Was ich heute gelernt habe – März 2019

Werbung – Rezensionsexemplar, Affiliate Links von Amazon und Namensnennungen ohne Auftrag

Azalee

  1. Das Wasser auf der wilden Meerseite von Sylt heißt Nordsee, das auf der Wattseite Ostsee. Erklärt gerade eine Touristin einer anderen. Bei einer ähnlichen Gesprächsbelauschung habe ich vor ein paar Jahren gelernt, das die Buhnen dafür da sind, dass die Wellen nicht so doll werden, damit man besser baden kann. Nun ja. Soviel dazu.
  2. Meine Wimpern werden im Zugucken spärlicher. Das hätte ich nie für möglich gehalten. Immerhin sind sie noch dunkel.
  3. Beim Abfluss in der Dusche kann man ein Teil mehr rausnehmen, als ich bisher wusste. Du willst nicht wissen, wie es darunter aussah und roch.
  4. Aus dem Leben einer Personal Shopperin: In einem Laden in der City hält eine Verkäuferin es offenbar für eine Zumutung, acht Teile zur Anprobe für meine Kundin auf meine Bitte hin eine (!) Stunde vorher beiseite zu hängen. Dass ihre Chance auf mehr Umsatz steigt, wenn ich meiner Kundin schnell mehr auf einmal zeigen kann, ist ihr offenbar egal. Ich glaube kaum, dass ihr montags um 10 Uhr bei strömendem Regen in den Hamburger Ferien ernsthaft im leeren Laden Umsatz dadurch entgeht, dass die Teile anderen Kundinnen nicht zur Verfügung stehen. Da sind andere Läden erheblich kooperativer. Da weiß ich doch gleich wieder, warum ich in einige gerne mit Kunden gehe und andere meide. Provision bekomme ich vor Ort übrigens nirgends. Meistens schaue ich vor einer Einkaufsbegleitung in der Stunde vorher schnell in den Läden in der Nähe des Treffpunkts, was aktuell dort hängt und lasse dann etwas zurücklegen, damit meine Kundin in den zwei Stunden möglichst effizient anprobieren und entscheiden kann. Wenn der Laden vor Ort so blöd geführt wird, verstehe ich wieder einmal mehr, warum Menschen Onlineshopper sind. Dass ich deren Sachen im Laden verkaufe und die Wahl habe, wo ich hingehe, ist der Dame offenbar nicht klar.
  5. So früh hat die zarte erste Azalee noch nie geblüht.
  6. Die gepolsterte Liegedecke für den Zausel hätte ich mir sparen können. Er liegt offenbar nicht gerne weich.
  7. Jetzt weiß ich, wie die Corneliuskirche von innen aussieht. Auf dem Trauerband für den Nachbarn stand ein Spruch von Matthias Claudius, den ich sehr schön finde. “So, wie ein Blatt vom Baum fällt, so geht ein Mensch aus dieser Welt und alle Vögel singen weiter.” Nicht nur passend zur Friedwaldbestattung. Wir sind alle nur ein winziges Puzzleteil dieser Erde und sie dreht sich ohne uns weiter, auch wenn es sich manchmal ganz anders anfühlt. Aber für einen wunderbaren Menschen, der 87 geworden ist, kann ich das so hinnehmen.
  8. Gestern Abend habe ich noch etwas gelernt: Wie man eine Anzeige bei der Polizei vor Ort aufgibt, wenn Fotos aus meinem Blog auf dubiosen Onlineshops ohne mein Einverständniserklärung verwendet werden.
  9. Mehl wird bei 900 Grad verbrannt, um den Typ zu bestimmen. Typ 405 heißt, dass nach dem Verbrennen 405 mg Mineralien von 100 g Mehl übrig bleiben.
    Und Schuhe sollten beim Imprägnieren mit Spray vorher mit einem feuchten Lappen abgerieben werden, damit sie das Spray besser aufnehmen können. Wie komme ich darauf? Ich habe Wer weiß denn sowas im Fernsehen geguckt.
  10. Auf nasser Straße keine hellen Velourslederloafer zu tragen, werde ich wohl bedauerlicherweise niemals lernen.
  11. Schluppenbluse heißt auf Englisch Pussy Bow. Das hat Bloggerin Claudia mich lernen lassen.
  12. Welcher Arzt die Urlaubsvertretung für meinen HNO macht.
  13. Amazon weist inzwischen auch auf E-Books Umsatzsteuer aus. Schön! Sind sogar 19%.
  14. Dank des kostenfreien Netflix-Zugangs für 30 Tage habe ich einen Blick in Marie Kondos Aufräumserie geworfen. Inspirierend fand ich daran allerdings: nichts.
  15. Mein roter Daunenmantel hat mich verlassen. Er war nicht nur nicht mehr wasserabweisend, sondern ich in dieser Woche in Kürze durch bis auf die Haut im Regen, was bisher nie der Fall war. Was besonders blöd ist, wenn man eine Kehlkopfentzündung hat. Und in der Wäsche ging der Schmutz nicht ab. Fazit: Retour zu Lands’ End. Deren umfassende Garantie hat definitiv ihre Vorzüge und ich bekomme mein Geld zurück. Gibt es also in der kommenden Saison wohl mal wieder einen neuen Daunenmantel. Hoffentlich.
  16. Auch Fotos in jeder Form gehören zu den Dingen, die ab und an mal ausgemistet werden können. Am Wochenende war bei mir der große Bereich der Bilder aus den 1970ern bis Anfang der 2000er dran. Dabei ist das Schottlandalbum gleich komplett in den Müll gepflogen. Warum soll ich mir ein dickes Album in mein Zimmer stellen, von einem Urlaub, an den ich mich nicht gerne erinnere? Im Kopf sind die Erinnerungen eh.
  17. Wer glaubt, dass Rotwein die Zähne verfärbt, hat noch nicht tagelang Salbeitee getrunken. Da wird meine Zahnpflegerin – ich darf sie so nennen – im Mai ihre Freude dran haben.
  18. Wie man eine schöne kleine Bluetooth-Soundbox installiert. Es gibt Marken, auf die ist Verlass.
  19. Ich reagiere definitiv allergisch auf Tulpen im Haus. Mir jucken die Augen wie blöd und dabei ist der Strauß so schön. Ab vor die Tür damit. Vorteil: Bei den Kühlschranktemperaturen draußen halten sie ewig.
  20. Rohrreinigergel taugt zum versehentlichen Bleichen einer Badezimmerfußbodenduschmatte. Spotz. In den 1980ern habe ich mit Chlorreiniger absichtlich Jeans gebleicht und versehentlich Löcher in einen Baumwollpulli geätzt. Ich hätte es also wissen können. Hätte …
  21. Ich habe die nackte Panik vor dem kommenden Sommer und das Bedürfnis, jedes schöne passende Kleid zu kaufen, um den Sommer zu überleben, falls er auch nur annähernd so schlimm wird wie 2018. Teure Panik.
  22. Der neue Joona Linner Thriller/Krimi von Lars Kepler war mir deutlich zu widerlich-unnötig-brutal. Das wäre für die Handlung aus meiner Sicht nicht notwendig gewesen. Künftig erscheinende Bände aus der Reihe möchte ich aus heutiger Sicht nicht lesen. Das Buch würde ich nicht wieder kaufen.
  23. Das Hundeliegekissen war nun doch eine gute Investition. Paul hat sich an die weiche Unterlage und den Rand gewöhnt und kuschelt sich abends gerne darauf ein, wenn wir Fernsehen gucken.
  24. Von den Gemüsesorten Blumenkohl, Brokkoli und Romanesco mag ich Romanesco am liebsten.
  25. Im Wohnzimmer habe ich zwei große Aquarelle von der Wand genommen, die dort seit 2004 gehangen haben. Ich hätte gedacht, dass sie mir schon aus reiner Gewohnheit mehr fehlen würden. Tun sie aber nicht. Ich freue mich auf den neuen Wandschmuck, der in diesem Jahr dorthin kommt.
  26. Es ist soweit – ich brauche meine Lesebrille jetzt auch für Restaurantbesuche. Gestern konnte ich erstmals den zu begleichenden Endbetrag nicht ohne Brille sicher lesen. Krass wie das im Zugucken schlechter wird.
  27. Wie man in die .htaccess Datei in WordPress bearbeiten kann.
  28. Bei Bloggerin Sabine Gimm das wunderschöne Wort Sekundenglück.
  29. Die Gewissheit, eine goldrichtige Entscheidung getroffen zu haben.
  30. Meine alte Sonnenbrille tut auf der Nase weh durch ihr Eigengewicht. Autsch. Wie kann sich ein Gesicht nur so verändern? Sie ist in sehr gutem Zustand. Möchte sie jemand gegen Portoübernahme geschenkt haben?
  31. Tesa Poster Strips lassen sich selbst nach über zehn Jahren restlos von Holzfensterrahmen und Raufasertapete entfernen.

Sonst noch gelesen

(Affiliate Link auf dem Cover)

Die Herrin des Winterpalasts

Das Buch Die Herrin des Winterpalasts: Historischer Roman (Affiliate Link) von Christopher W. Gortner aus dem Goldmann Verlag (Werbung) wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Geschichte Europas von 1863 bis zur Revolution in Russland ersten Weltkrieg. Man lernt viel über die politischen Zusammenhänge der Monarchien und die sich verändernden Rollen in dieser Zeit. Leider hat mir der Roman nicht gefallen, weil es aus Sicht der Hauptperson Minnie, die zu Beginn Prinzessin von Dänemark wird und dann nach Russland in die Zarenfamilie einheiratet, in der Ich-Form geschrieben ist.

Die Erzählweise von Minnie ist sehr einfach und wirkt an vielen Stellen naiv. Das mag an der Zeit liegen, in der das Buch spielt. Vielleicht ist es aber auch eher für eine jüngere Zielgruppe geeignet. Wer könnte es mögen? An der Entwicklung von Königshäusern und Politik im 19. Jahrhundert interessierte Leserinnen, die sich gerne in eine Hauptperson beim Lesen einfühlen.

Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

(Affiliate Link auf dem Cover)

Den Bestseller Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten – Gerümpelfrei bleiben (Affiliate Link) von Karen Kingston habe ich nach dem Kauf umgehend verschlungen. Mit Feng Shui habe ich mich bisher nicht beschäftigt. Ich bilde mir ein zu spüren, was mir in Räumen gut tut und was nicht. Aber wegen meines momentanen Ausmüllwahnsbedürfnisses hat mich der Titelteil Gegen das Gerümpel des Alltags angesprochen. Karen Kingston Faustregel lautet

Wenn ich morgen ausziehen sollte und mehr als ein bis zwei Müllsäcke voll bekäme, muss ich umgehend aussortieren.”

Mülleimer der Stadtreinigung Hamburg: „Was Du heute kannst entsorgen …“

Das ist eine Maxime, an der ich mich gerne orientiere. Für alle Teile im Haus, die alleine mir gehören und nur von mir genutzt oder gelagert werden, wird das auch mein neuer Leitsatz. Dass es ab und an fürs eigene Wohlbefinden gut ist, sich nicht nur von Dingen zu trennen, sondern auch Freundschaften zu hinterfragen, ist klar. Was zu der Frage führt, ob es derzeit jemanden gibt, der mich aussortieren möchte.

Zu welchen Erkenntnissen bist Du im März gekommen?

(Affiliate Link)

25 Gedanken zu „Was ich heute gelernt habe – März 2019

  1. Oh, Ines,
    ich mag deine Gelernt-Haben-Listen. Ich bin nicht so ordentlich wie du, deshalb kann ich meine Erkenntnisse nicht so chronologisch wiedergeben.
    Sekundenglück- das Wort kannte ich schon von Grönemeyer und es ist so wahr. Du bist glücklich, und wenn es dir bewusst wird, ist es schon vorbei. Die Freude über das Sekundenglück hält länger an.
    Meine Erkenntnisse:
    Ich lasse mich nicht mehr stressen durch irgendwelche Aufräumratgeber. Nein!
    Deine Buchempfehlung war klasse! Ich konnte 2 Menschen damit eine Freude machen. Dem einen durch’s Empfehlen, dem anderen durch’ s Schenken.
    Will dich jemand ausmisten? Hast du eine konkrete Annahme dazu?
    Da habe ich diese Woche einen Beitrag im Radio gehört, bei dem es darum ging, ob es besser ist, langjährige Freundschaften, die nicht mehr gehen, einfach auslaufen zu lassen oder aktiv zu beenden.
    Ich habe gelernt, dass es Freude bringt, Ohrringe, die man nicht mehr mag, an eine nicht so nahe stehende Person zu verschenken und wieviel Freude es ihr gemacht hat. Weniger die Ohrringe an sich, als dass man an sie gedacht hat.
    Ich habe gelernt, wie lecker Pastinaken im Vergleich zu Möhren schmecken können.
    Der Satz mit der Nord- und Ostsee auf Sylt ist so klasse. :-)
    Wie ich mich kenne, werden noch ein paar “P.S.” folgen.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Wenn man wiederholt auf eine WhatsApp, die eine einfache Frage enthält, keine Antwort bekommt, will mich wohl jemand ausmisten. Was sagte denn der Beitrag – auslaufen lassen oder aktiv beenden? Ich war bisher immer Typ aktiv beenden, aber die meisten Menschen finden das zu brutal. Ich weiß gerne, woran ich bin, deshalb ziehe ich das vor. Weil andere Mensche das oft anders sehen, habe ich mir das abgewöhnt.

      Pastinaken sind nicht mein Fall. Die machen mir einen Blubberbauch bis dorthinaus. Aber wie schön, wenn Du für Dich etwas neues entdeckt hast, was Dir gefällt.

      Klasse, dass die Ohrringe so viel Freude erzeugt haben. Es ist manchmal einfach gut, Dinge gehen zu lassen. Ich habe erfolgreich ein über 100 Jahre alte Vase verschenkt, die ich nicht mehr haben wollte (nicht sooo hübsches Erbstück mit Katscher).

    • mit dem Whatsapp-Nicht-Beantworten, so was finde ich auch total Banane. Kann ich überhaupt nicht leiden. Ich bin immer für klare Verhältnisse. Wenn der andere keine Lust mehr auf mich hat, dann kann er mir das bitte sagen und das nicht meiner Interpretation überlassen. Wobei ich der Meinung bin, so wie ich die Freundschaft beenden kann, dieses Recht muss ich auch dem anderen lassen. ( auch wenn es mir weh tut).
      In dem Beitrag wurde gesagt, dass bei wirklich langjährigen Freundschaften am besten ein Gespräch gesucht wird, wo man sich über etwaige Kränkungen austauschen kann. Der Vorteil einer nicht aktiv beendeten Freundschaft ist, dass man sie nach einer Sendepause (vielleicht) wieder aufleben lassen kann. Hat man sich aber mal so richtig Luft gemacht, werden die gesprochenen Worte immer wieder abrufbar sein.
      PS:
      deine Sonnenbrille ist mir zu groß, sonst hättest du schon einen Abnehmer gehabt.
      Heute habe ich wieder eine schöne Geschichte im Radio gehört. Willst du sie hören? Ist aber lang.

    • here we go:
      (vielleicht hast du sie mittlerweile auch schon gehört, so was spricht sich sicher schnell rum)
      Kanadischer Schüler muss in der Schule ein Referat über Japan halten. Er fragt seine Großeltern nach einem Buch über Japan, dass sie im Bücherregal stehen haben, um es sich auszuleihen. Er blättert in dem Buch und findet ein Los. Das Los hatten seine Großeltern sich vor einem Jahr zum Valentinstag geschenkt, in das Buch gelegt und dann nicht mehr daran gedacht. Naja, sie riefen bei der Losgesellschaft an, um zu fragen, ob es überhaupt was gewonnen hätte. Yes, 1 Million kanadische Dollar. Und das Beste: das Los war nur noch 2 Tage gültig. Ist das süß oder nicht?

  2. Wie dumm von der Verkäuferin. Guter Service ist das nicht.

    Dass Nord- und Osstee nun so dich beieinander liegen, wusste ich auch noch nicht :D

    Wegen des Bildklaus wird wohl nichts passieren. Meisens werden solche Strafverfahren eingestellt, weil die Täter im Ausland sitzen. Sunny hat heute einen Beitrag dazu geschrieben.

    Das Wort “Sekundenglück” finde ich ebenfalls schön. Danke fürs Erwähnen.

    Liebe Grüße Sabine

    • Die Domains, auf denen die Bilder letztlich dann auftauchen, sind in China registriert. Die Kripo hat das herausgefunden und gibt es an die Staatsanwaltschaft weiter. Die wird dann das Verfahren einstellen … ätzend. Eine technische Lösung ist auch nicht wirklich in Sicht, weil inzwischen sehr viele Bilder betroffen sind. Da ist es nicht damit getan, einzelne herauszunehmen oder umzubenennen.

  3. Guten Morgen Ines,
    zur Zeit sortiere ich auch gerne aus. Dich werde ich aber auf keinen Fall aussortieren! ;-)
    Ich bin im März zu folgenden Erkenntnissen gekommen:
    – meine Emotionen und Gedanken haben mehr Einfluss auf meine Gesundheit.als ich bisher dachte.
    – Klare und ehrliche Abgrenzung tut mir gut.
    – Weniger ist mehr. (Besonders oft bei Make up, Schmuck und sonstigen Accessoires zu beobachten.)
    Herzliche Grüße
    Uschi

    • Schön, dass ich noch in Deiner Leseliste bin. Ich hatte mich gerade heute Morgen gefragt, ob das wohl noch so ist, weil ich so lange keinen Kommentar von Dir bekommen haben. Umso mehr freue ich mich heute über diesen.

      Gedanken können Berge versetzen – ich weiß genau, was Du meinst.

  4. Wie schade und schädlich das mit der Verkäuferin! Ja, so geht stationärer Einzelhandel leider immer noch, – aber sicher nicht mehr lange!! Weißt Du, ob das die Geschäftspolitik dieses Ladens ist oder “nur” das Unvermögen einer Verkäuferin dort? Sonst würde sich eine Mail an die Geschäftsleitung ja mal lohnen. Du bist schließlich Profi und willst ja nicht mit Deinen Kundinnen nur noch online einkaufen gehen müssen….

    Das mit den Bildern ist auch krass. Anzeigen sollte man es dennoch.

    Ich hatte heute ein Sekundenglück: auf dem Weg zur Ärztin mitten in der Stadt eine kleine Grünfläche mit ca. 10 blühenden Kirschbäumen. Ein Traum!

    Nur schöne Erkenntnisse wünscht Dir
    Sieglinde

    • Das war nur die eine Verkäuferin, wobei sich ihre Kollegin auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Ich war im Herbst mit einer Kundin in dem Laden und da konnte ich viele Sachen zurücklegen lassen und die damalige Verkäuferin war sehr hilfsbereit und kam bei der Anprobe mit weiteren dazu passenden Sachen an, was zu gutem Umsatz führte. Es ist eine große deutsche Kette – die Mühe mit der Mail an die GF kann ich mir da schenken.

      Was für ein schönes Sekundenglück!

  5. Liebe Ines, ich freue mich jeden Monat schon auf deine Liste, denn obwohl ich es bisher nicht geschafft habe, mir eine eigene zu erstellen, kann ich doch bei dir immer mitleben und auch meine Erkenntnisse Revue passieren lassen. Ich war schon etwas geschockt vom Verhalten der Verkäuferin, anstatt dankbar zu sein, dass auf Online-Shoppen verzichtet wird, legt sie dir sozusagen Prügel zwischen die Beine. Es sollte ihr doch klar sein, dass du dann in Zukunft auf diesen Laden eventuell verzichten wirst. Schade, dass manche hier nicht wirklich kundenfreundlich orientiert sind. Aber noch schlimmer finde ich, dass deine Fotos geklaut und missbraucht wurden – es ist doch ein schlimmes und hilfloses Gefühl, wenn etwas Derartiges passiert und eigentlich keine wirkliche Handhabe gegen den Verursacher besteht. Da bemühen sich die Blogger alles korrekt zu machen und zu kennzeichnen und bei derartigen Verfehlungen verläuft die Angelegenheit dann im Sand. Und ich habe von dir gleich mal gelernt, dass ich eine .htaccess-Datei habe, um die ich mich vielleicht auch mal kümmern sollte ;-).
    Hab einen wunderbaren Frühlingsabend und alles Liebe

    • Ein Tipp: Mit der .htaccess wäre ich SEHR vorsichtig. Ein Fehler und es geht gar nichts mehr … ich bezahle gerade jemanden dafür, mir dabei helfen zu lassen und mache sonst alles selbst.

    • Liebe Ines, vielen Dank für deinen Hinweis. Um ehrlich zu gestehen, weiß ich noch gar nicht, was es mit dieser Datei genau auf sich hat. Das hatte ich jetzt mal auf meine To-Do-Liste notiert, um mich bei Gelegenheit damit zu beschäftigen – mein Blog funktioniert eigentlich zurzeit auch so.
      Hab ein tolles Wochenende und alles Liebe

  6. Punkt 1 ist ja der Brüller. Erinnert mich daran, dass vor Jahrzehnten auf Hiddensee mal eine Frau aus Sachsen ihren Mann fragte, ob sich Kühe auf der Weide überhaupt noch lohnen würden, weil es die Milch doch jetzt in Tüten gäbe.

    Punkt 15 – die haben von mir das plissierte Teil in beige wiederbekommen, weil es immer mehr verknitterte. Das schwarze dagegen ist immer noch super!

    Punkt 26 – noch hilft es mir, genug Licht zu haben. Also knipse ich die Handyleuchte an. In manchen Restaurants bringen die Kellner auf Verlangen ja auch Lesebrillen. Mein Reisebegleiter fragt immer danach, mir wäre so “eine für alle” wieder nix.

    • @1 Kopfschüttel … Leute gibt das … das ist ja wie Kinder, die glauben, dass es lila Kühe gibt …(solche Kinder gibt das)
      @2 Wusste gar nicht (oder vergessen), dass Du es auch in hell hattest, dachte nur in schwarz. Wie gut, dass es mit der Reklamation da so einfach ist. Meins hat mich verlassen, weil es mir unter dem Arm einfach einen Hauch zu eng war. Das saß nur, wenn ich die Schultern nach vorne gezogen habe. Nicht gut für die Haltung. Das habe ich aber nicht reklamiert, sondern ins Sozialkaufhaus gegeben, weil ich denke, dass es von Anfang an war bei genauer Betrachtung. Dafür kann der Hersteller also nichts.
      @3 Gute Idee, es war dort eher schummrig. Nächstes Mal probiere ich das. Fremde Brillen würde ich auch nicht aufsetzen. Hätte mein Begleiter seine nicht dabei gehabt und mir den geratenen Preis bestätigen können, hätte ich die Bedienung gefragt, was sie denn gerne von mir hätte.

  7. Punkt 3: Dass Du den Abfluss Deiner Dusche selber auseinander baust, finde ich grandios. Das darf bei uns mein Mann machen. Er hat schließlich Klempner gelernt, auch wenn das lange her ist. Ich genieße es, einen handwerklich begabten Mann im Haus zu haben. Es gab bei mir auch andere Zeiten.
    Punkt 4: Ich hoffe mal nicht, dass das der Laden war, wo wir zusammen einkaufen waren, aber ich befürchte es.
    Punkt 23: Gut, dass Paul sein Hundeliegekissen nun doch gefällt.
    Danke für Deine schöne Liste. Liebe Grüße und einen schönen Abend, Caro

    • @3 Hilfe von meinem Mann hatte ich beim “Deckel” (dem Teil, das man sieht, wenn man in der Dusche steht). Der ist so fest drauf, dass ich den nie abbekomme. In mein Ressort fielen die ekelige Teile darunter.
      @4 Nein, die sind dort zum Glück zuvorkommend beim Zurücklegen wie immer. Die Verkäuferinnen bekommen dort Provision und wissen, dass sie so mehr verkaufen. Es war ein anderer Laden.

  8. Ich finde es immer so toll was du immer gelernt hast und muss gestehen, dass ich leider vieles nicht mehr in meinen Leben wahr nehme. Die Kleinigkeiten zu schätzen ist so wichtig und so schön. Freue mich, dass ein bisschen von mir auch beigetragen hat (nr. 11). ;)
    Lieber Gruß und schönes Wochenende!
    Claudia

    • Ich würde es nicht auf Stress legen. Es ist einfach die tägliche Routine, die Dinge die gerade in den Kopf sind und die lieben Menschen die man so auf dem Weg trifft. Ich erkenne mit Sicherheit eine schöne Blume im Garten, aber so richtig stehen bleiben und jede Minute sie bewundern, das ist nicht Routine für mich. Ich denke, dass so eine Liste zu schreiben wie du es machst, bringt uns dazu auch die Kleinigkeiten mehr zu schätzen und auch kreativ zu sein.
      LIebe Grüße, Claudia

    • Stress soll so eine Liste auf keinen Fall machen. Auf Instagram habe ich jahrelang morgens einen Blumengruß gepostet. Da habe ich die am Wegesrand noch viel bewusster wahrgenommen als jetzt. Immer auf der Suche nach der nächsten schönen Blüte …

  9. Ich bin sicher, auf einige lehrreiche Momente hättest du verzichten können. Meine Augen sind im Lesebreich auch rapide schlechter geworden. Und meine Gleitsichtbrille trage ich inzwischen dauerhaft. Das erspart die Suche nach der Lesebrille.
    Interessante Dinge, die du durch Touristen schon gelernt hast. Das ist hier auch möglich :)
    Für die Dame in der Boutique fehlen mir die Worte. Hier in der Nähe hat es auch ein paar Geschäft mit hervorragenden Service gegeben. Die Vergangenheitsform zeigt, wie gut das beim Kunden ankommt. Selbst samstags zur Rush Hour überrennen Kunden selten einen Laden und gehen dann mit vielen prall gefüllten Tasvhen wieder raus. Zumindest ist das meine Erfahrung. Ich glaube gerne, dass du ebenso wie deine Kunden guten Service zu schätzen weißt. Und ich würde eher denken: wer Geld für Personal Shopping ausgibt, der Kauf dann vielleicht auch mal 8 Teile, oder 4, was wahrscheinlich auch reichen würde.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Ja, wer mich zum Personal Shopping bucht, kauft meistens eher viel als wenig, weil die Kosten für meinen Stundensatz dabei sich dann natürlich pro Teil mehr lohnen.

      Und ja – auf einiges Gelernte hätte ich gut verzichten können …

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