Kommt in der Mode wirklich alles wieder?

Jeansjacke H&M - kurz und tailliert

Ist es schlau, Sachen aufzubewahren, die Du aktuell nicht mehr trägst, bis sie wieder modern sind? Wirst Du sie jemals wieder tragen? Was ich dazu denke, hörst Du im Interview vom 23. August 2017 auf

Radio HAMBURG ZWEI
“Modetrends kommen wieder. Ist es schlau, Sachen aufzubewahren?”

und findest ergänzende Tipps von mir online im
Kleidercheck – Wie Ihr Euren Kleiderschrank wieder auf Vordermann bringt
.

Wer schnell Sachen aus dem Haus gehen lässt, bereut vielleicht später mal, etwas weggeben zu haben. Bei mir sind das wenige Kleidungsstücke. Dazu gehören aus den letzen 15 Jahren eine dunkelblaue Latzjeanshose, eine schmale Jeansjacke mit Nerzkragen und ein knielanger Jeansrock. Passt zu dem, was ich im Interview sage … hör schnell rein!

Was ist Deiner Ansicht nach das Kleidungsstück, was am ehesten wieder in Mode kommt und Chance hat, ein reales Revival zu erreichen und nicht nur in veränderter Form neu zu entstehen?

Danke an HAMBURG ZWEI, dass ich den Mitschnitt als Referenz auf meinen Webseiten veröffentlichen darf.

18 Gedanken zu „Kommt in der Mode wirklich alles wieder?

  1. Liebe Ines,
    herzlichen Glückwunsch, eine tolle Werbung für Dich! Mir würden die Schlagjeans aus den 70igern heute nicht mehr passen, die Kleidungsgröße hat sich verändert, heute investiere ich in hochwertigere Kleidungsstücke und trage sie dann dementsprechend lange, die Tipps hole ich mir regelmäßig bei Dir, bei der Modeflüsterin und bei anderen lieben Modebloggerinnen über 50, das ist schon eine tolle Sache!
    liebe Grüße Gabriele

    • Danke! Ja die Schlagjeans meiner Mutter aus den 1970ern würden mir auch nicht passen. Da wäre der Bund wohl viel zu hoch und eine Größe 36 von damals ist heute size zero …

      Ich frage mich auch manchmal, wie sehr sich die Größen der Hersteller in den letzten zehn Jahren geändert habe. Vor zwölf Jahren trug ich bei Lands’ End Hosengröße 42 (ansonsten 44, Hosen bei Lands’ End fallen meiner Erfahrung nach eine Nummer größer aus). Heute trage ich bei Lands End Hosengröße 38 (ansonsten 40) bei genau gleichem Gewicht. Leider habe ich keine Vergleichshose mehr von damals. Die Maßtabellen haben sich meines Wissens nach nicht geändert. Ich wüsste schon gerne, ob ich mehr Muskeln habe und bei gleichem Gewicht schmaler oder ob die Größen nur noch mehr Mogelgrößen geworden sind.

  2. Ich habe ein paar Teile, die sind schon über 20 Jahre alt. Die könnte man zwischendrin immer mal wieder so kaufen. Da bin ich auch froh, dass ich sie noch habe. Die trage ich immer wieder, mit ein paar Jahren Pause, sehr gern. Und dann fügen sie sich auch problemlos in den den “Zeitgeist” ein.
    Gerade heute morgen sah ich zwei hippe und trotzdem geklonte junge Männer. Einer mit dutt, einer mit Vollbart. Beide weiße Shirts mit großem Sportmarkenprint, Shorts und Flipflopps. Adidas und Ellesse. Waren mir in den 80ern schon zu Sylt, zu Popper, zu Grünwalder. Ich musste grinsen, weil sie sich so schön fühlten.
    Egal ob Band, Brand oder Massage. Diese Shirts sind gefährlich, man weiß absolut nicht, was das Gegenüber damit assoziiert.
    LG Sunny

    • Der Trick ist, wirklich nur Einzelteile mit aktuellen zu kombinieren, damtit Du nicht wie aus der Zeit gefallen wirkst – es sei denn, Du möchtest das.

      Uniform nebeneinander ist immer too much … geht mir mit jedem Look so.

  3. Meine Cowboyschuhe schlummern zurzeit im Schrank. Ebenso ein Gehrock aus den 90ern. Ansonsten habe ich kaum richtig alte Klamotten. Die würden eh nicht mehr passen.

    Liebe Grüße Sabine

    • Selbst wenn du gleiche Konfektionsgröße hast oder Gewicht wie damals – der Körper verändert sich einfach. Deshalb glaube ich auch, dass die Sachen nicht mehr passen würden oder nicht mehr sitzen und wir uns darin deshalb nicht mehr wohlfühlen würden. Wäre mit meinen Teilen vermutlich aus so. Ich hätte gerne nur mal gerne kurz die B-Probe :). Aber dafür auf mein übersichtliches Sortiment verzichten? Kommt nicht in Frage!

  4. Liebe Ines,
    wie interessant, einmal Deine Stimme zu hören. Sehr angenehme Tonlage und “schön weich im Ohr”.
    Ohne Deine Tipps und Ratschläge könnte ich ja gar nicht mehr sein…
    Grüße aus Köln
    Susa

  5. Aufbewahren ist schwierig, ich verändere oft meine Größe. Materialien und Schnitte ändern sich doch gern, schon allein der heutige häufige Stretchanteil ist klasse. Dauerhaft plane ich die Sachen eher abzutragen und zu entsorgen statt aufbewahren. Mit einer Lederjacke z.b. macht man sicher nichts falsch wenn man sie aufbewahrt, wenn sie hochwertig ist.
    Tolle Sache mit dem Interview, liebe Grüße Tina

    • Genau, mal ist die Schlaghose aus Jeans, dann wieder 3/4 im Schlafanzugmuster … es kommt eben nie GENAU so wieder.

      Hosen finde ich heute auch viel gemütlicher als früher. Nur dass sie mehr leiern, ist der Nachteil. Aber den nehme ich auch gerne in Kauf.

      Ich habe im Leben nie Gewichtsschwankungen gehabt, deshalb kenne ich keinen Schrank hier mit mehreren Größen wie viele Frauen sie haben. Das ging einfach in kleineren Schüben leicht nach oben bis der Hund kam und in ein paar Monaten runter und dann noch ein bisschen weiter. Damit hatte ich einfach nicht gerechnet, denn es war nie mein Ziel, abzunehmen. Ich wollte nur ab einem gewissen Punkt nicht wieder zunehmen. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

      Wenn Gewichtsschwankungen bei Dir normal sind, empfehle ich Dir, umso mehr auf ein kleines Sortiment zu setzen und diese Sachen viel zu tragen. Wenn sie dann nicht mehr passen , ist die Kollektion für die Kiste einfach viel geringer.

      Lederjacken sind auch ein gutes Beispiel. Sie verändern sich auch in Schnitt, Material und Farbe – aber in viel kleineren Schritten als andere Teile.

  6. Ja, alles kommt wieder, aber nur im Ansatz. Schnitte und Materialien haben dann doch oft einen aktuellen Chic und wer mag dann wirklich die alten Sachen tragen? Ich habe ein paar Sachen, die sehr alt sind. Einen Zylinder zum Beispiel ;-)

    • Wie alt ist Deine älteste weiße Bluse, die Du wirklich noch trägst? Mein ältestes Kleidungsstück ist der Parka.

  7. Sehr modische Dinge hebe ich nicht auf, die kommen genau so eh nicht wieder. Und Basics trage ich einfach weiter. Es gibt wenige Dinge, wo ich wirklich bereue, sie weggeworfen zu haben. Vieles würde inzwischen nicht mehr sitzen.
    Liebe Grüße
    Andrea

  8. :-) Liebe Ines,
    ich habe ein paar sehr alte Sachen, miste aber aus, was nicht mehr passt. Es ist – zumindest bei mir – illusorisch zu glauben, dass ich X Kilo abnehme, um in eine Jeans von vor 20 Jahren zu passen. Ich glaube auch, dass sich Schnitte ändern. Mit einer Jeans-, Lederjacke oder Trachtenjanker hingegen kann man nicht so viel verkehr machen. Ebenso wenig wie mit klassischen Strickjacken und Twinsets. Die trage ich, bis sie auseinander fallen.
    Herzliche Grüße
    Claudia

    • Trachtenjanker sind auch ein gutes Beispiel für Sachen, die recht zeitlos sind. Sie werden zwar schmaler, weiter, kürzer oder länger – aber in so kleinen Schritten, dass sie lange zeitgemäß sind.

  9. Feines Interview liebe Ines. Und Recht hast Du. Zwar kommt wirklich irgendwie alles wieder, aber eben auch irgendwie nicht….
    Die Mode ist nie gleich und man selbst schon gar nicht! ;-)
    Ich hebe Sachen nur auf, weil ich sie noch anziehen mag. Ob ich sie dann aber tatsächlich noch anziehe…? Meistens wohl doch nicht und so miste ich immer mehr aus.
    Cowboystiefel habe ich leider keine, da würde sich das Aufheben mal lohnen!
    Schönen Sonntag noch und liebe Grüße von Sieglinde

    • Danke für Deine Zustimmung. Meine Cowboystiefel sind auch nur durch ein Superschnäppchen zu mir gekommen. Ich mache demnächst mal ein Outfitbild damit. Einen Beitrag zu einer dazu passenden Hose (mit anderen Schuhen auf den Fotos) habe ich gerade in Vorbereitung, der mit dem Cowboystiefeln kann das Thema dann
      gut nochmal wieder aufnehmen.

      Wünsch’ Dir auch einen schönen Sonntag. Heute haben wir angenehme 20 Grad und Sonne. So lässt es sich aushalten.

Kommentare sind geschlossen.