Minimalismus-Challenge 30 Tage

Montblanc Meistertück Füllfederhalter

Minimalismus tut mir gut. Nicht auf die Spitze getrieben, aber in allen Lebensbereichen in der passenden Dosis. Frau Sabienes hat zur Minimalismus-Challenge mit einer Dauer von 30 Tagen aufgerufen. Ihr Ziel dabei: “30 Tage Leichtigkeit für das, was zählt.” Klar, dass ich dabei bin, oder?

Minimalismus in kleinen Schritten

Frau Sabienes hat einen 30 Tage-Minimalismus-Plan dafür entworfen, den ich mit ihrer Erlaubnis hier zeigen darf. Bei ihr findest Du ihn als PDF zum Download. Ich münze die Challenge für mich so um, dass ich nur die Sachen mache, auf die ich Lust habe oder mir gut tun. Ich nehme mir nicht 30 Tage jeden Tag etwas davon vor, sondern einfach bis zum 30. April 2017 alle angestrebten Punkte abgearbeitet zu haben. Das Schöne ist, dass Du den Plan jederzeit starten kannst!

Mein 30-Tage-Minimalismus-Plan nach der Vorlage von Frau Sabienes

  1. Gehe mindestens eine halbe Stunde spazieren
    Mache ich eh jeden Tag mit dem Hund. Meistens eher 2 Stunden.
  2. Setze Dir Ziele für die nächsten 3 Monate
    Darüber habe ich nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir keine messbaren Ziele setzen möchte. Ich könnte jetzt schreiben, mein Gewicht zu halten, im Urlaub nur beruflich online zu sein und mindestens drei neue Rezepte bis Ende Juni 2017 ausprobiert zu haben. Aber ich habe gerade keine Lust auf Ziele, weil mein Leben auch ohne läuft. Mein Leben ist so strukturiert, dass mir Ziele im Rahmen der Challenge zu viel wären.
  3. Bleibe für 24 Stunden offline
    Würde mich mehr stressen als gut tun. Kürzlich habe ich es immerhin mal 18 Stunden geschafft. Das muss reichen.
  4. Miste Deinen Kleiderschrank aus und schmeiße mindestens 5 Teile weg
    Wenn ich 5 Teile wegwerfe, habe ich bald nichts mehr anzuziehen. Aber ein Teil ist noch über den Jordan gegangen, das Warteschleifenkleid der letzten Kleiderschrankinventur. Jetzt muss ich nur noch die Tüte zum Container tragen. Das mache ich diese Woche.
  5. Nehme Dir heute nichts vor
    Das mache ich fast jeden Sonntag.
  6. Meditiere für 15 Minuten
    Nein, ich werde nicht meditieren. Das ist nichts für mich. Ich will keine Blumen in mir wachsen spüren und sehen.
  7. Räume den Ordner Eigene Dokumente auf Deinem Computer auf
    Im Dezember 2016 habe ich eine neue Festplatte im Laptop bekommen und für den Datentransfer bereits etwas aufgeräumt. Jetzt bin ich noch einmal wirklich gründlich durch die Ordner gegangen und habe dabei 96.599 Elemente mit 25 GB gelöscht. Das wird meine Festplatte freuen. Dabei bin ich mir so sicher, dass ich die Dateien nicht mehr brauche, dass ich sogar den Papierkorb danach endgültig geleert habe. Weg ist weg. Fühlt sich gut an!
  8. Kaufe nichts innerhalb der nächsten 24 Stunden
    Darin sehe ich keinen Sinn, weil ich nicht um des Kaufens willens kaufe. Bei mir hieße das, den Kauf auf morgen zu vertagen. Warum?
  9. Verzichte heute auf alle ungesunden Nahrungsmittel (Kaffee, Süßigkeiten, Fast Food, Alkohol etc.)
    Nein, ich genieße die mit jedem Bissen oder Schluck bewusst und gönne mir das. Ich nehme das nicht als selbstverständlich und das reicht mir als Wertschätzung für den Genuss. Ich möchte darauf schlichtweg nicht verzichten. Ohne morgendliches Nutella und Espresso bin ich außerdem nicht sozialkompatibel, nicht mal mit mir selbst.
  10. Fahre heute einen auf einem anderen Weg in die Arbeit, auch wenn Du dadurch einen Umweg machst. Beobachte dabei deine Umgebung.
    Ich bin immer wieder überrascht, wie anders das Umfeld wirkt, wenn man einfach nur andersherum geht. Ich wohne in einer Ringstraße und gehe mit dem Hund normalerweise in einer bestimmten Richtung hin und her. Wenn ich mal im Kreis gehe oder einfach nur auf der anderen Straßenseite hin und der ungewohnten zurück, nehme ich schon ganz andere Dinge wahr.
  11. Räume Deinen Schreibtisch auf
    Dabei ärgere ich mich, dass mein Montblancfüller immer wieder eintrocknet. Nur dieser Füller hat das Problem. Wäre es ein billiger Füller, wäre er lange im Müll. Ein Meisterstück werfe nicht mal ich weg. Doof, oder? Er macht mich nämlich nicht glücklich, wenn ich ihn sehe, und eine Funktion hat er nicht. In Konsequenz müsste ich das Gold daran verkaufen und den Rest wegwerfen. Bringe ich aber irgendwie nicht fertig. Jetzt liegt er auf meinem Schreibtisch, guckt mich schief an und wartet auf eine Entscheidung… Was mache ich denn nun am besten mit ihm? Eine uralte externe Festplatte und ein paar abgeschrieben Filzstifte wurden auch noch aussortiert. Warum sind Seminarteilnehmer nicht in der Lage, mit Kalligraphiespitzen zu schreiben, ohne die Miene rund zu drücken? Ach Mist, jetzt hatte ich eben bei Punkt 12 schon geschafft geschrieben, dabei sollte das heute sein. Also streiche ich den Gedanken wieder und atme den Verlust der Stifte als Arbeitsmaterial weg.
  12. Bemühe Dich heute um eine positive Grundhaltung, beschwere Dich nicht und lästere nicht über andere
    Gar nicht so einfach, aber geschafft! Nachtrag: Fast, siehe Punkt 11. Ich arbeite daran … die positive Grundhaltung ist übrigens meine Lebensbaustelle … noch Fragen?
  13. Schminke Dich heute nicht
    Das mute ich mir nicht zu, denn ohne Puder im Gesicht mag ich meinen Anblick im Spiegel nicht und meine Haut fühlt sich nicht gut an. Darauf verzichte ich mir zu Liebe nicht.
  14. Probiere heute etwas ganz Neues aus, egal was
    Da kommt wohl am ehesten ein Rezept in Frage. Durch die Kochwochen habe ich in letzter Zeit auch schon ab und an mal was Neues ausprobiert. Die Lasagnesuppe von Melierecipes ist zum Dauerbrenner geworden und die Sauerkrautlasagne von Uschi hat mit Hack dazu auch Potenzial, im nächsten Winter wieder aufzutauchen.
  15. Miste Deine Kontakte auf den Sozialen Medien aus
    Erledigt, vor allem die Folgen-Entfolgen-Spieler gelöscht
  16. Lies ein Buch, statt fernzusehen
    Erledigt
  17. Überlege Dir 3 Dinge oder Angelegenheiten, für die Du dankbar bist (und sei es dann)
    Arbeit, Mann und Hund zu haben. Ja, dafür bin ich täglich dankbar.
  18. Miste Deine Kosmetikartikel aus
    Das habe ich vor zwei Monaten gemacht und doch findet sich immer wieder etwas.
  19. Mache jemandem ein unerwartetes Geschenk
    Erledigt, ich habe eine Freundin spontan zum Mittagessen eingeladen.
  20. Verrichte eine ganz banale Tätigkeit wie Abspülen ganz bewusst und konzentriert
    Erledigt
  21. Miste Dein Bücherregal aus
    Ergebnis: Eine Tüte voller Altpapier. Ja, ich bin durchaus der Meinung, dass man Bücher ohne handelbaren Wert wegwerfen darf. Ergänzend dazu habe ich noch einen Karton mit Briefen aussortiert. Schon interessant, was mir mal wichtig war aufzuheben.
  22. Lasse heute ganz bewusst den Computer aus
    Dafür nehme ich einen Tag am Wochenende, dann geht das.
  23. Koche ein Gericht aus regionalen und saisonalen Lebensmitteln
    Kartoffelpü, Vichymöhren und Bratwurst. Alles von hier aus der Gegend.
  24. Mache Sport
    Mache ich eh jede Woche ein- bis zweimal neben den ganzen Hunderunden. Ich gehe Schwimmen mit Wassergymnastik und mache Nordic Walking.
  25. Miste Dein Adressbuch aus
    Das ist wie mit den Kosmetikartikeln. Selbst wenn man denkt, man hat da nichts Überflüssiges, findet sich immer wieder Datenmüll an. Mein Adressbuch führe ich digital. Da ist das Aufräumen fix gemacht. Dafür habe ich eine Wartzeit im Auto zwischen zwei Kundentermine genutzt. Wichtig bei digitalen Adressbüchern und Kalendern: Ab und an mal eine Sicherung machen. Das mache ich wöchentlich.
  26. Mache eine Tätigkeit, die Du noch nie gemacht hast
    Hmmm … hat jemand eine Idee, was ich machen könnte?
  27. Überlege Dir, wie du aktiv Deinen täglichen Müll reduzieren könntest
    Eine echte Herausforderung. Ich könnte auf Einmalhandschuhe in der Küche verzichten. Mit verfärbten Nägeln laufe ich aber nicht gerne herum. Ich bilde mir ein, schon relativ wenig Müll zu produzieren. Dafür läuft der Geschirrspüler täglich, weil wir z.B. viele Verpackungen wieder verwenden bei der Vorratshaltung und die gereinigt sein wollen.
  28. Ruf einen Freund oder Freundin an, von dem/der Du schon lange nichts mehr gehört hast
    Beim Durchgehen des Adressbuchs ist mir keiner eingefallen, den ich anrufen möchte. Möchte jemand von mir angerufen werden?
  29. Räume alle Dekoartikel in deiner Umgebung auf einen Platz, entstaube sie und arrangiere sie neu (oder lasse sie ganz weg)
    Das hat zwei Orchideen das Leben gekostet. Nach jahrelangen Blühzeiten waren sie jetzt nur noch Staubfänger. Sie hatten ihre Chance in den letzten Wochen – jetzt nicht mehr. Ich werde zwei schön blühende dafür kaufen gehen. So viel zum Thema Minimalismus …
  30. Gönne Dir heute ein ausgedehntes Schaumbad
    Oh ja!

Wer macht mit?

35 Gedanken zu „Minimalismus-Challenge 30 Tage

  1. Das ist ja eine schöne Idee! Auch wenn man nicht alle Punkte durchgeht, weil einige eben nicht zum Lebensstil passen, kommen trotzdem gute Anregungen hinzu. 🙂

    Liebe Grüße

    • Finde ich auch – und man kann die Idee wirklich gut auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Mach doch auch mit!

  2. Hey, du hast dich ja richtig umfassend mit den Punkten befasst! Cool!
    Du könntest natürlich Punkt 6 und Punkt 26 zusammenfassen. Ich habe übrigens schon viel meditiert, aber in mir drin sind noch die Blumen gewachsen. Manchmal reicht es auch schon, einfach eine entspannende Musik zu hören und alles andere auszublenden.
    Ich habe festgestellt, dass ich die Punkte nicht chronologisch abarbeiten kann. Punkt 3 werde ich zum Beispiel am Wochenende erledigen. Dann werde ich auf einer Hütte in Österreich sein und dort oben ist es mit dem Internet eh so eine Sache. Aber ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich das schaffe.
    LG
    Sabiene

    • Hat mir Spaß gemacht, mich damit zu befassen!

      Nee, 6 + 26 kann ich nicht zusammen fassen, weil ich schon meditiert habe – mit und ohne in mir wachsenden Blumen. Ich mag das einfach nicht. Aber ich könnte 6 + 30 zusammenlegen. Ein entspannendes Bad geht vielleicht auch Meditation durch? Dann habe ich das gestern erledigt. Fehlt für 6 immer noch etwas Neues.

      P.S. Viel Spaß auf der Hütte!

  3. Ein interessante Möglichkeit sich ein wenig Überblick über sein eigenes Leben zu verschaffen und die eigenen Grenzen dabei sogar vielleicht etwas zu erweitern.
    Was Du noch nie gemacht hast? Da kann ich nur raten:
    Nachdem in nun auf Malta war und es da jede Menge Kirchen gibt, rate ich mal, dass Du noch nie eine Kerze in einer Kirche angezündet hast. Ich mache das fast immer und denke dabei fest an jemanden, den ich mochte. Es ist einfach eine schöne Geste in einer stimmungsvollen Umgebung und macht mich zufrieden.
    Na, was sagst Du dazu?
    Einen schönen heutigen Tag in Deinem Leben wünsch ich Dir sehr herzlich, Sieglinde.

    • Eine schöne Idee, das habe ich auch schon gemacht. Auf Madeira und in Flensburg. Ích erinnere mich an beide Momente noch sehr gut.
      Mal sehen, was der heutige Tag noch so bringt 🙂 . Dir hoffentlich auch Gutes!

  4. zu 26.) meditieren – haha!!
    zu 28.) ich nich – ich “hasse” telefonieren.

    ich glaub für mich ist diese liste noch sinnloser als für dich. offensichtlich stehe ich kurz vor der erleuchtung. falls du mal demnäxt so ein funkeln die elbe aufwärts siehst – das bin ich – auf dem weg ins nirwana 😀
    xxxxx

  5. Ob ich jetzt eine Liste “abarbeiten” würde weiß ich nicht. Aber es gibt sicherlich einige Punkte, die man für sich verwenden kann.

    Bevor ich berufstätig wurde, habe ich gern und lange telefoniert. Ich musste das Jahre berufsmäßig machen. Da vergeht einem schnell die Lust daran.

    Meditieren ist auch nicht so mein Ding, entspannen schon. Vollbad immer gern 🙂

    Liebe Grüße Sabine

    • Früher habe ich auch gerne und viel telefoniert. Das wurde durchs Surfen im Netz und Kommunikation über Socials ersetzt. Und dadurch, dass die meisten Mütter mit kleinen Kindern nicht mehr in Ruhe telefonieren können …

  6. Ich fürchte, ich tauge höchstens zum Halb-Minimalisten, wenn ich mir die Liste so ansehe. Die Sache mit dem Schaumbad ist einfach nix für mich und auf Kaffee zu verzichten ist noch schlimmer als aufs Naschen zu verzichten 😉 Dafür habe ich heute schon etwas zum ersten Mal gemacht – eine ausgebüxte Kuh wieder eingefangen. Eine lustige Erfahrung. Kann ich empfehlen 🙂
    Liebe Grüße
    Fran

    • #lustigedingediedeinjobdireinbringt oder aus Versehen unterwegs? Das ist gar nicht so einfach! Habe als Kind öfter im Sommer abends Kühe mit von der Weide geholt und der Bauer hat aus genau dem Grund sehr darauf geachtet, dass keine Kuh ausbüxt. Einmal ist es passiert und da war er auch fix nervös.

  7. Liebe Ines,
    ich war lange nicht hier…schon diese Bemerkung ist ein Beitrag zum Thema. Bei all der Lebensfülle die mich umgibt, hätte ich viel zu tun, auch noch Listen abzuarbeiten. Mir gefällt, in dieser Hinsicht gegen den Strom zu schwimmen und diesen Trend nicht mitzumachen.
    Ich schließe mich dir an beim Thema: meditieren und verzichten!
    Bei mir gibt es nie Gründe für Abstinenzen, sie kommen und gehen wieder. Moinimalismus ist nichts für mich.
    Es hat gedauert bis ich dazu stehen konnte – jetzt geht’s mir besser 🙂

    LG in den Norden.
    Susanne

    • Danke für den Lacher! Hey, zu wissen, was NICHT zu Dir passt, ist die halbe Miete! Also bleim Maximalismus – oder Einbisschenwasauchimmerismus – Hauptsache, es passt!

  8. Tja, wer so minimalistisch veranlagt ist wie Du, den also nichts so schnell ablenkt, der hat auch die Muße, sich mit solchen Listen zu befassen … – spannend. Also, für Dich! Und so überhauptreingarnichts für mich, aber zu Dir passt es. Deine individuellen Entscheidungen dazu find ich gut. 🙂

    Vielen Dank für den Lacher über die in Dir wachsenden bzw. eben nicht wachsenden Blumen, hihi. Ist das so beim Meditieren?!?? Ich möchte das auch nicht, ganz sicher! 😉

    Zu Deinem Füller hab’ ich keine Idee.

    Zum Thema Anrufen: Gilt nicht auch so ‘ne WhatsApp-Sprachnachricht? Hatte lange keine von Dir, heute aber ja, also könnte man das vielleicht schon gelten lassen?!?

    Was machen, was Du noch nie gemacht hast? Hm … – Jemandem heimlich die Schuhbänder verknoten, vielleicht?!? 😉

    Liebe Grüße
    Gunda

    • Es gibt solche Meditationen wirklich – aber natürlich auch auch ganz andere – wo Du Dir im Sitzen vorstellst, dass eine Blume von Deinem Beckenboden an bis nach oben in Dir langsam wächst und groß und schön wird, z.B. Einen Sonnenblume (die ich ja nicht mal mag). Das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern musste das in einer Weiterbildung mal eine Woche lang jeden Morgen zu Seminarbeginnn machen. Kein Scherz. Es gibt Menschen, die das fokusiert und entspannt. Mich nicht so toll …

      Schnürsenkel habe ich noch keinem heimlich verknotet. Das ist gemein. Ich hätte gerne bitte eine nettere Idee.

      WhatsApp als Synonym für mal wieder melden finde ich O.K. Ein Telefonat ist mir mich jedoch bedeutend persönlicher. Dann weiß ich jetzt ja immerhin schon mal, dass ich Dir damit eine Freude machen kann!

    • Eine nettere Idee als das mit den Schuhen hab’ ich grad nicht. Außer Zumba ausprobieren, aber das ist wahrscheinlich auch nix. 😉

      Das mit der Blume find’ ich echt … naja … – mag Sonnenblumen auch nicht so gerne, außer in großer Gruppe auf einem Feld.

      Schönen Mittwoch!

  9. Auf jeden Fall hätte ich auch zu jedem Punkt etwas zu sagen. Ich mag solche Listen und anderer Leute Antworten darauf gerne lesen. Man lernt doch einiges über den anderen. Am besten gefallen mir übrigens Deine Antworten bei 26 und 28.
    Liebe Grüße
    Bärbel ☼

  10. Hmmmm. Ja. Ich glaube Du hast die Fragen für Dich passend beantwortet.
    Ich würde mich auch als eher minimalistisch einschätzen. Ich brauche ganz viel nicht. Und versuche bewußt zu konsumieren, gesund zu kochen, selten das Auto zu nehmen, Fahrten zusammen zu legen. Ich nasche nicht, kaufe mir unterwegs weder essen noch trinken (also im normalen Arbeitstag). Ein einziges “Laster” habe ich, wo mir das Geld nicht leid tut. Kleidung. Und ich liebe, hege und pflege die.
    Das erlaube ich mir.
    LG Sunny

  11. Ich lese solche Listen sehr gerne, überlege mir immer wieder, ob ich mitmachen möchte. Doch ich kenn mich, ich zieh das nicht durch. Immerhin nehme ich Anregungen daraus mit, mein Schreibtisch sollte mal aufgeräumt, mein Laptop ausgemistet werden und ein Schaumbad wär auch mal wieder schön.
    Was Du machen könntest, Ines? Wie wär’s mit Segway fahren? Hast Du das schon ausprobiert? Das macht so viel Spaß.
    Lieben Gruß
    Sabine

    • Coole Idee. Das habe ich noch nie gemacht. Da schaue ich mal, ob ich eine Tour in der Stadt finde. Du hast das schon mal gemacht?

    • Ja, ich hab das im Urlaub auf Fuerteventura gemacht. Wir sind durch die Stadt und an der Strandpromenade entlang auf teilweise holprigen Wegen gefahren. Mir war am Anfang mulmig, aber nach einer halben Stunde Einweisung, wußte ich wie’s geht und es hat richtig Spass gemacht.
      LG Sabine

  12. Hm. Was hat die Liste mit Minimalismus zu tun? Für mich hieße die Liste eher “Räum endlich mal auf und schaffe Ordnung – Liste”. *lach*

    Und viele Sachen finde ich auch einfach doof. Warum soll ich mich nicht schminken? Schminken wird also hier als absolut schlecht hingestellt. Genau wie das Internet. Und Kaffee. Was soll das und warum? Was ist am Schminken schlecht und was hat das mit Minimalismus zu tun? Dann benutze ich heute auch mal keine Zahnpasta, keine Seife und kein Klopapier. So. Dann bin ich minimalistisch, aber sowas von am Ar… im wahrsten Sinne des Wortes. *lach*

    Wenige Punkte sind ganz nett, aber auch nicht so besonders “neu”, dass man sie nicht schon tausendmal vorher gehört hat.

    “Fahre heute einen auf einem anderen Weg in die Arbeit, auch wenn Du dadurch einen Umweg machst. Beobachte dabei deine Umgebung.”

    Dazu fällt mir etwas ein. Viele Wassersport-Urlauber, die sich ein Boot mieten, möchten nur von A nach B fahren, aber nicht nach A zurück, “weil sie nicht das gleiche sehen wollen”. Dabei kann man so viel entdecken und wir fahren manche Strecken 20mal im Jahr und immer wieder gerne und man hat immer was neues zu gucken.

    “Mache eine Tätigkeit, die Du noch nie gemacht hast
    Hmmm … hat jemand eine Idee, was ich machen könnte?”

    Schreibe ein Haiku. Ist minimalistisch.

    Liebe Grüße,
    Moppi

  13. Das ist eine tolle Idee und werde ich übernehmen. Dankeschön! Früher hatte ich Jobmässig soviel um die Ohren das einfach gar nichts mehr ging. Nur arbeiten, essen, schlafen. Aber jetzt möchte ich unbedingt mehr auf mich achten und das ist eine tolle Liste. Am Besten fang ich gleich damit an 🙂
    Alles Liebe
    Natascha

  14. Interessante Liste, hat für mich nicht alles mit Minimalismus zu tun. Warum soll ich unbedingt ein Schaumbad nehmen? Jeder hat doch seine eigene Art zu entspannen.Ich räume gerne auf und miste auch regelmäßig aus. Auch meine Kosmetiksachen und mein Bücherregal . Kann man aber in regelmäßigen Abständen wiederholen! Ich verzichte seid vier Monaten auf Kaffe und Alkohol , aus gesundheitlichen Gründen , und das tut mir sehr gut. Meditieren möchte ich auch nicht, aber ins gibt immer mal wieder Tage an denen ich mir nichts vornehme. Anregungen sind ja immer mal gut, ich lese gerade ‘Minimalismus im Kleiderschrank’, und bin da auf einem guten Weg! Grüße Sibylle

    • Das schöne kleine Buch habe ich hier auch mal vorgestellt. Hat Pia Meister schön zusammengefasst das Thema.

  15. Ich habe gedacht, dass Minimalismus nur die Reduzierung auf das Wesentliche bedeutet – wenn ich mir die Liste so ansehe dann bin ich falsch, oder? Egal, Minimalismus oder nicht, mit Leichtigkeit durchs Leben gehen ist ideal!
    Du hast ganz toll alle Fragen beantwortet und ich habe viel Spaß beim Lesen, obwohl ich mich nur mit ein paar Punkten identifizieren konnte!
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Du hast schon Recht, vieles auf der Liste hat nicht mit Minimalismus zu tun. Aber eben mit Leichtigkeit und zu dem kann Minimalismus auch beitragen. Freut mich, dass Dir das Lesen Spaß gemacht hat.

Kommentare sind geschlossen.