Stilreise – lebenslange Entwicklung des Kleidungsstils

Bei meinem Beruf als Stilberaterin ist es wichtig, dass ich mich selbst gut kenne. Es ist meine Aufgabe, meinen persönlichen Geschmack bei Beratungen herauszulassen oder mindestens zu benennen und im Rahmen der Möglichkeiten objektiv zu beraten. Das ist einer der Gründe, warum ich auch bei mir regelmäßige Kleiderschrankinventuren mache und meine Käufe analysiere. Dazu gehört auch, Biographiearbeit zu leisten. Wie das aussehen kann, zeigt diese Stilreise.

Stilreise – ein Blick auf 45 Jahre Kleidung einer Hamburgerin

Im letzten Monat habe ich mir die Zeit genommen, eine Stilreise in die Vergangenheit zu unternehmen und mir Gedanken zu machen, wie sich mein Stil verändert hat im Lauf des Lebens und was konstant geblieben ist. Auslöser dafür war der Beitrag bei here I am über die Betrachtung ihrer Outfits in den 1990ern.

Vorgehensweise

Bei Überlegungen zur lebenslangen Entwicklung des Stils und dem zeitgleichen Überdenken einer Freundschaft fiel mir auf, dass nicht nur Freundschaften und Hautbeschaffenheit einem 7-Jahre-Zyklus* unterliegen. Auch die Veränderungen in meinem Stil und bevorzugten Farben folgen dem 7-Jahre-Zyklus mit +/- einem Jahr. Das wurde deutlich, als ich eine Tabelle mit folgenden Spalten erstellt habe

  • Jahreszahlen von meiner Geburt 1971 bis heute
  • einschneidende Erlebnisse
  • Konfektionsgröße
  • Basisfarben
  • Akzentfarben
  • Stil
  • Marken
  • Schmuck (Farbe, Größe, Stil)
  • Einheitslook
  • Key Piece

Außerdem habe ich notiert, welche Kleidungsstücke Dauerbrenner sind und was mir noch nie stand. Den sich herauskristallisierenden Phasen habe ich Namen gegeben. Fotos werde ich Dir nur sehr wenige neue bieten, denn bei den meisten habe ich keine Möglichkeit, den Fotografen um Erlaubnis zu fragen, so dass sie im Familienalbum bleiben. Meine Worte werden bestimmt trotzdem die entsprechenden Bilder vor Deinem inneren Auge entstehen lassen.

1971 – 1976 Fremdbestimmt

Ines Meyrose 1973 in HH-Bergstedt

1973 in Hamburg-Bergstedt

Die ersten Jahre haben meine Eltern und Großeltern die Kleidung ausgesucht. Als Kind der 1970er gab es natürlich große Karos und Gelb als Akzentfarbe. Für feine Anlässe dunkelblaue Trägerkleider mit weißen Spitzenblusen. Angeblich war ich aber schon als Kind eigen darin, was ich letztendlich von den Sachen tragen wollte und was nicht.

1977 – 1984 Erste Schuljahre und Schulwechsel

Ines Meyrose 1977 Einschulung

1977 Einschulung

Schmetterlingsmotiv auf Kinderohrring in Gelbgold

Der Rest meines ersten Ohrrings

Jeans oder Shorts und T-Shirt im Alltag und dunkelblaue Cordhose mit rotem Nickypullover als bessere Alltagskleidung gefielen mir. Dass 1980 H&M nach Hamburg kam, hat mein Kleidungssortiment erweitert. 1980 gab es zu Weihnachten das erste edle Seiden-Nickituch in wunderbarem Rot. Das hat mich ewig begleitet.

Zarten Schmuck gab es aus Gold und Silber. 1981 starb mein Vater, was mich erst 1983 das Lachen hat wieder finden lassen. 1984 hat mich ein Schulwechsel zwei Freundinnen finden lassen, die auch heute noch an meiner Seite stehen. Damit sind die ersten beiden Septennia modisch unspektakulär abgeschlossen.

Ines Meyrose ca. 1979

1979 oder 1980 mit meiner Mutter auf unserer Terrasse mit Blau und Rot

1985 – 1992 Segelfliegerzeit im Anti-Look

Ines Meyrose 1985 in Zürich

1985 in Zürich beim Besuch einer Brieffreundin – man beachte die Swatch der 1. Generation

1985 habe ich Mode entdeckt und angefangen, den Kleiderschrank meiner Mutter für Tanzstunden zu plündern. In der Zeit hätte ich gerne viel mehr Geld für all die schönen Sachen gehabt. Mit Größe 34 passte ich nämlich überall rein!

Ines Meyrose 1988 beim Segelfliegen in Fischbek

1988 im Segelflugzug – auf dem Flugplatz in Fischbek zu Gast, bei dem ich jetzt in der Nähe wohne

1986 habe ich mit Segelfliegen angefangen und seitdem fast die gesamte Freizeit auf dem Flugplatz verbracht. Im Winter in der Werkstatt, den Rest des Jahres draußen. Da wurde ständig etwas dreckig und der bis heute lebende M-51 Parka war der beste Begleiter neben anderen großen, langen Mänteln. Ohne Tuch – von meiner Mutter uncharmant Schweinelappen genannt – war ich kaum zu sehen. Mein dunkelrosa Seidenschal wurde bis zum Zerfetzen getragen. Der Schmuck ist aus Silber und zierlich. 1988 war es mit dem dünnen Leben vorbei und Größe 38/40 ein persönliches Desaster.

Ines Meyrose 1988 in Hörmun auf Sylt

1988 in Hörnum auf Sylt

Ansonsten trug ich am liebsten Jeans mit Sweatshirt, gerne in lila von Jean Pascale. 1991 zog ich direkt nach dem Abitur von zu Hause aus vom Stadtrand mitten in die Stadt nach Eimsbüttel und machte eine Ausbildung zur Speditionskauffrau. Mit Segelfliegen hörte ich 1992 auf, womit sich dieser Zyklus schließt.

1993 – 1999 Klassische Jahre

Im Januar 1993 hatte ich letztmalig lange Haare, also bis zum Kinn auf einer Länge außer dem Pony. Seitdem trage ich kurze Haare in verschiedenen Längen. Mit inzwischen Größe 40/42 wurde der Look im Büro klassischer und Sophia Szagun mein Lieblingsladen. Kennen vermutlich nur Hamburger. Diese sechs Jahre stehen unter dem Stern einer Beziehung, die 1997 zu einer Hochzeit und 1999 mit Größe 44 zu einer Scheidung führte. Passend zum klassischen Lebensplan gab es klassische Kleidung. Etwa 1997 habe ich eine Vorliebe für schwarze Kleidung entwickelt, die bis 2005 anhielt. Das ist der einzige Zeitraum, der sich über zwei halbe Septennia erstreckt, in sich aber auch sieben Jahre gedauert hat.

Ines Meyrose 1997 in Dänemark

1997 beim Drachensteigenlassen in Dänemark

Am Anfang dieser Vorliebe gab es noch Sonnenblumengelb dazu bei einer Winterjacke und einem Nickituch. Außerdem war ein riesiger kobaltblauer Seidenschal an mir festgewachsen. Schmuck ist aud Silber oder Bi-Color mit Gold und deutlich größer und mit farbigen Steinen.

Der schwarze Lieblingswollpullover hatte einen V-Ausschnitt, war weit, gerade geschnitten und lang genug für enge Hosen. Er wurde bis zum Auseinanderfallen zusammen mit einer schwarzen engen Stretchhose von Closed getragen, die Modemathematik ging trotz hohem Preis auf. Ich erinnere ich mich heute noch genau an den Kauf in einer Timmendorfer Boutique. Kleider hatten eine im Nachhinein betrachtet ungünstige, der Mode entsprechende 7/8-Länge. Immerhin hatten sie als Kleider eine durchgehende Farbfläche und waren nicht noch Röcke …

2000 – 2007 Schwarze Jahre

2000 habe ich verwendet, um mich – wieder bei Größe 42 – zu sortieren. Der neue Look dazu bestand aus kurzen, engen Oberteilen. Neujahr 2001 war mir klar, dass ich ein neues berufliches und teilweise auch privates Umfeld brauche. Auf Umwegen hat sich dann beides gefunden.

Ines Meyrose 2006

2006 mit roten Haaren

Seit 2002 bin ich mit meinem Mann zusammen. 2003 haben wir ein Haus zusammen gekauft und meine Mutter ist gestorben. Die Hochzeit 2004 hat mir gut getan und den Anstoß zu weiteren Veränderungen gegeben. 2005 habe die Ausbildung zur Farb- und Stilberaterin gemacht, meine Firma gegründet und das Studium zur Kommunikationswirtin begonnen. Damit endeten die schwarzen Jahre in der Kleidung. In der schwarzen Phase hatte ich meistens rot gefärbte Haare. Ein bisschen Farbe musste wohl doch sein. Die kurze Rosa-Phase bei Oberteilen hätte ich mir allerdings besser geschenkt. Bis 2007 habe ich meinen Look durch das neue Umfeld verjüngt und wurde kurzzeitig markenaffiner.

2007-2014 Bunte Phase

Meyrose #ootd 20140727 mit Pullover von TE Hamburg

2014 im Oversized-Pullover

Mit den Ende des Intensiv-Studiums 2007 begann ich, bis zu Größe 48 dicker zu werden, weil ich mehr im Home-Office war als vorher. Bei der Kleidung hat sich seit 2005 die Basisfarbe von Schwarz auf Dunkelbraun verschoben. Akzentfarben wurden Orange und Pistaziengrün. Lila und Petrol gab es auch immer wieder.

Ines Meyrose Frühlingsoutfit 2015

2015 in tuffig-weiter Bluse

Dann wurden die Farben heller, immer mehr weite weiße Blusen kamen in den Schrank und Rot wurde liebste Akzentfarbe. Im Zuge des immer runder werdenden Körpers wurde der Kleidungsstil verspielter und extravaganter im Stil von TE Hamburg. Ich trug ganzjährig fast nur Kleider.

Allerdings wurde ich immer betrübter, weil mir die Ziele im Leben fehlten. Alles Gewünschte erreicht zu haben, ist so schön. Aber Stillstand ist Rückschritt. Ich wollte und will auch heute keinen Rückschritt. Aber wohin ich wollte, wusste ich nicht.

Mit dem plötzlichen Ende einer Freundschaft, die mich das halbe Leben lang begleitet hat, war meine Krise auf dem Höhepunkt. Ich habe dann ernsthaft überlegt, ob ich anfange Golf zu spielen oder einen Hund haben möchte. Das Ergebnis kennst Du. Ich bin froh, mich für den Hund entschieden und genau diesen gefunden zu haben!

Seit 2015 Hundejahre

Ines Meyrose mit Sneaker Nike Elite Leather SI

2015 mit Sneakern und Paul

Im Januar 2015 hat Paul mein wohl sortiertes Leben aufgewirbelt. Das brachte nach ein paar Monaten – anhaltend bis heute – einen Schwung neuer Klamotten mit sich. Braun ist immer noch viel vertreten, aber es gibt auch wieder mehr Marineblau. Rot und Gelb setzen Farbtupfer und Oliv taucht bei mir immer wieder mal auf. Die im Schrank am meisten vertretene Marke ist Armor Lux und wider Erwarten trage ich sogar freiwillig Sneaker.

Ines Meyrose #ootd 20160228 mit Ringelshirt von Armor Lux, Lederjacke von Lindgroen, Jeans von Please und Camper-Boots - Schal Scandic

2016 Marine on the Rocks

Sportlich-funktionale Kleidung hat sich breit gemacht. Form follows function ist das Motto. In Größe 42 mag ich mich in sportlicher Kleidung auch wieder leiden und bin wieder angekommen in dem, was in den anderen Perioden Standard war: High Class Leger Chic.

No Gos

Niemals standen mir Hellgrau, Türkis, ausgestellte 3/4 Hosen und weite, lange Röcke – trotz einiger Versuche.

Dauerbrenner

Ines Meyrose #ootd mit Rollkragenpullover A4 in schokoladenbraun von Wool Overs

2015 im Dauerbrenner Rollkragenpullover

Immer wieder und völlig modeunabhängig gerne trage ich Rollkragenpullover, V-Ausschnitt-Pullover, Jeans, Stretchhosen, farbig-dunkle Strumpfhosen, weiße (weite) Blusen, feingestrickte Wolle und Kaschmir, matte Stoffe, Kleider mit Bewegungsspielraum, Kapuzen, Halbschuhe, Boots, Tücher aus leichtem Material und Einzelteile bei Schmuck. Marineblau und Dunkelbraun sind meine Basisfarben, Rot und Gelb die dominanten Akzentfarben. Olive und Orange tauchen auch immer wieder auf.

Außerdem kaufe ich schon mein Leben lang das Hochwertigste, was ich mir mit meist gutem Gewissen leisten möchte. Wie heißt es in der Werbung so schön: Weil ich es mir wert bin!

Fazit

Mein Stil unterliegt eindeutig den 7-Jahres-Zyklen und ist gewichtsabhängig. High class leger chic passt insgesamt am besten zu mir. Je schlanker ich bin, umso sportlicher ist meine Kleidung – was nichts mit sportlicher Betätigung zu tun hat.

Je dicker ich wurde, umso extravaganter und verspielter wurde die Kleidung in der Vergangenheit. Das liegt daran, dass Übergewicht bei mir in Jeans und T-Shirt einfach nicht gut angezogen aussieht. Außerdem lenken ungewöhnliche Schnitte und verspielte Details ebenso von ungeliebten Zonen ab wie Muster.

Jetzt bin ich gespannt auf 2021. Im Moment möchte ich gar keine Veränderung und 2 x 7 geht ja auch. Wir werden es sehen …

Wie sieht Deine Stilreise aus?

  1. * Interessante Artikel dazu findest Du hier http://anthrowiki.at/Siebenjahresperioden und http://www.fuersie.de/lifestyle/kultur/artikel/phaenomen-7-jahres-zyklus/page/2 und http://www.gehvoran.com/2015/04/sieben-jahres-zyklus-der-menschheit-mut-zur-wahrheit/ und http://andy-beyer.de/die-lebenszyklen.html. []

45 Gedanken zu „Stilreise – lebenslange Entwicklung des Kleidungsstils

  1. Ein berührender Post liebe Ines. Sehr persönlich und sehr individuell.
    Wie Du Deine jeweilige Befindlichkeit und Deinen Kleidungsstil in Bezug setzt, ist beeindruckend und zeugt vom guten Blick der Stilberaterin und hoher Kenntnis Deiner selbst.
    Mit Dir bin ich gespannt auf 2021…und freue mich auf den Blog-Weg dorthin, den ich miterleben kann.
    Herzlichste Grüße und einen feinen Sonntag von Sieglinde

  2. Ein sehr schöner Beitrag Ines! Deine Entwicklung in Sachen Mode ist anhand der Fotos und Erzählungen leicht nachvollziehbar :)
    Ich mag das Bild von dir im Segelflugzeug so gerne, Glück pur ist das <3

    Happy Sonntag nach Hamburg!

    • Danke, im Segelflugzeug war ich meistens sehr glücklich – und bei Erwartung des nächsten Flugs auch. Lautlos über den Dingen zu schweben, machte das Leben so leicht.

  3. sehr interessanter artikel – und sehr inspirierend!
    jaja – klamotten sind eben nicht nur wetterschutz und mode – sind sind eben doch ein spiegel unseres selbst – ob wir das wollen oder nicht :-)
    eine hannoveranische kommilitonin aus sehr wohlhabendem hause – sie begleitete mich auf einer einkaufstour für ein vorstellungsgespräch – fand, ich sähe im – auf ihren rat anprobiertem – “high class leger chic” aus wie´n fisch mit´m fahrrad :-D
    habs ich dann auch gelassen, das mit der anstellung – wer mich nicht mag/einstellt so wild wie ich bin der braucht eben auch keine wilde, kreative und pragmatische mitarbeiterin/freundin…….
    xxxxx

    • So ist es: Wenn etwas nicht zu Dir passt, ein Job aber nur damit zu bekommen ist, wirst Du mit dem Job – wenn Du es nicht als Arbeitsuniform betrachten möchtest – nicht glücklich werden (und der Arbeitgeber mit Dir auch nicht). Ein bisschen anpassen? So funktioniert das berufliche Leben. Komplett verbiegen? Das geht schief.

  4. Ein sehr schöner Post! Ich liebe ja so alte Fotos. Da werden auch immer eigene Erinnerungen wach.

    Dass Du mal Segelfliegen gemacht hast ist ja cool! Könntest Du heute noch fliegen? Verlernt man sowas? Oder ist das wie Fahrrad fahren?

    Eine Hundephase hatte ich ja auch. Währenddessen hatte ich natürlich viele praktische Klamotten, die ich weder vorher noch nachher gekauft hätte.. lach..

    Danke für diesen schönen Einblick in Deine Vergangenheit.

    Liebe Grüße
    Bianca

    • Ist eine Weile her, dass ich es das letzte Mal ausprobiert habe, aber da konnte ich es noch. Es ist wie Fahrradfahren (auch da wird man unsicher, wenn man es lange nicht gemacht hat, was mich selbst kürzlich erstaunt hat, aber man kann es eben trotzdem grundsätzlich noch). Aber der Sturz ist ggf. tiefer als beim Fahrradfahren … also ist es gut, dass Lizensen begrenzt gültig sind und Kontrollflüge erforderlich nach Pausen. Mir würde inzwischen im Windenstart vermutlich schlecht werden …was ich früher NIE verstehen konnte :) .

      Kommt Deine Hundephase mal wieder oder ist das Thema durch?

  5. Liebe Ines,
    mit Gänsehaut las ich Deinen Post. Danke, dass Du uns an Deinen, nicht nur modischen, Erinnerungen teilhaben lässt. Wie ich schon bei den Instabildern festgestellt habe, hatten wir manches modische Teil gemeinsam, getragen nur zu anderen Zeiten, ich bin ja ein Kind der späten 50er.
    Ein ganz wunderbares Bild ist das, auf dem Du die rote Lederjacke trägst. Es strahlt so viel Lebensfreude aus, eigentlich fehlt auf ihm nur Paul an Deiner Seite.
    Dein Rückblick läßt mich überlegen, wie ich meine 58 Jahre modisch über die Runden gebracht habe. Vielleicht mache ich mir auch eine Tabelle. Wenn auch nur für mich.
    Lieben Gruß
    Sabine

    • Danke Dir für Deine lieben Worte. Auf dem Bild mit der Lederjacke ist Paul neben mir – er wollte aber nicht fotogen gucken :) .

  6. Ein sehr offener und ehrlicher Post. Und eine interessante Reise zur Stilfindung. Irgendwie hat ja so jede ihre Geschichte, die isie da hingeführt hat, wo sie heute modisch ist. Schön, dass ich dich ein bisschen zu einer solchen Reise inspirieren konnte und danke fürs Verlinken.
    Ob es bei mir immer ein 7 Jahresrhythmus war, kann ich nicht genau sagen. Auf jeden Fall hat es immer Veränderungen gegeben, die auch meinen Modegeschmack beeinflusst haben.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Ich kann mich da Andrea anschließen, ob es immer 7 Jahre sind, da müsste ich in mich gehen. Aber auch bei mir gibt es stylistische Änderungen. Und ja. Auch die sind von meiner Figur abhängig. Die die letzten 30 Jahre zwischen 42 und 46 pendelt. Was aber bei meiner Länge nicht so die Welt ist.
      LG Sunny

    • Dann geht doch mal in Euch :) .

      @Andrea
      Danke DIR für die Anregung dazu.

      @Sunny
      Bei Deiner Länge verteilt sich alles ein bisschen besser als auf meinen 165 cm … darum beneide ich Dich!

  7. Ein wirklich schöner und ehrlicher Post ist das! Was mir total gefällt, ist, dass du aus jeder kleidergröße das Beste machst. Das bewundere ich sehr, ich kann das nämlich überhaupt nicht. Ich würde mich am liebsten in einen Sack stecken, mit meinem derzeitigen Gewicht. Ich finde zwar, dass alle anderen – du voran – super ausschauen, bei mir finde ich das nicht.
    Die roten Haare haben dir besonders gut gepasst, dazu deine helle Porzellanhaut, das war perfekt!
    Alles Liebe Babsy

    • Danke, liebe Babsy, für Deinen Besuch und Kommentar. mein Motto war und ist immer: Ich kann zwar (in meinen Augen oder denen anderer) zu dick sein, aber ich werde das immer möglichst gut verpacken. Wenn ich mich gut verpackt fühle, fühle ich mich besser. Wenn ich mich gut fühle, sehe ich gut aus. Klingt so einfach, oder? Ich weiß, dass es das nicht immer ist.

      Hast Du es schon mal mit Beratung/Coaching/Therapie versucht? Mit Beratung und Coaching kann ich Dir dienen. Wenn Du möchtest, schreibe mir eine E-Mail an ines at meyrose . de und Du bekommst ein bisschen kostenfreies Onlinecoaching oder Beratung von mir. Wenn es mir zu viel wird für kostenlose Beratung, sage ich das dann. Bis dahin unterstütze ich Dich gerne auf dem Weg zu einem besseren Gefühl mit Dir selbst. Nimm das gerne an!

      P.S. Die roten Haare mochte ich auch gerne – und Porzellanhaut hat noch nie jemand zu meiner blassen Haut gesagt (mein Mann sagt immer eher was von Marzipanschweinchenrosablass … der freche Kerl!). Ich hatte irgendwann keine Lust mehr auf das Färben, die Kopfhaut mochte das nicht mehr. Mit den braunen Haaren – ungefärbt – bin ich bei Kleidungsfarben dazu flexibler.

  8. Spannend, ehrlich und toll! Hut ab vor so viel Eigenreflexion und dieser bestimmt sehr aufwändigen Recherche-Arbeit inklusive doch ganz schön vieler Fotos. Dein 1988er Segelflugzeug-Bild gefällt auch mir besonders gut, da siehst Du extrem lässig und entspannt aus! Und Dein Rotschopf-Bild finde ich süß – ebenso wie das Knuddelbild mit Mama und das Rollerfoto. :)

    Ich hätte glaub’ ich keine Lust, mich durch meine über 50 Lebensjahre zu ackern, Lebensrhythmen und/oder meinen Stil zu analysieren. Letzterer war früher eh nur gar nicht oder lediglich latent vorhanden, und mein “Rhythmus” ist nicht konstant – also, nach außen hin vielleicht, in mir jedoch nicht. Da kommen immer wieder so seltsame Dinge hoch (und gehen manchmal auch wieder weg), darüber schreibe ich besser nicht. Nur so viel: “Betrübt” kommt mir bekannt vor und (nicht nur) endende Freundschaften haben mich auch nicht nur einmal ziemlich getroffen – selbst wenn man selbst sicherlich nicht unbedingt schuldlos daran war.

    Ich schweife ab und wollte doch eigentlich nur sagen, dass Dir da ein ganz wunderbarer Blogpost gelungen ist! Bin auch schon gespannt auf Dein 2021, wünsche Dir aber auf alle Fälle, dass Du bis dahin glücklich bleibst!

    Liebe Grüße
    Gunda

    • Wenn es Dir nicht gut tut, in der Vergangenheit zu wühlen, dann lass es lieber bleiben. Das ist nicht für jeden gut und vor allem ist der passende Zeitpunkt wichtig dafür. Zum Aufwand: Ja, ich habe da bestimmt alles in allem 1,5 Tage oder länger dran gesessen. Und es hat auch geholfen, die Dinge und Erlebnisse nicht nur in der Tabelle zu notieren, sondern auch für den Artikel aufzubereiten. Dabei treten dann eine Zusammenhänge auch noch mal klarer zu Tage.
      Ich wünsche Dir ebenso viel unbetrübte Zeit!

  9. Jetzt hast du mich wieder zum nachdenken gebraucht, bestimmt werde ich dieses Thema auch in meinem Blog aufgreifen. Mitunter habe ich immer wieder das Gefühl zu meinen Mode Wurzeln zurück kehren zu müssen, als ich noch so herrlich unvoreingenommen und unbeeinflusst war …
    viele liebe Grüße Yvonne
    http://by-yvonne-mania.blogspot.com

  10. Eine schöne und beeindruckende Zeitreise liebe Ines und sehr gut nachvollziehbar. Den 7-Jahres-Zyklus kann ich bestätigen. Alle 7 Jahre verändert sich der Mensch (jedenfalls ungefähr). In Größe 34 passte ich auch mal. Ich hoffe, dass es sich jetzt eingependelt hat.

    Über Paul freue ich mich mit Dir. Du weißt ja, dass ich normalerweise lieber Katzen mag. Aber bei solchen lieben Hunden wie Paul werde ich schwach ♥

    Liebe Grüße Sabine

    • Ich war vor Paul ja auch Katzenfrau – freut mich, dass er auch Dein Herz erobert hat!

      Wobei ich die 7-Jahre auch merke, ist Veränderung an der Haut. Vielleicht wirst Du Deine Nickel-Unverträglichkeit auch mal nach 7 Jahren los …

  11. Wie gründlich und strukturiert Du immer an die Sachen herangehst – Chapeau Ines, ehrlich ich könnte das nicht. Oder nur als Roman, nicht in so der würzigen Kürze eines Blogbeitrages mein ganzes (Mode)-Leben verpacken. Sehr toll und nachvollziehbar beschrieben, wenn auch ein paar Bilder fehlen. Ich mag übrigens das Sylt Bild sehr und bin schwer versucht, mein Einschulungsbild auch mal herzuzeigen. Ich war übrigens sehr lange “fremdbestimmt”, weil mir einfach nicht das gekauft wurde, was ich wollte. Ich habe aber alles nachgeholt ;-) Shopping aus therapeutischen Gründen! Liebe Grüße, Bärbel ☼

    • Oh, für mich war das schon ein Roman :) . Ich kann (leider) nur ausschweifend reden, aber nicht schreiben … und ich kann da nur so strukturiert herangehen, sonst kommt gar nichts dabei heraus. Schräg, wie verschieden Menschen denken, oder?

      Zeig Dein Einschulungsbild bitte mal. Osten in den 1960ern war bestimmt anders als Westen in den 1970ern, oder?

      Das Sylt-Bild mag ich auch sehr. Ich erinnere mich noch genau an den traumhaften Tag – der mit 14 km Radtour zurück nach Westerland zum Campingplatz (Urlaub mit Freund) mit Gegenwind mit einem alten Mitfahrrad mit 2-Gang-Schaltung endete … boah war ich K.O. danach.

      Therapieshoppen? Was hilft, ist erlaubt!

  12. Habe immer mal wieder gelesen, dass das ganze Leben in 7-Jahres-Zyklen funktioniert und dein Post bestätigt das. Ein schöner und sehr persönlicher Einblick in dein Leben. Ich denk mir ja schon lange, dass Kleidung nicht nur zu den Lebensumständen, sondern auch zur Seele passen muss und da rede ich nicht nur von der Kuschelstrickjacke an schlechten Tagen. ;)

    Und ich mag dein Bild mit den roten Haaren sehr gerne, ebenso das mit dem Oversize-Pulli. Und das Bild mit dem Roller… hach… herzig. ;D

    • Für Beziehungen und Körper war mir der 7-Jahres-Zyklus immer bewusst. Nur auf die Idee, dass Kleidung sich auch darauf abbilden lässt, bin ich vorher nicht gekommen. Wobei das ja eigentlich offensichtlich ist, wenn sie zum Leben passen soll. Da hast Du völlig recht!

  13. Ein sehr schöner Beitrag. Es hat unwahrscheinlich Freude gemacht, ihn zu lesen.
    Liebe Grüße
    Manja

  14. :-) Liebe Ines,

    das ist ein wirklich schöner Post – zum Teil auch sehr berührend und in einigen Dinge erkenne ich Gemeinsamkeiten, auch wenn ich ein paar Jahre älter bin als Du.
    An Sophia Szagun erinnere ich mich gut, hab dort hin und wieder ‘was eingekauft. Auch bei Jean Pascale, vor allem bunte T- und Sweatshirts.
    Ich glaube auch an die 7-Jahres-Zyklen und so gesehen freue ich mich sehr auf das nächste Septennium!

    Herzliche Grüße aus dem sich wettermäßig nicht entscheiden könnenden Wien nach Hamburg :-)

    • In Bergedorf habe ich neben Szagun an der Kirche gewohnt. Das hat es nicht einfacher gemacht, daran vorbei zu gehen …

  15. Ein sehr sehr interessante Post, die mich in meine eingene Mode-Zeitreise versetzt hat! Ich weiß es noch nicht genau ob meine Mode-Geschmack-Veränderung alle 7 Jahren war, aber mit Sicherheit hat sich manches verändert – egal ob wegen Beruf, Alter oder Gewicht die ich in dieser Zeit überstehen musste!
    LG und einen schönen Start in die Woche!
    Claudia

  16. Danke für deinen sehr schönen strukturierten Post, er hat mich sehr nachdenklich gemacht und ich glaube ich befinde mich in einer VeränderungsPhase – weiß leider nicht wo die Reise hingehen soll. Da Bedarf es noch Zeit. Die roten Haare sehen so frisch aus und deine Naturfarbe sieht auch klasse aus – ich kämpfe seit einer Woche mit mir! Färben ja oder nein? Ich mag die grauen Haare nicht mehr sehen – mag aber auch diese blöde Ansatzfärberei nicht. Fühle mich wie im Hamsterrad!
    Lieben Gruß Patricia

    • In einer Veränderungsphase kann eine Bestandsaufnahme der Vergangenheit auch hilfreich sein. Sie wird Dir zeigen, wo Du nicht wieder hin möchtest und was Dir immer noch oder wieder gefällt. Zum Thema Färben: Ich bin für natur. Du hast ein schönes Grau. Vielleicht bringt andere Pflege noch etwas mehr Glanz hinein? Oder nimm kräftigen Lippenstift dazu. Das bringt auch Farbe hinein ohne Ansatzfärberei. Ich habe gerade ein paar Bilder in Deninem Blog angesehen. Benutzt Du Rouge? Auf den Bildern sehe ich keins (was nicht heißt). Auch damit kannst Du gut ein bischen Farbe dazu bringen. Ein zarter Pinkton würde Dir gut stehen.
      Ich wünsche Dir, dass das Hamsterrad stoppt! Und Du einen guten Ausstieg findest!

  17. Eine wirklich persönliche & beeindruckende Darstellung ! Lieben Dank für den Einblick! Ich freue mich auf die Zukunft & bin gespannt ?

  18. Wie schön das wir mit auf deine Reise durften!
    Ich glaube abgesehen von ein paar fragwürdigen Experimenten bin ich meinen Stil treu geblieben in den letzten Jahren. Denn generell tue ich mich eher schwer mit Modetrends.
    Rückblickend waren die größten Fails Mitte der 90er und wenn ich heute Kids sehe, die diese Trends wieder aufleben lassen, beginne ich direkt mit fremdschämen ?

    Liebe Grüße
    Kerstin

    • Immer, wenn ich bewusst “mal was Trendiges” tragen wollte, war das im Nachhinein auch keine gute Idee …

  19. Ein toller Post, liebe Ines. Danke, dass wir an deiner Zeitreise teilhaben dürfen. Du hast ja wunderschöne Bilder rausgesucht. Das war sicher jede Menge Arbeit, aber wahrscheinlich auch ganz toll, so zu stöbern und die Bilder anzuschauen. Mein Lieblingsfoto ist das am Strand von 1988!

    Ich habe eigentlich erst jetzt meinen Stil gefunden oder ich bin noch dabei. Früher war mir meine Kleidung oft viel zu groß, hat an den Schultern und den Armen überhaupt nicht gesessen. Und zu lang waren die Sachen meistens sowieso. Aber heute fühle ich mich wohl in dem was ich trage und passe es meiner Größe an. Alles andere bleibt im Laden.

    Lieben Gruß
    Sabine

    • Danke Dir. Ja, der Beitrag hat viel Arbeit gemacht. Das Heraussuchen der Bilder war noch das Kleinste dabei, weil die alle aus einer Kiste sind. Das Schreiben und innere Sortieren hat lange hat lange gedauert. Da steckt mindestens ein Tag Arbeit in dem Beitrag. Aber es hat sich auch für mich gelohnt, weil es mir in einigen Punkten Klarheit verschafft hat. Ich mag Klarheit.

      Was mir bei Deinen Outfits durch die Bank weg positiv auffällt ist, dass Du Deine Ärmel (und ggf. andere Teile der Kleidung) kürzen lässt. Dadurch siehst Du immer passend angezogen aus. Das macht Kleidung zwar noch teurer, aber wenn sie die Änderung nicht wert ist, bleibt sie besser im Laden. Meine Jacken und Blazer sind auch fast alle gekürzt.

  20. Vielen Dank für die sehr persönlichen und strukturierten Einblicke in deine 45 jährige Stilreise. Das Foto mit den roten Haaren schaut irgendwie keck aus und das mit der roten Lederjacke sehr sportlich schick. So ich denn eine solche planen würde, dürfte ich auf meine Stilreise ab nächste Woche 10 Jahre mehr drauf packen als du. Dein Einschulungsfoto erinnert mich so etwas an mein eigenes: da war allerdings fast ausschließlich der Kopf (mit Pferdeschwanz und einer Brille mit einem schrecklichen Kassengestell) zu sehen und auch bei den Familienereignissen kann ich bis auf die Scheidung und den Hauskauf viele Parallelen finden. Als Kind habe ich lange wenig Einfluss auf meinen Kleidungsstil genommen. Der ist wahrscheinlich recht rocklastig gewesen, weshalb ich mich bis heute nicht so wirklich mit Röcken und Kleidern anfreunden kann (ich erinnere mich aber wage, das meine Abneigung Röcke/Kleider zu tragen noch im Grundschulalter mal zu einer der seltenen hitzigen Diskussionen mit meiner Mutter geführt hat). Was mir eindeutig noch nie gestanden hat, ist rosa. Da gab es irgendwann ein Foto mit einem rosanen Rollkragenpulli auf dem ich wie tot ausgeschaut habe. Eine Schwarzphase hat es bei mir nie gegeben. Nach dem Tod meines Vaters hat sich meine Mutter traditionell daran gehalten ein Jahr lang schwarz zu tragen. Für mich Grund genug nicht wirklich Gefallen an dieser Farbe zu finden.
    Die Erkenntnisse um die 7-Jahres-Zyklen sind mir in anderen Lebensbereichen durchaus bewusst. Wie du bin ich nur bisher nicht auf einen Zusammenhang mit Stil und Mode gekommen. Das mangelnde Fotomaterial aus meiner Kinder- und Jugendzeit trägt nicht gerade dazu bei, meinen Erinnerungen daran auf die Sprünge zu helfen :). Schon deshalb ist ein ähnlicher Blogpost wie deiner bei mir ziemlich ausgeschlossen. Ich bin gespannt, wohin dich deine Reise hinsichtlich Stil und Mode innerhalb der nächsten 7 Jahre führt. Liebe Grüße und einen entspannten Sonntag Ursula

    • Wem Rosa nicht steht, dem steht meistens auch kein Schwarz … sei also ruhig dankbar, die schwarze Phase ausgelassen zu haben …

      Ich habe mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich bewusst nach dem Tod meiner Mutter Schwarz getragen haben – sie konnte weder Schwarz noch Trauerkleidung leiden – und die Antwort war: Nein, nicht bewusst – aber ich hatte eh fast nur Schwarz im Schrank … also wird es auf andere so gewirkt haben …

      Für meine Beerdigung bestehe ich übrigens auf bunte Kleidung, falls jemand kommt. Ich will von meiner Wolke aus keine Trauerkleidung sehen.

  21. Die Entwicklung der Mode der letzten Jahrzehnte finde auch ich sehr spannend, besonders, wenn man es von jemanden aus erster Hand nach lesen kann. Deine eigenen Erfahrungen hier lesen zu dürfen ist für mich ein großes Plus! Deine Bilder illustrieren sehr schön, wie sich der Stil der Mode weiterentwickelt hat, aber dennoch heutzutage auch Retro-Mode (also im Stile von damals) wieder gefragt ist. Interessant bei solchen Rückblicken finde ich auch immer, die persönlichen (Mode)Lieblinge und No-Gos – schön hier bei dir nach zu lesen.

    Auch ich habe mir über die Mode der letzten Jahrzehnte Gedanken gemacht und auf meinem Blog über die 50, 60, 70, 80 und 90er Jahre jeweils eigene Mode-Rückblicke verfasst. Falls dich dies interessiert, kannst du bsw. bei meinem 50er Jahre Modebeitrag anfangen – hier: http://jennifer-femininundmodisch.blogspot.de/2016/05/damenmode-im-wechsel-der-jahrzente-die.html

    Diese Extra-Rubrik läuft auf meinem Blog unter dem Titel “Damenmode im Wechsel der Jahrzente”. Vielleicht kannst du ja aus deiner Erfahrung etwas in den Kommentare dazu hinterlassen – ich würde mich freuen!

    Liebe Grüße

    Jennifer

  22. Liebe Ines, wir sind ja gleich alt und so war es um so schöner zu sehen, was Du in diesen 45 Jahren getragen hast und ich werde mich auch mal hinsetzen und ein paar alte Bilder raus suchen.

    Zu meiner Einschulung trug ich ein Jeanskleid, geringelte Strümpfe und Wedges (nur nannten wir die damals nicht so *lach*) mit Jeans und Bändern zum Schnüren bis zur Wade. Hach, ich war schon immer so ein Mode-Püppchen.

    Und so eine rote karierte Hose hatte als 5 Jährige auch, es war eine Latzhose. Die mochte ich sehr, die war so schön bequem.

    Liebe Grüße,
    Moppi

    • Bin gespannt auf Deiner Bilder!

      Diese Wedges mit Bändern hatte ich. Das Espandrillesmodell in Naturweiß. Ich durfte es nicht zur Schule anziehen und nur höchstens eine Stunde am Tag nachmittags wegen des Absatzes. Was habe ich mich damit schön gefühlt auf der Dorfstraße!

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