Restaurantbesuch mit Hund – so ist es für alle entspannt

Restaurantbesuch mit Hund Paul - so ist es für alle entspannt!

Es gibt genug Anlässe im Alltag, bei denen unser Hund und aus guten Gründen nicht dabei sein kann/darf/soll. In diesen Fällen bleibt er alleine zu Hause oder geht in seine Hundetagesstätte. Das ist beides O.K. für Zausel Paul, aber ein Hütehundmischling ist am liebsten bei seinem Rudel.

Ohne Paul – ohne mich

Wir gehen nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag, regelmäßig außer Haus Essen und dabei finde ich es für alle Beteiligten essentiell, dass der Restaurantbesuch mit Hund für andere Gäste, uns und den Hund möglichst angenehm ist. Von Seiten der Gastwirte gibt es auf die Frage, ob ein Hund ins Lokal darf, übrigens erfahrungsgemäß nur genau zwei Antworten

  1. Ja, natürlich, selbstverständlich, warum sollte er nicht willkommen sein?
  2. Neeeeeein! Subtext: Wie kommen Sie auf diese absurde Idee?!?

Du kannst Dir vermutlich denken, dass wir Lokale mit Antwort 1 bevorzugen und dort unser Geld hintragen. Es wenige Lokale, die wir freiwillig ohne Hund besuchen, weil wir ihn da nicht passend finden, aber ich lasse mir das ungern vorschreiben.

Lifestyle mit Hund

Warum jetzt dieser Artikel? Bärbel vom Blog ÜFUFFZICH hat beim Beitrag Ü40 Blog – Fashion, Beauty, Lifestyle kommentiert:

“Beim USP hast Du übrigens Paul vergessen. Es gibt ja ein paar Blogger mit Hund, aber dein Zausel ist doch einzigartig.”

Recht hat sie! Weil die Beiträge mit und/oder über Paul bei einigen Lesern gut ankommen, werde ich vielleicht künftig öfter mal etwas aus meinem Leben mit Hund erzählen. Hast Du Lust auf solche Beiträge oder nervt Dich das Hundethema eher? Heute beginne ich mit dem Thema Restaurantbesuch mit Hund.

10 Tipps für einen gelungenen Restaurantbesuch mit Hund

  1. Such Dir für den ersten Besuch in einem Restaurant mit Deinem Hund ein Lokal aus, wo Hunde wirklich willkommen sind. Er spürt das schon an der Begrüßung durch das Personal und wird sich wohler fühlen, als wenn er nur geduldet wird.
  2. Geh die ersten Male zu Zeiten essen, in denen das Lokal eher leer als voll ist. Das entspannt die Gesamtsituation. Dazu bietet sich in besseren Lokalen mit gutem Personal die Mittagszeit an, wenn es nicht so überfüllt wie abends ist, die Kellner Zeit haben und sich gerne Mühe geben mit Dir und Deiner Fellnase.
  3. Sage bei der Reservierung, dass Du einen Hund dabei hast. In den meisten Lokalen bekommst Du dann einen Tisch, der mehr Plätze als Gäste am Tisch hat und ruhig gelegen ist. Ich bevorzuge Tische in der Ecke, mindestens irgendwo am Rand, weil dann weniger Ablenkung für den Hund entsteht. Wenn das Lokal mich noch nicht kennt, kündige ich einen lieben großen Hund an, auch wenn Paul nur mittelgroß ist. Spätestens mit der Ansage bekommen wir zu zweit mit Hund einen Vierertisch. Wenn ich das Lokal regelmäßig besuche, merke ich mir die bevorzugte Tischnummer und bitte bei rechtzeitiger Reservierung direkt um den Tisch. Das klappt fast immer.
  4. In einem Buch über Hundeerziehung habe ich in meiner Anfangszeit als Hundehalter gelesen, dass es unfein sei, wenn Hunde sich im Lokal schütteln und man das als guter Hundehalter zu unterbinden habe. Schön und gut, bei unfein und unangenehm für Gäste an den Nachbartischen stimme ich sofort zu. Nur wie unterbinde ich das? Die Antwort unseres Hundetrainers auf meine diesbezügliche Frage lautete: “Schütteln nach dem Aufstehen, wenn Ihr gehen wollt, ist ein Zeichen von Wohlbefinden beim Hund. Willst Du ihm verbieten, sich wohlzufühlen? Außerdem wird Dir das nicht gelingen.” Was nun tun? Zumal sich Paul gerne das Fell nach seiner Vorstellung wieder drapiert… Ganz einfach: Wenn ich das Signal zum Aufbruch gebe, steht Paul erst auf, wenn ich das erlaube. Ich sorge dafür, dass er sich unter dem Tisch schüttelt und ich davor stehe in Richtung anderer Tische. Das sieht dann kaum jemand und ich habe bisher dabei keine Haare auf andere Menschen und Tische fliegen sehen. Die Kunst ist an der Stelle, seinen Hund zu kennen und zu wissen, wann er sich schütteln wird und in welche Richtung.
  5. Nasse Hunde stinken. Da führt kein Weg dran vorbei. Deshalb vermeide ich es tunlichst, im Regen mit einem Hund ein Lokal zu betreten. Entweder fällt der Lokalbesuch aus oder er findet vor dem Spaziergang mit einem trockenen Hund statt. Es reicht schließlich, dass die meisten Hunde in trockenem Zustand schon nicht gerade wohlriechend sind. Da möchte ich das Wohlwollen von Gastgebern und anderen Gästen nicht überstrapazieren. Bei trockenem Wetter ist es natürlich schöner für den Hund, wenn er sich vorher bei einem Spaziergang ein bisschen auspowern und leeren kann.
  6. Einige Hunde frieren leicht oder brauchen einen definierten Platz, um sich entspannen zu können. Dafür kannst Du eine leichte Liegedecke für Deinen Hund mitnehmen. Zum Glück brauchen wir das nicht, Paul legt sich überall hin, wo wir verweilen. Er plustert sich sein Fell von unten warm und friert bei Zeltpartys weniger als ich.
  7. Sicherheitshalber binde ich Paul an. Entweder suche ich mir einen Pfeiler am Tisch, ein Tischbein – Achtung: nur bei stabilen Tischen – oder ich lege die Leine mit einer Schlaufe um ein Stuhlbein. In den meisten Fällen würde er eh bei uns bleiben, wenn er erstmal liegt – aber darauf möchte ich mich nicht mit Besteck oder Glas in der Hand verlassen.
  8. Wenn Deinem Hund vom Personal etwas zu trinken angeboten wird, nimm es an. Sonst kommt in guten Lokalen nämlich alle fünf Minuten ein anderer Kellner und fragt, ob der Hund etwas zu trinken haben möchte und warum die Kollegen das noch nicht gebracht haben.
  9. Ignoriere den Hund, wenn alle sitzen. Spätestens dann wird er sich irgendwo in Deiner Nähe einen Platz suchen. Paul muss nicht immer vollständig unter dem Tisch liegen, weil das oft zu eng für ihn ist oder riesige Tischsockel aus Metall mit Kanten im Weg sind. Wichtig finde ich nur, dass er andere Gäste nicht belästigt und dem Personal nicht als Stolperfalle im Weg liegt. Ansonsten darf er gerne auch an der Stirnseite des Tisches liegen und alles überwachen.
  10. Üben, üben, üben!

Was für Erfahrungen hast Du mit Hunden in Lokalen?

33 Gedanken zu „Restaurantbesuch mit Hund – so ist es für alle entspannt

  1. Guten Morgen Ines, mit unserem Jack Russel war es schwierig, da er sehr quirlig war, aber auch das ging. Mittlerweile haben wir öfter mal den Hund von Freunden und mit Tara ist es kein Problem. Wir gehen in der Regel vorher spazieren, damit der Hund müde ist. Sonst hilft wirklich nur das übern und ich finde es gut, das du darauf achtes, das andere Restauranbesucher nicht beeinträchtigt werden. Nicht jeder ist ein Hundeliebhaber. Viele liebe Grüße Beate

    • Ich verstehe sogar jeden, der keine Hunde mag. Ich hatte zwar nie Angst vor Hunden, war früher aber auch eher genervt von Hunden, weil mich auch viele angesprungen oder sonst ohne zu fragen beschmutzt haben. Da stehe ich gar nicht drauf …

      Einen Jack Russel vorher müde zu spielen, kann echt eine Herausforderung sein. Das ist einer der Gründe, warum wir uns für einen Hütehundmischling entschieden haben. Ein quirliger Hund würde mich auf Dauer in den Wahnsinn treiben, auch wenn ich sie kurzzeitig zauberhaft finde.

      Schön, dass Ihr einen Zeitzeit-Hund habt. Wenig Verpflichtung und ein bisschen Spaß zu haben ist manchmal besser, als ein eigenes Tier zu haben. Oder wollt Ihr auch wieder einen eigenen Hund halten?

    • Hallo Ines, mit einem eigenen Hund klappt es nicht mehr. Wir sind beide berufstätig und wenn wir in Rente sind haben wir noch einiges vor. Wir fahren beide Motorrad und wollen auch noch ein paar Urlaube mit den Moped machen. Der Plan für unsere Rente passt nicht mit den Verpflichtungen eines Hundebesitzers zusammen. Beides geht nicht und der Teilzeithund ist für alle eine WinWin-Situation. Viele liebe Grüße Beate

  2. Zauselino! Knuddelfell!
    Ja, ich habe Lust öfters was von deinem Zausel zu lesen.
    Ich bin weder Hundebesitzer noch Restaurantinhaber, aber bei mir würde Antwort 1 gelten.
    Wenn wir im Restaurant sind, haben wir als Nichthundegäste immer nur Hunde erlebt, die äußerst wohlerzogen waren. Ich glaube, die Entspanntheit der Herrchen und Frauchen überträgt sich auf die Tiere.
    Klar, nicht jeder mag Hunde. Aber in Zeiten, wo es so viele Leute Hundebesitzer sind, kann man eigentlich nicht ablehnen, das Hunde im Lokal dabei sind.
    In irgendeinem Hotelurlaub habe ich den Spruch gelesen:
    “Natürlich sind Hunde willkommen. Sie rauchen nicht auf den Zimmern, putzen ihre Schuhe nicht an den Vorhängen und stellen nicht dem Zimmermädchen nach.” ( oder so ähnlich)
    Viele Grüße,
    Claudia

    • Genauso ist es, die (Un-)Entspanntheit überträgt sich total. Wenn ich angespannt bin, ist der Zausel das auch sofort.

      Im Winter auf Sylt würden die Lokale pleite gehen, wenn Hunde keine gern gesehenen Gäste wären … An der Ostsee in der Lübecker Bucht sind Hunde deutlich weniger willkommen, das merkt man da schnell.

      Schöner Spruch, da ist was dran :) .

  3. Wenn alle Hundebesitzer so wären wie Du, dann würde ich das auch ok finden, aber meistens ist es nicht so. Da gehe ich in das Restaurant und schon latscht mir ein Riesenhund entgegen und ich trau mich nicht weiter. Die Besitzer ignorieren mich völlig und ich steh da wie doof. Ich könnte unzählige Beispiele aufzählen, wie unschön ich Hunde in Restaurants finde.

    Und für mich als Mensch, der einfach Angst vor (nicht erzogenen) Hunden hat, ist es echt nicht einfach. Da wird man schon mal angebrüllt, dass man ein Hundehasser sei, nur weil man den Besitzer gebeten hat, den Hund, der grade 20mal an einem hoch springt, doch bitte anzuleinen.

    Ich wäre für eine generelle Hunde-Fahrerlaubnis. Keine Angst habe ich vor den Hunden von Punkern und Obdachlosen, diese Hunde sind gut erzogen. Am schlimmsten sind aber die Ökos hier, da kommt der Mensch gerne mal erst 10min später als der Hund an.

    Liebe Grüße, auch an Paul,
    Moppi

    • Ich verstehe es total, wenn Menschen Angst haben und kommt mir/uns jemand entgegen, der nicht entspannt vorbei gehen kann, nehme ich beide Hunde kurz an einer Seite. Manchmal ist es hilfreich, wenn die andere Person es auch vielleicht sagt, dass man Angst hat, denn als Hundehalter kann man ja noch nicht hellsehen. Allgemein finde ich, dass man mehr sprechen sollte miteinander. Egal bei was. Ich wünsche dir für die Zukunft nur noch nette Hundehalter, damit du siehst, dass Hunde gar nicht so schlimm sind :-)

    • Dass Hunde frei im Lokal herumlaufen und andere Menschen belästigen, habe ich in Hamburg noch nie gesehen. Das Hunde von Punkern und Obdachlosen top folgsam sind, ist in Hamburg auch so. die Halter könnten sich alles andere imagemäßig nicht erlauben. Immer wieder faszinierend, wie gut das funktioniert. Wobei man dabei eben auch sieht, dass Hunde gut führbar sind, wenn man sich entsprechend mit Ihnen beschäftigt.

      Was den Hundeführerschein angeht, gebe ich Dir Recht. Es wäre sinnvoll, den bundeseinheitlich einzuführen. Aktuell kocht jedes Bundesland seine eigene Suppe. In Hamburg muss man keinen machen, denn es herrscht in ganz Hamburg Leinenpflicht außer auf einzelnen Hundeauslaufflächen. ABER, man KANN einen machen, indem man eine Gehorsamkeitsprüfung ablegt, was wir mit Paul gemacht haben. Dann darf der Hund überall ohne Leine laufen mit der Person, die die Prüfung mit ihm gemacht hat (mein Mann und ich haben den Zettel beide), wo es nicht ansonsten verboten ist (Naturschutzgebiete, Markt, große Einkaufszonen …) und es wurde nachgewiesen, dass er keine Passanten, Radfahrer, Jogger & Co. belästigt, sich ohne Theater vor einem Laden anbinden lässt und brav wartet und ein paar Gundkommandos beherrscht. In Niedersachen muss man zur Hundehaltung einen Sachkundeausweis ablegen, wenn man nicht in ein paar Ausnahmegruppen gehört.

      Ich kann es auch ohne Angst absolut nicht leiden, wenn mich fremde Hunde anspringen oder ihre Schmodderschnauzen an meine Kleidung bringen. Wenn mir dann noch jemand was wie „selbst Schuld, an der Hundewiese eine saubere Hose zu tragen“ entgegnet, flippe ich aus und werde zur Furie.

      Paul ist weit davon entfernt, ein Heiliger zu sein, aber ich bin froh, dass er wegen seiner zurückhaltenden Art schon deshalb eher einen Bogen um fremde Menschen macht. Und wenn sich dann doch ausnahmsweise mal daneben benimmt, hilft nur eins: Ehrlich gemeint um Verzeihung bitten. Das hat bisher immer geholfen.

    • Liebe Moppi, das tut mir Leid, dass du Angst hast.

      Ich darf dich nur ermutigen, auch künftig weiterhin bestimmt und freundlich mitzuteilen, dass du Angst hast und …..(einsetzen, was immer du willst, was sie tun.)

      Aber du darfst mir gerne glauben, dass es mir in dem beschriebenen Fall auch so geht.

      Unerzogene Hunde habe ich nebenan. Das Problem ist die Halterin, denn bei Herrchen sind die Hunde brav. Aber einer von denen hat Kelly gebissen….bevor ich sie hatte, mochte mich die Dame schon nicht, weil ich nicht wollte, dass ihr Hunde mich anspringen, wenn ich in sauberer Kleidung zur Arbeit gerade gehe.

      Lästige Hunde sind wie lästige Kinder, das spricht aber nicht generell gegen jeden Hund, oder ? LG

    • Dass Hunde sich komplett anders verhalten, wenn Halterin oder Halter mit ihnen unterwegs sind, kenne ich hier auch von zwei Exemplaren. Einmal tiefenentspannt (mit dem Mann) und einmal ausflippende Mini-Kläffer (mit der Frau), vor denen Paule dann so einen Riesenrespekt hat, dass er sogar zum Ausweichen auf die Straße läuft, obwohl er sie in einem Happs frühstücken könnte …

  4. Sehr interessantes Thema und ja, ich würde mich freuen, wenn etwas mehr Hund einfließt in dem Blog ;) Dann wären wir schon zu Zweit ;)
    Wir haben ja nun sogar schon zu viert gemeinsame Restaurantbesuche hinter uns. Damals noch mit zwei Hunden, Paul und Eddie. Wir haben festgestellt, dass unser Eddie entspannter ist, wenn er eine Decke hat. Somit schleppen wir nun Decken mit uns herum. Mit Eddie selbst ist ein Restaurantbesuch kein Thema. Er legt sich unten hin und man bekommt ihn seltenst mit. Auch würde ich mit einem nassen Hund eher weniger ein Restaurant aufsuchen, wobei wir bei unserer Rasse Glück haben, dass diese nicht so stinken wenn sie nass sind. Aber unangenehm ist es trotzdem. Wir sind immer sehr bemüht, dass man den Hund nicht bemerkt. Aktuell ist es mit Karli noch etwas schwierig, da sind wir sehr in der Übungsphase. Aber wir werden da dran bleiben, denn für mich ist es wichtig, dass entspannt zu schaffen. Ich möchte beides. In Restaurant mit Hund, aber auch ohne Hund! Beides muss möglich sein.
    Liebe Grüße Andrea

    • Deine Hundebeiträge lese ich so gerne! Ich finde, Karli hat das letztes Mal im Lokal echt schon super gemacht. Er war doch fast die ganze Zeit ruhig und wir waren lange dort. Aber wir hatten auch einen gute Platz am Rand und hatte ein bisschen Spielraum.

      Für mich ist es das größte Kompliment von anderen Gästen im Lokal, wenn die erst merken, dass wir einen Hund dabei haben, wenn er mit uns das Lokal wieder verlässt.

  5. Super Tipps! Das mit dem Spaziergang zum Auspowern würde ich – je nach Hund – auch noch raten. Bei Murdoch und Freya ist es immer gut, wenn sie eine Decke haben. Dann wissen sie genau, wo ihr Platz ist. Wobei ich kaum mit den beiden Essen gehe, weil zwei so Kälbchen doch immer platztechnisch eine Herausforderung sind. Geht aber zur Not trotzdem, weil sie es von Klein auf kennen und ich das auch gezielt trainiert habe, als wir plötzlich zwei Hunde hatten. :)

    Übrigens, zur Frage ob mehr Zausel Paul oder nicht, brauchst du mich ja nicht fragen. ;-)

    • Mit Deinen beiden Kälbern würde ich auch lieber in eine Strandbar als ein richtiges Restaurant gehen. Deine Raumsparwunder brauchen einen 6er-Tisch mit Euch, oder?

  6. Liebe Ines,
    ich bin kein Hundefrauchen sondern die treue und folgsame Dienerin eines Katers… Du weißt als Katzenkennerin Bescheid!
    Ich lese bei Dir auch gerne etwas über Paul als sehr sympathischen Sidekick. Es fördert mein Verständnis für die Hundehalter, die mir im Alltag eigentlich nur sehr selten “auf den Zeiger gehen”. Dafür mag ich Hunde halt viel zu gerne. Noch lieber natürlich Hunde, die nicht “frei und antiautoritär” erzogen wurden und die Hundeetikette intus haben.
    Dir und Paul würde ich unbedingt gerne auf dem Weg begegnen!
    Herzliche Grüße aus Köln
    Susa

    • Das war mein oberstes Ziel bei der Hundeerziehung: Einen gesellschaftsfähigen Hund zu haben, mit dem man nicht dumm auffällt. In den meisten Fällen gelingt uns das. Wären wir verabredet, würde er direkt auf Dich zugehen. Das erkennt er auch bei Erstbegegnungen sofort.

  7. Ein schöner Post Liebes und ich würde mich freuen, wenn dein Hund auch mehr Platz auf deinem Blog findet und uns regelmäßig (in Form von bildern und Beiträgen) besucht. So eine süße maus.
    Ich habe zwar keinen Hund, spiele aber mit dem Gedanken (aktuell suche ich noch das perfekte Zuhause um meinen kleinen Zoo etwas zu erweitern ;) )und habe mich schon oft gefragt, wie man diese problematik löst, denn wie du so schön sagst “ohne Hund – ohne mich”. Da stimme ich dir absolut zu. Immerhin holt man sich ja einen Wegbegleiter um zeit zusammen zu verbringen :)

    schau dir gerne meinen BLOG an und mein Instagram-Profil wenn du magst, schau dir auch gerne mein Katzen Video an.

  8. In dem Hotel, in dem ich früher gearbeitet habe, durften Hunde überall hin, außer in die Sauna. Leider gab es (da es ein Business Hotel war) trotzdem wenige Gäste mit Hund, dabei haben wir uns immer so gefreut, wenn einer kam ;) Unser Geschäftsführer war selber Hundebesitzer, deshalb hatten wir an der Rezeption immer ein paar Dosen Futter, sowie die Nummer eines Tierarztes und ein paar Gassi-Routen parat *lach* Und im Restaurant waren Hunde deshalb auch immer gerne gesehen – da waren es eher die Hundehalter, die ungläubig gefragt haben: “Wie, zum Frühstück darf er auch mit?”
    Mein Ex-Hund (der leider bei meinem Ex-Freund geblieben ist) war in Restaurants und Cafés immer sehr entspannt und durch ihr freundliches Wesen auch ein gern gesehener Gast. Uns wurden häufig Knochen und alles mögliche für sie angeboten, wenn wir gingen.
    Ich würde mich über mehr Hunde, bzw. Zausel-Postings freuen :)
    Grüße
    Nessa
    https://ichdupasst.blog

    • Danke für Deine Zustimmung zu mehr Hundebeiträgen. Wie gemein, dass Dein Hund mit zum “Ex” wurde. Dafür habt Ihr jetzt ja die Katzen. Bin gespannt, wann die zutraulicher werden.

      Im Hotel waren wir mit Paul noch nie, nur in deren Restaurants. Wir buchen immer Ferienwohnungen. Da haben wir mehr Platz und ich kann im Nachthemd frühstücken :) .

  9. Jeder Hund ist ja einzigartig. genau wie jeder Mensch, wage ich zu behaupten, denn ich gehöre ja auch zu den paar Bloggern, die einen Hund haben. Nicht zu letzt auch, weil wir uns ja auch vor ein paar Jahren darüber ausgetauscht haben.

    Damit es für alle entspannt ist, fahren wir vor allem in die Niederlande. Und ansonsten wie bei dir: Kein Restaurant ohne meinen Hund.
    Ach, hatte auch gerade was über sie geschrieben: ist mein Hund verwöhnt? :)

    https://oceanblue-style.com/hund/

    Wäre auf deine Meinung gespannt…..

    • Verwöhnt finde ich meinen Hund gar nicht so. Aber warum willst Du keine Haftpflichtversicherung für den Hund haben? Die ist in Hamburg – meiner Meinung nach zu Recht – Pflicht.

  10. Ich bin seit über 10 Jahren ziemlich verliebte Katzenbesitzerin. Würde ein Hund bei uns mit zur Familie gehören, würde ich mich freuen, wenn wir ihn mit ins Restaurant nehmen dürften. Stören tun uns Hunde im Restaurant nicht. Bisher haben wir eher nur positive Erfahrungen gemacht. Mich beeindruckt oft, wie lieb und geduldig sie doch sind.
    Über mehr Zausel würde ich mich auch sehr freuen :-)))
    Sei lieb gegrüßt,
    Doreen

    • Zausel Paul ist da meistens auch wirklich sehr geduldig. Katzen hatte ich bis 2013. Die letzte hieß Pauline. Und nein: Wir haben keinen P-Namen-Tick. Paul wurde vom Tierschutzverein Paulchen getauft und Pauline von ihren Vorbesitzerin in der Wohnreihe hinter uns (wir hatten ihr “Casting” im Revierkampf gewonnnen.

  11. Zur Hundehaltung selbst kann ich nicht viel sagen. Ich weiß nur, dass mir Zausel Paul sofort sympathisch war, obwohl ich auch großen Hunden gegenüber eher ängstlich bin. Mich stören Hunde im Restaurant nicht, solange sie sich benehmen.

    Liebe Grüße Sabine

    • Vor Paul haben einige Menschen keine Angst, die eigentlich Angst vor Hunden haben. Eine Nachbarin ist immer noch wieder über sich selbst überrascht, dass sie ihn mag. Ich glaube, ich habe ihn u.a. wegen seiner ruhigen Ausstrahlung ausgesucht.

  12. Wir gehen nur im Urlaub mit Luna ins Restaurant. Sie ist total lieb und schläft und eigentlich merkt niemand, dass da ein Hund dabei ist, der es nicht gesehen hat. Aber sie ist ja mit ihren knapp 5 kg viel kleiner.
    In London war es sehr schwierig Restaurants, Pubs etc. zu finden, die Ja zum Hund sagen. Da bräuchte man wirklich einen Restaurantführer für Hundehalter. Im Winter sehr doof, wenn man friert und Hunger hat und nirgends rein darf.
    Hundeposts gerne ;)
    Liebe Grüße Tina

    • Schreib doch mal einen Blogartikel darüber und führe die Restaurants auf, in denen Ihr willkommen gewesen sein. Könnte eine Dauerbrenner in den Suchmaschinen werden. Sollte ich jemals nach London fliegen, was nur theoretisch auf meiner Liste steht, praktisch ist es mir einfach zu teuer und ich stehe mehr aufs Meer als auf Städtetripps, geht Paul also in die Hundepension. Da ich mir London dann eh nicht länger als ein paar Tage leisten würde, wäre das dann die beste Lösung. Knapp 5 kg wiegt Luna nur? Süß. Ich hatte schon schwere Katzen … manchmal wünsche ich mir, dass Paul (19 kg) auch so leicht wäre, dass man ihn mal eben hochheben könnte. Ich kann ihn alleine nämlich nicht heben, weil mir das zu schwer ist und er das nicht leiden kann. Im Notfall brauche ich also in jedem Fall Hilfe.

  13. Ich habe gar nichts gegen deine Hunde-Zausel-Paul-Artikel! Ich beobachte solche Szenen wie du sie beschreibst auch in Lokalen – entweder bei anderen Hunden oder bei unserem Enkelhund Kurti. Ich finde es ganz schrecklich, wenn die Hundebesitzer nicht dafür sorgen, dass der Hund unter dem Tisch sitzt und auch dort bleibt. Oder wenn das Tier plötzlich anschlägt, weil ein anderer Hund das Lokal betritt. Kurti macht das alles nicht und sitzt brav auf seiner Decke. Und schüttelt sich dann beim Gehen. ;-) Da er ein kleiner Hund mit kurzem Fell ist, fällt das nicht so auf. Aber was dahinter steckt, weiß ich erst seit deinem Artikel.
    Ich glaube, man kann Restaurantbesuche auch gut in Biergärten üben. Da fallen die ersten Fauxpas noch nicht so auf.
    LG
    Sabienes

    • Schön, dass es mit Kurti im Lokal auch so gut klappt. Dann kann er sich künftig ja auch noch unterm Tisch schütteln vorm gehen, wenn er es sonst im Raum macht.

      Biergärten gibt es Hamburg kaum und andere Lokale mit Tischen vor der Tür sind meistens eher eng und voll. Ansonsten hast Du natürlich Recht, dass das Benehmen da im Zweifelsfall nicht ganz so blöd auffällt. Wir haben Paul Ende Januar bekommen und sind dann nach drei Wochen mit ihm für eine Woche an die Nordsee gefahren. Da konnten wir gleich reichlich üben.

      Das Anschlagen im Lokal macht mich auch wahnsinnig. Die ersten zwei Jahre hat Paul das nie gemacht. Seitdem kommt das alle paar Monate mal kurz vor leider. Den Grund habe ich noch nicht ganz durchschaut, um das Vorherzusehen und zu unterbinden. Da ich weiß, dass er das am Eingangsplatz eher macht als in einer Ecke, meide ich Eingangsplätze.

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