Sprichwörter zu Mode & Kleidung – Update 2018

Sprichwörter aus dem Bereich der Mode, Kleidung und Auftreten

Die Kombination der Suchbegriffe Mode und Sprichwörter führt immer wieder zu Treffern hier im Blog. 2016 habe ich dazu einen Beitrag geschrieben, in dem ich meine hilfsbereiten Leser_innen gebeten habe, Sprichwörter zusammenzutragen. Weil in dem Artikel selbst damals nur wenige stehen, fasse ich sie hier in einem neuen Beitrag zusammen:

  • Kleider machen Leute.
  • Des Kaisers neue Kleider.
  • Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe.
  • Gleich und Gleich gesellt sich gern.
  • Lila, der letzte Versuch.
  • Rot und Blau ist des Kasperls Frau.
  • Grün und Blau schmückt die Sau.
  • An den Federn erkennt man den Vogel.
  • Ein Kleid sollte so eng anliegen, dass man erkennt, das ist eine Frau, aber doch so lose, dass man sieht, das ist eine Dame.
  • Kleide dich umso schicker, je trüber der Tag ist.
  • Woher komme ich? Wohin gehe ich? Und vor allem: Was ziehe ich dazu an?
  • Vorne hui – hinten pfui
  • oben hui unten pfui
  • außen hui – innen pfui!
  • Von hinten Lyzeum – von vorne Museum
  • Wie man kommt gegangen, so wird man auch empfangen.
  • Wer schön sein will, muss leiden.
  • Geschniegelt wie ein Pfingstochse.
  • Je oller, je doller.

Gedacht war die Liste von mir für einen Seminareinstieg oder als Themenpuffer, wenn ich im Seminar Zeit übrig habe. Verwendet habe ich sie bisher tatsächlich nie, aber es tut mir gut, den Puffer zu haben, und ich bin mir sicher, die Liste irgendwann auch als Einstieg zu verwenden.

Welche Sprichwörter fallen Dir noch zu Mode und Auftreten ein? Die trage ich hier gerne nach!

  • Es gibt für den ersten Eindruck keine zweite Chance.
  • Aufgetakelt wie ein Pfau
  • Herausgeputzt wie ein Pfingstochse
  • Man kann aus einem Esel kein Rennpferd machen.
  • Wer nackt badet, braucht keine Bikinifigur.
  • Schmieren und Salben hilft allenthalten
  • Offenbacher Füße und Pariser Schuhe

Danke für die Ergänzungen!

12 Gedanken zu „Sprichwörter zu Mode & Kleidung – Update 2018

  1. Auf jeden Fall sehr kurzweilig. Ich kenne noch den Spruch “Man kann aus einem Esel kein Rennpfert machen”. Der bezieht sich eher auf Geschwindigkeit als auf Kleidung. Man könnte das auf “geschniegelt statt zottelig” im Sinne von Kleidung auslegen.

    Liebe Grüße Sabine

  2. Du schreibst die Kommentare zu schnell, bitte etwas langsamer.

    So stand es da und dann war meiner weg! Das passiert mir hier das erste Mal.
    Also nochmal: Wir sagten als Kinder, dass bunte Herren “Aufgetakelt wie ein Pfau” aussehen. Sicher kein richtiges Sprichwort, aber wieder einer der zahlreichen Vergleiche mit der Tierwelt.

    Liebe Grüße
    Bärbel – die jetzt lieber langsam schreibt!

    • Tut mir Leid mit Deinem ersten Kommentar! Den Hinweis mit dem zu schnell schreiben kenne ich nur, wenn ich selbst einige Kommentare in einem WordPress-Blog direkt nacheinander absende. Und bisher war er dann immer noch da, wenn ich zurück klicke. Bei nur einem Kommentar kenne ich das nicht. Hoffentlich passiert das nicht wieder. Danke für den erneuten Versuch.

  3. “Schmieren und Salben hilft allentalben”, sagte meine Oma, wenn sie Ihre Gesichtscreme benutzte – Ringelblumensalbe selbstgemacht – und wenn sie meine widerspenstigen Locken kämmte: “Wer schön sein will muss leiden.” Kein Wunder, dass ich jahrelang dachte, dass Schuhe drücken und Blasen machen dürfen :-).
    An den meisten Sprüchen ist was dran.
    Liebe Grüße und komm gut ins Neue Jahr, liebe Ines!
    Sabine

  4. Hallo Ines, bei uns gibt rs den Spruch Offenbacher Füsse (Wohnort kann ausgetauscht werden) und Pariser Schuhe. Das dann im besten hessisch :-)))). Schönen Abend Beate

  5. Ich habe eigentlich alle Sprüche schon mal gehört. Mei. Ja. Zu pauschal ist halt meist “doof”. Rot und Blau. Blau und Grün. Kann super passen, oder gar nicht. Und klar. Die anderen sind vor ihrem ersten Eindruck, den sie bei mir hinterlassen, auch nicht vor einem vorschnellen Urteil geschützt. Mit zu tief, zu kurz, zu rot und zu lang, zu falsch, zu bunt, zu hoch landet man bei mir ganz schnell in einer Schublade. Vielleicht in eine, in die man gar nicht gehören würde.
    Ich kanns nicht ändern.
    BG Sunny

  6. Nicht unbedingt ein Spruch zur Mode, hab ich heute aber in einem Geschäft in Eltville im Fenster gesehen und musste doch schmunzeln…
    „Wer nackt badet, braucht keine Bikinifigur“. Illlustriert war das ganze mit der Rückenansicht einer Dame, die grade versucht, den doch etwas zu kleinen Bikini zu schließen 😉
    Liebe Grüße und allen alles Gute für 2019
    Birgit

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