BlogLiebe #4 Bloggen – so mache ich das – Update

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Header Blog meyrose - fashion, beauty & me

2013 habe ich den Blogbeitrag Bloggen: So mache ich das veröffentlicht. Er basiert auf einer Aktion von Bloggerin Frau Donnerhall mit dem Titel This is how I work. Im Zug der Mitmach-Schreibaktion von Bloggerin Bine tauchen die Fragen unter ihrer BlogLiebe #4 nochmal auf. Weil sich seit 2013 doch einiges an meiner Bloggerei verändert hat, gibt es heute ein Update meiner Antworten.

Bloggerinnen-Typ

Gemischtwarenladen. Begonnen als Blog für Mode & Stil wurde es der Lifestyle-Blog meyrose – fashion, beauty & me. Wobei ich meinen Lifestyle an sich alles andere als spannend finde. Aber der Begriff passt in der Bloggerwelt, die Kategorien liebt, am besten zu meinem Themen-Mix aus Kleidung (fashion), Schmink- und Hautpflegebeiträgen (beauty) und Persönlichem (me).

Dieser Blog wird gewerblich geführt. Da ich als eingetragene Kauffrau ein Ein-Frau-Unternehmen bin, ist er dennoch persönlich. Persönlich, aber nicht privat.

Gerätschaften digital

  • Laptop HP Probook (2018) zum Schreiben der Beiträge, Bearbeiten der Bilder und sonstige Arbeit am Blog.
  • Smartphone Samsung Galaxy S8 (2017) zum Lesen von anderen Blogs, beantworten von Kommentaren und Nutzung der Socials um den Blog herum. Einen Teil der Fotos mache ich mit dem Smartphone. Außerdem sende ich mir damit Artikelideen selbst per E-Mail und nutze die Notizfunktion.
  • Spiegelreflexkamera Canon (2011) mit einem 50 mm Festbrennweitenobjektiv (2015) für die meisten aktuellen Outfitbilder. Die Kamera ist zwar schon alt, aus der digitalen Welt betrachtet, funktioniert aber tadellos. Ein schwenkbares Display wäre schön, aber darauf kann ich gut verzichten, wenn ich den Preis einer neuen Kamera betrachte. Wenn ich mehr aus den Bildern herausholen wollte, wäre es sinnvoller, sich mit den technischen Möglichkeiten der vorhandenen Kamera tiefer zu beschäftigen oder Bildbearbeitung am Rechner ernsthaft zu lernen. Frei nach dem Motto: Ein guter Fotograf kann auch mit mäßiger Technik gute Bilder machen, einem schlechten hilft die modernste Technik hingegen gar nichts. Fazit: Ich glaube nicht, dass eine neue Spiegelreflexkamera oder ein neues Objektiv zu quantensprungartig besseren Bildern führen würde. Das ist beim Smartphone anders, da macht moderne Technik sehr viel aus. Deshalb bin ich dabei aktueller unterwegs.

Gerätschaften analog

Post-it Zettel auf meinem Schreibtisch sind mein Freund für To-do-Listen und ich schreibe gerne mit Bleistift.

Arbeitsweise beim Bloggen

Aktuell veröffentliche ich Blogbeiträge meistens am Dienstag, Donnerstag und Sonntag gegen 6 Uhr morgens. Das sind die Tage, an denen ich die meisten Leser erreiche. Die Beiträge sind 1-2 Wochen im Voraus komplett fertig und terminiert. Wenn etwas spontan dazwischen kommt, verschiebe ich Artikel ohne Terminbezug oder es gibt einen Beitrag mehr in der Woche.

Meistens schreibe ich mehrere Beiträge direkt nacheinander, wenn ich dafür am Stück Zeit habe. Nach ein paar Tagen schaue ich nochmal drüber, ob ich Tippfehler übersehen habe oder mit Abstand inhaltlich betrachtet noch etwas fehlt.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

Die Blogs schreibe ich in WordPress und hoste sie über goneo. Wenn ich mal etwas recherchiere – kommt nicht so oft vor, weil ich meistens aus eigenem Wissen oder Gedanken heraus schreibe – verwende ich Google über den Browser Edge. Bis 2018 habe ich Firefox bevorzugt, der läuft aber leider unter Windows 10 nicht stabil. In Edge habe ich Lesezeichen übersichtlich in Ordnern gespeichert für häufig benutzte oder schwer wieder zu findende Webseiten. Andere Blogs lese ich über Feedly.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Artikelideen sende ich mir selbst als Stichwort per E-Mail und sie bleiben im Outlook-Posteingang, bis ich sie als Artikelentwurf – gerne auch nur mit der Überschrift erstmal – im Blog gespeichert habe. Das sind selten mehr als fünf. Wenn nicht halbwegs zügig ein Beitrag daraus wird, war die Idee nicht gut.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen im Internet?

Konzentriert schreiben und nicht zwischendrin surfen, aufs Smartie schauen oder E-Mails lesen. Sagt sich leicht …

Benutzt du eine To-do-List-App? Welche?

Nicht als To-do-Liste, aber ich nutze die Notizen-App im Smartphone. Darin notiere ich zum Beispiel täglich die Vorkommnisse für die Artikelserie Was ich heute gelernt habe.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Den Kaffee-Vollautomaten für morgendlichen und mittäglichen Espresso. Mein Auto möchte ich auch nicht missen. Im Haushalt ansonsten: Waschmaschine und Geschirrspüler. Der Trockner ist auch schön zu haben. Bücher lese ich am liebsten auf dem Kindle. Ich bin durchaus technikaffin.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Entscheidungen treffen. Schnell, sicher und mehr als brauchbar.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Meistens ist es still um mich herum.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

Weder noch. Ich brauche mindestens 8,5 Stunden Schlaf. Wenn ich die bekomme, ist die Aufstehuhrzeit (fast) egal. Wenn ich mich entscheiden muss: Eule Lerche, denn nachts lange aufbleiben oder arbeiten ist nichts meins. Also gehe ich eher zeitig ins Bett, um auf genug Schlaf zu kommen. Wenn ich wach bin, bin ich direkt ansprechbar. Ich kann dann auch schon morgens um 7 Uhr singend durch die Küche tanzen oder fröhliche Sprachnachrichten versenden. Vor 7 Uhr stehe ich aber ungern auf.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Extrovertiert mit introvertierten Anteilen und hohem Ruhebedürfnis. Von Fremden werde ich sehr unterschiedlich wahrgenommen. Was ist Dein Eindruck von mir in der Hinsicht?

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Jeder, der mag. Ich bin neugierig! Trage den Link zu Deinem Blogbeitrag gerne als Kommentar ein. Nachtrag: Oder beantworte als Leser_in ohne Blog die Fragen als Kommentar.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?

Mach, woran Du Freude hast. Dann wird es auch gelingen.

Noch irgendwas Wichtiges?

Nö.

Danke an Bine für den Anstoß zum Update der Antworten!

18 Gedanken zu „BlogLiebe #4 Bloggen – so mache ich das – Update

  1. Ich mag deine Posts übers Bloggen, genau wie deine Gelernt-Listen. Ich bin auch neugierig.
    Ich kann nix verlinken, da ich keinen Blog habe.
    Aber wenn du magst, kann ich trotzdem ein paar Fragen hier im Kommentar beantworten?
    Mein Schlafrhythmus: Lerche. Um 22 Uhr ist bei mir Schicht. Dafür kann ich an Arbeitstagen auch um halb sieben aufstehen ohne viel Quälerei – außer im Winter. ( Bist du dann nicht auch Lerche? Eulen sind doch die, die spät aufstehen? )

    Musik: Im Auto immer, sonst eigentlich nie. Ganz selten höre ich mir zuhause CDs oder LPs an. Das war früher anders. Mein Ruhebedürfnis steigt mit dem Alter. Deshalb bin ich auch gern im Wald.

    Intro- oder extrovertiert? Ich kann beides. Ich kann ohne Probleme auf Menschen zugehen und mich mit ihnen unterhalten. Darüber beschwert sich mein Mann oft, wenn ich z.B. mit der netten Blumenverkäuferin zu lange quatsche. Ihm gefällt das nicht. Ich brauche aber genauso sehr meine Rückzugsphasen, in denen ich am liebsten mit mir allein bin, spazieren gehe oder lese. Dauerberieselung durch TV oder Musik ist nichts für mich.

    Der beste Rat, den du bekommen hast?
    Ich weiß es nicht. Aber dein Rat ist sehr gut. Ich mag auch Udo Lindenbergs Rat gern: “Mach dein Ding – egal, was die anderen sagen.”

    Zu deiner Frage, ob du extro- oder introvertiert von mir wahrgenommen wirst, kann ich nicht viel sagen. Ich “kenne” dich ja nur vom Blog. Ich finde, du bist eine wirklich gut strukturierte und ordentliche Bloggerin, das fällt mir so auf, weil ich mit Sicherheit eine chaotische und spontane wäre.
    Du gehst sehr gut auf deine Leserinnen ein, deine Posts haben Tiefe und sind dennoch gut und kurzweilig zu lesen. Von daher glaube ich, dass deine Selbsteinschätzung genau richtig ist.
    Das war ein langer Kommentar.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Klasse Idee von Dir, die passenden Fragen so zu beantworten. Ich mag es sehr, mehr über meine Leser_innen zu erfahren. Habe die Option direkt oben ergänzt. Und aus der Eule eine Lerche gemacht. War wohl zu spät beim Schreiben ;).

      P.S. Im Auto höre ich auch immer Musik, meistens Radio. Da mag ich keine Stille. Aber keine Hörbücher. Die hypnotisieren mich.

  2. Liebe Ines, vielen Dank für diesen interessanten Beitrag und den Einblick in deine Arbeitsweise, aber auch in Persönliches. Ich mag solche Artikel besonders gerne, vor allem bei dir, weil du schon länger bloggst und damit auch schon viele Erfahrungen gesammelt hast. Da kann ich immer etwas für mich und meinen Blog lernen und mitnehmen. Deinen „Gemischtwarenladen“ finde ich total super, weil du die unterschiedlichsten Themen aufgreifst, sozusagen quer durch das Gemüsebeet, einfach so vielfältig, wie unser Leben auch ist. Zu deiner Frage – für mich bist du auf eine angenehme Art extrovertiert, du lässt uns an Vielem teilhaben, bist dabei über nicht so übergriffig, wie dies bei anderen oft der Fall ist. Ich freue mich jedenfalls schon auf die weiteren Beiträge aus dieser monatlichen Reihe.
    Hab einen ganz wunderbaren Frühlingstag und alles Liebe

    • Danke für Deine lieben Worte. Ja, in neun Jahren kommt etwas Erfahrung zusammen – gute und doofe …

      Mach doch bitte auch mit bei der Aktion, denn mich interessieren auch gerade die Antworten eines Blogneulings. Die sind nicht minder spannend als die der erfahrenen Blogger. Stichwort: frische Sichtweise. Ich manchmal gewiss bereits betriebsblind.

      Auch wenn Du Bines Blog bisher nicht kanntest, bin ich mir sicher, dass sie sich über jede Teilnahme freut. Hab keine Scheu!

    • Mag ich auch erst, seit ich kein “Mini” mehr habe. Seit dem S6 geht das ganz gut bei mir bei kürzeren Sachen.

      Beiträge oder lange Kommentare mag ich damit aber auch nicht schreiben.

      Mach doch auch mit bei der Aktion!

  3. Bis 7 Schlafen, ich bin gerade neidisch. Obwohl ich eigentlich eine Lerche bin, würde ich heute morgens lieber später aufstehen. Aber die Schule fängt halt früh an. Aber in 4,5 Jahren sind wir durch. Mal gucken, wann ich dann aufstehe.
    Mein Blog ist auch ein Gemischtwarenladen. Und die Inhalte ändern sich immer mal wieder. Ob das wirklich „Lifestyle“ ist, sei mal dahin gestellt. Aber wie du richtig schreibst: In der Bloggerwelt heißt das halt so.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Es sucht halt keine interessierte Leserin nach “Gemischtwaren Blog” …

      Um die 7 Uhr Weckzeit lasse ich mich gerne beneiden. Die habe ich auch zu Angestelltenzeiten meistens gehabt Dank halbwegs kurzer Arbeitswege. Um 6 Uhr aufzustehen – ab der 5. Klasse fast täglich – habe ich schon in meiner Gymnasialzeit gehasst. Halte durch – 4,5 Jahre gehen im Flug vorbei. Manchmal muss ich auch eher raus für frühe Kundentermine (Seminare oder Mütter mit Kindern in der Kita), das gehört halt dazu. Dazu habe ich auch regelmäßig Wochenend- und Feiertagstermine. Da hast Du dafür immer frei.

  4. Klasse update über dein Blog und deine Posts. So einiges haben wir gemeinsam…. Also du kannst dich schnell entscheiden. Das finde ich toll! Ich kann das auch und bin auch meistens zufrieden mit dem Ergebnis. Es ist sehr wichtig sich zu Entscheiden und auch mit den Konsequenzen umzugehen, viele haben eine harte Zeit dabei und kommen dann auch leider nicht sehr weit. Tolle Fragen und Antworten.
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Sehr sympathisch, dass Du auch schnelle und gute Entscheiderin bist. Es ist wie Du sagst: Die Zögerer sind selbst mach ihrer mühsamen Entscheidung oft dennoch unzufrieden. Dann kann ich auch gleich eine Entscheidung treffen und die Verantwortung für das Ergebnis übernehmen.

  5. Hallo Ines,

    sehr interesssant :-) In einigen punkten finde ich mich selbst wieder, andere Sachen, die muss ich mir für das Bloggen auch mal aneignen. Danke für deinen ehrlichen und schönen Artikel. Ich bin ja hier eigentlich nur der stille Leser.. Blöd… Warum weiss ich auch nicht, dabei bin ich doch so gern hier. Aber jetzt musste mich mal melden.

    Liebe Grüße
    elke von elke.works

    • Was konkret würdest Du Dir gerne aneignen?

      Still lesen ist natürlich O.K., aber wenn sich Leser ab und man mal zeigen, finde ich das schön.

    • Ich kenne Blogger, die unzählige Post und Bilder als Entwürfe haben. Das würde Dich auch crazy machen, oder?

  6. Schön, dass wir über diese Aktion mal wieder was gemeinsam haben! Gemischtwarenläden sind wir denn dann wohl alle gerne, aber die Inhalte unterscheiden sich doch sehr.
    Vorgestern hatte ich auch überlegt, statt diesem Post einen über meine Handtaschen zu schreiben. Aber was soll man über eine Handtaschenkäuferin ohne Ziel und Verstand schreiben? Ebensolches? Und Zeit, alle meine Schätze auszubreiten und zu fotografieren war auch keine.
    Aber immerhin war ein Ergebnis, das ich beschlossen habe, eine meiner selbstgenähten Taschen ( Sternenglitzer ) zum gestrigen Konzert in die Philharmonie zu tragen.
    Ich glaube Mode als Blogthema – das ist mir ein zu glattes Parkett. Außerdem hasse ich es, mich zu fotografieren. Ich habe ja auch für mich ein Thema u.a. gefunden, was mir irrsinnig Freude macht und das eigentlich geplante Seniorenstudium ersetzt.
    Alles Liebe!
    Astrid

  7. Liebe Ines,
    sehr gerne schildere ich Dir meinen Eindruck von Dir; sympathisch, freundlich, offen, humorvoll, natürlich, klug, diszipliniert, respektvoll, fröhlich, kompetent,
    Du lässt uns an Deinem Leben teilhaben, danke dafür; mir Dir kann man Spaß haben und auch über sehr ernste Themen sprechen,
    ein Gefühl, als hätte ich eine Freundin in Hamburg gefunden,
    einen wunderschönen Tag und Bussi an Paul,
    liebe Grüße Gabriele

    • Liebe Gabriele,

      Danke für Deine lieben Worte. Die machen mir gerade heute morgen viel Freude. Ich bin ganz gerührt und fühle mich Dir ebenso freundschaftlich verbunden. Manche Menschen muss man nicht sehen, um eine Verbindung zu spüren.

      Heute scheint hier die Frühlingssonne und die schicke ich jetzt zu Dir!

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