Trilogie: Frauen in den 1950er Jahren in Berlin

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Die Schwestern vom Ku’damm: Jahre des Aufbaus (Die 50er-Jahre-Trilogie, Band 1)(Affiliate Link)
von Brigitte Riebe
erschienen 2018 im Wunderlich Verlag

Gelesen: Band 1

Die Schwestern vom Ku’damm sind die Nachkommen der Familie Thalheim, die in Berlin erfolgreich ein Modekaufhaus aufgebaut hat. Der Roman beginnt mit einem Prolog im Jahr 1932 zur Feier des luxuriösen Umbaus des Kaufhauses und springt dann in den Mai 1945 zum Ende des zweiten Weltkriegs.

Im letzten Jahr habe ich einige Bücher gelesen, die an genau der Stelle ansetzen und Einblicke in die Zeit des Aufbaus der Bundesrepublik Deutschlands geben. Das ist eine geschichtliche Zeit, die ich spannend finde. Wenn dann noch Frauen die Hauptrollen spielen, lese ich es umso lieber.

Hitler tot, Russen in Berlin – Rike, Silvie und Florentine stehen als jüngste Thalheim-Generation vor den Trümmern des Kaufhauses. Die Villa wird beschlagnahmt und Berlin Viermächtestadt. Der Roman spielt primär in Charlottenburg bei den Briten. Die Berlinblockade macht das geschäftliche Weiterkommen nicht gerade einfacher. Nach der Währungsreform 1948 und der Gründung der BRD und DDR gibt es 1951 gibt es dann die große Geschäftsneueröffnung. Doch der Weg dahin – es ist zu ahnen – ist mühsam. Familiengeheimnisse, die so stückweise auftauchen, machen es nicht einfacher.

Wie schafft man es, den Frauen in der direkten harten Nachkriegszeit in den Jahren mit Hunger, Kälte und Hitze Mode zu verkaufen? Die Frauen der Familie schlagen sich zuerst als Trümmerfrauen durch und starten dann eine neue Geschäftsidee. Spannend ist dabei, wie sie ihre Rollen finden. Die Emanzipation der starken Frauen der direkten Nachkriegsjahre in den 1940ern ist nicht von jedem gewünscht …

Großes Thema in dem Buch ist neben dem Wiederaufbau des Modegeschäfts die Entnazifizierung und der Umgang mit dem ich konnte doch nicht anders, habe es doch nur für Euch getan des Familienvaters. Damit kann man sich gar nicht genug beschäftigen.

Vorschau: Band 2

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Die Schwestern vom Ku’damm: Wunderbare Zeiten (Die 50er-Jahre-Trilogie, Band 2) (Affiliate Link)

Am 17. September 2019 soll Teil 2 der Trilogie erscheinen, den ich natürlich schon vorbestellt habe. Dem Vorschautext nach wollen die Männer den Frauen das Geschäft wieder aus der Hand nehmen. 1950er Jahre halt … aber ich glaube kaum, dass die Thalheim-Frauen sich das gefallen lassen. Hoffentlich nicht!

Hast Du Lust, die Bücher zu lesen?

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10 Gedanken zu „Trilogie: Frauen in den 1950er Jahren in Berlin

  1. Liebe Ines,

    danke für den Buchtipp. Das hört sich sehr lesenswert an und ich werde mir den ersten Band kaufen. Ich brauche gerade etwas Abwechslung zwischen den Krimis, die ich eigentlich sehr liebe.
    Ich habe auch einen Lesetipp für Dich: “Sungs Laden” von Karin Karisa. Fast ein Märchen… aber schön! Einzig an die Namen der Hauptpersonen musste ich mich gewöhnen und sie zuordnen.
    Grüße an die Elbe von Susa

  2. Jetzt bin ich noch nicht mit deiner letzten Buchvorstellung fertig, da überraschst du uns mit dem nächsten Buch. Danke nochmals für die Empfehlung zu „Das große Los“ – da bin ich schon mittendrin im Lesen. Aber auch dein neues Buch hört sich interessant an, über das Schicksal von Frauen in verschiedenen Epochen oder auch in verschiedenen Ländern lese ich immer wieder gern, noch dazu wenn hier auch gleichzeitig geschichtliches Wissen vermittelt wird. Ein weiterer Punkt ist für mich, dass es einen weiteren Teil gibt – ich mag Bücher gerne, wo ich mit den Protagonisten mehrere Ereignisse erleben darf.
    Hab einen wunderbaren Abend und alles Liebe

    • Freut mich, dass das “Das große Los” bei Dir direkt in die Leseliste gekommen ist.

      Mir geht Instagram seit geraumer Zeit nur noch auf den Geist und ich verbringe die Zeit, die in den letzten Jahren auf Instagram verbracht habe, wieder mit Büchern. Ich habe noch einige mehr gelesen … (ich lese recht fix).

  3. Danke für diese Vorstellung. Das kommt gleich auf meine Leseliste. Solche Bücher über die Nachkriegszeit interessieren mich sehr und da es sogar noch in Berlin spielt, werde ich es gleich mal bestellen. LG Caro

  4. Liebe Ines,
    das klingt wirklich interessant – ich würd’s mir allerdings erst kaufen, wenn alle Bände erschienen sind, weil ich lange Wartezeiten bei Mehrteilern nicht ausstehen kann ;-)
    Hat mich sehr gefreut dass ich dich mit meinem “Hamburger Deern-dl (© Rostrose)” zum lachen bringen und außerdem inspirieren konnte und dass du nun vorhast, beim Dirndladen mindestens eins anzuprobieren :-)) Bin gespannt, was dabei rauskommt, ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass es dir auf diese “Fusions-Weise” gut steht. Übrigens habe ich entdeckt, dass es auch in Hamburg dirndlähnliche Trachten gibt, vor allem die Vierländer Tracht – https://altevolkstrachten.de/tag/hamburger-trachten/ Ist aber wohl von dem Stil, den du sonst strägst, ein bisserl zu weit weg ;-))
    Herzliche Rostrosengrüße und Pauleknuddels,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/04/thailand-reisebericht-teil-12-zwei-tage.html

    • Ja, die Tracht kenne ich. Es gibt hier in der Heideregion für gefühlt jedes Dorf eine eigene. Einer der Gründe, warum ich sie nicht passend für mich finde, weil ich dort nicht zugehörig bin.

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