Aus einem brennenden Haus würde ich retten

Laptop lenovo ThinkPad Edge

… nachdem Menschen und Haustiere in Sicherheit sind und die Feuerwehr noch genau einmal hinein gehen kann und fünf Teile retten darf

  1. Meinen Laptop
  2. Firmen-Steuerordner 2016
  3. PC meines Mannes
  4. Verlobungsring mit Steinen von meiner Mutter
  5. Kettenanhänger mit Steinen von meiner Mutter.

Was sagt uns das und wie komme ich darauf?

Die Frage ist aus dem Buch Das lass ich los (Rezensionsexemplar) von Pia Mester, das ich Dir im September vorgestellt habe. Beim spontanen Antworten war der Laptop sofort klar. Punkt 2 kam mir auch fix in den Sinn. Dann fiel mir nichts Materielles mehr ein, was mir wirklich etwas bedeutet, das nicht adäquat zu ersetzen wäre. Dann konnte ich also auch an meinem Mann denken und das retten, was ihm wirklich fehlen würde. Bis mir dann die beiden Schmuckstücke einfielen, war mehr Zeit vergangen, als die Feuerwehr mir vermutlich zum Nennen der Dinge lassen würde im Notfall.

Was ist wirklich wichtig an materiellen Dingen?

Klar möchte auf viele Sachen in unserem Haus nicht verzichten und die ganzen Unterlagen für Versicherungen etc. wieder zu beschaffen, wäre auch keine Freude. Aber das wäre alles machbar. Wenn ich mehr retten dürfte, hätte ich eher noch den privaten Steuerordner 2016 gerettet als eine Jacke. Schräg, oder? Der Grund ist, dass in den Ordnern Papiere liegen, von denen ich keine Kopie besitze, und der Verlust mir Ärger einbringen würde.

Von anderen wichtigen Dokumenten habe ich digitale Kopien. Aber bei den Steuerunterlagen habe ich bisher von Eingangsbelegen keine Scans gemacht, weil ich sie in Papierform archiviere und in einem PC-Programm erfasse. Was habe ich aus dem Gedankenspiel gelernt? Ich fotografiere beim Erfassen die Eingangsbelege und bin jetzt einen Teil der Verlustängste los.

Was kann ich tun, um die Sorgen darum loszuwerden?

Datensicherungen des Laptops zur Lagerung außer Haus mache ich natürlich regelmäßig, aber nicht täglich. Mir würden also mit Sicherheit Daten fehlen. Deshalb ist das Teil immer noch mein Herzstück bei der Rettung. Dem Datenverlust beuge ich weiter in sinnvollem Rahmen vor.

Kettenanhänger Gelbgold mit Saphir, Entwurf: Ines Meyrose, Fertigung: Goldschmiede MechlemRing Bi-Color mit Brillant, Anhänger Geldgold mit BrillantDie beiden Schmuckstücke stehen für die Verbindung zur Familie. Und sie glitzern wirklich schön. Wenn ich jetzt noch einen Wunsch frei habe, nehme ich noch einen Anhänger mit blauem Stein mit …

Ansonsten trage ich die Schmuckstücke möglichst oft, denn dann können sie gar nicht erst einsam im Haus herumliegen und ich rette sie am eigenen Körper. Es ist mir bei Schmuck viel lieber, das Verlustrisiko beim Tragen einzugehen, als durch Feuer oder Einbruch. Beim Tragen habe ich bewusst etwas davon.

Fazit

Ich würde nichts retten lassen, was für den materiellen Wert an sich steht.

Welche fünf Teile würdest Du retten lassen und warum?

37 Gedanken zu „Aus einem brennenden Haus würde ich retten

  1. “Ich würde nichts retten lassen, was für den materiellen Wert an sich steht.”
    Das ginge mir genauso. Ich würde retten:
    1. All die Familienfotos, die ich auf meinem Sekretär stehen habe.
    2. Mein Adressbuch
    3. Meinen Kalender
    4. Meinen Geldbeutel (wegen all der Karten, die drin sind – so viel Aufwand, all das wieder zu besorgen – auch mein Führerschein und Personalausweis)
    5. Unseren Laptop

    Bei einer Freundin von mir ist übrigens dieser schreckliche Fall vor ca. 3 Jahren eingetreten. Ein Wohnungsbrand mitten in der Nacht (es hatte einen elektrischen Defekt gegeben). Sie haben praktisch alles verloren – außer ihre Freunde!
    Innerhalb kürzester Zeit haben sie eine Übergangswohnung vermittelt durch Freunde bekommen und das Nötigste zum Anziehen etc. Die Freunde organisierten eine Geldsammlung und Sammlung von gut erhaltenen und geschmackvollen Gebrauchsgegenständen.
    Dann nach ein paar Monaten zogen sie im Nachbarhaus in eine gemütliche Wohnung, richteten sich neu ein und haben es nun tatsächlich schöner als vorher.
    Nach all dem Schrecken war das ein echtes Happy-End.

    Herzliche Grüße von Sieglinde

    • Was sagt Dir das? Fotos digitalisieren, Adressen digitaliseren, Kalender digitaliseren – immer schön aktuell halten und sichern – und eine Kopie davon in der Cloud oder bei Freunden oder der Familie lagern, oder?

      So ein Neustart hat mit Sicherheit auch seine schönen Seiten, aber es lange brauchen, die zu sehen. Mir geht ein ein minibisschen so mit meinem Kleiderschrank, weil ich mich in den letzten zwei Jahren von unglaublich vielen Sachen getrennt habe.

  2. Ja, ginge mir auch so, mir ist spontan ebenfalls nichts eingefallen das wegen dem materiellen Wert gerettet werden müsste.
    Das ist eigentlich ein schöner Gedanke :)

    Liebe Grüße <3

  3. zuerst die katze aus dem fenster werfen – die hilft sich dann selbst. dann mann und laptops und geldbeutel (papiere drin) schnappen. die nähmaschinen kann man leider nicht retten zu schwer und im oberen stockwerk…….
    ich bin ja mal mit nix als einem kleinen rucksack aus einer welt in die andere geflüchtet – dann hab ich jahrelang aus dem koffer gelebt. man braucht sehr wenig!
    aber ehrlich gesagt möchte ich eigentlich nicht wirklich über feuer nachdenken – eine freundin von mir hats letzten erst erwischt und zwar komplett:
    http://www.chronicallyvintage.com/2016/10/our-home-and-everything-that-we-own-was.html
    ich bin immernoch geschockt – zumal ihr katze (keine freigängerin) wohl nicht auf die idee kam rauszurennen……
    xxxx

    • Die Katze und der Mann sind doch in dem Gedankenspiel schon gerettet!

      Bist Du aus der DDR geflüchtet oder vor etwas anderem?

      Der Beitrag Deiner Freundin in ja der pure Horror. Ohne die Katze da raus zu müssen? Ich weiß nicht, ob die Feuerwehrleute mich da raus bekommen hätten … nur mit roher Gewalt, die sie dann vermutlich anwenden. Ich kenne zwei Familien, denen das passiert ist. Das braucht kein Mensch.

  4. 1. Fotos, die nicht auf dem PC Sind
    2. unseren PC
    3. Zeugnisse und wirklich wichtige Papiere
    4. Lieblingsstofftiere der Kinder
    5. Steuerunterlagen
    Ich würde die Dinge retten, die nicht zu ersetzen sind oder schwer zu beschaffen. Kleidung, Möbel, etc. würde wir fehlen, aber an keinem Teil hängt so mein Herz, dass ich es nicht austauschen könnte.
    Trotzdem hoffe ich, dass diese theoretisch Frage nie Realität wird. Weil ein Brand oder Einbruch sehr unangenehme Erlebnisse sind, auf die ich gerne verzichten würde.
    Dir einen schönen Sonntag und liebe Grüße
    Andrea

    • Schön, dass ich mit den Steuerunterlagen nicht alleine bin :) . Ein Einbruch ist in Hamburg wahrscheinlicher als ein Feuer – und beides will niemand haben. Vor einem Eindruck habe ich auch ziemlichen Repsekt.

  5. Eine Frage, die ich mir vor einigen Jahren tatsächlich mal stellen musste. Als nämlich wieder mal ein Jahrhunderthochwasser im Anmarsch war und wir nicht wussten, ob der Deich hält. Was wir ausgelagert haben? Tatsächlich Kinder, Rechner und Fotoalben. Sonst nix. Seitdem läuft täglich eine Datensicherung und alles, was an Papieren wichtig ist – von Dokumenten über Steuerunterlagen bis Policen – wird gescannt und ist auf DVDs und Platten extern gelagert.
    Liebe Grüße
    Fran

    • Meine Eltern hatten die Frage auch mal live, als das Nachbarhaus brannte und der Brand drohte, auf unser Haus überzuwehen. Ist aber zum Glück nicht passiert. Sie haben auch nur einen riesigen Hängeornder mit Papieren mit zu anderen Nachbarn genommen. Das war auch das, was sie mir immer eingebläut haben: Wenn das Haus abbrennt und wir nicht da sind, lass genau diesen Hängeornder retten, alles andere ist egal. Vielleicht ist das ein Grund, warum ich die wichtigen Papiere daher schon lange digitlisiert habe und Kopien davon wie bei Dir extern gelagert werden.

  6. Ein Szenario, das ich mir gar nicht vorstellen möchte. Auch wenn ich von mir denke, dass ich wenig an materiellen Dingen hänge, würde ich im Nachhinein ein paar Sachen hinterhertrauern. Auch wenn’s nix nützt.
    Meinen Laptop würde ich zurücklassen, der ist zu alt. Aber die externe Festplatte mit allen Daten würde ich herausholen und einen Ordner mit allen wichtigen Dokumenten. Mein Handy und meinen Geldbeutel und wenn dann noch Zeit ist, die Fotoalben.
    Ich glaube, das Gefühl des Verlassenseins, würde sich bei mir einschleichen, auch wenn ich Hilfe bekäme und die Versicherung den Schaden decken würden. Viele Dinge begleiten mich schon Jahrzehnte.
    Aber, wie Beate, hab ich schon einmal fast alles hinter mir gelassen, ich wüsste, es geht weiter und womöglich besser.
    Dein Familienschmuck ist wunderschön, so schlicht und doch so edel.
    Lieben Gruß
    Sabine

    • Der Familienschmuck ist von mir selbst entworfen und von der Goldschmiede Mechlem gefertigt. Es sind nur die Steine geerbt.
      Ein Gefühl der Leere kann ich mir auch gut vorstellen. In erster Linie würde ich vermutlich einfach platzen vor Wut auf wen oder was auch immer.

  7. Hm… ich würde wohl meine Handtasche und das Laptop selbst sofort mit rausnehmen. Luna natürlich, und die Feuerwehr müsste die Degus holen.
    Fotoalben hätten wir so viele, dass da keine Chance wäre.
    In dem Fall würde ich nicht an Papiere und Steuerunterlagen denken, habe ich festgestellt. Die sind mir so schon ziemlich egal. Ähm ja ist so. Also grob alles was lebendig ist Handtasche und Laptop.
    Aber ein schlimmer Gedanke für den Sonntag morgen. Hm ich überlege grade wo der Feuerlöscher steht, das werde ich heute gleich mal schauen und ihn plazieren, wenn das Ding schon im Haus ist.
    Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

    • Die Haustiere sind schon gerettet! An meine Handtasche habe ich gar nicht gedacht und dass, wo ich sonst total ausflippe, wenn ich nicht weiß, wo die ist oder ich sie auf abwegen sehe, Mir ist einmal eine geklaut worden, das war der Alptraum. Mein Handy habe ich zu 99% dabei, das rette ich also immer selbst – und damit auch Kalender und Kontakte. Aber meine Geldbörse und Papiere in der Tasche und Schlüsselbund möchte ich auch behalten. Wenn ich den nicht dabei habe, muss der auch gerettet werden. Ich korrigiere also:
      1. Handtasche inkl. Schlüsselbund
      2. Laptop
      3. …
      Wenn ich Angestellte wäre, wären mir die Steuerunterlagen auch egal.

    • Da ist der Autoschlüssel und Garagenschüssel dran. Die Garage kann man leicht knacken, aber das Auto könnte ich dann wenigstens noch nutzen – als Dach, zum Flüchten und zum Beschaffen neuer Dinge.

  8. Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt und bisher ist es immer nur bei dem Gedanken geblieben, dass ich Fotos, die mir wichtig sind, mal digitalisieren (lassen) sollte… Also würde ich wenigstens die 2 Ordner mit Fotonegativen aus der Zeit von 1990 – 1999 retten, sie stehen tatsächlich ziemlich griffbereit :) eine mobile Festplatte mit meinem halben Leben und dann genau eine Tasche. Nämlich die, die auch in ein Rollatorkörbchen passen würde. Alles andere ist ersetzbar, wenn ich auch unendlich traurig wäre.
    Also: für mich bitte lieber kein Feuer!

    • Diese Gedanken zum Anlass zu nehmen, die Fotos zu digitaliseren – z.B. bis zum 3.03.2017 (um ein Ziel zu haben), ist doch vielleicht eine gute Idee, oder?

      Was macht genau DIESE eine Tasche für Dich aus?

      Die Fetsplatte liegt bei mir schon extern, die brauche ich nicht zu retten.

    • die festplatte ist nun auch gespiegelt und extern verstaut. war gar nicht so ein akt, wie ich befürchtet hatte. märz 2017 ist unrealistisch, das würde in stress ausarten, da die nächste große tour anfang märz startet. ich peile mal den juni an :-)

      die tasche ist eine, die sicher auch wieder zu beschaffen wäre. aber ein geschenk, ein ganz besonders wertvolles. nicht materiell, da gehört sie eher zu den schnäppchen in meinem taschenschrank. aber ich kann mich an jede sekunde der geschenkübergabe erinnern und an meine grosse freude und daran, wie ich strahlte, als ich mich erstmals damit vor spiegeln drehte. diese tasche macht mich immer glücklich, wenn ich sie raushole und bringt genau diese gefühle zurück. deshalb möchte ich nicht ohne sein.

  9. Diese Frage habe ich mir so wirklich noch nie gestellt. Allerdings zählen materielle Dinge eher nicht dazu. Auch alte Fotos würde ich dafür nicht aus den hintersten Ecken im Keller kramen. Bis ich die eingesammelt hätte, hätte mich schon längst eine Rauchvergiftung dahin gerafft ;).
    1. Geldbeutel, weil da alle meine Papiere und Karten drin sind und ich aus Erfahrung weiß, was für ein Akt es ist alle wieder neu zu beschaffen (der wurde mir nämlich schon einmal geklaut)
    2. meinen Mann
    3. unseren Hund
    4. die exterene Festplatte
    5. den Stick auf dem sich die Steuerunterlagen der letzten 3 Jahre befinden

    Für mein Notebook würde ich keinerlei Risiko eingehen. Der hat sich nach der Anschaffung irgendwann als Problemfall herausgestellt. Der PC ist uralt und wird schon ewig nicht mehr genutzt.

    Zumindest hat mich dein Post darauf gebracht mich mal mit der Dikitalisierung von Unterlagen und Fotos älteren Datums zu befassen.
    Liebe Grüße
    Ursula

  10. Mir ist auch spontan nicht viel eingefallen. Erster Gedanke war: mein Handy!
    Darin sind alle wichtigen Daten und Termine eingetragen. Der zweite Gedanke galt Fotos und Unterlagen.

    Ich hoffe nicht, dass ich irgendwann einmal in so eine Situation komme.

    Liebe Grüße
    Sabine

  11. Am schlimmsten sind sicherlich die Erinnerungen, die zerstört werden. Ich würde vor allem versuchen, die ganzen Bilder meines Lebens zu retten, vor allem aber meine Familie und mich selbst.

    Alles Materielle lässt sich ersetzen.

    Liebe Grüße Sabine

  12. Wenn man Kinder hat, gibt es noch mehr Dinge, an denen man hängt. Aber gut im akuten Notfall kann man eben nix machen. Meine Großmutter hielt stets ein kleines Köfferchen mit den wichtigsten Unterlagen bereit. Bei Gewitter bspw. trug sie das stets bei sich. Als ob der Blitz sich danach gerichtet hätte. ;-) Aber der Mensch fühlt sich wohl sicherer.
    Für mich ist es schon unvorstellbar, wenn alle Dinge, vor allem Aufzeichnungen, Bücher und Bedeutungsvolles, wie Fotos, plötzlich weg ist, auch die externen Festplatten fielen dem ja dann zum Opfer. Und unsere Fotoalben nehmen Meter ein, die könnte man nie auf die Schnelle mal eben mitnehmen…und auch nicht in adäquatem Zeitraum digitalisieren. Und auch sonstige Unterlagen sind mehrere Ordner – das kann man vergessen. Mein Rucksack steht eh immer mit allem griffbereit ….
    Mit den Adressen und anderen Daten in einer Cloud ist das so eine Sache. Denn die ist ja nichts als ein Großrechner irgendwo! – Mein Sohn arbeitet als Sicherheitsspezialist in der IT-Branche und hält gar nichts davon. Alles ist hackbar und für sehr Privates gilt immer noch der Safe. Ich wüßte jetzt auch nicht, wo ich meine Festplatten sonst sicher unterbringen sollte. Aber ich würde mir auch Notizbücher, Kalender, Manuskripte schnappen, das wo so viel Arbeit drinsteckt und was unwiederbringlich wäre, obwohl ich viele Adressen auch auf dem PC habe …. was dann allerdings womöglich nichts nützen würde …
    Mit geliehener Kleidung, die einem womöglich nicht gefällt und geschenkten Möbeln neu anfangen, stelle ich mir grauslig vor. ;-)

    Aber sonst wäre das schon mal eine “schöne” Übung für unser aller letzte Stunde, denn dann müssen wir loslassen, ob wir wollen oder nicht – irgendwann stehen wir, wie das jemand Weises einmal sagte, wie das Sterntalermädchen vor dem lieben Gott und besitzen nichts mehr außer gerade noch das Hemd auf dem Leib …

    Am Wichtigsten ist für mich immer noch, wenn Menschen nicht zu Schaden kommen. Was Einbrüche betrifft, sind die in der Tat viel realistischer, vor allem, wo heute jeder über seine persönlichen Verhältnisse doch viel im Internet schreibt, sogar, wann er zuhause ist, wann nicht oder im Urlaub und selbst wenn mal jemand nach dem Haus schaut – potentielle Täter sind auch nicht dumm. Hat es im Bloggerland alles schon gegeben!

    Mir fällt da gerade ein, daß ich ja schon einmal in einer ähnlichen Situation war. Als mein Jüngster noch ein Baby war. Vergessener Topf mit auszukochenden Fläschchen auf dem Herd, der Mann auf Dienstreisen und mitten in der Nacht war es dann soweit, der Qualm drang bis ins Obergeschoss. Ich sofort hellwach und als erstes mein Baby und dann die anderen Kinder geschnappt und ins Freie gebracht. Den Herd ausgeschaltet, den Topf oder den Rest davon ins Freie geschmissen, alle Fenster noch aufgerissen. Zum Glück brannte es nicht! Man reagiert automatisch und denkt überhaupt nicht an Sachen, Dinge … das Wichtigste war, leben die Kinder noch, atmen sie, haben sie keine Rauchvergiftung …. wir kamen ins Krankenhaus und uns war bis auf ein Kratzen im Hals Gottseidank nichts geschehen.
    Danke für die Erinnerung! – Wir leben in einem Haus mit Gas, was mir auch ungute Gefühle bereitet – aber das haben ja viele heute …. da braucht nur mal jemand auszuflippen …. hat es auch alles schon gegeben …. und die halbe Nachbarschaft fliegt mit in die Luft …. aber dann wär’ eh alles zu spät, sofern man daheim wäre …

    Liebe Grüße
    Sara

    • Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Meine Festplatten liegen tatsächlich in einem Tresor bei jemand anderem privat zu Hause.

  13. Meine auch – ich sag nur Bank oder Notar …ist allerdings nervig, da man sie ja immer wieder abholen und abgleichen, zumindest austauschen muß. ;-) Der Inhalt veraltet ja schnell bzw. es kommt immer wieder Neues hinzu.

  14. Meinen völlig abgespeckten Dokumentensafe (Diplome, Abizeugnisse etc, Grundbuchauszüge).
    Den einzig wichtigen Schmuck trage ich am Finger.
    Keine Ahnung. Ich würde über viel weinen, aber es wäre zu verschmerzen.
    LG Sunny

  15. Ich würde auch – nachdem Mann und Kinder in Sicherheit wären – meinen guten, alten Laptop schnappen. Dann die USB-Sticks mit den aktuellen Sicherungen. Die Schachtel mit den Fotos von meinem Paps. Das Familienstammbuch. Das ur-uralte Kochbuch. Den alten Brockhaus… äh… gildet es, wenn ich den ganzen Schrank mit den alten Büchern mitnehmen würde?

    Ich hoffe, daß es hier niemals brennt!

    • Meine selbst zusammengestellten Kochbücher und das Backbuch würde ich schwer vermissen. Da hänge ich tatsächlich auch absolut. dran. Trotz der Notizen im Foodblog.

  16. Oh Gott, das wäre Horror für mich. Nach so einem Brand würde ich meine Wohnung mit …zig Rauchmeldern und allem möglichen Sicherheitsdingen ausstatten.

    Was ich retten lassen würde?

    1. Alle meine Fotoalben
    2. Mein Laptop
    3. Meine digitalen Festplatten
    4. Mein Handy
    5. Meine Handtasche, aber nur wegen den Papieren

    Ich merke grade, ich habe mehrere Ordner mit wichtigen Sachen, aber eigentlich müsste man einen extra haben, wo die ganz wichtigen Sachen wie Geburtsurkunde, Mietvertrag usw. drin sind.

    Interessantes Thema. Klamotten und Möbel wären mir egal. Schmuck wäre mir zwar auch wichtig, z.B. der goldene Armreif, den meine Mutter zu ihrer Jugendweihe trug, aber dann wäre alles irgendwie wichtig, was in der Wohnung ist. Traurig wäre ich auch über den Verlust von einem kleinen Salzstreuer, den ich von meiner Oma geerbt habe.

    Ich darf gar nicht weiter drüber nachdenken, sonst liege ich die ganze Nacht wach und mache mir Gedanken.

    Liebe Grüße,
    Moppi

  17. Vor Jahren habe ich mich mit so einer Situation auseinandersetzen müssen – Stichwort Hochwasser. Deshalb ist es für mich relativ klar, was ich mitnehmen würde: Fotoalbum mit Bildern aus meiner Kindheit, Briefe meiner Eltern, ein altes Stofftier, den Rechner und die Autoschlüssel. LG Caro

  18. Die Frage geistert durch meinen Kopf, seitdem ich sie zum ersten Mal gelesen habe. Muss meine Papiere ordnen. Unbedingt. Alleine schon deshalb, damit die eine Hand weiß, was die andere tut. Und mal in mich gehen, wie ich diese Frage beantworten würde. ;)

    LG Anna

  19. Es ist interessant mal zu gucken, was die anderen mitnehmen würden. Die Auswahl ist ziemlich gleich! Was kann man wirklich NICHT neu kaufen oder ersetzen? Letztendlich wären es bei mir wenn ich noch genug Zeit hätte vielleicht – Handtasche mit Inhalt, Fotos aus der Kinderzeit, meine Festplatten, das Handy, Scmuckkoffer und den Ordner mit Dokumenten nicht, weil er im feuersicheren Safe ist. Und wenn ich so genau nachdenke: lieber packe ich mir sofort einen Koffer mit diesen Sachen – dann hätte ich noch Zeit für andere nicht so wichtige Dinge! ;)
    LG
    Claudia

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