erinnern, mal vor 7 Uhr freiwillig walken gegangen zu sein. Ich bin mir sicher, dass ich ohne das Armband den Kindle gegriffen hätte, der unter dem Armband lag, und es mir mit dem Krimi in den Kissen gemütlich gemacht hätte. Der Stand auf dem Foto ist morgens um 7:30 Uhr … so langsam wird mir endgültig klar, wie das mit dem Abnehmen geklappt hat … Am Ende des Tages zeigt das Armband 93.505 Schritte in den letzten 7 Tagen an. Ich bin völlig K.O., aber das Ziel steht.

4. April 2016 – Das Helikopter-Abzeichen

Es ist krass, was dieses Armband mit mir macht. Ich wache eine Stunde eher auf, bin voller Energie und doch gleichzeitig völlig K.O. von der ganzen Bewegung. Heute waren abends wieder gute 15.000 Schritte und 50 Etagen auf der Uhr. Dafür gab es im Lauf des Tages das Helikopter-Abzeichen für 500 Etagen insgesamt, denn: so hoch fliegen Hubschrauber steht dabei. Man wünscht mir weiter guten Höhenflug. Na dann :) . Mal gucken, was als nächstes kommt. Ich gebe zu: Diese kleinen Leckerli funktionieren. Und meine Challenge-Partnerin habe ich gestern noch in die dunkle Nacht gejagt zum Erreichen der 10.000 Schritte am Tag. Gemein, dass ich dabei schon mit Rotwein auf den Sofa saß? Nö.

5. April 2016 – Das Pinguinwanderungs-Abzeichen und Motivation im Alltag

Mit 112 gegangenen Kilometern habe ich die gleiche Entfernung zurückgelegt, die Kaiserpinguine auf dem Weg zu ihren Brutplätzen auf sich nehmen. So lange ich dafür nicht brüten muss, nehme ich das Abzeichen gerne an. Die Dinger sind süß gemacht.

Viel wichtiger ist zu sehen, dass ich durch das Armband wirklich mehr Schritte im Alltag mache. Unser Haus besteht aus sehr vielen Treppen und für gewöhnlich lagern Dinge an bestimmten Stellen und werden gesammelt, bis sich der Weg lohnt. Jetzt bringe ich die Sachen auch mal eben schnell an ihren Bestimmungsort, wenn ich an dem Tag ansonsten schrittfaul war. Es ist krass, wie wenig ich mich bewege, wenn ich das nicht mache und nicht mit dem Hund raus gehe. Dafür war ich im Gegenzug überrascht, dass ein bisschen Hausarbeit mal eben 3000 Schritte gebracht hat. Die Weekly-Challenge mit Bärbel und Nordfrollein Doris motiviert mich zusätzlich.

6. April 2016 – Gewichtziel erreicht und was dann?

Du kannst in der App Dein Gewicht erfassen und bekommst eine Grafik mit dem Verlauf angezeigt. Du kannst zusätzlich erfassen, ob Du Abnehmen, Zunehmen oder Dein Gewicht halten möchtest. So ein Ziel musst Du aber nicht eintragen, Du kannst auch einfach nur so einen Überblick über Dein Gewicht haben.

Zum Testen habe ich Gewichtziel erfasst, dass ich erreicht habe. Dafür gab es – welch Überraschung – ein Abzeichen :) . Zwei Tage später wog ich wieder mehr als das erreichte Ziel und war gespannt, was passieren würde. Gibt es Schelte von der App? Oder Ansporn? Nein, es passierte gar nichts. Bis kein neues Ziel erfasst wird, gibt es keine Kommentare. Wer also ein Limit nicht nur einmal unterschreiten möchte, sondern das neue Gewicht dauerhaft behalten oder weiter abnehmen möchte, muss ein neues Ziel dafür eingeben.

Heute bin ich schon wieder 52 Etagen hoch gegangen. Ich finde es gemein, dass die bei den Schritten keinen Extrabonus geben. Sicherlich werden Sie im Kalorienverbrauch einbezogen. Ich erfasse meine Nahrung nicht und sehe mir den angezeigten Kalorienverbrauch nicht an. Es soll mir also reichen, dass ich weiß, dass ich mit den 52 Etagen etwas für mich getan habe? Grrr. Ich stehe auf Belohnungen. Kann mich bitte mal jemand dafür loben bitte?

7. April 2016 – 7-Tage-Ziel erreicht

Fitbit Charge HR in tangerine im TestDas bis zum 1. Mai gesetzte Ziel in 7 Tagen am Stück mindestens 100.000 Schritte absolviert zu haben habe ich heute geschafft *freu*. Am Ende des Tages waren über 18.000 Schritte und 80 Etagen auf der Uhr. Die Etagen sind durch eine lange und eine kleine Tour in der Heide mit einigen Steigungen zusammengekommen. Dazwischen habe ich gearbeitet. Außerdem waren wir abends zu Fuß im Ort bei Griechen und durften auf dem Rückweg den Hügel zum Haus auch Schritt für Schritte erklimmen.

Treppen in der Ringheide und der Berg am Kiesbarg in HamburgEs glaubt mir ja immer keiner, dass Hamburg Berge hat. Wir wohnen in einem Ausläufer der Harburger Berge – ja, die heißen wirklich so – und es wirklich hügelig hier. Harburg heißt ein benachbarter Stadtteil und Bezirk. Mit dem Fahrrad schaffe ich das letzte Stück auf der Straße nicht, so steil geht das hoch. Einer der Gründe, warum ich hier fast kein Fahrrad benutze. Für 75 geschaffte Etagen an einem Tag habe ich das Riesenrad-Abzeichen bekommen.

Fitbit Charge HR in tangerine im TestMeine Challenge-Partnerin in der 5-Tage-Challenge habe ich heute wohl leider etwas frustriert. Wenn jemand mit 15.000 Schritten von 18.000 am Tag abgehängt wird, ist das echt mies. Denn 15.000 Schritte sind schon wirklich viel. Sunny schrieb mir auf Instagram, dass ich auf meine Knie aufpassen möge, wenn ich so viel gehe. Der Einwand ist völlig berechtigt. Tatsächlich habe ich Knieschmerzen beim bergab gehen, seit wir den Hund haben. Es fing nach ein paar Monaten an und war im Juni 2015 so schlimm, dass zum Arzt damit gegangen bin, was ich ansonsten tunlichst meide. Meine Kniescheiben sind zu beweglich. Deshalb trage ich Bandagen, wenn ich viel hinab gehe. Das sind alles Opportunitätskosten für meine Fitness und Gewichtsabnahme …

8. April 2016 – Ich bin K.O.

Seit ich die permanente Pulsmessung ausgestellt habe, trage ich das Fitbit ein Loch weiter gestellt, weil es nicht immer den direkten Kontakt an der Messstelle braucht. Das ist deutlich angenehmer für mich und jetzt spüre ich es tagsüber nicht mehr. Ansonsten bin ich erschöpft von gestern und froh, heute nur wenige Schritte vor mir zu haben. Ein bisschen Arbeit am PC und dann liegt das Wochenende vor mit. Gut so. Dafür wollte es heute Abend schon wieder geladen werden. Mehr als ein paar Tage hält es also auch ohne Pulsmessung nicht durch.

10. April 2016 – In die Schranken verwiesen worden

Heute hatte ich eine 1-Tages-Challenge mit Drea laufen. Den Namen kennt Ihr vielleicht von Instagram oder meinem Artikel, wie ich zu dem Hund kam. Ihr Eddi ist daran virtuell beteiligt gewesen. Ich habe allen Ernstes mit 22.073 Schritten gegen 29.579 Schritte verloren. Ich war keine Gegnerin, ich wurde ein Opfer :) . Respekt, liebe Drea, für diese Leistung!

11. April 2016 – 111.129 Schritte in 7 Tagen

Ich habe ein paar Tage frei und bin noch mehr unterwegs zu Fuß als sonst. Dann sind mehr als 100.000 Schritte in 7 Tagen locker drin, aber mit dem Preis der völligen abendlichen Erschöpfung. Ich habe allerbest durchgeschlafen. Wenn das der Lohn ist, laufe ich gerne so viel!

14. April 2016 – 120.000 Schritte in 7 Tagen

Fitbit Charge HR in tangerine im Test… und über 21.000 an einem Tag … bald ist kein Fett mehr an meinen Waden. Dabei ist das Ziel, einfach nur in Bewegung zu bleiben. Und das macht mit dem Band am Arm einfach mehr Spaß als ohne. Das Fitbit motiviert mich nach wie vor zu mehr Schritten, als ich ohne es machen würde. Heute wurde es wieder aufgeladen. Dieses Mal hat der Akku immerhin sechs Tage gehalten ohne Pulsmessung.

15. April 2016 -130.000 Schritte in 7 Tagen

Der Tracker zeigt noch 2.000 Schritte mehr an, aber die muss ich abziehen. Der Hund wollte mit seinem Begleiter die Länge der Morgenrunde bestimmt haben und der Begleiter hat dafür das Armband ausgeborgt. Da ich ein ehrlicher Mensch bin, ziehe ich diese 2.000 Schritte also in diesem 7-Tage-Zyklus ab.

Es ist immer noch spürbar, dass ein Blick auf die Schrittzahl mich motiviert, noch ein bisschen mehr zu gehen. Langsam kommt mein Körper allerdings an seine Belastungsgrenze. Meine Knie quälen mich heute ein bisschen und eine Tube Voltaren-Schmerzgel ist heute Abend mein bester Freund. Also morgen mal ein bisschen weniger machen.

16. April 2016 – Das Fallschirmspringer-Abzeichen

Huch, bin ich gefallen? Nein, das Abzeichen bekomme ich für insgesamt 1.000 überwundene Stufen! Von dieser Höhe könnte ich mit einem Fallschirm abspringen. Hmmm … das möchte ich gar nicht. Lieber bleibe ich in der Luft! Oder wandere weiter nach oben. Bin schon gespannt, welches Abzeichen als nächstes kommt. Ansonsten bin ich heute wirklich faul und habe nur gute 12.000 Schritte auf der Uhr. Ein Mittagsschläfchen hat mir wieder Kraft gebracht und die Knie tun auch nicht mehr weh. Wie schnell mir 12.000 Schritte wenig vorkommen, erstaunt mich gerade selbst. Werde ich gerade zum Schrittjunkie?

17. April 2016 – Test weiterer technischer Funktionen

Heute habe ich Lust, die Funktionen der App ein bisschen weiter zu Testen. Die Weckfunktion – einstellbar in der App oder eingeloggt im Browser – funktioniert, auch mit Erinnerung. Ich werde sogar wach davon :) .

Fitbit Charge HR in tangerine im TestDie Anrufbenachrichtigung funktioniert mit meinem Samsung Smartphone. Man kann sich über Anrufe aus der Kontakten oder Skype – wählbar anzuklicken – informieren lassen. Ausprobiert habe ich es mit einem Anruf aus meinen Kontakten als Testanruf. Das Fitbit vibriert und der Name des Anrufers läuft über das Display. Eine angenehme Funktion, wenn das Smartphone in der Tasche oder sonst wo im Haus liegt und ich sofort am Handgelenk sehe, wer mich gerade erreichen möchte. Da ich das Armband nachts auf den Nachttisch lege und da nicht benachrichtigt werden möchte, stelle ich die Funktion wieder aus. Ansonsten finde ich sie jedoch durchaus praktisch.

Die Schlafaufzeichnung werde ich erstmal nicht weiter testen. Mein Puls ist völlig normal und hat in den zwei Nächten, in denen ich das Armband getragen habe, auch keine Kapriolen geschlagen. Ob ich gut oder schlecht – im Sinn von unruhig oder mit Wachphasen – geschlafen habe, weiß ich auch ohne das Armband am nächsten Morgen und kenne den Grund dafür meistens eh. Und wenn ich den abschalten könnte, hätte ich es vorher schon getan. Von Ausnahmen abgesehen ist mir guter Schlaf in die Wiege gelegt worden mit einem Bedürfnis nach viel davon, dem ich versuche nachzukommen.

18. April 2016 – Eine Challenge jagt die nächste

Heute hat Bärbel eine 1-Tages-Challenge haushoch gewonnen. Das haben wir zum Anlass genommen, Doris noch mit auf eine 5-Tage-Challenge zu nehmen, zu der der Montag auch noch zählt.

19. April 2016 – Das Wolkenkratzer-Abzeichen

Fitbit Charge HR in tangerine im TestDie Challenge motiviert mich mehr als erwartet und führt mich heute so viel hoch und runter in der Gegend, dass ich am Tagesende 101 Etagen auf der Uhr habe. Eigentlich wollte ich heute einen ruhigen Tag einlegen. Dass am Ende wieder gute 22.000 Schritte gezählt wurden, kann ich selbst kaum fassen. Die Schritte zusammen mit dem Wolkenkratzer-Abzeichen schicken mich in festen Schlaf.

Nagellack Sally Hansen 560 Kook A Mango20. April 2016 – Der passende Nagellack

Gestern habe ich ein Tragefoto von einem Tag am Meer gemacht – siehe ganz oben – und musste feststellen: Es fehlt der passende Lack! Das wurde heute gleich behoben.

Kook A Mango von Sally Hansen haben Blogger auf dem Event von Fitbit, auf dem ich nicht war, dazu bekommen. Also habe ich ihn gerne gekauft. Es ist eine Farbe, die gut zu meinem Sommerlook passt.

21. April 2016 – Frisch gelackt

Nagellack Sally Hansen 560 Kook A Mango #notd / SwatchDer neue Lack glänzt auf den Nägeln und das Band passt gleich viel besser zum Gesamtlook. Ich trage heute ansonsten nix mit Rot und da ich bekanntermaßen bekennende Freundin von farblichen Wiederholungen bin, freut sich heute mein Auge.

In der App ist mir noch positiv aufgefallen, dass ich die Anzahl der Stunden sehen kann, an denen ich mindestens 250 Schritte gegangen bin. Gut für den Körper ist es, wenn die Bewegung verteilt ist. In der App sehe ich einem Diagramm, wie gut mir das in welchem Stunden am Tag gelingt. Wenn ich viel am Schreibtisch zu tun habe, gelingt mir das z.B. gar nicht gut.

23. April 2016 – Challenge gewuppt

Mit 87.530 Schritten habe ich die 5-Tage-Challenge gegen Doris und Bärbel gewonnen. 17.506 Schritte pro Tag sind eine Menge. In der kommenden Zeit werde ich das Pensum zur Schonung meiner Knie wieder auf das Normalmaß herunterfahren. Ich denke, 12.000 Schritte pro Tag sind gut für mich und gut zu schaffen. Danke, Ihr Beiden, dass Ihr mit mir gelaufen seid!

Im Bloggerversum und auf Instagram

Das sind alles meine subjektiven Eindrücke und Erlebnisse. Bei Bärbel findest Du heute ihren persönlichen Testbericht => Ü50 testet das Fitbit Charge HR.

Auf Instagram habe ich gesehen, dass die Bloggerinnen

auch gerade das gleiche Gerät testen. Bin gespannt, was sie berichten werden. Drea hat sich inzwischen auch das Fitbit Charge HR gekauft – vorher Flex-Nutzerin – und ist fleißig am Probieren. In der Facebook-Gruppe Fitbit (Deutsch) (Werbung) gibt es guten Austausch mit anderen Anwendern. Danke Drea für die Einladung in die Gruppe, zu der ich jetzt auch einladen kann.

Im Netz

Bei meiner Recherche habe ich einen weiteren interessanten Testbericht bei Spiegel Online gefunden http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/fitbit-charge-hr-fitness-tracker-misst-den-puls-a-1017549.html und bei Sortierbar.de http://www.sortierbar.de/activity-tracker/fitbit-charge-hr .

Stiftung Warentest hat in der Ausgabe test 1/2016 verschiedene Fitnessarmbänder unter breiten Gesichtspunkten getestet https://www.test.de/Fitnessarmbaender-Nur-zwei-von-zwoelf-sind-gut-4957497-0/. Bei der Genauigkeit der Schritte schneidet der Fitbit Charge HR sehr gut ab, was mir am wichtigsten ist. Ansonsten ist die Bewertung dort nur ausreichend (3,6), weil die Herzfrequenz nicht so genau gemessen wird und das Datensendeverhalten bei Android als sehr kritisch eingestuft wird, was zu einer Abwertung führt. Kritisch sei dabei der Zugriff auf Daten. Aus meiner Sicht sind da viele Apps kritisch, so dass ich mich in diesem Fall nicht weiter darüber aufrege. Den kompletten Testartikel, der mir vorliegt, gibt es nur kostenpflichtig.

Fazit

Positiv
Das Fitbit zeigt ganz deutlich, dass sich Bewegung im Alltag zu vielen Schritten addiert, wenn ich bewusst einmal öfter aufstehe, einen Weg mehr mache und noch eine Extrarunde Spazieren gehe. Auch ohne die Hunderunden komme ich auf viel mehr Schritte, wenn ich ab und an auf den Schrittzähler gucke und denke: Na, da können aber gerne noch ein paar hinzukommen. Das hilft mir, fit zu bleiben.

Negativ
Der Akku hält deutlich kürzer als versprochen. Die Zugriffe der App auf Daten dürften weniger sein.

Summe
Es tut mir gut und ich werde das Fitbit gerne weiter verwenden.

Würde ich es selbst kaufen?

Ja, auf jeden Fall. Wenn ich es nicht zum Testen bekommen hätte, hätte ich es mir selbst gekauft und würde es nach heutigem Stand auch immer noch kaufen, wenn ich es nicht hätte. Nach den vier Wochen Test weiß ich, dass ich Tangerine toll finde, auf Dauer Dunkelblau jedoch einfacher zu kombinieren wäre, wenn ich es immer trage. Ich würde also ein dunkelblaues nehmen.

Das neue Modell Alta (Werbung) würde mir noch besser gefallen, weil es schmaler ist und es verschiedene Armbandfarben als Zubehör gibt. Es gibt sogar ein Lederarmband und eins aus Metall. Immerhin ist der Charger wie eine Uhr ständig zu sehen und damit ein Accessoire. Bei Bärbel siehst Du hier => tolle Fotos vom Alta. Ich bräuchte natürlich als warmer Farbtyp die Version in Altgold. Fitbit hat an alles gedacht!

Mein Tipp: Genau Farbe und Modell aussuchen und dann ran an das Fitnessprojekt!

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61 Gedanken zu „Fit mit jedem Schritt – Fitbit im Alltag

  1. Danke für Deinen Bericht :)
    Nach dem ersten Post von Bärbel hätte ich es mir fast gekauft . Mich sogar auf den dreh , Du brauchst noch dieses Handy dafür fast eingelassen .
    Jetzt allerdings nach Deinem Post , Der ganz sicher ehrlich geschrieben und tatsächlich ist . Weis ich das ich dieses Fitnessarmband nie nicht kaufen werde .
    Den Druck da geht noch was , ich könnte noch mehr laufen , und noch mehr schaffen … brauche ich nicht mehr . Das habe ich vor Jahren mit dem Ergebnis das sich mein Knöchel richtig schlimm entzündet hat erlebt . Ich bin für so eine Idee viel zu ehrgeizig. Fange ich etwas an , und das Fieber erwischt mich bin ich nicht mehr zu bremsen . Ich kenne mich viel zu gut dafür ;)
    Danke für dein detailliertes Fitness-Tagebuch
    LG und eine schöne Woche für Dich
    von Heidi , ( die jetzt jeden Monat seid Januar nur durch kleine Ernährungsumstellungen , die auch noch sehr lecker sind 1 Kilo abgenommen hat ;) )

    • Natürlich ist der Bericht hier ehrlich. So viel Fantasie, um mir sowas auszudenken, habe ich gar nicht :) . Wenn Du da auch so sehr drauf anspringst wie ich, ist es vielleicht wirklich nichts für Dich. Auch wenn ich dem Sponsor natürlich viel lieber schreiben würde, dass dieser Artikel zum Verkauf eines Armbands geführt hat, ist mir viel wichtiger, dass Du nicht etwas kaufst, was am Ende nicht gut für Dich ist. Mit “Nein” verkaufen ist auch manchmal gut. Das kennst Du aus dem Laden selbst.

      Freut mich, dass Deine kleinen Veränderungen den gewünschten Erfolg bringen.

      Dir auch eine schöne Woche – mit Deiner Hundetrainerin!

  2. Ich finde das höchst interessant. Für mich käme noch ein weiterer Aspekt hinzu. Die Senkung der Cholesterinwerte durch viel Bewegung. Ob da was geht? Momentan ziehe ich eh viel um die Häuser. Das will ich messbar machen. Sprich: Das Armband will ich auch :)

    Liebe Grüße Sabine

    • Ich bin gespannt auf das nächste Ergebnis Deinre Cholesterinwerte. Ich lasse meine nicht kontrollieren, daher kann ich dazu nichts sagen. Bei den letzten Kontrollen in meinen 20er und 30er Jahren waren die immer O.K. Wenn das Armband Dir dabei hilft, Deinen Körper da gesünder zu halten, wenn die Bewegung die Werte misst, ist es bestimmt eine gute Investition.

  3. wettbewerb funktioniert bei mir leider gar nicht…..
    nichtsdestotrotz muss ich ein bisschen trainieren – im juni kommt lieber besuch der gewandert werden will :-)
    dummerweise tun meine knie auch ganz ohne belastung weh wenn das wetter so ist wie jetzt – sehr anstrengend sich da auch nur dem haus zu bewegen – ach was sag ich – manchmal nehme ich die treppe auf allen vieren. aber wenn ich mich dann mal über die ersten kilometer gequält hab wirds besser……..
    also – nicht übertreiben liebe ines!
    xxxxx

    • Wie, Du springst nicht auf Wettbewerb an? Hätte ich früher von mir auch nicht gedacht. Aber ich habe ein gewissen Siegergen in mir, so dass ich, wenn ich etwas mache, dabei auch alles gebe. Ansonsten trete ich nicht an. Das kommt auch vor, dann sage ich halt einfach gleich Nein. Aber wenn ich dann gut verliere, ist das auch O.K. Wie bei einem Spiel. Und das Leben ist ein Spiel, oder?

    • äh – nee… kein spiel.
      :-)
      also wenn ich was anfange dann bringe ich das zuende – aus hartnäckigkeit. aber wettbewerb interessiert mich null.
      etwas gut zu können was nützlich ist finde ich toll – aber ich muss mich nicht vergleichen mit anderen. ich weis – bin komisch ;-)
      beneide dich ein bisschen um den hund – eine katze verleitet ja eher zum auf dem sofa lümmeln….
      xxxxx

  4. Hui, ich habe jetzt richtig mitgefiebert beim Lesen, wow, es ist so motivierend! Das Band ist schon ein tolles Teilchen :)
    Da ich Rheuma habe ist es für mich nicht geeignet, die Enttäuschung wäre an nicht so guten Tagen vielleicht demotivierend. Aber ansonsten möchte man das Band auch gleich haben, die Idee dahinter rockt!

    Schönen Montag zu dir, liebe Grüße <3

    • Freut mich, dass ich Dich beim Lesen in den Bann ziehen konnte! Gerade mit Rheuma ist vielleicht sogar genauso geeignet für Dich, denn Du kannst Dir Deine Schrittziele individuell setzen. Du könntest z.B. 4.000 Schritte pro Tag als Ziel angeben und würdest dann auch dort das belohnende Brummen bekommen. Alles, was Du an guten Tagen mehr machst, bekommst Du dann trotzdem angezeigt. Wenn Du morgens schon weißt, dass der Tag nicht gut wird, kannst Du es ja auch einfach nicht umbinden. Gerade weil ein bisschen Bewegung sicher gut ist, kann ich mir die Motivation hilfreich vorstellen. Halt in der soften, angepassten Variante. Jeder ganz so, wie es gut ist im Einzelfall.

    • Ja das stimmt tatsächlich. Grade gehen und auch schwimmen sind geeignet als Bewegung für mich. Denke seit gestern doch intensiver darüber nach mir so ein Band zuzulegen. Bin nämlich, grade was das gehen betrifft, im letzten Jahr etwas träge geworden.

      Sehe die Motivation die von diesem Band ausgehen dürfte als positiven Faktor an. Glaube das da auch etwas von dem Sinn, der Idee, inne liegt :)
      Schönen Dienstag zu dir!

  5. Liebe Ines, hört sich toll an was Dein Armband mit Dir macht. Ich kenne das Gefühl auch. Motiviert von euren Fitbändern habe ich meinem alten Omron Schrittzähler eine neue Batterie gegönnt und trage ihn wieder.
    Ich denke für meine Zwecke reicht es solange er funktioniert. Wäre ja schade ihn zu pensionieren. Ich erreiche in 7 Tagen an zwei Tagen, das sind meine freien Tage knapp 12 000 Schritte. Mehr habe ich noch noch schaffen können. Ich muss auf meine Knie achten.
    Die Tage an denen ich arbeite, ich sitze dort ausschließlich, sind trotz Crosstrainer mit nur 8000 Schritten dabei. Erschreckend, aber auf jeden Fall mehr als noch vor 6 Wochen.
    Liebe Grüße Tina

    • Finde gut, dass Dich die Berichte von Bärbel und mir erfolgreich motivieren, Deinen Zähler wieder zu verwenden. 12.000 Schritte an freien Tagen finde ich auch schon viel. Vor allem, wenn Du sonst viel sitzt. Auf so einen Crosstrainer bekäme mich keiner freiwillig. Da gehe ich heute lieber raus, auch wenn es regnet.

      Weiter gute Motivation für Dich!

    • Ich gehe gar nicht gerne raus… entweder es ist zu heiß, zu kalt, zu windig. zu nass. Ich war schon immer ein Stubenhocker und ein Kneipen-Louis… hehe.

  6. Toller Bericht, den ich mitfiebernd bis zum Ende gelesen habe, obwohl ich nicht mal mit der Idee liebäugele, so ein Band zu kaufen. Wobei… hm… *g* Natürlich könnte ich jetzt sagen, dass ich da, wo du wohnst, auch viel mehr laufen würde – wäre nicht mal gelogen. ;) Und dann noch mit Hund! ;D Und natürlich ist es im HomeOffice öde, die Schritte zu messen. Per se finde ich die Idee der Bänder allerdings gar nicht uninteressant und wenn man sich wirklich nicht dazu aufraffen kann, selbst mehr Bewegung ins Leben zu bringen, dann scheint das eine tolle Sache zu sein. Noch trete ich mir selbst in den Hintern, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, aber dieses Wettbewerbsding könnte schon noch mal ein Kick sein.

    Lieben Gruß,
    Anna

    • Danke erstmal fürs bis zum Ende Lesen! Hatte schon Sorge, ob das überhaupt jemand macht … ist ja schon arg lang … also: Danke!

      Übrigens arbeite ich auch im Home-Office und zu Kunden fahre ich mit dem Auto bis möglichst vor die Haustür, weil ich mit schwerem Gepäck unterwegs bin. Im Homeoffice mache ich kaum einen Schritt. Das ist bestürzend wenig. Meine Schritte kommen vor der Arbeit zu standen, wenn ich vor und nach dem Frühstück durchs Haus flitze. Und mit den Hunderunden zwischendrin. Und nochmal vielleicht 1.000 beim Kochen mittags und abends. Wenn Du Dich jetzt fragst, wo ich die Zeit trotz Homeoffice für die Schritte hernehme: Ich habe keine Kinder und brauche weniger Schlaf, seit wir den Hund haben. Die frische Luft tagsüber und vor allem bei der Abendrunde lässt mich fester und erholsamer Schlafen. Das ist beim Leben mit Hund kein Mythos, sondern ein schöner Nebeneffekt. Der betrifft auch meinen “Nebenschläfer”.

      Schön, dass Du verstehen kannst, dass das Wettbewerbsding einen anspornen kann. Die meisten Leserinnen scheine ich damit bisher ja eher entsetzt oder abgeschreckt zu haben. Was mich wiederum überrascht. Aber auch Leserinen sind immer wieder für Überraschungen gut …

      Also, wenn Du Dich irgendwann für ein Fitbit entscheidest, mache ich gerne Wettbewerbe mit Dir. Und wenn es ein anderer Schrittzähler wird, auch gerne. Dann machen wir das nicht über die App, sondern fotografieren. Fast offline sozusagen.

  7. Ich hatte mir ja mal ne Zeitlang den Schrittzähler meines Kollegen ausgeliehen. Vor 10 Jahren. Keine Ahnung, als eben diese 10 000 Schritte pro Tag Geschichte aufkam. Damals hab ich ein recht gutes Gefühl bekommen, wieviel Schritte, m/km auf wieviel Zeit kommt. Mehr als 7 000 passen nicht in meinen Alltag und sind mit normalen Schuhen für meine Kniee gerade noch verträglich.
    Sportlichen Ehrgeiz besitze ich nur dann, wenn mein Team auf mich angewiesen ist. Einzelsport ist nichts für mich. Ich war früher zwar in vielem ziemlich gut (Schwimmen, Volleyball, Skifahren) Aber ich gehöre nicht zu den Leuten deren Leben sich ums Training dreht. Dafür bin ich früher schon zu gerne Lumpen gegangen.
    Ich habe einen ziemlich hochen Spaßanspruch. 5 Std abhotten in der Disko. Oder eine 2 Std. Tour mit dem Radl in den Biergarten. Oder den ganzen Tag Skifahren. Alles ganz nett. Aber Anstrengen nur um des Gewinnens willen. Nööö. Ist jetzt gar nicht meins. Der Spaß muss immer größer sein, als die Anstrengung. Sonst bitte ohne mich. Oder zumindest nur soviel wie aus Vernunftsgründen sein muss.
    Und ja. Ich bin nicht Ehrgeizig. Ich bin gut, in dem was ich tue. Aber nur, wenn es mir Spaß macht.
    LG Sunny

    • Das war auch ein Punkt, um den es mir ging: einfach mal herauszufinden, wie viel Bewegung ich in welchen Teilen des Alltags wirklich bekomme. Dafür hat mir beim Vermessen der Walkingstrecken Die App Runtastic schon mal geholfen, aber die killt zum einen meinen Handyakku, zum anderen will ich nicht die ständige GPS-Überwachung. Beim Fitbit habe ich das Bluetooth auch nur zum synchronisieren am Handy an. Meine Fitbit-Freunde müssen nicht ständig sehen, ob ich mich gerade in Bewegung befinde oder nicht. Wenn ich dabei keinen Spaß hätte, würde ich auch keinen Schritt davon tun. Da kannst Du ganz sicher sein :).

  8. Ich finde ja durch euch diese Bänder noch spannender. Davor war ich schon etwas neugierig, aber so echte Erfahrungen sind doch noch mal etwas anderes. Das Alta finde ich fast auch noch schöner. Jetzt werde ich es mal probieren gehen im Laden. Ich muss ja sowas immer erstmal auch noch sehen. Ins Sparschwein hab ich jedenfalls schon was für geworfen :)
    Liebe Grüße Ela

    • Da sagst Du was Ela, ich finde das schmale, elegante Alta mit dem Wechselarmband auch noch schöner. Habe mich allerdings sehr an die Herzfrequenzmessung gewöhnt. So sehr, dass ich sie nicht mehr missen möchte.

    • Im Laden probieren ist eine gute Idee. Das siehst Du dann auch genau, welche Armbandlänge Du brauchst und wirst bestimmt gut beraten, welche Funktionen für Dich sinnvoll sind und welche überflüssig. Also schön weiter sparen :).

  9. Seit Jahren weiß ich, dass ich mich zu wenig bewege. Das kleine Stück Geradel ins Büro war kaum der Rede wert, die 99 Stufen nach oben auch nicht, wenn man dann 8 h lang nur auf dem Bürostuhl klebt. Die Bloggerei machte ich nicht besser. Ich hing noch länger am PC, wurde noch träger und vor einem Jahr kaufte ich mir Sportklamotten und bunte Schuhe und wollte Joggen gehen. Es wurden nicht mal 10 Versuche. Ich kam völlig aus der Puste und die Knie mochten es nicht. Es war für mich kein Vergnügen, es machte mir keinen Spass und das ist das Ding mit dem Schweinehund. Ich will Spaß oder ich lasse es ganz. Ich mag mich nicht zu etwas zwingen müssen.
    Und nun MUSS ich nicht laufen, ich MUSS auch nicht 10.000 Schritte machen, ich MUSS auch nicht zu Fuß zur Arbeit gehen, wenn es mir keinen Spaß mehr macht. Niemand zwingt mich, und dieses kleine Band schon gar nicht. Es ist nur einfach so: momentan gibt es für mich nichts besseres, als sich die Zeit zu nehmen, um sich durch einen sonnigen Frühlingsmorgen zu bewegen (zugegeben, die 2° C heute morgen waren schon empfindlich kühl) und abends wieder nach Hause zu traben und irgendwann unterwegs kommt dieses wohlige Brummen, das Ines so schön als Pawlowsche Praline beschreibt. Es ist nicht mal sonderlich anstrengend – aber es tut mir gut. Wer Bewegung ohne so ein Hilfsmittel in seinen Alltag einbaut, der braucht sicher kein Bändchen, aber für so faule Typen wie mich ist es einfach ideal.

    • Immerhin hat die Raderlei Dir knackige Beine und Po gesichert. Das ist mehr als nichts, oder? Mir geht es wie Dir: Mir tut die Bewegung gut und ich bleibe gerne dabei. Und auch gerne mit Dir zusammen in Bewegung.

  10. Ich habe bei Bärbel schon bedenken geäußert. Diese totale Überwachung ist wirklich nicht zu unterschätzen. Aber vielleicht habe ich auch zuviele Vorurteile. Vielleicht teste ich so ein Ding auch einmal irgenwann und es überzeugt mich. Bis dahin habe ich ein wenig bedenken. Viel Erfolg weiterhin.
    LG Petra

    • Der Aspekt will wohl bedacht sein und das kann nur jeder für sich selbst abwägen. Ich synchroniere z.B. nur selten, damit meine Schrittanzahl nicht ständig verfolgt wird. Aber natürlich gebe ich viele Daten preiß. Da führt kein Weg dran vorbei, dass das so ist. Vor 2 Jahren wäre das noch einer der Gründe für mich gegen so eine App-Nutzung gewesen. Heute nehme ich das in Kauf.

    • :-) Liebe Petra,
      auch das ist mir immer im Hinterstübchen!
      Ich mag den Überwachungsgedanken gar nicht, wenngleich mich das Gerät zu interessieren beginnt!
      Liebe Grüße :-)

  11. Habe mir vor einiger Zeit auch ein Fitness-Armband (eines anderen Herstellers) gekauft, einfach weil mich interessiert hat, wieviel Schritte ich so im Laufe eines Arbeitstages zusammenbekomme. ( Ich verkaufe DOB in einem Modehaus ;-)) 12 000 Schritte sind da schneller zusammen als gedacht, ein Beruf mit Bewegung also :-) In meiner Freizeit mache ich gerne nordic walking, aber mindestens genauso heilig sind mir auch Ruhepausen.
    Ebenso interessant ist der Kalorienverbrauch, den das Armband anzeigt. Letztendlich nehme ich dann ab, wenn ich mehr Kalorien verbrauche als ich zu mir nehme.
    Ganz einfach eigentlich und manchmal doch so schwer.
    Meinen Schlaf tracke ich mit dem Armband übrigens nicht. Ich schlafe (wieder) wie ein Stein, GottseiDank!

    • Dass Du Laufgeld bekommst im Verkauf, denke ich mir. Ich bin gespannt, wie viele Schritte bei mir bei einem ganztätigen Seminar zusammen kommen. Im April hatte ich keins, eins wurde leider abgesagt. Aber im Mai werde ich das herausfinden.

      Wie gestaltest Du Deine Ruhepausen?

      Wenn man auf Kalorien in der Nahrung schaut, ist der Kalorienverbrauch sicher interessant. Ich habe in den letzten zwei Wochen übrigens 1,2 kg zugenommen bei der Bewegung … ich möchte nicht wissen, wie viel das gewesen wäre, wenn ich mich weniger bewegt hätte … und ich glaube nicht, dass ich dann weniger gegessen hätte. Es ist wie Du sagst: Man muss mehr oder weniger Kalorien zu sich nehmen als man verbrennt, wenn man zu- oder abnehmen will. An der Gleichung führt kein Weg vorbei.

    • Meine Ruhepausen gestalte immer wieder mal gerne ganz unspektakulär mit einer guten Tasse Tee oder Kaffee, die ich in der Frühlingssonne auf der Terrasse (oder auch, wie bei dem derzeitigen Wetter, auf dem Sofa im Wohnzimmer sitzend) genieße, ohne Musik, ohne Laptop, ohne Handy/Telefon einfach nur den Augenblick der Ruhe ausschöpfen, zu schätzen wissen …. tut richtig gut (und wird heutzutage viel zu selten gemacht).

    • “wird heutzutage viel zu selten gemacht” – was für wahre Worte. Da bin ich selbst ganz schlecht drin. Ich fange nach spätestens 3 Minuten an, etwas zu lesen, zu telefonieren oder in Socials zu surfen. Auch wenn ich es “eigentlich” so sehr genieße, geht das nicht lange genug. Memo an mich: daran arbeiten!

    • @zunehmen bei bewegung – das werden muskeln sein – die sind viel schwerer als speck – sehen aber besser aus :-)
      xxxxx

    • Das versuche ich mir auch einzureden :) In diesem Fall heißt die Wahrheit wohl eher “Wiener-Schnitzel-Plauze-an-Stachelbeerbaisertorte” :) … passt schon :) .

  12. Guten Morgen,
    ein sehr interessanter Bericht. Ich trage weiterhin (noch) kein Armband, bin aber sicher, es würde mich zu (noch) mehr Bewegung “verleiten”, was ich persönlich ganz gut finden würde. Mal sehen, ich zucke noch, weil ich einfach nicht weiß, ob mich das Teil nach kurzer Zeit nicht langweilt.
    Den Jogginglauf im Wohnzimmer finde ich lustig-und ich bin mir sicher, du bist mit sowas nicht alleine (ich habe schon von Leuten gelesen, die das Handgelenk geschüttelt haben).
    LG Andrea

    • *lache* während ich gerade den Arm schüttle … das bringt nix :) :) :) Gut so. Geschummelt wird hier nix!

  13. Ich bin mal wieder gespalten … – einerseits will ich so ein Teil auch sofort haben, ich weiß halt schon von meinem günstigen, kleinen, in die Hosentasche zu steckenden Schrittzähler, dass er zu mehr Bewegung motiviert und so ein Armband ist ja sowohl schicker als auch praktischer.
    Andererseits: Wozu ein ü100-Euro-teures Armband kaufen, wenn ich bereits einen Schrittzähler habe (den ich ständig anzulegen vergesse bzw. bei Rock oder Kleid auch nicht weiß, wohin damit) und in erster Linie auch eben nur Schritte zählen will und nichts anderes (ein errechneter Kalorienverbrauch ist z. B. eh Quatsch, glaube ich und mit Pulswerten kann ich nichts anfangen). Außerdem fehlt mir das passende Smartphone dazu – Du kennst ja mein Problem mit meinem günstigen und leistungsschwachen Teil. :(

    Diesen extremen Ehrgeiz, den Ihr mit dem Fitbit entwickelt, finde ich auch schwierig (siehe Heidis Kommentar mit ihrem entzündeten Knöchel und Deine Knie-Probleme) – ich hätte im Moment ehrlich gesagt auch kleine “Bedenken”, mich mit Dir zu treffen, weil ich denken würde, Du möchtest bei einem Spaziergang lieber noch mehr oder noch weiter laufen und mein Besuch könnte Dich in Deinem Bewegungsehrgeiz stören … – Ich meine, aus Deinem Tagebuch (freue mich übrigens sehr, dass es so ausführlich ist) einen gewissen Suchtfaktor herausgelesen zu haben …?!?

    Einen Wettbewerbs-Druck brauche ich ganz sicher auch nicht (kein Siegergen – lasse gern anderen den Vortritt), da ich aber irgendwie mehr zu- als abnehme, wäre mehr Bewegung und die Motivation dazu schon nicht schlecht.
    Und noch ein Aber: Ich weiß nicht, ob ich überhaupt an meinem Schweinehund vorbeikäme … vermutlich nicht. ;)
    Aber aber aber aber … – dennoch will ich irgendwie trotzdem!

    Vielleicht legt sich das ja wieder in der nächsten Zeit. ;)
    LG
    Gunda

    • Wenn Du das ü100-Eur-Armband so wenig benutzen würdest wie den jetzigen Schrittzähler, wäre es eine Fehlinvestition und würde Dich nur noch mehr frustrieren, weil er Dich auch noch angucken würde.

      Wenn Du Deinen jetzigen nicht benutzt, weil Du am Körper keinen Platz dafür hast – was mir bei vielen Kleidungsstücken auch so gehen würde, Du aber Lust auf Schritte zählen hast, kann die Anschaffung durchaus sehr sinnvoll sein. Dann würde ich ein einfaches Modell nehmen, bei Fitbit das Flex, was weniger Funktionen hat als das Charge HR, das ich getestet habe. Das hatte Drea zum Beispiel bis vor kurzen, wenn Du fragen dazu hast. Das passende Smartphone sehe ich nicht als Problem. Die App belastet meins nicht, weil ich nicht ständig synchronisiere, sondern nur alle 24 Stunde in der Voreinstellung. Oder eben mal manuell.

      Ich finde den Ehrgeiz gar nicht extrem. Ich bin eher überrascht, dass er hier so als extrem wahrgenommen wird. Ich hatte/habe viel Spaß dabei und habe viel gelacht. Das kann mein “Mitläufer” – der Zweibeinige – bestätigen.

      Ein Besuch von Dir würde mich sicher nicht in meinem Bewegungsehrgeiz stören. Ein Spaziergang könnte in der Tat etwas länger werden, weil ich eben gerade gerne etwas länger unterwegs bin, weil es mir Freude macht. Also treffen wir uns nicht auf einen Spaziergang, sondern gleich auf einen Kaffee oder Essen. Das löst doch das Problem umgehend.

      Das mit Deinem Schweinehund kannst Du nur selbst ausmachen. Mein Tipp: Verwende den alten Schrittzähler mal ein bis zwei Wochen und gucke, ob der was mit Deinem Schweinehund macht. Kannst Du ihn an einer Kette um den Hals hängen?

    • Meinste, beim “um-den-Hals-hängen” wird das Ergebnis nicht noch mehr verfälscht als in der Hosentasche? Ansonsten müsste ich das mal probieren. Sieht aber sicherlich auch nicht gerade hübsch aus. ;)

      Ich gehe übrigens gern spazieren, aber definitiv nicht “auf Leistung”, und ja, ich finde, das kommt bei Dir schon recht extrem rüber. Ich war ja beim ersten Mal schon aus der Puste, und da hattest Du noch kein Fitbit UND eine andere Gewichtsklasse. ;)
      Ich geh’ trotzdem mit Dir spazieren – aber Essen mag ich natürlich auch. Am liebsten beides. :D

    • Probier es dochmal aus. Gehe 100 Schritte und guck danach auf den Schrittzähler.

      O.K. Dann machen wir beides und Du verbuchst das als ernsthafte Sporteinheit.

      P.S. Wie Bärbel Dir schon in ihrem Beitrag geantwortet hat: Das Fitbit ist auch komplet ohne Smartphone nutzbar via PC. Es verbindet sich dann über einen Dongle (das ist ein Schnubsie, der in einen USB-Anschluss am PC eingesteckt wird) mit dem Hany via Bluetooth. Darüber kannst Du dann auch alles synchronieren. Die Schritte und Etagen und Kalorienverbrauch siehst Du es am Fitbit Charge HR direkt. Ich gebe aber zu, dass mir die Synchronisation via Smartphone die handlichere ist.

      P.P.S. Ich war beim ersten Mal auch K.O. danach und das ist auch immer noch eine große Runde für mich. Nur dass ich inzwischen wohl eher noch Tempo drauf gelegt habe …

  14. :-) Danke für den sehr ausführlichen Bericht, liebe Ines!
    Nach all Euren Berichten und Infos fängt mich das Ding langsam zu interessieren an.
    Was ich nicht mag ist die Vorstellung, dass mir das Ding Daten abgreift.
    Ich geh’ jetzt mal bei Bäbel lesen…
    Dir noch einen schönen Tag und herzliche Grüße in die Ferne :-)

    • Die Bedenken verstehe ich. Wenn es Dich doch weiter interessiert und Du fragen dazu hast, komme gerne zu mir damit.

  15. Liebe Ines,
    zunächst mal herzlichen Glückwunsch zum Knöchelschuh-Abzeichen … und zu allen weiteren (aber ich denke, das erste ist ja doch das beste ;o)) Ich hab mir deinen Testbericht jetzt mit zunehmendem Herzklopfen durchgelesen. Aber das Klopfen rührt nicht daher, dass ich auch so ein Band haben möchte, sondern ich fühlte mich immer gestresster. Noch schneller noch besser, noch mehr Schritte, Aufholjagd, hechelhechel – neeeeeeeeeeee, sowas is nix für mich! Mag sein, dass dich dieses Ding motiviert, aber ich empfinde es eher als einen Schnellzug in Richtung Burnout. Jetzt muss ich mich erst einmal erholen vom Testbericht lesen ;o))

    Danke auch für deine lieben Kommentare – ja im Gudrun-Shop in Hamburg war ich natürlich auch drin. Und habe nichts gekauft… Und nein, leider ist dort längst nicht ALLES bio und fair – nur die speziell gekennzeichneten Kleidungsstücke und Schuhe – aber die Firma hat es geschafft, sich diesen RUF aufzubauen. Stark eigentlich.
    “Samstag mit einem neugeborenen Lamm” zu kuscheln klingt wundervoll! Hätt ich auch gerne! :o)
    Dank dir auch für deine Noani-Zusendung! Ja, wenn du etwas drüber machen möchtest, ist das auf jeden Fall etwas für ANL! Klingt gut!
    Ganz herzliche rostrosige Grüße und Paulefellchenkrauler von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/04/die-tiere-vom-cobenzl.html
    PS: Meine Tochter und ich haben eben erst den Junghund meines Bruders kennengelernt – die kleine Kira, ein 3 Monate altes Labradormädchen ♥♥♥

    • Danke für die Gratulation ;) . Nein, Du sollst Dich nicht gestresst fühlen. Ich habe allerdings irgendwie gerade das Gefühl, dass der Beitrag bei einigen Lesern im falschen Hals ankommt. Nein, ich bin nicht vom Ehrgeiz zerfressen … aber jedem den Ansporn oder die Entspannung, die gut tut.

      Zu Noani werde ich erstmal nichts machen. Habe Dir das nur gemailt, weil ich dachte, dass ich Dich vielleicht interessiert. Ich habe da gerade keinen Bedarf. Für ANL werde ich demnächst mal vegetarische Rezepte aus dem Foodblog zusammenstellen. Dann kann ich die gesammelt verlinken.

      Oh, und Kira würde ich auch gerne tätscheln. Creme, braun oder schwarz? Egal, alle zauberhaft :) .

    • Liebe Ines,
      ja, wenn dir der Ansporn gut tut, dann passt es. Für mich wäre es eben nichts – ich hab auch bei meinen drei in diese Richtung gehenden Handy-Apps sämtlichen Applaus, jede Verknüpfung mit anderen Leuten und sonstige Extras abgeschaltet, das nervte mich ungemein. Lediglich interessiert war ich an den Kilometern gegangener oder per Rad gefahrener Strecken und den dabei verbrauchten Kalorien, um da mal ein Gefühl dafür zu kriegen – und dann noch an täglich gegangenen Schritten. Inzwischen verwende ich das aber alles nicht mehr, ich weiß jetzt ungefähr, was Sache ist und mehr will ich nicht.

      Mir geht’s mit Noani ähnlich wie dir – derzeit herrscht kein Bedarf – aber ich notiere es mir geistig, denn ich finde die Gürtel schön und sie sehen hochwertig aus.
      Auf deine Veggie-Rezepte freu ich mich!!!

      Die kleine Kira ist schwarz – ja, genau, und zauberhaft :o) Es sind natürlich auch Fotos entstanden, von Kira und vom alten Hund meines Bruders (Apoll, schon sehr “weh” beisammen, aber durch Kira jetzt wieder etwas “lebendiger” geworden – er freut sich offenbar über seinen Opa-Status ;o)), von meiner Tochter, die auch dabei war, und von unserem gemeinsamen Herumtollen im brüderlichen Garten. Davon wird es auch ein Posting geben – und zwar im Zusammenhang mit dem Modejahrthema im Mai :o) … allerdings voraussichtlich erst am 20. Mai – ich bin jetzt immer am Trudeln, weil ich so viele Themen unterzubringen habe und der 15. eines jeden Monats ja schon durch ANL “besetzt” ist…

      Alles Liebe und Fellchenkrauler
      von der Taude
      http://rostrose.blogspot.co.at/2016/04/die-tiere-vom-cobenzl.html

  16. Danke für die detailreiche und sehr ausführliche Darstellung, die ich gerne um meine erfahrungen ergänzen möchte. So ein Fitbit führt nur Messungen durch und zeigt bestimte erreichte Werte durch Signale an. Es zählt i.W. nur Schritte. Was man oder frau daraus machen, bleibt jedem/r selbst überlassen. Ich persönlich finde es interessant, zu sehen, wie viel oder doch eher wenig ich mich im normalen Alltag bewege. Durch die Messung des Fitbit fokussieren wir unsere Wahrnehmung darauf. Wenn das zu mehr gesunder Bewegung führt, ist für mich das Ziel erreicht. Ich finde dieses Teil jedenfalls sehr hilfreich und meinen sportlichen Ehrgeiz kann ich ausreichend im Zaum halten. Aber einige der von Ines so detailliert ausgeführten Effekte kann ich schon bestätigen. Im Bewusstsein der zu wenigen Schritte gehe ich doch die ein oder andere Strecke wieder mehr zu Fuß.

    • “Durch die Messung des Fitbit fokussieren wir unsere Wahrnehmung darauf. Wenn das zu mehr gesunder Bewegung führt, ist für mich das Ziel erreicht.”

      Ganz genau das ist auch das, was mir daran gut tut. Danke, dass Du das in offenbar verständlichere Worte gefasst hast.

  17. Witzig zu lesen, aber auch ich muss einigen anderen Kommentaren beipflichten – das klingt an einigen Stellen sehr nach Wettbewerb. Wenn`s Spaß macht, ist das ja nichts Verwerfliches. Aber ich verstehe auch, wenn es manche abschreckt.
    Ich habe eine Weile die Health-App meines Handys zum Schrittezählen etc. genutzt. Aber dann recht schnell herausgefunden, dass ich ganz gut weiß, wann ich mich bewegen sollte und wieviel. Das war auch nicht immer so… Naja, und im Moment wäre ich sowieso nur frustriert von den Ergebnissen ;-) Dafür freue ich mich schon auf den Tag, an dem ich endlich wieder laufen gehen kann…. Ganz ohne App übrigens – normalerweise nutze ich eine, aber das werde ich erstmal nicht tun, um nix zu überlasten.
    Liebe Grüße
    Fran

    • Komm Du erstmal wieder richtig auf die Füße nach dem Unfall. Das hat wirklich erste Prio! Alles andere danach ist erstmal Luxus, oder?

  18. Hallo,
    Jetzt habe ich voller Interesse deinen ausführlichen Bericht und auch alle Kommentare dazu gelesen und kann deine Erfahrungen des Motivierens durch das bunte Armband vollkommen bestätigen. Auch ich – übrigens eine sehr damit zufriedene Türkis-Band-Trägerin – bin schon freiwillig abends nochmal in den Keller, nur um mit einem “Leuchtturm” (25 Tages-Treppen) belohnt zu werden :) Mit deinem Pensum kann ich allerdings nicht mithalten und denke, das wäre mir auch zuviel. Ich versuche regelmäßig auf 10000 Tagesschritte zu kommen (das Vibrieren und Summen, du weißt…) und schaffe dieses Ziel meistens. Wenn es mehr ist, freue ich mich und bin stolz. Wenn weniger, bin ich auch zufrieden und betrachte diese Tage als notwendige Pause. Soviel zum (Nicht-) Unterdrucksetzen – da bin ich eher ausgeglichen und bleibe “Herrin des Bandes”.
    Insgesamt war ich angenehm überrascht, wieviel ich als ehemals bekennender Bewegungsmuffel mich unwissentlich im Alltag doch bewegt habe und baue dies nun freiwillig aus. Momentan ist meine persönliche Herausforderung, an allen Wochentagen an 12 Stunden immer die 250 Schritte zu schaffen. Da gibt es dann nämlich auch eine süße Grafik ;)
    Außerdem bin ich gerade mit Bärbel und 3 weiteren Damen in einer 5-Tage-Challenge, macht mehr Spaß als gedacht. Ich will mein Armband nicht mehr missen und schätze es als freundlichen Animateur, und ja, ich bin Spaßgesteuert und brauche sowas, um den A… hochzubekommen.
    Bin gespannt, wie sich das entwickelt und ob die Begeiserung anhalten wird.
    Viele Grüße von deiner Leserin April
    (Stolze Trägerin des Pinguinabzeichens und der Orden des Großen Leuchtturmes und Helikopters) :)

    • Herzlichen Dank für Deinen persönlichen Erahrungsbericht mit dem Fitbit! „Herrin des Bandes“ hast Du schön gesagt. Ich habe in den letzten zwei Wochen manchmal die Formulierung “das Band macht was mit mir” verwendet. Aber auch wenn ich das so empfinde und etwas mit mir machen lasse, behalte ich die Zügel in der Hand. Bleiben wir beide Herrin unser schönen bunten Bändern!

      Ich finde es total süß, dass Du Dich auch so an den Abzeichen erfreuen kannst. Die sind einfach nett gemacht und zaubern mir immer ein Lächeln ins Gesicht. Selbst über den Knöchelschuh habe ich ja gelacht. Und wie lernen sogar noch was – oder hättest Du das mit den Pinguinen gewusst?

      Gemeinsam auf zu neuen Abzeichen mit entspannten 10.000 am Tag!

  19. Vielen Dank für den ausführlichen Test und die detaillierte Beschreibung wie das Armband funktioniert. Ich bin schwer beeindruckt. Durch diese bekommt man sofort Lust auf’s ausprobieren! ;) Ich bin mir da nicht so sicher, ob überhaupt das Richtige für mich ist. Wer weiß was die Zukunft bringt…
    LG Claudia

    • In den Jahren davor hätte ich auch nie gedacht, dass es das Richtige für mich ist. Es wie in der Logistik: Zeit, Ware und Ort müssen stimmen. Vielleicht kommt Dein Fitbit-Moment (oder mit welcher Marke auch immer) noch. Und wenn nicht: auch gut!

  20. Ich finde deinen Bericht großartig & beeindruckend ! Gerade komme ich von meiner Tennisreise ( 12 Frauen) zurück. Wir haben täglich 4 Stunden gespielt ?Einige der Damen nutzen auch dieses Band und ich finde es schon sehr aufflussreich ! Grundsätzlich möchte ja fast jeder noch die berühmten 3 Kilo abnehmen & doch ein bisschen fitter werden oder oder oder . Ich bin fest überzeugt, dass dieses Band eine kleine positive Motivation ist! Der Erfolg ist sichtbar, messbar & du fühlst dich gut ! Das ist die Hauptsache ?Also weiter so !!! Da mir nachgesagt wird, dass ich ein Wettkampftyp bin… werde ich jetzt wohl auch diese Investition tätigen ? Mal schauen wie anstrengend tatsächlich ein Medenspieltag ist ? Ich freue mich auf deine weitere Berichterstattung !!!!

    • Oh, gegen eine Tennisspielerin trete ich gerne an – ohne Ball und Schläger bitte. Du findest mich auf Fitbit über meinen Facebookaccount, wenn Du am Start bist. Viel Spaß dabei!

  21. Bin heute so “nebenher” über Deine Seite gestolpert und “hängen geblieben”. Fitness ist mir immer ein Thema von daher fand ich deinen ausführlichen Bericht echt interessant. Leider hat ja gerade der Herzfrequenzmesser da so schlecht abgeschlossen und da ich Läuferin bin ist es mir wichtig. Gut ich habe eine GPS Uhr, die wohl die Schritte nicht einzeln darstellt aber bei mir läuft das wohl “nebenher”. So habe ich einen bestimmten Prozentteil, den ich am Tag erfüllen muss. Normal 100% oft auch drüber. Ich hatte mal einen Schrittzähler, super einfach vom Kaffeeröster, der hat mich auch schon motiviert mal eine Station früher auszusteigen und den einen oder anderen Gang zu erweitern und ich denke das ist genau Sinn und Zweck. Deine Abnahmeerfolge habe ich gerade bewundert, ich kämpfe noch mit meiner Appetit und dem nicht nachgeben.
    Liebe Grüße Jacky

    • Danke für Deinen Besuch und ersten Kommentar hier!

      Für die Pulsuhr als Focus würde ich auch auf die Testergebnisse sehen.

      Das Abnehmen verdanke ich dem Hund. Und beim Laufen habe ich auch keine Lust auf Essen.

      Alles Gute für Deine Ziele!

  22. Nette Geschichte, aber wohl auch nicht ganz “ohne” mit den Weichmachern etc. … wobei ich den Test für die einzelnen Bänder jetzt nicht gelesen habe. Aber das hat man überall, auch bei Fitnessgeräten, z.B. Crosstrainern oder anderen Hometrainern in den Griffen, überall Gifte inclusive.Da muß sich noch sehr viel ändern!

    Ich hab’ auf meinem Smartphone einen Schrittzähler, den stelle ich spaßeshalber gelegentlich an, um zu überprüfen, ob ich auch schön brav meine täglichen 10.000 Schritte gehe. Und den RunKeeper, der ist genial. Wenn ich in der Natur unterwegs bin, folgt er der gesamten Strecke, so daß man sich nie verlaufen kann. Das mit dem GPS finde ich in dem Falle nicht verkehrt. Sollte mir mal was passieren *lach* und “sehen” kann mich beim Runkeeper auch keiner, da ich das nur für mich mache und mich damit nicht in der Öffentlichkeit anmelde. Und dann hab’ ich ein gerootetes Android – meins läuft mit CyanogenMod, da kann man bestimmte Funktionen ausschalten. Also nix mit Dauer-Überwachung!
    Außerdem hab’ ich seit kurzem einen Ersatz-Akku dabei, sollte mein Handy-Akku mal seinen Dienst versagen. Ich lade den Zweitakku in einem externen Ladegerät, das funktioniert besser, als wenn das Handy am Ladekabel hängt, weil die Buchsen am Handy leider schnell verschleißen und es dann nicht mehr richtig lädt.
    Mehr brauch’ ich im Grunde nicht. An sportlichen Aktionen mit anderen wollte ich mich nicht beteiligen, das wäre mir viel zu stressig, da bin ich eher die Einzelkämpferin, weil ich dann allein entscheide, wann und wo, wie lange usw. Aber ich gehe auch so viel raus, wenn ich nicht gerade mit dem Auto unterwegs sein muß und Termine wahrnehmen. Teilweise ist das leider lange und viel und das ist dann weniger schön, gerade im Winterhalbjahr läuft man denn im Dunkeln spätabends nicht noch lange draußen herum.Würde ich selbst mit Hund nicht! ;-)
    Ansonsten bin ich auch sehr ehrgeizig, wenn ich einmal etwas anfange …
    Von ständigem Pulsmesse halte ich übrigens gar nichts, das verunsichert bloß. Hat früher auch keiner gemacht. Ich finde das alles zusätzlichen Stress, es sei denn man fasst das Ganze mal als Spaß auf oder will wirklich abnehmen und eine Weile nach einem gezielten Plan trainieren. Auf Dauer sollte man jedoch auch ohne Hilfsmittel trainieren können.

    Den Test werde ich aber mal lesen und würde mir jemand so ein Band schenken, würde ich nicht nein sagen. Aber dauerhaft und ständig tragen, das muß nicht sein. Es käme bei mir nur zum Fitnessauftakt z.B. im Frühling in Benutzung, wenn ich eine Zeitlang spezielle Konrolle nach längerer Abstinenz haben wollte – später wieder im Herbst oder so …

    Knieprobleme müssen aber nicht sein, da kann man viel bereits im Vorfeld gegen tun. Meist ist es falscher Ehrgeiz und Fehlbelastung, falsche Schuhe …
    http://www.runnersworld.de/gesundheit/so-vermeiden-sie-knieschmerzen-beim-joggen.275811.htm

    und Arthrosen, das wird gerade erforscht, sind heilbar durch die eigene körpereigene Botenstoffe und das nur und ausschließlich durch Be-we-gung!

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127862133.html

    Die Synovialflüssigkeit bildet sich schließlich nur durch Bewegung und heute sitzen fast alle viel zu viel.

    Liebe Grüße
    Sara

    • Danke für Deinen ausführlichen Kommentar und die Links. Bei mir ist das bergabgehen das Problem fürs Knie, weil meine Kniescheibe zu beweglich ist.

      Gerade gegen das zu viele Sitzen – was ich auch mache – ist der Hund genau richtig :)

  23. Nachtrag… Das Armband ist jetzt mein neuer Begleiter ?Am Samstag beim Medenspieltag habe ich die 30.000 Schritte ” geknackt” und es fühlt sich großartig an ??!! Jedoch bin ich gespannt , wie lange die positive Motivation anhält ?… Wir können uns ja gerne weiter austauschen ?

    • Herzlichen Glückwunsch zu den 30.000!!! Boah, soweit bin ich bisher nie gekommen.

      Dann bleib schön motiviert und ich bin gespannt auf Deine Entwicklung. Alles Gute für / gegen die 3 kg!

  24. Jetzt habe ich auch noch das Tagebuch hier lesen dürfen und genau das ist es, was diese Geräte auch(!) ausmacht. Die Technik ist nur der eine Teil, der andere ist der “Wettbewerb” und das leben in der Community. Manch einer, der hier mit ließt wird sich freuen und motiviert fühlen oder eben auch sagen, 30.000 Schritte stellen mich vor kein Problem – ich peile 40.000 an :)

    • Wow, über 25.000 Schritte bin ich noch nicht hinaus gekommen. Das ist irgendwie eine magische Grenze bei mir. 30.000 kann ich mir noch vorstellen – danach hört für mich die Phantasie auf. Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Erreichen Deiner Ziele!

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