Omega Speedmaster Professional

 Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Gastbeitrag von Stephan E. zur Blogparade Klassische Armbanduhren

Die Omega Speedmaster Professional – kurz Speedmaster oder von Fans liebevoll Speedy genannt – ist auch bekannt als Moonwatch. Seit vielen Jahren ist sie meine Uhr der Wahl. Schon in meiner Jugend hat mich die Geschichte der Moonwatch fasziniert, ebenso hat mir die Uhr immer schon gefallen.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Bei der Omega Speedmaster handelt es sich um einen mechanischen Chronographen mit einem Handaufzugswerk. Eine Feinheit, die die Uhr zu etwas ganz besonderem macht und mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Gerade das allmorgendliche Ritual, die Uhr aufzuziehen bevor man sie ans Handgelenk legt, gibt einem eine noch tiefere Beziehung zu der großartigen Leistung der Uhrmacher und der Handwerkskunst, die in ihr steckt.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Die Speedmaster blickt auf eine lange Geschichte und Bauzeit zurück. Seit 1957 ist sie nahezu unverändert geblieben. Die Speedmaster ist seinerzeit als einzige Uhr aus den Tests der NASA als mondtauglich hervorgegangen, als diverse Uhren auf Herz und Nieren für die Flüge der Apollo-Missionen getestet wurden.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

So war die Speedmaster die erste Uhr, wenn auch im Nachhinein nicht die einzige, auf dem Mond. Am 21. Juli 1969 trug Buzz Aldrin seine Speedmaster, als er die Mondoberfläche betrat. Wenn Neil Armstrong zwar der erste Mensch auf dem Mond war, so hatte er doch seine Speedmaster in der Landefähre zurückgelassen. Bis heute tragen die Speedmaster-Modelle eine Inschrift auf der Rückseite „The first watch worn on the moon“.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Zu dieser durchaus faszinierenden Geschichte kommt – und auch das ist für mich ein besonders wichtiger Punkt – hinzu, dass die Speedmaster im Vergleich zu vielen anderen Chronographen oder Sportuhren eher bescheiden und dezent daher kommt. Sie funktioniert wunderbar als Uhr zum Anzug, ohne allzu sportlich zu wirken. Sicherlich ist sie keine Uhr für Black tie-Veranstaltungen, würde aber auch hier nicht zwingend deplatziert wirken.

Für mich ist die Speedmaster, mein Modell ist ein frühes Modell aus den 1970ern, zu einem treuen Begleiter geworden und auch wenn es viele Modelle gibt, die mich faszinieren oder gefallen, ich würde sie mir immer wieder kaufen.

Danke an Stephan E. für diesen Gastartikel und die Fotos!

13 Gedanken zu „Omega Speedmaster Professional

  1. macht man definitiv nix falsch mit dieser uhr 🙂
    mir ist die aber zu “kratzig” – ich mag an männern diese flachen, glatten goldenen 50er-jahre uhren lieber.
    xx

  2. Die Mondlandung, ja da kann ich mich auch sehr gut dran erinnern. Das war so eine Aufbruchstimmung, alles schien möglich.
    Dass es da eine besondere Uhr gab, erfahre ich aber erst heute.

    Schön, wenn jemand seine Uhr so liebt und diese Geschichte mit uns teilt. Allein schon das Aufziehen jeden Tag. Ein Ritual, das Zeit irgendwie greifbarer macht.
    Mein Mann mag auch Metallbänder, ich mag die nicht bei mir. Aber bei Männern schon.
    Eine interessante Uhr und sicher sehr passend zu ihrem Träger!
    Danke fürs Vorstellen und herzliche Grüße von Sieglinde.

  3. Vielen Dank für den tollen Gastbeitrag. Gerne mehr davon für das doch immer modebewusster werdende Geschlecht.
    Ich erinnere mich noch gerne, wie ich im Sommer 69 vor dem Fernseher mitgefiebert habe und natürlich wie alle anderen auch Astronaut werden wollte. Das Detail, dass Buzz Aldrin die Uhr beim “Ausritt” umhatte und nicht Armstrong, war mir neu.
    Tolle Uhr, schöne Fotos, Danke…

    • Dienstag kommt der nächste Gastbeitrag, in dem auch um eine Herrenuhr geht. Freut mich, dass Dir der Beitrag von Stephan gefällt. Uhren mit Geschichten sind einfach besonders schön.

  4. Ein schönes Statement für diese klassische Herrenuhr. Bei Männern mag ich sie auch. Persönlich mag ich lieber weiche Armbänder.

    Liebe Grüße Sabine

  5. Bei Speedy denke ich immer an Louis Vuitton. Aber jetzt habe ich grade gelernt dass man auch eine Uhr damit meinen könnte 😉
    Ich finde solche zuverlässigen Klassiker toll und immer tragbar.
    Danke für den tollen Beitrag. Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

  6. So eine schöne Blogparade und so ein wundervoller Beitrag von diesem stillvollen Herren. Ich mag die Geschchte seiner Uhr sehr und bewundere tagtäglich seine super schönen Outfits. Mögen die vielen Schlumzi-Männer sich ein Beipsiel an ihm nehmen!

    • So geht es mir auch. Die Outfits sind eine Wohltat fürs Auge.
      Die Geschichte um diese Uhrzeit kannte ich so detailliert auch noch nicht.
      Ein Klassiker, der zu fast allen Anlässen passt.

  7. Ja, diese Omega Speedmaster ist eine tolle Uhr! Ich habe sie mir im Laden in Frankfurt auch einmal “anlegen” lassen und war ganz begeistert. Immerhin trägt James Bond auch Omega Uhren! Sehr cool fand ich, als man mir 2015 bei einem Besuch im Laden, dass man mir anbot, nach Kauf der Uhr zusammen mit dem Uhrmacher mal in die Uhr reinzuschauen, also ich hätte meine eigene Uhr öffnen dürfen. Sehr interessant! Natürlich habe ich dann auch über Omega im Blog berichtet…

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