Vorurteile gegen Schönheitsoperationen

Ines Meyrose in den 70er Jahren… gibt es viele und habe ich auch. Im meinem Standpunkt Schönheitsoperationen habe ich 2013 meine persönlichen Erfahrungen damit beschrieben, bei der Rettung der Lachfalte haben wir darüber diskutiert und meine Ansicht ist immer noch die gleiche.

Als ich um ein Interview für MediDate zum Thema Vorurteile gegen Schönheitsoperationen gebeten wurde, habe ich deshalb gerne zugesagt. Hier findest Du den Beitrag: Blogger stellen sich Vorurteilen gegen Schönheits-OPs. Ich äußere mich dazu, ob man wieder damit aufhören kann. Im Beitrag habe ich auch Petra von Zeitlos Bezaubernd und Schminktante Anja entdeckt. Die anderen kenne ich nicht.

P.S.

Ansonsten habe ich mit MediDate nichts tun und habe auch nicht vor, irgendetwas machen zu lassen. Da das Thema aber immer wieder um mich herum präsent ist, beschäftige ich trotzdem damit.

40 Gedanken zu „Vorurteile gegen Schönheitsoperationen

  1. :-) Liebe Ines,

    habe jetzt Deine Beitrag aus 2013 gelesen. Abtsehende Ohren sind für Kinder bestimmt unangenehm und ich kann jedes Elternteil verstehen, dass dem Kind die Hänselei ersparen möchte.

    Nun aber zu den Schönheits-OPs: Ich bin da sehr geteilter Meinung. Zu viel ist immer schrecklich, aber eine Korrektur, die dem Betroffenen hilft sich besser zu fühlen halte ich für in Ordnung. Ich bin selber “operiert”. Die Krankenkasse lehnte es als “reine Schönheitsoperation” ab. Dann habe ich bis zum Vorstand gestritten und einen Gutachter-Termin bekommen. Nachdem ich meine Brille absetzte sagte er “Mädel, das gehört aber dringend gemacht!” Bei mir waren’s die Augenlider, die so schwer waren, dass mein Sichtfeld eingeschränkt war. Ich fühle mich jetzt wohl und sehe mit weniger Fleisch auf den Lidern viel wacher und erholter aus. Ich steh’ dazu und mache kein Geheimnis aus meiner “Schönheits-OP”.
    Die Brüste sind nur noch deshalb so wie sie sind, weil eine Brustverkleinerung das Herausschneiden der Brustwarzen bedeuten würde. Das soll eine höllisch schmerzhafte OP sein, sagte mir eine befreundete Gynäkologin. Aber da bin ich Feigling, das traue ich mich nicht. Deshalb bleibt alles so wie es ist. Muss halt ein bisschen fester verpackt werden ;-)

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und sende Dir herzliche Grüße aus Bayern (irgendwo zwischen Nürnberg und Würzburg) :-)

    • Liebe Claudia,
      Schlupflider, die die Sicht behindern und weggemacht werden, zähle ich nicht zur Kategorie Schönheitsoperation. Sowas macht Sinn. Genau das habe ich auch schon bei mir im Blog geschrieben.

      Liebe Grüße Sabine

    • Wenn Du nicht mehr richtig wortwörtlich aus den Augen gucken konntest, ist das für mich auch keine Schönheitsoperation, sondern eine medizinisch indizierte.

      Was mich bei verkleinerten / angehobenen Brüsten optisch so stört ist, dass die ausgeschnittenen Brustwarzen so unecht aussehen. Ich habe das noch nicht gesehen, dass es nicht sofort auffällt. Außerdem sehe ich bei den meisten Frauen selbst angezogen, wenn Brüste verändert wurden. Oft “stimmt einfach irgendwas nicht” für mich in der Optik. Wenn ich das Geheimnis dann kenne, weiß ich, was es war, das mich gestört hat – weil es unecht aussah. Das fällt bei Verkleinerungen genau auf wie bei Vergrößerungen. Und wenn der Busen dann hoch und straff ist, passt er nicht mehr zum Bauch oder den Armen … also finde ich es gar nicht schlimm, dass Du davor zurück schreckst.

    • Bevor ich Deinem Link folge noch ein kurzes Statement aus eigener Erfahrung: seit ich eine Brust-(Krebs)-OP hatte, kann ich keine Frau verstehen, die sich freiwillig so etwas antut. Aber vielleicht wissen die Damen ja einfach nicht, was auf die zukommt oder der Druck von aussen ist zu stark.

    • Das glaube ich auch, dass viele die Schmerzen und auch die Folgen unterschätzen. Es verheilt nicht immer alles gut und manchmal bleiben Schmerzen lange bis immer. Danke für Deine Offenheit an dieser Stelle.

  2. Liebe Ines, ich teile genau Deine Einstellung. Ich war immer gegen Schönheitsops, schon allein wegen dem OP- Risiko. Dann wollte sich jemand sehr nahestehendes operieren lassen und ich habe begleitet und beigestanden, weil ich jahrelang miterlebt habe wie sich diese Person wegen dem Makel grämt. Es kommt tatsächlich auf den Umfang und die Veränderung an und den jeweiligen Leidensdruck.
    Ich persönlich bin ein totaler Hasenfuß und drücke mich vor jeder OP, wo ich nur kann ;) Ich würde an Deiner Stelle wohl auch nicht mehr nachoperieren lassen.
    Wünsche ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina

    • Das OP-Rikiso spielt für mich auch eine große Rolle bei der Bewertung. In Deinem Job wirst Du da auch schon einige “Unfälle” gesehen haben – ich in meinem auch. Und was einige Ärzte so als gelungen bezeichnen … nun ja …

      Auch wenn es natürlich viele postive Fälle gibt, will das Risiko sehr gut abgewogen sein.

  3. Noch sage ich, dass ich mit allem leben kann, wie es jetzt ist. Ob das immer so bleiben wird, kann ich nicht sagen. Kommt immer auf den Leidensdruck an. Da ich ja bereits die eine oder andere OP, die sich nicht vermeiden lies, hinter mir habe, weiß ich auf jeden Fall, wie unangenehm Schmerzen nach Eingriffen sein können und das würde ich in meine Überlegung mit einbeziehen. Unterspritzungen könnte ich mir schon eher vorstellen, aber da zögere ich noch. Ich habe deinen Artikel noch nicht gelesen, denke aber, er geht um das, was ich auch befürchte: Ist das eine weg, stört mich was anderes. Und wenn ich auf Fotos gucke, ist vieles auch schon lange da, weniger ausgeprägt aber immer schon da. Deshalb frage ich mich, ob ich heute kritischer gucke, weil ich weiß, dass ich älter bin.
    LG Andrea

    • So, gelesen und manch anderes überflogen. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass ich, sofern ich mir beispielsweise die Zornesfalte unterspritzen lassen würde, etwas anderes finden würde, was dann stört und mir nur nicht auffällt, weil ich immer auf meine Stirn gucke.
      Und ich bin gespannt, ob ich irgendwann einmal eine Unterspritzung wage.
      LG Andrea

    • Ich hatte auch schon einige notwenige OPs, von denen die Narben nicht mehr weg gehen und die immer noch hier und da Schmerzen machen. Vor allem ist das Gefühl in der Narbe so anders. Alleine deshalb hätte ich Angst davor. Stell Dir vor, Du spürst es im Gesicht nicht mehr richtig, wenn Du berührt wirst? Darüber redet vorher wohl keiner gerne.

    • P.S. Die Zornesfalte ist die einzige in meinem Gesicht, die mich auch stört :) .

  4. Gute Links zum Beitrag!
    Das Bild zum Post ist ja herzallerliebst <3

    Wünsche dir ein herrliches Wochenende :)

  5. Dann werde ich gleich mal rüber hüpfen. :) Zu dem Thema hatte ich ebenfalls bereits etwas geschrieben.

    Liebe Grüße Sabine

    • Ich weiß und das fand ich auch sehr interessant. Kannst Du gerne hier im Kommentar verlinken, wenn Du magst.

  6. Vor einer OP hätte ich auch Angst, bzw. vor den Nachwirkungen. Obwohl die Ergebnisse schon verlockend wären ;-) Mit Filler hab ich ja sehr gute Erfahrungen gemacht bei meinen Tränenrinnen. Ich sah immer müde und kaputt aus. Und es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer. Leider kann man sowas ja nicht wegschminken. Also hab ich es vor 4 Jahren gewagt. Anfangs war alles noch beulig und ein Veilchen hatte ich auch. Ich musste mehrmals hin, bis alles schicki war. Jetzt brauch ich so eine Spritze nur noch ein oder zweimal im Jahr, so lange hält es inzwischen. Ich denke, dass sich dadurch auch Kollagen wieder aufbaut, also das eigene. Ich will auch gar nicht wissen, wie ich heute aussehen würde, wenn ich den Mut damals nicht aufgebracht hätte… ;-)

    Ich hab mir ja vorgenommen, zum 45. mal ein paar Stellen mehr auffüllen zu lassen. Mal gucken was mein Geldbeutel so hergibt.

    Aber OPs, ich weiss nicht. Ich hab mal eine Zahnarzthelferin gesehen auf Mallorca, die ein komplettes Facelift hatte. Sie erzählte mir davon während ich da saß und mir die Zähne bleachen liess.. sie hat die OP geschenkt bekommen von einem Patienten und Verehrer der ein Beauty Doc war. Sie hatte auch lange überlegt, aber weils geschenkt war, hat sie sich getraut. Und ich muss sagen: Sie sah wirklich toll aus. Sie war schon über 60. Sie sah jetzt auch nicht unbedingt 15 Jahre jünger aus oder so. Sie strahlte einfach und sah einfach frisch und wunderschön aus. Ich denke schon, dass sowas das Selbstvertrauen enorm steigern kann.. wenn man sich selbst schöner fühlt… Wenn ich nicht so ein Schisser wäre, würde ich es für mich so mit 50 auch nicht ausschließen. Aber wie ich mich kenne, mach ich mir eher in die Hose als dass ich mich traue.. aber man weiss ja nie ;-)

    • Da kommen ja ganz schöne Summen zusammen, wenn Du das regelmäßig machst. Aber wenn es Dir wichtig ist, verstehe ich das. Der eine kauft lieber Klamotten und Schuhe, der nächste investiert ins Gesicht.

    • Das ist nur am Anfang viel. Wenn ich heute spritzen lasse, wie gesagt, ein bis zweimal im Jahr, brauch ich nur ganz geringe Mengen. Mein Doc bietet auch kleine Spritzen an. Für die Augen reicht das für einmal, da kostet eine 150 Euro. Ne “große” kostet 250. Sind also zwischen 300 und 500 Euro im Jahr. Das ist auf Monate umgerechnet nicht viel. Ich spare ja seit Jahren den Frisör und hab auch keine teuren Cremes und gehe auch nicht zur Kosmetik. Insofern bin ich vielleicht noch preiswerter dran als manch andere.

    • Ja, das ist dann das, was ich für den Friseur im Jahr ausgebe (zur Kosmetik gehe ich auch nicht und teure Cremes gibt es nur ganz selten).

  7. ich hätte dich nicht gehänselt!
    und weisste was – ich war ja ziemlich ordentlich geworden als kleines mädchen: seidiger pony, kleine anliegende ohren, süsse nase, keine sommersprossen, weder zu dick noch zu dünn. und was war – ich wurde gehänselt! und für eingebildet gehalten. die menschen finden immer was um andere herabzusetzen und sich selbst zu erhöhen. und in jeder generation lernen es die kinder von den eltern.
    schönheit findet NUR IM KOPF statt. vor allem im eigenen. alles andere ist nur kosmetik.
    xxxxxx

    • und zu mir haben sie Käsemaus gesagt , nur weil ich klein , mit Sommersprossen , total mager , hell-blonde Haare und weiße Haut hatte . Ich sag Dir die Welt ist so gemein *gg

      Niedliches Bild Ines :))
      LG und schönes WE für Dich
      wünscht Dir Heidi

    • Das hast Du neulich bei Dir schon mal geschrieben, da war ich auch schon ganz entsetzt. Zu eitel … oder eingebildet … Du hast recht: Die Leute finden immer was, wenn sie wollen.

    • Da muß man sich drauf setzen! Sagt sich manchmal leichter als es getan ist, aber es geht! Man muß nicht mit allen Liebkind sein! :-) Dafür war ich die “freche” Sara *lach* – nun man darf sich eben früh nicht alles gefallen lassen!

  8. Ich finde auch, Dein Kinderbild ist super süß. Ich hatte auch Segelohren als Kind. Auf Fotos wo das Ohr aus dem Haar schaute, hab ich immer mit Filzstift drübergemalt. Fand das so schrecklich. Hab sogar mal an die Bravotante geschrieben oder schreiben wollen. Als Ossiekind ;-) Wahrscheinlich ist der Brief nie angekommen.. lach…
    Gehänselt hat mich zum Glück keiner. Und meine Ohren haben sich mit den Jahren zum Glück von allein etwas angelegt.

    • Da hast Du ja echt Glück gehabt, dass sie sich von alleine ein bisschen angelegt haben. Meine waren schon bei der Geburt abstehend und das wurde kein Mü besser.

  9. Das Bild von dir ist so süß. Und ehrlich gesagt kann ich über sowas nicht lachen, obwohl ich bestimmt nicht humorbefreit bin. Nebenebei bemerkt haben sie mich früher auch aus vielerlei Gründen gehänselt und da gab es auch Dinge, die man nicht mit einer OP hätte beheben können. Da lernst du auf die harte Tour fürs Leben und dadurch prallt heute einiges leichter an mir ab. Netter Nebeneffekt. ;)

    Irgendwie ein schwieriges Thema, die reinen Schönheits-OPs. Ich würde lügen, wenn ich nicht auch hin und wieder überlegen würde, ob dieses oder jenes nicht optimiert werden könnte. Aber erstens bin ich viel zu feige und zweitens ist das ja eine Dauerbaustelle. Also bleib ich einfach so, wie ich bin. ;)

    Lieben Gruß,
    Anna

    • Danke, ich kann darüber auch heute noch nicht lachen und mag es auch heute nicht, wenn jemand über die alten Bilder lacht.

  10. Ach weisst Du… Als junges Mädchen fand ich z.B. immer meine Nase zu breit (spätestens nachdem ein Junge mal meinte, ich hätte eine Nilpferdnase..) mittlerweile denke ich, dass zu meinem großflächigen Gesicht gar keine schmalere Nase passen würde… ist also gut, dass ich nie das Geld dafür hatte… Andererseits wenn ich heutzutage das Geld dafür hätte (und die Zeit, denn man rennt ja nicht aus der Praxis und sieht SOFORT super aus!) dann würde ich mir meine Tränensäcke wegmachen lassen. Und anschließend direkt ne Lase-Op gegen meine Kurzsichtigkeit. Da bin ich ganz ehrlich. Also Kleinigkeiten verbessern würd ich schon, komplett anders aussehen wollen aber nicht. Finde ich an Promis teilweise auch schlimm bzw. traurig…

    Lg, Annemarie

    • Dann fange lieber gar nicht an, wenn Du schon bei so vielen Sachen Potenzial sieht, oder? Ich finde auch, dass Deine Nase in Dein Gesicht passt. Ein kleine würde verloren aussehen und Deinem Gesicht Ausstrahlung nehmen.

    • @Annemarie
      Entschuldigung, wenn ich mich hier einmische, aber Du bist so eine schöne Frau! Solche in Unsinn! Doch das mit der Nase kenne ich auch aus meiner frühen Jugend. Da hat man manchmal noch so Ideen. Später war ich froh, daß ich meine markante, leicht schräge Nase behalten habe. Ohne sie wäre ich nicht ICH :-)

      LG
      Sara

  11. Ich würde eine OP machen – trotzt allen Vorurteilen – es ist mir egal, was die Leute von mir denken… Leichter Lifting, zum Beispiel. Leider liegt mein Problem eher an dem Finanziellen. Ich bin nicht bereit mich im Ausland operieren zu lassen, in Deutschland ist es sehr teuer – da gibt es leider auch die anderen Baustellen, die finanziert werden müssen…
    LG, Ira

  12. Ui, in Sachen Vorurteile wurde aber ins oberste Regal gegriffen ;-) Ob OP oder nicht, das soll jeder für sich entscheiden. Wer gerne etwas machen lassen möchte, der soll das einfach tun können, ohne sich rechtfertigen zu müssen. Und wer OPs ablehnt, soll das auch ohne Kritik tun dürfen.
    Ich schätze mal, ich bin da sowieso raus. Ein Op ist schlimm genug, wenn sie medizinischen Ursachen hat. Mir freiwillig unter irgendwelche Skalpelle zu legen kann ich mir nicht vorstellen. Ebensowenig möchte ich, zumindest vom heutigen Standpunkt, auch keine anderen Eingriffe wie Unterspritzungen etc. Ich kann mit meinem Spiegelbild hervorragend leben, mit meiner Zornesfalte auch. Wobei ich sie ja Denkerfalte nenne :-)
    Liebe Grüße
    Fran

  13. So viele Vorurteile habe ich glücklicherweise nicht. Allerdings würde ich NIE Botox verwenden wollen! Wer sein Gesicht anspannt, sollte viel eher nach den Ursachen forschen, als herumspritzen zu lassen! Vieles ist lebens-, auch ernährungsbedingt, da muß man ansetzen. Der Darm ist bei vielen Menschen nicht mehr in Ordnung. Man sollte bspw. nach Fäulnis- und Gärungsdyspepsien fahnden (das kann man selber am Geruch gut feststellen), ob der Stuhl geformt ist oder zerfahren, ja auch das sind sehr wichtige Themen, viel wichtiger, als jeglicher “Schönheits”eingriff. Denn hier gehts ums unmittelbare Leben, um unsere Gesundheit, ja um unser Überleben! Und natürlich auch um unsere Schönheit. Denn der Tod sitzt im Darm und beeinflusst unmittelbar unsere Haut! – Und diese Dinge werden allzu oft auf die SEHR leichte Schulter genommen. Ich nehme da kein Blatt vor den Mund, weil es ein extrem wichtiges Thema ist! So gibt es tatsächlich Menschen, die glauben, durch Rauchen “schön schlank” zu bleiben, dabei merken sie gar nicht, wie ihre Fäkalien immer saurer riechen. Traurig eigentlich, daß das kein öffentliches Thema ist! Denn hier vergiftet der Mensch sich von innen heraus!
    Eine Schönheits-OP nützt in diesem Falle wenig, nein gar nichts, denn sie ändert nichts, bald sieht alles nur noch schlimmer aus.

    Ich habe aber generell nichts gegen diese Eingriffe, z.B. würde ich mir die Schlupflider mit zunehmendem Alter etwas straffen lassen. Denn das ist irgendwann nicht mehr so schön. Die sind leider angeboren und den Rest macht zeitweiliger Schlafmangel. Oder wenn man durch schwere Krankheit sehr stark abgenommen hat, wofür man in dem Falle nichts kann, da hängt dann auch vieles, da die Gewichtsabnahme zu rasant vonstatten ging. Je älter man ist, desto weniger kann die Haut noch regenerieren und kann dann nur noch chirurgisch abgeschnitten werden. So einfach ist das. Allerdings habe ich wenig Vertrauen in die sog. Schönheits-Chirurgen. Allenfalls Prof. Werner Mang würde ich mich anvertrauen – für Normalsterbliche allerdings wohl unerschwinglich. Er selbst soll gesagt haben, er würde seine Augen NIE bei keinem Kollegen machen lassen, was ich voll und ganz verstehen kann. ;-) Einiges ist leider auch Glückssache! Daher vertraue ich letztendlich lieber auf die Natur. Wenn man zusieht, genug zu schlafen, viel rauszugehen, zu entspannen, zufrieden zu sein mit dem, was man hat und sich gut zu ernähren und nicht zu überessen, aber auch keine ständigen Diäten, wird man besser aussehen, als wenn man beständig Ruhm und Geld nachjagt usw. Eine ganz einfache Gleichung.

    Aber eine sog. Zornesfalte, dafür habe ich echt kein Verständnis, denn daran kann man arbeiten, das ist auch eine persönliche Charakteristika und nichts Entstellendes in dem Sinne.

    Ich hab’ das auf der verlinkten Seite also gelesen und finde auch nicht, daß Du künstlich ausschaust. Hätte auch an Urlaub gedacht. Man muß eben aufpassen, wo die Grenzen sind. Für mich kommt so etwas – noch – nicht infrage. Ich kann mit ein paar Fältchen leben. Die würden sich eh schnell wieder einstellen, wenn die Ursachen dafür nicht abgestellt werden könnten. Und ständig kann man das Unterspritzen eben nicht praktizieren. Ohne wie all die Zombies auszusehen. Also ist es besser aus meiner Sicht, an den Ursachen zu arbeiten.

    Die Sache mit dem Busen ist hauptsächlich eine Sache der Frauen – Männer sehen das sehr oft ganz anders ausser Typen wie Dieter B. vielleicht. ;-.) ;o) aber so infantile Typen sind eh indiskutabel!

    Fatal finde ich bei der ganzen Sache, daß die Frauen, die sich so etwas absolut nicht leisten können, das “Nachsehen” haben – zumindest für den Moment – und mit Schande und Schmach leben müssen in den Augen ihrer Umgebung. Aber langfristig werden die überspritzen Frauen nicht besser aussehen! Hier liegt eine teilweise gefährliche gesellschaftliche Entwicklung. Dennoch – und wie schon geschrieben, habe ich in gewisser Weise nichts gegen diese Eingriffe, wenn sie mit Bedacht geschehen. Die Tendenz sieht heute allerdings GANZ anders aus. Betonen möchte ich noch, daß ich aber auch diese permanenten Vorurteile nicht mehr hören kann …. wenn eine Prominente einmal etwas “daneben” ausschaut, wie Claudia E. (siehe meinen Blog!) und immer gleich Botox & Co. vermutet werden.

    http://herz-und-leben.blogspot.de/2016/04/warum-immer-botox.html

    Dabei hat die gute Dame echt zugelegt und schaut sehr unglücklich drein. Die Hintergründe kann ich mehr als verstehen. Nachdenken und Hirn einschalten und erst dann losplappern …. leider wird hier immer sehr sehr schnell geschossen – und das ohne Überlegung oder auf den Unterhaltungsfaktor hingewiesen.

    Liebe Grüße
    Sara

    • Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Du schreibst:

      “Ich hab’ das auf der verlinkten Seite also gelesen und finde auch nicht, daß Du  künstlich ausschaust.”

      Ich habe an meiner Zornesfalte nichts machen lassen machen. Bei sind nur die Ohren angelegt worden als Kind, sonst gar nichts.

      Zur Zornesfalte: Mir wurde schon als kleines Kind gesagt, dass ich die Stirn nicht so krause ziehen solle und nicht so kritisch gucken solle, weil das Falten gäbe … Recht hatten sie – aber ich guck doch nun mal mit Grund so … Wie Du sagst: eine Frage der Einstellung. Meine Einstellu6ist oft stirnrunzelnd und kritisch. Das darf man dann auch sehen.

    • P.S. Von mir ist das Statement dazu, ob man wieder damit aufhören kann. Ich vermute, Du mich mit Anja darunter verwechselt hast. Das ist ein bisschen unübersichtlich gesetzt, ob Foto/Name zu Beitrag drunter oder drüber gehören.

    • Ups, da weiß ich jetzt nicht, wie mein Satz zustande kam, ich denke aber eher wegen Deiner Gewichtsabnahme, die doch auffiel auf Deinen Urlaubsbildern – auch im Gesicht. Das hast Du hier ja gar nicht verlinkt, wie ich nochmal geguckt habe. Ach jetzt hab’ ich’s – tatsächlich die Dermafiller waren es – stimmt, ich ging davon aus, daß der Beitrag “Schjönheits-OPs sieht man den Menschen immer an!” von Dir stammte, da Dein Konterfei sich drüber befand. Wenn auch mit Trennlinie, doch muß das nicht unbedingt eine Abgrenzung zur Person bedeuten.

      Ob man wieder aufhören kann? Nun ich könnte mir vorstellen, wenn es wirklich gut gemacht ist, sieht man es auch nicht, doch das ist selten. Genauso wie es sehr viele schlechte Friseure gibt oder Mittelmaß, gibt es das bei den Schönheitschirurgen auch. Viele haben nur mal so einen Kurz-Lehrgang durchlaufen, ist schließlich alles erlaubt! Wenn man sich da nicht gewaltig umhört und entsprechend Kohle in der Tasche hat, kann und wird man wohl sein Blaues Wunder erleben!
      Wenn es gut gemacht ist und man sich dadurch wohler fühlt, könnte sich dadurch auch der Lebensstil leichter im Alter ändern lassen – also ich teile nicht unbedingt diese Ansicht, daß man gar nicht mehr aufhören kann. Es kommt eben immer darauf an – wie bei allen Dingen im Leben … nur die eh schon verhunzt sind, die machen wohl immer weiter, in der Hoffnung, dass …..

      Und mit einer Zornesfalte, die ich zwar nicht habe, sehe ich das genauso wie Du. Das hat Gründe und wenn die für einen okay sind hat andere das nicht zu stören. Ich gucke auch gern kritisch ;-) Auch das hat dann seinen Grund und dazu stehe ich. Ich muß nicht wie Lolita-Barbie aussehen! Das bin ICH nicht! Überhaupt diese Übersexualisierung heute mit diesen aufgeplusterten Lippen, die in der Hinsicht alles versprechen …. mir wäre das – ehrlich gersagt, extrem peinlich, so herumzulaufen, auch wenn in meinem Alter sonst kaum mehr etwas peinlich ist. :-) Und ich mochte sowas in jungen Jahren schon nicht, wie ich da schon nicht das Posieren mochte oder die Pfiffe von aufdringlichen Kerlen, die mir nicht gefielen, während andere Frauen das zu genießen scheinen, ob die Männer ihnen zusagen, die da pfeifen oder icht. ;-) ;-) Darin bin und war ich halt schon immer sehr eigen …

      Meine Antwort leider erst jetzt – da ich Anfang Mai einen Unfall hatte und dadurch “Rücken” und eben dann sowieso auch nicht mehr viel im Internet bin – außer mein eigenes Bloggen, da das Gartentagebuch möglichst komplett sein soll – aber auch da hinke ich furchtbar hinterher. Doch die meiste Zeit bin ich draußen – laufend …

      Liebe Grüße und einen schönen Sommer
      Sara

  14. Hier noch ein paar Beispiele, wodurch Falten entstehen.

    https://www.zhkplus.de/berichte/T43.shtml

    Antlitzdiagnostik ist beiliebe kein Hokuspokus. Die gelbe Haut bei vom Volksmund so genannter “Gelbsucht” kennt jeder, ebenso die dann gelben Augen. Grün werden die seekranken Leute im Gesicht, der Mensch mit Schilddrüsen-Überfunktion/Basedow hat Froschaugen, Uhrglas-Nägel bei Herz- und Lungenleioden und so geht die Palette munter weiter wie unter den Links. Da also bitte zuallererst ansetzen! Sonst sieht man schnell aus wie diese Dame – schau mal die Nase an, diese Verdickung …. das hat der Darmkrebs verursacht – da kann keine SchöChi mehr langfristig helfen! Besser also, die ungesunden Vorzeichen beizeiten beachten und innerlich ansetzen, statt äußerlich! Da hätte F.F. sich evt. so manches Leid (und so manche OP) ersparen können.

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/farrah-fawcett-ist-tot-der-letzte-kampf-des-engels-1.117806

  15. Hi Ines!
    Schönheitsoperationen ist in jedem Fall eine persönliche Einstellung, ich bin die letzte die Jemanden veurteilen wird. Mit den evtl. Konsequencen muss jede damit leben. Im Prinzip bin ich nicht gegen eine Op, es muss nur nicht übertrieben werden. Ich werde mich über Dermafiller beraten lassen! Danke für den Tipp!
    LG Claudia

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