Fotoshootings für Blogger leicht gemacht – 10 Tipps für schöne Fotos

Paul Schnappschuss Festbrennweite

Das ist beim Bloggen wie beim Segelfliegen. Bis in die 1990er waren Fotografen und Menschen mit häuslicher Dunkelkammer beliebt, weil für Langstreckenflüge Foto-Dokumentationen zur Wettbewerbsanerkennung erforderlich waren. Die Dokumentation übernahm irgendwann die Computertechnik und die IT-Menschen stiegen ins Unermessliche auf der Beliebtheitsskala.

Fotos oder Software?

Was wünscht sich der Lifestyle-Blogger mehr: schöne Fotos oder funktionierende Blogtechnik? Bei mir steht die Technik als erstes, denn ohne die geht nichts. Ja, mein Mann ist IT-Mensch – aber der Blog trotzdem meine Baustelle … Weil er dabei so wenig zu unterstützen hat, darf er *tadaa* mein Fotograf sein.

Wenn mein Mann diese Worte liest, wird er mit Fotoentzug drohen und ich muss mich fix mit Bloggerfreundinnen verabreden, die ein ähnliches Schicksal teilen … oder ich werden gaaanz lieb sein müssen, um das wieder gut zu machen … Ich gehe mal schnell Schokolade zur Bestechung kaufen! Schließlich freue ich mich, dass er sich immer wieder tapfer der Erfüllung meiner Wünsche zur Verfügung stellt.

Erfüllung der Wünsche für 2018

Leserin Gerda Kienhöfer hat sich das Thema “Fotoshootings, um bei den üblichen Fotos besser bzw. Vorteilhafter auszusehen” bei der Wunschliste für 2018 gewünscht. Sie schrieb “Ich möchte gar nicht mehr aufs Bild, denn ich fühle mich dabei nicht wohl. Ich habe immer das Gefühl man sieht es auch.”

Da ich leidenschaftlich gerne fotografiere und mich auch gerne fotografieren lasse von jemandem, der es kann, finde ich das Thema interessant. Ich bin nur Hobbyfotografin und die folgenden 10 Tipps sind aus meiner Erfahrung notiert. Am liebsten lasse ich mich übrigens von Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße! und Bärbel von uefuffzich.de fotografieren.

Die sind beide schnell dabei, hören zu, gucken auf die Details und ich kann mich mit Bildern und teilweise der Nutzung meiner Kamera revanchieren. Wobei es mir eine besondere Ehre ist, dass ich Gunda fotografieren darf, weil sie tatsächlich gelernte Portrait-Fotografin ist. Ich würde einen Profi nie um kostenfreie Bilder bitten, wenn ich mich nicht mit etwas revanchieren könnte.

10 Tipps für vorteilhafte Fotos von Dir

  1. Kenne Deine Schokoladenseiten. Sage dem Fotografen oder Fotofee genau, was im Fokus stehen darf und was Du auf den Bildern nicht mal erahnen möchtest. Ich mag den oberen Teil meiner Ohren von vorne nicht leiden und bevorzuge deshalb leicht seitliche Portraits. Gunda und Bärbel kennen meinen Ruf BAUCH, wenn ich Bilder von ihnen machen und sie wissen, dass der Ruf bei der Revanche ebenso bitte in meine Richtung geht. Lass einen ganzen Schwung Bilder von Dir machen und schau genau hin, was Dir gefällt und was nicht.

    Ines Meyrose Outfit 20171010 – Marineblau am Herbstfarbtyp mit Braun kombiniert– Foto Bärbel Ribbeck

    Copyright Foto: Bärbel Ribbeck

  2. Mach vorher Spiegelselfies von dem Outfit. Dann siehst Du schon mal, wo die neuralgischen Punkte liegen – also wo es zuppelt oder durchsichtig ist oder was auch immer. Ein Bild sagt mehr die Wahrheit als ein Blick in den Spiegel.
  3. Lass Dich keinesfalls von oben herab fotografieren, wenn Du nicht kleiner wirken möchtest. Perspektivspiele überlass erstmal anderen. Der Fotograf hält die Kamera so, dass es wirkt, als ob er genau vor Dir stehen würde. Meisten ist die Kamera dafür beim Fotografen auf Bauchhöhe, er muss also turnen. Er will nicht turnen und jammert wegen seiner Knochen? Dann setz ihn auf einen Hocker. Und geh ein paar Meter weg von der Kamera, das beugt Verzerrungen ebenso vor. Oder Du stellst Dich auf eine Erhebung. Große Steine, Baumstämme und Bänke – bitte hinterher säubern! – bieten sich dafür an.
    Ines Meyrose #ootd 20140502

    Schlechtes Beispiel – zu weit von oben herab fotografiert

    Ines Meyrose Outfit 20171217 Steppjacke Camel Active Jeans s.Oliver Boots Dr. Martens Schal trickmanufaktur rotlilie - Winterlook am Herbstfarbtyp

    Gutes Beispiel – und der Fotograf war dabei am Turnen …

  4. Wenn Du eine Spiegelreflexkamera hast, verwende eine Festbrennweite für die Bilder, wenn Du mit Unschärfe im Hintergrund spielen möchtest. Große Blende = kleine Zahl = unscharfer Hintergrund. Achtung: Durch die große Blende, auch offene Blende genannt bei kleinster Zahl, werden die Bilder schnell überbelichtet. Meide dabei direktes Sonnenlicht. Je weiter der Hintergrund von Dir entfernt ist, umso unschärfer wird er.
    Canon EF 50mm f/1,8 STM Objektiv schwarz

    Mein 50 mm Festbrennweitenobjektiv

    Ines-Meyrose Outfit 20170908 weiße Bluse kombinieren im Komplettlook mit Greenery - Bluse COS - Schal Deerberg

    Diesen Bokeh-Effekt im Hintergrund kannst Du mit offener Blende erzielen.

  5. Indirektes Licht ist besser als direktes. Es wirkt weicher und Du brauchst nicht in die Sonne zu gucken und die Kamera bekommt kein Gegenlicht. Bilder draußen am Nachmittag zu machen ist am einfachsten.
  6. Geh raus! Draußen ist es viel einfacher, Fotos von Dir zu machen, als drinnen. Es gibt viel mehr Spielraum für Abstände und Bildausschnitte.
  7. Hab gute Laune dabei! Wenn Deine Stimmung im Keller ist, werden die Bilder (bei mir) ebenso grottig. Lieber ein Fotoshooting verschieben und einen Beitrag später schreiben, als sich den Tag mit miesen Bildern zu verderben. Davon hast Du nichts, Deine Fotofee nichts und Eurer vielleicht gemeinsames Wochenende auch nichts. Wenn Du merkst, dass das heute nichts wird – brich es ab. Sofort. Und schau vorwärts, sei guter Dinge für den nächsten Versuch.
  8. Lass Dich inspirieren. Schau Dir Fotos bei Bloggern und in Zeitschriften an. Was gefällt Dir an den Bildern? Was nicht? Welche Ideen lassen sich auf Dich gemünzt umsetzen, so dass es etwas Eigenes und keine Kopie wird? Zeige Deiner Fotofee, was Dir gefällt. Ich mache oft mal eben schnell ein Foto von meinem Fotografen oder Fotofee, was in der Perspektive oder Bildaufbau so ist, wie ich es dann von mir haben möchte. So kann der Mensch hinter der Kamera viel besser sehen, was ich meine, als wenn ich es nur mit Worten zu erklären versuche. Diese Bild ist zum Beispiel nach so einer Demonstration entstanden.

    Ines Meyrose - Imageberaterin - ü40 Bloggerin - Outfit 20170824 - Demi Bootcut Jeans Lands'End indigo - Bluse gelb kariert - Different Fashion - Foto-Gunda Fahrenwaldt

    Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

  9. Achte auf die Hintergrundfarben. Bei diesem Fotoshooting ist mir zum Beispiel mal wieder aufgefallen, dass ich mir in Blau vor braunem Hintergrund viel besser gefalle als vor grünem.
    Ines Meyrose - Imageberaterin - ü40 Bloggerin - Outfit 20170824 - Demi Bootcut Jeans Lands'End indigo - Bluse gelb kariert - Different Fashion - Seidenschal -Yam Yam - Stiefeletten - Mjus - Foto-Gunda Fahrenwaldt

    Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

    Ines Meyrose - Imageberaterin - ü40 Bloggerin - Outfit 20170824 - Demi Bootcut Jeans Lands'End indigo - Bluse gelb kariert - Different Fashion - Stiefeletten - Mjus - Foto-Gunda Fahrenwaldt

    Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

  10. Einfach mal machen! Es ist wie bei allen Fertigkeiten im Leben – Du musst es üben. Lerne selbst, zu fotografieren. Dann kannst Du Deine Bilder mit Selbstauslöser machen oder Deinem Fotografen bedeutend besser erklären, wie Du die Bilder haben möchtest. Meine Bilder sind im Kopf bereits fertig, bevor die Kamera in die Hand kommt.

Die Frage von Gerda bezog sich auf “übliche Fotos” und ich habe keinen Blog von ihr gefunden. Ich denke, dass meine Tipps sowohl für normale Bilder fürs Familienalbum umsetzbar sind als auch für Blogger, denn am Ende wollen alle das gleiche: Ein Bild, auf dem wir uns leiden mögen, oder?

Was ist Dein Trick für vorteilhafte Fotos?

24 Gedanken zu „Fotoshootings für Blogger leicht gemacht – 10 Tipps für schöne Fotos

  1. Liebe Ines, das ist ein toller Beitrag. Ich liebe es zu fotografieren und zu experimentieren. Das ist so ein tolles Hobby. Leider liebe nur ich das, Sarah sagt immer es interessiert sie nicht…. sie macht meine Bilder. Ich bin immer dankbar dass sie das macht und dafür sind die Fotos ganz gut.
    Das mit der Helligkeit bei 50 mm Objektiv kenne ich. Doofe Perspektiven auch ;)
    Hab mir das Buch ? Fotografieren für Blogger mit nach Thailand genommen. Aber noch nicht reingeschaut.
    Liebe Grüße Tina

    • Machst Du die Einstellungen an der Kamera dann auch immer alle selbst und drückst sie Sarah “nur” in die Hand? So läuft das hier.

    • ja oft stelle ich vor. Ich hab gern AV und kleine Blende bei dem 50 mm 1.8 Objektiv. Aber manchmal ist das auch zu hell und man müsste am Rädchen drehen…. zack dann hat Sarah den Automatikmodus drin und peng geht bei der alten Canon auch der Blitz hoch. Ich sag Dir… das Foto wird dann immer schlimm, denn da schimpfe ich dann immer drauf.:) Zur Not schalt in P ruf ich ihr zu… und die Ergebnisse kennst Du ja ;)

  2. Genau so ist es. Gute Tipps liebe Ines. Ein Stativ hilft, wenn man Selfies macht. Die Einstellungen sind zwar etwas schwieriger, aber man kriegt das hin. Gunda und Bärbel machen wirklich gute Fotos :)

    Liebe Grüße Sabine

    • Beim Stativ ist dann noch wichtig, dass es ein stabiles ist. Also lieber ein ordentliches kaufen als erst ein Wackel-Billig-Teil und dann doch noch ein ordentliches Stativ … Billig gekauft da schnell zweimal gekauft werden.

  3. Liebe Ines,

    ich habe eine Buchempfehlung: “Das weibliche Auge – anders sehen, anders fotografieren” von Almut Adler. Ein tolles Buch für alle, die mehr über Fotografie wissen möchten.
    Danke für Deine Zusammenstellung, Frau lernt nie aus ;-)

    Herzliche Grüße,
    Susa

  4. Ich habe auf dem Handy einen Ordner in dem ich Fotos anderer sammele, die ich ähnlich umsetzen möchte. Wenn ich dann frage: „Kriegen wir das so hin?“ Bekomme ich immer zur Antwort, dass es nur an mir liegen würde! *augenroll*

    Danke für Dein Lob, das ich sehr gerne zurückgebe. Ich freue mich immer sehr auf die Shootings mit Dir und wenn ich richtig informiert bin, könnte es in diesem Monat sogar klappen!
    Liebe Grüße
    Bärbel

    • Sowas habe ich mir hier auch schon anhören dürfen … der Herr Fotograf könne ja nichts für das zu fotografierende Subjekt ;) .

      Ja, das sieht allerbest aus mit diesem Monat. Ich brauche außerdem dringend mal wieder aktuelle Bilder … habe hier x Outfits als Halde liegen ohne Fotos, weil das Wetter nie passte oder irgendwas anderes war … wäre super, wenn das klappt!

  5. Hach, das freut mich ja, dass Du Dich u. a. von mir am liebsten fotografieren lässt. :) ♥♥♥

    Der “Profi” ist aber längst Geschichte und so wahnsinnig viel gelernt habe ich anno dazumal in meiner Ausbildung auch gar nicht, aber ich denke, ich habe einen Blick fürs Vorteilhafte – vermutlich hätte ich den auch bei Gerda. ;)

    Und DU gibst ja zudem tatsächlich auch noch klare Anweisungen, worum es Dir geht, so passt das dann erst recht zwischen uns. :) MIR gefällst Du in Blau vor dem grünen Hintergrund übrigens mindestens so gut!

    Die zu fotografierenden Leute sollten auch immer ein wenig mitspielen und manchmal dem erfahrenen Fotografen mehr vertrauen als ihren eigenen “Erfahrungen”. Leicht gesagt, ich weiß …

    Ich erinnere mich übrigens daran, der einen oder anderen Bloggerin auch schon mal freundlich diesen Tipp “möglichst nicht von oben knipsen lassen” gegeben zu haben, aber da wurde direkt zugemacht …

    Liebe Grüße
    Gunda

    P.S.: Eigentlich fast peinlich, dass ausgerechnet bei mir keine SLR-Kamera zum Einsatz kommt, aber mit der könnte der Mann vermutlich gar nicht mehr umgehen. ;)

    • Hey, Profi bleibt Profi. Ich glaube tatsächlich auch, dass Du einen Blick für Menschen hast.

      Wer sich gerne von oben fotografieren lässt, kann das ja gerne machen (lassen). Ich mag es halt nicht. Auch bei den Bildern von mir im Blog, die so sind, mochte ich es bereits nicht. Deshalb bin ich sehr froh, dafür inzwischen Lösungen gefunden zu haben. Mit dem Handy passiert das komischerweise viel schneller als mit der Spiegelreflex. Das liegt vermutlich daran, dass man mit dem Handy dichter rangehen kann. Das verzerrt dann noch viel schneller.

      Lieber eine kleine Kamera richtig bedienen, als mit einer großen überfordert sein – sei froh, dass Dein Mann schon so viele schöne Bilder von Dir gemacht hat!

  6. Bei uns fotografiert auch mein Mann. Die Grundeinstellungen stelle ich vor, den Fokus stellt er dann manuell selber ein. Ich bin froh, dass er die Fotos macht und sie werden auch immer recht gut.

    Wir machen aber keine richtigen Fotoshootings. Es gibt zu 95% nur Bilder auf dem Blog, die gemacht werden, bevor wir losgehen oder eben unterwegs. Ich ziehe mich nicht extra für ein Shooting an.

    Die Überbelichtung bei offener Blende beim 50er Objektiv hat nichts mit der Blende zu tun, sondern nur mit der Verschlußzeit. Du kannst mit allen (!) Blendenöffnungen korrekt belichtete Fotos machen.

    Ich habe früher im Internet auch Workshops geleitet zum Thema Fotografieren, aber da gab es zwischen einer DSLR auch noch einen riesigen Unterschied zu einer kleinen Knipse. Heutzutage können mittlerweile die Handys so gute Bilder machen, dass ich meine DSLR gar nicht mehr nutze.

    Liebe Grüße,
    Moppi

    • Ja, Du hast Recht, mit einer extrem kurzen Verschlusszeit kann man die Überbelichtung vermeiden. Ich fotografiere auch viel mit dem Smartphone. Ich nehme die Spiegelreflex für Personenaufnahmen gerne, das Smartphone eher für Landschaften und Makros. Aber da wechselt die Vorliebe auch immer mal. Krass ist einfach, wie sich die Technik da in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Aber ist ja auch alles nicht umsonst zu haben …

  7. Rudi fotografiert gut und schon sehr lange. Und er hat da auch Ahnung von. Allerdings ist Personenfotografie “am Stück” einfach nicht sein Metier. Porträts kann er gut. Besonderheiten von Menschen einfangen. Diese Bilder liebt er, weil es vermutlich zeigt, was er am anderen schön findet.
    Da sind wir nicht wirklich immer einer Meinung. Gar nicht.;-) Zumindest, wenn es um Bilder von mir geht.
    Durch seine Größe muss er nicht arg turnen beim Fotografieren. Da ich so viel turne und laufe, nehmen wir die Festbrennweite sehr selten, weil das sonst zu viel unscharf wird. Aber gerne das etwas längere Objektiv.
    LG Sunny

    • Bei Euch sind die Grlßenverhältnisse ja umgekehrt, wenn ich meinen Mann fotografiere, brauche ich auch nicht zu turnen :) . Ich finde die Bilder im Blog von Dir, die Rudi gemacht hat, sehr schön. Den Job darf er gerne weiter machen aus Lesersicht :).

  8. Liebe Ines,
    “mein Mann ist IT-Mensch – aber der Blog trotzdem meine Baustelle … ” – dieser Satz (und auch die Nachsätze) könnte(n) genauso gut von mir sein ;-)
    Mir tut’s immer ein bisschen Leid, dass ich meine Fotos so selten in freier Natur schaffe, denn natürlich gefallen sie mir so besser als die Drinnen-Bilder. Aber ich fotografiere mich normalerweise vor dem Büro, um ca. 6 Uhr morgens – da ist im Winter nix mit draußen und im Sommer ist es mir ebenfalls zu viel Aufwand, Stativ und Kamera in den frühen Morgendstunden vom 1. Stock in den Garten zu schleppen. Ich hab’s auch schon versucht, mich NACH dem Büro zu fotografieren – das waren dann die Bilder, auf denen ich extrem “ausgelutscht” aussah…
    Nach mehreren Experimenten mit und ohne Blitz bzw. mit indirektem Blitz nehme ich jetzt die Schlagschatten auf meinen Indoor-Selfies in Kauf, denn sie sehen immer noch besser aus als alles andere ;-)
    Dank dir sehr für deinen Link! Dass die Schauspielerin Madlen Kaniuth unter dem Lipödem leidet, habe ich seinerzeit durch meine Recherchen zum Thema erfahren. Diesen Artikel kannte ich aber noch nicht. Die Frau hat mit uninformierten Ärzten jedenfalls ähnliches mitgemacht wie ich – und wie viele andere, die von dre Krankheit betroffen sind. Toll auch, dass sie ein Buch darüber geschrieben hat. Es ist ganz wichtig, mit diesen Dingen nach draußen zu gehen. Ich kriegte noch Jahre nach dem Erschein meiner Lipödem-Story immer wieder mal Dankes-Mails von Frauen, denen mein Beitrag geholfen hat! EIne Frau meinte, ihre Mutter könne jetzt (nachdem sie weiß, was sie hat und endlich die richtige Behandlung bekam) erstmals wieder ohne Krücken aus dem Haus gehen und hat ihre Lebensfreude zurückgewonnen. Das allein macht Bloggen schon wertvoll…
    Liebste Grüße an dich und deinen Leibfotografen –
    und natürich Zauselkrauler,
    die Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2018/02/spanische-tage-3-cabo-roig-und-besuch.html

    • “Nach der Arbeit”-Bilder gibt es von mir auch nicht :) . Und morgens bin entweder in Eile, im Winter ist es noch dunkel oder mein Fotomann ist lange aus dem Haus. Bleibt mir dann nur das Wochenende – wenn Wetter, Zeit und Stimmung passen. Aber das ist O.K.

      Es freut mich sehr, dass Dein Beitrag so weiter Kreise gezogen hat und für andere hilfreich ist. Gut so!

  9. Großartige Tipps, danke dafür, Ines! Seit kurzem habe ich eine Festbrennweite, ich komme damit zurecht, mein Fotograf noch nicht. Aber er wird es lernen und turnen muss er auch ab und zu. Schadet ja nix.
    Liebe Grüße und schönes Wochenende
    Sabine

    • Du sagst es: Er wird es lernen :) .

      Wir tun an anderen Stellen genug für unsere Männer – da können wir diesen Servicelevel für erwarten – finde ich.

  10. Das war ja mal ein sehr interessanter Artikel über die Blogarbeit von euch Fashion-Bloggerinnen!
    Mein liebster Fototipp: Nicht vom Ehemann fotografieren lassen. Zumindest nicht von meinem ;-) Das klappt zumindest bei uns gar nicht gut.
    LG Sabienes

    • Gibt es dann Ehezoff? Es ist auch wichtig zu wissen, wo man nicht kompatibel ist …

      Wer darf Dich dann fotografieren?

  11. Nein, deswegen gibt es natürlich keinen Ehezoff.
    Aber irgendwie … er wartet immer sehr lange und drückt genau dann ab, wenn ich ihm ganz entnervt und ungehalten frage, was er macht.
    Tatsächlich gibt es dann doch wieder ab und zu ein schönes Bild. Wenn einem der Laternenmast nicht stört, der einem gerade aus dem Kopf wächst ;-)
    LG Sabienes

  12. Hallo Ines,

    habe Deinen Beitrag und Kommentare ein paar Mal gelesen. Habe einiges mitnehmen können. Ich glaube jetzt auch, dass mein Mann (Fotograf) das Übel ist, er kann es nicht gut. Deshalb meine Abneigung beim Fotografieren. Vielen Dank an Dich und Deinen Bloggerinnen von Gerda, L.

    • Freut mich, dass der Beitrag zur “Problemanalyse” hilfreich war. Dann hilft nur eins: Bitte jemand anderen um Fotos von Dir. Es braucht nicht jeder alles zu können und Dein Mann hat ganz gewiss andere Qualitäten.

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