Es ist amtlich: Ich bin alt

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Ines Meyrose – Ü40 Bloggerin – Portrait – Silhouette Racing Collection 5502 randlose Brille als Lesebrille in der Farbe cotton-taupe mit individualisierter Gläsergröße

Sonntag ging es bei meiner Murtaugh-Liste auch schon ums Alter … und jetzt das: Die Altersweitsichtigkeit hat zugeschlagen. Ich bin seit August Besitzerin einer Lesebrille. Es fing damit an, dass ich im letzten September bei einer dunkelblauen Hose ein Etikett, das mit dunkelblauem Faden eingenäht war, abends in schlechtem Kunstlicht lieber nicht abgetrennt habe, weil ich auf einmal kaum noch etwas von der Naht erkennen konnte.

Am nächsten Morgen bei Tageslicht konnte ich den Faden wieder problemlos erkennen und das Etikett unfallfrei entfernen. Ich entferne fast alle Etiketten, weil sie mich entweder kratzen oder anderweitig stören. Eine Augenprüfung ergab, dass die vorhandene leichte Kurzsichtigkeit die beginnende Altersweitsichtigkeit ausgleicht.

Im November konnte ich bei einer Make-up-Beratung auf einem Lippenstift die klein gedruckte Farbbezeichnung nicht mehr lesen. Die Kundin war kreativ und hat sofort das Wort fotografiert und wir konnten es in der Vergrößerung am Smartphone beide bestens lesen. Eine gute Lösung für den Übergang, aber nicht auf Dauer.

Der Ruf nach einer Lesebrille wird lauter

Der Diogenes-Verlag gab mir mit seiner typischen Schrift den Rest. Im Sommer habe ich den neuen Brunetti (belanglos) und den aktuellen Bruno Chef de Police (unterhaltsam) in Papierform gelesen, weil ich die Bücher von einer Freundin ausborgen durfte. Ich kaufe ansonsten nach Möglichkeit nur noch E-Books, die mir vor Kurzem in normaler Schriftgröße keine Probleme bereitet haben.

Die Schrift der gedruckten Diogenes-Bücher war so anstrengend zu lesen, dass ich mit Kopfschmerzen und bleierner Müdigkeit vom Lesen belohnt wurde. Da war klar: Es nützt nichts, nächsten Sommer werde ich diese Bücher gar nicht mehr lesen können und dann kann ich das Thema lieber gleich angehen.

Kassengestell?

Von außen betrachtet finde ich es nicht schlimm, eine Brille zu tragen. Ich sehe sie als Accessoire. Von innen betrachtet nervt es mich, weil mich jegliche Brille haptisch stört. Außerdem ist es ein teurer Spaß, bei dem ich nicht verstehe, wie der aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen werden konnte, denn ohne Brille kann ich nicht arbeiten und ohne Arbeit nicht die hohen Krankenkassenbeiträge bezahlen. Mindestens den Satz für einfache Gläser und Gestell müsste die Krankenkasse aus meiner Sicht übernehmen. Aber das ist ein anderes Thema.

Ines Meyrose – Ü40 Bloggerin – Portrait – Silhouette Racing Collection 5502 randlose Brille als Lesebrille in der Farbe cotton-taupe mit individualisierter Gläsergröße

Weil mir bei Brillen gerade auf der Nase alles zu viel ist, habe ich mich für diesen zarten Hauch von Nichts von Silhouette entschieden. Dass es eine randlose Brille werden sollte, war vorher schon klar. Wenn zuerst die Fernsichtbrille an der Reihe gewesen wäre mit einem Update, hätte ich dafür dieses Gestell aus leichtem Titan gewählt.

Das Brillengestell in den Farben cotton-taupe ist so dezent, dass es zu allen Kleidungs- und Schmuckstücken in meinem Sortiment passt. Die Glasgröße wurde nach meinen Vorstellungen angepasst. Ich hoffe, dass ich sie weder verliere noch zerstöre, so dass ich lange Freude an dem Gestell habe. Damit die Modemathematik aufgeht, muss ich das Brillengestell lange verwenden. Mit Brillen ist es wie bei Dessous: Je weniger dran ist, umso teurer sind sie.

Sonnenbrillenupdate

Ines Meyrose Portrait - Sonnenbrille ROUNDTEN mit Korrekturgläsern

Und wenn man schon mal beim Optiker ist: Nach gut sechs Jahren darf es dazu eine neue Sonnenbrille mit Ferngläsern sein. Seit 2012 hat sich mein Gesicht deutlich verändert und eine aktuelle Brille war fällig. Wenn ich schon ständig die gleichen einigermaßen zeitlosen Sachen trage, brauchen meine Accessoires ab und an ein Update, damit ich zeitgemäß und nicht zu langweilig aussehe. Das Gestell ist von ROUNDTEN, die Gläser sind Korrekturgläser.

Wie oft gönnst Du Dir neue Brillengestelle?

42 Gedanken zu „Es ist amtlich: Ich bin alt

  1. Fesch, die neue Brille auf Dir alten Frau :-).
    Auch die Sonnenbrille!
    Ich war auch grad erst zur jährlichen Augenuntersuchung und darf noch meine – vier!! – Brillen von vor 2 Jahren weitertragen. Obwohl ich mir schon für die Ferne noch eine neue überlege, das Gestell gefällt mir nicht mehr.
    Auch ich finde übrigens, dass die Krankenkassen etwas so Wesentliches wie eine Brille finanzieren müssten. Bei den derzeitigen Überschüssen sowieso.
    Aber ich bin schon eine Stufe weiter als Du: Ich habe derzeit die Probephase für ein Hörgerät!
    Da musst Du nochmals einiges drauflegen für gute Qualität. Mein Sparschwein zittert schon….
    Herzliche Grüße von Sieglinde

    • Oh je, an ein Hörgerät habe ich noch gar nicht gedacht … das ist bestimmt sturzteuer. Zahlt die Kasse davon etwas?

  2. Ich kann Brillen auch nicht leiden und empfinde sie als äußerst störend! Ich brauche meine (bislang) zum Glück nur zum Autofahren und da habe ich mich dran gewöhnt. Die Brille, die ich jetzt habe, liegt schon seit ca. 10 Jahren in der Ablage im Auto. Vorher hatte ich jahrelang eine, auf die sich mein Hund Schrödi (der ist schon nicht mehr unter uns) mal draufgesetzt hatte und die dann richtig schief auf der Nase saß. Ihren Job hat sie trotzdem gemacht. :D

    • Gute Lösung, die Brille dann gleich um Auto zu lassen. Wenn die Gläser noch passen, bist Du ja sehr sparsam! Meine aktuelle Fernbrille werde ich wohl so auch noch einige Zeit verwenden, weil ich sie auch nur noch zum Autofahren aufsetze.

  3. Hach, ich musste doch tatsächlich schmunzeln. Ja, ja, wir kennen das. Auch ich bin ganz stolzer Besitzer einer Lesebrille und muss gestehen, dass ich das sehr mag. Kein Kopfweh mehr und das ranzoomen hörte plötzlich auch auf. Meine ist nun auch schon 3 Jahre alt und ich merke langsam, dass es wohl doch mal wieder Zeit für eine Kontrolle sei. Bin mal gespannt, wann aus Lesebrille eine Immerbrille wird :-))))

    Sei ganz lieb gegrüßt,
    Doreen

    • Mein Optiker hat mir vorhergesagt, dass diese erste zwei Jahre passen wird und ich dann eine Gleitsichtbrille haben wollen werde, weil ich dann im Alltag auch für Kleinigkeiten die Lesebrille brauche werde und nicht nur zum Dauerlesen ohne Kopfweh und kleine Details. Lass Deine Werte vielleicht dann auch jetzt mal checken.

  4. Ich habe mich, als es soweit war, gleich für eine Gleitsichtbrille entschieden. Bei geringen Werten gewöhnt man sich besser und schneller daran.

    Deine Brille steht Dir hervorragend, als wenn Du schon immer eine trägst. Sieht nicht verkleidet aus.

    Meine zwei Brillen sind auch von Silhouette, die Gestelle sind alle super leicht und von toller Qualität.

    Durch die Medikamente und das Alter ändern sich jetzt meine Werte recht schnell, theoretisch bräuchte ich jedes Jahr eine neue, was ich mir aber nicht leisten kann, da ich nur zu einem richtigen Optiker gehe.

    Liebe Grüße,
    Moppi

    • Was den Optiker angeht, sind wir uns einig: Brillen werden nur vor Ort gekauft und angepasst. Alles andere kann nicht zu einem optimalen Ergebnis führen. Probegläser wegen der individuellen Form gibt es sicher auch nur vor Ort, denn die können nur persönlich perfekt entworfen werden.

      Ich trage seit 42 Jahren eine Brille – deshalb ist es für mich auch nicht fremd. Es ist nur meine erste Lesebrille. Ungewohnt ist eher, dass sie mal wieder so zart ist nach vier sehr kräftigen Kunststoffgestellen. Ich hatte Anfang der 2000er auch schon mal eine Brille von Silhouette und später drei andere Randlose. Mit der Qualität war ich immer sehr zufrieden. Man bekommt zwar wenig Material für sein Geld, aber es lohnt sich. Deine finde ich auch immer noch sehr schön mit dem Rosegold.

      Sich schnell ändernde Werte sind ätzend bei den Glaspreisen. Zum Glück merkt man meistens erst, wenn man die neue Brille hat, wie viel besser sie ist. Drücke Dir die Daumen, dass es sich stabilisiert – zumindest der Altersfaktor.

  5. Hübsche Brillen hast du dir ausgesucht. Die Krankenkassen machen übrigens betriebswirtschaftlich gesehen alles richtig. Wer nicht gut sieht, kauft sich in der Regel eine Brille – egal ob die Kasse etwas dazuzahlt oder nicht. Eine Verschlechterung der Gesundheit ist durch die gestrichene Kassenleistung nicht zu erwarten. Warum also eine Kassenleistung erbringen?

    Ich wechsle bisher alle zwei bis drei Jahre die Gläser, wenn nötig auch das Gestell. In der Regel brauche ich aber neue Gläser, wenn ich das Gestell noch mag. Blöderweise kosten die Gläser inzwischen ein hübsches Sümmchen im unteren vierstelligen Bereich. Da kommt es auf ein Gestell im Prinzip nicht mehr an und die Kassenleistung würde mich höchstens zum Lachen bringen. Als nächstes ist eine Sonnenbrille mit Gleitsichtgläsern dran. Kostenpunkt: 2000 Euro. Aua.

    • Bei den Preisen wäre eine Minizuzahlung der Kasse wirklich ein Witz. Dass gescheite 3-Zonen-Gleitsichtgläser 600-800 Euro kosten, weiß ich – sie sitzen quasi neben mir ;), aber 2000 Euro? Krass! Aber was tut man nicht alles dafür, um sehen zu können. Und zum Autofahren und Lesen draußen ist eine Sonnenbrille absolut mehr als nur nice to have. Mich ärgern schon die 300 für diese …

  6. Ich finde sie stehen Dir hervorragend die Brillen. Wirklich sehr hübsch. Bei mir ist es langsam auch so weit, ich mogle mich da noch durch. Da ich wegen Kurzsichtigkeit Kontaktlinsen trage, werde ich das ausgleichen können. Aber ich brauche etwa alle 7-10 Jahre einfach eine Brille für nachts, oder eine Linsenpause. Eine neue Brille ist fällig, die alte ist nämlich kürzlich am Bügel gebrochen.
    Liebe Grüße Tina

    • Danke Dir! Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Aussuchen einer schönen neuen.

      Linsen vertrage ich nur tageweise. Meine Augen sind zu trocken dafür. Deshalb nehme ich die nur selten als Tageslinsen.

  7. Ich finde diese Brille steht Dir wunderbar, Ines. Sie unterstreicht, weil sie so filigran ist, Dein feines Gesicht. Was mich an meinen Brillen, inzwischen kam eine Gleitsichbrille zur Lesebrille dazu, am meisten stört, ist, dass ich sie ständig putzen muss.
    Von den Lesebrillen habe ich mir alle 2 – 3 Jahre eine neue gegönnt. Die Gleitsichtbrille sollte länger halten. Warum die Kassen nicht wenigstens einen Zuschlag zahlen, erschließt sich mir auch nicht. Ohne Brille könnte ich schon lange nicht mehr arbeiten.
    Liebe Grüße
    Sabine

    • Danke Dir! Das Putzen nervt mich auch. Das ist bei einer randlosen noch schlimmer. Ich putze sie immer abends vor dem Schlafen, dann ist sie morgens bereit für einen neuen Tag. In der Küche habe ich einen großen glatten Mikrofaserputzlappen, mit dem ich die Herdglasoberfläche nachwische, damit sie keine Streifen hat. Damit geht das Brilleputzen perfekt.

  8. Du bist also alt. So so …. ;-)
    Ich bekam meine erste Lesebrille vor 10 Jahren. Damals probierte ich die neue Lesebrille einer Freundin aus und stellte fest, dass sich auf dem Zifferblatt meiner Uhr Zahlen befinden und keine Striche.
    Inzwischen bin ich in beiden Richtungen Fehlsichtig und zwar ganz ordentlich. Mein Mann meint, dass ein Blindenhund vielleicht billiger wäre.
    Die Brille steht dir sehr gut!
    LG Sabienes

    • Danke Dir!

      Alt ist relativ ;) … fühle Dich gerne weiter jung :) .

      So eine Erkenntnis hatte ich bei der ersten Fernbrille im Alltag: Dächer haben Ziegel und Bäume Blätter – keine glatten Flächen in grau oder grün …

  9. Sehr hübsch Deine Lesebrille. Ich bin gespannt, wie lange Du damit klarkommst. Bis vor ungefähr 7 Jahren konnte ich noch Kontaktlinsen oder Brille ohne zusätzliche Lesehilfe tragen. Dann brauchte ich zusätzlich zu den Linsen eine Lese- und Bildschirmbrille. Das hat mich auf Dauer nicht nur genervt. Als dann weitere Probleme mit den Augen dazu kamen, bin ich auf Gleitsichtbrille umgestiegen. Eine für alles. Damit komme ich bestens klar. Ist allerdings sehr kostspielig.

    Liebe Grüße Sabine

    • Vor der Ausgabe graut es mir jetzt schon … der Optiker hat mir zwei Jahre bis zur Gleitsichtbrille prognostiziert. Mal sehen, ob das stimmt.

  10. Guten Morgen Ines,
    Brillen sind mein Lieblingsaccessoire und nun weiß ich dank dir, wann man alt ist. ;-)
    Da ich aber schon lange eine Korrekturbrille trage, war der Übergang zur Gleitsichtbrille eher fließend (das dürfte so ungefähr vor fünf Jahren mit 52 gewesen sein).
    Und da diese “Rumfummelei” bei Kontaktlinsen für mich noch nie in Frage kam – in mein Auge kommt nichts, nur davor! – habe ich inzwischen viele Brillen und trage sie auch gerne.
    Aktuell sind es drei mit der jetzigen Sehstärke, davon hat eine ein rotes Gestell, eine ein transparentes und meine absolute Lieblingsbrille ist die (Vorsicht, Werbung!) Lindberg Brille in graublau. Eine neue mit magnetischen clipon Sonnengläsern in nachtblau ist gerade in Arbeit.
    Die Modemathematik geht für mich insofern auf, dass ich eine Brille von frühmorgens, gleich nach dem Aufstehen bis abends kurz vor dem Zubettgehen trage. Sie wird nur zum Duschen bzw. Schminken abgenommen, ich schwimme sogar damit. So gesehen trage ich eine Brille ca. 16 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr.
    Mit herzlichen Grüßen
    Uschi

    • Ich spreche mit dem Alt sein nur für mich :) .

      Du machst es richtig. Eine solche Brille ist ein Accessoire, das ständig zu sehen ist. Die Menschen haben vier teure Winterjacken, aber oft nur eine Brille über Jahre. Bei mir gibt es alle 1-2 Jahre bisher eine neue und ich habe meistens zwei im Einsatz davon.

  11. Ich mag meine beiden (Gleitsicht-) Brillen und habe mir letztes Jahr eine randlose Brille mit Wechselbügeln gegönnt. Nun kann ich die Bügel je nach Outfit wechseln und empfinde meine Brille gar nicht (mehr) störend, sondern als hübsches Accessoire. Beim nächsten Wechsel kaufe ich wieder ein Gestell vom gleichen Anbieter und kann meine Bügelsammlung weiter verwenden.

    Deine randlose Brille passt super zu Dir und passt sicherlich sehr gut zu Deiner Garderobe.

    • Theoretische finde ich Brillen mit Wechselbügeln toll, praktisch habe ich noch nie ein Modell gesehen, das mir für mich gefallen hätte. Von welchem Anbieter ist Deins?

  12. :-) Liebe Ines,

    oh, weh, die Thematik kenne ich auch, aber deswegen bist Du nicht alt! Und wenn ich das lese denke ich mir, dass ich mir unbedingt die Augen lasern lassen möchte (seit Jahren). Die Altersweitsichtigkeit nimmt auch bei mir zu. Aber kann ich meine Bücher noch ohne lesen. Problematisch ist allerdings, dass ich zwischen links und rechts 2 Dioptrien Unterschied habe. D.h. wenn ich müde werde, lese ich nur mehr mit einem Auge ;-)

    Brillen-Gestelle wechsle ich auch sehr selten, weil die Brillen so teuer sind. Ich liebe meine Alain Mikli-Horngestelle – rot / schwarz und Horn – und meine “ungerahmte” Brille. Ich wünschte mir, dass Brillengläser günstiger werden, dann würden ich auch viel mehr Brillen kaufen!!!

    Schönen Freitag und liebe Grüße
    Claudia :-)

    • Was hält Dich vom Lasern ab? Geld oder Angst? Bei mir wäre es beides … 2 Dioptrien Unterschied ist eine ganze Menge, da würde ich auch über Lasern nachdenken, wenn das medizinisch in Frage kommt.

      Bei meinem Optiker kosten die Gläser in den nächsten 12 Monaten nur 50% und in den dann folgenden nur 75% vom ersten Kaufpreis, wenn es die gleiche Sorte Gläser ist. Immerhin was …

  13. Seit letztem Sommer begleiten mich Lesebrillen. Ich habe es so lange wie möglich herausgezögert, weil ich wusste, dass diese Brillen meine Augen träge machen und ich im Endeffekt noch schlechter lesen kann. Aber es nützte nichts, Zahlendreher, Anstrengung beim Bücherlesen etc. Machten eine Lesebrille unerlässlich.
    Mein Fazit: ich mag sie nicht aber es ist unerlässlich,immer eine dabei zu haben.
    Dein neues Model steht dir ausgezeichnet. Deine Meinung zur Zuzahlung teile ich. Heute wird jeder mit Spezialuntersuchungen durchgecheckt, aber für eine Lesehilfe ist kein Geld da. Eigentlich traurig. Ich habe übrigens etwas ähnliches, wie du geschrieben hast, vor vielen Jahren mal zu einem Mitarbeiter meiner Krankenkasse gesagt. Der meinte nur: So dürfe man das nicht sehen. Ja wie den dann, wenn man den nich etwas sieht?
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Sommer 2018 oder Sommer 2017? Zeig Deine Brillen doch auch mal im Blog! Mich stört auch, dass ich nach dem Abnehmen der Lesebrille viel schlechter lesen kann als vor dem Aufsetzen. Das scheint schon viel mit dem Auge und dem Gehirn zu machen. Aber nicht ordentlich sehen zu können, taugt noch weniger.

      Ja genau: Wie soll man das denn sonst sehen?!?!

  14. Hervorragendes Argument, das “ohne Brille kann ich nicht arbeiten und ohne Arbeit nicht die hohen Krankenkassenbeiträge bezahlen”!!!! Leider interessiert Logik so viele nicht, die sich nämlich lieber ihre eigene Logik stricken … :-/ Ärgere mich gerade ständig darüber – in den unterschiedlichsten Bereichen. :-(

    Wer hat die Fotos gemacht? Dein Mann? Ich mag das 2 Bild besonders gern!

    Unauffällige Brillen sind für mich ja nix – wenn schon Accessoire, dann bitteschön sichtbar! Aber Dir steht die randlose Brille gut.

    Den Schildchen und ihren blöden Fäden bin ich übrigens auch mit Brille nicht gewachsen. Ich mache beim Versuch des Heraustrennens meist trotzdem was kaputt … :-/

    Liebe Grüße
    Gunda

    • Ja, mein Mann hat die Bilder gemacht. Das Kompliment gebe ich gerne an ihn weiter, dann freut er sich. Er brauchte auch wirklich lange keine Bilder von mir machen – seit Anfang Juni – da habe ich mich auch gefreut, dass schöne dabei sind.

      Schilder kann ich meisterhaft raustrennen. Bring mir einen Stapel mit und ich entferne sie Dir.

  15. Deine Brillen gefallen mir sehr gut. Stehen Dir auch toll.
    Ich habe ganz ähnliche Sympthome beim lesen.
    Z.B. auch bei Deiner mobilen Blogansicht. Die schrift ist kein und der Kontrast hellgrau/weiß auch nicht wirklich gut.
    Ich kann das nur unter Anstrengung lesen.
    Aber so schlimm ist es noch nicht, sagt der Augenarzt.
    LG Sunny

    • Danke Dir!

      Die Schrift in meiner mobilen Ansicht ist schwarz und nicht grau, habe eben nachgesehen. Aber ich gebe Dir recht, dass sie grau aussieht und klein ist. Das bekomme ich aber nicht geändert.

      Wenn der Augenarzt das noch im Rahmen findet bei Dir, ist doch alles fein. Spart Geld und Nerven!

  16. Ich kann dich absolut verstehen! Im Sommer trage ich selten (eigentlich gar nicht) eine Sonnenbrille, weil mich das Gefühl auf der Nase stört und ich mein Blickfeld als irgendwie eingeschränkt empfinde. Deshalb hoffe ich, dass mir meine guten Augen noch lange, lange erhalten bleiben *klopf auf Holz*
    Deine neuen Brillen stehen dir aber ganz wunderbar! Gerade die normale Brille fügt sich total toll in dein Gesicht ein. Wirkt eher wie ein schickes Accessoire als wie ein notwendiges Übel ;)
    Grüße
    Nessa
    https://ichdupasst.blog

  17. Liebe Ines,
    jahrelang hatte ich eine tolle randlose Brille, in die ich auch zweimal neue Gläser hab einsetzen lassen. Dann wurden die „Nerd-Modelle“ modern und ich habe nach einem hornfarbenen Gestell (seit 2012), seit 2015 ein taupe-farbenes. Es steht mal wieder ein Wechsel an, die Gestelle leiden mit der Zeit unter UV-Licht und Make-Up (von den Wangen) und sehen nicht mehr so schön aus. Mal sehen, ich tendiere wieder zu einem leichteren randlosen Modell, da es keine störenden Abdrücke auf dem Nasenrücken hinterlässt. Das ist bei mir sehr leicht der Fall! Gar nicht schön…
    Lesen kann ich inzwischen wieder sehr gut ohne Brille. Alterweitsichtigkeit trifft Kurzsichtigkeit! Sehr schön…
    Herzliche Urlaubsgrüße aus Bamberg zu Dir, Susa

    • Bei mir wechseln auch die Phasen ab zwischen Randlosen und viel Rand. Alle Brillengestelle leiden mit der Zeit. Die sind einfach so dicht dran an Schweiß, Schminke und Haut und werden ständig angefasst – die werden nicht besser beim Benutzen. Bei mir hinterlassen alle Brillen sofort Spuren auf dem Nasenrücken. Bei Kunststoff eher wegen des Gewichts, bei Randlosen wegen der Punktbelastung. Deshalb mache ich für den Blog zum Beispiel nur Bilder ohne Brille, wenn ich vorher noch keine getragen habe. Das sieht sonst immer angeditscht aus, auch wenn die Brillen nur ein paar Gramm wiegen. Du siehst: Ich leide mit Dir!

      Meine Kurzsichtigkeit hat mich bei der Altersweitsichtigkeit über das letzte Jahr gerettet. 1 Dioptrie hat sie geschafft – die zweite nicht mehr …

      Wünsche Dir einen schönen Urlaub in Bamberg!

  18. Wenn es danach geht, bin ich schon lange alt. Die Brille steht dir ausgezeichnet und war jeden Cent wert liebe Ines.
    Hab ein schönes Wochenende und sei gegrüßt von
    Silke

  19. Tolles Thema! Werde ich wohl auch mal aufgreifen, denn bei mir stand jetzt die erste Gleitsichtbrille an ;)
    Ich gehöre eher zu denjenigen, die nicht alle naselang sich eine neue Brille kaufen. Nicht, weil ich das nicht gerne hätte…..aber eine Brille kostet halt Geld ;)
    Ohne Brille wäre mir auch alles lieber….aber es ist ja nicht zu ändern. Aber trotzdem trage ich gerne Brille.
    Danke für diese tolle und interessante Vorlage :))
    Ich mag dein Modell übrigens sehr und bin überzeugt, dass du ein richtig tolles Brillengesicht hast. Es steht dir nämlich hervorragend;)
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Bin sehr gespannt auf Deine neue Brille! Ich freue mich, wenn Du das Thema aufnimmst. Das interessiert Deine Leser bestimmt auch. Der Gesamtpreis einer schönen Brille ist schon immer echt krass. Da ich die jeden Tag trage, mag ich auch nicht ein Gestell kaufen, dass ich zum Beispiel nicht anfassen mag (billiges Plastik). Mein Optiker lacht immer schon, dass ich beim Anfassen einer Brille an Haptik und Gewicht den Preis zuverlässig einschätzen kann. Den sicheren Griff zum Teuren im Laden beherrsche ich (leider) nicht nur bei Klamotten …

      Danke für Dein Kompliment. Ich habe wirklich das, das was ein Brillengesicht oder auch Hutgesicht nennt. Weil es oval ist und weder besonders breit noch extrem schmal, passen alle Formen dazu. Einige besser, einige schlechter, aber die meisten Brillen sehen bei mir auf Anhieb mindestens O.K. aus (solange sie nicht zu breit sind). Brillen sind für mich deutlich leichter zu kaufen als Oberteile. Ist aber auch schön, mal bei was der Norm zu entsprechen und aus dem Vollen schöpfen zu können. Mit Deinem schmalen Gesicht ist das viel schwieriger. Mein Optiker hat extra eine Wand nur mit Brillen für Frauen mit schmalen Gesichtern – falls Du mal bei Euch keine findest.

  20. Mir gefällt Deine Brille! Ich trage auch lieber randlos. Beim Autofahren stört mich ein Rand beim Schulterblick ganz krass!
    Außerdem passen randlose Brillen zu allem und meine vermittelt mir das Gefühl, nahezu keine Brille auf der Nase zu haben, was man bei opulenten Gestellen nicht gerade behaupten kann.

    Aber was Fran hier schreibt – im vierstelligen Bereich! Wer kann sich DAS denn leisten??? Eine Freundin hat auch eine Brille für 1.000 Euro, allerdings nur deshalb, weil sie sie speziell per Computer auf ihre Wangenknochen anpassen ließ. Das muß ja nicht unbedingt sein! Außerdem ist die Herstellung BEI WEITEM billiger – die Optiker verdienen sich eine goldene Nase, ähnlich wie bei Hörgeräten! So würde ich denen das Geld wahrhaftig nicht nachschmeißen!

    Meine Brillen haben um die 300 höchstens 500 Euro gekostet, inclusive Gestell! Superentspiegelt und Gleitsicht mit einfachem Sehfeld! Da ich mit den anderen Sehzonen nie klar gekommen bin, die Optiker einem die aber gern aufschwatzen. Das Sehen ist genauso individuell wie das Hören!

    Ich kann Dir übrigens zustimmen, dass, wenn man eine Brille absetzt, man zunächst schlechter sieht. Es gab schon diverse Bücher, wie man Brillen vermeiden kann. Daß das funktioniert, davon bin ich überzeugt, da ich es beobachtet habe an mir selbst … nur wer kann es sich leisten, 1 Jahr lang gar nichts zu tun und nur in die grüne Landschaft zu schauen oder auf das Meer??? Auf jeden Fall schadet das lange auf den Bildschirmschauen, insbesondere aber aufs Handy oder Tablet. Ich habe alles wegen meiner Augen inzwischen runtergefahren, da bei mir inzwischen noch andere Probleme hinzugekommen waren.

    Meine erste Lesebrille hatte ich so ca. mit 40, das war noch so eine ganz schmale “halbe” Brille, dann folgte irgendwann die erste Gleitsichtbrille mit ca. 45, da die mittlere Distanz, z.B. beim Einkauf am Supermarktregal oder bei einem Vortrag die Leinwand nicht mehr gut zu erkennen war, irgendwann verschlechterte sich auch die Fernsicht. Aber mit der Gleitsichtbrille sehe ich alles scharf.

    Was die Zuzahlung betrifft – da sind einige ganz schön arm dran! Weil sie sich eine Brille einfach nicht leisten können, meine Schwester zum Beispiel …. läuft deshalb ohne Brille herum. Und auch für meine Mutter mußten wir die Brillenkosten übernehmen. Schon schlimm, wenn manche Leute lange erwerbstätig waren und dann nur eine Mini-Rente bekommen und sich nicht mal eine Brille leisten können!!! – Für manche Menschen sind 500 Euro SEHR viel Geld! Wirklich traurig! Wo doch für Hörhilfen auch gezahlt wird, allerdings auch i.d.R. nicht ausreichend! Da die Individualität beim Hören nicht berücksichtigt wird.

    Ach so – eine Bildschirmbrille habe ich außerdem, denn mit der Gleitsichtbrille muß ich da zu sehr meinen Hals verbiegen. Die Bildschirmbrille ist exakt auf den Abstand von ca. 80 cm angepasst.
    Und auch meine Sonnenbrille hat Gleitsicht, mit anderen Sonnenbrillen kann ich nichts mehr anfangen. Höchstens, wenn ich sie für ein Foto über meine normale Gleitsichtbrille setze, sofern diese dabei nicht zu sehen ist. ;-)

    Zum Brillenputzen … Ich wasche meine Brille zwischendurch immer mal wieder, wenn ich zuhause bin mit Handgeschirrspülmittel und klaren Wasser, dann ist das Fett weg. Unterwegs helfen da leider nur Brillenputztücher. Aber ich kann nicht mit einer beschlagenen Brille sehen. Es ist natürlich schwierig, da die Kunststoffbrille nicht zerkratzt werden darf. Es befinden sich immer mal kleine Partikelchen/Körnchen auf der Oberfläche. Selbst wenn dies nicht zu erkennen ist. Würde man mit einem Tuch drauf herumreiben, zerkratzt diese leider schnell. Daher wasche ich die Brille lieber, wie es auch die gängige Empfehlung ist. Oder unterwegs mache ich es gaaanz vorsichtig mit dem Tüchlein.
    Mikrofaser hilft bei mir bei Fett auf der Brille leider nicht. Aber den Lappen vom Herd würde ich dafür nicht verwenden! Wer weiß, was dran ist – es könnte den wertvollen Gläsern schaden.

    Liebe Grüße
    Sara

    • Keine Sorge, auf meinem Herdlappen können auch nur minimale Fettreste sein. Das ist nicht der, mit dem ich den Dreck vom Herd wegwische, sondern nur ein Polierlappen, weil es mich nervt, wenn Wassertröpfchen nach dem Abwischen des Herds Ränder hinterlassen. Ich wische damit also ansonsten nur über eine völlig saubere Ceranglasfläche. Meine Brillengläser habe ich damit noch nie beschädigt. Spüli und Seife nehme ich, wenn Sonnencremespuren an der Brille sind im Urlaub. Das funktioniert super zur Fettentfernung, das finde ich auch.

      Für meine Schwiegermutter zahlen auch die Kinder solche Sachen … sie kann sich auch keine vernünftige neue Brille leisten, obwohl sie sparsam lebt. Immerhin hat sie das Glück, Kinder mit guten Einkommen zu haben. Das hat auch nicht jeder … ich weiß also, was Du mit Deiner Familie meinst. Irgendwas läuft da Falsch im System.

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