RADIKAL MINIMAL #13 Hose

Werbung ohne Entgelt

Ines Meyrose - Blau am Herbstfarbtyp kombinieren - Poncho koralle - orange Eva Schreiber

Wenn ich im Sinn der Blogserie RADIKAL MINIMAL nur eine Hose haben dürfte, wäre es ganz klar eine Jeans. Für formelle Anlässe kann ich auf Kleider ausweichen, also kann die Hose leger sein.

Vorteile einer Jeans

  • Der Stoff ist strapazierfähig.
  • Jeans sind in der Maschine waschbar.
  • Wenn der Stoff den Geist aufgibt, geht das heutzutage als Used Look durch.
  • Durch die Kleidung und Accessoires um die Jeans herum lässt sie sich schick und leger kombinieren.
  • Blaue Jeans lassen sich einfach mit anderen Farben kombinieren.
  • Ein mitteldicker Jeansstoff ist ganzjährig tragbar.
Ines-Meyrose Outfit 20171104 Kaschmirpullover Klingel / Laura Kent - Dreieckstuch Joy invero - Jeans Raffaelo Rossi - Boots Dr. Martens - Foto Bärbel Ribbeck

Copyright Foto Bärbel Ribbeck

Meine Wahl: Raffaello Rossi Slim Fit

  • Die Hose sitzt oben, am Po und an den Beinen gut.
  • Sie leiert beim Tragen kaum aus und ist deshalb gut mehrfach tragbar zwischen den Wäschen.
  • Die Jeans bleibt ohne Gürtel oben! Weil ich immer Oberteile über der Hose trage, dürfen die Gürtelschlaufen leer bleiben.
  • Die Taschen sind gerade aufgesetzt und machen damit den Po optisch eher schmaler.
    Jeans Raffaello Rossi Slim Fit - gerade Taschen auf dem Po
    Die Taschen sind eher tief angesetzt, das macht einen optisch kleineren Po. Durch die Passe und den Abnäher sieht der Po dennoch gerundet und nicht flach aus. Das ist meine liebste Taschenform bei Jeans.
    Jeans Raffaello Rossi Slim Fit – Seitenansicht
  • Mit der dezenten Waschung ist die Jeans mit allen Oberteilen aus meinem Schrank kompatibel – in Stil und Farben.
  • Sie färbt nicht auf helle Kleidung oder meine Hände ab.
  • Die perfekte Länge passt zu fast allen Schuhen.
  • Das Bein ist unten weit genug, um über schmale Stiefeletten zu passen und auf Sneakern nicht zu stauchen. Alternativ kann ich es umkrempeln. Es ist trotzdem schmal genug, um in Stiefeln getragen zu werden.

Ines Meyrose Outfit mit Tassel Loafern von MDK for Munderingskampagniet barfuß

Die Hose habe ich selbst gekauft bei SØR (Werbung), aktuell gibt es sie dort in 7/8-Länge. Weil ich hier ein Loblied auf sie singe, ist es Werbung ohne Entgelt. Meine anderen Hosen – ohne Loblieder mit nur ein paar Informationen dazu – findest Du im Beitrag Grundausstattung #3 Hosen.

Welche Hose würdest Du wählen, wenn Du nur eine haben dürfest?

22 Gedanken zu „RADIKAL MINIMAL #13 Hose

  1. Auch eine Jeans, bislang habe ich da aber noch nicht die perfekte Jeans für mich gefunden. Es sind eher Jeans, mit denen man sich arrangieren kann ;) Die völlig ok sind, aber nicht perfekt. Ich weiß, dass ich für eine perfekte Jeans mehr Geld ausgeben muss, da mein Gewicht aber zu unsicher ist (hoch und runter) ist es doof, wenn ich nachher viel Geld bezahlt habe, sie mir dann aber nicht mehr passt. Trotzdem schaue ich regelmäßig nach anderen Jeans ;)

    • Wenn man vorher weiß, dass man die Sachen nur eher kurze Zeit trägt, würde ich auch nicht so viel Geld ausgeben. Wobei meine Jeans aus sehr unterschiedlichen Preisklassen sind. Die von Lands’ End habe ich bei einer 30 % Rabattaktion für ca. 60 Euro gekauft, die eine von s.Oliver war auf 30 Euro im Sale reduziert. Die aus dem Beitrag hier war auch bei einer Aktion um 20 % reduziert auf 80 Euro. Nur die von Closed war so richtig schlimm teuer … deshalb trage ich sie aber auch ganz oft, damit die Kosten pro Tragen ganz schnell kleiner werden … Was für einen Preis findest Du für Jeans angemessen bzw. bist Du bereit auszugeben?

  2. Bei mir wär’s auch ‘ne Jeans und zwar eine skinny!
    Entweder ‘ne 7 oder eine Levi’s – je nach Körpergewicht sitzt bei mir die eine oder andere Marke besser. Aber das mit der “einen” Klamotte hatten wir ja schon geklärt, darum würde ich mich jetzt auch nicht auf ‘ne Farbe festlegen wollen. ;)

    LG
    Gunda

    • Eine Seven hätte ich auch gerne mal wieder, weil die so schöne Stoffe haben. Leider habe ich bisher keine gefunden, die an den Beinen bei mir sitzt. Kommt vielleicht mit anderer Schnittmode dann mal wieder.

  3. Bei mir wäre es eine schwarze Jeans. Die kann ich auch mal etwas feiner tragen mit entsprechendem Oberteil.
    Schön, mal wieder den orangen Poncho an Dir zu sehen. Ich finde, der steht Dir einfach super.
    Herzliche Grüße aus dem heißen Süden schickt Sieglinde.

    • Wir haben hier auch gerade 34 Grad im Schatten und sogar der Wind ist piewarm … grausam. Ich mag den Poncho auch immer noch gerne tragen. Wenn es abends wieder kühler wird, kommt er wieder raus.

  4. Hallo Ines,
    was endlich mal gesagt werden muss: Deine Serie radikal minimal finde ich klasse! Für mich ist sie, auch wenn ich selbst zu den nicht so minimalistisch veranlagten Menschen gehöre, trotzdem sehr inspirierend. Sie schärft den Blick für das Wesentliche und hilft mir, bei meinen eigenen Sachen zwischen denen, die ich wirklich zur vielfältigen Auswahl dienen und denen, die einfach nur im Schrank sinnlos ihr Dasein fristen, zu unterscheiden.
    Außerdem bewundere ich immer wieder Deinen Sinn für`s Detail. Bei dieser Jeans ist es z.B. die Taschen- und Nahtform. Der Sitz gefällt mit nämlich sehr gut, ich hätte die Ursache dafür jedoch nicht gefunden. Überhaupt ist das eine sehr schöne Hose, die mit Recht die Einzige sein könnte.
    Ich habe vor einiger Zeit die Hosen von Stehmann – muss ich das jetzt als Werbung kennzeichnen? ;) – entdeckt: elastisch, mit Schlupfbund, aber schmal geschnitten, die machen bei “weiblicheren” Proportionen (Vulgo: Frau hat kräftigen Hintern und Oberschenkel) eine sehr schöne Figur. Wenn ich mich wirklich nur für eine Hose entscheiden müsste, dann für meine marineblaue mit Umschlag von dieser Firma. Zum Glück darf ich aber noch mehr Hosen haben, und Kleider, Röcke,… :)
    Viele liebe Grüße!

    • Danke für Dein tolles Feedback! Genau darum geht es mir mit der Serie; Den Blick schärfen und genau hinsehen.
      Deine Werbung ohne Entgelt im Kommentar ist hier sehr willkommen, denn es geht ja darum, Erfahrungen auszutauschen und dabei darf man gerne auch sagen, worüber man redet, oder? Hosen von Stehmann finde ich auch klasse. Ich hatte mal eine Capri von denen

      https://www.meyrose.de/2014/06/16/sommeroutfit-fuer-heisse-tage/

      Die war dann leider irgendwann viel zu groß, aber bis dahin habe ich sie oft und gerne getragen. Der Stoff ist gar nicht schwitzig, obwohl er synthetisch ist. Das war mir sehr angenehm auf der Haut und die leiern auch nicht aus. In Hamburg kenne ich zwei Läden, die sie führen, die auch größere Größen mit abdecken. Da schicke ich gerne Kundinnen mit etwas mehr Runden hin. Wenn ich das nächste Mal eine Sommerhose kaufen möchte, könnte ich da auch mal wieder gucken. Mein weiße Capri ist nämlich nicht so gemütlich am Bauch, weil sie recht festen Stoff hat.

  5. Für mich wäre es defintiv keine Jeans, sondern (m)eine schwarze leger geschnittene Hose aus gutem Material und knitterfrei. Dazu kann ich elegante Schuhe, aber auch Sneaker tragen. Im Winter passt noch eine Strumpfhose drunter, so muss ich nicht frieren. Und bei der aktuellen Hitze momentan ist sie luftig genug, um nicht zu schwitzen.

    Liebe Grüße,
    Moppi

  6. Eine Jeans wäre es bei mir nicht, aber vielleicht auch weil ich gerade keine habe die gut passt. Bei deinem Model sind die Taschen wirklich schön gesetzt. Das, nicht abfärben, finde ich auch sehr wichtig.

    Liebe Grüße!

    • Jeder hat so sein Kleidungsteil, was nicht einfach zu finden ist in gut passend. Bei Dir sind es Jeans – bei mir Unterwäsche …

  7. Hallo Ines, das ist wirklich eine tolle Jeans, die Du heute in Deiner Serie vorgestellt hast. Wenn ich Du wäre, wäre die Wahl auch auf diese Jeans gefallen. Bei mir wäre es vermutlich eine blaue Jeans von Brax, die ich schon vier Jahre trage. Leider muss ich mich nach einer anderen Marke umsehen, da die gerade geschnittenen Jeans von Brax zurzeit eine seltsame Falte in meinen Kniekehlen entwickeln, die man sogar noch vorne sieht. Selbst die Verkäuferinnen bei P & C meinten, dass die Hosen nicht gut sitzen würden. Schade. Vielleicht würde ich noch eine blaue Tuchhose dazu wählen für die Pflichttermine. LG Caro

    • Die Hosen von Raffaello Rossi sind klasse. Auch die Stoffhosen und Stretchhosen sind super. Ich hatte schon früher drei Stretchhosen, die ich alle geliebt habe.

      Doof, dass Brax den Schnitt geändert hat. Der war so schön für Dich.

  8. Mir geht es wie April – Du zeigst uns kleine Details, auf die es oft entscheidend ankommt. Wie zum Beispiel dieser Abnäher am Po, der zur Hosentaschen läuft und den Schnitt porund (profund schlägt der Klapprechner vor – ist ja auch was dran) macht. Sowas gefällt mir, das ist anschaulich und bleibt in meiner Rübe hängen, bis ich mal wieder im Laden stehe.

    Meine liebste Jeans ist wohl immer die, ich ich zuletzt gekauft habe – die wird dann erstmal geschleppt…

    Aber aktuell gehe ich nur in leichten Sommerkleidchen aus dem Haus.
    Wir schön der Sommer in Hamburg doch sein kann…

    Liebe Grüße ans andere Ende!

    Bärbel

    • Porund ist ein schönes Wort :) .

      An Deinem Satz, dass Deine liebste immer die neueste Jeans ist, ist was dran. Das ist bei mir auch so. Seit ich die Closed habe, wird die Rossi sträflich vernachlässigt. Aber spätestens im Herbst ist sie bestimmt wieder an der Reihe, denn weitere neue brauche ich gerade wirklich nicht und dann wird die Closed zu dünn. Weil ich auch neue Sachen meistens lieber trage, weil ich mich so an Ihnen erfreue, frage ich mich beim Kauf eines Kleidungsstücks immer, ob ich ein anderes dafür vernachlässigen werde und ob das vernachlässigte Teil dann immer noch genug getragen wird oder ungerechter Weise ins Archiv geschickt wird und ich es nicht oder kaum noch anziehen werde, obwohl es bis dahin gut genug war.

      Heute habe ich auch gerade mal wieder „unser“ Ringelkleid an und erfreue mich an ihm immer noch wie beim ersten Tragen.

  9. Vermutlich ist das der Grund, warum ich so viele Klamotten habe. Zu meinen Freunden kommen immer wieder neue dazu. Mit neuen Kombinationsmöglichkeiten. Und wer in Kombinatorik aufgepasst hat weiß, dann hat man viele, fast zu viele Möglichkeiten. Es ist schon fast ein Ding der Unmöglichkeit alles auszuprobieren. Aber ich liebe es spontan etwas “neues” bauen zu können, ohne dafür einkaufen zu müssen.
    Die Taschen und Nähte sind in der Tat ein wichtiger aspekt. Leider kann ich eigentlich nie auf die Rücksicht nehmen. Wenn die Länge passt und das “Poteil” sitzt muss ich eigentlich zuschlagen, wenn ich einen bestimmten Beinschnitt oder Waschung haben möchte.
    LG Sunny

    • Dein Schrankinhalt bietet mit Sicherheit mehr Kombinationsmöglichkeiten, als Du in in diesem Leben ausprobieren wirst. Lustigerweise kombiniere ich gar nicht gerne unterschiedlich. Ich trage meistens fest stehende Kombinationen. Ich finde einmal heraus, zu welcher Hose mir Oberteil x am besten gefällt, und dann trage ich das meistens so zusammen. Ich brauche diese Vielfalt nicht. Ich könnte auch jeden Tag das gleiche Mittagessen essen.

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