Bi mi to Hus

Küche

Ein bisschen neugierig sind wir doch alle, wie anderen Menschen leben, oder? Nicht umsonst ist Das perfekte Dinner so beliebt. Sunny hat zur Blogparade Dahoam is dahoam eingeladen. Ergebnis ihres Brainstorming dazu sind diese Fragen, die ich gerne beantworte. Dass die Fragen in der Ihr-Form gestellt sind und nicht in der hier sonst im Blog üblichen Du-Form, behalte ich bei, weil ich zu zweit lebe. Das passt also.

Wenn Du schon länger Leser_in dieses Blogs bist, dann weißt Du bereits einiges davon, denn ich mache aus diesen Sachen kein Geheimnis. Im Modejahr 2016 gab es im Januar beim Thema Cocooning Einblicke in mein Wohnzimmer. Einige Leser_innen waren auch bereits bei mir zu Hause. Die können dann gerne kommentieren, ob ihr Eindruck zu meiner Darstellung passt. Der Abgleich von Selbst- und Fremdbild ist immer wieder spannend. Kommen wir also zu Sunnys Fragen.

Ines Meyrose #modejahr2016 Cocooning im Januar

Haus oder Wohnung?

Reihenhaus in Staffelgeschosshausbauweise. In jeder Ebene gibt es Treppen innerhalb der Ebene. Dadurch wirkt das Untergeschoss hell und luftig. Man kann einmal durchs Haus durchgucken. Weiter oben führt das zu teilweise recht hohen Decken. Das Schlafzimmer hat eine Deckenhöhe von 3,60 m mit einer langen Schräge. Ansonsten ist das Haus innen größer als es von außen aussieht. Der Garten – im Hausgebrauch als parkähnliche Anlage verunglimpft – vorne und hinten ist winzig. Das Haus lebt von seiner gut getarnten Höhe und Tiefe.

Stadt oder Land?

Heidschnuckenherde in der Fischbeker Heide / Hamburg

Hamburg ist ganz klar eine Stadt und ich bin so schnöselig, dass es mir tatsächlich wichtig ist, dass HAMBURG in meiner Adresse steht. Ich wohne im Stadtteil Neugraben-Fischbek in der südwestlichsten Ecke Hamburgs an der Fischbeker Heide. Aber es ist gerade eben noch Hamburg.

Heideblüte in Fischbek / Hamburg

Seit ihr der Liebe oder wegen dem Job dort hingezogen? Wollt Ihr immer dort bleiben oder gern auch mal in ein anderes Gebiet ziehen?

Hamburg ist unser bewusst gewählter Wohnort. Ich bin in Hamburg geboren, bin im Umland auf einem Dorf aufgewachsen und einen Monat nach dem Abitur wieder direkt nach Hamburg gezogen.

Zieht ihr oft und gerne um? Oder möglichst gar nicht?

Von 1993 (Schulzeitende) bis 1999 bin ich 6 x umgezogen. 2003 erfolgt dann der bisher letzte Umzug ins Haus. Ich mag nicht mehr umziehen, weil es so viel Arbeit macht. Das einzig Gute am Umziehen ist, dass man sich entmüllen kann dabei. In absehbarer Zeit möchte ich bitte nicht umziehen müssen.

Ist das Haus gekauft, gemietet? Wie lange wohnt Ihr dort schon?

Das Haus ist gekauft. Es passt perfekt zu uns, weil es auch Rückzugsmöglichkeiten in eigene Bereiche gibt und die Lage für uns alles bietet, was wir brauchen. Tatsächlich war es günstiger, ein Haus zu kaufen, als ein passendes Objekt zu mieten. Andere zahlen in Rentenversicherungen ein, zentraler Teil meiner Altersvorsorge ist das Haus.

Habt Ihr umgebaut? Habt Ihr neu gebaut? Habt Ihr Eure Wohnung nach Euren Vorstellungen gestaltet? Würdet Ihr gerne etwas ändern? Habt Ihr ein Renovierungsprojekt?

Das Haus haben wir 2003 gekauft. Es ist Baujahr 1982. Wir haben vorm Einzug nur die Bodenbeläge bis auf Fliesen ausgetauscht und die Wände weiß gestrichen. Im Lauf der Jahre gab es eine neue Terrasse, ein neues Duschbad, ein überfließtes und modernisiertes Gäste-WC, eine komplett neue Küche und neue Dachfenster. Es ist uns wichtig, das Haus auf Stand zu halten. Zum einen für die eigene Wohnqualität, zum anderen zum Werterhalt.

Wie oft renoviert Ihr Eure Wohnung? Legt Ihr Wert auf zeitgemäßes Wohndesign? Habt Ihr einen bestimmten Wohnstil? Gibt es ein Wohnkonzept? Wie oft tauscht Ihr Eure Möbel? Renoviert und redesigend Ihr Eure Wohnung?

Das letzte Mal haben wir 2015 renoviert, nachdem ich aus Versehen ein Glas Rotwein an die Wohnzimmerwand gekippt habe. Ein langstieliges Glas, eine unebene Oberfläche eines Hockers und ein schwungvolles aufs Sofa fläzen bei 30 Grad abends um 22 Uhr nach einem langen Arbeitstag spielten eine maßgebliche Rolle dabei … Kommentar meines Mannes: Na, dann wird jetzt wohl endlich das Wohnzimmer neu gestrichen. Ich hatte das bis dahin erfolgreich aufgeschoben und jetzt keine Ausrede mehr.

Früher dachte ich, es gäbe die Möbel fürs Leben. Schon lange weiß ich, dass sich mein Geschmack auch bei Möbeln immer mal wieder ändert. Seit etwa 10 Jahren haben wir aber wenig am Mobiliar verändert. Ich kaufe dann eher mal neue Kissens fürs Sofa oder eine andere Farbe für Esstischläufer oder Servietten. Vasen ändere ich auch gerne mal, ebenso Übertöpfe.

Mögt Ihr klassische Möbel, Möbel aus echtem Holz, Möbel im Zeittrend? Steht Ihr auf Vorhänge? Teppich, Stein, Fließen, Holz am Boden?

Ich mag sowohl Holzmöbel als auch aus MDF oder Metall, aber hell müssen sie sein. Ich habe vorher unfreiwillig zu lange mit dunklen Holzmöbeln und dunkler Holzdecke leben müssen. Das Sofa darf gemütlich dunkel sein. Böden dürfen dunkel sein. Ich mag helle Wände. Im Haus gibt es im Esszimmer/Diele, Küche und Gäste-WC weiße Fliesen, die zum Glück unempfindlich sind.

Im Wohnzimmer liegt geöltes Ahorn-Klick-Parkett, dem man das Klick inzwischen ansieht. Wenn wir renovieren, würde ich dort Fliesen haben wollen. Im Rest des Hauses liegt Teppich, Großteils allergikerfreundlicher dunkelblauer Sisal, der langlebig ist. So gerne ich überall gerne echte Holzdielen hätte, so empfindlich sind sie eben auch. Deshalb hätte ich gerne mehr Fliesen oder änlich glatten Boden im Haus.

Da die Not aber gering ist, sehe ich derzeit keinen Grund, mir Mühe, Dreck und Kosten ans Bein zu binden. Am schlimmsten finde ich bei Renovierungen den Dreck. Wir haben 2016 vier neue Dachschrägenfenster bekommen. Das war nicht schön.

Gardine Nordis von IKEA

Fenster habe ich gerne möglichst frei. Nur im Esszimmer und Wohnzimmer gibt es Vorhänge bzw. eine Gardine. Die werden nur ganz selten zugezogen, wenn die Sonne zu sehr blendet. Weil das Haus ziemlich spärlich möbliert ist, hallen die unteren Räume, wenn keine Vorhänge hängen und das mag ich nicht. In den Dachfenstern sind Plissees bzw. Rollos gegen Sonnenlicht.

Gibt es einen Stilmix? Muss alles aus einem Guss sein? Muss alles perfekt sein? Mixt Ihr mit Flohmarktfunden?

Es gibt keinen großen Stilmix. IKEA trifft WHO’s PERFECT und hülsta. Die Holzfarben sind bewusst aus einem Guss. Das Birkenfurnier von IKEA passt zu dem restlichen Ahorn. Tisch und Stühle im Esszimmer sind aus heller Buche. Dazu gibt es rote und weiße schlichte Elemente von IKEA. Flohmarktfunde gibt es nur bei Besteck, nicht in der Einrichtung. Ich hätte es gerne perfekt, aber das wird es nie. Aber darf es so bleiben, wie es ist.

Tapeten? Fototapeten? Deko? Möbel umstellen? Macht ihr sowas oft? Lieber nicht? Ist Wohnen Mittel zum Zweck oder tobt ihr Euch kreativ aus. Ist Euer zu Hause Euer Lebenskunstwerk?

Ich gestehe: Raufasertapete ist an den Wänden … Wenn die mal nicht mehr überzustreichen ist, würde ich die Wände gerne direkt streichen, was dann aber vom Untergrund abhängt.

Früher habe ich Möbel gerne umgestellt. Seit wir in den Haus wohnen nicht mehr. Da werden nur Kleinigkeiten mal verändert, wenn es sich gerade ergibt.

Für mich ist Wohnen Mittel zum Zweck. Ich war nie bereit, viel Geld für Wohnen auszugeben. Es soll mir einigermaßen gefallen, aber bei alten Badezimmerfließen – wir haben noch ein Vollbad zur Renovierung über … – bin ich schmerzbefreit bei der Farbe. Auch andere Einrichtungsthemen sitze ich gerne aus. In meiner letzten Genossenschaftswohnung aus den 1950ern war das Waschbecken in der Dusche. Man gewöhnt sich an alles :) . Mein Zuhause ist also keinesfalls mein Lebenskunstwerk. Aber es ist mein Zuhause und ich lebe gerne dort.

Wie sieht bei Dir aus?

40 Gedanken zu „Bi mi to Hus

  1. Ja, Hamburg als Adresse zu haben klingt schon schön :)
    Bei uns hier werden Wohnungen leider ebenfalls standardmäßig mit weißer Raufaser ausgestattet, hätte das auch gerne anders.

    Schönen Sonntag zu dir <3 LG

    • Die meisten Hamburger Mietwohnungen haben das auch. Zu Hause hatten wir fein verputzte Wände und das mochte ich da schon gerne leiden. Die meisten Wände sind dafür leider zu schlecht verputzt.

  2. also (dunkel) geölte holzdielen sind das unempfindlichste und vor allem pflegeleichteste ever! werde ich sogar in die “neue” küche machen wenn die dran ist mit ausbauen…..
    :-)
    ansonsten leben wir wohnstilmässig in verschiedenen galaxien :-D
    xxxxx

    • Geölt ist das Holz bei uns auch, aber dunkel kommt mir nicht ins Haus. Ich bin dunkel-holz-geschädigt von 18 Jahren im Elternhaus.

      Ja, wir leben wirklich in unterschiedlichen Galaxien. In unseren Häusern würden wir es gegenseitig kaum 24 Stunden aushalten. Ist es nicht schön, dass jeder sich das so machen kann, wie er will? Die Farbe oder das Material ist auch keine Frage des Geldes, sondern nur des persönlichen Wohlfühlfaktors.

  3. Vergiss die Holzdielen, solange Paul lebt ;-) Fines Vorgängerin hat ein Jahr gebraucht, um sämtliche Holzdielen im Haus mit wunderbaren Kratzspuren zu versehen. Die ist nämlich mit Höchstgeschwindigkeit durchs Haus gerannt und hat mit den Krallen gebremst… :-)
    Das Zuhause als Lebenskunstwerk – das ist ein interessanter Gedanke, den ich für mich selbst aber niemals in Betracht ziehen würde. Dafür wohne ich nie lange genug an einem Fleck. Das Entrümpeln bei einem Umzug dagegen liebe ich.
    Liebe Grüße
    Fran

    • Ich weiß, was Du meinst. Von der Katze waren auf dem Parkett ein paar ordentliche Kratzer von Sliden beim Spielen, aber die gingen mit der Zeit weg. Als wir Paul bekommen haben, war der Holzboden schon 11 Jahre alt, so dass ich da über die Kratzspuren hinweg sehen kann, weil vorher eh schon einige da waren. Aber es ist trotzdem kras. wie der Boden leidet an den Stellen, an denen er viel steht oder liegt.

  4. Liebe Ines,
    gerne dort zu leben, wo man wohnt ist doch letztendlich das wichtigste. Wobei es da durchaus verschiedene Nuancen gibt. Ich mache da noch einen Unterschied zwischen gerne dort sein und angekommen sein. In Deinem Haus bist Du angekommen, denke ich. Platz genug, um sich auch mal aus dem Weg zu gehen und Auslauf in der Natur gleich in der Nähe spielen dabei sicher eine Rolle. Helle Möbel und ein kuschliges Sofa, das stelle ich mir sehr gemütlich und freundlich vor. Die Mosaikkacheln in Deiner Küche und ihre übersichtliche Aufgeräumtheit mag ich sehr.
    Lieben Gruß
    Sabine

    • Angekommen sein trifft es gang genau. So ist es – ich bin hier angekommen. Ich hoffe, das es Dir mit Deinem Zuhause ähnlich geht!

  5. Hallo, ein schöner Post. Deine Küche gefällt mir, meine Küche habe ich vor einigen Jahren auch in weiß neu gemacht. Früher habe ich auch öfters meine Möbel umgestellt, heute werden Kleinigkeiten umgestellt ;-)

    Liebe Grüße
    Bo

    • Ich habe lange überlegt, mich an farbige Fronten zu trauen, aber ich komme aus einem Elternhaus mit Fronten in Zinnoberorange, die nach 15 Jahren schon keiner mehr sehen konnte (wir haben sie nach 20 Jahren weiß lackiert). Also habe ich mich für weiße Fronten und bunte Kacheln entschieden. Einen Fließenspiegel kann man leichter überdecken. Und was soll ich sagen? Keine Sekunde bereut. Ich freue mich noch immer jedes einzelne Mal seit 2009 beim Betreten der Küche über diese Mosaikfarben.

      Der Küchenbauer hat übrigens nicht schlecht geguckt, als ich mit meterweisen Audrucken von Fotos des Mosaiks (Musterkachel fotografiert und am PC mit weißen Fugen versehen) ins Studio kam und testweise in einer seiner weißen Küchen verlegt habe, um es im großen Format beuteilen zu können. Aber er war dann auch begeistert. Sowohl von den Farben als auch den vielen Mosaiksteinen.

  6. Hallo Ines,
    ich habe einen schönen Beitrag zur Blogparade mit Freude und Interesse gelesen. Dein Sofa sieht total gemütlich aus, und das Foto von deiner Küche spricht mich auch total an. Ich mag es auch nicht, wenn viele Dinge herum stehen, vor allem nicht dort, wo gekocht und gearbeitet wird!
    Ich kann verstehen, dass du so gerne in Hamburg wohnst. Das ist eine wunderschöne Stadt und vor allem ist das Meer nicht weit!
    Liebe Grüße
    Birgit
    von fortyfiftyhappy

    • Ja, das dass Meer dicht dabei – beide Meere – ist ein weiterer Vorteil an Hamburg, den ich liebe. Und zur Not haben wir auch noch Alster und Elbe – bei totalem Meeresentzug sind die besser als nichts :).

  7. Du lebst schön und ganz anders als ich. Hamburg hat ja viele Ecken, Eure ist auf jeden Fall eine ganz ruhige.
    Je älter ich werde, desto mehr Leben brauche ich auch außen. Daher wohne ich gern in der Stadt, aber dennoch grün.
    Wir leben in einem Altbau (mit insg. drei Wohnungen und großem Garten). Das hat viel Charme, aber auch viele Ecken, die schwer zugänglich sind, besonders wenn man älter wird. Es gibt immer irgendwelche Katastrophen baulicher Art, die Zeit und Nerven kosten.
    Ich finde unsere Wohnung wunderschön, aber dennoch würde ich gern in einer neueren Wohnung leben mit, am liebsten mit Hausmeisterservice :-).
    So aufgeräumt wie bei Dir, wird man es bei uns nie finden. Aber das war mir schon immer bei Deiner Kleiderschrankinventur klar ;-).
    Du hast Du es nordisch gemütlich und fühlst Dich sehr wohl dort, das ist das Wichtigste. Und für Paul ist es ja ganz ideal.
    Danke fürs Reinschauen lassen.
    Liebe Grüße von Sieglinde

    • Dass Du im Alter mehr Leben um Dich herum brauchst, verstehe ich gut. Habe mich schon öfter mal gefragt, wie Du eigentlich wohnst. Altbau klingt von außen betrachtet immer toll und ich liebe hohe Decken und Stuck, breite Türen und andere Altbaumerkmale. Aber den Ärger damit möchte ich auch nicht haben … in Hamburg gibt es auch noch einiges an Altbau, der sehr beliebt ist und zu “Neupreisen” verkauft wird.

      Danke für Deinen kleinen Einblick!

  8. What?!?? Dein Haus ist doch nicht unfotografierbar! Da würde sich schon einiges finden lassen! Du hast nur keine neuen Bilder gemacht. :) :p

    Deine Beschreibung triftt die Realität ganz gut, finde ich. Ich mag Euer Haus total gerne, es gefällt mir super mit den verschiedenen Ebenen, der Helligkeit usw. Auch die Wohnlage ist klasse. Und Deine Küche mit den bunten Mosaikfliesen mag ich besonders.

    Das mit dem an die Wand geschütteten Rotwein hattest Du mir gar nicht erzählt! ;)

    Liebe Grüße
    Gunda

    • Das Bild 2016 war schon mühsam genug :) . Wo würdest Du mich im Haus hinstellen oder welche Ecke hättest Du fotografiert?
      Ich finde es so mühsam mit Fotos im/vom Haus, weil immer etwas im weg ist – hier ein Lichtschalter, da eine Ecke einer Tür oder halbe Treppe …
      Die Rotweingeschichte gehört ja auch nicht zu glorreichen Momenten meines Lebens … aber zu den lustigen … ich erzähle Dir auch gerne noch ein Details dazu persönlich …

    • Jaaaaa, bitte!!!! Ich liebe Details – besonders lustige! ;)

      Wo ich Dich nun genau bei Euch hinstellen würde, weiß ich auch nicht, und selbst das mit den Fotos für diesen Beitrag kann ich aus der Ferne nicht sagen (hätte ich nicht mal bei mir gekonnt – ich bin mit der Kamera da durch und hab’s ausprobiert!). Hey, ich war doch bisher nur ein einziges Mal richtig drin bei Euch und das ist auch schon wieder ein Weilchen her. Du hast offenbar ein falsches Bild von meiner Gedächtnisleistung! ;)

    • Hey, dann freue Dich, dass ich Dein Gedächtnis ÜBERschätzt haben. Unterschätzt wäre mehr doof :) .

  9. :-) Liebe Ines,
    ich kann absolut nachvollziehen, dass Du das HAMBURG in der Adresse haben möchtest. Ich auch :-D
    Deine Küche gefällt mir sehr, ich mag die Farbkleckse darin leiden – sie sind so warm und sehen lebendig aus. Und auch das Foto von Dir unter der kuscheligen Decke (ist die nicht etwas zu warm?) erweckt den Eindruck als eines lebendigen, schönen Heims. Scheint so, als würde das Drumherum zu Dir passen.
    Ich wünsche Dir einen schönen, entspannten Sonntag.
    Herzliche Grüße aus Wien :-)

    • Die Decke ist keinesfalls zu warm, die geht sogar im Sommer – echtes Fell halt – aber tonnenschwer, das ist eher ihr Manko.

      Dir auch einen entspannten Sonntag!
      Wir sind heute zu Fuß 12 km durch die Harburger Berge in den Wildpark Schwarze Berge spaziert und haben schon 19.000 Schritte auf der Uhr – ich bin platt. Aber es gab leckeres Essen bei der Pausenstation!

  10. In Hamburg würde es mir auch gefallen. Die Beschreibung Deines Hauses hört sich freundlich und einladend an. Mein kleines Domizil gefällt mir auch, obwohl ich mir manchmal etwas mehr Komfort wünschen würde. Zumindest ein Gäste-WC wäre hilfreich. Der Umbau ist bei einer 200 Jahre alten Bauernkate aber sehr aufwändig. Also bleibt es wie es ist. Mein Dachstudio gefällt mir von allen Räumen am besten.

    Liebe Grüße Sabine

    • Du wohnst in einer 200 Jahre alten Bauernkate?! Ohh sehr interessant! Ich hoffe Du machst bei der Blogparade mit Sabine :)
      Liebe Grüße Tina

    • Dein Dachstudio finde auch sehr ansprechend. Ich glaube, unser Haus würde Dir von innen auch gefallen. Vielleicht siehst Du es ja mal. Kein Gäste-WC? Nicht schön – das verstehe ich … Wir haben ein Gäste-WC und dazu hat noch jeder sein eigenes Bad – purer Luxus, der mir in jeder Ferienwohnung sofort fehlt … und mir den schönen Luxus zu Haus bewusst macht und mich diesen noch mehr schätzen lässt.

  11. Liebe Ines,
    dieser Satz hat schon was. Du willst wohnen und Dich wohlfühlen. Es gibt ja Mensche die sehen ihr Zuhause als Lebensprojekt. Das fände ich furchtbar anstrengend. Mal haben wir Lust was zu erneuern, mal nicht.
    Das mit dem Rotwein klingt recht lustig wenn man es liest. War es bestimmt für Dich nicht so. Ich mag auch gern helles Holz. Helle luftige Räume und ich liebe Deckenhöhe. Dein Zuhause ist mir sehr sympatisch, auch Deine Einstellung dazu.
    Schönen Sonntag, liebe Grüße Tina
    PS: Ich glaub von dem Backenzahn trennen wir uns nie. :)

    • An dem Abend mit dem Rotweinunfall war ich so K.O., dass ich nicht mal drüber heulen konnte, sondern das Glas einfach nur aufgefüllt habe und gelacht habe …

      Lacher am Rande: Auf weißer Rauhfaser werden Rotweinflecke (schön dunkler Tempranillo) übrirgens erst dunkelgrau und in trockenem Zustand am kommenden Tag mittelblau, von lila oder rot bleibt da nichts …

      P.S. Das habe ich geahnt, dass der Backenzahn bleiben will. Das verstehe ich absolut!!!
      P.P.S. Ich bin beeindruckt, wie viel Ihr bei Euch alles selbst gemacht habt und macht!
      P.P.P.S. Frische Schnittblumen gibt es hier auch jede Woche neu. Das bringt Leben ins Heim.

  12. Liebe Ines, auch bei Dir hier habe ich heute nicht wirklich was gelesen, was mich jetzt total überrascht hätte. Ich glaube an dem Spruch, zeige mir wie Du lebst und ich sage Dir wie Du bist, der könnte schon hinkommen.
    Zumindest ist mir bei keiner unserer Mitstreiterinnen heute eine Diskrepanz zwischen Kleidung und Wohnstil aufgefallen.
    Wir scheinen alle recht authentisch zu sein.
    LG Sunny, die sich freut, dass Du dabei warst.

    • Danke Dir für die schöne Blogparade! Deine Eindruck “zeige mir wie Du lebst und ich sage Dir, wie Du bist” passt auch zu meinem.

  13. Liebe Ines, vielen Dank für den Einblick in Dein wunderschönes Heim; in Hamburg und doch sofort im Grünen, einfach toll! Mir tut es ein wenig leid, dass meine Adresse nun nicht mehr Salzburg lautet, da ich nach der Renovierung des Hauses ins Umland (20 km außerhalb) übersiedelt bin, sondern nur noch Salzburg Land, auf dem Auto Kennzeichen steht nun SL anstatt S; es ist lächerlich, das ist mir klar, aber ich verstehe sehr gut, was Du meinst. Aber ich arbeite in Salzburg, daher habe ich “meine Stadt” ohnehin fast tgl., was mich sehr freut.
    alles Liebe Gabriele

    • Oh, ich leide gerade mit Dir. von S zu SL wäre wie von HH zu kann ich jetzt nicht schreiben, denn ich habe Leserinnen und natürlich auch gern gesehene Kunden aus den Vororten …

  14. Jetzt musste ich doch lachen @ “Ich bin so schnöselig…” *g* Aber ich versteh das, ohne das jetzt weiter ausführen zu wollen. ;)

    Spannender Einblick in dein Leben und ich kann nicht sagen, dass ich jetzt gedacht habe, huch… hätte ich mir ganz anders vorgestellt. Das nennt man wohl Authentizität. ;)

    LG Anna

  15. Interessant ein wenig mehr Einblick in Dein Leben zu bekommen.
    Eine Adresse in Hamburg macht schon was her, verstehe ich :-)
    Eurer Haus sieht sehr gemütlich und einladend aus.
    Liebe Grüsse
    Steffi

    • Da ich bei anderen solche Beiträge gerne mal lese, wollte ich mich davor dann auch nicht drücken. Freut mich, dass Dir der Einblick gefällt.

  16. du machst da mit? das hat mich gerade etwas verwundert. ja, die adresse steht im impressum, aber ansonsten finde ich wohnen sehr privat. ich lasse nur sehr selten leute ins haus und bin mit internetbildern von meiner wohnsituation extrem sparsam. es gab mal was aus dem haus in nordfriesland. aber mehr als sofa und kaminofen war da auch nicht zu sehen

    • Mehr als Sofa und Küche gibt es bei mir ja auch nicht zu sehen. Ich lasse oft Menschen ins Haus, aber Bilder mache ich davon auch nicht gerne. Deshalb mache ich mit – aber eben mehr mit Text. Da in dem Beitrag nichts steht, was nicht auch in der Zeitung stehen dürfte, ist das O.K. für mich.

  17. Deine Beschreibung Deiner Wohnungseinrichtung habe ich mir genauso vorgestellt, denn sie ähnelt sehr dem Inhalt Deines Kleiderschranks und Deinen Outfits.

    Danke für den schönen Beitrag. Erst war es für mich auch unvorstellbar, bei der Blogparade mitzumachen, aber 2012 hatte ich schon Bilder gezeigt, da mache ich doch wieder mit. Irgendwie wechselt das mit meinen Gefühlen. Eben bei Sunny dachte ich, cool, ich zeige auch alles, jetzt nach Deinem Beitrag denke ich, vielleicht doch nicht? *lach*

    Liebe Grüße,
    Moppi

    • Stimmt, das passt zu meinem Kleiderschrank. Na da bin ich jetzt ja mal neugierig auf Deinen Beitrag!

  18. WOW, du hast wirklich die Fragen zu genüge und sehr ausführlich beantwortet! Es war sehr interessant zu lesen! Hamburg ist ohne Zweifel eine schöne Stadt! Deswegen es ist einfach zu verstehen, dass du sehr gerne dort wohnst!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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