Ich will keinen Rabatt!

Daumen runter

Pre Sale – Mid Season Sale – After Saison Sale

  • 25 % Rabatt auf alles!
  • Nur für kurze Zeit: 10 € sparen!
  • Portofrei Aktion nur bis zum … (im August auf einem Herbstkatalog)
  • Frühbesteller-Rabatt – 10 % bis zum … (mitten im Sommer auf einem Herbstkatalog)
  • 10 % auf neue Herbsttrends
  • 10 € Gutschein und kostenfreie Lieferung bei einem Einkauf ab 50 €

Im Moment kommen täglich neue Herbstkataloge auf den Markt und viele Modeanbieter locken bereits bei der ersten Präsentation der Ware mit Preisnachlässen. Warum? Kaufen Deutsche nur noch, wenn sie durchgestriche Preise, das Wort Sale oder Rabatt sehen?

Liebe Anbieter!

  • Ich möchte betriebswirtschaftlich und moralisch sauber kalkulierte Preise bezahlen.
  • Versandkosten bezahle ich gerne, weil sie dann nicht in jedem Teil eingepreist sind. Wenn ich zehn Teile bestelle, fallen sie nur einmal an. Bestelle ich zehn Teile, die mit Versandkosten auf jedem Teil kalkuliert sind, zahle ich de facto viel mehr, nur sehe ich es nicht direkt.
  • Falls ab einer gewissen Bestellhöhe keine Versandkosten mehr anfallen, finde ich das O.K. als Rabatt wegen der zu erwartenden Umsatzhöhe. Ab einem gewissen Umsatz darf der Anbieter mich gerne an seinem Gewinn beteiligen. Das gleiche gilt für Rabatte wie kaufe 3, zahle 2. Mehr Umsatz in einem Schwung verursacht weniger Nebenkosten und davon können Verkäufer und Käufer profitieren.
  • Wenn am Ende der Saison einzelne Ware reduziert wird, weil sie sich nicht wie kalkuliert verkauft hat, finde ich eine konkrete Preisreduktion angemessen. Für den Fall, dass Saisonware verkauft werden soll, um das Lager zu räumen, mache ich auch gerne ein Schnäppchen.

Nach dem Sale ist vor dem Sale

Ansonsten fühle ich mich dumm, wenn ich Ware zum vollen Preis kaufe. Der Anbieter kann doch nicht wollen, dass alle auf den Rabatt warten und nur absolute Randgrößenträger zum vollen Preis kaufen, weil die Ware sonst weg ist, oder?

Was denkst Du zur Rabattpreispolitik? Kaufst Du zu Originalpreisen?

39 Gedanken zu „Ich will keinen Rabatt!

  1. Sehr richtig, alles was Du schreibst! Mit geht das so auf den Keks, dass man immer so verführt werden soll zum Schnäppchen. Bin da nämlich auch ein Opfer. Vor allem offline. Mich ärgert es , wenn ich ein Teil zum regulären Preis kaufe und 2 Tage später kommt die 30 oder 50% Reduzierung.. mitten in der Saison! Dann fühlt man sich doch vera…t! Also in das Teil die von mir ausgegebenen 69 Euro nie wert war. Entwertet alles, dieser Vorgang. Das ist wohl aber der Lauf in diesen System, sieht man sich einmal um. :-/

    • “Entwertet alles” hast Du treffend formuliert.

      Genauso ist es – man ärgert sich, kaum dass man gekauft oder bestellt hat. Konkretes Beispiel: Ich habe vor zwei Wochen offline vergeblich nach einem passenden T-Shirt gesucht. Es passte von unzähligen nur eins und das war in meiner Größe nicht in einer zu mir passenden Farbe da. Bei einem meiner bevorzugten Onlineshops habe ich ein passendes Modell in gleich drei für mich schönen Farben (Gelb, Marineblau und Wolle) gefunden und bestellt.

      Originalpreis: 25 Euro plus Versandkosten

      Reduziert am Bestelltag auf 20 Euro plus Versandkosten
      Rabattcode im Onlineshop gefunden: 10 Euro Rabatt und versandkostenfreie Lieferung ab einem Bestellwert von 50 Euro. Passt, bestellt.

      Am nächsten Tag kommt eine Werbekarte des Anbieters per Post bei mir an mit einem Rabattcode für 25 % auf alles (Versandkosten fallen online 3,95 an an). Mein erster Gedanke war: Mist, 25% Rabatt sind viel mehr! Letztlich hätte ich bei diesem Angebot nur 1 Euro mehr gespart, aber alleine das schlechte Gefühl bleibt schon.

      Besonders „schön“ finde ich bei solchen Rabattaktionen den Hinweis, dass eine nachträgliche Gutschrift oder Verrechnung mit offenen Rechnungen nicht möglich ist. Wenn der aktuelle Code viel besser ist, schickt man also besser die mit dem schlechteren Code oder zum Originalpreis bestellte Ware zurück (in diesem Fall sind Retouren für den Besteller kostenlos) und bestellt die Ware mit dem besseren Code neu. Bisher habe ich das nicht gemacht, ab einem gewissen Betrag wäre ich aber auch irgendwann bereit dazu. Eine Freundin macht das schon für 10 Euro Ersparnis.

      Wahnsinn für die Umwelt und den Hersteller, für den Retouren einfach nur eins sind: teuer. Und wieder die Frage: Kann das so gewollt sein?

  2. Lustigerweise ist man mittlerweile schon so an den Dauersale gewöhnt das es einem komisch vorkommt den Normalpreis wo zu kaufen, was ich aber dennoch rglm mache.

    Denn mein Kleiderkasten bestimmt wenn ich etwas neues brauche und nicht die Werbung ;) Hat aber auch gedauert bis ich dorthin gekommen bin, und immer klappt es auch nicht 100% ^^

    LG
    Anna

    • Das Dein Kleidersortiment den Kaufzeitpunkt bestimmt und nicht die Werbung, ist eine weise Entscheidung. Ab und an kann man mal antisaisonal etwas auf Vorrat kaufen, aber Käufe nach Bedarf sind viel sinnvoller. Wenn Du dadurch weniger kauftst, gibst Du am Ende weniger Geld aus, obwohl keine Sale-Saison ist.

  3. Die Kataloge landen bei mir meistens sofort in der Tonne. Wenn, dann kaufe ich wirklich reduzierte Ware, die man am Ende der Saison bis zu 50% reduziert bekommt. Ansonsten kaufe ich zu normalen Preisen. Nur nicht im Versandhandel, bei dem die Preise nach Größen gestaffelt sind. Das ist absolut nicht mehr zeitgemäß. Mich ärgert es auch, dass die Preise schon zu Beginn der Saison teilweise so drastisch reduziert werden.

    Liebe Grüße Sabine

    • Wenn die Kataloge in der Tonne landen, bestelle sie doch vielleicht besser ab? Welche, die ich nicht lese oder nicht für Kundenberatungen als Beispiele brauche, habe ich alle abbestellt. Spart den Gang zum Altpapiercontainer und schont die Umwelt.

      Die gestaffelten Preise finde ich schon immer unpassend. Wenn die Ware mir gefällt, kaufe ich sie aber trotzdem.

  4. Guten Morgen Ines,
    die Rabattpreispolitik finde ich einfach nur noch pervers.
    In manchen Läden (und im online-Handel sowieso) hat man oft das Gefühl als wäre jeden Tag Weihnachten in Form vieler Rabatt-Geschenke.
    Wen wundert da noch das Verhalten einiger Kunden, die mit Blick auf die neue Ware gleichzeitig fragen, wann diese denn reduziert wird.
    Oder von denen ich in leicht gehässigem Unterton gesagt bekomme, als Verkäuferin könnte ich da nicht mitreden, schließlich bekomme ich ja Mitarbeiterrabatt.
    Ich kaufe Ware andernorts ja schließlich auch zum Originalpreis und das sogar gerne, denn die “Rabattitis” hat bereits Überhand genommen und was die Verbraucher auf den ersten Blick freut, wird auf Dauer die wirtschaftliche Basis des Handels untergraben.

    Abgesehen davon kann auch Rabattshoppen zur Droge werden – sie wirkt nur kurzfristig, doch mit zunehmendem Gebrauch wächst die Abhängigkeit, der Entzug wird immer schwieriger und gespart hat man am Ende nichts, sondern mehr ausgegeben als man wollte.
    Less is more ;-)

    • Die Frage, wann die neue Ware reduziert wird, habe ich mir im Kopf auch schon gestellt, aber noch nie laut auszusprechen gewagt. Sie liegt einfach auf der Hand bei der Dauer-Sale-Preispolitik.

      Dass Kunden Dir Deinen Mitarbeiterrabatt neiden, finde ich unglaublich. Zum einen ist bekannt, das angestellte Verkäuferinnen nicht im Hochlohnsegment liegen – anteilig ist für die eine oder andere Kundin in Bezug auf ihr Gehalt die Ware viel billiger als vermutlich für Dich. Zum anderen bist Du ein Repräsentant des Unternehmens, auch in Deiner Freizeit. Dazu gehört zeitgemäße Kleidung. Wenn Menschen aus dem Umfeld Deine neue Bluse aus dem Laden toll finden, kaufen sie sich die vielleicht auch dort.

      Dazu kommt oft noch, dass Verkäufer für die Arbeit Kleidung selbst kaufen müssen, die sie sonst nie tragen würden, zum Beispiel wenn die Vorschrift Schwarz-Weiß lautet. Da nützt es dann auch nichts, dass die Kleidung vergünstigt gekauft werden kann, wenn es Arbeitskleidung ist (die meiner Ansicht nach dann der Arbeitgeber stellen sollte).

      Was hast Du für Bekleidungsvorschriften im Geschäft?

    • P.S.
      Mir sagte eine Verkäuferin in einem superteuren Laden mal, dass es total schwer wäre für sie, sich adäquat zur Kundschaft und dem Warenangebot zu kleiden, weil das Sortiment so hochpreisig war, dass selbst Mitarbeiterrabatt die Teile nicht bezahlbar machten für die Frau. Das kann auch nicht im Sinn des Betreibers sein. Dann muss er entweder mehr bezahlen oder Rabatte geben, die es der Verkäuferin ermöglichen, sich entsprechend zum Ladenimage zu kleiden. Wie siehst Du das?

    • zu Frage1: Wir haben keinerlei Kleidervorschriften, aber der Rabatt soll natürlich zur verbesserten Repräsentation des Hauses im Verkauf und bei Dispositionsreisen dienen.
      Ich kleide mich gerne bei meinem Arbeitgeber ein, es gibt dort Markenmode für jeden Geldbeutel und ich freue mich, wenn eine Kundin ein neues Teil an mir toll findet und es kauft oder wenn ich bei privaten Einladungen danach gefragt werde.

      Zu Frage 2:
      Auch bei einem hochpreisigen Sortiment kann man sich adäquat zur Kundschaft und dem Warenangebot kleiden, hochwertige Basics (Hose, Blazer, Rock, etc.) kann man wunderbar mit günstigeren shirts, Oberteilen oder Accessoires in der jeweiligen Trendfarbe kombinieren und als Verkäuferin sollte man kleidungstechnisch gesehen sowieso immer im Laden ein ganz klein wenig “unter dem Kunden” bleiben, das schadet nie. :-)

  5. Mir geht es genauso wie Dir, liebes Ines. Es nervt mich, ständig von Sale-Aktionen umzingelt zu sein. Ich kaufe zu Beginn der jeweiligen Saison, weil es da häufig die schönste Bekleidung/Schuhe und die beste Auswahl gibt. Gegen einen Schlussverkauf zum Saison-Ende habe ich nichts einzuwenden. Da schaue ich gerne mal und gelegentlich wandert dann noch ein Teil in meinen Kleiderschrank. Will man mit den ständigen Sale-Aktionen die Outlet-Shopper in die Innenstädte locken? Das wird vermutlich nicht gelingen. LG Caro

    • “Will man mit den ständigen Sale-Aktionen die Outlet-Shopper in die Innenstädte locken?”

      Guter Gedanke, vielleicht steckt das dahinter. Aber ich denke auch, dass das nicht gelingen wird.

      Dabei fällt mir ein, dass der Anbieter, bei dem Du ein Strickkleid im Auge hast, auch so ein Kandidat für Rabatte kurz nach Saisonstart ist. Wenn man aber in eine Farbe verliebt ist, würde ich sie trotzdem gleich kaufen, denn ausgerechnet die ist dann vielleicht trotz kleiner oder mittlerer Größe nicht mehr. Da hilft dann nur, dass Kleid – oder was auch immer – möglich schnell zu tragen, damit man es vor der Reduktion, wenn es dann noch zu haben wäre, schon getragen hat und weiß, dass es schön war, es bereits gehabt zu haben.

  6. Du hast so Recht! Eine der ersten und wichtigsten Lektionen, die ich von meinem Vater gelernt habe, als ich meinen ersten eigenen Online Shop eröffnet habe: “Nicht dauernd Rabatte geben, sonst warten die Leute darauf und haben das Gefühl, dass der normale Preis überteuert ist.” :)

    • Du hast so Recht! Eine der ersten und wichtigsten Lektionen, die ich von meinem Vater gelernt habe, als ich meinen ersten eigenen Online Shop eröffnet habe: “Nicht dauernd Rabatte geben, sonst warten die Leute darauf und haben das Gefühl, dass der normale Preis überteuert ist.” :)

      Guter Vater! Mir hat man bei Geschäftsgründung den Rat gegeben, keine Eröffnungsrabatte zu geben, weil das zeigt, dass ich keine Erfahrung habe. Im Beratungsgeschäft ein wichtiges Argument! Dein Vater hat völlig Recht, denn genau das entsteht im Kopf bei den Dauerangeboten.

      Deshalb gibt es bei mir bei image&impression keine Preisnachlässe auf feste Angebote, sondern jährliche Arrangements https://www.imageandimpression.de/konditionen/arrangements/ , bei denen es eine Art Mengenrabatt gibt, weil mehr als ein Beratungsteil gebucht wird oder mehrere Personen in einem Termin beraten werden. Das spart mir die zweite Anfahrt mit Fahrtkosten und Zeitaufwand .Ich habe weniger Kosten – davon dürfen meine Kunden profitieren.

      Was für einen Onlineshop hattest Du?

  7. Hm … – bin ein wenig zwiegespalten, denn einerseits nerven mich diese ewigen (evtl. auch mal Schein-) Reduzierungen bzw. die ständigen E-Mails dazu auch mächtig, andererseits springe ich schon ziemlich auf Angebote an und kaufe ungern zum Originalpreis.

    Auf die Idee, dass Versandkosten in die Produkte eingepreist wurden, bin ich bis gerade eben noch gar nicht gekommen, … tse.

    Die “buy 3 get one for free”-Angebote gibt es in Großbritannien ganz oft – finde ich super. Hier sehe ich die selten. Aber ich shoppe ja auch selten in Geschäften. ;)

    LG
    Gunda

    • Wenn Du weniger reduziert und weniger Dinge kaufen würdest, würdest Du vermutlich in der Summe weniger Geld ausgeben. Aber wärst Du dann glücklicher? Vermutlich nicht. Ist doch schön, wenn sich wenigstens jemand daran erfreut.

      Irgendwer muss die Versandkosten zahlen, die Kuriere machen das nicht umsonst – auch nicht für Großversender …

      Diese 3 für 2 Angebote kenne ich primär für T-Shirts im Versandhandel bei zwei Shops, in denen ich kaufe. Wenn einem das Modell gefällt und es eine breite Farbenauswahl gibt, nehme ich gerne in Anspruch.

  8. Interessante Diskussion. Online-Shops überbieten sich ja geradezu in Sales.
    Für mich war von Anfang an klar, dass das nicht unser Geschäftsprinzip sein kann. Bei da sempre gibts reelle Preise, die meist eh im Preissegment leicht unter der Konkurrenz liegen. Und diese Preise sind stabil und es muss sich niemand ärgern, gerade einen Preisnachlass verpasst zu haben. Ausnahmen bilden nur Waren als Sonderangebote, die haben zwar keinen Makel haben, aber schon etwas länger darauf warten von Kunden noch entdeckt zu werden. Oder es gibt einmalig eine Aktion wie zu unserem 10. Shop-Geburtstag letztes Jahr, die von unseren KundInnen dann auch sehr gut angenommen wurde.
    Ebenso erhöhen wir auch nicht sofort unsere Preise, wenn die Lieferanten sie erhöhen, sondern sind da auch sorgsam und versuchen die alten Preise möglichst lange zu halten.
    Aber: Qualität hat einfach ihren Preis.
    Ich bin sehr froh, dass unsere KundInnen das auch so sehen und freue mich jeden Tag darüber solch einen schönen Shop und so nette KundInnen zu haben!
    Liebe Grüße von Sieglinde

    • Beim Schreiben des Beitrags habe ich an Euren Shop gedacht, denn Ihr macht es richtig aus meiner Sicht. Einzelne konkrete Reduktionen und mit Bedacht mal eine begrenzte Aktion mit Grund, z.B. dem Geburtstag. Ich finde auch Eure Versandkostenpolitik richtig. Allerdings weiß ich, dass eine Bekannte bei Eurer Konkurrenz mehrere Tücher (über die Jahre) gekauft hat, weil sie den gleichen Preis ohne Versandkosten dort bezahlt hat. Einige Leute gucken so auf den Euro, dass ihnen auch egal ist, dass sie damit die Konkurrenz einer Netzwerkfreundin der Bekannten fördern. Das ärgert mich, aber ich kann da nichts machen. Es reicht schon, was ihr an Retourenkosten übernehmt.

    • Versandkosten sind immer ein Thema.
      Wir haben unsere seit Jahren nicht mehr erhöht, obwohl die Kosten längst schon gestiegen sind und die Versandkosten nie decken. Aber natürlich muss das die Kunden nicht interessieren. Das versteh ich schon.
      Ich finde es so schön, dass Du unser Geschäftskonzept mit vor Augen hattest bei Deinem Post und es gut findest. Danke Dir herzlich dafür!

  9. Ein Thema, das mir auch immer wieder unverständlich ist – früher gab es einmal einen Sommerschlussverkauf und einen Winterschlussverkauf und vielleicht irgendwann mal eine Aktion. Aber dieser Dauer-Sale und die ständigen Rabattaktionen sind einfach nicht nachvollziehbar – da frage ich mich oft, ob die ursprünglichen Preise von vorneherein überteuert sind, sodass gleich ein Rabatt angeboten werden kann. Wenn etwas nicht vergünstigt angeboten wird, dann bekommt man mittlerweile doch bereits das Gefühl, dass man zu teuer kauft. Dies trifft jedoch nicht nur auf Kleidung, sondern auch auf andere Bereiche zu. So habe ich vorgestern einen Druckertoner gekauft und ab heute gibt es plötzlich einen Rabatt von 25 %.
    Alles Liebe

    • Boah, bei dem Toner hätte ich mich auch geärgert!

      Ich denke, die Preise sind so überzogen, dass sie dann in der Gesamtkalkulation mit den Rabatten aufgehen. Täten sie das nicht, wären alle Händler pleite.

  10. Das ist doch alles der Wahnsinn…und ich habe und bin das wirklich ziemlich satt. Es tangiert mich zum Glück nicht mehr und ich kaufe meine Mode dann, wenn es auch passt und ich sie benötige. Alles andere ist mir zu anstrengend.

    Sei lieb gegrüßt…
    Doreen

    http://www.hedmee.de

    • So halte ich es auch – abgesehen von antisaisonalen Schnäppchen, die eben wirklich durch die Reduktion enstehen, weil das Lager für die neue Saison geräumt werden muss. Da kaufe ich mir dann auch im Herbst mal Sommerloafer, weil ich weiß, dass ich die eh regelmäßig auftrage.

  11. Liebe Ines,
    ich werde auch gerade zugemüllt mit solchen “Sonderangeboten” – und das, obwohl ich schon so viele Kataloge und Newsletter abbestellt habe. Nur noch die Anbieter, bei denen ich meine Biö-Öko-Wichtig-Sachen kriegen kann, und selbst da … Wobei ich gestehen muss, manches Teil bei Naturkleidungsanbietern (z.B. mein Merinowollkurzmantel) habe ich nur gekauft, weil minus 25 Prozent dann doch leistbarer war als der Normalpreis. Zuweilen warte ich auf den Sale, und wenn DANN ein Stück, das mir vorher gefallen hat, aber sehr hochpreisig war, noch in meiner Größe zu haben ist, schlage ich doch zu. Im Moment habe ich aber überhaupt keine Lust auf Kledungskauf. (Wird sich wieder ändern, wie es sich schön öfter mal geändert hat ;-))
    Dank dir sehr für deine lieben Zeilen zum 70erfest, ja, Edi darf mir durchaus auch mal die Show stehlen – ich finde ihn auch sehr schick in dem Look ;-))
    Herzlichst samt Paulekraulern, die Traude

    • Klar habe ich das bei Einzelteilen auch schon ausgenutzt. Meinen blauen Wintermantel hätte ich nie im Leben zum Originalpreis gekauft. Der war zum weniger als halben Preis immer noch hochpreisig genug. Das sind dann eben echte Schnäppchen – und nicht Dauerrabattwahn.

    • PS: Noch vergessen, dir auf deine Frage aus dem vorigen Kommentar zu antworten: “Was macht der Orthopäde mit dem Fersensporn?” – Ich bekomme eine Stoßwellentherapie. Die hat Edi auch auf beiden Füßen hintereinander bekommen, und bei ihm hat sie nach 6 Behandlungen perfekt gegriffen. Bei mir war’s am rechten Fuß nach 3 Behandlungen gut, aber am linken, der von Anfang an der schlimmere war, habe ich heute die achte Behandlung bekommen und es tut sich nichts… Bzw. ich glaube, jetzt ist es besser, aber ein paar Tage später ist es genauso heftig wie zuvor.
      Und habe ich dir schon auf deine Frage geantwortet, ob wir Schmuckkörbchen im Garten haben? Ja, haben wir – aber die Blüten sind schon vertrocknet…
      PPS: Weniger als 50 % für ein schönes Stück, das lohnt sich auf jeden Fall. Hast du das Thema Rabattwahn aufgegriffen, weil es dir heuer massiver vorkommt als in den vergangenen Jahren? Mir kommt es nämlich so vor – vielleicht wirkt sich ja auch aus, dass doch nicht mehr so viel gekauft wird und die Shops auf ihren Waren sitzen bleiben? Das wäre dann ja irgendwie auch mal ein gutes Zeichen…
      Schönen Abend noch! XOX

    • Nein, der Rabattwahn ist für mich der gleiche wie jeden Herbst und Frühling. Es hat mich nur noch mehr genervt als sonst.

  12. Haha, wer kennt das nicht?
    Man kauft sich ein schönes neues Teil zum vollen Preis, sieht es einige Wochen später im Sale… und kommt sich irgendwie auf den Arm genommen vor. Gleiches gilt, wenn Onlineanbieter täglich ihre Preise neu kalkulieren – heute kostet das Handy 350€, morgen sind es auf einmal 500€, je nach Angebot und Nachfrage. Schrecklich. Ich versuche, mich nicht davon verrückt machen zu lassen, Sachen dann zu kaufen wenn ich sie brauche und sie mir wirklich gefallen, und mich über Schnäppchen zu freuen, wenn ich unerwartet über sie stolpere :)
    Grüße
    Nessa
    https://ichdupasst.blog

    • Wie krass das bei Elektroniksachen bei großen Online-Shops mit den wechselnden Preisen, habe ich erst beim letzten Smartphonekauf so richtig mitbekommen. Ich wollte aus steuerlichen Gründen ein paar Tage mit dem Kauf warten, um es erst in diesem Jahr zu verbuchen. Was habe ich gezittert und am Ende auch etwas mehr bezahlt. Und ich dachte bis dahin, moderne Technik würde nur im Preis verfallen. Aber so ist es nicht.

  13. Erst letztens habe ich mich über dieses Thema mit meinem Mann unterhalten.
    Dieser Billig-, Angebots- und Schnäppchenwahn regt mich auf.
    Im Briefkasten permanent Werbeprospekte mit Superwahnsinnsschnäppchenpreisen. In den Geschäften ständig Sale, Rabatt, Aktionen.
    Im Postfach täglich neue Sparangebote.
    Man wird regelrecht überflutet. Alles muss billig sein. Nix ist mehr etwas wert.
    Ich bin kein Gutverdiener und muss auch sparen, wenn ich mir etwas kaufen will. Aber ich bin gern bereit, anständige Preise für anständige Waren zu bezahlen.
    Ich habe auch nichts dagegen, 20% auf meinen Einkauf ab z. Bsp. 40€ zu erhalten oder 3 zum Preis für 2. Aber bitte alles in Massen.
    Es ist ein permanenter Werteverfall ( leider nicht nur bei Waren, sondern auch bei Umgangsformen usw.)

    • Je weniger Geld man hat, um so wichtig ist es, mit Bedacht zu kaufen und Sachen, die von guter Qualität sind. Da verführen die ewigen Rabatte zu viel größeren Ausgaben in Summe, als man ausgeben würde, wenn man nur nach Bedarf kauft.

  14. Ich bin für Sale Schilder wenig empfänglich und nehme dann lieber dass, was mir am besten passt. So geschehen vorgestern bei dem Kauf von zwei Hosen für den Sport. Ich schleppte alles, was mir gefiel, in die Kabine, sofern der Preis meinen Vorstellungen entsprach. Dann habe ich durchprobiert und mich letztlich für zwei nicht reduzierte Hosen entschieden, in denen ich mich wohl fühle.
    Allerdings freue ich mich, wenn etwas weniger kostet, als ich bereit gewesen wäre zu zahlen. Passiert manchmal, wenn hochwertiges reduziert wird und ich plötzlich darüber stolpere oder etwas im Auge hatte und es mehr reduziert wurde, als es für meine Kaufentscheidung nötig gewesen werde. Insgesamt überlege ich meine Käufe meist gut.
    Meiner Meinung nach werden viele Dinge direkt für den Sale produziert: billig und minderwertig. Das war schon immer so, früher halt 2 Mal im Jahr, jetzt permanent.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Oh ja, die Ware, die früher schon mit den Etiketten mit den roten Reduktionen fertig gedruckt in den Laden kame, kenne ich auch noch. Das ist zwar inzwischen verboten, aber es würde sich auf Dauer sicher nicht rechnen, hochwertige Sache in der Menge zu verramschen.

  15. Ich überlege mir vor einer Saison, was ich tragen möchte. Was ich Schrank habe, was ich ergänzen will. Und kaufe Primär bei den selben Marken. Und in aller Regel zum Originalpreis. Laden- und Onlinepreis ist da aber identisch.

    Manchmal, aber wirklich selten, auch was im Pre-Sale für Stammkunden, wenn mir der Originalpreis zu hoch war.

    Und ganz selten mal was im Sale, wenn der Winter oder Sommer einfach mal länger dauert. Ich habe alle Newsletter, bis auf ein paar wenige, abbestellt. Kataloge bekomme ich seit Jahren so gut wie keine mehr.

    Ich bin mehr so der Einzelkäufer. 3 kaufen, 2 zahlen ist jetzt nicht so mein Wetter.

    LG Sunny

    • Die Newsletter habe ich auch ausnahmslos abbestellt. Die nerven nur und Rabattcodes findet man ggf. auch im Netz. Kataloge lasse ich nur ausgewählte kommen. Um Komplettlooks zu sehen, finde ich die schön.

  16. Mein Bedarf ist zum Glück nicht so groß. Das Meiste trage ich auf. Und ich kaufe, wenn überhaupt etwas preislich Herabgesetztes nur zu den vor Jahren auch üblichen Sommerschluss- oder Winterschlussverkaufszeiten. Aber nicht die eigens dafür eingekauften Sachen, die meist von sehr schlechter Qualität sind.

    So billig kann man keine vernünftige Kleidung produzieren, das geht immer zu Lasten von irgendwelchen Menschen und daran möchte ich ich nach Möglichkeit nicht beteiligen. Daher ist mir diese immer mehr Habenwollenmentalität zutiefst zuwider!

    Apropos Tonne … ich habe schon diverse Male Kataloge abbestellt, doch immer wieder versuchen die es … wenn eine gewisse Zeit verstrichen ist und manche Konzerne, denen viele Versandhäuser gehören, schicken dann eben andere Kataloge – echt frech! Wir sind natürlich auch häufig umgezogen und das ist dann wohl eine – gewisse – Ausrede für solche Firmen …

    Liebe Grüße
    Sara

    • Dass mit der nicht ganz glückenden Abbestellung von Katalogen kenne ich. Ich mache das inzwischen immer telefonisch, selbst wenn es kostenpflichtige Nummer sind, was mich natürlich ärgert. Aber so klappt das besser.

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