Mythos Größe 36

Daumen runter

Es ist vollbracht, ich passe in eine Slim Fit Jeans in Größe 36. Yeah? Nein! Denn wenn ich mit meinen Körpermaßen in eins nicht gehöre, dann ist das eine Jeans in Größe 36. Ich habe einen Hüftumfang von 105 cm, Taille 81 cm, Normalgewicht, der BMI beträgt 24. Ab einem BMI von 25 würde bereits Übergewicht beginnen.

Es war eine normale deutsche Damengröße 36, nicht Inch. Gekauft habe ich die Hose nicht. Ich hatte sie nur im Geschäft zur Anprobe eines Blazers anstelle meines Kleids an, um zu sehen, wie der Blazer mit Jeans wirkt. Die Verkäuferin gab sie mir nach einem Blick auf meine Figur in der Größe. Laut Maßtabelle des Herstellers sollen Hosen so passen

  • Größe 36 – Taille 69 – Hüfte 95
  • Größe 38 – Taille 73 – Hüfte 99
  • Größe 40 – Taille 77 – Hüfte 103
  • Größe 42 – Taille 82 – Hüfte 108.

Ich trage von der Firma zwei Jeans mit geradem Bein in Größe 38, die locker sitzen. Keine Ahnung, ob ich sie in 36 inzwischen auch über die Hüften bekäme. Bei der Slim Fit Jeans in 36 im Laden dachte ich erst, dass ich sie nicht hoch bekäme. Sie ging aber hoch und die Knöpfe ließen sich alle schließen.

Worüber rege ich mich auf?

Mit meinen Maßen gehöre ich in Hosengröße 40/42. So sehe ich aus, wenn ich in den Spiegel schaue. So fühlt es sich an und das ist völlig in Ordnung. Ich brauche weder diese Schmeichelgrößen, noch möchte ich bei Onlinebestellungen raten müssen, ob oder um wie viel die Maßangaben daneben liegen.

Zum einen tragen dieses Schmeichelgrößen dazu bei, das zweifelhafte Ideal aufrecht zu erhalten, dass Größe 36 DIE erstrebenswerte Größe ist, zum anderen verschiebt es die eigene Wahrnehmung. Die deutsche Durchschnittsfrau trägt Größe 42/44. Warum wollen die Frauen das nicht wahr haben, dass sie mit ihren Maßen eine Größe brauchen, die mit 4 anfängt?

40 tut nicht weh

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Ich erinnere mich an den Kauf meiner Caprihose in Größe 40. Die Verkäuferin schaute mich vorsichtig an und sagte: “Die brauchen Sie in 40.”

Vermutlicher Subtext: Tut mir Leid, dass ich Ihnen die nicht in 38 geben kann. Ich vermute, dass sie noch daran knabbern, dass sie aus den Größen mit 3 am Anfang herausgewachsen sind.

Meine Antwort: “Ja, 40 ist die richtige Größe. Sie brauchen mir das nicht schonen beizubringen. Ich komme von Größe 46/48, da finde ich 40 sogar klein. Kein Grund für schonende Worte oder Mitleid. Ich möchte einfach eine passende Hose. Aber ich kann mir gut vorstellen, wie andere Kundinnen darauf reagieren.” Ihr Blick sprach Bände und sie war erleichtert, mir die Größe 40 nicht schonen beibringen zu müssen.

Kann mir das nicht egal sein, was drin steht?

Solange ich weiß, welche Größe ich bei welchem Hersteller brauche, könnte es mir egal sein. Ist es aber nicht. Wenn ich nämlich in Hosen in Größe 38 passen – besagte Capri ist in 40, die Lederhose in M, die restlichen Hosen im Kleiderschrank alle in 38 bzw. 29 Inch, was sollen dann Frauen kaufen, die wirkliche 38er Maße haben? Und wenn ich jetzt bei bei der einen Marke in eine 36 passe, wie soll dann dort eine Frau eine passende knackig sitzende Jeans finden, wenn die Person reale 36er Maße hat?

Die Antwort der Verkäuferin auf diese Frage war, dass das Sortiment deshalb schon bei 32 beginnt und es noch eine jüngere Linie gibt, die schmaler geschnitten ist. Jungen Frauen wird Mode in engeren Größen verkauft zum Aufbau von Komplexen und später gibt es zum Ausgleich dann die Schmeichelgrößen? Zierliche Frauen werden in die Kinderabteilung geschickt, weil normalgewichtige Frauen keine normalen Größen verkraften? Das kann nicht die Lösung sein, oder?

Wie geht es Dir mit Konfektionsgrößen?

41 Gedanken zu „Mythos Größe 36

  1. Ich finde die Lösung wäre eine ganz andere. Einfach neu durchnummerieren. Und dann aber bitte mit etwas mehr Bandbreite. 34 bis 44 isz zu wenig..

    Ich bin voll bei Dir, es ist nur eine Zahl. Aber ich kann es im umgedrehten Fall nicht leiden, wenn mir eine winzife, zierliche Frau ein also in iiiiihrer Größe hamma des fei nicht enzgegen flötet.

    Oder mir nicht glauben will, das 40 eben nicht reicht. LG Sunny

    • Für genau die Lösung mit dem Neu durchnummieren bin ich auch. Ursprünglich haben sich die Größen an Körpermaßen der Frau orientiert und das machen sie auch gerne weiterhin. Aber an realistischen.

      Und wenn die Durschnittsfrau Größe 42/44 trägt und es mehr Frauen gibt, die dicker als dünner ab einem gewissen Alter sind, verstehe ich auch nicht, warum die Randgrößen nur in kleiner Stückzahl angeboten werden.

    • Oh ja!! Neben der realistischen Größenorientierung ist die kleinere Stückzahl bei Randgrößen auch ein wichtiges Thema!!

      Manche Hersteller schicken bei einem Teil 3x die Größe 36, 2x die Größe 38, je 1x die Größen 40 und 42 und die Größe 44 selten bis gar nicht, werben aber dafür, dass ihre Mode auch bis Größe 44 erhältlich ist (mit einer Taillenweite von 84cm).
      Und nun ratet mal, welche Größen am meisten gefragt sind und welche letztendlich dann im sale landen?!

    • Schon klar – kleine im Sale und große zuerst weg.

      Ich habe vor 15 Jahren in einem kleinen Laden hier vor Ort gefragt, warum sie bei Street One, die Shirts habe ich damals gerne getragen, da waren die richtig gut, so wenig in 44 einkaufen, weil die auch in der Größe so gut saßen. Sie erzählte mir von genau solchen Sets, die die Hersteller nur so anbieten. Grund kann also nur das gewünschte Markenimage des Herstellers sein, dass er nicht so viele Sachen 42 oder 44 getragen sehen möchte. Dann will man wohl lieber zu schlanken Frauen passen als zu dickeren. Die Konsequenz kann eigentlich nur sein, von dort dann nicht zu kaufen, wenn man 42/44 trägt. Aber irgendwas muss man anziehen und am Ende bleibt nichts übrig zum Kaufen bei all dem Boykott und man muss selbst nähen – was ich nicht kann.

      Eine Leserin hat mir mal erzählt, dass es teure Marken gibt, die in Hamburg nur bis 42 angeboten werden, in München aber bis 46. Auch fies!

    • Auf meine Nachfrage neulich bei einem Hersteller, warum wir so wenig Teile in Gr. 44 bekommen, wurde mir mitgeteilt, man könnte die Gr. 44 ja dann online bestellen, sofern sie vorrätig ist…. Für mich bestätigt das deine Vermutung, dass manche Firmen ihre Mode höchstens bis zur Größe 42 an den Leuten sehen wollen. Nicht sehr kundenfreundlich, oder?! ;-)

  2. Ich blicke mittlerweile überhaupt nicht mehr durch – wenn ich z.B. bei Zalando bestelle, ordere ich deshalb jedes Teil zwei mal, weil ich einfach nicht mehr sicher bin, welche Größe passen wird. Von 36 – 40 (bzw. M oder L) bei Hosen, von 38 – 42 (oder S – L) bei Oberteilen habe ich alles im Schrank hängen. Mir ist die Zahl grundsätzlich egal, aber das nervt wirklich. Wofür ist die Zahl denn da, wenn sie einem nicht das einkaufen erleichtert?
    Und das ich bei S.Oliver immer noch in Größe 36 passe (obwohl ich in den letzten Jahren knapp 8kg zugenommen habe) macht mir auch Sorgen. Ich meine: 8 Kilo! Da sollte ich doch mindestens eine Hosengröße größer brauchen?
    Grüße
    Nessa
    https://ichdupasst.blog

    • Fremde Marken bestelle ich schon gar nicht – da müsste ich wohl gleich drei (Hosen) oder vier (Oberteile) bestellen.

      Dein 8-kg-Beispiel ist ein Volltreffer für mein obiges. Bei sind 4 kg etwa eine Größe, du wärst also vermutlich bei Größe 40. Hast Du s.Oliver mehr lieb, weil sie Dir das “Größe 36-Gefühl” lassen? Ich nicht. Wer sich nicht auf die Waage stellt, merkt am Ende noch nicht mal, dass er zumimmt.

  3. Das Phänomen kenne ich, besonders gern wird es bei Esprit angewandt, soweit ich mich erinnere. Ich kauf da einfach nix mehr. Ich finde das albern, weil ich das schlicht und ergreifend albern finde. Mag ja sein, dass es Frauen gibt, die sich tatsächlich drüber freuen, unerwartet in eine 36 zu passen. Ich gehöre nicht dazu. Vielleicht ist das so, weil ich mich der 36 aus der anderen Richtung genähert habe, um es mal so auszudrücken. ICH weiß, wie dick oder nicht dick ich bin. Daran ändert eine falsche Größe gar nix.
    Liebe Grüße
    Fran

    • Bei Esprit habe ich das letzte Mal 2004 eine Jeans in Größe 42 gekauft bei exakt gleichem Gewicht wie heute. Ich vermute, dass ich da jetzt in eine 38 passe, wenn ich mir Esprit-38-Trägerinnen im Umfeld ansehe.

      Was die Annäherung an eine Größe angeht, geht es uns gleich. Deshalb sind wir wohl auch nicht so leicht zu schockieren.

    • Nein. Aber es gibt vielleicht Frauen, die sonst gar keine Hosen bekommen. Oder vielleicht übergrößentauglich, aber dann eben nicht lang genug.
      Ich kann gerne damit leben, dass ich Übergröße trage. Ich bin ja auch übergroß.
      Aber ich bin froh, dass mir die 44 bei S.Oliver passt. Eine andere vielleicht die 46. Denn die Hosen gibt es in 36er Länge.
      Und da kannst Du echt suchen, die Auswahl sucht echt seines Gleichen.
      Die haben auch 3 Linien. Für die “junge” bin ich zu alt. Und zu breit.
      Für die breite, bin ich nicht üppig genug.
      Aber die “Standard-Llinie” passt. Schwein gehabt. Sonst würde ich echt alt ausschauen. Also bitte. S.Oliver. NICHT ÄNDERN.
      Danke.

    • S.Oliver könnte einfach die Linien bis echte Größe 48 oder 50 erweitern, das würde das Thema dann auch lösen.

      In 36er Längen kenne ich auch keine andere auch nur ansatzweise vergleichsweise breite Auswahl. Das wird von denen zum Beispiel auch gar nicht gezielt vermarktet. Ich habe manchmal so lange Kundinnen und die freuen sich immer sehr, wenn sie das durch mich entdecken.

  4. Hallo Ines,
    das wundert mich überhaupt nicht, und ist mir auch schon oft aufgefallen. Ich gehe in einen Laden, suche meine Größe und die ist mir viel zu groß, weil die Größenbezeichnungen geändert wurden.
    Aber in einer Zeit, in der nicht mehr von “Problemen”, sondern nur noch von “Herausforderungen” gesprochen wird, wundert es mich nicht mehr. Manchmal komme ich mir wie in George Orwell’s 1984 vor. Bloß keine negativen Bezeichnungen verwenden. Heutzutage ist es nicht mehr schlecht, sondern ungut. So ein Käse.
    Viele Grüße, Claudia

    • Wahre Worte … und diese Größen können beim Einkaufen zu einer echten “Herausforderung” werden!

  5. Also ich verstehe Dich nicht wirklich, denn ich trage 36 und bin echt stolz darauf! Wenn ich mal eine 36 finde – ich meine natürlich 36er Länge bei Jeans :-)

    NEIN, alles Quatsch – ich bin natürlich bei Dir und auch voll bei Claudia. Alles wird schöngeredet und weichgespült und Negatives möglichst vom Nachwuchs ferngehalten. Schöne bunte Glitzerwelt in kleinen Größen.
    Die 36 hatte ich übrigens nie – nach der Kindergröße 176 kam gleich die 38.

    Wenn ich mal online bestelle, lasse ich auch 2 Größen kommen und wenn ich etwas aus Frankreich ordere, dann die 46/48 – auch damit kann ich leben!

    • “Schöne bunte Glitzerwelt in kleinen Größen.” trifft es perfekt. Und wenn man dann im Badeanzug im Schwimmbad steht, schlägt die Wahrheit zu …

    • Witzigerweise bleiben meine Schuhgrößen immer gleich, vielleicht variiert es mal um eine halbe Nummer. Aber das war’s schon.
      Warten wir mal ab, in ein paar Jahren werden auch die Schuhgrößen geändert werden, weil der ganze Größenfokus dann auch die Füße erreicht hat. ^^

  6. Ich kann dich sehr gut verstehen und finde es absolut albern. Was bitte wollen die Hersteller tatsächlich damit sagen?
    Das Phänomen, dass mittlerweile jeder Hersteller seine “eigenen” Größen benennt ist unglaublich anstrengend. Auf Dauer kann das anstrengend werden und hat in meinen Augen nichts mehr mit positivem Mehrwert zu tun.
    Mir sind die Größen sowas von egal. Eine Jeans z.B. muss einfach gut sitzen.

    Sei lieb gegrüßt…
    Doreen

    • Wenn die Hersteller sich wenigstens an ihre eigenen Maßangaben halten würden, könnte ich ja auch noch eher damit leben. Aber nicht mal die stimmen! Einen positive Mehrwert kann ich dabei auch nicht sehen.

  7. Von einer Lösung sind wir weit entfernt. Im Verkauf stelle ich es oft genau andersrum fest als hier beschrieben.
    Sogenannte “hippe” Marken fallen tendenziell eher klein aus und viele der absolut normalgewichtigen Damen verzweifeln regelmäßig, weil sie z. B. die Größe L bei einer Konfektionsgröße 40 brauchen. In so manche XL (wenn es die Teilchen überhaupt in dieser Größe gibt) passt höchstens eine Gr.42.
    Und die Ärmel erst!! Teilweise viel zu eng. Ich frage mich oft, welche Frau so ein Designer wohl vor seinem inneren Auge beim Entwurf sieht – eine Durchschnittsfrau jedenfalls ganz sicher nicht. Aber wir Frauen (oder sind es die Männer?) wollen ja (angeblich) nur das (für viele unerreichbare) Ideal. Und ich denke mal, dass genau hier das Thema mit den sogenannten Schmeichelgrößen beginnt….
    Letztendlich hilft oft nur noch eins: (an-)probieren, probieren, probieren und eine gehörige Portion Geduld und Selbstbewusstsein dazu – im besten Falle inklusive einer einfühlsamen, kompetenten Verkäuferin (und ja, ich weiß wie schwer das ist in Zeiten wie diesen… in denen größere Verkaufsflächen mit immer weniger Personal bestückt werden.)
    Mit herzlichen Grüßen :-)

    • Ich war so gespannt auf Deinen Kommentar (und hatte auf einen gehofft) von Dir aus dem “Alltag im Geschäft”.

      Klar gibt es hippe Marken, die winzig schneidern. Aber im Gegenzug auch die anderen, die immer Größer mit gleicher Zahl werden.

      Du meinst, eineer Frau geht es besser und Ihr Mann findet sie schöner, wenn sie sagen kann, dass sie immer noch in Größe 36 passt? Das es Frauen gibt, denen es damit besser geht, weiß ich. Aber Männer können doch nicht so blöd sein, oder? Die haben doch Augen im Kopf und sehen, dass die Gute kiloweise zugenommen hat. Oder fühlen das, wenn sie sie anfassen.

      Ich würde mich sehr gerne mal von Dir im Geschäft beraten lassen. Ich bin mir sicher, dass Du genau so bist: einfühlsam und kompetent.

      Die Verkäuferin des Blazers war auch sehr angenehm. Für die Größen der Marke kann sie nichts.

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  9. Liebe Ines, danke für deinen Beitrag – da ärgere ich mich auch immer wieder darüber. Warum kann eine Größe nicht genau definiert sein und bei allen Firmen oder Marken die gleiche Ausprägung haben? Es ist so mühevoll – vor allem bei Online-Bestellungen, wenn wir nur schätzen können, wie eine Größenangabe bei einem Modell ausfällt. Vor allem schlimm finde ich es, dass es sogar innerhalb einer Firma bei den verschiedenen Artikeln die Größen nicht gleich sein. Wonach sollen wir uns da dann richten? Mir ist es jedenfalls egal, welche Größenangabe auf einem Kleidungsstück steht, es ist doch wichtig, dass es zu mir passt und ich mich damit wohlfühle.
    Hab einen schönen Abend und alles Liebe

    • Das führt am Ende ja auch zu mehr Auswahlbestellungen und Retouren, die für den Anbieter kostenintensiv sind. Kann eigentlich auch keiner wollen.

  10. Ja, genau das ist mir auch schon länger aufgefallen. Seither traue ich mich Gr. 36 anzuziehen, wenn es nur mehr in dieser “kleinen” Größe verfügbar ist. Und siehe da, ganz oft passt es! Finde das überhaupt nicht gut, weil es das Einkaufen umständlicher macht. Oft nehme ich ein Kleidungsstück in 4 Größen in die Umkleide mit, weil von 36 bis 42 alles passen könnte. So viel Augenmaß habe ich nicht, das ich es vorher schätzen könnte. Generell ist es mir dann egal was drinnen steht, wenn es mir gefällt, kommt auch eine 42 mit. :)

    Liebe Grüße

    • Du hast recht, das muss man sich auch erst mal trauen, so eine kleine Größe zu probieren. Bei Oberteilen sieht man manchmal erst in der kleinen passenden Größe, wie die eigentlich wirklich sitzen sollen. In der richtigen Größe ist auf einmal die ganze Silhouette anders.

  11. Über diesen Etikettenschwindel habe ich mich schon soooo oft geärgert. Dabei ist es doch gar nicht schlimm, wenn man die passende Größe kauft. Bei Slimfit im Zweifelsfall eine Nummer größer.

    Liebe Grüße Sabine

    • Den Rat finde ich immer besonders putzig. Also nicht von Dir. Nehmen sie die Jacke, die Schuhe was auch immer eine Nummer größer.
      Ich bin ja schon froh, wenn ich in die größte Größe passe. Eine Größer gibt es meist gar nicht.
      LG Sunny

    • Wenns das Dung dann auch größer gibt. Ich kenn übrigens keine Frau, denen die Verfügbaren Größen zu groß sind. Wenn dann immer zu klein.
      Wobei ich seit 25 Jahren bei jeweilig gleichem Gewicht auch oben und unten annähermd die selben Maße habe und die selbe Größe trage. Wobei es schon auch immer sehr auf die Schnitte ankommt.
      Im übrigen sind bei meiner Länge 8kg eine Größe.
      LG Sunny

  12. Liebe Ines,
    ich kaufte mir kürzlich neue Jeans im Ausverkauf; die Verkäuferin meinte, diese Jeans ist eine Nummer kleiner zu wählen, nachdem ich sie anprobiert habe, meinte sie, da können sie ruhig Größe 36 nehmen, sonst wird sie ihnen zu weit, ich blieb bei Größe 38, normalerweise trage ich Größe 40 bis 42, ich frage mich was soll das, sich selber anlügen, wozu? Für wie blöd hält uns “der Handel”? Ich war mit meiner Freundin im Geschäft wir kauften uns dann beide eine Jeans in Größe 38 und habe herzlich darüber gelacht und das Ganze mit Humor betrachtet; in unserem Alter mit 58 Jahren, kann man über diesen “Größenwahn” nur den Kopf schütteln und/oder herzlich lachen.
    alles Liebe Gabriele

    • “Für wie blöd hält uns “der Handel”?”

      Offenbar für sehr blöd und wir sind es, weil wir es entweder so wollen oder klaglos hinnehmen …

      Lass mich bitte schnell 58 und gelassen werden!!!

  13. Mir ist dieses Phänomen nicht ganz so stark aufgefallen. Als ich mir im Sale eine Jeans gekauft hatte, musste ich anstelle der W29 die W28 nehmen. Das habe ich allerdings als “Ausrutscher” angesehen. Ansonsten nehme ich Schwankungen nach beiden Seiten wahr. Zum Beispiel passten mir letztes Jahr Sommerjeans von Angel in der von mir bevorzugten Passform in meiner Größe überhaupt nicht, da hätte ich mindestens eine Nummer, wenn nicht sogar zwei Nummern größer nehmen müssen. Bei Oberteilen hängt es vom Schnitt ab – lockerer Schnitt Gr. 36 und schmalerer Schnitt Gr. 38. Meine Ambitionen online einzukaufen, halten sich deshalb in Grenzen. Mir geht es bei Schuhen genauso. Die Größen variieren je nach Marke bei mir ziemlich stark. LG Caro

    • Wenn mir eine W29 passt, ist sie Dir in jedem Fall zu groß.

      Von Angel habe ich lange keine Hosen anprobiert oder gesehen. Keine Ahnung, wie das dort aktuell ist.

      Bei Schuhen kenne ich das Thema zum Glück kaum.

  14. Am meisten ärgert es mich, dass ich mich nicht auf Größen verlassen kann. Ich habe Kleidung in drei oder vier verschiedenen Größen im Schrank, die passen aber alle zur gleichen Zeit. Das ist ärgerlich bei online Bestllungen und in der Kabine. Was drauf steht, ist mir egal. Es soll halt passen. Es liest nämlich niemand in meiner Kleidung, welche Größe drin steht
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Höchstens, wenn man eine Jacke irgendwo hinhängt :) .

      Da ich meistens alle Etiketten entferne, weil sie mich kratzen, wird die Größe mit eliminiert.

  15. Liebe Ines, ich möchte einfach nur passende Kleidung, egal was für eine Nummer drin steht. Ich glaube dass andere Frauen auch so ticken. Hauptsache die Sachen sitzen gut. Es würde das Shoppen auf jeden Fall einfacher machen, wenn die Größen alle einheitlich wären. Aber ein wenig ist das sicher auch vom Schnitt und von Vorlieben und der Trageweise abhängig. Im Plussizebereich schwankt es wohl nicht so sehr, ich bestelle immer 52 und das passt eigentlich immer. Selten mal ist es ein wenig zu groß.
    Ein interessantes Thema und sehr interessant auch die Kommentare dazu zu lesen ;)
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße Tina

    • Im Plussizebereich weichen die realen Größen meiner Erfahrung nach genauso von den Tabellen der Hersteller ab, ab die Hersteller scheinen sich nur untereinander einiger zu sein in in der Auslegung. Je größer die Größe, umso mehr cm umfasst sie oft. Deshalb ist bei einer 52 mehr Passformspielraum als bei einer 40. Schön, dass das bei Deiner Größe für Dich gut einzuschätzen ist.

  16. Liebe Ines,
    Dein Post spricht mir aus dem Herzen. Zum einen, weil ich genervt bin, dass die Größen, oft vom selben Hersteller, so unterschiedlich ausfallen. Zum anderen, weil ich dieses Versteckspiel mit den Größen tatsächlich albern finde. Eine Kleidergröße sagt weder etwas über Stil noch über Schönheit aus. Ich trage Gr. 42/44 und XL und wenn es passt auch XXL. Das gestreifte Kleid von neulich hat Kleidergröße 44/46 und ist offenbar für eine A-Figur geschnitten, schmale Schultern, weit am Bauch, was mir entgegenkommt. Mir wurde berichtet, es gibt Läden, die im EG die kleinen Größen bis 38 anbieten. Wer Gr. 40 und mehr hat, muss eine Treppe höher oder tiefer. Wird wohl nicht daran liegen, dass sie den “Dicken” etwas Bewegung verschaffen wollen?
    Liebe Grüße
    Sabine

    • “Eine Kleidergröße sagt weder etwas über Stil noch über Schönheit aus.” … und über den Charakter auch nicht …

      Von der Größenverteilung im Laden habe ich noch nicht gehört. Wer macht das? Antwort gerne per E-Mail, falls Du es nicht veröffentlichen möchtest. Danke!

  17. Deine Entscheidung, auf Größe 36 zu verzichten, halte ich für korrekt.
    Bekleidung, die einen Tick zu eng ist, macht einen automatisch fülliger.
    Ich wusste gar nicht, dass Größe 36 ein Mythos wäre. Ich dachte, die hungern sich alle auf 32/34 runter?
    LG
    Sabienes

    • Ist vielleicht eine Generationsfrage. Einige Damen meiner Familie hielten 36 für maximal akzeptabel (theoretisch … wobei bei meiner Oma auch praktisch … dafür hat sie sich von Milchsuppe und Zwieback ernährt …).

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