In welcher Farbe tut mir Sportkleidung gut?

Sportshirts – Dunkelblau und Apricot

Sportkleidung ist mein persönliches Waterloo. Wenn es schon bei Mänteln, Oberteilen, Kleidern und BHs schwer ist, für einen kurzen Oberkörper mit viel Oberweite – siehe Stilprofil – passende Kleidung zu bekommen, ist es bei Sportoberteilen nahezu unmöglich. Hosen sind kein Thema, die kaufe ich zur Not in der Herrenabteilung. Oberteile sind das Problem.

Da habe ich es bisher so gehalten, dass ich Sachen auch in Farben gekauft habe, die mir nicht stehen oder die ich nicht so schön finde, wenn das Teil wenigstens sitzt. Allerdings gebe ich ungern viel Geld für etwas aus, das ich nicht einmal leiden mag, weshalb es dann eher Discounterware wurde – mit Ausnahme von Badeanzügen.

Hilfe, man sieht mein Gesicht beim Sport!

Da ich seit einiger Zeit aber nicht nur mit Nordic Walking Stöckern in der Fischbeker Heide unterwegs bin und hoffe, dass mich niemand erkennt, sondern auch in einem Physio-Präventionszentrum vor Ort zum Schlingentraining gehe anstatt ins Schwimmbad, brauchte ich neue Sportkleidung. Eine Stunde lang vor dem Spiegel hampelnd bei den Übungen möchte ich bitte etwas sehen, was mir gefällt.

Außerdem wurde ich dort schon gefragt, was ich beruflich mache. Da sollte ich also halbwegs repräsentabel aussehen. Das Los der Selbständigen. Wenn mich dabei ein Shirt in Magenta wie gekocht aussehen lässt, trägt das außerdem nicht zu meinem Wohlbefinden bei.

Farbberatung für Sportkleidung

Als Herbstfarbtyp bevorzuge ich bei Oberbekleidung warme Farben plus Dunkelblau und trage nur in Ausnahmefällen Schwarz. Meine Sporthosen sind in Schwarz und Dunkelblau. In dunklen Hosen fallen Dellen weniger auf. Dazu habe ich mir zwei T-Shirts gekauft, die wenigstens einen schönen V-Ausschnitt haben und in meinen Farben sind: Dunkelblau und Apricot.

Die Kinken bei den Shirts sind, dass sie zu lang sowie in der Taille und an der Hüfte zu weit sind. Warum? Damit sie am Busen und am oberen Rücken passen. Eine Nummer kleiner sind sie oben zu eng und ziehen unterm Arm. Ich habe also viel Geld für Shirts auszugeben, in denen ich 5 Kilo dicker aussehe, als ich bin. Warum? Weil sie das Beste sind, was der Markt für mich zu bieten hat.

Das eine Shirt war in XL nirgendwo im Laden zu bekommen, nur in L und XXL. Anmerkung der Verkäuferin: Wir verkaufen hier mehr S und M. In XL ist immer nur eins dabei. Ich weiß, darüber habe ich mich schon mal aufgeregt, aber auch heute noch: Würg! Wie gut, dass es der Hersteller im Onlineshop in XL anbietet. Noch schöner wäre allerdings ein passendes Shirt in neu zu erfindender Größe!

Zurück zu den Farben: Ich spüre ganz deutlich beim Sport, dass ich mich in dunklen Farben ruhiger fühle und in bunten lebhafter. Weil ich Ruhe mag, fühle ich mich in dem dunkelblauen Shirt wohler. Bei einer Betätigung, die so körperlich ist wie Sport, finde ich es noch wichtiger, sich in den Farben wohl zu fühlen, als bei normaler Kleidung. So lange die Farben dunkel sind, dürfen sie beim Sport auch kühl für mich sein. Wenn es bunter wird, bitte in jedem Fall warm. Es ist wie bei meiner anderen Oberbekleidung auch: Leuchtende, kalte Farben funktionieren für mich gar nicht – weder gefühlt, noch vor dem Spiegel.

Welche Farben trägst Du am liebsten beim Sport?

28 thoughts on “In welcher Farbe tut mir Sportkleidung gut?

  1. Hallo Ines,
    was war das früher einfach, als man einfach ein ausgeleiertes altes T-Shirt und eine Trainingshose angezogen hat.
    Ich gehe nicht zum Sporttraining, wenn, dann würde ich dunkle Farben wählen. Ab und an, eher selten, laufe ich. Dann ziehe ich ein graumeliertes Funktionsshirt an.
    Was ich an Sport mache, ist Schwimmen. Da habe ich auch nix gegen buntere Muster einzuwenden. Schwarz und grelle Farben mag ich nicht. Wichtiger als die Farbe ist mir die Passform. Da habe ich mittlerweile eine Marke gefunden, die mir optimal passt und auch schöne Muster hat.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Bei Schwimmkleidung finde ich die Passform auch wichtiger als alles andere. Ich bin immer froh, wenn ich einen Badeanzug finde, der möglichst wenig hässlich ist. Beim letzten Kauf habe ich endlich auch eine Marke gefunden, bei der die Badeanzüge auch in großen Cups erträglich aussehen. Meiner ist in kalten Türkis-Grüntönen. Es sind aber auch Farben, die ich auf der Straße nicht trage. Alternativ hätte es das Modell in Pink-Lila gegeben – auch nicht besser …

    • Da ich “oben rum” nicht gerade üppig gebaut bin, komme ich seit vielen Jahren mit den klassischen Sportbadezügen gut aus.
      Das, was mich allerdings bei vielen stört, ist der hohe Beinausschnitt. Das mag ich gar nicht.
      Hauptsache, sie erfüllen eine Funktion. Und einmal angezogen dürfen sie nicht mehr verrutschen. Aber das klappt ganz gut.
      Kalte Türkis-/Grüntöne hört sich gut an, die würde ich auch nehmen. Auf jeden Fall besser als pink-lila.

  2. Hmmm. Ich trage zum Sporr kaum echte Sportkleidung. Maximal die Hosen. Dann aber nie aus stretch. Immer mit Bund und Reißverschluss. Immer weit, ohne Bündchen unten. Bis übers Knie oder bodenlang.
    Top und drüber weites Sirr. Oder eine leichte Weste. BG Sunny

    • Mit Weste würde ich mich drinnen tot schwitzen. Kurze Hosen mag ich bei dem Schlingentraining auch nicht. Die trage ich nur zum Nordic Walking im Sommer.

    • Hmm, ich habe so eine ganz leichte Weste. Ist von GW, ungefüttert. Quasi wie die Hose.
      Und klar, kommt auf den Sport an. Ich mag die Weste recht gern, weil man auch an den Geräten leicht schwitzt, es aber auch immer Frischluftfanaten gibt, die mindestens 2 gegenüberliegende Fenster aufreißen. Dadurch zieht es und geheizt ist im Studio auch nicht. 2 Lagen brauche ich oben also immer.
      Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich meine weiten Hosenbeine in den Schlingen des “Trainers” beim einfädeln verheddern. Aber sowas steht bei mir aktuell nicht auf dem Plan.
      BG Sunny

    • Da zahle ich so viel bei so einem mühsam zu nähenden Stretchstoff für bei der Schneiderin, dass es mir das für Sportkleidung nicht wert ist.

    • Schick sie mir, dann nähe ich sie Dir seitlich mit der Overlock enger. Geht ruckzuck und ist kein Problem für mich.
      BG Sunny

  3. Komischerweise habe ich ein Lieblings-Shirt vom Discounter. Ein Funktionsshirt mit Kragen in Lila, das ich fast ausschließlich trage. Das Shirt liegt eng an, engt aber nicht ein.

    Dazu eine leichte Hose mit Taschen, damit ich den Schlüssel verstauen kann. Ich würde gerade beim Sport nie Farben tragen, die ich nicht mag.

    Liebe Grüße Sabine

    • Ich habe auch zwei Hosen (lang und 3/4) für draußen und ein Laufshirt vom Discounter. Die Qualität ist top. Das Shirt brauche ich in L und da nlmmt immer höchstens 1 von mit der Lieferung. Nachdem ich zweimal vergebens morgens früh gleich am Angebotstag da war, ist mir das zu lästig geworden, dort danach zu suchen. M und kleiner sind immer ganz viele da.

  4. Meine Hosen sind vorzugsweise schwarz, die Shirts pink, türkis, schwarz, grün….gerne leuchtend. Ich finde es wichtig, dass ich mich in der Sportkleidung mag, bei all den Spiegeln. Ich finde es immer furchtbar, wenn sich durch den Stoff alles abzeichnet oder etwas durchschimmert. Ich trage immer enge Sachen, aber angezogen möchte ich schon aussehen.
    Ich finde den Kauf von Oberteilen für den Sport auch sehr schwierig und wenn ich etwas finde, kaufe ich es sofort. Dabei achte ich auf Qualität, da meine Sportsachen oft in der Waschmaschine sind.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Weite Sachen stören mich beim Training auch. Die im Weg oder ich muss sie in die Hose stecken, um bei Bewegung nicht im Freien zu stehen – mag ich beides nicht.

  5. Mit diesem Thema hast du mich auf dem falschen Fuß erwischt – ich bin eine Sportverweigererin, wo es nur geht. Du kennst doch das Zitat „Sport ist Mord“. Nur zum Schwimmen, da bin ich jederzeit, sowohl Sommer als auch Winter zu haben – meine Schwimmkleidung kann dabei gerne auch mal in etwas kräftigeren Farben oder gemustert sein. Ansonsten trage ich eher schwarze Hosen und farbige Oberteile, falls mich alle paar Monate doch das schlechte Gewissen packt und sich auch der innere Schweinehund in die Ecke treiben lässt.
    Hab einen wunderbaren Tag und alles Liebe

    • Ich bin auch kein Sportfan, hat lange gedauert, bis ich etwas zu mir passendes gefunden habe. Deshalb verstehe ich Dich bestens. Ich bin nur gelenkig, ansonsten völlig unsportlich.

  6. Hallo,

    ich mache drei Mal die Woche Nordic Walking. Meine Sportkleidung ist kombifreundlich in dunkelblau oder schwarz, die Shirts auch mal pink oder grau. Ich fühle mich in diesen Farben auch am wohlsten. Mir ist auch beim Sport wichtig, dass die Sachen zu meinem Typ passen. Zum Glück kann ich Sachen von der Stange kaufen. Mein Problem ist, bei einer Körpergröße von 1,78m, i.d.R. die Beinlänge. Bei einer eng anliegenden Sporttight ist es ja nicht so schlimm, wenn sie etwas kürzer ist. Bei einer Jeans oder Hose macht mich das wahnsinnig, weil ich früher nie, wirklich gar nie, Hosen in meiner Länge bekam. Von dem her kann ich das sehr gut nachvollziehen, dass das sehr nervig ist, wenn man keine passende Kleidung findet, oder immer erst ändern soll.

    LG

    • Es ist wirklich klasse, dass inzwischen viele normale Hosen in Länge 34 gibt und auch immer mal wieder in 36. Dass Menschen auch Sportkleidung in Kurz- und Langgrößen gebrauchen könnten, hat sich wohl och nicht bei den Herstellern herumgesprochen. Lieber gibt es alle 14 Tage eine neue Modewelt …

  7. Es gibt eigentlich nichts, was mich weniger interessiert als die Farbe meiner Sportbekleidung. Da ist mir Funktionalität und Passform weit wichtiger. Also trage ich in der Regel schwarz. Oder weiß. Oder grau. Passt schon :-) Allerdings stehe ich beim Sport auch nie vor dem Spiegel. Ich muss es also auch nicht sehen *grins* Abgesehen davon hat mich die richtige oder falsche Kleidung wohl noch nie beim Sport motiviert bzw. demotiviert. Außer, wenn irgendetwas rutscht oder kneift. DAS mag ich überhaupt nicht.
    Liebe Grüße
    Fran

    • Bis in der Physiotherapiepraxis, wo ich das Training mache, vor dem Spiegel stand, war mir das auch egaler. Gibt es Wort egaler? Egal ;).

  8. Liebe Ines,
    ich habs ja nicht so mit dem Sport aber ich glaube das du absolut recht hast. Die richtige Farbe könnte tatsächlich dazu beitragen mich besser dabei zu fühlen. Ich werde darüber nachdenken….dank dir für den Denkanstoß!
    LG Natascha

    • Das Shirt in Apricot würde Dir auch stehen. Und wenn es hilft … Du weißt ja … wenn es schön macht …

  9. Ein wirklich, wirklich spannender Post.
    Ich habe mir tatsächlich noch nie gedanken gemacht, welche Farbe meine SPortbekleidung haben sollte. Ich habe bis jetzt immer nur “irgendetwas” gekauft.

    schau gerne auf meinem BLOG vorbei und auf meinem INSTAGRAM

    • Machst Du denn gerne Sport in Deinen Irgendwas-Sachen? Dann ist es doch O.K. Wenn aber nicht, lohnt es sich vielleicht, beim nächsten Einkauf mal auf die Farben zu schauen.

  10. Welche Farben ich am liebsten beim Sport trage?? Leuchtende, kalte Farben :p plus Schwarz und gelegentlich auch mal Weiß, weil ich davon 2 Shirts besitze, die totale Schnäppchen waren. ;)

    Besonders spannend finde ich ja Deinen Satz, dass Du ganz deutlich beim Sport spürst, ob Du dunkle Farben oder lebhafte trägst. Bei mir ist es ähnlich, und ich bin z. B. nicht in der Lage, mich im leuchtend pinken Shirt zum Sport aufzumachen, wenn ich eigentlich ziemlich blöde Laune habe. Das geht tatsächlich nur, wenn’s mir soweit gut geht, ansonsten wäre es für mich einfach nicht stimmig. ;) Bei Hosen ist es nicht so wichtig – bei Oberteilen jedoch sehr wohl.

    Dass Du immer noch nichts richtig Passendes gefunden hast, ist schade. Ich dachte, die ad…-Shirts passen Dir als einzige richtig gut?!? Doch nicht?

    Schreib doch mal was vom Schlingentraining, bitte! Interessiert mich. Habe nie davon gehört.

    Liebe Grüße
    Gunda

    • Die passen obenherum und der Stoff ist toll, aber sie sind zu lang – hören an meiner breitesten Stelle an der Hüfte auf – und können in der Taille schmaler sein. Sie sind dennoch das beste, was ich finden konnte. Das eine Modell zumindest.

      Das Training beschreibt sich so schlecht und es gibt schrägerweise keine tauglichen Videos im Netz zum Verlinken dazu. Ich warte mal ab, bis ich besser darin bin (und aussehe dabei ;) ) und dann frage ich im Studio, ob ich da Fotos machen darf.

  11. Wieso sind bei Deinem Blogpost vom 04. November die Kommentare geschlossen??? Diese Vorgehensweise ist mir vollkommen neu … – ich habe doch früher immer alte Beiträge kommentieren können …

    Nun hatte ich meinen Kommentar zu Deinem Lernpost jedoch fertig und Du bekommst ihn einfach erstmal hier – so:

    “Mist, diesen Beitrag hatte ich komplett verpasst – dabei finde ich gerade diese Zusammenfassungen immer so interessant!

    Das mit den Freunden ist wohl so … – wobei die Definition von Freund wohl auch sehr individuell ist, was wiederum mir gerade begegnet ist. Ich war bei einer “Freundin” noch niemals zu Hause, wir haben niemals telefoniert, geschrieben wird seltenst, sie scheint nicht wirklich an mir interessiert zu sein, ich jedoch an ihr sehr wohl, was sie als “in die Ecke gedrängt werden” empfindet. Undsoweiter. Mir reicht das jetzt. Solche “Freunde” brauche ich nicht – passt nicht.

    Interessant, dass Du mit einer 80%-Lösung glücklich bist – hätte ich nicht gedacht, muss ich gestehen.

    Glückwunsch zur Frühaufsteher-Hunderunde. Du bist sooooooo toll!!!!

    Punkt 20: Hattest Du nicht mal gesagt, Du liest fast nur noch auf dem Kindle? Von wegen Wälzer … *grübel* …
    Punkt 27: Ernsthaft?? Örgs … – aber ich mag ja eh kaum irgendwelche Getränke …
    Punkt 28: Mir auch!!!!

    Liebe Grüße
    Gunda”

    • Stimmt, ich weiß noch genau, dass Du den Blog von vorne gelesen und alte Beiträge dabei auch immer mal wieder kommentiert hast. Das macht aber fast keiner. Vor geraumer Zeit habe ich die Einstellung so geändert, dass Kommentare nach 90 Tagen geschlossen werden. Warum? Seitdem habe ich quasi keine Spam-Kommentare mehr. Das war ein Tipp von Conny, bei der war mir das bei einem alten Beitrag, den sie intern verlinkt hatte, den ich kommentieren wollte, aufgefallen und sie nannte mir diesen Grund. Das ist für mich sehr angenehm, weil ich so Kommentare, die versehentlich im Spam landen, schnell sehe. Vorher sind die untergegangen in der Masse, jetzt habe ich oft wochenlang nicht einen. Das ist für Neu-Kommentierende hilfreich, weil deren Kommentare noch am ehesten im Spam landen können. Und von den bekannten Lesern hat sich bisher keiner beschwert. Wenn Du zu alten Beiträgen etwas kommentieren magst, was mich natürlich ebenso freut wie bei neuen, maile es mir entweder, dann setze ich es manuell als Kommentar rein, oder schreibe es wie heute unter einen aktuellen Artikel. O.K.?
      @20 Das Buch habe ich auf dem Kindle gelesen. Dicke Bücher auf dem Kindle bezeichne ich auch als Wälzer. Bücher in Papierform lese ich bei Belletristik nur, wenn es Rezensionsexemplare sind oder ich sie von einer Freundin ausleihe oder geschenkt bekommen habe. Selbst kaufe ich immer für den Kindle, wenn es möglich ist.

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