Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

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Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse (Affiliate Link)
von Thomas Meyer

Kurz gesagt: Ein othodoxer 25-jähriger Jude entdeckt die süßen Seiten des unkoscheren Lebens.

Länger formuliert: Motti geht in Zürich dem braven Leben eines orthodoxen Juden nach. Er lebt in der jüdischen Gemeinschaft, hält sich an die traditionellen Regeln und Gebote, kleidet sich entsprechend und macht, was Vater und Mutter von ihm erwarten. Das geht alles soweit gut bis Motti sich in Laura verliebt und seine übergriffige Mutter es zeitgleich mit den Heiratsvermittlungsversuchen für ihn arg übertreibt. Nun ist Laura nicht nur ausgerechnet die attraktivste Kommilitonin, die man sich vorstellen kann, sondern natürlich auch noch eine Schicke.

Nun hat der gute Motti zu entscheiden, welchen Weg er gehen möchte: konventionelles Leben oder ein Bruch mit den Eltern? Und ist Laura überhaupt für ihn zu haben? Dazu ein Zitat des Klappentextes:

“Und Motti kann schon bald einen vorläufigen Schluss ziehen: Auch schiksn haben nicht alle Tassen im Schrank.”

Bei dem Wort schiksn habe ich mich eben nicht vertippt. Es ist in dem Text im Original so geschrieben. Es ist ein Beispiel für viele Wörter aus dem Jiddischen, die der Autor verwendet. Am Ende gibt es für die wichtigsten Worte ein Glossar. Der Rest erschließt sich beim Lesen. Den Tipp des Autors, die unbekannten Worte laut zu lesen, habe ich erfolgreich befolgt. Geschrieben hatte ich manchmal keine Ahnung von der Bedeutung, laut gelesen war es dann schnell klar.

Den Roman, ein Freundinnen-Geschenk, habe ich verschlungen und mich köstlich beim Lesen amüsiert. Du hast Lust auf leichte Unterhaltung mit ernstem Hintergrund? Lies das!

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8 thoughts on “Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

  1. Hallo Ines,
    deine Beschreibung des Buches klingt gut und macht neugierig aufs Lesen.

    Ich lese “Der achte Tag” aus der Frieda Klein Serie von Nicci French. Ein Kriminalroman, der aus 8 Bänden besteht. Teil 1 – 7 sind Wochentagen zugeordnet. Hauptfigur ist Frieda Klein, eine Psychotherapeutin, die eher ungewollt bei Ermittlungen hilft. Jetzt bin ich beim achten und letzten Teil angelangt und gespannt, wie es ausgeht.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Boah, habe ich die Frieda Klein Serie reingelesen – die ist zu spannend für mich. Wünsche Dir gutes Weiterlesen!

  2. :-) Liebe Ines,
    das Buch klingt sehr gut. Meine Großeltern haben sehr viele jiddische Ausdrücke verwendet. Sie kamen aus der “kalten Heimat” (Ostpreussen) und irgendwie gehörte Jiddisch dazu. Deshalb ist mir die Schickse auch absolut geläufig.
    Kennst Du Buch oder Film “Die Erwählten” https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Erw%C3%A4hlten
    Der ist zwar nicht lustig, aber trotzdem sehr interessant und hat mich vor vielen Jahren schwer beeindruckt.
    Dir einen schönen Sonntag und sehr bald einen guten Rutsch!
    Liebe Grüße
    Claudia :-)

  3. Jaja, die Schiksn. Davon kann ich ganze Lieder singen. Aber was ich nie gefragt habe: Wie bezeichnet man eigentlich einen nicht-jüdischen Schwiegersohn? Ha, gefunden: Schegez. Immerhin herrscht Gleichberechtigung ;-)
    Ich mag den Klang des Jiddischen total gern. Zur Not nehme ich auch Kletzmer.
    Liebe Grüße
    Fran

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