Buchreview: Future.Fashion. Economics

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(Affiliate-Link auf dem Cover)
Future. Fashion. Economics.: Der Guide für zukunftsorientiertes, verantwortungsbewusstes Wirtschaftsdenken in der Modebranche - A guide to ... economic thinking in the fashion industry (Affiliate-Link)
Zweisprachig deutsch-englisch von Jana Kern und Alex Vogt

Wie kann Mode in der Zukunft aussehen? Wie kann der überstrapazierte Nachhaltigkeitsbegriff neu interpretiert werden? Aus welchen Materialien kann man wirklich nachhaltig fertigen? Was darf man mischen und was nicht?

Jana Kern, Journalistin und Textil-/Bekleidungsingenieurin und Alex Vogt, Textilbetriebswirt, sind Kommunikations- und Strategieberater mit dem Schwerpunkt auf Corporate Responsibility und Innovationsthemen in der Modebranche. Gemeinsam mit Interviewpartnern entwerfen sie sieben Zukunftsszenarien und stellen Best Practice Beispiele vor. Den Abschluss bilden Dossiers zu Fasern, Supply Chain, Design, Handel, Kommunikation und Werten.

“Es geht nicht darum, weniger zu konsumieren, sondern intelligenter zu produzieren.”

Prof. Dr. Michael Braungart spricht mir damit aus dem Herzen (Seite 127). Ob es um die Konvergenz von Online und Offline geht, Nutzen statt besitzen, Produktlebenszyklen, Vermeidung von Müll gen Null gehend, Einsparung von Materialien in der Produktion oder die Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit des Ganzen – in dem Wirtschaftsbuch stehen kluge Gedanken dazu.

Fazit

Das Buch ist lesenswert für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen. Der Gedanke beim Lesen war ganz oft: Ja, das kann funktionieren. Warum ist die Welt der Mode, des Handels und der Produktion nicht schon lange so wie in den Zukunftsszenarien?

Die dfv Mediengruppe Fachbuch hat es mir als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Es ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei der dfv Mediengruppe Fachbuch (Werbung) zu bestellen. Das Buch passt optimal zu Traude Rostroses Jahresaktion A New Life und wird dort verlinkt.

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6 Gedanken zu „Buchreview: Future.Fashion. Economics

  1. ….weil es “denen” egal ist. also denen die was ändern könnten am system. weil es für “die” prima funktioniert. aktionäre und manager verdienen sich dumm&dämlich mit dem rücksichtslosem ausbeuten von mensch und natur – genug um sich ihr privates wolkenkuckucksheim finanzieren zu können – die gucken bestimmt nicht auf müllhalden oder müssen ihre kinder arbeiten schicken unter fiesesten bedingungen.
    und mucken die leute auf werden politiker bestochen – lobbyarbeit nennt man das vornehm…
    und bei kleidung funzt es eben besonders gut – wenn ich lese das man leder/kunstlederjacken in jeder farbe “braucht”……
    xxxxxx

    • So wird leider sein … ist bei Autos ja nicht anders … siehe aktueller Skandal bei VW … Beim Lesen war ich überrascht, WIE HOCH der Modeanteil am gesamten Weltwirtschaftsaufkommen ist. Ich hätte nie gedacht, dass dort die Stellschraube so viel bewirkt. Habe beim Lesen oft an Dich gedacht! Ich denke, dass Du vielen Sätzen darin zustimmen würdest und auch gut hättest an dem Projekt mitwirken können.

  2. Deine Rezension klingt sehr gut. Endlich mal ein Buch, das nicht so leicht in die “grüne Müsli-Ecke” gestellt werden kann (wie es gern bei z.B. Clean Clothes geschieht).
    Wenn sich Professoren in dieses schmutzige Geschäft wissenschaftlich einklinken, dann ist viel gewonnen. Zwar wird es auch nur dann wirklich vorwärtsgehen, wenn die neuen Produktionsbedingungen sich kapitalistisch rechnen und der Kunde es chic findet, wenn die Kleidung “sauber” ist (und das kann man ja wirklich durchdeklinieren durch alle Produktionsabläufe.)
    Bloggerinnen wie Du, Beate und Traude leisten hier einen Beitrag, den ich sehr wertschätze.
    Herzliche Grüße von Sieglinde

    • Mit “Müsli-Ecke” hat das Buch nichts zu tun, das ist wirklich ein Wirtschaftsbuch – vom Inhalt bis zum Schreibstil.

      Danke für Deine Wertschätzung unserer Arbeit gegenüber.

  3. Es tut dichvgut zu hören, dass es scheinbar auch Menschen an sensiblen Punkten gibt, die ihr Hirn benutzen und nicht nur, vermutlich auch aber eben nicht nur, den Geldbeutel aufhalten. LG Sunny

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