Suchbegriffe, die auf diesen Blog geführt haben #6

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Welche Tasche passt zu meiner Figur?

Das finde ich, ist eine richtig gute Frage aus der Kategorie Stilberatung Taschen. Einen expliziten Blogartikel zu dem Thema gibt es bisher hier nicht. Allerdings gibt es durchaus Einiges, was Du beachten kannst, wenn Du Taschen auf Deine Figur abstimmen möchtest. Auf der Wunschliste für 2018 steht, dass einige Leserinnen sich Stilberatungstipps wünschen. Die gebe ich zu der Frage gerne.

Taschen im Hochkantformat strecken, sind also super für Frauen, die länger oder schmaler wirken möchten. Noch Fragen, warum die meisten meiner Taschen im Hochkantformat sind?

Taschen im Querformat lassen Dich eher breiter oder kleiner erscheinen. Wenn ich mal eine Tasche habe, die eher breit als hoch ist, hat sie eine weiche Form, damit das weniger auffällt. Damit kann man das ein bisschen ausgleichen. Wenn Du kleiner oder breiter wirken möchtest, kannst Du Taschen im Querformat super dafür nutzen.

Kleine Taschen passen pauschal gesagt eher zu kleinen oder schlanken Frauen, große Taschen besser zu langen Frauen oder welchen mit mehr Körperfläche. Kleine füllige Frauen und lange schmale Frauen nehmen am besten mittlere Größen.

Wenn kleine Frauen zu große Taschen tragen, sieht das aus, als ob die Tasche mit der Frau spazieren geht. Die Person sieht noch kleiner aus damit. Wenn große Frauen Minitaschen tragen, sehen die Taschen fipsig und verloren aus. Die Frau sieht noch größer aus damit.

Ich bevorzuge mittlere Größen. Meine Konfektionsgröße liegt im mittleren Bereich, mein Gewicht im Normalbereich. Ich bin mit 1,65 m zwar eher klein, aber mein Körperbau ist stabil. Auf keinen Fall nehme ich sehr große Taschen, zu feierlichen Anlässen dürfen es auch mal kleine Abendtaschen sein.

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Ob Du lieber runde weiche Formen bei Taschen zu einem runden Körper kombiniert und gerade Formen zu einem kantigeren Körper, ist eine Frage des Geschmacks wie bei Schmuckformen. Rund zu Rund wirkt noch runder, aber organisch – ebenso eckig zu kantig.

Wenn Dein Körper eher gerundet ist, kann Du ihn optisch mit eckigen Accessoires dazu etwas kantiger aussehen lassen. Ebenso kannst Du mit runden Accessoires einen kantigen Körper weicher wirken lassen.

Ich bevorzuge zu meinem weiblich gerundeten Körper Taschen, die in der Silhouette kantig sind, aber eher weiches Material haben. So gebe ich eine Linie hinzu, aber sie hebt sich nicht so krass von meinem Körper ab, dass das Accessoire als ein Fremdkörper wirken würde.

Umhängetaschen, die quer über dem Oberkörper getragen werden, machen optisch kleiner und sehen bei eher flachem Oberkörper deutlich schöner aus als über weiblichen Rundungen. In diesem Fall mache ich eine Ausnahme aus praktischen Gründen: Ich trage gerne Crossbody Bags, wie die neuerdings heißen. Warum? Damit ich die Hände frei habe und sich das Gewicht der Tasche besser am Körper verteilt.

Bei der Länge der Riemen oder Tragegriffe kannst Du darauf achten, wo die Tasche am Körper beim Tragen sitzt. Kaschiert sie Stellen oder betont sie welche? Schau im Spiegel einfach hin. Du wirst sofort sehen, was ich damit meine.

Flache Sandalen zum Rock

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Zum Kleid zählt auch, oder? Dazu gibt es den aktuellen Beitrag Sommerkleid in Herbstfarben im Mustermix mit flachen Schuhen. Da trage ich Sandalen mit einem flachen Keilabsatz und gebe ein paar Tipps zur Auswahl flacher Sandalen. Auch die Tasche auf diesem Bild ist eckig im Hochkantformat …

Diese Jacken muss man besitzen

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Schal Hippie Fraas - Foto: Bärbel Ribbeck

Coypright Foto Bärbel Ribbeck

Müssen ist relativ. Im Beitrag Grundausstattung #1 Jacken & Mäntel schreibe ich, warum ich genau diese Jacken besitze. Ich halte nichts davon, dass angeblich jede Frau einen Trenchcoat (womöglich noch von einer bestimmten Marke), eine weiße Bluse, ein kleines Schwarzes, einen Hosenanzug oder was auch immer besitzen muss.

Ines Meyrose #ootd 20150911 mit leichter Steppjacke von Camel Active

Jeder Mensch braucht Kleidung, die zu ihm und in sein Leben passt. Der eine trägt lieber weite T-Shirts in cremeweiß, die andere klassische Blusen in cremeweiß. Mein kleines Schwarzes ist ein nicht so kleines Dunkelblaues. Bei Jacken denke ich, dass es schön ist, mindestens eine Sommerjacke zu haben, eine Übergangsjacke und eine Winterjacke.

Ines Meyrose #ootd20160904 mit Softshellmantel Hummer in brokenred von elkline mit Paul

Die Übergangsjacke darf gerne regenfest sein, damit sie ganzjährig bei Mistwetter mit mehr oder weniger darunter getragen werden kann. Eine Jeansjacke, eine Softshelljacke, eine leichte Sommersteppjacke und ein warmer Wintermantel wären also meine Aussage dazu, welche Jacken man besitzen muss.

Ines Meyrose #ootd mit Strickmantel von Scandic, Stretchhose Lands' End, Stiefel Krupka, Dreeickstuch Zwillingsherz und Umhängetasche von ruitertassen

Pullover lagern

Pullover lagere ich möglichst frisch gewaschen, damit Motten wenig Chancen haben. Falls die Frage darauf abzielt, wo Winterpullover im Sommer gelagert werden können: Im Schrank in zweiter Reihe oder einem Fach, in dem alle Wintersachen eingemottet werden.

Wenn die Frage heißt, wie man Pullover generell am besten lagert im Schrank, ist meine Antwort ganz klar: liegend. Pullover sind in der Regel gestrickt. Egal aus welchem Material sie sind: Strickware hängt sich aus und bekommt leicht Bügelabdrücke an den Schulter, selbst wenn die Bügel gepolstert sind.

T-Shirts und Blusen lagere ich hängend, weil sie leicht sind und gut auf meine Bügel passen. Strickjacken und Pullover falte ich ordentlich zusammen und lagere sie übereinander gestapelt. Leichte liegen oben, schwere unten. Man kann sie alternativ aufrollen und die Rollen stehend in Schubladen oder liegend im Fach lagern, wenn die man die Rollmethode nach KonMari mag.

Wie stimmst Du Handtaschen auf Deine Figur ab? Wie lagerst Du Pullover?

18 Gedanken zu „Suchbegriffe, die auf diesen Blog geführt haben #6

  1. Wir sind da wohl ähnlich gestrickt. Icb mag gern weiche Taschen. Gerne im eckigen Format, weich fallende, mittelgroße Taschen mit langem Gurt.
    Ich bin groß und stabil, kurvig aber mit eher flacher Brust. Ich finde mich in Deimem Text akso wieder. Auch wenn ich “nur” nicht größer und nicht breiter wirken will. LG Sunny

  2. Danke liebe Ines, für Dein schönes Taschenthema! Auch wenn ich meinen Taschenschrank noch nie nach diesen Gesichtspunkten durchleuchtet habe. Bei mir ist alles vertreten. Groß, klein, mittel, kantig, rund, welche mit dem perfekten Stand und ganz weiche. Auch einige kleine fipsige – die durchaus ihre Anlässe haben.

    Ich kaufe auch Taschen ohne Schulterriemen und die müssen dann im Zweifel auch mal auf dem Boden stehen, selbst wenn sie keine “Warmduscherfüsschen” unter der Bodenplatte haben. Es sind Taschen – bei mir eben ein Gebrauchsgegenstand.

    Taschenriemen quer über dem Oberkörper sehe ich nicht gerne, bei mir nur im Notfall (auf dem Pariser Flohmarkt und beim Boarding im Flieger) und wenn es in meinen Augen mal gut aussieht, dann eher bei den Damen, die nicht ganz so flach sind.

    Es gibt auch Taschen, die ich gar nicht leiden kann: “praktische” Messenger Bags für Frauen und Foto- oder Kamerataschen in “praktischen” Farben. Sollte mein Leben mal praktisch ausgerichtet werden, gibt es wohl ein paar Neuanschaffungen ;-)

    Meine Pullover lagern liegend gefaltet und einreihig. Ich falte sie so, dass sie die Schranktiefe ausnutzen und ich die Bestände auf einen Blick sehe.

    Für die Hoodies und Sweatshirts und Jacken habe ich mir bei Champagner-Natascha die Hochkant-Methode abgeschaut. Die ist nur nicht mehr so schön, wenn man 2 oder 3 Teile rausnimmt und in den Koffer packt, dann fällt der Rest schief und knautschig um. Da ich aber viel Platz spare und nicht viel reise, lasse ich es erstmal so.

    Gerollt werden nur Jeans, wenn sie im Koffer landen. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Dann passt nämlich immer noch eine mehr mit hinein.

    Liebe Grüße
    Bärbel ☼

    • An Dich habe ich beim Schreiben des Taschenteils natürlich auch gedacht, denn ich kenne wenige Frauen, die sich so für Taschen interessieren wie Du. Dabei kam mir auch sofort Deine Vielfalt bei Taschen in den Sinn. Die Lindy aus diesem Beitrag bei Dir https://www.uefuffzich.de/2017/10/mein-leben-ist-ein-wunschkonzer/ ist zum Beispiel eine Tasche, die bei Dir fantastisch aussieht und an mir nicht gut aussähe, weil für mich zu breit und tief wäre. Da kann ich die noch so anhimmeln und schön finden :) . Ich denke, Du brauchst einfach in allen Bereichen Vielfalt – das sollte dann auf gar keinen Fall ausgerechnet vor dem Taschenschrank halt machen. Warum auch, wenn es exakt so zu Dir passt?

  3. Liebe Ines,
    ich bin ein absoluter Taschen-Fan und habe mir eigentlich noch nie Gedanken darüber gemacht ob sie zu mir passen. Ausschlaggebend ist für mich ob sie mir gefällt. Aber du hast sicher recht. In der U-Bahn sieht man oft kleine Frauen mit großen Taschen. Vielleicht weil sie so praktisch sind :-)
    Ganz liebe Grüße!
    Natascha

    • Praktisch finde ich große Taschen gar nicht – sind mir viel zu schwer, wenn man sie auch nur ansatzweise befüllt. Aber das wird sicherlich für viele Trägerinnen eine Rolle spielen. Umso eher würde ich dann auf die Form achten, wenn die Tasche eh schon optisch zu groß für mich wäre. Selbst meine praktische Schwimmtasche ist im Hochkantformat :) .

  4. Vor einigen Jahren trug eine Kollegin bei einem Event eine schöne Tasche. Sie gefiel mir gut, aber der Blick in den Spiegel sagte mir gleich: die Tasche erschlägt mich. Meine Kollegin war ca. 10cm größer, da war die Optik ganz anders. Das war das erste Mal, dass ich mir über Dias Verhältnis von Körper und Taschengröße Gedanken gemacht habe, weil ich vorher noch nie zu einer so großen Tasche gegriffen hatte.
    Ansonsten macht es bei mir keinen großen Unterschied, ob die Tasche eher breit oder hoch ist (zumindest ist es mir noch nie aufgefallen).
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Deine Taschen empfinde ich meistens als stimmig in den Proportionen, also funktioniert Deine Intuition bestens. Dann muss man auch nicht alles verkopfen und analysieren. Dass bei Dir die Breite oder Höhe im Verhältnis weniger wichtig ist als die Gesamtfläche der Tasche wird daran liegen, dass Du schlank bist und keine Stellen komplett kaschieren möchtest. Wenn Du bei Deiner Länge deutlich schwerer wärst, könnte ich mir vorstellen, dass es dann optisch auch bei Dir anders wirken würde, wie die Tasche ausgerichtet ist.

  5. :-) Liebe Ines,

    so habe ich meinen Taschenschrank noch nie begutachtet.
    Ich trage, was mir gefällt. Es stimmt aber, dass cross Body bei Frauen mit Körperrundungen oft blöd aussieht. Das stelle ich immer wieder auf Fotos fest. Aber wenn ich unterwegs bin, dann habe ich gern die Hände frei.
    Ich mag quer ausgerichtete Taschen lieber, weil ich dann nicht in der Tiefe suchen und wühlen muss, bis ich etwas finde. Mag wohl sein, dass längs besser als quer aussieht…

    Ich hänge meine Wollsachen und lege meine T-Shirts. Habe bei beiden keine schlechten Erfahrungen gemacht. Die Kon-Methode mag zwar platzsparend sein, aber mir gefällt das nach eingehender Besichtigung nicht.

    Liebe Grüße
    Claudia

    • Stimmt, in Taschen mit Querausrichtung kann man besser hineinblicken. Das ist ein gutes Argument für Frauen, die in Ihren Taschen nichts wieder finden. Dazu gehöre ich nur selten, aber wenn – dann ist wirklich schwerer in einer Tasche im Hochformat etwas zu sehen. Ich fühle da eher mit der Hand als das ich hineingucke.

      Für mich ist die KonMari-Methode auch nichts. Ich lagere nur meine Tücher so, weil sie so am wenigsten Legefalten haben. Ich falte sie zusammen und lagere sie auf der Kante stehend in einer Schublade:

      Tücherschublade

      Das funktioniert, weil die Schublade ideal gefüllt ist. Das habe ich aber schon gemacht, bevor von Kon Mari und ihren Aufräummethoden jemals gehört habe. Für meine andere Kleidung kann ich mir das auch nicht vorstellen.

  6. Riesige Taschen sehen an mir eher unvorteilhaft aus. Ich bevorzuge mittelgroße Taschen im Querformat, die ich unterwegs gern crossover trage.

    Liebe Grüße Sabine

    • Bei Dir kann ich mir große Taschen auch nicht gut vorstellen. Wir wollen ja beide nicht nur noch aus der Tasche bestehen!

  7. Welche Tasche zu welcher Figur passt, ist ein gutes Thema. Denn mit der falschen Taschenform kann man sich den ganzen Look ruinieren. Das wird manchmal bei Outfits unterschätzt, wie wichtig die “richtige” Tasche für die Proportionen der gesamten Erscheinung ist.
    Selbst habe ich schon des öfteren Taschen nicht gekauft, weil sie nicht zu meiner Figur gepasst hatten. Schweren Herzens habe ich dann darauf verzichtet. :)

    Wünsche dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße!

    • Danke, ich wünsche Dir ein ebenso schönes Wochenende!

      Bei mir sind es zu große Taschen, die im Laden bleiben …

  8. Ich habe alles an Taschen auch winzige. Ich kaufe was mir gefällt und passe die Größe an meine jeweiligen Bedürfnisse an. Ich schleppe keine riesen Tasche wenn ich sie nicht brauche, nur weil ich dick bin :) Eher lenke ich mit ihrere Form oder Farbe ab :))
    Pullis liegen gefaltet im Fach, ich habe nicht so viele Pullis, das geht wunderbar.
    Schön, dass Du die Googlesuchfragen immer aufgreifst.
    Wünsche ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina

    • Also das Ablenken mit Formen und Farben Deiner Taschen klappt perfekt! Ich kennen keine Frau, die so viele so augenzwinkernde Taschen hat wie Du.

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