Girls‘Day & Boys’Day: Berufe in der Mode

Ines Meyrose Portrait 20160228Am 28. April 2016 findet bundesweit der Girls‘Day statt, Jungs machen den Boys’Day daraus. Es geht darum, dass Mädchen und Jungs sich Berufe ansehen, die eben genau nicht typisch Frauen- oder Männerberuf sind.

Dazu stellt bonprix in seinem Fashion- und Lifestyle-Blog mode&mehr Berufe aus der Modewelt vor und hat Menschen, die in diesen Berufen leben, interviewt und ein E-Book daraus erstellt. Gerne habe ich für das E-Book ein Interview zu meinem Berufsfeld der Stilberaterin gegeben.

9 Gedanken zu „Girls‘Day & Boys’Day: Berufe in der Mode

  1. Finde ich eine wichtige Sache, dass Mädchen nicht nur Mädchenberufe machen, die meist dazu noch schlecht bezahlt sind. Ebenso ist es schön, wenn Männer in Frauenberufe einsteigen, weil dann ziemlich sicher das Gehaltsgefüge steigt (der Equal-Pay-Day könnte dann tatsächlich mal Wirklichkeit werden).
    Schön, dass Du mitgemacht hast und Dein Berufsbild vorgestellt hast. Das Interview mit Dir macht Lust auf diesen Beruf, der sicher auch viel Eigeninitiative und eine große Bandbreite erfordert, wenn er den Lebensunterhalt sichern soll.
    Gibt es von BonPrix auch eine Art Auswertung dieser Aktion?
    Schöne Grüße aus dem Süden von Sieglinde.

    • Werden nicht Jugendliche direkt und persönlich angesprochen oder eingeladen? Wäre ja interessant, ob diese solche Berufe nun ergreifen oder nicht.
      Oder welche Rückmeldungen sie generell geben.
      Sowas in der Art meinte ich.

    • Das lese ich aus der Aktion nicht heraus. Ich verstehe es nur als Bekanntmachung der Berufe. Aber ich kann gerne nachfragen bei meinem Kontakt.

    • Hier ist die Antwort der Agentur für das Projekt:

      “Wenn ich den Kommentar von Sieglinde richtig verstehe, meint sie wohl, dass man Jugendliche befragen könnte, ob sie sich für solche Berufe interessieren. Im Rahmen dieses Projekts war dieser Aspekt zwar nicht angedacht, aber die Idee an sich finde ich sehr schön. Vielleicht kann man so etwas in Zukunft mal umsetzen.

      Das E-Book an sich soll jedenfalls vordergründig verschiedene Berufe aus dem Modebereich vorstellen und Jugendlichen, die sich für diesen Bereich interessieren, eine Orientierungshilfe bieten. Und durch die Experten-Interviews bietet es natürlich einen Blick hinter die Kulissen, was für den Leser ja auch immer besonders spannend ist.”

    • Danke, Ines, dass Du Dich nochmals mit Bonprix in Verbindung deswegen gesetzt hast und dass sie auch geantwortet haben.
      Vielleicht gibt’s ja dann eine Weiterführung des Gedankens. Wäre sehr schön, da ich finde, dass man für Jugendliche und für Bildung insgesamt nicht genug tun kann.
      Ein schönes Wochenend wünscht Dir Sieglinde.

  2. Ich verkaufe Selbstbewusstein. Was für ein toller Satz. Interessante Berichte, auch wenn ich gerade nicht die Zeit habe, alle im Detail zu lesen. Und für Jugendliche oder junge Erwachsene sicher ein guter Leitfaden, was so grob hinter den Berufen steckt. Wer kann sich da schon immer ein Bild machen. Ob sich dadurch mehr junge Männer für typische Frauenberufe interessieren und umgekehrt, wage ich zu bezweifeln, weil es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Ich habe ja einige Jahre im Personalbereich gearbeitet und weiß, wie schwierig das Umdenken noch ist. Es gibt immer noch ein sehr klassisches Rollendenken. Aber jeder noch so kleine Schritt in diese Richtung bringt es voran.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Das E-Book wirkt auch auf mich so, dass es wohl eher Frauen anspricht. Die Männer meiner Branche sind oft homosexuell – auch kein Zufall. Aber ich freue mich auch schon darüber, dass diese Berufe so überhaupt gesehen werden und Aufmerksamkeit bekommen. Das ist gut für mein Selbstbewusstsein :) .

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